Beiträge von Trigemina

    Hallo Herrmann

    Dann bist du ja in der glücklichen Lage, aufgrund deiner Bonität eine kurzfristige Anleihe mit einem fixen und relativ geringen Zinssatz bis 12 Monate erhalten zu haben.

    Daran würde ich nichts ändern! Bedenke jedoch, dass das nicht dem Standard entspricht und die meisten Häuser mittels Hypothekarkrediten oder absolut nicht zu empfehlenden Schuldüberweisungen finanziert werden. Bei Letzteren kann es passieren, dass die Bank (der Gläubiger) seine Forderung gegenüber dem Schuldner an eine Private-Equity-Firma (besser bekannt als Heuschrecke) verkauft und diese ihre erworbene Forderung umgehend geltend machen kann, sodass der Schuldner aus seinem Haus geworfen wird, obwohl er den Kredit bis anhin bediente. Auch Arbeitslosigkeit, Krankheit und sonstige unvorhergesehene Ereignisse müssen in der Schuldamortisation berücksichtigt werden.

    Ich bin ja nicht über deine Vermögenslage informiert, jedoch würde ich es nicht darauf ankommen lassen, dieses durch die Inflation aufzehren zu lassen, denn der Soll-Zins ist stets um einiges kleiner als der Haben-Zins.

    Empfehlenswert sind nebst materiellen Einlagen (physisches Gold) auch Wertschriften von gut situierten Unternehmen wie Nestlé etc., die eine relativ geringe Volatiliät aufweisen und sich als langfristige Vermögensanlage bewähren.

    [Nachtrag:] Die erdölexportierenden Länder werden ihr Öl diversifiziert in Euro, Yen, SFR, später evtl. Yuan auf die Märkte werfen und sich endgültig vom US$ verabschieden. Dies ist übrigens der einzige Grund, weshalb Bush den Irak angegriffen hat und ziemlich sicher auch noch den Iran angreifen wird. Die USA können ihr gigantisches Aussenhandelsdefizit nur (noch) durch einen Dollarfluss über die Ölgeschäfte finanzieren. So gesehen erscheint geopolitisch alles unter einem nachzuvollziehenden Gesichtspunkt, der in der Mainstream-Media ausgeblendet wird.

    Gruss


    Sag mir, kann es möglich sein, das man einige Faktoren beim Gesamtthema "Erderwärmung" außer acht lässt bzw. falsch bewertet? Ich sehe es als nahezu unmöglich an, alle Faktoren berücksichtigen zu können, daher sind viele Messergebnisse nicht tragbar. Der Messstationen sind es unter anderem zu wenige, um ein klares Bild geben zu können. Wir reden nicht von einem bestimmten Ort, wir reden von der gesamten Erde, wir können nicht alle Faktoren finden, die auf das Klima Einfluss nehmen, nicht so schnell.


    Na ja, wir könnten ja pro m³ Atmosphäre eine Messstation installieren, die dann ihrerseits das Klima (Luftströmungen, Strahlung) beeinflussten. :P
    Und zudem sind nicht die Messwerte zu hinterfragen, allenfalls deren Interpretationen auf ihre möglichen Ursachen.

    Dass Klimamodelle stets eine Unsicherheit mit sich bringen, lässt sich nicht von der Hand weisen. Das ist wohl wahr! So lässt es sich beispielsweise nur schwer prognostizieren, wie sich das globale Klimageschehen in absehbarer Zukunft weiterentwickeln wird. Dennoch sind die Modelle der Atmosphärenphysiker mit den gemessenen Realitäten verknüpft und alles andere als an den Haaren herbeigezogen. Um sie auszutesten, lässt man sie mit aktuellen Daten rückwärts in die Vergangenheit zurückrechnen, um sie mit den damaligen Messdaten abzugleichen und ihre Parameter zu justieren, bis sie über sämtliche zurückverfolgenden Zeitintervalle akzeptable Ergebnisse hervorbringen. Die Streuungen ihrer Ausgaben repräsentieren die Komplexität des klimatischen Geschehens als eine gegenseitig beeinflussende Wechselwirkung sämtlicher relevanter Messgrössen und lassen sich wie gesagt weder ausschliesslich auf die eine noch auf die andere isolierte Ursache zurückführen. Dabei geht es auch nicht um die zehnte Stelle hinter dem Komma, sondern um die grundlegende Frage: Ist der Mensch die Ursache des Klimawandels?

    Hierzu können verschiedene Ansätze ausgetestet werden. Einerseits das CO2, andererseits die Sonne und sonstige astronomische Einflüsse. Deren Berechnungen haben nun gezeigt, dass die Modelle unter Zugrundelegung ihrer Annahmen der natürlichen Erwärmung seit 1850 bloss eine Temperaturerhöhung von 0.2°C mit sich bringen. Infolgedessen scheidet die Theorie der natürlichen Erwärmung aus, da sie sich mit keinem Modell reproduzieren lässt.

    Gruss

    Ich möchte an dieser Stelle eine Frage einbinden, gibt es echte Beweise, das CO² das oder jenes als Efekt hat? Auf meine Beiträge wird anscheinend immer seltender eingegangen.


    Gleich vorweg: Das Wort Beweis mag ich überhaupt nicht, da wissenschaftliche Theorien nach dem Falsifikationskriterium Poppers nicht beweisbar, sondern mit Hilfe von qualitativ erklärbaren und quantitativ reproduzierbaren Modellen falsifizierbar sein müssen. Die Aussage Der Mensch als Ursache des Klimawandels liess sich bis dato nicht falsifizieren. Wer Beweise fordert wie der Kriminalist nach dem Corpus delicti sucht, weiss nicht wie Wissenschaft funktioniert und übersieht dabei die Komplexität der wechselwirkenden Ursachen und Wirkungen, die sich nicht mehr linear auf eine einzelne Ursache zurückführen lassen.

    Das CO2 ist zwar das Primärtreibhausgas, welches am Anfang eines kaskadenartigen Zyklus andere und noch gefährlicherer Treibhausgase austreibt, jedoch ist es nicht entgegen der weit verbreiteten Meinung das Treibhausgas Nummer eins in unserer Atmosphäre, sondern Wasserdampf. Um mehr als 75 Prozent ist die Konzentration dieser Substanz in den oberen Luftschichten in den letzten 45 Jahren angestiegen. Um 0.6°C hat sich die Erde im letzten Jahrhundert unter dem Einfluss des Menschen erwärmt. Neben dem Treibhausgas CO2 liefert auch Wasserdampf einen Beitrag zu dieser Erwärmung. Es wird ein Temperaturanstieg zwischen 1.5°C bis knapp 6°C prognostiziert, deren Unsicherheit grösstenteils auf der Unkenntnis der Konzentration in den oberen Luftschichten beruht. Auch die Rolle der Wolken ist im Klimageschehen nicht vollständig verstanden.

    Denn im Gegensatz zu CO2 ist dieses Treibhausgas nur schwer zu fassen, da Wasser mit Wolken, Regen, Schnee oder Eis in grossen Mengen von einem Ort zum anderen transportiert wird; zudem schwankt die Konzentration vom Boden bis in 15 Kilometer Höhe um vier Grössenordnungen.
    Dabei hat sich die Zunahme der Wasserdampfkonzentration durch die CO2 bedingte Erwärmung weiter erhöht, so dass sich durch die Temperaturerhöhung als positive Rückkopplung ein beschleunigter Effekt der Wasserdampfzunahme in der Stratosphäre einstellt.

    Die globale Erwärmung bringt grosse regionale Unterschiede mit sich, wobei sich Dürren und Überschwemmungen in wechselnder Folge die Hand reichen können. Die Sache mit dem Wasserhaushalt ist komplex. Auf der einen Seite entzieht das verdunstete Wasser seiner Umgebung Wärme und transportiert sie nach oben, wo der Wasserdampf nun seine darin gebundene Wärmeenergie durch Kondensation an die höherern Luftschichten abgibt, teils abregnet, teils oben verweilt und wie es sich für ein Treibhausgas gehört den infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums grösstenteils absorbiert.

    Ich sehe dies als Sekundärfolge der CO2-Erhöhung an, wonach durch die einhergehende Erwärmung die übrigen Treibhausgase (CH4, N20, FCKW) und natürlich Wasserdampf verstärkt ausgetrieben werden und einen anteilseigenen Wärmeschub bewirken, indem sie die Wärmeabstrahlung im IR-Bereich in den Weltraum teilweise hindern und somit zu einem erhöhten globalen Temperaturanstieg - mit starken regionalen Unterschieden - beitragen.

    Die Korrelation zwischen Temperatur und CO2-Konzentration ist anhand dieser Graphik[/url] mehr als nur ersichtlich.


    Einige den Treibhauseffekt (natürlicher und anthropogener) verständlich erklärende Seiten:
    http://www.thur.de/philo/tanja/treibhaus.htm
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/c…useffekt/215946 Popups zulassen

    Gruss

    Zitat

    Windoof-Nutzer schrieb:

    Nun dennoch finde ich es ein wenig unlogisch.
    Aber nun erklärt mir doch mal ein wenig die Zusammenhänge.Wikipedia macht es mir zu schwer :).
    Außerdem ist es unsinn zu sagen die Welt wird untergehen oder sowas.Wenn die Klimaerwärmung stimmt , wird es frühzeitig zur Eiszeit kommen.Somit würde es wieder normal sein.Also darum sollte man sich nicht zu viel sorgen machen.


    Unlogisch? Wenn dir unsere und Wikis Erklärungen unverständlich sind, möchte ich auf den Punkt genau wissen was denn jetzt so unlogisch daran sein soll. Und wenn du dir über unsere Umwelt und unser Klima keine Sorgen machst, ist das zwar schön für dich, aber sicher kein Argument gegen den anthropogenen Klimawandel.

    Gruss

    Die Sonnenaktivität erklärt die beschleunigte Temperaturerhöhung seit den letzten 30 Jahren überhaupt nicht. Während für den anthropogenen Treibhauseffekt für die verschiedenen Luftschichten der Erdatmosphäre eine unterschiedliche Temperaturerhöhung erwartet wird, lassen Modelle für die höher gelegene Stratosphäre eine Abkühlung vermuten, die mit den Satellitenmessungen übereinstimmen. Wären andere Faktoren als Treibhausgase für die Erwärmung hauptsächlich verantwortlich, wären andere Beobachtungen zu erwarten gewesen. Wäre beispielsweise die Sonne massgebliche Ursache, hätten sich alle Schichten gleichermassen erwärmen müssen.

    Nach dem gegenwärtigen Verständnis heisst dies, dass der überwiegende Teil der beobachteten Erwärmung durch menschliche Aktivitäten verursacht sein muss. In einer 2007 erschienenen Modellstudie konnte entsprechend der natürliche Anteil an der Erwärmung des 20. Jahrhunderts auf unter 0,2 °C eingegrenzt werden.

    Auch Aerosole spielen eine grosse Rolle, deren Wirkung aber noch nicht sehr genau erforscht ist. Umso erstaunlicher empfinde ich es immer wieder, mit welcher Selbstsicherheit einige Leute die hausgemachten Effekte herunterspielen und stattdessen auf die erwiesenermassen nicht dafür verantwortliche Sonne oder auf irgendwelchen Weltraumstaub abwälzen.

    Ähnlich schwierig scheint mir die Unterscheidung von Ursache und Wirkung beim atmosphärischen CO2-Gehalt zu sein. Wird es wärmer, so steigt der CO2-Gehalt der Luft (Thermometerfunktion), weil dieses aus den diversen Speichern, speziell dem Meerwasser, ausgetrieben wird. Mehr CO2 hält Wärmestrahlung zurück, also wird es wärmer (Treibhauseffekt). Offenbar sind beide Kausalketten wahr. Und sie sind miteinander vernetzt. Wie gross ist die jeweilige Wirkung?

    Auch andere Treibhausgase - CO2 ist nicht der einzige "Täter" - tragen dazu bei. So vermag erwärmte Luft mehr Wasserdampf aufzunehmen, welcher wiederum durch Rückkopplung zur Temperaturerhöhung beiträgt und weiteren Wasserdampf in die Atmosphäre pumpt. Auch Meeresströmungen wie die Salz- und Wärmepumpe des Golfstromes tragen zum Klimageschehen bei. Auch dort lässt sich noch nicht genau sagen, wo die kritische Konzentrationsgrenze den "Motor" zu erliegen bringt.

    Wir werden den Ausgang dieses 1:1-Experiments wahrscheinlich noch miterleben dürfen, müssen, sollen (je nach Geisteshaltung).

    P.S. Die Ölindustrie hat 10'000$ Preisgeld ausgelobt für die Widerlegung der neusten Klimastudie. Melde sich doch einfach dort, wer sich dazu berufen und befähigt fühlt. Die werden sich freuen und der Autor wird für seine gefährlichen Thesen endlich mal belohnt, deren Botschaft im Kern lautet: "Leute, es liegt nicht an uns, ihr könnt weiterhin tun und machen was ihr wollt, es spielt keine Rolle".

    Und bevor ich's vergesse: Wir haben keine zweite Erde im Gepäck!

    Nachdenklicher Gruss

    OK. Dann halt im Klartext:

    Mir sind die Alternativen (11-jähriger Sonnenfleckenzyklus) der Klimaveränderung suspekt. Diese haben sich kaum geändert, ganz im Gegensatz zur CO2-Konzentration in der Troposphäre, die zudem bestens korreliert mit der Temperatur.

    Es wäre zudem ein unwahrscheinliches Wunder, dass der Sonnenfleckenzyklus sich seit Beginn der technologischen Revolution (=CO2-Emission) genau an unsere Aktivitäten angepasst haben soll.

    In vergangenen Zeitepochen haben sich Kalt- und Warmperioden (bestätigt durch Eisbohrkerne) abgewechselt, die sich durch Veränderungen der Erdbahnparameter und ihrer Rotationsachse astronomisch bestens erklären lassen. Allerdings scheiden diese astronomischen Veränderungen a priori aus, weil sie sich seit 1850 nicht verändert haben. Diese Zyklen sind sehr langfristig und erklären genauso wenig wie der Sonnenfleckenzyklus die aktuelle globale Erwärmung.

    Dass das Ganze wirtschaftlich und politisch ausgeschlachtet wird, ist ein anderes Thema und eine riesige Sauerei, von der ich mich distanziere. Jedoch ist meiner Meinung nach das Erdöl viel zu schade um es zu verbrennen und die Aussage der Klimalüge eine Botschaft in die falsche Richtung. Im Kern zielt sie darauf ab, unsere Umwelt weiterhin mit Dreck und Russ zu überziehen statt vernünftigerweise die Sonnenenergie sinnvoll mittels Kollektoren zu sammeln und über Glasfaserleitungen an dezentrale (quartierseigene) Sterlingmotoren zuzuführen und in Elektrizität und Warmwasser umzuwandeln. Darauf sollte man aufbauen, denn jedes Prozent Sonnenenergie mehr bedeutet zugleich weniger Abhängigkeit von den Lieferanten fossiler Energieträger.

    Alles andere ist Augenwischerei!

    Gruss

    Zitat

    Cloud wrote:
    Die Quelle ist eine PM Zeitschrift mit dem Thema "Klimawandel"

    Na wenn das keine seriöse Quelle ist, die sich zudem noch so geheimniskrämerisch gibt. :D


    [font='Arial'][size=10]Ist der durch CO2 stärker werdende Treibhauseffekt dann Teil einer riesigen Verschwörung oder hab ich da was falsch verstanden? [/size][/font]

    [font='Arial'][size=10]Na klar doch: Die bösen UNO-Wissenschaftler haben sich mit den riesigen Wind- und Solarkraftkonzernen aller westlichen Länder zusammengeschlossen, um im Auftrag von Amerikas Öl- und Gasmagnaten die unliebsame russische Konkurrenz mitsamt ihren CO2-intensiven Energierohstoffen erst einmal aus dem Rennen zu fegen. Wenn das gelungen ist, werden alle Hersteller regenerativer Energietechniken aufgekauft und gegen Zahlung entsprechender Tantiemen plattgemacht. Deren frühere Eigner können das Geld nun in die gewinnbringende Alleinherrschaft der amerikanischen Öl-Konzerne investieren, damit die wiederum die bisherigen CO2-feindlichen UNO-Wissenschaftler gegen jene austauschen können, die schon immer behauptet haben, dass der Mensch eigentlich eine Pflanze ist, die zum Überleben unbedingt viel CO2 und Sonne braucht.[/size][/font]

    [font='Arial'][size=10]So oder anders wird's sein... [/size][/font]:whistling:
    [font='Arial'][size=10]Neckischer Gruss
    [/size][/font]

    Das Problem sind nicht nur die variablen Zinssätze, sondern auch die überbewerteten Immobilien, die sich jetzt in den USA dem wahren Wert annähern. Die mit wenig Eigenkapital finanzierten Spekulationsobjekte (anders kann man das nicht nennen) decken nun die Kredite nicht mehr ab, so dass die Hypothekarzinsen kaum noch bezahlt werden können. Die Leute verlieren dort zunehmend ihre Häuser, die an die Banken übergehen und aufgrund der damit verursachten Marktübersättigung die Immobilienpreise zusätzlich drücken. Ein Teufelskreis schlechthin!

    Das zweite Problem sind die europäischen Banken, die in diese Immobilien kräftig investiert haben und durch den Wertschriftenzerfall der geplatzten Immo-Blase in eine Liquiditätskrise geraten sind, aus der sie aus eigener Kraft (und wegen eigener Dummheit) nicht mehr herauskommen.

    Begünstigt werden solche Manipulationen insbesondere durch die Abkopplung der globalen Währungen an die werterhaltenden Gold- und Silberbestände. Der kontinuierlich steigende Goldpreis ist ein Indikator für die wahre Inflation. Die offizielle Statistik wiederspiegelt nur einen Bruchteil der wahren Teuerung. Der künstliche Warenkorb, der durch dessen unrealistischer Zusammensetzung eine viel zu geringe Teuerung ausweist, könnte weltfremder nicht sein. Wer kauft schon Schweinehälften, Luxuskreuzfahrten und kiloweise Speicherchips, die in der Tat billiger geworden sind? Der grösste Teil der fixen Kosten setzt sich aus den Lebensmitteln und Energien zusammen, die massiv teurer geworden sind.

    Gruss

    [font='Arial'][size=10]Man hätte diese Vollidioten schon im Sommer hochgehen lassen sollen, statt diese mit Milliarden-Spritzen künstlich am Leben zu erhalten. [/size][/font]

    [font='Arial'][size=10]Je mehr die Zentralbanken dagegen halten, desto schlimmer der Crash. Und die Zeche bezahlt die ganze Volkswirtschaft über die Inflation, da sich ja die Gütermenge zur Geldmenge nicht proportional erhöht hat.

    Die Zinssätze jedoch einzufrieren heisst nichts anderes als dem "schlechten" Geld noch das "gute" hinterherzuwerfen!

    Ein Tip von mir: Kauft Gold solange ihr noch könnt, denn das "Fiat Money" wird bald einmal wertlos sein, da der Euro an den US$ gekoppelt ist.

    Gruss
    [/size][/font]

    Die Zugrunde liegende Absicht von Staats-, Wirtschafts- und Religionsführern besteht darin, die grosse Masse von ihren Dogmen, Einrichtungen und Betrieben abhängig zu machen. Dabei lassen sie ihre wahren Absichten weder erkennen noch proklamieren sie für alle Zeiten gültige Richtlinien und Verhaltensweisen, so dass diese nach dem machiavellinischen Prinzip Divide et impera stets an die aktuell günstigsten Verhältnisse angepasst werden können und durch das Stiften von Zweifel durch ihre Gegenpole somit das ganze Feld steuern können.

    Das natürliche Streben der Menschen nach Sicherheit, Kontinuität und Anerkennung wird dabei schamlos ausgenutzt und in sein Gegenteil verkehrt. Die indoktrinierte Masse lässt dabei ihre Zügel schleifen und sich durch Werbung, Propaganda und Einschüchterung zu jenen Denk- und Verhaltensweisen hinführen, die das Ende ihrer materiellen und seelischen Eigenständigkeit herbeiführt. Der Akt der Manipulation ist dermassen zielorientiert, dass er den Befehlsempfängern auf den ersten Blick logisch und vernünftig erscheint; genauso wie das Gegenteil davon wenn sie damit genügend lang traktiert worden sind. Somit wird die Masse auch einer allwährenden Orientierung beraubt und verkommt zu willenlosen und gleichgeschalteten Objekten.

    9/11 hat mir in erschreckender Weise die Augen geöffnet, dass die obrigkeitshörigen Bürger lieber einer beschwichtigenden Lüge glauben als der schrecklichen Wahrheit.

    Gruss

    Meines Wissens hatten Hitler und Stalin einen Nichtangriffspakt ausgehandelt, den Hitler durch den Überfall auf Polen (Gleiwitz war nur ein inszenierter Vorwand zur Rechtfertigung) und später mit dem Feldzug gegen Russland gebrochen hatte. Demnach wurde Russland als überfallenes Opfer (das sich erfolgreich zu wehren wusste) von den alliierten Verbänden klassiert. Zudem verbanden sie gemeinsame Ziele in der Niederschlagung des NS-Regimes, was sich nach dem Ende dieses 2. Weltkrieges in den 4 Sektoren des geteilten Berlins zeigte.

    Gruss

    Hallo Herzilein

    Hallo Trigemina,

    ich habe bei bestem Willen nicht verstehen können, was du mir/uns mit dem letzten Beitrag sagen wolltest.

    Ist die Beschleunigung in der klassischen Mechanik nun vom Bezugssystem abhängig oder nicht?


    Nein, natürlich nicht, was eigentlich klar aus dem Text hervorgehen sollte, da Newton ja von einer absoluten Zeit und einem absoluten Raum ausgeht.

    Zitat

    Gibt es absolute Bezugssysteme, gibt es absolute Bewegung, oder gibt es nur Relativbewegungen?


    Du siehst es vermutlich anders, aber ich gehe von ausschliesslichen Relativbewegungen aus.

    Gruss

    Hallo Herzilein

    Zitat

    [color=#009900]Trigemina:[/color] ...Tatsache, dass in der newtonschen Physik die Beschleunigung nicht vom Bezugssystem abhängt.


    http://wwwcp.tphys.uni-heidelberg.de/admin/vorlesun…anik-newton.pdf

    Zitat: (Seite 23) [font='Helvetica']Ergänzungen von mir[/font]

    [color=#0000ff]Nach dem Galilei-Relativitätsprinzip sollte die Physik in jedem Inertialsystem gleich sein. Dies gilt beispielsweise für Kräfte, die aus einem Potential abgeleitet werden können (Gravitation, elektrische Kräfte, [font='Helvetica'][font='Georgia']Beschleunigungen, Coriolis-Kräfte[/font][/font]), aber nicht für magnetische Kräfte, die einer besonderen Behandlung bedürfen. Die Elektrodynamik ist nicht galileiinvariant, sondern invariant gegenüber Lorentz-Transformation (spezielle Relativitätstheorie). Das Galilei-Relativitätsprinzip kann durch geeignete Transformation magnetischer Kräfte für kleine Geschwindigkeiten wiederhergestellt werden. [/color]

    Gruss

    Hallo Herzilein

    Einfaches Beispiel: Ein mit konstanter Geschwindigkeit fliegendes geladenes Teilchen ist von einem elektrischen und einem magnetischen Feld umgeben. Ein mit gleicher Geschwindigkeit nebenan fliegendes, gleichgeladenes Teilchen erfährt durch das elektrische Feld eine abstossende Kraft (gleichnamige Ladungen stossen sich ab), aber gleichzeitig durch das Magnetfeld eine anziehende Lorentzkraft, die die Abstossung teilweise kompensiert (bei Lichtgeschwindigkeit wäre die Kompensation vollständig).
    Wechseln wir nun in das Bezugssystem der beiden Ladungsträger, so stellen wir fest, dass der erste Ladungsträger ruht, so dass er gar kein magnetisches Feld hat, und auch der zweite Ladungsträger ruht, so dass er selbst von einem vorhandenen Magnetfeld nicht abgelenkt würde. Somit wirkt in diesem Bezugssystem nur die Coulombkraft, und der Ladungsträger wird stärker beschleunigt als aus dem Bezugssystem gesehen, in dem sich beide Ladungen bewegen. Dies widerspricht aber der Tatsache, dass in der newtonschen Physik die Beschleunigung nicht vom Bezugssystem abhängt.
    Diese Tatsache führte zunächst zur Annahme, in der Elektrodynamik gäbe es ein bevorzugtes Bezugssystem (Äthersystem). Versuche, die Geschwindigkeit der Erde gegen den Äther zu messen, schlugen jedoch fehl.
    Albert Einstein löste dieses Problem in seiner speziellen Relativitätstheorie, indem er Newtons absoluten Raum und absolute Zeit durch eine vierdimensionale Raumzeit ersetzte. In der Relativitätstheorie tritt an die Stelle der Galilei-Invarianz die Lorentz-Invarianz, die von der Elektrodynamik erfüllt wird.

    Um die Forminvarianz der Maxwellschen Feldgleichungen zu bewahren, muss die Lichtgeschwindigkeit bezüglich aller beteiligten Inertialsysteme konstant gehalten werden. Ansonsten hätten die Gesetze der Elektrodynamik keine universelle Gültigkeit bzw. eine vom jeweiligen Inertialsystem abhängige Form.

    Gruss

    Bleiben wir mal bei der Galilei-Transformation für die Addition von Geschwindigkeiten, also lassen wir vorerst mal die SRT ausser Betracht:

    Ein Radfahrer und ein Fussgänger liefern sich ein Wettrennen. Wer als erstes die Ziellinie überschreitet oder überfährt ist offenkundig nicht die Frage. Doch dürfen wir jetzt einfach ihre Geschwindigkeiten miteinander addieren, z.B. 30km/h+5km/h=35km/h? Natürlich nicht!

    Wie sieht es aus wenn in einem langen Zug ein Radfahrer von hinten nach vorne losfährt? Jetzt dürfen wir unsere Geschwindigkeitsaddition durchführen mit 100km/h+30km/h=130km/h. Alles im grünen Bereich.
    Jetzt aber stellen wir uns einen langen und breiten Zug vor, so dass der Radfahrer unter einem bestimmten Winkel nach vorne losfahren kann. Wie sieht jetzt unsere Geschwindigkeitsaddition aus?

    Die Geschwindigkeitskomponenten addieren sich zu: (für eine vergrösserte Darstellung auf die Graphiken klicken)


    [Blockierte Grafik: http://img37.imagevenue.com/loc813/th_13905_GT_Geschw_Add_122_813lo.jpg]

    Nehmen wir dieses spezielle Beispiel von oben unter einem Winkel von 10°:

    [Blockierte Grafik: http://img128.imagevenue.com/loc181/th_13910_GT_Add_num_122_181lo.jpg]

    Man sieht dass auch in der Galilei-Transformation die Sache nicht trivial ist und die betragsmässigen Geschwindigkeiten unter einem bestimmten Winkel zueinander (ausser bei alpha=0) nicht einfach nach der Lieschen-Müller-Methode addiert werden dürfen, sondern vektoriell.

    Im Bereich sehr hoher Relativgeschwindigkeiten sieht es nochmals anders aus. Dort befinden sich die zueinander bewegten Koordinatensysteme nicht mehr im gleichen Inertialsystem. Selbst in ausschliesslicher Längsrichtung mit alpha=0 dürfen deren Einzelbeträge nicht nach der Lieschen-Müller-Methode addiert werden.

    Alles in allem ein schwaches Argument um die SRT zu verleugnen!


    Zur ART:

    Da für jedes Bezugssystem dieselben Gravitationseffekte auftreten müssen, muss sich die Gravitation lokal mit c ausbreiten. Dies folgt bereits aus der SRT, nach der sich keine Information mit Überlichtgeschwindigkeit ausbreiten kann. Die endliche Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitation bewirkte jedoch eine Aberration, die man beim Newtonschen Gravitationsgesetz erwarten würde. Der Effekt, dass die Umlaufbahnen der Planeten instabil werden (Verkleinerung der Bahnradien), wenn die Gravitationskraft immer auf einen vergangenen Aufenthaltsort des anziehenden Körpers zeigt, wird durch geschwindigkeitsabhängige Anteile des Gravitationsfeldes kompensiert. Diese Aufhebung ist jedoch kein Zufall, sondern eine direkte Folge von Drehimpuls- und Energieerhaltung. Diese müssen erfüllt sein, da die Wirkung invariant unter Lorentz-Transformationen ist.

    Wie schon in der nichtrelativistischen Mechanik ist es nicht möglich, Bewegungsgleichungen aus irgendwelchen grundlegenden Prinzipien herzuleiten. Sie müssen postuliert und letztlich durch Vergleich mit dem Experiment gerechtfertigt werden.
    In der ART ergibt sich nun die Problematik, dass es in der relativistischen Raumzeit keine instantanen Wechselwirkungen geben kann und kein Teilchen sich schneller als mit c bewegen kann. Es ist jedoch auch unmittelbar klar, dass es aufgrund der Einschränkung der Naturgesetze auf kausale Wirkungen keine irgendwie geartete Wechselwirkung geben kann, die sich schneller als das Licht ausbreitet, denn nur zeit- oder lichtartig zueinander gelegene Ereignisse weisen eine vom Bezugssystem unabhängige zeitliche Reihenfolge auf. Bei raumartigen Abständen kann man nämlich stets die Zeitfolge durch einen geeigneten Lorentzboost umkehren. Dies schliesst Fernwirkungen wie das Newtonsche Gravitationsgesetz zwischen zwei Massenpunkten grundsätzlich aus.
    Es hat sich nun gezeigt, dass man diesem Dilemma am einfachsten durch die Einführung dynamischer Felder begegnet. Das heisst, statt einer Fernwirkung zwischen den Massenpunkten postuliert man die Existenz von Kraftfeldern, also kontinuierlichen eigenständigen physikalischen Entitäten, die sich entsprechend der Bewegung ihrer Quellen im Raum ausbreiten. Deren Anwesenheit äussert sich dann durch auf Massenpunkte wirkende Kräfte. Anzumerken ist, dass eine vollständig befriedigende Formulierung einer konsistenten Theorie klassisch wechselwirkender Punktteilchen auch mit dem Feldbegriff noch nicht gefunden werden konnte. Es können nur bestimmte Näherungen betrachtet werden so wie du eine davon angeführt hast.

    Nehmen wir nun an, die Geschwindigkeiten der beteiligten Teilchen in einem inertialen Bezugssystem seien in einem bestimmten Zeitbereich klein gegen die Lichtgeschwindigkeit, so dass wir Grössen in 2. Ordnung in V vernachlässigen können, so gelangen wir in der Tat zur Newtonschen Form der Bewegungsgleichungen.

    Gruss