Wir müssen wohl die wissenschaftliche Seite der Klimadiskussionen von der politischen sowie die ökologische Seite von der ökonomischen auseinander halten, um keine wirren Stränge vorangegangener Diskussionen in anderen hier verlinkten Threads zu erhalten.
Die aktuelle globale und regional unterschiedliche Erwärmung lässt sich nur über das CO2-Modell und ihrer Folgegase erklären. Astronomische Einflüsse erklären sie max. bis 0.2°C, während die restlichen 0.6°C damit nicht nachgewiesen werden können. Wer sich wie gesagt berufen und befähigt fühlt, seinen irgendwie gearteten Zweifel daran fachgerecht darzulegen, darf dies gerne bei der Ölindustrie versuchen, die dafür 10000$ Preisgeld ausgesetzt hat.
Was ich in besagten Links gelesen habe, ist grösstenteils populistisch, marktschreierisch und sensationslüstern dargestellte beiderseitige Propaganda. Weiter oben habe ich mich so glaube ich wenigstens ganz entschieden gegen das wirtschaftliche und politische Ausschlachten der klimatischen Veränderungen ausgesprochen. Das Pferd nun beim Bausche aufzäumen ist im Endeffekt genauso ergebnislos wie das Kind mit dem Bade ausschütten. Fakt ist dass wir Energie benötigen und uns deshalb in eine geopolitische Abhängigkeit hinein begeben haben, in dessen Dunst ein Ränkespiel aus Profitgier und Machtgeilheit besteht, das um jeden Preis seine Legitimation aufrecht zu erhalten versucht und mit allen Mitteln Abhängigkeit erzeugende Energie- und Lebensformen (way of life*) installiert.
Blenden wir zurück in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Da begannen die ersten Diskussionen über den Klimawandel aufzuflackern und mündeten in die einhellige Brandmarkung der grünen Spinner. Und jetzt, gegen Ende des Jahres 2007 tönt es plötzlich ins andere Horn: Verschwörungs-Fuzzies zweifeln am erwiesenen menschlichen Einfluss des Klimawandels. Erhöhen wir die Steuern und sonstige Abgaben darauf!
Von mir aus können wir das Thema abschliessen. Das wichtigste wurde gesagt! Es wird keinen davon abhalten, in den Süden zu jetten oder aufs Autofahren zu verzichten. Wir bekommen die Lebensumstände die wir verdienen.
Hugh und Gruss
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