Beiträge von Phasenverschobener

    Naja,es ist zudem auch kein Geheimnis ,das diverse Doktorarbeiten von "Ghostwritern" gegen fürstliches Honorar verfasst werden.


    Deswegen mein Opportunismus. Wie man sieht taugt das auffliegen als hervorragende politische Waffe. Wenn das Schule macht wird es irgendwann lohnenswerter einfach auf sein 'Dr.' zu verzichten, schaut doch realistisch eh keiner beim Wahlvieh drauf und es gab schon viele hohe Politiker ohne 'Dr.'. Und Schule machen kann das ohne Probleme, denn die Arbeiten sind öffentlich und die Uni die sowas übersieht bekommt noch ganz von selbst eines vor den Bug.

    ja tätsächlich selber abgeschrieben,bzw Quellenangaben vergessen,kann ja schon mal vorkommen.


    Wenn du dir die Plagiate anschaust, wirst du schnell feststellen das es weit über ein Versehen rausgeht. Da wurde hübsch noch ein bißchen umformuliert und angepasst. Und ein 'mal' wars auch nicht.

    Gruß

    ein plagiatsvorwurf ist bei "logischen" texten nicht zu vermeiden,


    Es ist kein Vorwurf, es ist unlängst ein Fakt. Nichts ist leichter nachzuprüfen wie derlei Plagiate, wenn sie erstmal aufgedeckt sind. Übrigens auch ganz einfach zu vermeiden: "Bla bla bla" Quellenangabe. Anständig zitieren, statt zu plagieren. Ganz einfach und das wird von jedem Studenten verlangt. Wikipedia ist übrigens in solchen Arbeiten nicht zitabel, es sei denn es ginge um wiki selbst.

    Problematisch ist, dass sich zwei Dinge mischen: Polititisches und Akademisches. Politisch kann man realistisch sein, gemessen was da sonst so läuft ist es eine Bagatelle.

    Akademisch ist der Fall klar und eine bodenlose Unverschämtheit, die nicht toleriert werden kann und wird schon bei einem Studenten nicht toleriert. Nicht erst bei einer Promotion. Ich bin da gerade ehrlich gesagt opportunistisch gestimmt, denn der akademischen Landschaft in Deutschland kommt es zu Gute wenn man hohen Herren (egal aus welchen Lager) die sich sowas leisten damit die Karriere deutlich ankratzen kann. Noch ein paar mal und man üblerlegt sich zweimal ob man so eine Mogelei riskiert (und/oder toleriert).

    Gruß

    ich glaube die Zahl der von uns beliebten Politiker ist sehr klein gehalten. ;)


    Ich glaube die Zahl der über eine längere Zeit, wirklich breit beliebten Politiker, der noch lebt beschränkt sich aktuell auf genau einen. ;)

    Solche Medienschlachten sind es, wo mir die Demokratie ziemlich unsympathisch erscheint.


    Ein unvermeindlicher Geburtsfehler jeder Demokratie.

    Es geht darum gewählt zu werden und dafür braucht man Masse. Folglich ist argumentum ad populum das wichtigste, das zentrale und das schlagkräftigste Argument. Dumm nur, das es ein falsches Argument ist.

    Gruß

    Erstmals wurden am Freitag deutsche Soldaten im eigenen Lager angegriffen [...]


    Der wesentliche Punkt bei diesem Angriff ist weniger das wo, sondern das wer.

    Zitat von Abraxas

    Entweder man bleibt noch zehn Jahre länger mit der Unterstützung von Regierung und Bevölkerung als Hilfe,
    oder man sieht zu das man Land gewinnt. Afghanistan ist wie im Mittelalter als es noch autonome Dörfer, Raubritter etc. gab.


    Wenn man da unten noch zehn Jahre bleibt, dann muss sich massiv was ändern: Das sich dort in der breiten Gesellschaft die Lebensqualität deutlich spürbar verbessert und das dies für die breite Gesellschaft deutlich erkennbar mit der Anwesenheit der deutschen Soldaten zusammenhängt und auch so erkannt wird. Alles muss erfült sein und solange das nicht so ist, arbeitet die Zeit gegen die Soldaten. Nur so ist da unten mit weiteren zehn Jahren was zu gewinnen. Sonst nicht und entäuschte Hoffnungen und Erwartungen sind gefährlich. Es muss schnell und breit geschehen, was im Angesicht der dort herrschenden Strukturen ein große Risiko ist.

    Mir kommt da dieses kurze Interview mit einem Afghanen in den Sinn. Tenor: Ob Bundeswehr oder Taliban ist doch untern Strich egal.

    Gruß

    Also, ich bin vorsichtig mich in der Sache abgeschlossen zu positionieren. Was ich sicher weiß ist, das es schon seid ein internes Zerwürfniss gibt. Aber kaum so transparent, um das abgeschlossen zu beurteilen. Sich auf Urheberrecht zu berufen ist aber wirklich albern und reine mediale Retourkutsche. Ist es gerade die Tatsache, das wikileaks nicht Urheber, sondern nur Verteiler der Informationen ist. Das weiß Assange ganz genau. Der Vorwurf des mangelhaften Quellenschutz ist auch kaum überprüfbar. Fakt ist das er versagt hat. Inwieweit das aber auf Schlamperei von Wikileaks zurückgeht oder darauf das die US-Geheimdienste so gut sind, das ist schwierig zu beurteilen. Die praktische Konsequenz bleibt jedoch die Selbe: Der Quellenschutz muss verbessert werden. Und wenn Wikileaks in Zukunft Ihre Infos nicht vor Daniel Domscheit-Berg schützen kann und Ihre Software aufrecht zu erhalten und irgendwie 'zerstört' werden würde, dann folgt daraus nur das Domscheit Recht hatte. Domscheit hat zwar einen Heimvorteil, dadurch das er mal zu wikileaks gehört hat, aber das wird durch die gute organisation der US-Geheimdienste wieder wett gemacht. Wikileaks muss in Zukunft in der Lage sein, sich souverän schützen zu können, ohne das Ihre Position gefährdet wird. Wenn sie es gegen Domscheit nicht schaffen, dann auch nicht vor den Geheimdiensten.

    Wenn die Quellen am Ende die sprichwörtlich Gearschten sind, dann wird man sich das in Zukunft zweimal überlegen und wikileaks nicht mehr an wirklich gute Infos kommen.

    Gruß

    Es geht nur darum, wie Wissen zu erlangen ist. Es geht um Erkenntnistheorie und ich sage das die heutige Wissenschaft da keine Ahnung von hat. Ich habe das Desaster ja eben aufgezeigt.


    Auch hier kommt genau das selbe zum tragen: Es muss in der Realität was taugen.

    Ein Beispiel typischer 'wies' habe ich schon vorgestellt:

    [align=left]

    • Analogie: Habe ich etwas Ähnliches schon einmal gesehen? Kenne ich ein verwandtes Problem?
    • Generalisierung: Bringt mich der Übergang von einem Objekt zu einer ganzen Klasse von Objekten weiter?
    • Spezialisierung: Komme ich weiter, wenn ich zunächst einmal einen leicht zugänglichen Spezialfall löse?
    • Variation: Kann ich durch die Veränderung der Problemstellung der Lösung näher kommen? Kann man das Problem anders ausdrücken?
    • Rückwärtssuche: Hilft es, wenn ich beim gewünschten Resultat anfange? Welche Operationen können mich zu diesem Ergebnis führe führen?
    • Teile und herrsche: Lässt sich das Problem in leichter lösbare Teilprobleme zerlegen?
    • Vollständige Enumeration: Kann ich mir Lösungen verschaffen, die wenigstens einen Teil der Zielbedingungen erfüllen? Kann ich mir sämtliche Lösungen verschaffen, die diese Bedingungen erfüllen?


    [align=left]

    Mit deinen Vorstellungen des stumpfen auswendiglernen hat das wenig am Hut. Und sind sieben nette Punkte, was man mit seinem Verstand noch so alles kann, wenn man ihn nicht auf interpretieren und auswendiglernen reduziert, um nicht zu sagen verstümmelt. Anbei sind einige Beispiel 'wies', woran du dein 'wie' mal testen kannst.

    Gruß

    Ich kritisiere die Art wie heute Wissenschaft praktiziert wird.


    Wenn sie dir nicht in den Kram passt, machs wies deiner Meinung nach richtig ist und zeige das sie was taugt. Wenns um Gravitation geht, dann muss eine in der Realität funktionierende Himmelsmechanik bei rum kommen. Wenns ums Netzwerk/Internet geht, dann muss ein in der Realität funktionierendes Netzwerk bei rumkommen. Und wenns darum geht, wie Wissen zu erlangen ist, dann muss es auch in der Realität funktionieren. Alle drei Punkte sind unmittelbar prüfbar. Der eine am Teleskop, der andere mit nem einfachen Treffen mit ein paar Leuten und der dritte Punkt hat Nubok aufgezeigt. So, what?

    Ich fordere nicht mehr und nicht weniger. Was die Himmelsmechanik angeht, Orgun stellt sicher sein Teleskop zur verfügung. Ich hab zwar auch eines, aber kein wirklich gutes....

    Naturwissenschaft funktioniert halt eben nicht so, das man sich einfach irgendwelche Meinungen um die Ohren haut.

    Gruß

    Der Verstand interpretiert das Erdachte, wandelt es in Maschinensprache um und gibt es aus.

    Ich benutze meinen Verstand zum denken. Um etwas in Maschinenspracheumzuwandeln, dafür nutze ich ihn fast nie.

    Ihr denkt euch etwas aus, schreibt es auf und haut es euch dann gegenseitig um die Ohren.


    Das ist das was Ihr zwo bisher gemacht habt. Extrapolier das nicht...
    ...zumindest um die Forderung, das euer geschriebenes auch was in der Realität taugt, drückt Ihr euch herum...

    Gruß

    Lightdrop, ich habe deine Frage nun klar genug beantwortet. Bereits zweimal. Und einmal hat sooma darauf geantwortet. Ich rede dabei für mich und nicht für eine Fraktion. Wer sich damit identifzieren mag, der mag, wer nicht, der nicht.

    Zitat

    Darauf habe ich bereits hier klar Antwort gegeneben. Für mich ist per se der Sinn eines Diskussionsforums zu diskutieren. Manchmal lese ich nur und nehme hin und wieder etwas mit, antworte aber auch wenn jemand in einem Diskussionsforum etwas dämonisiert, was ich ganz und gar nicht dämonisch halte. Ich nehme ich mir die Freiheit heraus zu kontern und dagegen zu argumentieren. Ja, ich erdreiste mir das sogar schon dann zu tun, wenn ich etwas für falsch halte oder einfach nur gegen den Strich geht. Wenn einem was nicht passt, dann muss man das Maul aufmachen. Wenn Du daraus nichts weiter als eine böswillige Unterstellung ableiten kannst, weil dir scheinbar anerzogen wurde, dann tut es mir zwar Leid, aber das ist nicht mein Problem.

    Ich mache hier und da meine eigenen Threads auf und schreibe eigenes nieder, was ich gut finde. Das ist meine Auffassung, der Sinn, eines Diskussionsforum. Niemand wird daran gehindert einen Blog betreiben und unliebsamen Kommentare zu sperren, wenn das nicht passt. So, what?

    Ob du sie noch mal in manipulativer[*] Form ein und die selbe Frage formulierst, die Antwort bleibt ein und die selbe. Du wirst einfach damit leben müssen, das andere Leute gelernt haben, das Maul aufzumachen, wenn einen was nicht passt und dazu nicht mehr an Gründen brauchen. Diese Wissenschafts, Verstandes und Technologyfeindlichkeit und dämonisierung passt mir nicht und da mach ichs Maul auf. Alles andere steht oben. Das hat übrigens nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern es ist eine Frage der persönlichen Einstellung. In einem Diskussionsforum ist das aber per se der Sinn auch zu diskutieren.

    Gruß


    [*]
    Haarsieb: Sprachliche manipulation zu scheinbar unwichtigen Details.
    Wissenschaftsfraktion: Polarisierung, als müsse man sich zwischen zwei Fraktionen entscheiden.

    Wenn ich Satan wäre, würde ich zuerst irgendwelche Naturphänomene als Wunder und Gottesbeweis darstellen, um hinterher auf der anderen Seite die Lächerlichkeit dieser angeblichen Wunder zu verkünden.

    Ja, und dann? ?( Muss schon sagen, du bist sehr gutmütiger Satan, der nichts schlimmeres will, als den kritischen Diskurs. Aber gut, das wurde ja schon gesagt. Das war ja die Antwort auf so eine Aussage.

    Gruß

    Phase - Teilchenzoo hin, Stringtheorie her - doch was hat das mit Grundlagen zu tun?

    Stringtheorie habe ich aus guten Gründen gar nicht erwähnt. Das Standartmodell der Teilchenphysik , die mal eben alles Materie(und ein paar Teilchen mehr) erfasst, die Asymetrie zwischen Antimaterie und Materie, wie auch die Frage woher die Masse selbst kommt sind für mich Grundlagen, denn fundmentaler geht es kaum noch. Ansonsten haben wir völlig unterschiedliche Auffassungen was Grundlagen sind, was nicht, wie auch was ein unwichtiges Haar in der Suppe ist und was nicht. Freilich, wenn du alles was jünger als 80 Jahre ist als unwesentliche Details pauschal abqualifizierst, kann es keinen Fortschritt geben. Auf Grund einiger konzeptioneller Schwächen ist man gerade wieder bemüht sie durch ein besseres zu ersetzen. So läuft das halt. Genauso wie die ursprüngliche Formulierung der Quantemechanik wieder und wieder durch bessere ersetzt wurden.

    Zitat

    Und apropos Urknall - genau da beisst sich die 'wissenschaftliche Katze', wenn ich das mal so salopp formulieren darf, m.E. in den Schwanz, denn wenn die Theorie stimmt, dann beweist dies doch genau das, was die Wissenschaft immer auf's energischste bestreitet, nämlich die Existenz von Magie...
    Denn wenn ein ganzes Universum aus nichts entsteht (denn ein mathematischer Punkt ist nichts - keine Höhe keine Länge, keine Breite, also nichts - korrigier mich, wenn ich was falsch verstanden haben sollte!),

    Keiner nicht, was in der Nähe des Urknalls geschah und es hat noch niemand was -eine gute Theorie, ein Modell-, das wissenschaftliche Aussagen darüber erlaubt. Wenn du Magie als Synonym für Nichtwissen nehmen willst, gerne. Ich weiß auch nicht, wie sich wirkliches nicht verhält, woher auch?

    Ansonsten bleibt diese Aussage:

    "Captain, es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht!" Data aus StarTrek

    ...oder wenn du es formaler, wissenschaftlicher willst: Argumentum ad ignorantiam. In den Schwanz beisen tut sich da nichts. Ich weiß, was ich weiß, bis ich was besseres weiß. Das was ich nicht weiß, stört das was ich weiß nicht im geringsten. Und hier schließt sich der Bogen, zurück zum Thema, denn genau dort setze ich an. Wenn es diesen priviligierten Wissenszugang gibt, dieses überlegenen Netzwerk: Super. Leicht zu prüfen, obs besser ist, dann weiß ich es halt besser.

    Gruß

    [...]ist bisher niemand auf meine Fragen eingegangen, [...]


    Ich habe deinen Beitrag nur mehrfach durchsucht und konnte keine inhaltliche Frage finden. Vielleicht formulierst du sie mal im Zusammenhang. Die einzige Frage die ich überhaupt entdecken konnte war diese:

    Sicher ist das nicht jedermanns Geschmack, es ist auch nicht mein persönlicher Weg, aber wie gesagt, wenn alles so lächerlich ist, wie hier teilweise dargestellt, warum vergeudet ihr dann eure kostbare Zeit hier, anstatt bahnbrechende Entdeckungen zu machen, revolutionäre neue Anwendungsgebiete für was-auch-immer zu erschliessen oder ganz simpel irgendwas Sinnvolles zu tun?


    Darauf habe ich bereits hier klar Antwort gegeneben. Für mich ist per se der Sinn eines Diskussionsforums zu diskutieren. Manchmal lese ich nur und nehme hin und wieder etwas mit, antworte aber auch wenn jemand in einem Diskussionsforum etwas dämonisiert, was ich ganz und gar nicht dämonisch halte. Ich nehme ich mir die Freiheit heraus zu kontern und dagegen zu argumentieren. Ja, ich erdreiste mir das sogar schon dann zu tun, wenn ich etwas für falsch halte oder einfach nur gegen den Strich geht. Wenn einem was nicht passt, dann muss man das Maul aufmachen. Wenn Du daraus nichts weiter als eine böswillige Unterstellung ableiten kannst, weil dir scheinbar anerzogen wurde, dann tut es mir zwar Leid, aber das ist nicht mein Problem.

    Ich mache hier und da meine eigenen Threads auf und schreibe eigenes nieder, was ich gut finde. Das ist meine Auffassung, der Sinn, eines Diskussionsforum. Niemand wird daran gehindert einen Blog betreiben und unliebsamen Kommentare zu sperren, wenn das nicht passt. So, what?

    Wenn ich da was falsch verstanden habe, dann kann Daniel/Patrick immer noch ein Machtwort sprechen, denn ich bin ja nicht Betreiber und schreibe den Sinn eines Diskussionsforums vor. Wenn das dann nicht mehr meinen, den oben klar niedergeschriebenen, Vorstellungen und Verständnis eines Diskussionsforums entspricht, gehe ich einfach. Ich lass mich da nicht verbiegen. Ansonsten, wie gesagt, wer damit nicht klar kommt, steht es auch frei zu gehen: Blog, unliebsame Kommentare sperren, fertig. War das jetzt klar genug?

    Mal zum nachdenken.

    [size=18]Wäre ich der Satan... [/size]

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    Zum Hintergrund: Das Video stammt von einem bekennenden Agnostiker. Er setzt sich auf seinen Kanal mit angeäblichen 'wissenschaftlichen Wundern' auseinander, die speziell den Islam beweisen sollen. Auch wenn einem das Thema so nicht gefällt, dann empfehle ich trotzdem mal seine Video. Denn seine saubere Methode, mit der er verfährt ist sehens und lobenswert.

    [...]Siehst du zb. in der Erfindung des Urkanlls einen Fortschritt? [...]


    Wieder so ein netter Fehler. Friedmann, A. 1922, Zeitschrift für Physik, 10, 377. Der Urknall wurde gar nicht in den letzten 80 Jahren erfunden. Lediglich der Name kam erst später. Der Fehler ist deswegen so interessant, weil es nicht wenig erstaunt das die 90 Jahre nach der Erfindung des Urknalls schlicht verpennt hast, wenn du den Urknall nicht mal einordnen kannst. Das Grundgerüst für den Urknall lieferte Einstein noch früher, nämlich 1915. Soviel dazu.

    Aber gut, ein paar wesentliche Fortschritte, beginnen wir mal mit der Teilchenphysik:

    • Entdeckung eines wahren Teilchenzoos.
    • Entwicklung des Standardmodells der Teilchenphysik, die den Teilchenzoo zu beschreiben vermag.

    Weiter wäre die Entwicklung der Quantenelektrodynamik zu nennen, die u.a. für den Welle/Teilchendualismus die erste ganzheitliche Beschreibung liefern kann. Richard P. Feynman hat nicht nur einiges dafür beigetragen, sondern gilt auch als jemand der gut erklärt. Das soll erstmal genügen.

    Zitat

    Und wenn du der Meinung bist, dass Newton hinter der Gravitation eine Anziehungskraft vermutet hat, dann will ich dafür jetzt ne quelle haben


    Das newtonsche Gravitationsgesetz besagt eine Anziehungskraft zwischen zwei Körpern. In Abhängigkeit der Masse und Abstand der beiden Körper. Nun es gibt zwei Möglichkeiten:

    a) Das newtonsche Gravitationsgesetz stammt von Newton.
    b) Das newtonsche Gravitationsgesetz stammt nicht von Newton.

    Trifft b) zu, wäre Newton ein einfacher Betrüger, der sich mit fremden Federn schmückte oder aber er wurde im nachhinein mit fälschlich fremden Federn beschmückt. Entscheid dich erstmal ob du a) oder b) vertrittst.

    Aber nett wie du ausweichen willst und von den wesentlichen Punkten ablenkst. Nämlich zu überprüfen ob dein tolles Netzwerk oder dein priviligierter Zugang zu Wissen nur ein Hirngespinst ist oder irgendwas mit Realität zu tun hat.

    Gruß

    Ausserdem denke ich, als Hermann von 'kaum nennenswerten Fortschritten' in der Wissenschaft sprach, meinte er Grundlagenforschung, womit er völlig recht hat; natürlich werden die Details immer weiter ausgearbeitet, an den Grundlagen jedoch ist seit ca. 80 Jahren nichts mehr dazugekommen.

    Ja, und?

    • Geh mal zu einem Astronom und erzähl ihm, es gäbe in den letzten 80 Jahren keine siginifikanten Fortschritte in der Grundlagenforschung.
    • Geh mal zu einem Teilchenphysiker, es gäbe in den letzten 80 Jahren keine siginifikanten Fortschritte in der Grundlagenforschung.

    Alleine bei diesem Gebieten, im Reich des allerkleinsten und des aller Größten kam in den letzten 80 Jahre mehr neues dazu, wie je davor.

    Zitat

    Die 'Wissenschaftsfraktion' kann sich aber offenbar nicht zurückhalten, sondern geht hier mit dem Haarsieb durch - wozu?

    Der Unterschied zwischen einem Luftschloss und der Realität, den ich herauszusieben, ist kein unwesentliches Haar. Ich picke mir halt die Dinge heraus, wo genau dieser Unterschied für jedermann, mit wenig Aufwand und wiederholbar, überprüfbar wird. Wenn etwas schwer verständlich ist, so hilft ein einfaches Mittel: Die Frage. Alles andere hat sooma schon auf dem Punkt gebracht:


    :thumbup: Knaller. Wie wäre es mit einem Blog? Da kannst Du alles rauskotzen und unliebsame Kommentare deaktivieren.


    Dem schließe ich mich vollinhaltlich an. Wems nicht passt Kontra zu kriegen, für dem ist ein Diskussionsforum eine falsche Plattform.

    Gruß

    Du unterstellst da Newton etwas, was er nie gesagt hat.

    Aha. Und du kennst dich aus in der newtonschen Physik? Newton ist nicht deswegen berühmt geworden, weil er nette Gebete aufgesagt hat, sondern für seine Physik die er lieferte. Wenn du ihm die absprechen willst ala hat er doch gar nicht gesagt, dann nur zu. Dann ist die Konsequenz, das er völlig zu unrecht dafür berühmt wurde. Denn die Physik lieferte offenkundig jemand anderer, wenn er das nicht gesagt hat.

    Aber ansonsten: Wie du dein Luftschloss ausmöbilierst interessiert mich nicht. Mich interessiert, ob dein Luftschluss nicht nur ein Luftschloss ist, sondern was taugt. In der realen Welt. Da waren bisher:

    • Dein vorgäblich besseres Netzwerk
    • Dein Zugang zu Wíssen für priviligierte.


    Darum hast du dich brav drum herum gedrückt.

    Zitat von Ich bin´s

    [...]bisher ist unbewiesen, dass Massen sich anziehen - diese Annahme klingt zwar "logisch", aber ein Apfel, der von oben nach unten fällt deutet zwar darauf hin, dass "kräfte" wirken, jedoch ist dies (für mich) noch kein ausreichender Beweis, dass z. b. die "anziehungskraft" der sonne ursache für die mehr oder minder kreisförmigen bewegung der planeten in unserem sonnensystem ist.[...]

    1. Das mit dem Apfel ist eine nette Legende, so wie Galileo und der schiefe Turm von Pisa. Der Legende nach, kam ihm durch den Apfel die Inspiration.
    2. Die Kreisbahnen der Griechen sind seid Kepler passe.
    3. Einer der ersten Belege für die Richtigkeit war, dass das Gravitationsgesetze eben Keplerbahnen zu Lösung hat.
    4. Über die Störungsrechnung erlaubte die Himmelsmechanik von Newton noch viel, viel mehr.
    5. Eine Physik die Newtons Gravitationsgesetze den Rang ablaufen will, muss mindestens das können, was Newton kann. Sie muss was taugen.

    Gruß

    Es ist schön, dass du so ein Fachspezialist bist,[....]

    Wirklich beschäftigt hast du dich ja mit 'den Wissenschaften' nicht. Newton gehört zu fast allen naturwissenschaftlich/technischen Gebieten. Fachspezialist bin ich in der Elektrotechnik. Was wolltet Ihr.wie mit Newton beweisen, wenn Ihr euch in völliger Ahnungslosigkeit schwelgt? Mal wieder so ein nettes Kartenhaus, das soeben kollabiert ist. Es war einfach leeres Gerede, wo nichts dahinter steckt.

    Zitat

    Auch du hast nur etwas studiert, dass andere meinen herausgefunden zu haben, angelerntes Wissen eben.

    FAIL

    • Was ich lerne, muss sich in der Wirklichkeit bewähren, weil es unmittelbar anwendung bekommt.
    • Was es noch nicht gibt, kann man nicht auswendig lernen, sondern vieles muss ich selbst entwicklen. Ja, so ist das, wenn es um Technolgien geht, die es noch nicht gibt.
    • Gibt es auch Erfahrungswissen. Das es tausend Leute gibt, die Ihren Wahrheiten verkaufen wollen. Allesamt treten sie auf wie du. Bloß nicht zeigen, dass es was taugt.
    • Schreibst du nur bei Franzmann ab. So, what?
    Zitat

    schon gar nicht wo jetzt wegen deiner Aussagen ein Kartenhaus zusammenfallen

    Für dich doch nicht! Du hast dich erfolgreich immunisierst . ;)

    Es ist ja für dich kein Kriterium, das es in der Wirklichkeit was taugt. Dein Netzwerk, dein so überlegnes Wissen. Das komischerweise nicht in der Lage ist, nach 22 Jahren die newtonsche Physik korrekt einzuordnen. Btw: Du dämoniserst und verteufelst eine ganze Menge an Dingen, nebenher hälst du in geheuchelter Weise dich nicht mal selbst dran. Da wunderst du dich ernsthaft, dass du auch kontra bekommst?

    Das ist genauso, wie es für dich scheinbar sooooo unvorhersehbar ist, das Menschen Wahrheiten bevorzugen die was taugen in der Wirklichkeit. Insoweit ist deine dämonisierung der Technologie völlig unabgebracht, denn selbst wenn du recht hättest, trägst du die Verantwortung.

    Gruß

    [...]Wenn du Beweise möchtest nimm Baumeister wie Da Vinci oder Newton.[...]


    Auf Newton lass ich mich liebend gerne ein. Ich weiß, seine Physik zu entwickeln und beherrsche die newtonsche Physik recht sicher. Im wesentlichen hat er die Bewegungsgesetze von Galilei in Differnzialgleichungen gegossen. Beides gilt auch für seine Mathematik, die Differenzialrechnung, die er speziell für seine Physik entwickelt hat. Parallel zu Leibniz. Ich weiß sie mir zu entwickeln, ich weiß sie anzuwenden. Ich muss nicht und ich habe mich nicht mit dem Wirken Newton zufrieden gegeben. Sondern habe mich damit ernsthaft beschäftigt. Isaak Newton hat nichts aus der Luft gegriffen und war auch nicht unfehlbar. Er irrte in vielen Punken, die später korrigiert wurden. Wie du mit Newton, was beweisen willst, das musst du schon mal darlegen. Da gehe ich gerne mit.

    Im übrigen, hat er sich nicht gescheut zu zeigen, das seine Physik was taugt. Im Gegenteil.

    Es ist schade, dass du nur dem Geifbaren traust, dir aber gar nicht.

    Ich traue mir sehr wohl. Ich sehe, das Ihr zwei nichts mit Substanz vorzuweisen habt, sondern das alles beim kleinsten nachhaken in sich zusammenfällt. Von deinen tollen Netzwerk ist ja jetzt keine Rede mehr. Ansonsten, wie gesagt, ist leicht nachzuprüfen welches besser ist.

    Zitat

    Es ist leider unmöglich diese menschliche Fähigkeit zu beweisen.

    Nö, super simpel.

    Gruß