Hallo Ihr Lieben!
Ich bin neu hier und aktuell mit dem Thema besch?ftigt, weil ich mein Leben mal wieder umstrukturieren muss...
Ich hab meine schulische Erzieherausbildung gerade abgebrochen und ?berlege mein Lenschaos in einer Tagesklinik zu ordnen... Mein Freund mit dem ich zusammen lebe wei? noch nix von DEN ?berlegungen. Er wei? lediglich, dass ich die Ausbildung nicht weiter mache.
Ich besch?ftige mich schon lange mit dem Thema: Einerseits denke ich, dass man ja bei jedem was findet, was man therapieren kann und dass es Leute gibt, bei denen das durchaus sinnvoll ist. Andererseits habe ich die Ausbildung abgrbrochen, weil ich mich nicht in Denkschablonen pressen lassen wollte.
Die ?berlegungen bekommen vor allem durch die aktuelle Perpektivlosigkeit soviel Nahrung: Kann ich mich stark genug einsch?tzen, um mich in die Knechtschaft der Freien Marktwirtschaft zu begeben und trotzdem mein Ding durch ziehen? Oder werde ich dann erst recht einer von diesen Menschen, die garnicht mehr nachdenken wollen?
Wei? irgendjemand einen Rat f?r mich, der mir etwas Klarheit verschaffen kann?
In meinen eigenen Gedanken herrscht immernoch der Sturm...
:roll:
Therapie - Lebenshilfe oder Gehirnw?sche?
-
Chimagma -
10. April 2007 um 16:06 -
Erledigt
-
-
Zitat von Chimagma
Ich besch?ftige mich schon lange mit dem Thema: Einerseits denke ich, dass man ja bei jedem was findet, was man therapieren kannDas ist wohl genau das Problem. Therapeuten sind darauf spezialisiert, so etwas zu finden und sie finden ?berall etwas, wom?glich auch wo es einfach nichts zu finden gibt. Und dann f?ngt man langsam an, es selbst zu glauben, usw..
-
Hallo,
menschen die sich therapeutische hilfe suchen haben in der regel einen leidensdruck, den sie alleine nicht l?sen k?nnen.
therapie an sich kann man durchaus differenziert betrachten.
es gibt ne menge therapeutische richtungen und methoden, wo der therapeut nicht manipuliert. wo er nur die methoden anbietet, dass du "mit dir selber ins gespr?ch kommst" oder deine wahrheiten noch mal ?berpr?fen kannst oder wie auch immer du das nennen willst.
therapeuten mit einer konstruktivistischen grundhaltung werden dir nie ihres ?berst?lpen sondern dir helfen zu sehen, wo du wenn du willst flexibler werden kannst oder klarheit gewinnen kannst etc.Lg
ein
sternenkind -
ich halte nicht sonderlich viel von therapien
sicher gibt es gute therapeuten aber im endefekt bist DU es der dir helfen muss?ber sich selbst zu reflektieren und gute freunde habe ich als sehr heilsam erlebt
wie du dein chaos ordnest musst du selbst entscheiden
wenn du ein gutes gef?hl hast bei einer therapie dann mach es, wenn nicht gibt es andere alternativen -
ja da muss ich nahash voll zustimmen ich halte auch nichts von therapien und dem ganzen psychokram.
-
"?ber sich selbst zu reflektieren und gute freunde habe ich als sehr heilsam erlebt"
Damit bin ich jahrelang auch sehr gut gefahren. Eigentlich ist das auch der Tip, den ich Leuten in ?hnlich verwirrenden Situationen gebe....
Zur Zeit bin ich auch in einer Lebenssituation, wo Selbstreflektion nur noch mehr verwirrt. Meine Freunde ?berzeuge ich mit allem, was ich ihnen logisch erkl?re. Aber wie kann ich denn so herausfinden, was ich den eigentlich will?
Danke f?r deine Antwort
LG Chimagma -
vielleicht sollte man DAS trennen:
Therapie, Therapeuten, Psychotherapie und dementsprechende Psychologen und psychiater, etc.
DA ist ein Unterschied!
Therapeuten koennen durchaus auch gute freunde sein !
Bei den Ureinwohnern versteht man unter Medizin auch zuhoeren und anderes.
-
gute freunde k?nnen durchaus therapeutisch wirken!
wenn nichts hilft geh einfach in eine richtung und schau wie es dir damit geht
das schafft klarheit, schlimmstenfals wei?t du dann was du nicht willst -
Muss es denn unbedingt eine Tagesklinik sein? Da wird man doch sehr abgeschirmt und die Manipulationsm?glichkeiten sind sehr viel h?her.
Ich habe mal eine Therapie gemacht, vor 12 Jahren. Damals bin ich einmal in der Woche zum Therapeuten gegangen und habe mal meine Einstellungen unter die Lupe genommen. Irgendwann wusste ich, wo der Hase langl?uft bzw. dass ich auf einem falschen Seitengleis fuhr, und habe die Therapie nach 9 Stunden wieder beendet. Mir hat die Therapie sehr viel pers?nliches Freiheitsgef?hl verschafft. -
hallo chimagma,
rookie bringt es auf den punkt-
versuche erst einmal, in eine ambulante gruppe zu kommen, die sich 1-2x woechentlich trifft, dann hast du abstand zu beiden seitensonst wirst du wieder ueberrollt (wie durch die lehre, die du abgebrochen hast), dem wolltest du doch entfliehen...
wobei es umgekehrt klueger gewesen waere, weil es zumindest gut ist, eine ausbildung abzuschliessen
in einer gruppe gleichgesinnter kannst du viel leichter deine bedenken beleuchten-mit freunden sowieso
lieben gruss
ikara