Hallo
Wenn wir schon bei Glaubensbekenntnissen sind, dann mal mein eigenes. Ich halte es inhaltlich, aufs wesentliche beschränkt:
Ich glaube nicht an einen personalen Gott, ein übernatürliches Wesen mit Persönlichkeit und Wille. Nicht an ein Wesen, das alles gezielt geschaffen hat, weil er es so wollte aus eigenen Willen.
Ich glaube, nein weiß um die Schönheit der Natur. Ich glaube das sie aus sich selbst heraus da sein kann. Ohne zu Hilfenahme übernatürlicher Persönlichkeiten.
Ich denke, das man nicht weiß, ob man die Natur vollständig ergründen kann oder nicht. Ich denke aber, wenn man es kann, kann man nicht sicher sagen das man es geschafft hat. Ich lehne es ab, Dinge ins Unergründliche zu verschieben, weil ich denke, dass man auch anderes herum nicht wissen kann, ob man etwas ergründen kann oder nicht. Ich bin kein Relativist, im Sinne, zu jedem Argument gibt es ein Gegenargument und wir letztlich nichts wissen können. Ich glaube es gibt eine objektive Wirklichkeit, derer man sich methodisch nähern kann. Gar erreichen, nur wird man nie sicher wissen, das man sie erreicht hat.
Mythen und Legenden haben bei mir einen Platz, wenn auch nicht im Sinne einer naturwissenschaftlichen Weltbeschreibung und ich bin auch kein Fan davon beides zu vermengen. Einen Besuch an einem Stein, einem Hügel oder Berg, einer Quelle, einen Fluss, einer Burg verleiht die dazugehörige Legende das gewisse etwas und es würde fehlen. Legenden gibt es innerhalb der ländlichen Regionen Nordhessens sehr viele.... Von Wassergeister, über Elfen zu Riesen. Auch kann man aus vielen eine Lehre ziehen, eine Lehre im Sinne wie von Lessings Fabeln. Selbst der Bibel kann ich hin und wieder als Litheratur etwas abgewinnen und ich bin ein absoluter Fan von Tolkien Sagen bis hin ins tiefste Detail seiner Mythologie.
Das Etikett: Weil die Grenzen zwischen Pantheismus und Atheismus unscharf verlaufen, würde ich sagen, dass ich ein atheistischer Pantheist oder ein pantheistischer Atheist bin.
Gruß