ZitatAlles anzeigenVielen Dank, Simone, für die guten Worte.
Wir kommen hierher, in den Körper, doch hat der ein Verfalldatum. Jeder hat das seine, seien es nun innere oder äussere Faktoren, beide wirken sie ein. Den Tod zu hinterfragen, wie es einst Gilgamesh tat, das ist natürlich eine Reaktion des Schmerzes über den Verlust. Doch wir können machen was wir wollen, die Genetiker verlängern heute das Leben von Drosophila und Mäusen auf das Dreifache - doch ist es nur das erreichte Alter, eine belanglose Zahl, die darüber bestimmt, ob ein Leben gut war oder nicht? Und wenn die Menschen älter würden - dann gäbe es aufgrund der Bevölkerungsdichte bald Gesetze zur drastischen Einschränkung der Sexualität - vielleicht sogar Lose, wer überhaupt noch darf. Nicht gerade ein Utopia, in so einem System möchte man keine 20 werden...
[color=#0000ff]
Es ist schon irre:
eigentlich ist es doch so, dass viele -WesenMenschen- garnicht Sein wollen und sie sind es auch nicht wirklich!
Sie werden gelebt und funktionieren wie Maschinen....Mittlerweile gibt es Ersatzteile ohne Ende...
Es ist nicht selten, dass einem 85jährigen ein Herzkatheter gelegt wird.
....und eigentlich...viele wollen nicht hier sein.
mein Ich selbst stand schon 3mal genau ZwischenSphärisch
und ohne Raum und Zeit war ich mir ob dieser Körperlichkeit bewußt....
ich war immmer wieder betroffen welch immenser Trieb am Leben hält
obwohl man sich ja schon für Ausserweltliches entschieden....Ich habe da einiges mit - Leben- dürfen während andere dem Tode nah... als Mutter oder als Begleitperson[/color]...
[color=#0000ff]von mal zu mal wurde mir die Intensität dieser Schwelle sehr deutlcih
[/color]In der Bibel steht geschrieben, dass Gott höchstpersönlich die maximale Lebensspanne des Menschen auf 120 Jahre beschränkt hat (was heute molekularbiologische Bestätigung findet). Moderne Gilgameshs suchen die Unsterblichkeit, doch die Erfahrung lehrt, dass wir das zerstören, was wir am Meisten lieben. Sie mögen alt werden, doch gleichermassen werden sie ihr übernatürlich langes Leben verabscheuen. Oder wie Paracelsus es ausdrückte - die Dosis ist entscheidend. Wir sollten nicht in die Natur reinpfuschen - leider wird die Natur des Menschen zunehmend durch eine immer künstlicher werdende Welt vergewaltigt.
[color=#0000ff]Gesucht, geworben, geraubt wird gleichermassen nach überlebensverlängernden Organen anderer Herkunft....
Da scheut nicht wer vorher gut oder böse
oder ob noch gesund das Kind was bedeutungslos starb seiner gesunden Nieren wegen
die eine gutbetuchte alte Dame braucht, damit sie nochmal zwanzig Jahre mit ihrem Dackel gassi geht und abends ihr Likörchen schlabbert !....da wird der Tod zum Retter obgleich die Verwesung schon seinen Lauf genommen
Für viele ist der Tod die wahrhaftige Angst
Angst wie zu Lebzeiten einsam zu sein, - diesmal für immer...
Oder irgendetwas nicht mehr zu schaffen, was zu versäumen...alles leiblich, die Materie scheint uns ins Gehirn gewachsen....
[/color]
Egal - es kommt der Tag, da gehen wir wieder, hauchen unsere weiss blühenden Seelen aus, wie die Maya den Vorgang umschrieben. Es kommt die Zeit der Reinigung, ein jeder Mensch wird rein geboren, auch darin unterscheiden sich die Maya von allen anderen Menschen - keine Erbsünde, kein Karma, um mangelnder Solidarität gegenüber dem Unterprivilegierten eine mystische Grundlage zu geben. Die empfindliche kosmische Ordnung ruft jeden Maya auf, Zeit seines Lebens gerecht zu sein, nur so war diese erstaunliche Hochkultur möglich. Selbst für den Krieg traf das zu, er musste durch höhere Mächte, also den Kosmos, legitimiert werden.[color=#0000ff]Der Tod ist nix ....
Es gibt da eine Pforte zu finden
die sich mir eröffnet
und die Weltenweite
die aus mir entsteht
wird nicht so wie hier ~~ Licht oder Dunkel, Berg und Tal
nix wird so sein
anders Ja...Die Stille, die Reinheit, die Wärme und all die Erinnerung aus anderer Zeit (oder Dimension)
Mein Schöpfen hier auf dieser Erde vermag mir lediglich dies mitgeben,
welches ich in diesem Leben tatsächich verstanden und nicht einfach nur nachgelebt
Dies macht mir möglich all das was mir als Wert erscheint mit zunehmen.
[/color]:)[color=#0000ff]Es ist ein Spiel ---das Leben ---[/color]
~~~ Enomis Eleiht ~~~
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-
Du sprichst mir aus der Seele - jung, gesund und arm wird geopfert für reich, alt und krank. Ein Heuchler, wer sich über die Grausamkeit der Menschenopfer der Maya aufregt. Immerhin waren das Opfer für die Götter, und nicht, und nicht für ein reiches Schwein.
Niemals würde ich fremde Organe annehmen, und ich lehne es auch ab, meine herzugeben. Nicht weil ich es grundsätzlich schlecht finde, dass jemand das noch gebrauchen könnte, sondern weil jene Gruppe bevorzugt wird, die mir mein ganzes Dasein zur Sau gemacht hat.
Da mir klar ist, dass ich keine Kontrolle darüber habe, was mit meinen Organen geschieht, sorge ich durch konsequent ungesunde Lebensweise dafür, dass sie wertlos werden.
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Zitat von Bolon Yokte Ku
Niemals würde ich fremde Organe annehmen, und ich lehne es auch ab, meine herzugeben.
[color=#0000CD]Seit vielen Jahren habe ich sowas wie einen Ausweis , wo genau das drin steht ...eben kein Spender zu sein und auch keine Fremdorgane anzunehmen...
Bei der ggb http://www.ggb-lahnstein.de/wirueberuns.0.html kann man so einen Ausweis beantragen der deiner Entscheidung Ausdruck verleiht...[/color]
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Liebe Simone,
ist sicher gut, zumindest so seinem Willen Ausdruck zu verleihen. Ein Zeichen - aber leider wird das gewisse Schurken nicht davon abhalten, dennoch Hand anzulegen. Und irgendwann endet das in "Soylent Green"...
Der Körper wird künstlich am Leben gehalten, bis z.B. das Herz entfernt wird. An und für sich ist es eine Frage des individuellen Gewissens, wieviel einem das Leben wert ist - ob ein junger Mensch dafür sterben muss. Und in vielen Ländern nimmt man es da nicht so genau mit dem Ausstellen von Totenscheinen (man nehme nur das absolut grausige, anarchokapitalistische Jelzin-Russland, da kam sogar Menschenfleisch auf den Markt, und verdächtig viele junge Menschen starben ohne triftigen Grund in Spitälern).
Lebendspenden sind ja noch ok - vor allem innerhalb der Familie (z.B. Knochenmark, eine Niere, Blut) - aber schon mit fremdem Blut gibt es nur allzuoft Probleme, und heutzutage muss der Patient sogar bescheinigen, dass er sich bewusst ist, dass das Risiko bestehe, mit HIV angesteckt zu werden. Das Managertum führt zu Einsparungen im Personal und bei der Sicherheit - also sei glücklich, wer nicht ins Spital muss....
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[color=#0000CD] Es ist sehr hitzig hier derzeit im Forum....
dies veranlaßt nachzudenkenFolgendes :
ist es dieses ZUVIEL an Zeit
welches oft unüberlegt Bahnen bricht
als VERTREIB
mitreden wollen aus der Not heraus...
keine eigene Verwendung zu finden mit SichIst es ja auch die Einsamkeit
oder die Sucht immer Dabei zu sein
mit am RAD zu drehen
nix zu verpassen
...... ???......Sind es nur die Fragen der Fragen der Frage halber
welches nie ein Ganzes ergeben kann
weil die Antwort nicht einmal erwartet wird?Wird nicht aus dem Befremdlichen heraus
direkt Aggression geboren:Was ?
wir liegen doch hier Fett im Saft und Metarmorphen uns längst nicht mehr
für wen auch, die Nachkunft?sind es die Instinkt-Raupen die nach Futter suchen
ohne zu überlegen ob es sie nu fett macht
oder sich vielleicht doch noch was "ent-wickelt"Plötzlich
huch
ist da was Neues ...
kein eigen Blatt
Nein
ein Angebot;
an Wissen zu kommen
Zukunft zu gebären
Schöpfend wissenwollende Fragen zu stellen
ohne richterliche Maniere aufzubauen
ohne sich als DAS besondere darzustellen.Es gibt soviel an Lebensform
und soviel welches gleich vernichtend im Keime erstickt !!!War da nicht noch was von Evolution?
Sind es Errungenschaften
oder birgt die Gefahr des Neuen
so viel an Erneuerung
das der Aufwand nicht lohnt ?und auch keine Arche Land sehen wird ?
So ganz nach dem Motto : Nach mir die Sintflut.....
[/color]
-
Freiheit
wie baut sich Freiheit auf
Ist man auf der Suche danach?
wo kommt der Wille her ?
wie paßt Freiheit mit dem
was "noch" hier ist zusammen ?
Kommt der Begriff Freiheit...so,
wie er immer wieder ins Wort bekleidet
und sich wie unerreichbar macht
...hier in dieser Welt
nicht krankhaft zu kurz?
Weil es hier gar nicht möglich sein kann?
die Illusion von "Freiheit" wird hier oft verwechselt,
zum einen, sich
mit weltlichen Mitteln Frei zu kaufen
um dann "Frei" zu sein...
und /oder seinen Körper als seine Identifikation
mit "Ich bin was Ich bin " zu belügen?Es ist ein Irrglaube
dessen wir uns seit vielen Zeiten unterjochten !
Ist Freiheit ein Begriff
der erst entstanden ist
um diese Welt hier so zu bauen,
sind wir wirklich unsere eigenen Bauleute ?
Oder wurde die Geburt des Wortes Freiheit -
zum überleben hin -
als ein wichtiges Hoffnungsglied entstellt?
Rennen wir einer Freiheit hinterher
die uns bindet,
fesselt,
nicht mehr loslassen will?
Wo sich der Beruf als Betrug raus stellt
und Du Deine Offenbarung
noch immer suchst?
und die weltlichen Mittel Dich nicht freier werden lassen ?
und du, nach langer Suche feststellst -
weniger ist mehr ?Ist die Freiheit
ein Lebens - Sinn
ebengleich, wie die Körpersinne ihren Gebrauch und Nutzen haben
nützt uns der Lebens- Sinn
zur Freiheit hin?Wie nehmen wir davon Gebrauch?
ist es einem jedem gegeben sich zu entwickeln
zur Freiheit hin ?
Und welcher Freiheit dann?Sich in seiner Berufung zu leben
sich zu besinnen
auf sich
auf die innere Welt
wo Du Dein eigen Meister bist !Überweit !
Hat denn ein jeder den Wunsch und das Bedürfnis nach Freiheit ?
Wie ein Eichhörnchen was nicht eingesperrt sein will,
wie ein "Freiheits-überlebens- Instinkt "?Wie definiert sich Freiheit ?
Die glaubhafte Lüge
deren Urstamm Wahrheit kaum mehr zu entdecken ist
ohne das wir es merken
läßt uns Pseudo frei sein !Sind doch viele auf Autopilot gestellt
um das Potenzial für die vorgegebene Freiheit
frei zu schaufeln :_____________________
(irgendwann wird dass dann noch was, wenn......(...)
und dann, bin ich frei)
____________________oft sind es Vergangenheiten
die uns verkleben
und wir uns nicht lösen !Ist die Freiheit nicht einfach nur Traum und Vision
von etwas ganz anderem?Atmen
Loslassen
Frei sein
aufgelöst
ohne ProfilSimone :idea:
-
Hallöchen^^
Seit einiger Zeit bin ich mir nicht mehr sicher, was Freiheit ist oder was es bedeutet; über eins bin ich mir jedoch sicher - etwas, das damit in Zusammenhang steht: Die Angst vor dem Tod ist der Anfang der Sklaverei!
LightDrop
-
Auch Hallöchen

bin ja auch mal wieder hier

ja die Sache mit der Angst vor dem Tod,
jedes Sterben wird vermeintlich mit Schmerz verbunden und mit absoluten auslöschen...
wenn wir nur den nötigen Abstand zu unserem Körper hätten , bräuchten wir uns nicht der Sklaverei unterwerfen !doch sind wir dann Frei ?
Mein jüngster sagte einmal, da war er vier :
der größte Schatz in dir ist Gott
erkennst du deinen Tod in dir
erkennst du auch Gottdas innere Ablösen vom Tod macht glücklich und göttlich !
viele Grüße
Simone -
Die Überwindung der Sisyphos Arbeit
Vor allem ist Sisyphos im Volksmund bekannt durch
seine Bestrafung, die sogenannte Sisyphosarbeit.Sisyphos' Strafe in der Unterwelt bestand darin,
einen Felsblock einen steilen Hang hinaufzurollen. Kurz
bevor er das Ende des Hangs erreichte, entglitt ihm der
Stein, und er musste wieder von vorne anfangen. Heute
nennt man deshalb Aufgaben, die stets getan werden
"müssen", so gut wie nie erledigt sein
werden.Quelle :wiki
Wenn wir uns bewußt werden mit welcher Zögerlichkleit
wir bestimmte Dinge jeden Tag meinen erledigen zu
müssen,
sehen wir "Alltäglichkeiten" wie eine Strafe
auf unserem Rücken
auf unserem Geist liegen.
Auf unser Ich - Wesen.Wir beladen uns mit Dingen
die zu Tragen ein leichtes wären,
wenn wir darin in die Stille kommen.Die Gewalt, mit Gedanken ans Werk zu gehen
um den Anfang zu finden,
schafft nicht selten Schmerz.Sei es die tägliche Hausarbeit
sei es die tägliche Stechuhrsei es das tägliche Aufstehen !
Seien es die immer wiederkehrenden Gedanken
die zu Dir sich winden
auf Deinem Rücken !Gehe ich hingegen mit Freude ans Werk,
was auch immer !Ich atme ein und geh ans Werk
Ich atme aus
und bin im TunIch atme ein es wird Bewegung
Ich atme aus
und vollende es.Der bewußte und achtsame Augenblick
einer jeden Tat
läßt Dich in der Bewegung meditieren.Aber Vorsicht
triffte nicht ab
lass nicht die Arbeit an dir vorbeiziehen
Tu nicht willenlosTu nicht nichts,
wenn Du tust.Sei Dir in jedem Augenblick bewußt
was Du tust.und gleichsam lasse los.
Da wird jede Tat
ein Akt der Freiheit :idea:
Simone
-
Hallo Simone
Interessante Worte,
schade,
nützlich/wertvoll
(nur) für jene die verstehen ?Naja, wenn dein Jüngster mit gerade erst 4 Jahren schon solche weisen Worte verkündet, welche ich als Erwachsener nicht verstehe , so ist das wohl verständlich.
Aber, es steht ja jedem frei, sich darüber Gedanken zu machen oder nicht ?

freundliche Grüsse
-
Zitat von EquinoXAlles anzeigen
Hallo SimoneInteressante Worte,
schade,
nützlich/wertvoll
(nur) für jene die verstehen ?Naja, wenn dein Jüngster mit gerade erst 4 Jahren schon solche weisen Worte verkündet, welche ich als Erwachsener nicht verstehe , so ist das wohl verständlich.
Aber, es steht ja jedem frei, sich darüber Gedanken zu machen oder nicht ?

freundliche Grüsse
Hallo EquinoX,
es kommt immer wieder mal vor das Menschen, welche meine Texte lesen diese nicht wirklich in sich "einhören" und/oder "einlesen", weil sie vollgeladen sind mit Normtexten und Normwörtern.
Ich empfehle da meistens : Nochmal lesen und langsam lesen.
Der Wert der Texte ergibt sich aus dem Text selbst....jedem ist es sich selbst überlassen in wieweit er ihn in sich einläßt und beGreift was er liest!
Für manche ist Belleristik genau das richtige....
während manche sich darin wiederfinden spirituelle Schriften oder tiefgreifende Lektüre in sich auf nehmen zu wollen.
Viele Lesen garnicht...Noch vielere Schreiben nicht.Ich schreibe aus mir...es passiert...und ich tue es...:-)
Das mein Sohn mit jungen Jahren solch Worte sagt, kommt meines erachtens dadurch, dass ich ihm den Raum gebe seine Gedanken und Worte in Bildern auszuformulieren, ohne das ich ihn mit irgendwas überfrachte. So nach dem schulmuster " wiesoweshalbwarum....wer nicht fragt bleibt dumm....und ich muß ihm die Antwort liefern...
Ich höre was er spricht und seine Fragen und auch Antworten ergeben sich aus seinen Gedanken, die er sich oft selbst "bebildert", und er so seine Worte findet.
Ich nehme ihn und was er sagt wahr und ernst....für mich sind das auch nicht irgendwelche Phantasieen...sondern ich denke er bringt was mit woher auch immer, er erinnert sich!
So wie ganz viele Kinder etwas mitbringen, leider aber nicht den Raum und nicht die Zeit bekommen um sich in ihren Bildern zu formulieren...
und ...weil oft eine wirkliche Vertrauensperson fehlt !
Oft sind die Kinder schon sehr früh "untergebracht" meistens da wo es laut ist und lärmt....
(Wirtschaftlich gesehen dienen uns die Kinder als Arbeitsmittel , gewollt oder nicht gewollt um Kindergedanken und Erinnerungen schnell vergessen zu machen?)Neulich meinte mein Sohn ...kannst du in der Schule nicht mal fragen, ob die einen "Stilleraum" einrichten können ? Damit man sich in der Pause ausruhen kann, sich Geschichten erzählt und nicht nur rumbolzt und laut sein muss?
Ich finde dass spricht für sich... Er ist allerdings auch keiner der den Medien ausgesetzt ist und der sich gerne selber Geschichten erzählt...Ich hoffe ich konnte dir einiges einleuchten...
Wenn nicht, gehe ich, bei Interesse (!), gerne die Texte von mir im einzelnen durch...Viele Grüße
Simone
-
Er - Innern
das Erinnern vollzieht sich mit der Er-kennt-nis
die Erinnerung ist nicht ein neu gefundenes
es ist etwas, das sich unserer erinnert
durch unseren Geist gehtsich bewegungslos am gleichen Platz bewegt
"ich erinnere mich noch....
ahhh , jetzt fällts mir wieder ein"Es ist eine Innerlichkeit die da stattfindet !
er - Innern -in Dir drin
wieder aus Dir raus!jetzt hastes !
War ja nie weg
immer schon da !auch nicht verloren
und dennoch wie neu geboren....als wäre das Erinnern
ein gefundenes etwaswas man sich zu eigen macht
obwohl alles schon da war !wenn Ich mich "Innere"
gehe Ich in mich hineinund hab mich wiedergefunden
mein Ich erinnert sich
an mich.wenn Du Dich darauf einläßt
Dich selber zu findenversuche Dich nicht !
suche nicht
es gibt nichts zu finden !Erinnere dich !
Simone
-
LOSLASSEN
wie läßt der Baum sein Blatt los
wie die Mutter ihr Kind
wie das Meer ihre Welle
wie die Sonne seinen Strahl ?wie lassen sich Naturgewalten los ?
wie lass ich mich los ?
wie löse ich mich auf in mir?bin ich nicht mein eigen hier?
löse Ich mein altes Muster
werde Ich wie neugeboren ohne Mutter !bin Ich mir mein eigener Zögling
meine Sprosse die da keimtlasse Ich los
liege Ich in meinem Schoß!Ist loslassen der Beginn
eines neuen Blattes da am Baumist loslassen der Beginn
einer neuen Welle weiter weg am Meerist loslassen der Beginn
eines neuen Sonnenstrahls?schon vor Beginn des Anfangs war schon alles da
auch das loslassenbedingt durch die Wiederkehr
ist loslassen nicht nur ein Lösensondern es wiegt schon damals
ein neuer BeginnSimone
-
Hallo Simone
Danke, für deine ausführliche Antwort.

Das "schade" war ehrlich gemeint und darauf bezogen, das manche Leser möglicherweise, leider abgehalten würden, den Inhalt deiner Worte angemessen zu verinnerlichen, weil die Aussage deines jüngsten Sohnes mit erst 4 Jahren, sehr über-normal ungewöhnlich beeindruckend wirken.
Naja, war so ein Gedanke , der mir spontan einfiel und dann auch schon geschrieben stand.'Unter-haltung', gerade für Kinder, halte ich ebenso für sehr 'bedenklich'.
Du hast es schon sehr treffend beschrieben, welche Entwicklungsstörungen durch den (übermässigen) Konsum von Gewalt- und Verdummungsmedien verursacht werden (können).Je nachdem in welchem Umfeld Menschen und deren Kinder aufwachsen, wird es schwieriger , verlangt es noch mehr Achtsamkeit und Aufwand, Kinder bestmöglich vor schädlichen Einflüssen fernzuhalten.
Leider nehmen sich einige/zuviele Eltern viel zu wenig Zeit um ihren Kindern aufmerksam zuzuhören. Leider stimmt diese Aussage sehr zutreffend :
'Der Mensch ist determiniert durch seine Umwelt'
Darum lassen sich viele Eltern, leider durch ein entsprechendes Umfeld, dazu nötigen die Bedürfnisse ihrer Kinder zu vernachlässigen.
Mein 2 jähriger Sohn fragte mich einmal : "Papa, warum regnet es ?"Hier zeigt sich schon , wie wichtig es auch ist, genau zuzuhören, um kindgerecht eine solche Frage zu beantworten.
Mit Wolkenbildung..etc kann ein zweijähriges Kind noch nichts anfangen.
Deshalb wäre es für das Kind sehr unbefriedigend/entmutigend wenn Eltern sich deshalb vor einer Antwort drücken würden, oder belanglos abwinken.Meine Antwort : "Weil wir nicht alle Blumen und Bäume mit Wasser giessen können. "
Damit das Kind diese Antwort versteht, oder überhaupt solch eine Frage stellt ist die Voraussetzung, sich angemessen mit Kindern zu beschäftigen.
Weil wir, gerade damit beschäftigt waren, wie immer zusammen die Blumen/Pflanzen im Garten zu giessen, war es nicht schwierig für ihn zu verstehen, was ich damit meinte.Kurze Zeit später, fing mein Sohn spontan an laut zu lachen und sah sich um , zeigte auf die vielen Bäume in der Umgebung, drehte sich dabei im Kreis und meinte : "Oh nein, das geht doch nicht, den Baum giessen, und den Baum giessen, und den, und den...." Wir lachten dann noch lange darüber und amüsierten uns.

freundliche Grüsse
-
Hallo EquinoX,
auch Dir danke für Deine Offenheit und die sich daraus ergebenen Worte....die Texte ergeben sich aus mir
und die Worte sind da...und es ist schön zu Wissen, das es Menschen gibt, die nicht einfach nur rumplappern
schon garnicht mit ihren Kindern....
und doch eben diese Leichtigkeit spüren, gleichsam zum Kind sich öffnen und dabei sogar Schüler sein....
genau dies meine Ich...
Mein Sohn genießt keine besondere Ausbildung....lediglich seine innere Bildung.... und die Grenzen die Ich ihm zeige und die Ich beachtenswert finde....weil wir in einer Gesellschaft leben und auch, wo anders erzogen wird ...wo die Kameraden doch auch anders sind wie er...eben durch eine andere Lebensweise...
Ich ziehe nicht an Ihm,
Erziehe nicht
sondern bringe Ihm bei, sich hier einfinden zu können !
In dieser Welt !Viele Grüße
Simone
:idea:
ach und nochmal das mit meinem Sohn....ich habe mich da nur ganz kurz gefasst,
das was ich an dem Tag von ihm aufschireb war wesentlich ausführlicher...
aufzeigen wollte ich damit nur....das Kinder sich der Freiheit in einem viel größeren Maße bewußt sind ..und wir sie oftmals sehr unterschätzen...mit Ihrer Kindlichkeit:idea:
-
(hin) Einsehen haben
und wieder loslassen wollen
Nicht besitzen den Blick
der in ewigen Runden
seine Kreise zieht
seine Bahn nicht aus dem Auge verliert
und auch nicht aus dem Blick.Der Augen - Blick ist ein immer währendes
Einsehen
in Dich hinein
aus Dir heraus.so wie Du Dein Holz schwingst
in der Bewegung den Ton erklingen läßt
losläßt
und Du in Deinem Einsehen
aus dem Holz eine Form schaffstdie deinem Einsehen eine Augenweide ist
in deinem Augenblickeso lasse Sie
die Augen - weide
sich weiden
"im" Dir
so als wärest Du diese WeideDu schaffst Dir Deine Weide
läßt Frucht wachsen
siehst
schaust
lebstläßt los
und genießt den Augenblick
in Deiner EwigkeitDu bist ein Teil des Ganzem
im ewigen Kreislaufder Augenblick als solches
sollte ein Einsehen nicht verpassenWeil,
wenn dies geschieht
wenn nicht Du selbst in Dir ein einsehen
hast
du Dich verlierst
und vergisst
und nicht erinnern kannstund nur aus der Vergangenheit
in die Zukunft willstDann wird ein ewiges Suchen beginnen
der Glaube hält fest
in dem wir ihn meinen zu Findenda wird die Gegenwart nicht mehr geschaut
nicht auf ihr aufgebaut.so Du nicht wirklich am Leben teilhaben
wirst.so habe Dein Einsehen
ein Hineinsehen
in die Geschehnisse
die Du bewegst
in Deinem AugenblickSimone Y

-
Kennen
das Kennen zu benennen
ist ein leichtes
wenn man sich vorher noch nie gesehen hat
Eindenken
in des andernlernt einander kennen
ein - er den anderenohne es zu Benennen
lernt man sich dann kennen .In des andern Ein-gedacht
hat ein lustig Tanz gemachtund dem Wind dem hellen
der mit der Sonne Lichtund seinem Morgentau gleichen Wellen
ihn behellen...so ist ein Licht gemacht
in des andern
Ein - gemachtob sie sich nun kennen
wollen wir nicht weiter benennenSimone Y
-
DAS WORTGEWANDTE - WER IST WIR
UND...SIND WIR WER ?
WIR IST EINE ZUSAMMENFÜGUNG
EINE FÜGUNG
AUS WELCHEM URSÄCHLICHEM AUCH IMMER
EIN GEEINTES MITEINANDER
MIT DIR EINE - EINHEIT TUN
DICH IM ICH
ICH IM DIR
EIN WIR SEIN SCHAFFEND,
LÖSEND UND WIEDER - SEHEN
IM ICH
WELCHES DAS WIR IST
IMMER WAR !
EIN SCHAUEN BEGINNT
EIN WER IST DAS ANDERE ICH ?
HÄLT INNE
DIE SINNE SIND GESCHÄRFT
UND SCHAUT
WIE SICH DAS WIR ENTWICKELT,
AUS-EIN-ANDER WICKELT
EIN WIR
WIEDER ERKENNT !
BEGINNT SICH ZU NÄHERN...
ABER WEHE;
DES ANDEREN ICH SICH VERZAGET ,
SO DU IHM SEIN ICH NIMMST !
IN DES ANDEREN ICH SEIN KÖNNEN
IST NUR IM WIR MÖGLICH !
WER DENN WIR DANN WERDEN ,
WERDEN WIR IM WIR ERKENNEN !
UND NUR IM LÖSEN
SEIN EIGEN ICH
DEM IST EIN WIR GESCHENKT.
EIN WER IST WIR
ERGIBT SICH AUS DEM WAS IST -
EIN ICH IST EIN GROSSES
WIR
UND NOCH EIN VIEL GRÖßERES
ICH
UND DORT FÄNGT DIE GESCHICHTE AN
......
SIMONE Y

-
.... und diese beginnt nicht mit Deiner Geburt
nicht mit dem Beginn der Religionen
die sich hier ansiedelten,
um Glauben zu vermitteln
um Festigkeit zu stärken!Weit vor-All dem
was war
was ist
was sein wirdist an seinem Platze
zum Allen werden bereit
unverrückbar
ohne Gestalt
ohne eine Ich Idee !Ein wirken und werden
ist im Gangein immerwährender Wandel
ein immerwerdendes Gleichnis
ein übersinnliches Gefügeein Rad welches Räder bewegt
und die Energie an seinem Platze bändigt
und im Lichte der Finsternis
ein Licht werden läßt
um wieder erkannt zu werdenin allem
in jedem wirin Über-allem
in jedem Element
in jeder Zeit
in jeder Bewußtheit
in der Stille
in der Geburt und dem Tod
im Schmerz der Freude
im Erkennen
in Sichim Wir
.....du bist der Beginn....
Simone Y
-
.....Du bist Der Beginn
und daraus nur resultiert Deine Wahrnehmung
entwickelt sich der Geist
entwickelt sich der Körper
entwickelt sich die Seele
und daraus ergibt sich
ein unerschöpfliches Miteinander.........
-