Beiträge von Herzilein

    Liebe Frau Lopez,

    schicken Sie doch eine E-Mail mit dem obigen Inhalt an 12 (willkürlich ausgesucht) Psychiatrischen Institute der deutschen Universitätskliniken.
    Ich bin mir sicher, daß alle dort angesprochenen "Experte in der Wissenschaft" zu einem fachlichen Gespräch gern bereit sind, wenn sie Ihre E-Mail gelesen haben.
    Vergessen Sie aber nicht, den Überweisungsschein des Hausarztes und die Versicherungskarte iher Krankenkasse mitzubringen!

    Ebenso bin ich mir sicher, daß alle 12 angesprochenen "Experte in der Wissenschaft" [font='Arial'][size=10] an den Universitäten[/size][/font][font='Arial'][size=10] Magdeburg, Würzburg, Ulm, Göttingen, Frankfurt, Tübingen, Regensburg, Hannover, Hamburg, Marburg, Stuttgart, Düsseldorf auf diesen Blödsinn nicht reagieren werden[/size][/font].

    Ich finde es nur erstaunlich, daß hier im Forum nicht jeder gleich merkt, daß Sie einen Knall haben.


    Herzliche Grüße
    Herzilein


    Hallo Frau Lopez,
    ich habe mit dem Thema ja nicht angefangen, ich wollte nur Ihren Fehler korrigieren.
    Ihre Aussage betrifft nur die Allgemeine Relativitätstheorie, diese ist bisher noch nicht mit der QM vereinbar. Die spezielle Relativitätstheorie und die QM sind aber sehr wohl vereinbar. So sind die Klein-Gordon und die Dirac-Gleichung (http://de.wikipedia.org/wiki/Dirac-Theorie) die relativistische Weiterentwicklung der Schrödinger-Gleichung. Berechnet man das Wasserstoff-Atom mit der Dirac-Gleichung, so kommt es zu Korrekturen (Feinstruktur) im Spektrum. Diese Feinstrukturkorrekturen kann man experimentell sehr gut messen. Im übrigen bassiert das Standardmodell der Elementarteilchen auf einer relativistischen Quantenfeldtheorie und dies war bisher auch sehr erfolgreich.
    I Ich denke mal so off-topic ist das gar nicht wenn man sich mit der experimentellen Bestätigung zur RT beschäftigt.

    Beste Grüße

    Vielen Dank für Deinen Hinweis,

    ich lese gerade das Buch "Quanten sind anders" von Thomas Görnitz


    Zitat

    AIlerdings ist die Verbindung der speziellen Relativitätstheorie mit der Quantenphysik trotz aller rechnerischen Erfolge ein noch nicht zufriedenstellend gelöstes mathematisches Problem.

    Die genauen Ergebnisse in den Berechnungen werden bisher da­durch erhalten, daß unendlich große Größen, die im Verlaufe der Rechnungen auftreten, gleich Null gesetzt werden. Solche Unstimmigkeiten könnten ein Hinweis darauf sein, daß der speziellen Relativitätstheorie - als einer Theorie der klassischen Physik - noch eine Veränderung ins Haus steht. Diese wird voraussichtlich nicht ihre mathematische Struktur betreffen, aber möglicherweise die von Einstein postulierte Unmöglichkeit, eine absolute Bewegung" feststellen zu können. Paul Dirac ", einer der Väter der Quantentheo­rie" und Nobelpreisträger für Physik des Jahres 1933, hat darauf verwiesen, daß diese Annahme Einsteins heute als unzutreffend angesehen werden kann."

    Görnitz, Thomas: Quanten sind anders, Heidelberg; Berlin Spektrum, Akad. Verlag, 1999, S.67.


    Paul Dirac, Mitbegründer der QTh, und Nobelpreisträger der Physik als Kritiker der RT?


    Fast wäre ich auf diesen Unsinn hereingefallen! Warum schreibt eigentlich C.F. v. Weizsäcker das Vorwort in so einem Buch?

    Herzilein

    Hallo Trigemina,

    ich habe bei bestem Willen nicht verstehen können, was du mir/uns mit dem letzten Beitrag sagen wolltest.

    Ist die Beschleunigung in der klassischen Mechanik nun vom Bezugssystem abhängig oder nicht?

    Gibt es absolute Bezugssysteme, gibt es absolute Bewegung, oder gibt es nur Relativbewegungen?

    Übrigens habe ich gerade ein wenig betroffen festgestellt, daß ich die Vorlesung "Kinetik der Relativbewegung" bereits am 5.8.1978 besucht habe(Prof. K.-A. Reckling, TU-B).

    Hallo Herzilein

    .... Tatsache, dass in der newtonschen Physik die Beschleunigung nicht vom Bezugssystem abhängt.
    Gruss

    Das ist keine Tatsache, sondern schlichtweg Unsinn.

    Zitat

    Nach dem Schwerpunktsatz ist die auf einen Körper einwirkende resultierende äußere Kraft F_R gleich dem Produkt aus der Masse m des Körpers und seiner Schwerpunktbeschleunigung a_S. Dabei ist a_S die Beschleunigung gegenüber einem absoluten Bezugssystem.


    Manchmal ist es vorteilhaft, eine Bewegung mit Hilfe eines bewegten Bezugssystems zu beschreiben. Dann gilt

    F_R = m * a_S = m ( a_F + a_rel + a_Cor)

    wobei a_F die Führungs-, a_rel die Relativ- und a_Cor die Coriolisbeschleunigung des Schwerpunktes (in dem gewählten Bezugssystem) sind.

    MfG

    Herzilein

    Hallo Trigemina,

    warum man Geschwindigkeiten vektoriell, d.h. komponentenweise addieren muß, habe ich auf Anhieb verstanden. Warum man aber sehr hohe Relativgeschwindigkeiten nicht nach dieser "Lieschen-Müller-Methode" addieren darf, habe ich nicht mal ansatzweise verstanden.

    Im Bereich sehr hoher Relativgeschwindigkeiten sieht es nochmals anders aus. Dort befinden sich die zueinander bewegten Koordinatensysteme nicht mehr im gleichen Inertialsystem. Selbst in ausschliesslicher Längsrichtung mit alpha=0 dürfen deren Einzelbeträge nicht nach der Lieschen-Müller-Methode addiert werden.

    Wenn sich ein Fußgänger und ein Radfahrer mit sehr hoher Geschwindigkeit relativ zueinander bewegen, warum bewegen sich dann irgendwelche Koordinatensysteme gleich mit und dann auch noch in verschiedene Inertialsysteme hinein?

    Und warum wird nun dadurch die resultierende Geschwindigkeit von Fußgänger und Radfahrer verringert? Wenn Koordinatensysteme Geschwindigkeiten verringern können, dann müßte man sie doch auch anstelle von Bremsen z.B. in Autos einbauen können. Koordinatensystem sind wartungsfrei, wiegen nicht viel und sind kostengünstig herzustellen.

    MfG

    Herzilein