stimmt Annunaki, Phantasie hatten die damals jedenfalls.
Ich vermute, dass diese Religion eben genau deshalb später einen solchen Erfolgszug verbuchen konnte.... immerhin war es eine Religion der Vertriebenen, die nie bekamen, was ihnen ihrer Meinung nach zustand und denen nun "Gott" selbst versprochen hatte, ihnen beizustehen.
Der Gott dieser Gegend hat seine Bedeutungslosigkeit zumindest genauso erhöht, wie aus einigen kleinen und unbedeutenden Dörfchen das Königreich Davids mit seinem berühmten König wurde... Hollywood und Babelsberg haben nicht umsonst Namen gewählt, die an biblische Zusammenhänge erinnern. Für die Show muss man eben geboren sein.
Larah[hr]
@ Andros
Die naturwissenschaftliche Methode besteht aus drei Teilen, die unabhängig voneinander durchgeführt werden: Das Sammeln von Daten, das Deuten von Daten und damit die Aufstellung einer Hypothese, und ausgehend von der Hypothese die Aufstellung einer Theorie.
Eine Hypothese kann man mit Annahme übersetzen. Die zweite von dir getätigte Ausage war so reduziert, dass die Gesamtaussage falsch wird. Denn weder wird mit einer Annahme angefangen noch mit einer Annahme aufgehört. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, gibt es in der Wissenschaft Theorien, die dann angenommen werden, wenn sie mit den vorhandenen Daten zusammenpassen. Sie werden dann ungültig, wenn eine bessere, also passendere Theorie gefunden wird oder eine neue Datenlage entsteht, die ein noch realitätsnäheres Erfassen der Wirklichkeit ermöglicht. Insofern ist die Wissenschaft im Gegensatz zum Glauben fließend, denn sie ist in einem ständigen Prozess der Prüfung.
Das Wort Annahme kann man als Zwischenschritt in der Wissenschaftlichen Methode sehen, doch deine Schlussfolgerung ist hier: "Und auf was basiert Wissenschaft? Auf Annahmen, also auch auf glauben." völlig falsch.
Larah