Die "naturwissenschaftliche Welt" exisitiert nur in deinem Kopf. Sie ist eine Vereinbahrung, wie Beobachtung in der realen Umwelt dokumentiert und bewertet werden. Gleichzeitig grenzt diese wissenschaftliche Sehweise Teile der Realität einfach aus. Du denkst, du würdest zwischen zwei "Welten" unterscheiden. Die eine ist nur eine Vereinbahrung und die Grenze existiert nicht. Die wissenschaftliche Sichtweise ist nur ein Trick, der einen daran hindert die Welt in ihrer Gesamtheit zur Kenntnis zu nehmen und zu betrachten.
Ein Beispiel, um meinen Standpunkt klarer zu machen :
Wissenschaftliche, objektive Welt :
- Die Erde dreht sich um die Sonne, weil zwischen beiden Körpern die Fundamentalkraft "Gravitation" wirkt.
- Kopfschmerzen lassen sich fast immer mit Aspirin bekämpfen.
Welt des Glaubens und der Subjektivität :
- Die Erde dreht sich um die Sonne, weil dies von einem allmächtigen Wesen so eingerichtet wurde, welches mich regelmäßig in meinen Träumen besucht.
- Kopfschmerzen lassen sich am besten mit Kamillentee und kalten Umschlägen bekämpfen.
Die wissenschaftliche Sichtweise ist daher kein "Trick", sondern die höchstmöglich erreichbare Objektivität und Allgemeingültigkeit. Es gibt sie eben *nicht* nur in meinem Kopf, im Gegensatz zur subjektiven Welt, welche tatsächlich nur in meinem eigenen Kopf existiert.
Hier wertest du etwas (ab), was aus deiner künstlich zweigeteilten Verstehensweise resultiert. DIr erschließen sich Shivas äußerungen nicht, obwohl sie weiß, wovon sie spricht. Das ihrer Erfahrung nicht aus der wissenschaftlichen Welt stammt, hat sie keine anerkannten Formulierungen, um ihrer subjektive Beobachtung halbwegs neutral darzustellen. Sie bewegt sich auf Neuland, und ihre Metaphern können nur unzureichend beschreiben, was sie erlebt haben. Und du mißverstehst sie, weil diese Art geistiger Interaktion für dich nicht exisitiert, mangels eigener Erfahrungen und schriftlicvhen Dokumenten in wissenschaftlichen Bibliotheken.
Aber es gibt schon was: Walter von Lucadou hat zwei Bücher geschrieben, die solche PSI-Phänomene beschreiben und für die wissenschaftliche Welt akzeptabel darstellen.
Zunächst einmal wollte ich nichts abwerten, vielleicht klang es so, tut mir leid.
Meine Verstehensweise ist auch nicht künstlich zweigeteilt, siehe die Beispiele oben, die den Unterschied zwischen objektiver und subjektiver Betrachtungsweise deutlich machen sollten.
Da du oben schon von "Schwachsinn" geschrieben hast, kann man auch diese Formulierung nur so verstehen, dass es entweder wissenschaftliche Beobachtungen gibt, oder eben diese individuelle Innenwelt, von der nur das betreffende Individuum überzeugt ist, was du hier dann aber als "Einbildung" abqualifizierst.
Der Ausdruck "Schwachsinn" bezog sich auf die Behauptung, ein subjektives Wahrnehmen von Energiewesen sei durch die Wissenschaft logisch erklärbar, nicht auf die Wahrnehmung selbst. Ich habe das auch nicht als Einbildung abqualifiziert. Wie gesagt - jeder soll wahrnehmen und glauben was er will, ich werte das überhaupt nicht. Aber man soll sich dabei bewusst sein, dass man keine allgemeingültigen Aussagen treffen kann, wie "Energiewesen existieren, und das ist logisch erklärbar". Statt dessen muss es heissen "Energiewesen existieren in meiner persönlichen Wahrnehmung, und ich habe für mich persönlich eine logische Erklärung dafür gefunden". Der Unterschied ist enorm wichtig.
Ich sollte eventuell mal erwähnen, dass sich auch in meiner Welt unerklärliche Dinge befinden, die andere als Humbug abtun würden. Wenn ich mal Zeit habe, sage ich dazu vielleicht ein wenig mehr. Du würdest dich wundern, von welchen seltsamen und unkonventionellen Theorien meine Welt bevölkert wird
Aber das ist nur meine Welt, nicht die Welt der Objektivität.