Beiträge von Phasenverschobener

    Zitat

    Also Baloo wertet einige Dinge gerne als "Stammtischparolen" ab.
    Da Stammtische meisten Gesprächsgruppen einfacher Bürger sind, hieße dies, dass die alle einfach keine Ahnung haben und all ihre Erfahrungen Schrott sind. Es geht hier auch um Erfahrungen.

    Hallo Abraxas

    Da ich derjenige war, der das wörtlich so in einem anderen Thread (Ausländerkriminalität) gesagt habe, will ich noch mal dazwischenfunken, da ich diese Aussage offensichtlich nicht hinreichend begründetet habe und ich lege darauf Wert, dass meine Postings nicht in irgendeiner Form falsch verstanden werden. 95% des Threads ist ja sowieso offtopic, es ging ja ursprünglich um Notwehr oder nicht, in einem ganz konkreten Fall.

    Auch schließe ich mich an, dass es ein einfacher Meinungsaustausch ist, wobei dieser nicht nur an einem Stammtisch im direkten Sinne sein muss, sondern irgendwo eine solche Diskussion zu Stande kommen kann. Hier kann man natürlich nicht belegen oder so was, sondern man diskutiert aus dem Kopf, aus Erfahrungen und mit mehr oder weniger gesunden Menschenverstand, da kann ich voll und ganz zustimmen. Aber das ist genau das Ding worauf ich angespielt habe, eben weil man dort hauptsächlich aus Erfahrung spricht.

    Der Punkt ist aber, dass es eine Menge Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen gibt. Da geht es schon los, das beim Stammtisch in der Regel die aufeinander treffen, die sich im Großen und Ganzen gut verstehen, zwar divergiert man noch in vielen Punkten und es gibt heftiges diskutieren, aber man hat trotzdem im Vorfeld schon einmal eine Grundlage und es wäre ziemlich abwegig zu sagen, das man gerade wenn es um Politik geht, die nun einmal die gesamte Bevölkerung betrifft, an einem Stammtisch das gesamte Spektrum an Erfahrungen abdecken kann. Objektivität fordert aber gerade, von seinen eigenen Erfahrungen Abstand zu nehmen.

    Nun ist das hier aber kein Stammtisch in dem Sinne, denn man kann sich ja mit einer Antwort sehr viel mehr Zeit lassen und ich schreibe jetzt explizit ganz Allgemein, nicht das ihr sich jemand zu unrecht auf den Schlips getreten fühlt. Bedingt durch das Internet hat man Zugriff auf ungeheuer viele Informationen in Sekunden schnelle, wobei man natürlich dazu sagen muss, dass für eine gute Recherche die Bibliothek immer noch unersetzbar ist. Dadurch das man nicht innerhalb von Sekunden antworten muss, ist doch möglich unterschiedlich Quellen zu rate zu ziehen und Belege für dies und das zu sammeln, das ist doch kein Problem. So ein Posting ist dann halt nicht in 5 Minuten geschrieben, dafür hat es dann etwas anderes, was ich hier oft vermisse: Qualität. Genauso wenn ich auch oftmals sehe, das Eröffnungspostings nicht gerade selten stumpf reinkopiert werden, von lediglich einer Quelle, das sind so Dinge, die sind meiner Ansicht nach nicht nötig. Einmal hat man hier die tolle Möglichkeit Links direkt in den Fließtext mit einzubinden, ohne das sie dabei in irgendeiner Form stören würde, zum anderen kann man dann gleich mehrere Quellen einbringen. Mit eigenen Worten zu schreiben und wirklich zu argumentieren ist etwas völlig anderes. Fremde Texte braucht man doch eigentlich nur zur näheren Hintergrundinformation und als Belege. Selbständiges schreiben erfordert aber auch etwas anderes: Sehr viel eigenständiges Denken! Natürlich, es erfordert sehr viel mehr Zeit, aber darum geht es doch gar nicht.

    So jetzt warte ich auf den nächsten Thread, der den Brand in Ludwigshafen thematisiert und den zusammengeschlagenen Feuerwehrmann, bin ja selbst in der Feuerwehr und ein Kamerad ist auch Türkischer Abstammung. Gibt keine Probleme mit ihm, nur bei obligatorischen Bier und Grillpartys bekommt er im wahrsten Sinne des Wortes immer eine Extrawurst, weil er Moslem ist.

    Abschließend möchte ich mal Hippokrates von Kos zitieren:"Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, die Gelegenheit flüchtig, die Erfahrung trügerisch, das Urteil ist schwierig"


    Gruß

    Danke Phasenverschobener für deinen Beitrag, wirklich gut.


    thx

    BTW, nur damit auch nichts falsch rüber kommt. Das es verboten ist, Dinge beim Namen zu nennen steht nicht im Beitrag. Man sollte noch dazu sagen, das du tatsächlich komplett zitiert hast und im Posting von Fels tatsächlich keine Belege oder sowas folgen. Das kommt irgendwie in deinem Posting nicht so recht rüber, wenn ich das mal bemängeln darf... ;)

    Gruß

    [font=Times New Roman][size=12]Hallo

    Hm was hat wohl Baloos Herkunft, mit der ganzen Sache. Man kann durchaus darüber spekulieren, wobei ich vorweg sagen muss, ich würde auf so eine Frage auch nicht antworten. Allein aus Prinzip nicht, ähnlich wie die naive Fragestellung, was für Klamotten ich trage. Nun am nächsten hat man Argumentum ad hominem, doch soll man solche Argumente zählen lassen? Im allgemein heißt es ja, allerdings würde in diesem Fall das Geschrei riesig sein, wenn man Argumentum ad hominem auch anders herum anwendet.:[/size][/font][font=Times New Roman][size=12]
    Einige Agitatoren sind hier eine rechten Ideologie völlig verfallen und unterlassen das selbständige Denken. Dass die Rechte Ideologie dazu führ, zeigt allein die Geschichte. Die Einzelheiten, die ein gewisser Personkreis hervorbringt, sind daher nicht glaubwürdig. Davon abgesehen, das es auch wie immer an Belegen mangelt und diese Ideologie lässt nur einen Schluss zu. Dieser Schluss gehört zur Ideologie.
    Na gut, ein bißchen abgekürzte, aber ist es überhaupt Argumentum ad hominem? Nun Bedingung wäre konsequente Logik, dazu gibt es einige Möglichkeiten und einige Variationen davon.
    Baloo ist Ausländer (Jeder weiß ja Ausländer sind aus Prinzip gaaanz böse) => alles was Baloo sagt ist Unsinn.
    Ne denn, das wäre fast schon tödlich, für einen gewissen Personenkreis.
    Dann käme noch in Frage:
    Baloo ist Ausländer und ist voreingenommen, weil er ja selbst nicht rausgeschmissen werden will oder so was in der Richtung.[/size][/font][font=Times New Roman][size=12]
    Tolle Sache, aber Argumentum ad hominem fordert aber eine völlig durchgängige Logik. Das würde heißen, der Personkreis der besonderen Art dürfe auch nicht argumentieren, denn sie sind ja auch voreingenommen. Wurde nicht mehrfach gesagt, was für schlimme Erfahrungen man mit Ausländern gemacht hat und das Baloo nur davon nichts mitbekomme? Letztlich müsste jemand gänzlich unbeteiligter argumentieren, nur ob das so gewollt ist? Wer ist denn völlig unbeteiligt oder unbefangen, im Prinzip nur ein Ausländer, der noch nie was mit Deutschland oder der gesamten Problematik zu tun hatte. Bravo, dann muss man ja die Diskussion hier beenden.
    So etwas ist völlig abwegig, offensichtlich liegt Argumentum ad hominem gar nicht vor, sondern Argumentum ad personam. Aber lassen wir doch zu Schopenhauers letzten Kunstgriffs, Schopenhauer selbst zu Wort kommen:[/size][/font]


    Zitat

    Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob. Das Persönlichwerden besteht darin, daß man von dem Gegenstand des Streites (weil man da verlornes Spiel hat) abgeht auf den Streitenden und seine Person irgend wie angreift: man könnte es nennen argumentum ad personam, zum Unterschied vom argumentum ad hominem: dieses geht vom rein objektiven Gegenstand ab, um sich an das zu halten, was der Gegner darüber gesagt oder zugegeben hat.

    Gruß

    Kristallsalz wird entgegen den meisten Steinsalzen noch mit der Hand abgebaut und selektiert, wir können wissenschaftlich nachweisen, dass unser Salz 84 Elemente hat"

    Oh lecker, nehmen wir an das stimmt. Allzu viele Elemente hat das Periodensytem ja gar nicht. Mal angenommen es stimmt, was da steht und ich fange von unten an zu zählen, dann ist mein 84. Element Polonium. Coole Sache, ein radioaktiv strahlendes Frühstücksei wollte ich schon immer mal haben und über Polium ist sowieso alles radioaktiv.
    Aber um auf die Zahl 84 zu kommen und toxisch nicht allzu sehr belastend zu sein kommen auch so leckere Sachen wie Blei oder Quecksilber auf mein Ei...
    Was wollten die nun nachweisen? .... dieses Posting muss leider für eine kleine Werbepause unterbrochen werden:

    !!!Sonderangebot!!!
    Einmaliges, von Hand abgebautes Salz!
    Ja kaufen Sie, mit Radioaktiver Strahlung und Schwermetallen inclusive!
    !!!Sonderangebot!!!

    Gruß

    Gut, einigen wir uns auf Proportionalitätsfaktor, aber den Ausdruck habe ich glaube ich oben auch schon verwendet. Ausserdem schrieb ich immer "Der Widerstand hat den Charakter einer Konstante" oder so ähnlich ;)
    Wie auch immer, R eine Konstante zu nennen im sinne von anderen Naturkonstanten (c, h,....) ist natürlich falsch, Konstante sollte dabei eigentlich nur heissen das R konstant sein muss um den zusammenhang U ~ I als Linaer darzustellen. Ich denke das war es was Dir etwas aufgestossen ist, es war aber von mir nicht so gemient :)

    Damit bin bin ich vollumfänglich zufrieden. :)

    mfg


    Interessant. Das heißt die Erde hat keinen Erdkern, sondern einen absoluten Gravitationsnullpunkt?
    Kommt es dort etwa zu einer Fusion? Brennt im Zentrum der Erde etwa eine Sonne?? :D

    Zitat
    Also noch mal: Das Ohmsche Gesetz beschreibt den Linearen zusammenhang zwischen Strom und Spannung bei Metallischen Leitern


    Diesen Fall gibt es in der Praxis nicht. Das ist reinste Theorie. Gut für Platin mag das wohl zutreffen.

    Nun das ohmsche Gesetz wir in der Prxis fast immer verwendet im Gleichstromfall...
    Wenn sich nach deinem physikalischen Weltbild einen Kernfusionsprozess im Erdinneren ergibt, dann sollte doch so langsam mal das große Nachdenken beginnen. Man sieht doch an der Sonne, wieviel Energie dabei freigesetzt wird...

    Gruß

    Also noch mal: Das Ohmsche Gesetz beschreibt den Linearen zusammenhang zwischen Strom und Spannung bei Metallischen Leitern bei einer konstanten Temperatur. Der DMS ist ein veränderlicher Widerstand, ähnlich einm Poti, bei einer bestimmten Dehnung hat er einen bestimmten Widerstand. Damit nach den Ohmschen Gesetz berechenbar und die Welt ist wieder in Ordnung, aber das hatte ich glaube ich Oben irgendwo schon geschrieben :)

    Ja! Mehr sag ich doch nicht. Ich halte nur den Ausdruck Konstante für den Widerstand für falsch, weil der in den Mund legt, das wenn er sich nicht änderen dürfe um ihn mit der Gleichung R*I=U berechnen zu können. ;)

    mfg

    Hi Baloo


    In der regelungstechnik ist es Standard eine Strecke aufgrund ihrer Sprungantwort in einzelne Blöcke zu zerlegen, den Regeler danach auszusuchen, das ganze zu Parametrieren, zu simmulieren und dann einzusetzen. Die DGL gehören dabei in die Systemtheorie, nicht in die Systempraxis ;)

    Schon recht, aber ein solcher Block ist eine DGL, das ist der Punkt. Wie du die nu berechnest ist eine völlig andere Geschichte, du hast recht es ist üblich zu simulieren, auch die empirische Aufnahme ist wichtig, da die meisten Systeme eben keine LTI Systeme sind. Letzten Endes ist das jedoch nur eine andere Schreibweise für eine DGL, ob das einen nun passt oder nicht und wenn ich allgemein schreibe, dann schreib ich eine DGL natürlich aus, weil ich nicht erwarten kann, dass jeder hier sich mit den Formalien der Automatisierungstechnik auskennt. Das man mit Hilfe der Systemtheorie diese nicht mehr formal mathematisch Behandeln muss, ist auch klar.

    Jetzt noch eine entscheidende Frage, wie willst du folgendes Gesetz nennen:
    R*I=U
    Wobei die einzelnen Variablen auch Funktionen sein können, z.B. DMS. ;)

    mfg

    :D :D :D
    Hi Baloo

    Erinnert mich irgendwie auch, an eine gewisse RT-Dame, als ich nach ihr und Friebe und RT-"Kritiker" gegoogelt hab, bin ich auch auf zehn goldene Regln gestoßen:

    Ich lege mal noch das Strohmann-Argument dazu. Man legt Wissenschaftler Behauptungen in den Mund und widerlegt diese dann.

    mfg

    In der Regel kennst Du dein System genau

    Durch was wird es beschrieben, mein System? Ahh durch ne DGL...
    Genau so wie mein Regler. In der Praxis benutzt man fast gar nicht mehr so einfache Regler, sondern nutzt PTI Regler, die durch ner linearen DGL 2. Ordnung beschrieben werden. Da differnzialgleichungen im Zeitbereich umständlich sind, benutzt man die Fourietransformierte...
    Ansonsten ließ erst mal die Grundlagen :
    Du hast natürlich beim Sensor einen speziellen Spannungbereich usw. Du weißt aber nicht, was nu wirklich rauskommt und dadrauf kommt eben an.

    Prinzipell hast du ein System (beschrieben durch ne DGL) einen Regler (beschrieben durch ne DGL in der Regel nutzt man PDI Regler)
    Dann hast du: Einen Ist-Wert, Einen Soll-Wert, dann noch eine Möglichkeit aufs System einzuwirken.

    In der Nachrichtentechnik noch vielmehr. Wie willst du ein System sonst ordentlich untersuchen? Auch ganz allgemein in der Physik. Aller einfachstes Beispiel sind die Stoßdämper in einem Auto... In der Reglungstechnik ist eine solche beschreibung völliger Standart, man benutzt Blockschaltbilder um die DGLs leicht und übersichtlich darstellen zu können.

    PS: Wie heißt das Gesetz R*I=U, wenn die Zahlen auch funktionen sein dürfen? ;)

    mfg

    Hallo Ballo

    Ja, mit der Koplexen Rechnung kann man kapzitive und Induktive verhaltensweisen recht gut berechnen. z.B. in Netzwerken aus C und L, aber ebend auch nur bei Wechselstrom.

    Das ist definitiv Unsinn. In die komplexe Laplace transformierte Übertragungsfunktion F(s)= u_a(t)/u_e(t)= 1/(C*R*s+1) kannst du in den Eingang alles reinsetzen was du willst und nicht nur Wechselstrom. u_e(t) ist vollkommen beliebig, das ist ja der Trick dabei. Was du meinst ist die einfachere komplexe Rechnung, aber hier gehst du von einer DGL aus.
    Den Induzierten Strom, kannst du über das Induktionsgesetz ausrechnen. Die Argumentation von Agiator ist Unfug, weil die Spannung nicht vorgegeben ist, sonder der Strom. Was du meinst ist das da, das ist aber nicht das was ich dir vorgerechnet habe. Zumal diese Art nur und ausschließlich für eingeschwungene Vorgänge gilt. Aber diese Art von Rechnung, kannst du auch für Gleichstrom nehmen, setze einfach omega=0...

    Die Eingangspannung ist in der Praxis eben unbekannt. Nimm ein Audiosystem, dann hast du je nachdem was du für Musik abspielst andere Spannungen. Elektrotechnik ist nicht einfach Stromquelle und Lämpchen, das ist Kindergarten.. Oder einen Regelkreis, du kannst nicht determinieren, bei einem Regler, was für eine Eingangsspannung du hast, bei Temperaturreglung hängt das zum Bleistift von der Außentemperatur Temperatur ab. Du kannst aber nicht das Wetter bis ins unendlich vorhersehen und determinieren, du weißt nur es tritt irgendeine Spannung auf beim Sensor und die kennst du nicht. Nimm Signalverarbeitung, du weißt nicht was für ein Signal kommen wird, das muss beliebig sein, du weißt nicht was das Gerät exakt für Signale verarbeiten soll du kennst sie de Fakto nicht. Du kannst in der Praxis nicht den Eingang determinieren.... Die Praxis sieht so aus, das du was steuern, Regeln oder verarbeiten willst. Das was ich gemacht habe ist ein sogenanntes LTI-System zu beschreiben. Linieare- time invariant System.

    Mein DMS einfachstes Beispiel, du legst eine Spannung an und misst den Strom. Das wird zum Beispiel an Brücken oder sowas gemacht um diese zu überwachen:
    Du hast einen Wiederstand R der von der Dehnung abhängt: R(D).
    Legst ne Spannung an U an und misst den Strom I.
    Es gilt R*I= U für R setzt du R(D) ein uns stellst um:
    U/R(D)= I
    Da R von D abhängt, hängt auch I von D ab und deine Strommessgerät zeigt dir die Dehnung an und du kannst Brücken überwachen. Naja in der Praxis benutzt man natürlich eher ne Brückenschaltung, das ist genauer.

    Das mit den Halbleiter hab ich schon korrigiert, aber das liegt daran, weil der U I zusammenhang nicht propotional ist. Das ist aber beim DMS so, es spielen nur andere Einflussfaktoren rein, den den Widerstand R variable halten. Da kannste für R einfach die entsprechende Funktion einsetzen, das geht. Wenn du alle Einflussfaktoren konstant hälst, dann ist auch der lineare Zusammenhang gegeben. Wenn du dann nicht mehr von ohmschen Gesetz sprechen willst von mir aus, es gilt jedoch: R*I=U ;)
    Beim Halbleiter ist das nicht so, aber eben beim DMS...

    mfg

    Errata:
    Bei Halbleitern von ohmschen Gesetz sehe ich grade, wäre doch ein wenig fehl am Platz, weil Strom und Spannung nicht unabhängig sind. Das beim ohmschen Gesetz der Widerstand keine Konstante sein muss, dadran ändert das aber nichts, siehe DMS. Hier sind Strom und Spannung voneinader unabhängig...

    Gruß

    Hallo Baloo

    Natürlich rechnet man auch in Halbleiter, nach dem ohmschen Gesetz. Genau gesagt hat man vollständige Ersatzschaltbilder entwickelt und in der idealen Diode ist der U-I Zusammenhang eine e-Funktion. Das ginge aber nicht, wenn du vorschreibst, dass R konstant sein muss. Versuch mir mal vernünftig zu erklären, warum deiner Meinung nach R keine Funktion sein darf? Du könntest R auch als Funktion von der Zeit nehmen, vom irgendwelchen Drücken usw... So gibt es z.B. Dehnungsmessstreifen, deren Widerstand abhängig von der Form ist, genauer gesagt wie diese gedehnt ist. Hier ist R wieder eine Funktion und trotzdem gilt das Ohmsche Gesetz: R*I=U, nur das R eben keine Konstante ist. Wozu aber überhaupt eine so komische Vorrausetzung? Du hast dann halt keine lineare Funktion mehr und? Damit kann man umgehen, für so etwas gibt es die Mathematik....

    Das ohmsche Gesetz kann man auch locker flockig an Supraleiter anwenden. Eine Spannungsquelle U, deren Innenwiderstand und dann ein Supraleiter der die Spannungsquelle kurzschließt. Sagen wir R_s=0 und R_i=5 ohm und U=10V..
    Der Gesamtwiderstand R_g=5ohm+0ohm=5ohm
    Strom I= U/R_g = 2 A

    Beim Wirbelstrom ebenfalls. Ein Magnetfeld induziert einen Wirbelstrom I, der Widerstand des Supraleiters ist 0
    Dann ist die Spannung U=I*R=0, wo ist das Problem? Durch ein Magnetfeld wird ein Strom induziert und keine Spannung, deswegen tritt auch nirgends eine Teilung durch null auf... Zeitlich betrachtet gibt es keinen Widerstand, der Strom fließt theoretisch ewig weiter, eingegrenzt dadurch, wenn die Kühlung versagt oder der Strom zu groß ist und das erzeugte Magnetfeld dafür sorgt, das die Supraleitfähigkeit wieder verloren geht. Der springende Punkt bei Supraleitern ist ja nicht nur die Kühlung, sondern auch, das man keine beliebig hohen Strom durch jagen kann. Irgendwann ist Feierabend, wenn der Strom so hoch ist, dass das dadurch entstehende Magnetfeld die kritische magnetische Flussdichte überschreitet.

    So zu meiner DGL:
    In der Praxis treten solch einfache Schaltungen fast nie auf, deine Gleichung ist in dem Fall richtig, denn die löst di DGL. Die Praxis sieht aber so aus, dass das u_q selten bekannt ist in der Form und das die Schaltungen nicht so einfach aussehen. In der Praxis wirst du erstens nicht die Möglichkeit haben für jede Schaltung eine Gleichung nachschlagen zu können und sowieso nicht, wenn du die Eingangsspannung nicht kennst. Man verallgemeinert u_q zu einen Eingangssignal u_e und u_c zu einem Ausgangssignal u_a und stellt die DGL auf:
    u_e(t) = C*R* du_a(t)/dt + u_a(t) führt eine Laplacetransformation durch:
    u_e(t) = u_a(t) ( C*R*s+1) und bestimmt die Übertragungsfunktion:
    F(s)= u_a(t)/u_e(t)= 1/(C*R*s+1)
    Mit deiner Gleichung hast du nämlich schon gelitten, wenn das Eingangsignal nicht der von mir beschriebene Sprung ist von 0 auf u ist z.B. wenn eine Rampe (ne einfache lineare Funktion) oder eine Sinus, Rechteck oder sonst was draufgegeben wird. Mit der komplexen Übertragungsfunktion ist das alles kein Problem und man kann sich wunderbar das Verhalten des Systems anschauen. Natürlich ist meins ultra öde, es ist ja noch nicht einmal schwingfähig

    mfg

    Mir könntest das mal erklären.... wir haben einen Supraleiter, das heißt der Widerstand geht gegen null
    bei Strom I = Spannung U / Widerstand R müssen wir also durch 0,000000000000x teilen und erhalten die Stromstärke.

    Dazu bräuchtet du eine ideale Spannungquelle und die gibt es nicht. Jede Spannungsquelle hat einen Innenwiderstand R_i. Den musste auch noch berücksichtigen. Bei einer Induktion eines Wirbelstroms sieht es ähnlich aus, nur wenn er einmal induziert ist, fließt er ganz einfach ewig weiter.

    Gruß

    R ist eine Konstante


    Also wenn dann musst du den spezifischen Widerstand rho oder den Leitwert kappa betrachten. Aber dieser ist Temperraturabhängig, aber selbst wenn du konstante Temperatur annimmst, dann gibt es noch andere mögliche Einflussgrößen.
    BTW: Ich hab eben Halbleiter vergessen, für die gibt es auch wieder Spezialfälle und hier wirds richtig interessant.

    Aber das der Widerstand R von vielen verschiedenen Faktoren abhängen kann, dadran wirst du nichts rütteln können. Das ist auch gut so, denn das nutzt man gerade in der Sensorik aus. Zum Beispiel kann die U I Kennlinie eines speziellen Bauteils von der eingestrahlten Lichtstärke abhängen und bei Halbleiterbauteilen ist zusammenhang sowieso nicht linear.Zehnerdiode nur um ein Beispiel zu nennen. Natürlich ist es so, das man den Zusammenhang im großen und ganzen in der Praxis in vielen Fällen als linear betrachten kann. Ein ohmscher Widerstand ist zwar theoretisch konstant, aber real gibt es einen solchen nicht. Das ist eine Idealisierung... Die Realität sieht so aus, das es eine wissenschaft für sich ist, Widerstände für elektrische Schaltungen zu bauen, die sich möglichst linear verhalten und den reinen ohmschen Widerstand gibts eh nich...

    Wenn du Wechselstrom hast, dann kommst du um DGLs erstmal nicht drumrum, sofern du nicht nur ein Bauteil betrachten willst. Die "Ein Bauteil-Schaltung" ist aber in der Praxis eher selten. ;) Wie gesagt, das löst man jedoch, in dem man in den komplexe Rechnung übergeht. Allerdings berücksichtigt man dabei nur den eingeschwungen Zustand. Im Einschwingverhalten ist es zwingend notwendig mal ne DGL aufzustellen. Einfachstes Beispiel, du hast einen ungeladenen Kondensator und nen Widerstand in Reihen geschaltet einen Schalter den du umlegst zu ner Gleichspannungsquelle, mich interessiert die Spannung am Kondensator. Es gilt dann:

    (I) U_q = u_R(t)+u_C(t) und (II) i(t)=C* du_C(t)/dt und (III) u_R(t)=i(t)*R
    => U_q = i(t)*R + u_C(t)
    => U_q = C*R* du_C(t)/dt + u_C(t)

    und schon haste ne DGL und das war der aller einfachste Fall... Die man lösen muss für: (t=0 U_q=0) und (t>0 U_q = U)

    Aber ich merke ich weiche stark vom Tema ab, Quintessenz war ja, das Agiators Ausführungen völlig haltlos sind. Vorgänge sind eben auch zeitabhängig... Diese DGL wäre zu lösen


    mfg

    Tja, entweder Du versuchst es mit dem differentiellen Widerstand, oder es wird eine Formel angegeben oder Du musst in einer Tabelle nachschlagen, ein "Gesetz" gibt es in diesem Falle nicht


    Dazu gibt es Temperaturkoeffizienten, die man je nach der geforderten genauigkeit Nachschlagen kann. Die sind in der Regel einfach empirisch ermittelte Werte, die nach Taylor entwickelt worden sind, wobei man bereit i.d.R. beim ersten Glied abbricht. Man kann es sicher auch berechnen über die Quantenmechanik, aber das wäre viel zu aufwendig.Das ganze hat auch rein gar nichts mit den ohmschen Gesetz zu tun, das ist bei Gleichspannung allgemein gültig:

    R=U/I
    Der Wiederstand R muss ja nich linear sein, ist doch dadurch gar nicht festgeschrieben.
    R(T)=U/I
    Natürlich sind die Werte nicht linear, weil sich das Zeug erwärmt, wenn man einen Strom drüber jagt. Bin mir grad auch nich sicher, ob irgendwann Einflüsse der Leitungselektronen zu tragen kommen, aber das ist ja wurscht, ich würde mal sagen eher verdampft das Zeugs, als das die Leitungselektronen ausgehen. R kann selbst eine beliebige Funktion sein.
    Erweitert wird das Spielchen noch ein bißchen für den Wechselstrom, wo es Kondensatoren und Spule gibt. Für den Kondensator gilt:
    i(t)=C* du(t)/dt
    Für die Spule gilt:
    u(t)= L * di(t)/dt
    So jetzt hab ich alles, vielleicht noch ne Erwähnung am Rande, anstatt wilde Differenzialgleichungen aufzustellen rechnet man lieber komplex. Aber das führt zu weit.


    Gruß

    TOKAMAK und Nachfolger haben alle einen Magnetkäfig gemeinsam. Protkletknov hat mit seinen rotrierenden Scheiben ebenfalls einen Magnetkäbfig geschaffen. Das Geheimnis liegt im Supraleiter selber. Bei nur kleinsten Spannungen laufen die Ströme bereits gegen unendlich. Die Magnetfelder sind somit auch unendlich dicht!
    Seit Protkletnov wissen wir, dass innerhalb dieser Magnetkäfige die Garvitation schwindet!!!
    Hebst du die Gravitation auf, ist Fusion möglich :)

    Wo hast du das denn her? Die Supraleitfähigkeit geht je nach Material, ab einer gewissen magnetischen Flussdichte wieder verloren und vor allem was hat die Gravitation mit Fusion zu tun? Die Gravitationskraft ist die schwächste aller vier Grundkräfte und ist im Vergleich zu den Abstoßungskräften der Kerne, die Überwunden werden muss, so schwach das sie keinerlei Rolle spielt. Achso und Gravitation ist die Kraft, die dafür sorgt das zwei Massen sich Anziehen nicht abstoßen. ;)
    Bei der Kernfusion müssen gerade die Abstoßungskräfte des elektrischen Feldes überwunden werden.

    mfg