Diese hingegen ziehen ja richtung Nato und wollen mit den Russen auch nicht unbedingt zu tun haben, nehmen aber natürlich jede Hilfe dankend an.
[size=14]Georgischer Minister dankt israelischen Militärberatern[/size]
Es ist kein Geheimnis, dass bis zu 1000 israelische Militärberater die Regierung von Georgien bei ihrem Überfall auf Südossetien unterstützt haben sollen. Ein georgischer Minister mit Ausbildung in Großbritanien und den USA, Mitgründer und Aufsichtsratsmitglied im georgischen Foreign Relations Council und im Atlantic Council of Georgia, brüstet sich sogar damit, wie toll das israelische Training den georgischen Soldaten beim Morden geholfen hat.
Die israelische Zeitung Haaretz berichtet heute weiterhin, dass der jüdische georgische Minister Temur Iakobashvili am Sonntag die israelische Armee für das Training gelobt habe, dass sie georgischen Soldaten angedeihen lassen hat.
Israel sollte stolz sein auf sein Militär, dass die georgischen Soldaten trainiert hat, sagte Yakobashvili dem Armee Radio in Hebrew, und bezog sich dabei auf eine private israelische Gruppe, die Georgien gemietet hat.
Das Ergebnis des Trainings liest sich dann etwa so:
Flüchtlinge berichten, dass georgische Soldaten auf Flüchtlinge geschossen und Handgranaten in Keller geworfen hätten, in denen sich Zivilisten mit Kindern versteckt hätten.
Die israelische Armee macht das schon ewig so und auch die US-Armee ermordet nach Gutdünken massenhaft Zivilisten in Irak und im Afghanistan, doch diesmal hat die Öffentlichkeit die Verbrechen so schnell mitbekommen, dass keine Zeit mehr für die totale Vertuschung bleibt.
Quelle
Zu den Ergebnissen des Trainings:
Der südossetische Präsident Eduard Kokoity bestätigte im russischen Fernsehen, dass es zu einem georgischen Gegenangriff gekommen sei. Er sei aber zurückgeschlagen worden. Zehn Panzer der Georgier seien vernichtet worden, hieß es.
Bewohner der Stadt berichteten, dass der Beschuss fast dauernd anhalte. Am Stadtrand sei wenig davon zu spüren, dass die Stadt angeblich unter Kontrolle der Osseten und Russen stünde.
Flüchtlinge berichten, dass georgische Soldaten auf Flüchtlinge geschossen und Handgranaten in Keller geworfen hätten, in denen sich Zivilisten mit Kindern versteckt hätten. Viele Menschen können die Stadt wegen der anhaltenden Kämpfe aber nicht verlassen. Besonders schlimm sei der Mangel an Wasser und Lebensmitteln.
Der russische Botschafter in Tiflis sprach von 2.000 Toten, die der Krieg in Südossetien bereits gefordert habe.
Abchasen rücken auf das Kodori -Tal vor
Einheiten Abchasiens, der anderen international nicht anerkannten Republik auf georgischem Gebiet, begannen eine Militäroperation gegen das seit einigen Jahren von Georgiern gehaltene obere Kodori-Tal auf dem Gebiet Abchasiens. Dabei wurde auch die Luftwaffe und Artillerie eingesetzt. Nach abchasischen Angaben will man damit georgische Truppen binden.
Wie der russische Nachrichtenkanal Vesti berichtete, sind die abchasischen Truppen dabei in die Pufferzone eingedrungen, in der sich nach den bestehenden Waffenstillstandsvereinbarungen nur russischen Friedenstruppen aufhalten dürfen.
Russlands Präsident Wladimir Putin ist aus Peking direkt nach Wladikawkas in Nordossetien geflogen. Er koordiniert dort die Hilfsmaßnahmen für die aus dem Süden kommenden Flüchtlinge.
Putin stellte in Zweifel, dass nach den Geschehnissen der letzten Tage die territoriale Integrität Georgiens noch aufrecht zu halten sei: Man kann sich schwer vorstellen, wie man nach allem, was geschehen ist, Südossetien noch davon überzeugen könnte, in den Verband des georgischen Staates zurückzukehren, sagte Putin.
Die Handlungen der georgischen Führung gegen Südossetien sind ein Verbrechen gegen das eigene Volk, sagte Putin.
Quelle: aktuell.ru Samstag, 09.08.2008 Hier nachzulesen
[color=#000000]Das Wort "Wirtschaftsinteressen" ist für mich im Zusammenhang mit Kriegen irgendwie ein rotes Tuch. Da werden Menschen aus wirtschaftlichen und Macht- Interessen umgebracht? Frauen und Kinder werden ermordet, ein Land wird um viele Jahre zurückgebombt aus wirtschaftlichen Interessen?
So ungefähr waren meine Gedanken....... Kleinere selbstverwaltete Einheiten mit regionaler Versorgung sind die Grundlage der Zukunft meiner MEinung nach, doch allein die Notwendigkeit Teile des eigenen Bedarfs durch Handel zu erfüllen, bringt die Notwendigkeit einer "Aussenpolitik" mit sich. Sobald Rohstoffe im Spiel sind, bedarf es übergeordneter Strukturen, die allerdings immer dann das Wohl ihres Zweckes über das Wohl der Menschen stellen, denen die Gewinne eigentlich dienen sollten, wenn sich diese Struktur zu weit von der Basis entfernt....
Da nicht alle Nachbarn immer freundlich sind, gehört es wohl, wenn man realistisch ist, im Zweifelsfall dazu auch eine effektive Verteidigung zu haben - wenn sich Konflikte absolut nicht anders lösen lassen, doch sollte diese Armee nach dem Vorbild der Schweizer gebildet werden.
Bezogen auf den oben beschriebenen Konflikt, hmm, wer meint es da wirklich gut mit dem Volk selbst???? Gibt es da sowas wie die Guten überhaupt? Kann man Putin dafür verurteilen, dass er im Interesse seines ganzen Landes versucht, die Rohstoffe der Region zu sichern? Wer handelt hier aus reinen Machtinteressen und wer handelt hier FÜR das Volk selbst?
Larah[/color]