Heute Vormittag lie? die Bundesregierung im Fernsehen verlauten, das ein Bundeswehrkontingent im Rahmen eines Einsatzes der EU in den Kongo geschickt wird.
Es steht zwar noch nicht fest wieviel Mann geschickt werden, aber es sei klar, dass dieser Einsatz zeitlich begrenzt ist, also nur zur Absicherung der Pr?sidentenwahl.
Grunds?tzlich kann man sagen, dass nur eins klar ist: Die Bundesregierung dr?ngelt sich wieder vor, wenn es darum geht deutsche Soldaten in ein gef?hrliches Krisengebiet zu schicken. Nat?rlich eingebettet in eine EU-Operation, wie auch anders, denn Deutschland verf?gt kaum ?ber die notwendigen Transportmittel M?nner und Ger?t nach Afrika zu transportieren und wieder zur?ckzuholen. W?hrend sich unsere naiven Volksvertreter auf jeden Fall im Klaren sind, dass der Einsatz zeitlich begrenzt ist, mu? man sich fragen, ob der Einsatz ?berhaupt Sinn macht!
"Der Kongo" ist ein k?nstliches Gebilde in dem Milizen aus den jeweiligen Anrainerstaaten um die Vormacht auf dem Lande k?mpfen. Die Pr?sidentenwahl ist eine Farce, denn die Bev?lkerung hat auf Grund der marodierenden Soldateska andere Probleme, als zur Wahl zu gehen. Die Korruption hat sogar das "staatliche" Milit?r erfasst. Ein General hat einen Versorgungszug f?r Truppen, die f?r Sicherheit im Lande sorgen sollen, auf eigene Rechnung verkauft und benutzt den Zug jetzt f?r Schmuggelgesch?fte. Den Soldaten bleibt nicht weiter ?brig, als sich bei der Zivilbev?lkerung zu versorgen.
Das "Land" br?uchte eine fremde Besatzungsmacht, die alle Warlords entwaffnet und die Grenzen sichert. Nur so h?tte die Zivilbev?lkerung eine Perspektive. Oder das Land w?rde aufgel?st und nach Ethnien an die Nachbarstaaten verteilt. Damit h?tten dann die Provinzen eigene Ordnungsm?chte.
Es ist blau?ugig und gef?hrlich jetzt ein kleines Truppenkontingent zur ?berwachung einer Wahl zu schicken, in deren Verlauf sich Teile der Armee gegen den gew?hlten Pr?sidenten stellen k?nnen und versuchen zu putschen. Die bewaffneten Wahlbeobachter w?ren nur ein kleines Hindernis bei diesem Vorgehen. Aber auch bei "normalem" Verlauf der Wahl w?re es ehrlicher von den zust?ndigen Diplomaten der EU zuzugeben, dass der Versuch einer Befriedung des Kongo aus eigener Kraft gescheitert ist, und es eine ganz andere Strategie braucht um dem Land aus "reiner Menschenfreundlichkeit" Frieden zu bringen!
Nur eine Truppe, die ein Angriffspotential hat, dazu geh?rten dann aber auch schwere Waffen und vor allem eine ausreichende Munitionsversorgung, kann davon ausgehen ungeschoren zu bleiben. Eine Truppe die nur mit Gewehren bewaffnet ist, l?uft bei diesem Einsatz Gefahr ?berrannt zu werden! Und in so eine Situation sollen sich Deutsche Soldaten begeben? Warum? Was ist zu gewinnen? Wem n?tzt das???
nenn mich EO
zu Ende denken
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