Wirkliches WISSEN war für Aristoteles ein Wissen über die Ursachen. Das Wesen der Welt wird nicht in der sinnlichen WAHR-nehmung erfasst, sondern in Erklärungen. Als Konsequenz liegt die Feststellung nahe, dass WAHR-heit schlechthin keine Frage der Sinne ist, sondern der Erklärungen. Wahrnehmungen an sich können weder wahr noch falsch sein; Wahrnehmungen sind einfach. Die Attribute wahr oder falsch können erst sinnvoll angewendet werden, wenn über Wahrnehmungen eine Aussage getroffen wird.
es stimmt .... unser Gehirn versucht immer und unbedingt für unsere Beobachtungen und Wahrnehmungen eine logische Erklärung zu liefern.
die frage nach der objektiven Wahrheit ist ebenso die gleiche wie die frage nach der realen Wirklichkeit und sollte eigentlich relativ einfach beantwortet werden können. bei der wahrheit ist zu unterscheiden zwischen richtig oder falsch und bei der Wirklichkeit MUSS zwischen dem unterschieden werden wie es sein sollte, und dem wie es IST. eine vergleichende Gegenüberstellung also, bei der das FÜR und WIDER aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden sollte, um zu einem übereinstimmenden Ergebnis (für alle betrachter) zu gelangen.
das wär´s ..... ![]()
liebe grüsse aus der ferne
hermann