Phase - Teilchenzoo hin, Stringtheorie her - doch was hat das mit Grundlagen zu tun?
Stringtheorie habe ich aus guten Gründen gar nicht erwähnt. Das Standartmodell der Teilchenphysik , die mal eben alles Materie(und ein paar Teilchen mehr) erfasst, die Asymetrie zwischen Antimaterie und Materie, wie auch die Frage woher die Masse selbst kommt sind für mich Grundlagen, denn fundmentaler geht es kaum noch. Ansonsten haben wir völlig unterschiedliche Auffassungen was Grundlagen sind, was nicht, wie auch was ein unwichtiges Haar in der Suppe ist und was nicht. Freilich, wenn du alles was jünger als 80 Jahre ist als unwesentliche Details pauschal abqualifizierst, kann es keinen Fortschritt geben. Auf Grund einiger konzeptioneller Schwächen ist man gerade wieder bemüht sie durch ein besseres zu ersetzen. So läuft das halt. Genauso wie die ursprüngliche Formulierung der Quantemechanik wieder und wieder durch bessere ersetzt wurden.
Zitat
Und apropos Urknall - genau da beisst sich die 'wissenschaftliche Katze', wenn ich das mal so salopp formulieren darf, m.E. in den Schwanz, denn wenn die Theorie stimmt, dann beweist dies doch genau das, was die Wissenschaft immer auf's energischste bestreitet, nämlich die Existenz von Magie...
Denn wenn ein ganzes Universum aus nichts entsteht (denn ein mathematischer Punkt ist nichts - keine Höhe keine Länge, keine Breite, also nichts - korrigier mich, wenn ich was falsch verstanden haben sollte!),
Keiner nicht, was in der Nähe des Urknalls geschah und es hat noch niemand was -eine gute Theorie, ein Modell-, das wissenschaftliche Aussagen darüber erlaubt. Wenn du Magie als Synonym für Nichtwissen nehmen willst, gerne. Ich weiß auch nicht, wie sich wirkliches nicht verhält, woher auch?
Ansonsten bleibt diese Aussage:
"Captain, es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht!" Data aus StarTrek
...oder wenn du es formaler, wissenschaftlicher willst: Argumentum ad ignorantiam. In den Schwanz beisen tut sich da nichts. Ich weiß, was ich weiß, bis ich was besseres weiß. Das was ich nicht weiß, stört das was ich weiß nicht im geringsten. Und hier schließt sich der Bogen, zurück zum Thema, denn genau dort setze ich an. Wenn es diesen priviligierten Wissenszugang gibt, dieses überlegenen Netzwerk: Super. Leicht zu prüfen, obs besser ist, dann weiß ich es halt besser.
Gruß