Beiträge von olli ka.

    Kenne ich den Grund für das Handeln meines Mitmenschen?

    Ist es nicht viel eher so, dass ich auf einen Hügel steigen möchte - wo mich alle sehen. Dann eine Hand in den Himmel strecke und vor Zeugen mit elitär-maskulinem Unterton die Frage formuliere: "Ich kann nicht verstehen, wieso sich dieses Arschloch so verhält?" Und dann hoffe ich auf Befürworter...

    Und die ganze (traurige) Wahrheit ist: so ist es! Es mangelt mir an Verständnis. Ich verstehe nicht... ich weiß es nicht.

    JEDER Mensch hat einen "guten" Grund für sein Handeln. Etwas, dass ihn dazu bringt, so zu handeln. Einmal ganz unabhängig betrachtet, ob das GUT oder SCHLECHT sei - jeder hat einen Grund.

    Mir ist aufgefallen, dass ich der Wahrheit am nächsten komme, wenn ich die Meinung zu einer Person längstmöglich in der Schwebe halte. Wenn ich nicht bestrebt bin, mir ein klares und endgültiges Bild von einem Menschen zu machen. Wenn ich nicht EINZELNE Begebenheiten endgültig mit dem Charakter einer Person verwebe.

    Menschen sind ein Abenteuer. Und ich bete (ernsthaft) zu Gott, dass er mich nicht dumm sterben lässt - ohne das Verständnis für das Handeln von Menschen erworben zu haben...

    [font='Arial']Eine vorwurfsvolle Frage - in der Menschheitsgeschichte schon tausende Male gestellt - mit rhetorischem Hintergrund. Wer diese Frage stellt, erwartet keine Antwort. Diese Fragestellung ist eine intellektuelle Antwort darauf, warum es eigentlich keinen Gott geben kann. Oder "Gott" ist höchstens so eine universelle, kosmische, anzapfbare Energiequelle...[/font]

    [font='Arial']Denn WENN Gott existieren würde, gäbe es dann Leid? Was könnten Gründe dafür sein, wieso so ein... sagen wir übermächtiges Wesen LEID zulässt:[/font]

    [font='Arial']Ist Gott ein Perverser? Pervers deshalb, weil er vielleicht drauf steht sich an Leid zu erfreuen? [/font]

    [font='Arial']ODER ist er eigentlich ein guter Kerl, hat aber seine Macht verloren? Zur Schöpfung des Universums reichte die Energie noch aus, aber seither ist er irgendwie... ausgebrannt? [/font]

    [font='Arial']ODER ist er eigentlich ein guter Kerl, aber jemand anderes hat das Universum erschaffen?[/font]

    [font='Arial']ODER er ist im kosmischen Urlaub seit 6.000 Jahren?[/font]

    [font='Arial']ODER ist unser Verstand vielleicht doch nur zu limitiert um Gott zu verstehen?[/font]

    [font='Arial']UND ist so ein kleines Licht - was kurz gepiept hat - doch nur etwas, was man viel zu schnell ausknipsen kann ganz im Gegenteil zu Gott?[/font]

    [font='Arial']Zumindest wissen wir Folgendes: Die Frage: [/font]

    [font='Arial']Wie kann Gott all das Leid in der Welt zulassen? [/font]

    [font='Arial']ist zu 100% rhetorischer Natur, wenn sie von einem Menschen gestellt wird, der NICHT an den Gott der Bibel glaubt. [/font]

    [font='Arial']Und DAS ist doch schon mal was, oder? DAS ist wesentlich...[/font]

    Hallo,

    also ich habe folgenden Eindruck:

    Das "Wesen" was du zu Beginn warst, das ist dein zukünftiges "ICH". Das Ich, zu dem du dich entwickelst. Zu einem ICH, das sehr engagiert, kräftig und ausdauernd ist. Das "Wesen" was sich einmischt, ist dein altes (oder jetziges) ICH. Das ICH, das sich gegen diese Entwicklungen wehrt. Deine Berufung könnte es sein, Menschen Wahrheiten zu überbringen. Und Frieden findest du, wenn sich dein altes ICH mit dem neuen ICH versöhnt (beide ICHs EINS werden).

    Hallo Laila,

    eine leise Stimme diktiert dir was?

    Das wäre für mich im höchsten Maße beunruhigend. Es gibt Weisheiten, die kommen von Gott und es gibt Weisheiten, die kommen woanders her. Wenn ich den Inhalten deiner Beiträge so folgen, dann...

    ...wirds eng.

    [font='Arial']Es war einmal ein Geschäftsmann, der hatte zwei Söhne. Beide Söhne arbeiteten in der Firma des Vaters. Der Vater führte eine erfolgreiche Werbefirma. Die Geschäfte liefen sehr gut, der Vater war sehr wohlhabend. Der jüngere Bruder aber, war irgendwann unzufrieden. Er hatte es satt für den Vater zu arbeiten. Immer stand er im Schatten seines Vaters. Er wollte gerne seine eigene Firma leiten, im Ausland. Irgendwann kam er auf die Idee, seinen Vater auf eine vorzeitige Auszahlung seines Erbes anzusprechen. Der Vater erkannte, wie ernst es seinem Sohn war und reagierte so, wie kein anderer Vater. Er ließ sich auf die geschmacklose Forderung des Sohnes ein. Nachdem das Vermögen annähernd erfasst wurde, beauftragte der Vater einen Notar, um sein Testament neu zu verfassen. Es wurde genau aufgeführt, was der jüngere Bruder erhalten würde. Der Vater zahlte seinem Sohn nicht weniger aus als 4 Mio. EUR.[/font]

    [font='Arial']Den jüngeren Bruder überkam ein Gefühl der Erhabenheit. Er konnte kaum glauben, dass ihm dieser Schachzug gelang. Welt ich komme! dachte er. Er ging ins Ausland und machte erst einmal ein halbes Jahr Urlaub. Sonne, Strand und Sex waren sein Motto. Da er keine Lust auf eine nervige Beziehung hatte, kaufte er sich einfach Frauen. Es gab da eine Agentur, die ihn ständig mit Prostituierten versorgte, die all seinen Wünschen nachgingen.[/font] [font='Arial']Parallel dachte er an die Firma, die er gerne gründen wollte. Er fand auch bald einen fähigen Geschäftspartner, der mit ihm seine Ideen umsetzen wollte. Außerdem erwarb er für 2 Mio. EUR eine Villa, gelegen in den Bergen, mit Pool und dem entsprechenden Fahrzeug in der Garage. [/font]

    [font='Arial']Das Blatt begann sich zu wenden. Zunächst stellte sich heraus, dass ihn sein Geschäftspartner betrogen hatte und mit 2 Mio. EUR verschwunden war. Bevor die Firma überhaupt Gewinne erwirtschaften konnte, musste sie bereits Konkurs anmelden. Aufgrund schlechter Verträge haftete er persönlich für alle Schulden. Die Firmenauflösung und Bezahlung aller Geldgeber kostete rund 0,5 Mio. EUR. Er musste die Villa wieder verkaufen. Da er unter Zeitdruck stand, erzielte er mit dem Verkauf der Immobilie lediglich 1,5 Mio. EUR. Dazu gesellten sich bald Alkoholprobleme. Umgeben von falschen Freunden, teuren Frauen und zwei weiteren Firmengründungen - die kläglich scheiterten, war sein Vermögen nach nur zwei Jahren verprasst. Das Hotel, in dem er wohnte warf ihn raus, nachdem seine Kreditkarten gesperrt wurden. Die erste Nacht schlief er in der Ausnüchterungszelle, weil er in einer Tankstelle zwischen die Schokoladenriegel gekotzt hatte. [/font]

    [font='Arial']Zurück im Heimatland und nach drei Wochen Entzugsklinik erhielt er einen Job als Aushilfskraft bei einer regionalen Zeitung. Das Geld reichte kaum für die lebenswichtigsten Dinge. Der Sohn dachte an den Vater. Er wollte ihm sagen, dass er sich schämt für das was er getan hat. Er wollte seinen Vater um einen Job bitten. Vielleicht nicht in der Firmenleitung aber alles andere war besser als das hier...[/font]

    [font='Arial']____________________[/font]


    [font='Arial']Nachdem sein Sohn das Erbe forderte, die Firma und das Land verließ, wünschte der Vater seinem jüngsten Sohn alles Gute. In seinem Herzen hoffte er bald von der Firma seines Sohnes zu hören. Er hatte ihm viel beigebracht und war überzeugt, sein Sohn würde seinen Weg machen. Nicht so erfreulich waren allerdings fortan die Tage mit seiner Frau. Die Mutter verstand den Vater nicht. Sie hatte dem jüngsten Sohn zum Abschied eine Backpfeife verabreicht enttäuscht über seine Frechheit. Der ältere Bruder hatte seinen Spaß und stellte den Bruder vor der Verwandtschaft und in der Firma bloß. Bald wussten alle Mitarbeiter darüber Bescheid. Der Vater hatte den älteren Sohn einmal versucht davon abzuhalten ohne Erfolg.[/font]

    [font='Arial']Jeden morgen versammelte sich die Firmenleitung im Konferenzraum. Seit der Sohn die Firma verlassen hatte, blieb der Stuhl zur Rechten des Vaters leer. Bald stellte der Vater fest, dass er den Inhalten der Besprechungen nur noch halbherzig folgte. Er schaute oft unauffällig hinüber auf den Platz zu seiner Rechten. Ohne seinen Sohn verlor der Vater die Freude an den Geschäften. Er war stets begeistert über die kreativen Ideen und Beiträge seines jüngsten Sohnes. Der Sohn hatte nie verstanden, wie sehr ihn sein Vater schätzte. [/font]
    [font='Arial']Tagsüber saß der Vater in seinem Büro. Jeden Mittag ließ er für eine Stunde keine Telefonate mehr zu sich durchstellen und war auch für niemanden persönlich zu sprechen. Das war früher nicht so. In dieser Zeit schaute er aus dem Fenster, runter zum Parkplatz. Da war noch immer der Firmenparkplatz des jüngsten Sohnes. Der Vater bestand darauf, dass der Parkplatz nicht freigegeben wird. Der ältere Sohn hatte deswegen bereits einen Wutanfall. [/font]
    [font='Arial']Von seinem Büro aus, konnte er seinen Sohn jeden morgen sehen, wenn er zur Arbeit kam. Der Sohn winkte dann immer hinauf zum Vater. Oh wie sehr der Vater das vermisste. Jeden Tag saß er dort allein in seinem Büro, schaute hinunter und sehnte sich nach seinem Sohn.[/font]

    [font='Arial']Eines Tages kam der ältere Sohn triumphierend mit einer Zeitung herein. Dort wurde das frühzeitige Ende einer Firma beschrieben. Der Vater verspürte einen tiefen Schmerz, als er den Namen des Inhabers las - es war sein jüngster Sohn. Die Stimme des älteren Sohnes, der selbstgefällig spottete, verlor sich im Hintergrund. Der Vater bat darum, alleine gelassen zu werden. Er schaute hinunter zum Parkplatz...[/font]

    [font='Arial']Monate später verließ der Vater das Firmengebäude, auf dem Weg zu seinem Wagen. Er kam immer an einer Bank vorbei. Links und rechts von der Bank standen zwei schöne Bäume. Als er sich der Bank näherte, sah er dort einen Mann sitzen, den er nicht weiter beachtete. Auf derselben Höhe angekommen stand der Mann plötzlich auf und sagte leise Papa. Der Vater blieb stehen, drehte sich langsam um und schaute seinem jüngsten Sohn in die Augen. Er ließ seine Aktentasche fallen und umarmte den Sohn, so wie er es noch nie zuvor getan hat. Der Vater weinte laut, schrie förmlich und versuchte klare Worte zu sprechen - aber es gelang ihm nicht. Er küsste seinen Sohn. Erst als der Sohn anfing zu stammeln um sich zu entschuldigen, unterbrach ihn sein Vater und sagte: Endlich bist du wieder zu Hause, ich dachte schon, ich hätte dich verloren! [/font]

    [font='Arial']Am nächsten morgen betraten zwei Männer gleichzeitig das Firmengebäude. Sie stiegen in den Fahrstuhl und fuhren in die oberste Etage. Sie schritten durch den Flur, direkt zum Konferenzraum. Die Menschen, die Ihnen auf dem Weg dorthin begegneten, blieben wie angewurzelt stehen und blickten völlig verunsichert auf die beiden Männer. Die Firmenleitung war bereits versammelt, als der Vater zusammen mit seinem jüngsten Sohn zur Tür hereinkam. Der ältere Bruder sprang auf und rief empört: Papa was... Setz dich hin! brüllte der Vater. Verunsichert stellte sich der jüngste Sohn hinter seinen alten Stuhl. Noch im Stehen richtete der Vater das Wort an die Anwesenden: Liebe Kollegen, darf ich Ihnen unseren neuen Marketing-Chef vorstellen? und zeigte auf seinen jüngsten Sohn.

    [/font]
    [font='Arial']

    Dies war meine freie Geschichte, basierend auf "[/font]dem Gleichnis vom verlorenen Sohn" aus LUKAS 15.

    Jesus nutzte dieses Gleichnis, um den Charakter Gottes zu beschreiben. Gott ist ein bedingungslos liebender Vater. Jeder Mensch, der fern von Gott lebt, gleicht dem verlorenen Sohn/der verlorenen Tochter. Und Gott wartet sehnsüchtig - jeden Tag und hält Ausschau nach seinem Sohn...

    Insbesondere wir Männer haben es nicht immer leicht, uns so einen liebevollen Vater vorzustellen. Wir haben unsere eigenen Erfahrungen mit Vätern. Aber solange wir das Bild unseres irdischen Vaters auf Gott projizieren, können wir den Charakter und die Liebe Gottes nicht erfassen.

    Ja also was ich noch sagen wollte.... lol

    Ich hab da mal wieder meine spezielle Sichtweise vor dem Hintergrund meines Glaubens. Obwohl sich so manch Christ gleich mit einreihen würde in den Titel dieses Fadens, mache ich lieber erst mal einen Schritt zurück.

    Die entscheidende Frage für mich ist: "Wo will mich die Psychologie hinführen?"
    Psychologie ist wohl unbestritten eine "Heillehre". Es soll "geheilt" werden. Und in Zeiten der Ganzheitlichkeit längst nicht mehr nur die Psyche allein. Entscheidend ist, wie denn die Psychologie einen "gesunden Menschen" definiert. WENN ich jemanden heilen will, dann muss ich zwangsläufig auch eine Vorstellung davon haben, wie sich ein heiler Mensch definiert. Denn wo führe ich sonst hin?

    Die Psychologie basiert allein auf menschlichen Überlegungen und klammert das was Gott über den Menschen (seine Schöpfung) sagt vollständig aus. Der geistliche (nicht Verstand) Bereich wird komplett ignoriert. Daher ist die Psychologie bereits im Ansatz falsch und Menschen die 10 Jahre den Psychologen aufsuchen und immer noch nicht "geheilt" sind, sprechen eine klare Sprache.

    Laut Bibel und christlichem Glauben gibt es da mehr als nur das Hirn mit seinen Wirkstoffen etc. Es gibt geistliche Mächte. Gute und Böse. Und diese Mächte wirken. Für einen enormen Anteil an allem "psychischen" Leiden sind geistliche Mächte die Ursache. Da nützt es nix an den Symptomen rumzuzergeln - die Ursache muss beseitigt werden. Die Psychologie weiß gar nicht genau was sie tut. Sie jagt Geister...

    Also wir waren bei dir, als du oben auf dem Felsen ohne Slip gesessen hast...*hust*

    Auch wenn es nicht wirklich wichtig ist, aber ich frage mich schon: ERINNERUNGEN AN MORGEN - ist dies deine Lieblingsphantasie, wenn du dich selbst befriedigst? Oder ist es tatsächlich so geschehen - oder überhaupt nur teilweise?

    In beiden Fällen klingt das wie ein Erotikroman für "Desperate Housewifes"...
    Das kleine Mädchen lernt ihren Körper kennen - tja, warum nicht?

    PS: bist du die Bibi aus dem Beitrag aus Warum wir ohne die Lügen verloren wären?

    Ja ich verstehe wie das wirkt. Dann erlaubt mir, da noch näher drauf einzugehen.


    Zitat

    kolibri sagte: "als müsste man nur in der richtigen religiösen Gemeinschaft sein, um Gott zu begegnen"

    Zitat

    impact sagte: "nur vermittelt das ganze doch ein wenig den eindruck als könnte man nur dann eine derartige "gotteserfahrung" bekommen wenn man sich der richtigen glaubensgemeinschaft anschließt"


    ZUNÄCHST kann man ein Bekehrungserlebnis NICHT zwingend abhängig von einer bestimmten Glaubensgemeinschaft erleben. Die persönliche Beziehung mit Gott ist entscheidend. Und das kann völlig unabhängig von jeder Kirche geschehen es gibt da viele Beispiele von Gefangenen oder Menschen die gar nicht wussten dass es Gott war dem sie begegneten usw. Das was ich mit euch geteilt habe war MEIN ZEUGNIS. Und dieses Zeugnis fand nun mal dort statt, wo ich mich befunden habe. Bitte rechnet es mir an, dass ich meine erste Begegnung mit Gott völlig AUßERHALB der Kirche erlebt habe. Die Bestätigung, die dann folgte fand zwar wiederum IN einer Kirche statt - war für mich allerdings nur die Bestätigung, dass es wirklich Gott war, der mir begegnete. Dadurch hatte ich keinerlei intensivierte Bindung mit der GEMEINDE - sondern mit GOTT.

    Dann bin ich darauf eingegangen, dass meine zukünftige Frau mir immer sagte was da alles falsch sei. Da sollte schon etwas Ironie rüberkommen, denn meine Frau war damals ungläubig. Sie ging nicht in die Gemeinde ihrer Eltern sie rebellierte. Aber aufgrund der Erziehung kannte sie sich sehr gut aus. Und rein biblisch betrachtet, wird in der NAK auch teilweise echt Murks erzählt.

    Dann bin ich darauf eingegangen, dass ich Jesus mein Leben übergeben habe.

    Zitat

    [size=10][font=Arial]Und BANG! Da kamen die Liebe und das Licht in mein Wohnzimmer geknallt, so wie an dem besagten Morgen[/font][/size]


    Wisst ihr, das hatte nix mit meinen Schwiegereltern zu tun. Das war die Gegenwart Gottes.

    Zitat

    [size=10][font=Arial]2 Wochen später habe ich die Gemeinde gewechselt. Plötzlich gab es Nahrung im Überfluss. Keine Tröpfchen mehr volle Gläser![/font][/size]

    [size=10][font=Arial] [/font][/size]
    [size=10][font=Arial]Im Vergleich zur Kirche, in der ich zuvor war, kann ich diese Aussage nur wiederholen. Das ist aber genau das Gleiche wie z.B. in der Esoterik. Da zählt auch immer nur was am meisten wirkt! Das was am meisten Power hat zählt! [/font][/size]

    Es gibt hier ein Definitionsproblem. Drei Fragen führen unweigerlich zu Missverständnissen.

    [list type=decimal][*]WAS ist Gott?[*]WER ist Gott?[*]WIE ist Gott?[/list]
    Und nun habe ich eine Bitte an euch, einen Vorschlag. Lasst uns jetzt nicht jeder seine persönliche Antwort auf diese drei Fragen geben nicht in diesem Faden. Ich möchte euch zu einem Experiment auffordern. Es geht nicht darum, euch selbst untreu zu werden oder gegen eure Überzeugungen zu handeln. Ich fordere euch lediglich auf, dieses kleine Experiment mit mir auszuprobieren. Und das sind die Regeln:

    - sprecht das folgende Gebet nach
    - aber nicht allein mit den Lippen, sondern wirklich ernst gemeint
    - den Text nicht verändern, sondern wortgetreu beten

    Das dauert nicht einmal 1 Minute und wenn das alles Mist ist - habt ihr nix verloren.

    Hallo DU, der Gott der Bibel. Der in der Bibel beschrieben wird als der Schöpfer des Himmels und der Erde. Der beschrieben wird als der Vater. Ich kenne dich nicht, ich weiß nicht viel über dich und ich glaube auch nicht an dich. Von meinem jetzigen Standpunkt aus kann ich auch gut ohne dich. Aber ich bin ein toleranter Mensch jeder kann von mir aus tun, was er will.
    Olli Ka. hat gesagt du bist real (so ein Blödmann) und den Vorschlag gemacht, dieses Gebet zu sprechen. Was solls? Da habe ich kein Problem mit. Die einzige Bedingung ist, dass ich es ernst meine. Damit bin ich einverstanden:

    Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs: ich gebe dir die Gelegenheit, MICH auf DICH aufmerksam zu machen. WENN du möchtest, dass ich dich kennen lerne, so weise mich sagen wir in den nächsten 14 Tagen DEUTLICH auf dich hin. Das Mittel überlasse ich dir. WENN es dich gibt, dann weißt du ohnehin am Besten, was mich persönlich anspricht. Wenn du es nicht tust, dann habe ich Recht gehabt und mache mit allem so weiter wie bisher. Das wars."

    Hallo Laila,

    hast du MATTHÄUS 25,14-30 gelesen?

    Ich verstehe das so:
    Du bist wunderbar geschaffen.
    Dir wurde was mitgegeben.
    Gott hat dich entworfen und sich was dabei gedacht.

    Verwendest du dein Talent dafür (nur mal theoretisch), um dich selbst darzustellen, dich über andere zu erheben, ein elitäres Gefühl zu produzieren, dich an jemandem zu rächen...
    ja dann gleichst du dem faulen Knecht, der sein Talent falsch eingesetzt hat.

    ABER

    Verwendest du dein Talent für die "Geringsten" unter uns, zur Auferbauung, zur Ermutigung, zum Trost...
    ja dann gilt für dich das Folgende: MATTHÄUS 25,31-46

    Lass dich drücken.

    [font=Arial][size=10]Anfang 20 vor rund 10 Jahren - war die dunkelste Zeit meines Lebens. Meine Gefühls- und Gedankenwelt waren stark geprägt von Angst, Verwirrung, Minderwertigkeit/Wertlosigkeit, Bewegungslosigkeit, Zurückgezogenheit und Selbstzweifeln. Dieser Zustand hatte sich über Jahre hinweg entwickelt, ohne klar definierbare Auslöser. Ich wurde täglich von einem Mindestpegel an Furcht begleitet - die Angst war immer da. Der Rest war dazu abonniert. Ein Gefühl der Wertlosigkeit war stark ausgeprägt. Als unterstützender Prozess kam die daraus resultierende soziale Inkompetenz, also eine deutliche Zurückgezogenheit. [/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Wer kennt das? So ein Leben ist übel. Ich kann es nicht als lebenswert bezeichnen. [/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Das war die Ausgangssituation und ich war ein Suchender. Bewusst suchend? Nicht wirklich, denn dazu fehlte mir der nötige Antrieb. Ich war unfreiwillig suchend, weil ich hilflos war. Dadurch war ich automatisch sehr empfänglich verschiedene Dinge auszuprobieren. Zum Beispiel: Reiki, Tarot, persönliche Horoskope, Familienaufstellung, Studienbücher der Psychologie und jede Menge Literatur - ich weiß beim besten Willen nicht mehr was DAS alles war. [/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Nichts davon sättigte meine innere Leere oder beseitigte auch nur eines der skizzierten Probleme. Aber ich hatte immer einen Restfunken Hoffnung. Irgendwann bin ich dann auch mal mit einem Freund in die Kirche gegangen. Mal kucken halt. Bis dahin hatte ich nichts mit der Kirche oder Gott zu tun im Gegenteil, ich gehörte (auch nur) zu den Spöttern. Den ersten Kontakt mit Kirche hatte ich mit der Neuapostolischen Kirche. Die NAK ist eine konservative Glaubensgemeinschaft. Neben der Bibel führt die NAK eine Nebenoffenbarung als Lehr- und Glaubensbuch, dass in einigen Punkten sehr deutlich von der Bibel abweicht. Wobei man hier schon sagen muss, dass das Menschen sind, die es wirklich gut meinen. Aber sie driften ins Humanistische und Religiöse ab. Und dort fließt geistlich so viel Leben wie Wasser in einem ausgetrockneten Flussbett. ABER dennoch sollte ich hier meine erste Begegnung mit Gott erfahren. Aber anders...[/size][/font]

    [font=Arial][size=10]Ich war ein halbes Jahr regelmäßig in dieser Kirche. Immer noch mit Angst und ohne jedes Selbstvertrauen ein Schatten meiner selbst. Wie ein Schwamm versuchte ich alles aufzusaugen, was Leben hergab. Irgendwie schmeckte es schon etwas lebendig, hinterließ aber einen staubigen Nachgeschmack. Zu dieser Zeit begann ich bereits mein Bild von Gott zu entwerfen. Will man sich mit der christlichen Lehre auseinandersetzen und Gott kennen lernen, dann ist es auch notwendig zu erfassen WIE er denn ist dieser Gott. Fragen zu seinem Charakter sind lebenswichtig.

    [/size][/font][font=Arial][size=10]In diesem Punkt lag meine Stärke: ich konnte Gott stets die vollkommensten Charaktereigenschaften zuordnen. Ich habe einfach alles-was-gut-ist in sein Bild hineingepackt. Ich habe nie an seiner Vollkommenheit gezweifelt. Es gab für mich nie blöde Fragen wie: *jammer* so viel Leid in der Welt, wie kann Gott das nur zulassen? bla bla... [/size][/font] [font=Arial][size=10]
    Es war meine letzte Hoffnung wenn es einen Gott gibt, dann MUSS er einfach GUT sein! Auch wenn ich weiß, dass Gott mir diese Stärke geschenkt hat, so glaube ich dennoch, dass dieser Glaube sein Herz bewegt hat.[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    So lag ich da in meinem Bett. Lebte allein, total kaputt, bemitleidenswert, emotional am Ende, arbeitslos, ohne echte Perspektive, in der Kirche - aber trotzdem nicht glücklich. Und dann trat Gott in mein Leben...[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Ich wachte eines Morgens auf. Tatsächlich wachte ich nicht auf ich wurde geweckt! Ich werde das niemals vergessen ich habe so etwas nie zuvor und auch seitdem nie wieder in dieser Art und Intensität erlebt. Alles um mich herum war wie in Gold getaucht. Es war irgendwie strahlend hell, warm. Und diese Situation war von etwas gekennzeichnet, dass ich schon so lange nicht mehr verspürt hatte mein Herz war durchtränkt von Liebe. Tief und satt mit Liebe. Der Dauerpegel von Angst war wie weggeblasen. Ich wurde geweckt mit einem Gedanken. Wie eine laute Stimme, ein Ruf drängte sich ein Satz in mein Bewusstsein. Das war etwas für mich persönlich. Der Wortlaut: Leben bedeutet Bewegung! Das waren ein Wegweiser und eine Gottesbegegnung zugleich. Das war für mich speziell für meine Lebenssituation. Und wie sollte es auch anders sein? Gott hat nix für den Mainstream. Gott ist immer persönlich. Mann, da konnte ich nicht von alleine drauf kommen. Aber vor allem diese Liebe! Mann, die LIEBE! Ich war voller Hoffnung, ich dachte jetzt habe ichs! Das wars! Ich dachte das wäre jetzt das Ende aller Sorgen. Wie sich das so ein kleiner Esoteriker halt vorstellt. Liegt da im Bett, umgeben von Licht, alles toll...[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Es war früh morgens. Nach dieser Begegnung bin ich wieder selig eingeschlummert. Als ich dann später wieder aufgewacht bin, war alles weg. Kein Licht, keine Liebe, kein nix. Nur der Satz war noch da: Leben bedeutet Bewegung. Aber ohne Inhalt. Der war nicht mehr lebendig. Es war nur noch was für den Kopf wie tot. Zwei Tage lang trauerte ich dieser Begegnung nach. Ich war zutiefst enttäuscht, dass ich das verloren hatte. Dann kamen die Zweifel. Aaaach, du hast nur geträumt. Und dann dieses blöde Leben-bedeutet-Bewegung. Ich erinnerte mich an den Biounterricht in der Schule. Bewegung war doch ein Kriterium für Leben. Bakterien leben auch weil sie sich bewegen. Ja und? Hilft mir das nun? Ich war total enttäuscht. Habe ich mir das nur eingebildet? Die Psychologie des Menschen... bla bla... alles wissenschaftlich erklärbar... bla bla...[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Dann am dritten Tag war wieder Gottesdienst in der Kirche, in die ich ging. Alle stehen auf, singen ein Lied, alle setzen sich hin. Der Chor steht auf, singt ein Lied, der Chor setzt sich (oh Himmel wie furchtbar eigentlich). Dann geht der Priester da nach vorne, fängt an zu predigen. Laber Laber Rababer... Ich noch immer mit meinen Gedanken an dem besagten Morgen. Im Übrigen hatte ich niemandem von meinem Erlebnis erzählt! Und dann erzählt der Priester da plötzlich was von einem Eindruck den er da hätte und sagte: Leben bedeutet Bewegung...[/size][/font] [font=Arial][size=10]In diesem Augenblick schossen mir die Tränen in die Augen und ich hatte Mühe mich an dieser viel zu harten Kirchenbank festzuhalten. Ich habe versucht nicht aufzufallen. Das hat auch ganz gut geklappt. Gott hatte sich entschlossen in mein Leben zu treten und das für mich mit einem Paukenschlag. Dass es in der Kirche geschah, war eine doppelte Bestätigung. Komisch seitdem hatte ich gar keine Zweifel mehr. Ok, alles klar, Gott du existierst, du willst was von mir, keine Ahnung was, hier bin ich...[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Vielleicht hätte es auch etwas mit Rauch und Funken sein können war es jetzt aber nicht. Naja, wollen wir mal nicht kleinlich sein...[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Da der erste Teil des Erlebnisses nicht in der Kirche stattgefunden hat, habe ich Gott auch nie auf das Kirchengebäude oder die Kirche selbst beschränkt. Das war irgendwie mit abgespeichert. Dieses Erlebnis hielt mich immerhin noch 2 Jahre in der NAK. Aber es war so, wie mit dem Hund von meinen Schwiegereltern. Wenn da mal eine Scheibe Wurst auf den Teppich fällt, dann schlabbert der noch 2 Minuten den Teppich ab obwohl da echt nix mehr ist! *schlabb-schlabb* [/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Und so habe ich mich da in der NAK gefühlt. Ich habe geistlich gehungert. Das was da kam, das hat einfach nicht gereicht. Aber wenn Gott schon so in mein Leben tritt und diesen Hunger sieht, dann wird er doch auch für Nahrung sorgen oder? Zu der Zeit habe ich eine hübsche junge Frau kennen gelernt mit einem knackigen Hintern (nur mal so als Zusatzinfo). Wir haben uns verliebt. Und die wusste erschreckend viel über die Bibel. Ihr Vater war Pastor in einer Freikirche (freikirchlich evangelisch). Und weil sie mich ja liebte, kam sie mit in die NAK. Und dann musste ich mir immer anhören, was da alles total falsch war. Tja, das war eine... äh herausfordernde Situation. Unter anderem sagte sie mir, ich sei gar nicht wiedergeboren und auch nicht geisterfüllt...[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Häh? Wie jetzt? Reinkarnation??? Geisterfüllt? Häh?[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Es stellte sich dann heraus, dass Wiedergeburt nix mit Reinkarnation zu tun hat und erfüllt sein mit dem Heiligen Geist das ist, was zu Pfingsten geschah (die erste Gemeinde). Jetzt mal Hände hoch! Wer weiß, dass wir Pfingsten feiern, weil da der Heilige Geist auf die Erde kam? Na? Und Ostern war doch... Ostereier? Aber gut, das führt jetzt zu weit.[/size][/font] [font=Arial][size=10]Es nahte der Tag, wo ich ihre Eltern kennen lernen sollte. Die Mutter und DEN PASTOR. Huuuh. Flau war mir schon. Und als wir da so Pizza gegessen haben, da habe ich ihn direkt konfrontiert: So, du meinst also, ich bin nicht geisterfüllt?? Und er sagte: Ich habe mich mit der NAK auseinandergesetzt ich befürchte NEIN.[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    So saßen wir da. Und etwas in mir loderte, fing an aufzusteigen. Nein, keine Aggression - im Gegenteil. Ich brauchte noch so 10 Minuten, dann sagte ich: Ok, dann will ich das jetzt! Ich dachte, Gott ist gut, was soll schief gehen? Wenns nicht von Gott ist, dann passiert auch nix. Im Grunde spürte ich aber schon, dass da was passiert. Die Eltern waren recht verblüfft. Lernen den Freund der Tochter kennen und der will sich gleich bekehren. So habe ich mein Leben ganz bewusst (und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte) Jesus übergeben. Also mein Leben Jesus unterstellt, ihn anerkannt als den lebendigen Sohn Gottes, der starb zur Vergebung meiner Sünden. Und BANG! Da kamen die Liebe und das Licht in mein Wohnzimmer geknallt, so wie an dem besagten Morgen. Das war also der Heilige Geist! Ich hätte nie gedacht, dass von außen etwas so deutlich und liebevoll auf mich einwirken könnte. Da gab es nichts dran zu drehen das war real! Auch meine Freundin und ihre Eltern haben Gottes Gegenwart deutlich gespürt (für sie normal).

    [/size][/font][font=Arial][size=10]2 Wochen später habe ich die Gemeinde gewechselt. Plötzlich gab es Nahrung im Überfluss. Keine Tröpfchen mehr volle Gläser! Die hübsche junge Frau mit dem knackigen Hintern habe ich dann 2 Jahre später geheiratet. Die 7 Jahre nach dem Gemeindewechsel waren Jahre der massiven Veränderung. Ich habe seit dem sehr gute Lehre erfahren, hatte intensivste Gegenwart mit Gott, war auf Seminaren usw. [/size][/font] [font=Arial][size=10]Mein Inneres wurde annähernd wiederhergestellt. Ich lebe inzwischen vollständig angstfrei, ich weiß wer ich bin und denke klare Gedanken (für den Leser vermutlich Interpretationssache... lol). Ich weiß dass Gott existiert und Gott Liebe ist. Ich weiß dass Gott nur durch und durch gut ist. Wo soll ich anfangen um zusammenzufassen, was ich erlebt habe? Mein Glaubensleben ist mein Leben.[/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Dies war mein Zeugnis. Warum ich glaube, dass Jesus Christus nicht nur EINE sondern DIE Wahrheit ist, werde ich zu einer anderen Zeit weiter ausführen. [/size][/font] [font=Arial][size=10]

    Bis dahin nehmt das:[/size][/font] [font=Arial][size=10]
    Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. [/size][/font] [font=Arial][size=10]RÖMER 8,11[/size][/font]

    Ei hier geht die Post ab. Schön!

    Der Hyperanthropos hätte jetzt meiner Meinung nach nicht gleich "verbannt" werden müssen. Aber ok - ihr habt hier Regeln. Er muss sich mit seiner Meinung nicht verstecken, schließlich isser wohl auch überzeugt davon und nicht der Einzige. Oder er hat Langeweile. Natürlich könnte man das jetzt von ihm auch alles auseinanderpflücken und kontern. Nur... äh bringt das nix.

    Aber hey "Hyperanthropos" - ist das eigentlich nur dein Nick oder die Macht, die dich treibt? Der Übermensch ist zweifellos ein Macht Satans - keine Frage. Aber was die Kraft und das "Fertigmachen" dieser Mächte angeht, da fällt mir eine Geschichte aus der Bibel ein. Die Besessenen in der Handlung entsprechen ungefähr deinem Kaliber: MATTHÄUS 8, 28
    http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/8.html#8,28

    Junge, alles was deinem Meister noch bleibt ist das bisschen Rumgelüge. Und das wars schon...

    Hallo,

    ich denke Hass entsteht aus dem anhaltenden Empfinden von Ungerechtigkeit. Und Gewalt ist eine Form, in der sich Hass entladen kann - quasi als Herstellung der "Gerechtigkeit" - oder besser "Rache".

    Niemand hasst jemanden - ohne Grund. So etwas entsteht. Absolut typisch ist, dass Hass sich übertragen lässt auf "Stellvertreter" oder gar ganze Gruppen. Von daher ist Hass wohl auch verwandt mit Vorurteilen.

    Vielleicht war es ja nur EIN Pole, der geklaut hat.
    Vielleicht war es ja nur EIN Jugendlicher, der die Mülltonne angezündet hat.
    Vielleicht war es ja nur EIN Geschäftsmann im Anzug, der dich ausgelacht hat.

    Aber vielleicht ist die Ungerechtigkeit auch echt und real und nicht nur "empfunden".

    Ich denke die Frage des Hasses und der Gewalt ist entscheidend davon abhängig, wie ich mit Ungerechtigkeit umgehe. Unabhängig davon, ob es nun reale Ungerechtigkeit ist oder nur ein Vorurteil.

    Die Frage ist: "Was glaubst du welche Rechte du hast, wenn du mit Ungerechtigkeit konfrontiert wirst?"

    Beleidigt sein. Beleidigt bist du plötzlich. Das schlägt zu und trifft. Beleidigt sein ist eine Verletzung. Und wenns dich getroffen hat, dann ist es schon zu spät. Dann ist es drin...

    Und dann fragst du dich: wieso habe ich denn jetzt so reagiert? Wieso war ich (der doch theoretisch "unbeleidigbar" ist) plötzlich beleidigt? Kennt ihr das, wenn ihr auf euch selbst sauer seid, aufgrund dessen wie ihr reagiert habt? Zu spät.

    Ich denke jeder von uns hat "Knöpfe". Und wenn diese Knöpfe in einem passenden Moment gedrückt werden, dann spult sich eine Automatik ab. Und der Grund warum insbesondere die Nahestehenden diese Knöpfe drücken ist, weil sie über die Zeit hinweg herausgefunden haben, wo die Knöpfe sind. Die Ursache sind wohl frühere Verletzungen und Unsicherheiten. Ein Teil deines Körper, den du ablehnst. Oder ein Vater, der dich abgelehnt hat. Oder die Schwiegereltern, die beruflich nichts von dir halten. Tja und dann.... der Knopf im richtigen Augenblick.

    Wie auch immer - die Verletzungen haben nur solange Macht, solange du selbst an sie glaubst.

    Glaubst du, du bist hässlich?
    Glaubst du, du kriegst das mit deiner finanziellen Zukunft nicht hin?
    Glaubst du, du bist ein Mensch, der keine Ordnung halten kann?
    Glaubst du, du wirst allezeit Single bleiben?

    Komm, lass dich doch mal drücken!

    Nur damit keine Missverständnisse aufkommen - ich bin kein Mitglied der katholischen Kirche und war es auch nie.

    Es gibt da eine Sache, die mir besonders ins Auge fällt. Mehrere von euch führen die Kreuzzüge als Negativbeispiel des Christentums an. Sicher war das schön blutig.
    Aber warum soweit zurückreisen? Negativbeispiele des Christentums - die gibt es doch überall. Es ist statistisch bewiesen, dass 50% aller Ehen wieder geschieden werden. Und wisst ihr was? Bei den Christen sollen es auch 50% oder sogar noch mehr sein! Und das wobei Gott die Ehe erfunden hat und insbesondere die Christen einen Ehebund schließen nach biblischen Prinzipien! :pinch:

    Und ich habe gehört, dass es sogar Pastoren gibt, die sich nicht gegen die Internetpornographie zur Wehr setzen können. Meine Güte - die christlichen Leiter? :pinch:

    Ja und es gibt Christen, die seit zig Jahren in die Kirche gehen, jeden Tag beten und die Bibel lesen und auch immer ein Opfer (Geld) geben - ABER GOTT NIE BEGEGNET SIND! :pinch:

    Und als gläubiger Christ sollte man, so wie es die Bibel beschreibt, Jesus immer ähnlicher werden. Und viele Christen, die ähneln... ja *räusper* wem eigentlich? :pinch:

    Ja und als wenn das alles noch nicht reicht - dann waren da noch die Kreuzzüge! :pinch:

    Und da frag mich bitte mal, ob ich mit solchen Christen - ja mit Gott - was zu tun haben will!!
    Und meine Antwort lautet: ABER SICHER!100%ig!
    Und wieso?

    Weil der Mensch nicht das Universum geschaffen hat.
    Weil der Mensch nicht ohne Sünde ist.
    Weil der Mensch nicht heilig ist.
    Weil der Mensch nicht allmächtig ist.
    Weil der Mensch nicht allwissend ist.
    Weil der Mensch nicht die Liebe ist.
    Weil der Mensch nicht das Herz erforschen kann.
    Weil der Mensch nicht jedes Haar zählen kann.
    Weil der Mensch nicht über Himmel und Hölle richtet.
    Sondern weil Gott Gott ist.
    Weil ER der Herr der Heerscharen ist.
    Weil all das auf den Chef zutrifft.
    Und weil keine Sünde in der Welt das Wesen Gottes ändert.
    Weil Gott immer derselbe ist.
    Weil Gott die Liebe ist.
    Weil ER den Plan meines Lebens in den Händen hält.
    Weil ER mich geschaffen hat.
    Weil ALLES was Gut ist von Gott kommt.
    Weil all das Gute was dir in deinem Leben geschieht von Gott kommt - selbst wenn du ihm spottest!

    Und deshalb ist mir die Fehlerhaftigkeit des Menschen völlig gleichgültig und deshalb gibt es auch keine Entschuldigung dafür.
    Sünde - was auch immer das im Detail bedeutet - ist nicht entschuldbar!
    Sie kann nur - ohne jedes Anrecht darauf - vergeben werden.
    Und wer kann Sünde vergeben? Der Mensch?