Das Individuum, seine Melodie und die Melodiegruppen

  • Nur wenig mag Ich selbst dazu schreiben.

    Ein jeder hat (wie seine Aura) eine eigene Melodie, in der er schwingt und klingt.
    Mit anderen Augen könnte man also einen jeden als eine wandelnde Melodie betrachten.
    Diese Melodien sind meist recht kurz und wiederholen sich ständig - jedoch in einer Maniere, dass es Übergangslos geschieht.

    Ferner kann man die Menschen nach ihren Melodien ordnen - es gibt "solche" und "solche" Typen...
    Eine völlig individuelle Melodie ist mehr als nur einr Rarität - wenn nicht nur eine Ausnahme.

    Die Melodien "(be)schreiben" in gewisser Weise die "Person" - so wie auch die Aura auskunft gibt - und viele Dinge mehr an den Menschen, die meist unbewusst aufgenommen und verarbeitet werde, und darüber entscheiden ob Freund oder Feind, angenehm oder unangenehm usw. usf...

  • nun, wie kann ich die Melodien hören? :)

    Oft und viel zu lachen,

    den Respekt intelligenter Menschen

    und die Zuneigung der Kinder zu gewinnen,

    die Anerkennung ehrlicher Kritiker zu gewinnen

    und den Betrug falscher Freunde zu erdulden,

    Schönheit zu schätzen,

    das Beste in anderen zu finden,

    die Welt ein wenig besser zurückzulassen,

    ob durch ein Kind, einen kleinen Garten

    oder einen verbesserten gesellschaftlichen Zustand,

    zu wissen, dass nur ein Leben leichter war, weil Du lebtest:

    Das bedeutet Erfolg.

    - Ralph Waldo Emerson -

  • Ich würde sagen, mit dem sogenannten "dritten Auge."

    Dieses ja tatsächlich kein Auge ist, sondern vielmehr der sechste 'Sinn' - welcher weder als 'sehen', 'hören', 'tasten', 'riechen', 'schmecken' bezeichnet werden kann, und dennoch eine alles umfassende Auffassung beinhaltet. Mehr noch, mit diesem Sinn kann man quasi ganze Bewusstseinsdimensionen aufnehmen, bzw. wenn einem eine solche "Sendung" gegeben wird, eine Bewusstseinserweiterung erfahren.

    Nochmal zur Melodie, - diese stellt sich tatsächlich nicht nur als Klang dar, - der in gewisser Weise von Innen heraus erklingt, obgleich er dem äußerem Wesen oder Objekt zugehört, und mit dem Sehen, bzw. anvisieren der Person / des Objektes zunimmt und mit dem "nicht beachten" abnimmt, - sondern auch in Fabe und Form, und wenn man sich näher darauf einläßt, auch in Geruch, Geschmack und gar Gefühl.
    Dies alles wird jedoch nicht mit den körperlichen Sinnesorganen wahrgenommen, sondern mit inneren, - so das es derart wirkt, dass man es im Inneren registriert.
    Und man kann auch wirklich sagen, dass es von einem Selbst kommt, und doch dem anderen zugehört.
    Das kommt daher, dass es nochmal eine "tiefere", hintergründigere Ebene gibt, auf welcher alles miteinander verbunden ist. Und über diese Ebene teilt sich alles einander mit. Somit regt das "andere" in uns genau das ihm entsprechende an, und wir erzeugen daraufhin in uns ein "Bild" von dem, was da Außen ist - denn wir können tatsächlich garnicht nach Außen blicken oder generell wahrnehmen.
    Es ist nur so, dass Alles auf eine ihm eigene Weise reagiert, und so schaffen wir uns selbst eine Projektion, eine Imagination, ein Entwurf dessen, was da wohl Außen anzutreffen ist.
    Dieser Entwurf entspricht natürlich nur dem, was wir (jeder Einzelne für sich) auffassen können - somit hat ein jeder seine eigene Wahrheit, die eben unserer Auffassung der Außenwelt/Realität entspricht, so wie wir die Umwelt eben tagtäglich erleben.
    Tatsächlich aber ist die Wahrheit etwas grundlegendes, wovon jeder nur (s)eine Ebene wahrnimmt.

    Wenn man die Melodie findet, dann kann man sie (event. sofort) in seine eigene Realität mit einbeziehen - und von da an lebt und klingt sie in einem Selbst und kann folglich auch in die Imagination des Äußeren eingebracht werden.

  • [color=#0000CD]Achte auf deine Gedanken, achte auf deine Worte, halte dich frei von jeder schlechten Handlung! Wenn du diese drei Wege wahrhaft beachtest, dann betrittst du den Weg der Wahrheit.[/color]

  • im schamanischen nennt man es auch das "kraftlied" und du kannst es ganz einfach finden, indem du zum beispiel raus gehst in den wald und mal auf die töne um dich herum achtest und dir daraus deine erste eigene melodie "bastelst" die aus nur wenigen tönen bestehen sollte, und immer wiederholt werden sollte, damit du sie dir merken kannst.
    oder lass die töne einfach in dir entstehen, dazu kannst du silben
    singen. auch wenn es sich anfangs seltsam anhören mag, diese
    sternengesänge haben was an sich, das meinen kleinen sohn (eineinhalb
    jahre jetzt alt) immer wieder dazu bringt, ganz kugelrunde große augen
    zu machen, als könne er sich erinnern....
    das kraftlied benutzt du um deine geister zu rufen, um dich in trance zu schwingen, wenn du anstrengende strecken zu gehen hast hilft es dir, total zu versinken, sodaß du die anstrengung kaum noch merkst, du kannst es aber auch singen wenn du ein kleines kind hast das unruhig ist, kinder reagieren noch sehr stark auf "sternengesang" (so nenne ich das immer).
    die töne kommen von selber, einfach nicht nachdenken dabei. auch die silben kommen von selber...
    ich sing dann halt immer sowas wie:

    fa-reeeeee-si-loooaaaaaaaa-maaaa
    saaaaa-ri-leeeeee-ma-tu-si-naaaaaaaaa

    :thumbup:


    alles liebe, sonja

  • Hallo zusammen :)
    Ich bin wirklich noch ein absoluter "Frischling" (..kein Wildschweinbaby..;P) auf allen Gebieten dieses Forums bzw. der Gesamtthematik, die sich - wie ich langsam aber sicher zu begreifen beginne - nicht nur im Internet, sondern wirklich über'All' immer mehr in den Fokus ihrerselbst rückt.
    Darum möchte ich natürlich nicht gleich mit einem unpassenden Kommentar in einen solchen Beitrag platzen...doch mir fallen so oft Parallelen zu Geschichten auf, die ich als Kind vorgelesen bekommen o. selbst gelesen habe.
    Und das hier hat mich sofort an die "innere Melodie der Zeit" aus der Geschichte "Momo" von Michael Ende denken lassen, die die kleine Momo in sich selbst hören kann, als sie bei Meister Hora ist (12.Kapitel - 'Momo kommt hin, wo die Zeit herkommt'). Es ist ist wirklich erstaunlich, wieviele Bücher meine Kindheit begleitet haben, die ich bislang "nur" für wirklich gute und merkenswerte Geschichten hielt. Allein die vielen Werke von Michael Ende, wo ich ihn hier gerade eh schon zum Thema mache...so z.B. auch "Die unendliche Geschichte"...von der Kindlichen Kaiserin, deren Reich Phantásien beinahe vom "Nichts" zerstört wird, weil immer mehr Menschen aufhören ihre Fantasie zu benutzen und an sie zu glauben... und dann der Menschenjunge, der sie und ihr Reich rettet, indem er ihr einen neuen Namen gibt, der "Mondenkind" lautet. Genau an diesen Namen wurde ich nämlich erinnert, als ich zum ersten Mal von "Sternenkindern" hörte... Wiegesagt, ich habe leider überhaupt keine Ahnung von all den grenzwissenschaftlichen Zusammenhängen, aber da sind doch wirklich Parallelen zu erkennen, oder bin ich damit doch völlig auf dem Holzweg?

    Lächelnde Grüße
    Jules

    [size=small][font=Verdana][color=#006400]"Wenige wissen, wieviel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß."[/color][/font]
    [color=#A9A9A9](William Faulkner)[/color][/size]

  • Hallo Julzifer

    Zu deiner Frage ob du auf dem Holzweg bist...

    Habe ein Zitat von William Faulkner gefunden , das dazu eine passende Aussage macht : "Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer die alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden."

    gruss
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Nachtrag: Interessant, wenn ich nach dem Zitat suche, das du William Faulkner zuschreibst, finde ich zu[color=#0000CD] deinem angegebenen Signatur-Zitat [/color]als ursprünglichen Autor Werner Heisenberg und nicht William Faulkner.

    Werner Heisenberg, Physiker

    * 05. 12. 1901 - Würzburg
    † 01. 02. 1976 - München

    Werner Karl Heisenberg war einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts und Nobelpreisträger. Er formulierte 1927 die nach ihm benannte heisenbergsche Unschärferelation, welche eine der fundamentalen Aussagen der Quantenmechanik trifft – nämlich, dass bestimmte Messgrößen eines Teilchens (etwa sein Ort und Impuls) nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt werden können.

    Einige Zitate des Autors:

    [color=#0000CD]„Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.“ [/color]

    „Heutzutage haben die Wissenschaftler mehr Fantasie als die Verfasser von Kriminalromanen.“

    „Die Ideen sind nicht verantwortlich für das, was die Menschen aus ihnen machen.“

    „Die Natur ist so gemacht, dass sie verstanden werden kann. Oder vielleicht sollte ich richtiger umgekehrt sagen, unser Denken ist so gemacht, dass es die Natur verstehen kann.“

    Wer von beiden, hat nun diese Aussage zuerst gemacht ?
    Eigentlich unwichtig, aber dieses Zitat lässt möglicherweise wieder einen Zusammenhang erkennen. ;)

    William Faulkner : "Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer die alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden."


    gruss

  • Zitat

    Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.

    Hab schon gelesen, das sei "frei nach Sokrates" zitiert. Die Alliterationen lassen aber mit großer Gewissheit auf einen deutschen Verfasser schließen.

    [color=#0000cd][font='Times New Roman']Wo wir sind, da ist immer auch Ägypten.
    [/font][/color]

    [size=12]

    ~☤~

    [/size]

  • Zitat von Illuminatus

    Hab schon gelesen, das sei "frei nach Sokrates" zitiert. Die Alliterationen lassen aber mit großer Gewissheit auf einen deutschen Verfasser schließen.

    Ja, ein gutes Argument aber...

    William Cuthbert Faulkner (* 25. September 1897 in New Albany, Mississippi, USA; † 6. Juli 1962 in Oxford, Mississippi; eigentlich William Falkner) war ein amerikanischer Schriftsteller. Er erhielt 1950 – nachträglich für 1949 – den Nobelpreis für Literatur.

    William Faulkner hiess ursprünglich William Falkner . Werner Heisenberg erhielt den Nobelpreis in Physik. Aber William Falkner bekam den Nobelpreis für Literatur.
    William Falkner, bzw. dessen Vorfahren, scheinen ursprünglich, dem Namen nach, aus Deutschland in die USA aus/eingewandert zu sein. Deshalb liegen ihm die Alliterationen traditionell vllt. auch noch im Blut ?

    Naja..
    Milch macht müde Männer munter !
    Das ist doch mal eine 100 % preiswerte Alliteration. :D

    gruss