Beiträge von Larah

    Diese hingegen ziehen ja richtung Nato und wollen mit den Russen auch nicht unbedingt zu tun haben, nehmen aber natürlich jede Hilfe dankend an.


    [size=14]Georgischer Minister dankt israelischen Militärberatern[/size]
    Es ist kein Geheimnis, dass bis zu 1000 israelische Militärberater die Regierung von Georgien bei ihrem Überfall auf Südossetien unterstützt haben sollen. Ein georgischer Minister mit Ausbildung in Großbritanien und den USA, Mitgründer und Aufsichtsratsmitglied im georgischen Foreign Relations Council und im Atlantic Council of Georgia, brüstet sich sogar damit, wie toll das israelische Training den georgischen Soldaten beim Morden geholfen hat.

    Die israelische Zeitung Haaretz berichtet heute weiterhin, dass der jüdische georgische Minister Temur Iakobashvili am Sonntag die israelische Armee für das Training gelobt habe, dass sie georgischen Soldaten angedeihen lassen hat.
    Israel sollte stolz sein auf sein Militär, dass die georgischen Soldaten trainiert hat, sagte Yakobashvili dem Armee Radio in Hebrew, und bezog sich dabei auf eine private israelische Gruppe, die Georgien gemietet hat.

    Das Ergebnis des Trainings liest sich dann etwa so:

    Flüchtlinge berichten, dass georgische Soldaten auf Flüchtlinge geschossen und Handgranaten in Keller geworfen hätten, in denen sich Zivilisten mit Kindern versteckt hätten.

    Die israelische Armee macht das schon ewig so und auch die US-Armee ermordet nach Gutdünken massenhaft Zivilisten in Irak und im Afghanistan, doch diesmal hat die Öffentlichkeit die Verbrechen so schnell mitbekommen, dass keine Zeit mehr für die totale Vertuschung bleibt.
    Quelle

    Zu den Ergebnissen des Trainings:
    Der südossetische Präsident Eduard Kokoity bestätigte im russischen Fernsehen, dass es zu einem georgischen Gegenangriff gekommen sei. Er sei aber zurückgeschlagen worden. Zehn Panzer der Georgier seien vernichtet worden, hieß es.

    Bewohner der Stadt berichteten, dass der Beschuss fast dauernd anhalte. Am Stadtrand sei wenig davon zu spüren, dass die Stadt angeblich unter Kontrolle der Osseten und Russen stünde.

    Flüchtlinge berichten, dass georgische Soldaten auf Flüchtlinge geschossen und Handgranaten in Keller geworfen hätten, in denen sich Zivilisten mit Kindern versteckt hätten. Viele Menschen können die Stadt wegen der anhaltenden Kämpfe aber nicht verlassen. Besonders schlimm sei der Mangel an Wasser und Lebensmitteln.

    Der russische Botschafter in Tiflis sprach von 2.000 Toten, die der Krieg in Südossetien bereits gefordert habe.

    Abchasen rücken auf das Kodori -Tal vor

    Einheiten Abchasiens, der anderen international nicht anerkannten Republik auf georgischem Gebiet, begannen eine Militäroperation gegen das seit einigen Jahren von Georgiern gehaltene obere Kodori-Tal auf dem Gebiet Abchasiens. Dabei wurde auch die Luftwaffe und Artillerie eingesetzt. Nach abchasischen Angaben will man damit georgische Truppen binden.

    Wie der russische Nachrichtenkanal Vesti berichtete, sind die abchasischen Truppen dabei in die Pufferzone eingedrungen, in der sich nach den bestehenden Waffenstillstandsvereinbarungen nur russischen Friedenstruppen aufhalten dürfen.

    Russlands Präsident Wladimir Putin ist aus Peking direkt nach Wladikawkas in Nordossetien geflogen. Er koordiniert dort die Hilfsmaßnahmen für die aus dem Süden kommenden Flüchtlinge.

    Putin stellte in Zweifel, dass nach den Geschehnissen der letzten Tage die territoriale Integrität Georgiens noch aufrecht zu halten sei: Man kann sich schwer vorstellen, wie man nach allem, was geschehen ist, Südossetien noch davon überzeugen könnte, in den Verband des georgischen Staates zurückzukehren, sagte Putin.

    Die Handlungen der georgischen Führung gegen Südossetien sind ein Verbrechen gegen das eigene Volk, sagte Putin.
    Quelle: aktuell.ru Samstag, 09.08.2008 Hier nachzulesen

    [color=#000000]Das Wort "Wirtschaftsinteressen" ist für mich im Zusammenhang mit Kriegen irgendwie ein rotes Tuch. Da werden Menschen aus wirtschaftlichen und Macht- Interessen umgebracht? Frauen und Kinder werden ermordet, ein Land wird um viele Jahre zurückgebombt aus wirtschaftlichen Interessen?

    So ungefähr waren meine Gedanken....... Kleinere selbstverwaltete Einheiten mit regionaler Versorgung sind die Grundlage der Zukunft meiner MEinung nach, doch allein die Notwendigkeit Teile des eigenen Bedarfs durch Handel zu erfüllen, bringt die Notwendigkeit einer "Aussenpolitik" mit sich. Sobald Rohstoffe im Spiel sind, bedarf es übergeordneter Strukturen, die allerdings immer dann das Wohl ihres Zweckes über das Wohl der Menschen stellen, denen die Gewinne eigentlich dienen sollten, wenn sich diese Struktur zu weit von der Basis entfernt....
    Da nicht alle Nachbarn immer freundlich sind, gehört es wohl, wenn man realistisch ist, im Zweifelsfall dazu auch eine effektive Verteidigung zu haben - wenn sich Konflikte absolut nicht anders lösen lassen, doch sollte diese Armee nach dem Vorbild der Schweizer gebildet werden.

    Bezogen auf den oben beschriebenen Konflikt, hmm, wer meint es da wirklich gut mit dem Volk selbst???? Gibt es da sowas wie die Guten überhaupt? Kann man Putin dafür verurteilen, dass er im Interesse seines ganzen Landes versucht, die Rohstoffe der Region zu sichern? Wer handelt hier aus reinen Machtinteressen und wer handelt hier FÜR das Volk selbst?

    Larah[/color]

    Dieses angesprochene Terraforming auf dem Mars ist für mich in Anbetracht der irdischen Verschmutzung und Zerstörung ein blanker Hohn elitären Wunschdenkens, das an Ignoranz und menschlicher Selbstüberschätzung in keiner Weise zu übertreffen ist.


    Dass es ein Irrweg ist, ist wohl klar. Wenn die Möglichkeit bestand, bin ich mir trotzdem sicher, dass es versucht wurde.
    Das erinnert mich an Benjamin Fulford, der behauptet gewisse Machtkreise hätten vom "Krieg spielen" der USA und der hinter diesem Land stehenden Mächte die Schnauze voll und würden fordern, dass die Ausgaben für Rüstung endlich in Projekte gesteckt werden, die Umweltverschutzung und Hunger zum Verschwinden bringen. Wenn man sich diese enormen Ausgaben mal ansieht, dann wäre damit viel zu bewegen. Allein die offiziellen Zahlen sind schon beeindruckend, wenn man da die illegal durch Drogenhandel etc. erwirtschafteten Schwarzgelder noch hinzunimmt, lohnt sich das richtig.

    Gruss Larah

    Vorab besonders betont ich respektiere alle Mitmenschen die in Bayern leben !


    Danke , danke, ich lebe zwar da, aber streng genommen bin ich auch nur "zugereist" :D
    Zumindest hat man da, wo ich bin, mit Hochdeutsch auf dem Land automatisch nen guten Sozialstatus. Viele Migranten gibt's da nicht, Sozialwohnungen auch nicht, soweit ich weiß, trotzdem ist das Wohnen im Vergleich zur Stadt günstig.

    Hmm, das mit dem Zuweisen gilt für Asylbewerber, auch sogenannte Russlanddeutsche kommen erst in Auffanglager..... doch später löst sich das doch auf. Das Ding ist nur, wenn der Zuwanderer erst mal an einem Ort ein wenig Fuss gefasst hat, dann wird er/sie lieber dort bleiben. Von einem Umzug müssen ja auch die Ämter erst mal überzeugt werden und auf dem Land zumeist private Vermieter...... Hast schon recht mit dem Punkt.

    Larah

    Ein ziemliches Problem dürfte beim Versuch des Terraforming auf dem Mars folgendes machen:

    Das Magnetfeld als Schutzschild

    Wir sind noch ein gutes Stück von dem Ziel entfernt, die vielfältigen Erscheinungsformen des planetaren Magnetismus qualitativ und quantitativ vollständig erklären zu können. Numerische Simulationen spielen inzwischen aber eine entscheidende Rolle auf dem Weg dorthin. Die planetaren Magnetfelder haben eine wichtige Funktion sie halten die energiereiche Partikelstrahlung des Sonnenwindes ab, welche unter anderem eine Gefahr für technische Systeme darstellt. In Gebieten wie dem Südatlantik, wo das Erdmagnetfeld relativ schwach ist und seine Stärke langsam weiter abnimmt, sind Satelliten bei heftigen Eruptionen auf der Sonne einer stark erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt. Da der Marsdynamo vor langer Zeit aufgehört hat zu arbeiten, kann der Sonnenwind ungehindert auf die Atmosphäre des Planeten prallen und Bestandteile der oberen Atmosphäre erodieren. Dies belegen Messungen von Partikelsensoren auf der Mars- Express-Mission, die mit Beteiligung des MPS gebaut wurden (Abb. 4). Ein Magnetfeld kann also entscheidend für die langfristige Entwicklung von Planetenatmosphären und somit für das Entstehen lebensfreundlicher Umweltbedingungen sein. mehr hier

    Larah

    Der Marsboden enthält nicht nur Wasser sondern auch erhebliche Mengen perchlorige Säuren.


    Was sind deine Quellen für ihr Vorhandensein im Boden?
    Ist das Zeug bei sämtlichen Bodenproben gefunden worden oder nur in bestimmten Gebieten und in anderen nicht? Ließen sich die Säuren im Falle eines gewünschten Terraformings nicht nutzen, da sie Sauerstoff freisetzen können? Wie wirken sie sich auf mögliches Pflanzen oder Algenwachstum aus, bzw. ist dies in solch einem Boden möglich?

    Gruss Larah

    Was meint das Statistische Bundesamt mit Deutschen und Nicht-Deutschen? Nur Menschen die gleich ihren Vorfahren in Deutschland geboren sind oder aber auch Einwanderer die bereits einen deutschen Personalausweis besitzen?

    Zitat

    Bei 27 Prozent der knapp 8,6 Millionen Familien hat laut Statistischem Bundesamt mindestens ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit oder ist eingebürgert worden. Dazu zählen auch Eltern, die als Spätaussiedler nach Deutschland gekommen sind.


    Also sowohl die bereits Eingebürgerten, als auch neuere Einwanderer.
    Es gibt eben wie immer beides.... ein Teil der Zugewanderten integriert sich im Verlauf der Zeit immer mehr im Land und auch die Nachkommen fühlen sich dort heimisch und ein Teil wird fühlt sich nicht heimisch. Die Folge ist z. b., dass (wie ich vermute in der letzteren Gruppe) die Kriminalität steigt. Bei Neuzuwanderen ist die Kriminalität im Schnitt nicht höher als unter sogenannten Deutschen. In den Folgegenerationen der Migranten aber steigt sie an!! Das ist krass und kann in meinen Augen nur bedeuten, dass die Straftäter keine Achtung vor der Strafordnung, der Justiz bzw. dem Land selber haben und vor allem, dass die Integration komplett schief gelaufen ist und sich diese Menschen hier nicht besonders wohl fühlen können. Ein glücklicher und zufriedener Mensch, der sein Auskommen hat - behaupte ich einfach mal - verübt weniger Straftaten.

    Wenn ich auswandern wollte, würde ich mich vorher umfangreich über die Verhältnisse, Gebräuche und Sprache des Ziellandes informieren. In Deutschland ist das auch besser möglich als z.B. in Afrika.


    Klar, jemand der aus einem solch fernen Land kommt, kann sich nur daran orientieren, was er über das Land aufgeschnappt hat oder was er durch Medien (wenn zugänglich) als Bild darüber vermittelt bekommt.
    Ich würde mich auch so gut, wie es nur geht vorher informieren, denn nur, wenn ich mich irgendwo wohl und zuhause fühlen kann, dann kann es mir auf Dauer dort gut gehen und jede Mentalität liegt mit eben nicht. Und das geht sicher nicht nur mir so! Ich kann mir vorstellen, dass auch einige Einwanderer das hier eigentlich sagen müssten, nur ist der Schritt zurück oft schwierig oder gar nicht möglich.

    Verdammt, dann bin ich ein Außenseiter o.o


    Cloud, wenn ich mir so dich als den "Ureinwohner" vorstelle, muss ich ein wenig :D
    By the way.... um die deutsche Staatsangehörigkeit nachzuweisen, genügt, dass Eltern und Großeltern auf deutschem Gebiet geboren wurden. Müssen nicht noch die Großeltern mit einer oder mehreren Uren sein.
    Da sind die Australier krasser, wer noch 1/64 Aborigineevorfahren hat, wird staatlich gefördert, da man selbst da noch von einem genetischen Einfluss ausgeht.

    @ lightpoint
    Was sollen wir daraus lernen ?...........[color=#000099] Es kann eine Chance für uns sein das davon für unsere Gesellschaft Brauchbare aufzugreifen. [/color]
    Was ist unsere Lektion ?........... [color=#000099]Ist es nur unsere Lektion oder haben auch die Einwanderer eine Lektion?[/color]
    Warum sind sie hier ?........ [color=#000099]Weil sie hoffen, dass es ihnen hier besser geht.[/color]
    Warum sehe ich sie als "Ausländer" und nicht als Mitbewohner ?........ [color=#000099]Das ist eine ganz normale Reaktion, solange die Unterschiede zu groß sind. Der allerwichtigste Punkt ist die Sprache, dann wie sich derjenige gibt.[/color]
    Das sind Fragen die gestellt werden sollten und nicht : wie lösen wir das Problem ?....... [color=#000099]Die Fragen sind gut, zu sagen es gibt kein Problem ist Unsinn, sondern nur ignorieren. Davon verbessert sich nix. [/color]

    Gibt auf dem Land nicht genügend billige Mietswohnungen. Größtenteils Einfamilienhäuser. Auf dem Land ist trotz Platz nicht genügend Kapazität, sonst wärs ja im Extremfall schon nicht mehr "auf dem Land". Damit kommen wir zur Übervölkerung.


    Das Leben auf dem Land ist nicht unbedingt teurer als in der Stadt, die Kosten verteilen sich anders. Es gibt schon auch einige Mietwohnungen, aber es sind eben keine großen Blocks. Aber eben dadurch wäre Integration hier optimal möglich. Es spielt eben auch der menschlich verständliche Punkt rein, dass sich Menschen meist am wohlsten unter ihresgleichen fühlen - DAS ist eine Ursache für Ghettobildung.

    Warum sollen die Ausländer ihre Wertvorstellungen und Traditionen loslassen ?
    Sie finden in ihren Traditionen und Wertvorstellungen ihren Halt und Geborgenheit.
    Warum sollen sie eine neue Identität und ein neues Wertsystem annehmen, was ist nicht gut an ihrer ? Was ist besser an der deutschen ?
    Bieten muss man ihnen nichts anderes, sie wollen einfach akzeptiert werden, mit ihren Wertvorstellungen und Traditionen.
    Das erinnert mich an Missionare in Afrika.......ihr müsst so werden wie wir sind


    Hmm ;) der Unterschied ist doch wohl deutlich.... die Missionare kommen in ein fremdes Land und wollen den Leuten erzählen, dass ihre seit Jahrhunderten bwährte Lebens- und Denkweise sich verändern muss. Hier aber kommen Neuzuwanderer in ein Land - wenn diese hierher kommen, um die Lebensweise und Denkweise der "Ureinwohner" verändern zu wollen, dann müsste man sie doch wohl als Missionare bezeichnen und nicht diejenigen, die nicht missioniert werden wollen. Der letzte Satz ist natürlich vorbehaltlich der Annahme zu sehen, dass überhaupt irgendein Einwanderer hier missionieren wollte!
    Für mich persönlich hat es nichts damit zu tun, dass man einen anderen nicht als Menschen akzeptiert.... nehmen wir mal den Punkt Ernährung als Beispiel - die Ernährung ist dann am gesündesten, wenn die mit dem jeweiligen Klima übereinstimmt. Sich von dem zu ernähren, was vor Ort wächst, ist aus ökologischen und ökonomischen Gründen sinnvoll. Die Ernährung wiederum prägt auch mit ihrer ureigenen IN FORM ATION die Nation. Information bedeutet eine Nation zu formieren. Über die Nahrung und auch über das optische wird diese Information ins menschliche System aufgenommen. Dabei ist die fortwährende kollektive Schöpfung der Realität ein Wechselspiel zwischen dem, was fortwährend um einen herum als wahr wahrgenommen wird und dem, was an neuer In-Formation aufgenommen wird.
    Das nur mal so als Anregung, ich könnte das noch unendlich ausführen, aber ich hoffe, es wird durch mein kleines Beispiel auch so deutlich.

    Um das Problem in seinem ganzen aussmass erkennen zu können hilft es oft sich erstmal einfach nur in die Lage der eingewanderten Familien hineinzuversetzen.Warum haben die Eingewanderten den Wunsch mehr Kinder zu haben ?


    Danke, sehr gut und nachvollziehbar analysiert.

    Wir Deutschen haben sogesehen auch aus der Not heraus unseren anspruch auf wertvolle Kultur und der Identifikation mit darauf begründeten werten verloren und eingetauscht mit der Kompensation über materielle Werteorientierung.


    Jup, traurig aber wahr :(

    Finde es auch schade um TirNaNogs Beiträge.

    LG

    Larah

    Könnte dies nicht eine Hetzkampagne gegen Ausländer sein, von denen welche diese Statistiken veröffentlichen ?
    Wissen wir ob die Statistiken stimmen ?


    ?( Die Quelle hier ist das Statistische Bundesamt, wie auch drunter steht. Du meinst also, das Statistische Bundesamt hat ein Interesse daran die Daten zu fälschen? Die Polizei hat ein Interesse daran die Kriminalitätsstatistiken zu fälschen? Möglich, aber in dem Fall kann ich mir sogar vorstellen, dass sie stimmen.

    der Mensch ist wichtig, wir bewohnen alle den selben Planet, sitzen im selben Boot.


    :thumbup: Jap völlig richtig, deshalb finde ich es wichtig nicht die Augen zu verschließen, sondern eine Lösung zu finden. Wofür genau, das können wir hier wunderbar diskutieren. Ist es wirklich nur die "Ausländerfeindlichkeit" der Deutschen, die Konflikte bewirkt? Oder sind Ausländer in diesem Land tw. deutschfeindlich, weil sie keine Achtung vor uns verspüren?

    Warum sehe ich sie als "Ausländer" und nicht als Mitbewohner ?


    Und genau da kommst du zum Knackpunkt! Migranten werden hierzulande tw. als "Ausländer" gesehen, vor allem aber fühlen sie sich so. Sie fühlen sich in der deutschen Mentalität noch nicht zuhause und hängen daher an den Mentalitäten ihrer vormaligen Heimatländer. Was haben wir als deutsche den Zuwanderern eigentlich als neue Identität oder als neues Wertesystem zu bieten? Wenn man möchte, dass jemand zumindest einen Teil seiner allten Traditionen und Wertevorstellungen losläßt - und das ist nötig, um zu einer Integration zu gelangen - dann muss man ihm auch etwas bieten können, was ihm entsprechend genauso viel Halt und Geborgenheit gibt.
    [size=12]Denn DAS macht das Wort HEIMAT aus.[/size]Ist es dieser Wertemangel, dieser Mangel an Identifikation, warum die deutschen weniger Kinder bekommen?
    Beide Seiten müssen hier aufeinander zugehen, so sehe ich das. Doch die entscheidende Rolle kommt entweder der Politik zu oder wir müssen es in Eigeninitiative angehen.

    Eine Landesverteidigung nicht zu benötigen, wäre toll. Doch wenn man realistisch bleibt, dann wird man sie auch weiterhin brauchen. Eine Armee ist nur so gut, wie der einzelne in ihr Liebe für Land und Leute empfindet.

    Gruss Larah

    Warum schief ?


    Wenn nichts schief laufen würde, dann hätten wir nicht folgende Situation:

    Schulabbrecher

    Statistik: Von insgesamt 9,86 Millionen Schülern und Schülerinnen in Deutschland brechen 1,08 Millionen die Schule vorzeitig ab. Die SchulabbrecherInnen von heute sind vielfach die Hartz-IV-EmpfängerInnen von morgen. So sind 26% der Ungelernten arbeitslos.

    - unter deutschen SchülerInnen sind 10% SchulabbrecherInnen
    - unter nicht-deutschen SchülerInnen sind 20% SchulabbrecherInnen

    - unter Deutschen zwischen 20 und 29 Jahren sind 12% ohne Berufsabschluss
    - unter Nicht-Deutschen zwischen 20 und 29 Jahren sind 41% ohne Berufsabschluss
    Quelle: Statistisches Bundesamt, Kommunale Kassenstatistik, dstgb 2006

    Ich finde diese Situation nicht besonders toll. Das Optimale wäre natürlich, es gäbe gar keine Schulabbrecher, das wird man wohl kaum erreichen. Die Ungleichgewichtung zwischen Jugendlichen mit Migrantenhintergrund und denen ohne, ist arg - zumal sich daraus einiges an gesellschaftlichem Zündstoff ergibt.

    Richtig, irgendwann sind wir fast alle mal eingewandert. Nur waren da die Zeiten anders. Die Bevölkerungsdichte war wesentlich geringer, die MEnschen konnten sich aus dem Weg gehen. Eine geschlossene Gruppe, die aus Ost; West, Nord oder Süd eingewandert kam, konnte sich für eine Weile relativ isoliert halten, bevor sich schon durch die Sprache, dann durch Klima und Landschaft und Durchmischnung mit der dort bereits länger ansässigen Bevölkerung die Mentalität allmählich angenähert hat. Diese Zeit haben wir aber hier nicht. Soziale und gesellschaftliche Unruhen können auf uns zukommen, wenn wir das Problem nicht lösen.
    Die Frage, warum die Deutschen weniger Kinder bekommen, finde ich auch nicht unwichtig. Denn so etwas hängt immer auch entscheidend mit Politik zusammen.

    Larah

    [Blockierte Grafik: http://www.evocadrinks.com/images/seed1.jpg] hab ich auch im Garten. Bildet jede Menge Samen aus und sät sich selber wieder aus :) Man nennt sie auch "Jungfer im Grünen".

    Meine Aloe hatte leider nach zuviel? Aufenthalt in der Wohnung einen heftigen Sonnenschaden. Hätte sie wohl erst langsam an die Sonne gewöhnen müssen.... Da ich sie eh sehr selten gebraucht habe, hab ich keine neue angeschafft.

    Gruss Larah

    Na alles klar, wir schreien nach einem totalitären Europa, damit wir den bösen Russen etwas entgegensetzen können?? :huh:

    [size=14]Diese Ermächtigungsklauseln lassen schon an schlimmere Zeiten denken[/size]
    Rubrik: ARTIKEL 12 - Verbot der Zwangsarbeit, ARTIKEL 14 - Enteignung / Eigentum verpflichtet, ARTIKEL 18 - Verwirkung von Grundrechten, ARTIKEL 20 Absatz 4 - Widerstandsrecht von MEDIENECHO am 8. Aug. 2008

    Peter Mühlbauer

    [size=12]Ein Interview mit Professor Karl Albrecht Schachtschneider zum Lissabon-Vertrag, Teil 1
    [/size]
    Karl Albrecht Schachtschneider, ordentlicher Professor em. an der Universität Erlangen-Nürnberg und Autor zahlreicher rechtswissenschaftlicher Schriften, gehört zu den sehr wenigen Menschen, die den fast 500 Seiten umfassenden Lissabon-Vertrag nicht nur komplett gelesen, sondern auch auf seine möglichen und wahrscheinlichen Konsequenzen hin abgeklopft haben. Derzeit führt er für den Abgeordneten Peter Gauweiler, aber auch im eigenen Namen eine Klage gegen den Vertrag vor dem Bundesverfassungsgericht.

    Herr Professor Schachtschneider, Sie sagen, der Lissabon-Vertrag entdemokratisiert die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten. Warum genau ist das so?

    Professor Schachtschneider: Das ist das größte Problem der Unionsverträge. Ich darf die Grundlagen des demokratischen Prinzips ansprechen: Nur ein Volk kann demokratisch legitimieren. Das europäische Volk, das durch das Europäische Parlament vertreten werden könnte, gibt es nicht. Deswegen hat die Europäische Union keine originäre Hoheit.
    Darum werden auch nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts die Rechtsetzungsakte der Europäischen Union durch die nationalen Parlamente legitimiert in Deutschland also durch den Bundestag und den Bundesrat und nicht durch das Europäische Parlament. Das Gericht sagt, dieses stützt nur die demokratische Legitimation, kann diese aber erst ergeben, wenn das Parlament anders gewählt wird. Das ist das Entscheidende: Das Parlament wird nicht gleichheitlich gewählt. Das Stimmgewicht jedes Wählers muss gleich sein, das heißt, es darf nach ständiger Rechtsprechung allenfalls um 33% vom Stimmgewicht anderer Wähler abweichen. Auch in der Entscheidung, die das Bundesverfassungsgericht unlängst zu den Überhangmandaten fällte, ging es um dieses Stimmgewicht. Bei europäischen Wahlen weicht das Stimmgewicht aber um bis zu 1200% ab, nämlich im Verhältnis der deutschen Bürger zu den Bürgern Maltas. Das Europäische Parlament kann also die demokratische Legitimation nicht erbringen. Hier mehr dazu

    Einen Staat BRD oder auch Deutschland gibt es nicht, unser Grundgesetz hat 1990 seinen Geltungsbereich verloren - was uns eigentlich den Weg frei macht, kleine selbstverwaltete Einheiten zu bilden. In solchen Einheiten kann, wie Shiva auch schön dargestellt hat, der Schutz der Schwächeren, Integration und vor allem wirkliche Demokratie funktionieren. Wenn die "Regierenden ohne Geltungsbereich" nicht eines Tages ohne Volk dastehen wollen, dann sollten sie schleunigst dafür sorgen, dass dem Volk eine Verfassung mit akzeptablem Inhalt vorgelegt wird.

    Gruss Larah

    Familien-Statistik

    [size=14]Fast jedes dritte Kind hat Migrationshintergrund[/size]

    Gut jede vierte Familie mit minderjährigen Kindern hat direkte persönliche Erfahrung mit Einwanderung. Bei 27 Prozent der knapp 8,6 Millionen Familien hat laut Statistischem Bundesamt mindestens ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit oder ist eingebürgert worden. Dazu zählen auch Eltern, die als Spätaussiedler nach Deutschland gekommen sind.

    Der Anteil von Familien mit Migrationshintergrund und Kindern liegt nach den Zahlen aus dem Mikrozensus 2007 im alten Bundesgebiet (ohne Berlin) mit 30 Prozent mehr als doppelt so hoch wie in den neuen Ländern (einschließlich Berlin). Dort liegt er nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei 14 Prozent.

    [size=14]Migrantenfamilien haben mehr Kinder[/size]

    Familien mit Migrationshintergrund hatten 2007 im Schnitt 1,74 minderjährige Kinder, während Familien ohne Migrationshintergrund 1,56 Minderjährige betreuten. Insgesamt wuchsen im vergangenen Jahr in Deutschland bei den gut 2,3 Millionen Familien mit Migrationshintergrund vier Millionen minderjährige Kinder auf. Die übrigen gut 6,2 Millionen Familien hatten 9,8 Millionen minderjährige Kinder. Quelle

    Was läuft schief in unserem Land? Warum haben Zuwanderer mehr Kinder als ursprüngliche Deutsche? Wie schaffen wir die notwendige Integration? In Schulen ist bekannt, dass Integration in einer Klasse ohne Probleme bis zu einem Migratenanteil von ca. 20% erfolgen kann. Hier nochmal ein interessanter Link zum Thema.

    Gruss Larah

    [size=16]"Wir haben Wasser"[/size]
    Existenz seit Jahren angenommen, aber bisher nie bewiesen.
    US-Wissenschaftler haben den Beweis erbracht, dass es Wasser auf dem Mars gibt. Das teilten Forscher der US-Weltraumbehörde NASA nach der Untersuchung von Bodenproben im Labor der Mars-Sonde "Phoenix" mit.

    "Wir haben Wasser", sagte William Boynton von der Universität Arizona am Donnerstag bei einer NASA-Pressekonferenz. Wasser gilt als eine Voraussetzung für einfachste Formen organischen Lebens.

    Probe erhitzt
    Der Roboterarm von "Phoenix" hatte die gefrorene Bodenprobe am Nordpol des Planeten gesammelt, wie die NASA mitteilte. Sie sei dann am Mittwoch im Ofen des Labors erhitzt worden. Dabei sei Wasserdampf entstanden, sagten die Wissenschaftler. Angesichts des Erfolges der Sonde sei die Mission bis September verlängert worden.

    Beweis fehlte noch
    Bereits vor einem Monat seien sich die NASA-Forscher sicher gewesen, Hinweise auf die Existenz von Wasser auf dem Mars zu haben, sagte Boynton.

    "Aber das ist das erste Mal, dass wir Wasser auf dem Mars berührt und geschmeckt haben", fügte er hinzu. Wissenschaftler gehen seit Jahren von der Existenz gefrorenen Wassers auf dem Planeten aus, bisher fehlte jedoch der endgültige Beweis.

    Leben möglich?
    Nach der Entdeckung von Wasser soll jetzt die Frage weitererforscht werden, ob auf dem Mars Leben möglich wäre. "Wir wollen die Geschichte des Eises verstehen, indem wir herausfinden, ob es je geschmolzen ist und dadurch eine flüssige Umgebung geschaffen hat, die den Boden verändert", sagte "Phoenix"-Wissenschaftler Peter Smith. Hier geht's weiter

    Wie wir wissen, bildet sich Leben auch in Mikrobläschen im Eis. Kohlenstoffverbindungen sind ebenfalls auf dem Mars gefunden worden. Doch die NASA scheint sich nicht gern aus dem Fenster zu lehnen :whistling:

    :) Larah