Beiträge von Trigemina

    Hallo waterbrunn

    Sie versuchen diese Masche auch hier in Europa, nachdem der amerikanische Markt abgegrast worden ist. Die Banken erteilen u.a. auch windige, unsichere Kredite, die sie dann zu Paketen schnüren, in denen auch solide Kredite enthalten sind im Verhältnis von etwa 1:10. Diese Pakete werden dann als Beteiligungen an diversen Fonds an private Investoren weiterverkauft, u.a. auch an Kleinanleger.

    Die Aussicht auf die hohen Kreditzinsen macht dieses Geschäft lukrativ: das Risiko wird auf die Fondsanleger abgeschoben, da diese faulen Kredite in ihrer vollen Nominalhöhe bewertet werden; den späteren Schaden nach den Abschreibungen auf den korrekt bewerteten Wert haben die Anleger solcherart generierten Fonds.


    Gruss

    In der grossen Weltwirtschaftskrise 1929 wurden die Privatbanker um Rockefeller und Rothschild damit reich, indem sie für ein Apfel und ein Ei die realen Werte wie Immobilien und Unternehmen aufkauften und später für viel Geld verkauften. Im Jahre 1913 hatten sie zuvor das Recht auf die Herausgabe der Dollars erhalten, was bis heute der Fall ist. Sie entscheiden somit über die Leitzinsen, Kreditvergaben und beeinflussen das Weltgeschehen. Die Loslösung vom Goldstandard ermöglicht ihnen, den ganzen Wertschriften- und Kapitalhandel beliebig zu manipulieren.

    Heute ist die Situation nicht vergleichbar: Die Banken erteilten faule Kredite, die sie etwas salopp formuliert den Europäern zu Paketen geschnürt verkauft haben. Es sind also wir, die diese faulen Kredite am Hals haben und durch das Platzen der US-Immo-Blase ungeheuerliche Abschreibungen vornehmen müssen.

    Kurz gesagt finanzieren wir ihren enormen durch Krieg begünstigten Finanzhaushalt. Die Gier nach dem schnellen Geld durch die anfängliche Wertsteigerung am US-Immobilienmarkt hat zahlreichen europäischen Bankern die Augen geblendet und sie selbst dann nicht zur Vernunft bewegen können, als die ersten ihre Beteiligungen deswegen verkauften. Den Schaden durch die Vergabe von Krediten an die notleidenden Banken bezahlen schlussendlich wir Steuerzahler.

    Gruss

    Das ist nicht ganz richtig. Plasmageräte erzeugen Ozon und sind somit in meiner Lunge :) genauso gefährlich wie CRT
    Bei LCD hab ich auch immer noch unbehagen. Hat hier jemand Infos oder Ideen? Würde mich sehr interessieren

    Beste Grüße
    Agitator


    Bei Plasmabildschirmen wird Gas (z.B. Neon) zwischen kreuzweise angebrachten Metalldrähten zum Leuchten gebracht (Plasma). Sie zeichnen sich durch einen hohen Stromverbrauch aus, haben jedoch keine Ozon- oder sonstigen Emissionen im laufenden Betrieb. Nur in der Herstellung der Plasmabildschirme fällt dieses Gas an. Ich nehme jedoch nicht an, dass du in einem solchen Betrieb arbeitest. Ausserdem musst du deine Lungen gegen ganz andere Emissionen schützen, wo du es dir nicht aussuchen kannst.

    LCD-Bildschirme nutzen die Ausrichtbarkeit gewisser Flüssigkeiten aus durch die nematische Phase, in der die stäbchenförmigen Moleküle eines Flüssigkristalls sämtlich in einer Richtung angeordnet sind und dabei ihr Polarisationsverhalten ändern. Sie zeichnen sich durch einen ziemlich geringen Stromverbrauch aus und sind wie die Plasma-Bildschirme emissionsfrei (ausser des seichten TV-Programms mit der schrillen Werbung).

    Gruss

    ich hab zwar die überlebenstips nicht gelesen, fand aber das dargestellte szenario ziemlich realistisch.
    und das ein weltkrieg ausbrechen wird, ist mir völlig klar. anders ist unser wunderbares system nicht zu halten
    auf dauer.

    spannend wir es nächstes jahr mit den usa und russland wahlen.
    wird herr bush seiner National Security and Homeland Security Presidential Directive ausdruck verleihen
    und sich damit für längere zeit in amt halten?
    und was wird putin tun, gibt er das zepter ab?

    ma gucken ne...

    maky


    Genau. Vorsorge ist besser als Nachsorge. Dieses von Michael Winkler beschriebene Szenario kann so oder auch anders eintreffen. Wenn es dann aber so weit ist und ich sehe absolut nichts was dagegen sprechen könnte werden die hilflos umherzappelnden Ich-lass-mir-doch-keine-Panik-einreden-Experten unisono ihrem verlustig gegangenen Vermögen nachtrauern, sich hinten in der Volksküche anstellen und bitter bereuen, sich der führenden Elite kritiklos anvertraut zu haben ohne die Konsequenzen auch und vor allem in Bezug auf die Eigenverantwortung jemals wahrgenommen zu haben.

    Was hat man eigentlich zu verlieren, sich bestenfalls unnötig aufs Schlimmste vorzubereiten? Nichts! Den umgekehrten Fall hat jeder selber zu verantworten!

    Gruss

    Ach so, dann schreib das doch auch so dass man es versteht. Der KfW-Kredit als Relikt des Marshall-Plans nach dem Ende des 2. Weltkrieges hat Vor- und Nachteile. Die Zinsbindung auf 10 Jahre ist gut, die lange Laufzeit von 30 Jahren eher schlecht.

    Aber ich will da auch nicht weiter rumstänkern. Solange du deinen Kredit bedienen kannst, bist du auf der sicheren Seite.

    Gruss

    Zitat

    herrmann schrieb:
    Erstens glaube ich nicht, wenn der Dollar hopps geht und auch der Euro, das wir hier in Euroland mit SFR handeln. Was machst Du mit deinen SFR wenn Du hier weiter leben möchtest?


    Abwarten. Aber ich meinte nicht dass im EURO-Raum der SFR als Leitwährung eingeführt wird, sondern dass Langzeitinvestitionen in SFR gehandelten Wertpapieren überaus sinnvoll sind. Wenns du besser weisst darfst du selbstverständlich nach deiner eigenen Überzeugung handeln! Es ist ja nicht mein Geld!!!


    Zitat

    Zweitens finde ich es schade, das wir Banker als schlechte Menschen die nur vorteilsgerichtet agieren, darstellen. Die machen einen Job und davon sollen sie leben. Alle kann ich nicht über einen Kamm scheren. Wenn mir der eine nicht passt, gehe ich zum nächsten. Das sollte man genauso sportlich betrachten wie einkaufen, Handwerker aussuchen usw.


    Ich sage nicht Banker seien schlechte Menschen. Ich sage nur, dass sie primär die Interessen ihres Arbeitgebers wahren müssen und weniger die ihrer Klienten. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

    Gruss

    Kreditfinanzierte Anlagevermögen? Das ist wohl das Dümmste was jemand machen kann. Die Kreditzinsen sind auf jeden Fall höher als die Wertschriftenerträge. Die Banken würden im Falle einer Hyperinflation die Zinssätze der laufenden Kredite anpassen. Wer Schulden hat und auf die Inflation spekuliert, der fliegt flach auf die Nase. Im Gegenteil sollten Schulden rasch möglichst getilgt werden. Die Bank will ich sehen, die sich ihre Guthaben von den Schuldnern über die Inflation auffressen lässt.

    So was!

    Wie gesagt ist es nicht nötig, sich komplett aus dem Wertschriftenmarkt zurückzuziehen!

    [size=10]Wenn ich bei diesem beschleunigten Dollar-Zerfall all die Investitionen auf dem US$ basierenden Markt (nicht nur Sub-Primes) bedenke, die bald mal eher dekorativen Charakter haben werden als effektiven Wert, purzeln die daran beteiligten Banken wie Dominosteine. [/size]

    [size=10]Schau dir das Wertschriftendepot schon mal genau an. Verkaufe alle Beteiligungen, die in US$ gehandelt werden, auch gut dotierte und korrekt bewertete mit hoher Rendite, die vom Währungszerfall aufgefressen werden. [/size]

    [size=10]Wegen des stabilen SFR würde ich in Schweizer Grossunternehmen investieren, die eine zuverlässigere Langzeitinvestition als Unternehmen im EURO-Raum darstellen, da der EURO aufgrund seiner grossen US$-Kopplung ebenfalls unsicher ist. [/size]

    [size=10]Und als Wichtigstes: Lass dich nicht über den Tisch ziehen. Die Banker schauen auf ihren eigenen Vorteil. Was für eine Bank ist es denn? Doch etwa nicht die WestLB, SachsenLB oder eine sonstige Trödelbank, die auf ihren Subprimes hocken bleibt und nur noch mit Notkrediten künstlich am Leben gehalten wird?[/size]

    [size=10]Gruss[/size]

    Überleg dir mal was passiert (und im vergangenen Sommer auch tatsächlich passierte), wenn durch das Platzen der Immo-Blase die Anleger in eine Liquiditätskrise hineingeraten. Insbesondere dann, wenn europäische Zentralbanken in die Bresche springen und die Banken mit (frisch gedrucktem) Geld versorgen und aus der Krise helfen. Kurzfristig wurde das Vertrauen der Kunden gesichert, mittelfristig der Big-Crounch nur hinausgezögert, weil sich die Geldmenge überproportional zu den herunterkorrigierten Immobilien vervielfacht hat. Das zusätzlich ins gefährdete System hineingepumpte Geld bewirkt vor allem eines: Einen totalen Zusammenbruch der Immobilien-Anlagen, die aufgrund der geschwächten Kaufkraft der Konsumenten in eine schwere weltweit spürbare Rezession münden (evtl. sogar mit einer wechselseitigen Inflation/Deflation verbunden) und andere Wirtschaftsbereiche davon betroffen werden.

    Stürzt der US-Dollar (und das wird er zweifellos), reisst er aufgrund der Ankopplung des Euros an den US$ diesen unweigerlich mit sich, da seit dem Bretton-Woods Abkommen jegliche Gold- und Silberdeckung dieser Währungen verboten ist Zudem befindet sich der geringste Teil der deutschen Goldreserven im eigenen Land, sondern in New York (unter der Federal Reserve Bank), wo es physisch der Kontrolle der BRD entzogen und dadurch möglichen Erpressungsversuchen ausgesetzt ist.

    Der Deckungsgrad des EURO an Immobilien ist, wie uns die platzende Immo-Blase vor Augen führt, keine sichere Anlage, es sei denn durch eine korrektes und auf den effektiven Wert taxiertes Vermögen. Dazu zu sagen ist, dass der Deckungsgrad mit diesen Objekten viel zu gering ist und weitestgehend vom Verhältnis der Gütermenge zur Geldmenge abhängig ist, als dass hier noch ruhigen Gewissens von einem Deckungsgrad gesprochen werden könnte.

    Ich bleibe dabei: Korrekt bewertete Immobilien (die Steuer ist wirklich ein Ärgernis!), Sachwerte (Gold, Silber etc.) und Wertschriften von gut situierten konsolidierten Unternehmen (es muss auch nicht die Nestlé sein; war nur ein Beispiel) sichern jeden individuell vom Vermögensverlust durch inflationäres Papier- und Buchgeld ab!

    Gruss

    Zitat

    don schrieb:

    woraus man eruieren könnte, dass der materielle wert von papier, egal welcher couleur, genau dem entspricht, was es wirklich ist - papier/vertrauen/fiktion =>

    p. s.

    dem m. winkler sei dank, zu seinen "sehenden" kommentaren, seit jahren =>
    -
    dem denunziantentum zum trotz


    Die Seite von Walter K. Eichelburg ist ebenfalls sehr zu empfehlen!

    Gruss

    Wo hast du gelesen, dass ich mich mit ihr identifiziere?
    Es ist sehr spannend...
    Vielleicht kenne ich sie sehr gut 8)

    Laila :)

    Hallo Laila

    Davon bin ich überzeugt, dass du diese Frau (vielleicht die Frau in dir?) sehr gut kennst. ^^
    Meine Frage nach deiner Identifikation mit ihr (dir?) beruht vor allem auf deine Entgegnungen zu den Beiträgen anderer. Es kommt mir mehr als nur so vor, als sprächest du eher aus deiner eigenen Seele als von der dritten Person.

    Gruss


    Immerhin hat jene obsessive Frau ihren verkorksten Seelenspiegel kommerziell verwerten können. Für mich eher ein Indiz, künftig den Partner ein wenig sorgfältiger auszusuchen. Liebe kann ja wie eindrücklich illustriert auch blind machen! Ich hätte ihm gesagt, dass er sich für die nächsten 10'000 Reinkarnationszyklen jemand anders suchen könne. Ciao!

    Weshalb identifizierst du dich überhaupt mit ihr? Befindest du dich in einer ähnlichen Lage?

    5 Jahre haben wir den Euro schon, und die Preise haben sich von der Kaufkraft der D-Mark ausgehend, verdoppelt. Würden wir immer noch in DM zahlen, so würde der Liter Super heute etwa 2,80 DM kosten. Hätten wir die DM noch, wäre die galoppierende Inflation offensichtlich! Aktuell haben wir in diesem Jahr 3% Inflation. Und das wird nicht besser.


    Ich hoffe nur dass du nicht der offiziellen Inflationsstatistik glaubst. Die ist getürkt mit einem Fantasie-Warenkorb, aus dem der geschönte Index "hervorgezaubert" wird. Die wirkliche Inflationsrate in der BRD liegt zwischen 8-10% für dieses Jahr!

    Die offizielle Statistik wiederspiegelt nur einen Bruchteil der wahren Teuerung. Der künstliche Warenkorb, der durch dessen unrealistischer Zusammensetzung eine viel zu geringe Teuerung ausweist, könnte weltfremder nicht sein. Wer kauft schon Schweinehälften, Luxuskreuzfahrten und kiloweise Speicherchips, die in der Tat billiger geworden sind? Der grösste Teil der fixen Kosten setzt sich aus den Lebensmitteln und Energien zusammen, die massiv teurer geworden sind.

    Gruss

    Dein Post dünkt mich ein wenig eigenartig:

    Erstens kannst du mit deinem geerbten Geld machen was du willst und brauchst nicht auf deinen geschätzten Vater zu horchen.

    Zweitens steht deinem Vater das genau gleiche Recht zu.

    Und falls du ihn beraten willst betreffend sicherer Anlagevermögen, so muss man sich nicht unbedingt fluchtartig von der Börse verabschieden, sondern nach konsolidierten Titeln Ausschau halten, die seit mehreren Jahrzehnten korrekt bewertet sind, eine geringe Volatilität aufweisen und demzufolge wie Edelmetalle (Gold und Silber) sicher gegen Inflation sind. Rate ihm zur Durchsicht seines Depots, insbesondere nach den faulen überbewerteten Eiern aus dem amerikanischen Immobilien-Markt, die jetzt platzen wie eine Seifenblase. Überhaupt würde ich grundsätzlich nicht in US$ gehandelten Aktien investieren (auch nicht in korrekt bewertete oder unterbewertete), da deren Renditen durch den akuten Währungszerfall aufgefressen werden. Von langfristigen Anleihen wie Obligationen (Staatsanleihen) würde ich generell absehen, da ihre Laufzeiten viel zu lang und schwer zu liquidieren sind sowie in Anbetracht kommender Dinge nicht mal das Papier wert sein könnten, auf dem sie gedruckt sind.

    Ein wenig Hintergrundinformation findest du im Thread Neue Welle von US-Kreditpleiten droht des Unterforums Offenes Wirtschafts- und Finanzforum

    Gruss

    Wir müssen wohl die wissenschaftliche Seite der Klimadiskussionen von der politischen sowie die ökologische Seite von der ökonomischen auseinander halten, um keine wirren Stränge vorangegangener Diskussionen in anderen hier verlinkten Threads zu erhalten.

    Die aktuelle globale und regional unterschiedliche Erwärmung lässt sich nur über das CO2-Modell und ihrer Folgegase erklären. Astronomische Einflüsse erklären sie max. bis 0.2°C, während die restlichen 0.6°C damit nicht nachgewiesen werden können. Wer sich wie gesagt berufen und befähigt fühlt, seinen irgendwie gearteten Zweifel daran fachgerecht darzulegen, darf dies gerne bei der Ölindustrie versuchen, die dafür 10000$ Preisgeld ausgesetzt hat.

    Was ich in besagten Links gelesen habe, ist grösstenteils populistisch, marktschreierisch und sensationslüstern dargestellte beiderseitige Propaganda. Weiter oben habe ich mich so glaube ich wenigstens ganz entschieden gegen das wirtschaftliche und politische Ausschlachten der klimatischen Veränderungen ausgesprochen. Das Pferd nun beim Bausche aufzäumen ist im Endeffekt genauso ergebnislos wie das Kind mit dem Bade ausschütten. Fakt ist dass wir Energie benötigen und uns deshalb in eine geopolitische Abhängigkeit hinein begeben haben, in dessen Dunst ein Ränkespiel aus Profitgier und Machtgeilheit besteht, das um jeden Preis seine Legitimation aufrecht zu erhalten versucht und mit allen Mitteln Abhängigkeit erzeugende Energie- und Lebensformen (way of life*) installiert.

    Blenden wir zurück in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Da begannen die ersten Diskussionen über den Klimawandel aufzuflackern und mündeten in die einhellige Brandmarkung der grünen Spinner. Und jetzt, gegen Ende des Jahres 2007 tönt es plötzlich ins andere Horn: Verschwörungs-Fuzzies zweifeln am erwiesenen menschlichen Einfluss des Klimawandels. Erhöhen wir die Steuern und sonstige Abgaben darauf!

    Von mir aus können wir das Thema abschliessen. Das wichtigste wurde gesagt! Es wird keinen davon abhalten, in den Süden zu jetten oder aufs Autofahren zu verzichten. Wir bekommen die Lebensumstände die wir verdienen.

    Hugh und Gruss
    [size=8]* Typo nachträglich korrigiert[/size]

    Zitat

    Herrmann schrieb:

    Eine Kapitalverschiebung wir stattfinden. Was ich nicht greifen kann, ist die Zeitspanne und die Auswirkungen auf Sparanlagen und eben auf Fremdkapital. Im Moment denke ich, Fremdkapital, eingesetzt zum Güterkauf mit abschließender Rezession bzw. Depression "verbilligt" diesen Kredit und der Schuldner ist in der Lage, seine erworbenen Güter zu einem "günstigeren " Preis zurückzuzahlen.

    Goldanlagen sehe ich nicht als langfristige Geldanlage. Auch dieses Material unterliegt den Marktgesetzen und wird gehandelt.


    Was die Zeitspanne betrifft, geht der Schock unerwartet und heftig von sich nach einer längeren Phase der schleichenden aber fühlbaren Inflation. Ich könnte mir eine Tagesschau-Meldung vorstellen wie: Ab Mitternacht sind 100 nur noch 9.43 wert. Der Run auf die Sachwerte wird wegen ihrer Knappheit (die Geldmenge ist sehr viel grösser als die Gütermenge) schwierig werden und nur einen Teil abfangen können. Die Banken werden ihre Zinssätze erhöhen, um einerseits ihre Forderungen an die Schuldner nicht durch die Inflation zu verlieren, andererseits um durch die Verteuerung der Kredite den Geldfluss einzuschränken, wodurch sich die Inflation abschwächt. Danach könnte nach dieser massiven Entwertung (=Korrektur) schlimmstenfalls sogar eine Deflation einsetzen und sämtliche Finanzierungspläne bestehender Anlageobjekte auf den Haufen werfen.

    Gold ist seit über 5000 Jahren ein werterhaltendes Edelmetall, das niemals seinen wahren Wert durch alle Wirtschaftskrisen hindurch eingebüsst hat. Wer es besitzt, hat hierfür immer und jederzeit ein Zahlungsmittel zur Hand, welches den aktuellen Marktwert der Güter in Bezug auf die Geldflussmenge repräsentiert. Ohne Golddeckung (oder Silberdeckung) ist unser Geldystem an den Glauben daran geknüpft und gleichzeitig massiven Manipulationen im Börsen- und Devisengeschäft ausgesetzt. Papiergeld ohne Golddeckung ist ein Schuldschein ohne Garantie des Gegenwertes. Jede Regierung kann beliebig ihre Notenpressen laufen lassen, so wie dies die USA in intensivster Form tun. Im Sommer dieses Jahres bewirkten die Finanzspritzen der Zentralbanken (=Fiat money) eine Erhöhung der Geldmenge und damit dessen Geldflusses, ohne dass sich mittelfristig die Liquiditätskrise einiger Banken gebessert hätte. Im Gegenteil, sie scheint sich durch die platzende Immo-Blase mehr und mehr abzuzeichnen. Im Grunde genommen ist dieses Szenario sogar unausweichlich, weil jede Überbewertung (oder Unterbewertung) sich irgend einmal korrigiert. In diesem Fall sogar sehr heftig und plötzlich, weil jede hilflose Gegenmassnahme (die Banker fürchten um ihre Jobs und die Anleger um ihre Einlagen) zusätzlich Öl ins Feuer giesst. Wie weiter oben gesagt wirft man dem schlechten Geld noch das gute hinterher.


    Zum Land- und Häuserbesitz: Viele Adelsfamilien in Deutschland mussten grosse Teile ihrer Familienbesitzes verscherbeln oder Hypothekaranleihen aufnehmen, um diverse darauf anfallende Steuern (Grundstücksteuer und Liegenschaftssteuer) und Renovationen zu finanzieren. Ländereien und Immobilien bieten zwar einen hohen Schutz und eine hohe Eigenständigkeit, erfordern jedoch im Hintergrund ein stattliches Kapitalvermögen. Von solchem musst du ausgehen und eine permanente Einkommensquelle haben, die dir deinen Traum ermöglicht.

    Wie gesagt repräsentierst du nicht den wirtschaftlichen Standard, dem kaum Eigenkapital zur Verfügung steht.

    Gruss


    Wir können auch in Deutschland in Berlin eine Station aufbauen um die Messwerte aus der Sahara nehmen, auch sehr fantasievoll.


    Das war eine Anspielung auf deinen Satz: "Der Messstationen sind es unter anderem zu wenige, um ein klares Bild geben zu können."
    Zusammen mit den Satellitendaten stehen weltweit genügend Messdaten zur Verfügung, die die regionalen Klimazonen abdecken. Die weiter oben beschriebene Schwierigkeit der Verfeinerung von Modellen ist der Schwerpunkt geoklimatischer Berechnungen.

    Gruss