Gegenüber unserer Firma befindet sich eine Arztpraxis, die Methadon austeilt. Entsprechend viele Junkies tummeln sich dort immer. Alles Existenzen für die das "Leben" so richtig bescheiden ist. Diese "Untermenschen" sind natürlich den braven Bürgern ein Dorn im Auge.
Da ich nikotinsüchtig bin, rauchte ich vor unserer Tür eine Zigarette.
Der ehemalige stellvertretende Bürgermeister der Stadt, mit dem ich immer netten Smalltalk betreibe, kam zu mir und meinte: "Einmal richtig mit der Kalaschnikow druffgehalte und fertisch is des Problem!" Ich war etwas erschrocken, denn dieser Mann kommt Weihnachten immer und sammelt für die Welthungerhilfe und das DRK oder sowas in der Art. So erwiderte ich, daß man wohl eher mal die Hintergründe dieser Leute beleuchten sollte, um dann helfen und etwas verändern zu können. Antwort: "Diesem Gelumps sollte man statt Methadon mal was anderes geben, dann bräuchte der Steuerzahler nur einmalig die Beerdigungskosten auf einem Urnenfeld zu tragen." Da ich ja bekannterweise oft recht gefühlsmäßige reagiere, antwortete ich nur, daß dafür andere Personen in Frage kämen.
Nun redet er nicht mehr mit mir. ![]()