Beiträge von Phasenverschobener

    ....und hier die andere Seite der Medaille :

    "[...]Sachlich fundierte Einwände sind eher die Ausnahme, denn POPPENBERG will mehr: Der Untertitel ("Über den erbitterten Kampf zwischen Wissenschaft und Ideologie") läßt erahnen, daß es darum geht, die Evolutionstheorie förmlich aus den Naturwissenschaften herauszubrechen, ihr den Stempel der Ideologie aufzudrücken und den Eindruck zu erwecken, als stünde sie im Widerspruch zu allen innerweltlichen Prinzipien, die die Wissenschaft bis heute aufgedeckt hat.[...]Bereits der Titel kündet an, welche Botschaft der Film transportieren soll: Der Lauf der Welt wird von der makrokosmischen bis hinab zur subatomaren Ebene durch deterministische Gesetze bestimmt. [...]"

    Anmerkung von mir: Bei der Propaganda des Determinismus, wird innerhalb des ideologischen Kampfes auch die nichtdeterministische Quantenmechanik angegriffen. Diese Konsequenz wird im Film nicht erwähnt, da man keine ernsthafte Alternative hat. Ebensowenig wie für die darwinistische Evolution.

    "[...]daß der Naturalismus als Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens methodologisch erzwungen wird, wenn man überhaupt zu prüfbaren Aussagen und Erklärungen gelangen will. (Auch KEPLER und NEWTON, PLANCK und EINSTEIN waren keine Ausnahme, in keiner ihrer Gleichungen tauchen übernatürliche Faktoren auf). Doch das BREIDBACH-Interview wurde derart zusammengeschnitten und in den Film eingebettet, daß der Zuschauer den Eindruck gewinnt, als seien jetzt umgekehrt der Naturalismus und die Evolutionstheorie Glaubensprämissen, Ideologien beliebiger Setzung, die Gott und alle "planmäßigen Gesetze" der Wissenschaften vom Tisch fegten.[...]"

    Anmerkung: Auch hat diese Polarisierung einen anderen Hintergrund: Es soll durch pure Manipulation eine strikte Kopplung 'Atheismus - darwinistische Evolution' erreicht werden, um sich zwei sehr unangenehme Punkte fer zu halten:

    • Das Atheismus problemlos ohne darwinistische Evolution aus kommt. Denn selbst wenn die darwinistische Evolution die Entstehung der Arten nicht erklärt, dann folgt daraus nur, das man es noch nicht weiß. Aus Nichtwissen folgt aber nur, das man etwas nicht weiß und nicht 'es war Gott' oder gar 'es war der biblische Gott'. Gegen das Lückenbüßergotteskonzept gibt es sehr gute Gründe und Argumente, die vollumfänglich ignoriert werde.
    • Auch eine andere Sache wird so wegmanipuliert, um es nicht sachlich diskutieren zu müssen: Nämlich das für viele Theisten ihr Glaube mit darwinistischer Evolution vereinbar ist. Eben nach obigen Prinzip, darwinistische Evolution ist, wie Gott es gemacht hat.

    "[...]Doch auch die Polarisierung zwischen der vermeintlich deterministischen Welt und dem "blinden Zufall" der Evolution ist wissenschaftlich verquer und gerät zu einem zentralen Widerspruch der ganzen Argumentation: Auf der einen Seite wird generös verschwiegen, daß gerade die Selektion sowie die Systembedingungen der Evolution einen Ordnungsrahmen bereitstellen, der in den Zufall eingreift und den Prozeß zumindest streckenweise in determinierte Bahnen lenkt. Die Überbetonung des Zufalls ist eine polemische Aufbauschung; ein Pappkamerad, der zur Zielscheibe erhoben und unter Gebrauch skurriler Argumentationsfiguren flüchtig demontiert wird.[...] "

    Anmerkung von mir: Daher auch der Begriff Zufallstheorie, diese Manipulation ist notwendige Bestandteil des gesamten Filmes.

    "[...]Beispielsweise wird die Evolution als blutig-brachialer Konkurrenzkampf ums Dasein beschreiben. SCHERER stellt fest, der Kampf ums Dasein erkläre nicht, warum es Kooperation, Sozialverhalten und Nächstenliebe gibt. Ärgerlich ist nur, daß solch eine Prämisse niemand aufstellt, denn auch und gerade altruistische, kooperative Verhaltenweisen werden von der Selektion belohnt, und der "Überlebenskampf" wird zwischen den Artgenossen meist unblutig (oft sogar ohne deren Wissen) ausgetragen. [...]"

    Anmerkung von mir: Was in GodWinsLaw schon zu Beginn des Filmes gipfelt, wo schon eine direkte Verbindung zu Hithler suggeriert wird und den manipulativen Charkter des Filmes unterstreicht. Dumm nur das Hithlers Schriften, wie zum Beispiel 'Mein Kampf' eine ganz andere Sprache sprechen. Er beruft sich nicht auf darwinsche Evolution. Schlimmer noch, es gibt jemand auf dem er sich gleich mehrfach beruft und der heißt Jesus. Mit Darwin hat der wenig zu tun.

    Warum kooperatives Verhalten nicht zum evolutionären Vorteil gereichen kann wird auch nicht erklärt. Auch hier spielt man die Karte der Manipualtion aus. Man suggeriert einfach, dem sei so ohne ein sachliches Argument auf der Hand zu haben. Das dem aber nicht zwingend so ist, kann leicht gezeigt werden.

    "[...]die Darwinisten die experimentellen "Tatsachen" der Mendelisten brutal verhindert und sich, wie LÖNNIG behauptet, in einer "pseudowissenschaftlichen Sackgasse" verrannt hätten. Das ist nun wirklich starker Tobak! In Wahrheit wurde der Konstanzgedanke von den meisten Mendelisten gar nicht mehr akzeptiert. De VRIES hat zwei "Haupttypen" von Kreuzungen unterschieden (solche "MENDELschen Typs" und sogenannte "unisexuelle Kreuzungen") und die erste Monographie über experimentell erzeugte Veränderungen überhaupt vorgelegt. CORRENS hielt die MENDEL-Regeln gar für unvollständig und bejahte rundweg DARWINs Deszendenzthese. Und für BATESON war die Variation als "wesentliches Phänomen der Evolution" schlichtweg eine Tatsache. Kontrovers diskutiert wurde lediglich über die Ursachen der Variation! Daß ferner die kritische Haltung der Darwinistischen "Biometrik-Schule" gegen die Mendelisten in Teilen durchaus begründet war (2), fällt ebenso der Propaganda zum Opfer, wie die Tatsache, daß MENDELs Lehre (welch Ironie der Geschichte!) dem "Darwinismus" erst zum Durchbruch verholfen hat.[...]"

    Mangels sachlicher Argument ein notwendiger Tobak. :thumbdown:

    "[...]SCHERER betont, daß die Experimente zur Urzeugungsfrage (MILLERs Versuch und abgewandelte Exerimente) nicht zur Entstehung von Leben geführt haben. Das ist zweifelsohne richtig. Doch wenn er den Schluß zieht, daß die Entstehung des Lebens "so nicht hatte stattfinden können", sagt er mehr, als er wissen kann, denn er müßte nicht nur sämliche Bedingungen kennen, unter denen Leben entstehen könnte, sondern auch beweisen, daß gerade diese nicht realisierbar waren. Es genügt ja nicht, die auf der heutigen Erde herrschenden oder durch eine simple Reaktionsapparatur vorgegebenen Randbedingungen eins-zu-eins auf die Urerde zu übertragen. (Das "Lückenbüßer-Argument" erstickt dabei von vorne herein jede weitere Forschung.)[...]"

    Anmerkung von mir: Unabhängig davon befasst sich darwinistische Evolution mit der Entstehung der Arten aus dem ersten Leben, nicht damit wie das erste Leben entstanden ist. Das ist eine Frage für sich und auch wenn man die Antwort darauf nicht kennt, folgt daraus nichts. Man kann nicht aus puren Unwissen etwas folgern. Wenn man etwas nicht weiß muss man entweder versuchen es in Erfahrung zu bringen oder aber aktzeptieren es nicht zu wissen.

    "[...]In enttäuschender Weise nimmt sich SCHERER auch des Themas der "Übergangsformen" an: So wird behauptet, daß kaum evolutionsrelevante Bindeglieder bekannt seien, da Fossilien "Merkmalsmosaike" aufweisen und nicht in allen Charakteren "zwischen" den zu überbrückenden Gruppen stehen. Die Tatsache etwa, daß jedes Fossil im Übergangsfeld zwischen den "Fischen" und Amphibien stets einer der beiden Gruppen zugerechnet werden kann, entwertet jedoch nicht, wie SCHERER behauptet, ihren Status als Übergangsform. Die Einsicht, daß Evolution nur mosaikartig verlaufen kann, hat MAYR den Kritikern bereits vor 35 Jahren ins Stammbuch geschrieben und gehört zum Grundverständnis der modernen Kladistik. [...]"

    Anmerkung von mir: Nicht nur Scherer, sondern sehr viele Kreationisten haben dieses Verständnis von Übergangsformen. Dankenswerter Weise:

    http://www.youtube.com/watch?v=R6O6EXJg2Q0&feature=related Ab 3:00.

    Amüsanter kann man kaum belegen, wie substanzlos der Kreationismus ist, als mit dem dort verbreitete Verständnis von Zwischenformen.

    "[...]Der Einwand, daß Evolution über empirisch verfolgbare Zeiträume nur zu "mikroevolutiven Anpassungen" geführt habe, ist jedoch berechtigt. Doch enthält er auch ein wissenschaftliches Argument gegen "Makroevolution"? Das ist nicht der Fall, wenn man weiß, daß der Sinn von Naturwissenschaften gerade darin besteht, die Grenzen der Erfahrung zu überschreiten, um die rätselhaften Erscheinungen unter Rückgriff auf hypothetische, unbeobachtbare Elemente zu erklären. Letztlich ist nichts in dieser Welt sicher beweisbar; in der Wissenschaft kommt es nur darauf an, Erklärungen zu finden und diese empirisch bestmöglich (durch hypothetisches Schlußfolgern) abzusichern.[...]"

    de accord

    Gruß

    Wenn Haarp auch sendet, [...]


    Steht das jetzt im Ernst zur Debatte?

    "What is the IRI and what does it transmit?

    Basically, the IRI is what is known as a phased array transmitter. It is designed to transmit a narrow beam of high power radio signals in the 2.8 to 10 MHz frequency range. Its antenna is built on a gravel pad having dimensions of 1000' x 1200' (about 33 acres). There are 180 towers, 72' in height mounted on thermopiles spaced 80' apart in a 12 x 15 rectangular grid. Each tower supports near its top, two pairs of crossed dipole antennas, one for the low band (2.8 to 8.3 MHz), the other for the high band (7 to 10 MHz). The antenna system is surrounded by an exclusion fence to prevent possible damage to the antenna towers or harm to large animals. An elevated ground screen, attached to the towers at the 15' level, acts as a reflector for the antenna array while allowing vehicular access underneath to 30 environmentally-controlled transmitter shelters spaced throughout the array. Each shelter contains 6 pairs of 10 kW transmitters, for a total of 6 x 30 x 2 x 10 kW = 3600 kW available for transmission. The transmitters can be switched to drive either the low or high band antennas. Electric prime power is provided from an on-site power plant housing five, 2500 kW generators, each driven by a 3600 hp diesel engine. Four generators are required for operation of the IRI and the fifth is held as a spare. From a control room within the Operations Center, the transmission from each of the 180 crossed-dipole antennas is adjusted in a precise manner under computer control. In this manner, the complete array of antennas forms a narrow antenna pattern pointed upward toward the ionosphere. The transmitted signal diverges (spreads out) as it travels upward and is partially absorbed, at an altitude which depends on the transmitted HF frequency, in a small volume several tens of miles in diameter and a few hundred meters thick directly over the facility. The remainder of the transmitted signal either reflects back toward the earth or passes through the ionosphere into space, continuing to diverge as it does so. By the time it reaches the ionosphere, the intensity of the HF signal is less than 3 microwatts (0.000003 watt) per cm2, thousands of times less than the Sun's natural electromagnetic radiation reaching the earth and hundreds of times less, even, than the variations in intensity of the Sun's natural ultraviolet (UV) energy which creates the ionosphere. "

    Kurze Übersetzung: HAARP sendet. Allerdings schon seid Jahren...

    Gruß

    Manchmal kann man einer Legende auch einfach lauschen. Ich bin zwar kein Anhänger der Theorie, aber Jo fasst hier schön und sauber die Entstehungsgeschichte des Mythos zusammen. Gut, mit einer ordentlichen Portion an Wertungen. Bei Gelegenheit werde ich einen Thread aufmachen und erklären, warum ich davon ausgehe das die Erde eine solide Kugel ist, wie man darauf kommt und auf was sich das stützt.

    @fivemilesout
    Hier in diesem Thread hat sich niemand auf das Argument der Autorität bezogen, niemand auf einen oder seinen akademischen Titel.

    Gruß

    Die Betonung liegt auf "EINGRENZEN", der Geist ist frei, ohne Grenzen, grenzenlos.


    Eben. Weil das so ist, muss man sich überlegen, was nun wahr ist. Es kann ja nicht alles sein, was man sich irgendwie vorstellen kann, denn vorstellen kann man sich nahezu grenzenlos viel. Nahezu. Die menschliche Geist ist leider enge Grenzen geknüpft. Vor Dingen die mathematisch problemlos denkbar sind, kapituliert der von Alltagsrealitäten geprägte menschliche Geist in seiner Vorstellungskraft. Populärstes Beispiel sind höherdimensionalen Geometrien. Bei Unendlichkeiten kommt es zu ähnlichen Problemen.

    Es bleibt aber nachwievor denkbar, wenn auch nicht vorstellbar. Ich finde es aber interessant, dass das über Mathematik denkbare mächtiger ist, als die menschliche Vorstellungskraft.

    Zitat

    Ich hätte gerne einen wissenschftlich errechneten Beweis, der widerlegt, dass die Berichte nicht stimmen.


    Wie stellst du dir das vor? Ein wissenschaftlich errechneter Beweis? Die Naturwissenschaft beschreibt die Welt in Modellen, die keinen absoluten Wahrheitsanspruch haben. Ein Weltbild, das einen absolut gültigen errechneten Beweis propagiert ist nicht wissenschaftlich. Du hast es selbst zitiert:

    "Unsere Weltbilder sind stets Weltmodelle, sie sind zeitbezogen, tragen subjektiven Charakter und sind so unsicher wie jedes menschliche Wissen. Naturwissenschaftliche Modelle sind somit nicht als Realität an sich sondern als Modelle für diese Realität anzusehen."
    http://ks-lang.de/werner/Vertiefung.html

    ...man spricht von 'Falsifizierbarkeit'. Ein Modell, das sich nicht als falsch erweisen kann, also ein streng errechneter Beweis, ist nicht wissenschaftlich. Man sucht nach Modellen, die die intersubjektiv wahrnehmbares am besten beschreiben. Soviel mal dazu. Im Kontext sei mal das Münchausentrilemma gegoogelt.

    Gruß

    freie Meinungsäußerung bedeutet, dass diese Meinungsäußerung fundiert sein muss und mindestens die Qualität eines kategorischen Imperativs aufweisen muss, bevor sie geäußert werden darf


    Freie Meinungsäußerung ist das nicht. Man muss auch Blödsinn sagen dürfen. Im Gegenzug darf man aber auch Blödsinn als Blödsinn benennen. So funktioniert das mit der freien Meinungsäuserung.

    Gruß

    km/h am Äquator dir nicht langsam erscheint?


    Diese hohe Geschwindigkeit nur die 'Bahngeschwindigkeit'. Sie reicht nur für eine Umdrehung pro Tag. Jeder Motor, jedes Karusell dreht da schneller. Bei der Zentrifugalkraft kommt es drauf an, wie schell sich etwas dreht und zwar in U/min o.ä. Ein ICE rast mit 300 km/h um die Kurven, das ist erheblich viel schneller wie jedes Karusell, trotzdem ist die Zentrifugalbeschleunigung sehr, sehr viel kleiner.

    Umdrehung: 1 U/day
    Umdrehung: 1,15741E-05 U/s
    Winkelgeschw.: 7,27221E-05 rad/s
    -------------------------------------------------
    Zentrifugalbeschl.: 0,033730758 m/s²

    Zum Verlgleich: Die Fallbeschleunigung der Schwerkraft beträgt in diesen Breiten rund 9,8 m/s².

    Gruß

    Anhang: Zur Kontrolle, das sich nicht wieder ein Rechenfehler untergejubelt hat..

    Nun, hier werden doch zwei leicht prüfbare Argumente vorgebracht. Zunächst die Aussage die Erde sei zu schwer für Ihre Größe.Dr.R.W. Bernard mach zwar Angaben zum Gewicht und zur Größe. Wie schwer die Masse im Verhältnis zur Größe, zum Volumen ist nennt man Dichte. Man erinnere sich Archimedes.

    Masse: 6,00*10^24kg 6,006,00*10^27 g
    Radius: 6378137m = 637813700 cm
    Volumen : 3,26 *10^21m³ = 3,260556,00*10^27 cm³
    ---------------------------------------------------------------
    [size=14]Dichte: 1,84 g/cm³[/size]

    Nun, das ist nicht sonderlich leicht. Bestünde die Erde vollständig aus Wasser, so wäre sie nochmal fast um die Hälfte leichter. Wasser hat eine Dichte von 1 g/cm³. Die Erde ist alles andere als leicht für Ihre Größe.Übernimmt man diese geometrischen Angaben für das Volumen übernimmt - also keine solide Vollkugel - , dann bekommt man genau das umgekehrte Problem: Die Erde wäre kaum erklärbar schwer für eine Hohlkugel.

    Dann wird die Fliehkraft angeben. Nun, wer schon mal Karusell gefahren ist, der weiß zwei Dinge:

    • Die Fliekraft wird um so schwächer, je langsamer sich das Karusell dreht. Umso stärker, je schneller.
    • Die Fliehkraft wird umso stärker, je weiter außen man sitzt.

    Die Rotation der Erde ist klar: Sehr langsam, nur eine Umdrehung a 24 Stunden. Dann ist die Erde auch sehr groß, sprich es ist selbst von innen aus gesehen ein sehr weit außen. Am weitestens außen sitzten aber wir. Nein, nicht ganz, die am Äquator. Man kann es sich auch exakt ausrechen, aber ich denke allein obige überlegung genügt, das die Fliehkraft der Erde kaum solche Größenordnungen annimmt, dass sie der Gravitation etwas ernsthaft entgegenzusetzen hätte.

    Gruß

    PS: Darf ich hier schreiben oder muss man sich über zwei Threads zurufen?

    Hm - hast du einen vernünftige Architektur (als UML)? Wenn du dritte zum mitmachen animieren möchtest, wäre das ein wichtiger Schritt. Sich durch große Mengen fremden Code einzulesen ist sehr umständlich. Eine saubere Softwarearchitektur bringt auch andere Vorzüge mit sich. Ich hänge nicht in der Informatik des Internets drinne (allgemein nicht in den höheren Gefilden des OSI-Modelles), aber Kleinigkeiten könnte ich ja coden - nur würde ich mich nicht ins gesamte Projekt einlesen wollen.

    Was mir noch so auffällt: Ein wichtiger Punkt war/ist wohl der Spaß an der Freude zu sein und einen eigenen Browser zu haben, wenn ich das mal so aus deinen Code herauslesen darf.

    Gruß

    Ich habe zwar schon einmal angefragt, aber ich Frage gerne noch einmal: Um welche Hohlewelttheorie soll es überhaupt gehen? Auch bei der Innenwelt gibt es mehrere. Ich nehme mal:

    Nr.2 dürfte sich mit Hilfe eines leistungsfähigen Laserpointers heutzutage ziemlich leicht beweisen bzw. widerlegen lassen.


    Das erschließt sich mir nicht.

    Dazu müsste zunächst der Erwartungswert klar sein, der aus der Theorie folgt. Nun gibt es da solche und solche Innenweltthoerien. Der bekannteste deutsch Vertreter ist Rolf Keppler, der gleich zwei vorführt. Er vertritt die erste Theorie. Das zweite Konzept ist auf dieser Seite besser dargestellt. Damit ein Experiment überhaupt etwas aussagen kann, muss klar sein, was für ein Erwartungswert aus einer Theorie für das Experiment folgt. Beide Innenweltmodelle haben unterschiedliche Erwartungswerte, weil sie ein unterschiedliche Konzepte fahren. Bevor man eine Theorie näher untersuchen kann, muss man wissen was sie sagt. Sonst macht das alles keinen Sinn.

    Gruß

    dein Nicht-Verstehen liegt nicht an der Wissenschaft.


    Das erste Problem ist schon das landläufige Unverständnis für das, was Wissenschaft ist, was ich hier schon mitschwingen höre. Wissenschaft ist eine Methode und diese Methode hat vorläufige Weltbilder zum Resultat. Besser gesagt, ein breiter Werkzeugkasten an Methoden. Weil diese Werkzeugkasten an Methoden als so zuverlässig herausgestellt hat ist das Etikett 'wissenschaftlich' ein breit aktzeptiertes Qualitätsmerkmal. Es schafft vertrauen, weil man ja aus Erfahrung weiß, das Wissenschaft funktioniert. Nun hat es sich etabliert, nur noch aufs Etikett zu schauen und auf das Resultat. Ein Resultat, wo 'Wissenschaft' dran steht gilt als glaubwürdig. Und dem nicht genug, nun wird das Etikett auch noch direkt auf das Resultat geklebt. Das ist das, was ich oft sehe, was sich bei vielen Menschen in den Köpfen festgefressen hat - gewisse Resultate sind dann Wissenschaft, am besten noch DIE Wissenschaft. Das hat zur Konsequenz ist, das ein Etikettenschwindel nicht mehr erkannt werden kann.

    Ich persönlich warte schon lange darauf, dass mir jemand schlüssig beweist, dass die Hohlwelttheorie Käse ist.


    Du solltest vielleicht einmal sagen, was ein schlüssiger Beweis für dich ist. Da gibt es wahrscheinlich schon massive Abweichungen zu dem, was ein wissenschaftlicher Beleg oder Grund ist, die Theorie abzulehnen. So lässt sich jeder Beleg mit radikalen Skeptizismus zerlegen.

    Gruß

    Vielleicht lesen die Programmierer mit und werden den Einwand als neues Feature für Schadsoftware-Prophylaxe im neuen Update berücksichtigen. Ein Filter, der schon bei der Installation neuer Software den gesamten Code reverse engineert, analysiert und auf Viren, Spyware, Adware, Trojaner und Winzigweich durchforstet und zugleich über Meta-Suchmaschinen in den einschlägigen Communities und Foren nach Warnungen und Risiken bezüglich des Programms sucht.


    Wozu? Wenn eine Sicherheitslücke bekannt wird, so wird umgehend ein Update zur Verfügung gestellt das die Sicherheitslücke schließt. In dem Moment brauchst du nicht mehr nach zu suchen. Wenn die Sicherheitslücke aber noch unbekannt ist, kannst du nicht automatisiert nach suchen. Weil du nicht weißt und nicht sagen kannst, wonach du suchst. An den Programm-Code (wenn du den ProgrammCode im Sinne einer Programmiersprache meinst, nicht als Maschienensprache) kommste übringens nicht mal ran, solange die Software nicht OpenSource ist. Alles andere macht bereits klassische Antivirensoftware. Aber auch die kann nur suchen, was als Sicherheitslücke bereist bekannt ist.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, um sicherzustellen, dass ein Programm nur und nur das macht, was es machen soll. Der Programmbeweis. Dazu bedarf es ein Mensch (der nochmal Fehler machen kann). Und selbst dann ist nicht sichergestellt, ob nicht eine Sicherheitslücke entsteht, vielleicht macht gerade das, was das Programm machen soll, eine Sicherheitslücke auf. Das ist so furchbar aufwändig, das man es jetzt nicht macht und in Zukunft nicht macht. Höchstens bei ein paar akademischen Beispielen.

    Automatisieren kann man das nicht. Man setzt Hacker darauf an, Sicherheitslücken zu entdecken. Aber vor der ENtdeckung werden sie immer offen bleiben.

    Gruß


    Aber Phasenverschobener bringt es hier genau auf den Punkt was "Anonymous" ist.
    Es ist keine Organisation in diesem Sinne.

    Ich bin Anonymous, du bist es, Phasenverschobener, Hermann, Jo, Cherub, Shooter und alle anderen ebenfalls.
    Und das ist letztlich etwas was man nicht brechen, verhindern, kontrollieren oder überwachen kann.


    Anonymous hat Ziele und Feinde und grenzt sich durchaus ab, insoweit ist es nicht jeder. Ich würde dazu die Serie Ghost in the Shell empfehlen. Nicht jedemanns Sache, bewusst gefühlskalt und technokratisch. Aber dort wird etwas sehr ähnliches beschrieben, in Seinen Eigenschaften sehr wesensgleich zu Anonymous: Der lachende Mann. Dies wird dort als ein StandAloneComplex benannt. Ein Zusammenschluss von vielen Einzelnen, zu einem Kollektiv, das fast handelt wie eine Person oder Organisation ohne dabei auf seine eigene Einziartigkeit zu verzichten. Anonymous ist meines erachtens als ein StandAloneComplex sehr gut beschrieben und den Begriff empfinde ich als prägnant und treffend. Ohne Anonymous gleichen Absichten, Motiviationen o.ä. unterstellen zu wollen, wie 'der lachende Mann' als fiktive Gestalt.

    Gruß

    [...]Du alle befragst welche entscheidung Du als politiker trefen sollst drückst Du dich von eigenverantwortung. [...]


    Du bist der der sich drückt Eigenverantwortung zu schultern und davon redet die Verantwortlichkeiten auf ein göttlich legtimiertes Kastensystem zu übertragen. Das Ansprüche stellt, die es aus der Erfahrung heraus sowieso nicht gerecht wird. Sei es drum. Es wäre in soweit nicht schlimm, wenn du nicht anderen - die bereit sind die Eigenverantwortung zu schultern - die Ausübung der vierte Gewalt verbieten würdest. Nochmal worum es ging: Es ging nicht um die Einführung von Lynchjustiz oder die komplette umstrukturierung der Gesellschaft zur Anarchie. Sondern es ging schlicht darum:

    Zitat von Bkid

    vor allem wer und wie wird das geschriebene prüfen?


    Es zwing dich keiner, zu irgendwas. Du kannst Verantwortung übernehmen, musst es aber nicht. Aber versuche nicht anderen Ihre Mündigkeit zu nehmen.

    Gruß