Beiträge von Phasenverschobener

    Wenn man das natürliche Verhalten von Atomuhren gemäß einer bestimmten wissenschaftlichen Hypothese beobachten und nachprüfen möchte, was das Ziel des Experiments war, darf man natürlich die Uhren nicht beliebig verstellen

    Man korrigiert ja nicht beliebig. Kannst du nicht lesen?
    Lustig finde ich, das A.G. Kelly von einem Mittelwert faselt... Scheint ähnlich kompetent in Sachen Fehlerkompensation zu sein, wie du in plus und minus rechnen. Das ihm nicht klar ist, das man durch die Gegenseitige Kompensation des Fehlers eine wesentlich höhere Genauigkeit erreicht, als eine einfache Mittelwertbildung spricht für sich. Sobald du dir von Nubok mal das addieren und suptrahieren eines Fehlers erklärt lassen hast, beschäftige dich mal mit der Normalverteilung und dann können wir uns über ausgefeiltere Fehlerkompensationsverfahren unterhalten. Vorher nicht. Das ist völlig sinnfrei.

    Ich finde es schon höchst erstaunlich, das der Kerl überhaupt geantwortet hat. Dabei wurde das Experiment von J.C. Hafele und Richard E. Keating durchgeführt. Beide haben mit [font=Arial][size=10][font=Arial][size=10pt]Gerd Litfin praktisch gar nix am Hut. Aber naja, haste mal einen überaus gutmütigen Prof erwischt.

    Gruß
    [/size][/font][/size][/font]

    eine Atomuhr ist doch das genaueste was es gibt ....
    mir wurde mal beigebogen: sowas braucht man nur alle sowieso jahre mal korrigieren.
    nun ist es aber tatsaechlich so dass 9fast) jeden tag die Dinger korrigiert werden.

    Welche uhr ist denn die "master"zeit ?
    das heisst wonach richtet sich all dies ?

    Naja, auch eine Atomuhr für sich genommen hat auch ein gewisse Ungenauigkeit. Es gibt nicht die Masteruhr, sondern nur viele. Damit maximiert man die Genauigkeit, das ganze funktioniert mit den Methoden der Statistik und Fehlerrechnung. Ich versuchs mal, mit einfachen Worten zu erklären. Ich reduziere mal auf nur 3 Uhren, dann wird das System wesentlich durchschaubarer.

    Wenn man 3 Uhren hat, dann hat jede eine gewisse Unsicherheit. Sagen wir in eine 10 Stunden hat eine Uhr eine statistische Unsicherheit von einer Sekunde.Das bedeutet, innerhalb von 10 Stunden, geht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fehler auf, der ein Falschgang von einer Sekunde zur Folge hat. Jetzt hab ich aber drei Uhren. Das bei allen drei Uhreneine solche Störung, genau zum gleichen Zeitpunkt auftritt, ist sehr unwahrscheinlich. Ich merke plötzlich, huch eine Uhr geht um eine Sekunde nach und die anderen zwei laufen noch gleich. Dann ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, das die eine Uhr um eine Sekunde nachgeht, als das die anderen zwei Uhren im selben Augenblick um zwei Sekunden vor gehen. Also stellt man die eine Uhr um eine Sekunde vor. Natürlich könnte es sein, das die beiden anderen Uhren zufällig zur gleichen Zeit, um eine Sekunde vor gehen. Das ist aber sehr viel unwahrscheinlicher. Wenn ich das fortlaufend mache, dann habe ich logischer Weise ein erhebliches plus an Genauigkeit.

    Das ganze kann man mit Wahrscheinlichkeitsrechnung genau ausrechen.Wenn ich über 200 Uhren hab, kann ich die Genauigkeit natürlich noch weiter in die Höhe treiben. Das ist nichts weiter als Fehlerrechnung. Die genauen Berechnungsverfahren haben sich mit der Zeit verändert, um die Genauigkeit zu maximieren. Wenn man wissen will, wie es ganz genau funktioniert, der muss sich bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig oder einem anderen beteiligten Institut den ALGOS-Algorythmus besorgen.

    Zitat

    Die Methode der Berechnung von TAI wurde mehrfach geändert, um den sich ändernden Anforderungen, aber auch der Qualität der beitragenden Uhren Rechnung zu tragen. Die Basis des gegenwärtigen Berechnungsverfahrens bilden Vergleiche der in den einzelnen Zeitinstituten realisierten atomaren Zeitskalen sowie direkte Vergleiche von ungefähr 250 Atomuhren der Zeitinstitute. Das BIPM ermittelt mit einem speziellen Rechenverfahren (ALGOS) zunächst die Gang-Instabilitäten aller beitragenden Uhren. Je kleiner die Instabilität, je höher das zugewiesene statistische Gewicht, mit dem eine Uhr bei der Mittelung der Uhrengänge beiträgt. Der Gang selbst oder die spezifizierte Unsicherheit der Uhr spielen dabei keine Rolle.

    Gruß

    ich glaub die atomuhren werden auch mittlerweile jeden tag gestellt um uns die genaue zeit zu liefern ..........

    Selbstverständlich. Viele Uhren messen genauer als eine. Allgemein gesagt, viele Messungen sind besser als eine. Beim besagte Experiment hat man drei Uhren pro Flugzeug und Bodenstation genutzt, die man gegenseitig korrigiert hat, was GOM hier so schön als fälschen deklarieren will. Bei der Internationale Atomzeit sind sogar 250 Atomuhren beteiligt, die man gegenseitgig korrigiert.


    Da die GOM-Fraktion offensichtlich nicht mal die primitivste Fehlerrechnung beherscht, ist klar, das sich dieses Experiment den Verständnisrahmen völlig sprengt. Davon abgesehen wurde das Experiment wiederholt, mit dem gleichen Ergebniss. Einfach das Murmeltier klicken und weiter runter scrollen.

    GOM sollte daher konsequent sein und sich auch bei der TAI beschweren, die das ja auch macht. Nur in viel größeren Stil.

    Gruß

    Hallo Sparta

    Tut mir Leid, das ich dich warten lassen hab, aber ich war zu sehr beschäftigt, hab mich ein wenig eingelesen und das Wochenende auch genossen. Aber mit deiner Post bin ich ganz und gar nicht zufrieden, das enthält mir viel zu viele Ungenauigkeiten.

    Zunächst einmal war es nicht Poincare, sondern Lorenz, der die Transformationsgleichungen als erstes formuliert hatte. Das war im Jahre 1899, der Name der Arbeit ist Simplified Theory of Electrical and Optical Phenomena in Moving Systems. Diesen fehlte noch nur noch einige Faktoren, die er im Jahr 1904 noch nachreichte. Hier fehlen noch viele weitere, die Vorarbeit geleistet haben. Das ganze Theoriegebäude hört auf dem Namen Lorenzsche Äthertheorie. Historisch Betrachtet hat sich die Spezielle Relativitätstheorie sich gerade zu aufgedrängt, man ist nur ständig drum herum geflogen.

    Die Lorenzsche Äthertheorie hatte jedoch riesige Makel, die Einstein durch seine Arbeit beseitigt hatte. Man hatte damals einen Äther messen wollen, in dem man die Einweg licht geschwindigeit oder besser gesagt, versucht hat zu messen, ob das Licht in unterschiedliche Richtungen, unterschiedliche Geschwindigkeit hatte. Das erfordert der Äther. Das Problem war, dass das Ergebnis negativ ausgefallen ist. Das berühmt berüchtigte Michelson Morley Experiment.

    Der Ansatz von Lorenz war 1892, das halt die Geschwindigkeit nicht gleich geblieben ist, sondern das die Länge der Messstrecke verändert hat. Das ist das berühmt berüchtigte Geschenk von oben, wie es Minkowski in seinem Vortrag Raum und Zeit bezeichnete:

    Alle auf dieses Ziel gerichteten Bemühungen, insbesondere ein berühmter Interferenzversuch von Michelson, hatten jedoch ein negatives Ergebnis. Um eine Erklärung hierfür zu gewinnen, bildete H. A. Lorentz eine Hypothese, deren Erfolg eben in der Invarianz der Optik für die Gruppe G_c liegt. Nach Lorentz soll jeder Körper, der eine Bewegung besitzt, in Richtung der Bewegung eine Verkürzung erfahren haben, und zwar bei einer Geschwindigkeit im Verhältnisse

    1/sqrt(1-v²/c²)

    Diese Hypothese klingt äußerst phantastisch. Denn die Kontraktion ist nicht etwa als Folge von Widerständen im Äther zu denken, sondern rein als Geschenk von oben, als Begleitumstand des Umstandes der Bewegung.

    Der zweite große Makel brachte Poincare selbst auf den Punkt:

    Es scheint dass diese Unmöglichkeit, die absolute Bewegung der Erde festzustellen, ein allgemeines Naturgesetz ist. [..] Lorentz versuchte seine Hypothese zu vervollständigen und zu modifizieren, um sie in Übereinstimmung mit dem Postulat der vollständigen Unmöglichkeit der Bestimmung einer absoluten Bewegung zu bringen.
    Comptes rendus de lAcadémie des Sciences de Paris

    Diese großen Makel beseitigte Einstein, in dem er die Lorentztrafo auf eine völlig anderen Art und Weise herleitet, basierend auf den Maxwell-Gleichungen. Einsteins großer Streich für die Physiker war im übrigen die allgemeine Relativitätstheorie, weniger die spezielle.

    Den Nobelpreis bekam er jedoch für keine der beiden Arbeiten. Diesen bekam er für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts. Eine besonderer Ironie, denn die Arbeit legte einen elementaren Grundstein für die Quantenmechanik, die Einstein später heftig kritisierte.

    Gruß

    Ich hab hier noch eine hübsche Seite , die in meinen Augen sehr gut das Konzept der Stringtheorie skizziert (beschäftige mich jetzt auch mal oberflächlich damit). Ist zwar recht fachlich, aber vielleicht trotzdem allgemein interessant, weil es die grundlegenden Probleme der Stringtheorie aufzeigt. Natürlich recht subjektiv geschrieben.
    Zitat
    [Blockierte Grafik: http://selber-denken.com/board/file:///C:/Users/allkauf/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.jpg] Es bleibt unklar, welche Bedeutung
    ?(x^?) hat. Und, dieser Ansatz bringt keine neuen Erkenntnisse und ist somit nichts weiter als eine theoretische Spielerei.
    Zitatende


    Nun, dieser Term kommt offenbar als 'Raumdimension' vor. Nun beobachten wir aber nur drei. Stringtheoretiker argumentieren, das diese Zusatzdimensionen mikroskopisch klein aufgerollt seien. Wobei es bei den 5 Stringtheorien eventuell auch andere Erklärungen geben könnte, das weiß ich nicht so genau. Die Kaluza-Klein-Theorie war offenbar die erste Theorie, die das Konzept der Stringtheorie benutzt hat.

    Gruß

    Was für ein unterschied würde sich für die Theorie ergeben, wenn man nicht von einem Universum, sondern von einem Multiversum ausgeht?

    Gar nichts, weil die allgemeinen Relativität nicht konform mit der Quantenmechanik ist. Das ist ja das große Problem. Die Multiversen sind widerum eine Mögliche Interpretation der Quantenmechanik. Dem entgegen steht die Kopenhagener Deutung. Alleine schon die beiden möglichen Interpretationen sind experimentell nicht einsehbar.

    Ich vermute mal, das du von der beschleunigten Expansion gelesen hast. Da fangen Stringtheoretiker an das so zu interpretieren, dass das der Einfluss anderer Universen sein könnte. Darüber haben einige Artikel...

    Eine einheitlche Antwort kann ich kaum geben. Es gibt allein 5 unterschiedliche Stringtheorien, Quantenschleifengravitation, Heims Theorie und der Ansatz von Garett Lisi. Das was mir jetzt so bekannt ist. Welche Theorie jetzt genau konform mit Everets Interpretation sind,
    kann ich auch nicht sicher sagen. Alle sind sie sehr umfangreich und
    komplex, ich habe keine bisher ausführlich nachvollzogen.... Experimentell verifiziert ist meines Wissens noch keine.

    Wobei da mehrer Ansätz momentan vorhanden sind. Zum einen soll die Mars-Bahn neu vermessen werden und nach Anomalien gesucht werden, die nicht mehr konform sind zur allgemeinen Relativität. Weiter soll die Zeitdilatation auf der ISS neu und wesentlich genauer vermessen werden, als es bisher der Fall war. Dann gibt es noch die Pionieer Anomalie, die näher erforscht wird. Am interessantesten ist natürlich das LHC. Ihr sagen einige Theorien die Bildung von kleiner schwarzer Löcher voraus, die mit der allgemeinen Relativität nicht zu erklären wären.

    Gruß

    Allerdings hat die Urknall-Theorie mit der RT aber auch sowas von nix zu tun. Der Big Bang ist eine eigenständige Theorie und ist weder aus der RT von Einstein hervorgegangen, noch hat sie mit der RT etwas gemein.

    Hallo

    Hm das stimmt so nicht ganz. Der Urknall ist keine Ad-Hoc Theorie sondern geht aus der allgemeinen Relativitätstheorie hervor, wenn man folgende Annahmen trifft:

    Die Massendichte ist übers Universum gemittelt konstant und das Universum ist in allen Richtungen gleichmäßig strukturiert. Beide sind nach heutiger Beobachtung durchaus gerechtfertigt. Man muss daran denken, dass man sich in sehr großen Skalen aufhält. Insgesamt ergeben sich drei mögliche Lösungen. Welche Lösung sich ergibt hängt von der Massendichte ab, die man aber nicht genau kennt.

    • Ein immer langsamer expandierendes Universum, das irgendwann fast ganz aufhört zu expandieren.
    • Ein ewig expandierendes Universum.
    • Ein periodisches Universum. Das ist ein ewiges Wechselspiel zwischen expandieren und wieder zusammenstürzen.

    Dann gibt es noch die Möglichkeit des Gödel Universums, das hat man aber direkt wieder verworfen, weil es der Kausalität widerspricht.

    Jetzt darf man aber nicht verhehlen, dass bei einen im Moment des Urknalls die allgemeine Relativitätstheorie versagt. Weiterhin ist bekannt, dass die allgemeine Relativität, so wie sie jetzt ist nicht richtig sein kann. Dann gibt es noch eine Kleinigkeit, aktuelle Beobachtungen legen nahe, dass das Universum sogar beschleunigt expandiert. Also noch viele viele offene Fragen, auf die man schlicht (noch) keine Antwort weiß

    So am Rande, was philosophisch oder theologisch richtig oder falsch sein soll tangiert die Physik gar nicht, weil es nicht in das Erkenntnistheoretische Konzept der Physik passt.

    Gruß

    Hallo Sparta

    Du hast vollkommen Recht, das mit den Quellenangaben würde heute so nicht mehr durchgehen. Allerdings musst du den historischen Kontext bedenken. Einstein hat nämlich durchaus Quellenangaben gemacht, die aber nicht explizit waren. Ich zitiere mal die Einleitung:

    Daß die Elektrodynamik Maxwells - wie dieselbe gegenwärtig aufgefasst zu werden pflegt in ihrer Anwendung auf bewegte Körper zu Asymmentrien führt, welche den Phänomen nicht anzuhaften scheinen, ist bekannt.

    Dieses Problem war in der damaligen Zeit allgegenwärtig war allgemein bekannt. Wie wenn ich mich auf Newton berufe und das Philosophiae Naturalis Principia Mathematica nicht als Quelle nicht angebe regt sich auch keiner auf. Macht kein Mensch, weil es allgemein bekannt ist. Ähnlich war damals auch das Problem mit Maxwell und der klassischen Mechanik allgegenwärtig. Es gab zu dieser Zeit deswegen auch nie eine Beschwerde, von den wiedergegebenen Autoren. Zumindest nicht das ich wüsste, Einstein stand ja in reger Korrespondenz mit Leuten wie Lorenz usw

    Es gibt übrigens bei wiki eine ausführlich Kommentierte Fassung, wo die Quellen für den historischen Kontext und die dazu gehörigen Arbeiten nachgereicht werden. Heute ist das nicht mehr so allgemein bekannt.

    Wenn man von Maxwell ausgeht, erledigt sich auch das leere Raum Argument. Es war ja unter anderen, die Vakuumlichtgeschwindigkeit die Probleme gemacht hat, nicht die in einem Medium. Insofern ist es nur logisch, das Einstein auch die Vakuumlichtgeschwindigkeit betrachtet. Das bedeutet ja nicht automatisch, das nur und ausschlielich Vakuum geben muss. ;)

    Ganz im Gegenteil, die Bewegung des Lichtes durch ein bewegtes Medium, war einer der frühesten experimentellen Bestätigungen.

    Gruß

    Sorry, aber es ist keinesfalls eine "Fälschung, sondern die Originalaussagen des Mathematikers Hermann Minkowski

    Was ändert das? Es bleibt trotzdem eine Fälschung!

    Angenommene Pressemeldung des Polizeipräsidiums Frankfurt vom 24.03.2008
    Rudolph Meier wohnt in Frankfurt. Dieser überfiel am 23.03.2008 um 19:00 Uhr, die Frankfurter Abzockbank in der Bankstr.4!

    Angenommener Bildartikel:

    [size=18]Ralph Müller ist ein ganz gemeiner![/size]

    Ralf Müller ist wohnhaft in Frankfurt. Zitat aus der Pressemeldung des Polizeipräsidiums Frankfurt vom 24.03.2008 Dieser überfiel am 23.03.2008 um 19:00 Uhr, die Frankfurter Abzockbank in der Bankstr.4! Das zeigt, was für ein gemeiner Kerl dieser Ralf Müller doch ist.

    Sorry, aber das ist unmissverständlich eine Fälschung. Da können die Quellenangaben noch so richtig sein und es kann noch so wörtlich zitiert werden. Da gibt es nix zu interpretieren. Genauso ist es eine Fälschung, wenn man einen Lorentz weglässt und einen Einstein für einsetzt, wie auch der angenommene Bildartikel eine Fälschung ist, wo Rudolph Meier durch Ralf Müller durch separiertes zitieren ersetzt wurde.

    Gruß

    Wer es noch nicht hat und sich für das Thema interessiert sollte sich die docu: "was einstein noch nicht wusste" anschauen. Leider auf Google/video grad nicht vorhanden.

    Hui, die beiden theoretischen Monster hab ich mir noch gar nicht angeschaut, zumindes nicht im Detail... Obwohl diesen Sommer könnts spanned werden...

    Gruß

    Wenn nämlich der kosmische Raum völlig leer und kräftefrei ist, wie die Relativisten es voraussetzen, dann kann natürlich nichts explodieren. Da fehlt die physikalische Kausalität für diese Explosion. Die Urknalltheorie ist also eine Vorstellung, die genauso wie andere

    Wie lautet die Voraussetzung der SRT? Die lautet nicht, das ein kräftefreier, leerer Raum ohne physikalischen Eigenschaften vorliegt. Ich verlange als Quelle die originalen Arbeiten von Einstein. Fakt ist nämlich, das davon nirgends die Rede ist. Ich habe die Arbeiten mehrfach durchgelesen.

    Davon abgesehen, das der Urknall keine Folgerung aus der SRT ist. :whistling:

    BTW: Deine "Geschenk von oben" Fälschung habe ich schon mehrfach durchgekaut. Dumm ist ja, das Minowski von der Lorenzäthertheorie spricht und nicht von der Relativitätstheorie. Der Vorsatz wird jedoch von deiner Fälschungstruppe Namens GOM weggelassen und einfach durch die Relativitätstheorie ersetzt. Eine glatte und ziemlich plumbe Fälschung!

    Gruß

    okay, nehmen wir mal an die Welt ist "gewachsen" aus Materie und Energie... da frag ich mich trotzdem immernoch woher kommt Materie und Energie :) ?

    Hallo

    Ich denke der beste Ansatz ist derjenige, das man sagt, die Gesamtenergie des Universums ist 0. Dann erübrigt sich die Frage.

    Zitat

    Also fange ich "Mensch" mal klein an und frage euch "Menschen", ob mir (auch wenn die Frage für einige "klein" erscheint) diese Frage siehe oben jemand beantworten kann?
    Oder woraus Materie und Energie besteht?

    Total doofe Frage, weil sie Erkenntnistheoretisch nicht weiter führt. Das kann ich sehr einfach zeigen. Nehmen wir an, du sagst, die Materie ist aus dem und dem augebaut. Dann komm die nächste Frage: Aus was wiederum ist 'dem und dem' aufgebaut. Das Spiel lässt sich unendlich weitertreiben und kann nur mit Hilfe eine Religion gestoppt werden. Da religöse Erklärungen in der Naturwissenschaft ausscheiden, lässt man das.

    Man geht wie folgt vor: Man beobachtet etwas. Dann versucht man das ganze qulitativ und quantitativ allgemeingültig zu beschreiben. Das geht nur über das Schreckgespenst namens Mathematik. Wenn ich das getan habe, habe ich eine Theorie. Jetzt leite ich Vorhersagen aus der Theorie ab, natürlich andere, als die anfängliche Beobachtung aus der ich die Theorie abgeleitet habe. Ich suche vor allem Extremsituation, wo ich vermute, das die Theorie nicht gültig sein könnte. Das versuche ich dann wiederum zu beobachten. Entspricht das Ergebniss der Theorie, dann bleibt sie bestehen und ich suche nach anderen Situationen. Wenn die Beobachtung meiner Theorie widerspricht, dann ist sie falsiert. Nun gehts wieder theoretisch weiter. Ich muss meine Theorie modefizieren, das die Beobachtung da rein passt. Dann hab ich ne neue Theorie und das Spielchen geht wieder von vorne los.

    Bei diesem Prozess landet man oft ganz automatisch auf tiefergehenden Strukturen.

    mfg

    Hallo Abraxas

    Ja, das ist kein Geheimnis, das Karzei (leider) nur ein Marionette der USA ist. Ich greife ausnahmsweise auf einem Wiki Artikel zurück, der meines erachtens trotzdem schon recht aufschlussreich ist. Der Englische ist eigentlich noch besser.

    Zitat

    Karzai studierte von 1978 bis 1983 Politik an der Himachal-Universität in Shimla (Indien) und kehrte dann Ende der 1980er Jahre nach Afghanistan zurück, um anti-sowjetische Kräfte zu unterstützen. Nach seinem Studium hielt er sich oft in den USA auf, wo einige Familienmitglieder leben. Nachdem die sowjetischen Streitkräfte aus Afghanistan abgezogen waren, war er Minister im Kabinett von Burhanuddin Rabbani.
    Als die Taliban Mitte der 1990er Jahre die politische Bühne betraten, unterstützte Karzai sie zunächst. Allerdings brach er dann mit ihnen wegen ihrer Nähe zu Pakistan, vor allem aber weil ihnen die Ermordung seines Vaters zugeschrieben wurde. Er floh 1996 in die Botschaft der UNO. 1997 brachte Karzai einige seiner Familienmitglieder nach Quetta und bemühte sich von dort um die Wiedereinsetzung von König Zahir Schah. Karzai lebte einige Jahre in den USA, wo er als gut bezahlter Berater beim Unocal-Konzern anheuerte. (Der Ölkonzern Unocal unterstützte die Taliban in Afghanistan. Er hatte Pläne für eine Pipeline in Afghanistan, und war auf die Zustimmung der Taliban angewiesen. Die Pipeline von den Ölfeldern des kaspischen Meeres durch Afghanistan bis zum Meer südlich von Pakistan gibt als vielversprechende Pipeline für den boomenden asiatischen Markt.)
    Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 arbeitete Karzai mit den USA zusammen, um das Taliban-Regime zu stürzen und eine neue Regierung aufzubauen. Bereits am 4. Dezember 2001 wurde er auf der Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn zum Präsidenten der Übergangsregierung ernannt.


    Tiefer geht der Artikel von der Uni Kassel , der noch den entscheidenden Punkt bringt. Karzais Postion steht und fällt mit den ISAF-Truppen, die nun einmal auch zum großen Teil amerikanisch sind, ach und seine Bodygards bestehen offenbar auch aus US-Truppen. Im Klartext, wenn er nicht das tut, was man von er will, könnte er Gefahr laufen, das er seine Position verliert. Nun liegt es in der menschlichen Natur, das viele Menschen eine hohe Position nicht verlieren möchte. Auffällig ist auch seine Nähe zum ehemaligen König, dieser war anfangs die erste Wahl und sollte wieder eingesetzt werden. Wer sich noch an die Medienberichte erinnert, wie toll doch dieser König sei, dem ist auch klar, warum die zweite Wahl auf ihn fiel. Karzei hatte schon immer hervorragende Kontakte zum CIA. Wie Karzai zu Ölpipelines stand vor dem Krieg ist sicher auch mal eine Recherche Wert. :huh:

    Ach ja, sehr schön ist auch, wie in Afghanistan gewählt wird. Wer wählt denn die einzelnen Stammesführer?! Warum gibt es denn kein Aufschrei der Amerikaner bzw. Nato, wenn das hohe Ziel doch eine faire und transparente Demokratie sein sollte? Ein Schelm, wer böses denkt

    Zitat

    SPIEGEL: Demokratie, wie wir sie verstehen, ist die individuelle Ausübung der Bürgerrechte. Wenn in Afghanistan aber ein Stammesführer einen politischen Entschluss fällt, ist der verbindlich für die anderen Stammesangehörigen.
    Karzai: So geht es auch in Parteien zu. Wo liegt der Unterschied? Selbst innerhalb des Stammes gibt es Abweichler, die anders abstimmen als ihre Führer. Dagegen lässt sich nichts machen. Doch in Parteien können Abweichler diszipliniert oder verstoßen werden. Also, Demokratie ist in Ländern ohne solche Restriktionen stärker.
    SPIEGEL: In Afghanistan wird Demokratie zwangsläufig anders aufgefasst als in Europa.
    Karzai: Ja, und nicht alles ist falsch daran, wenn jemand einem anderen, der Anleitung benötigt, bei der Entscheidungsfindung behilflich ist. Stellen Sie sich doch einfach einmal vor, ich wollte bei einer Wahl in Bayern meine Stimme abgeben, ohne die Kandidaten und ihre Unterschiede zu kennen, und würde Sie fragen, wen ich denn wählen sollte, und Sie würden mir helfen - wäre das für Sie ein größeres Problem?
    SPIEGEL: Wir könnten Ihnen einfach etwas einreden.
    Karzai: In jeder Wahl findet diese Manipulation statt. Ich will Ihnen ja nur den Gedanken nahe bringen, dass der Stamm oder die Tradition nicht unvereinbar mit Demokratie ist. Beides stärkt die Demokratie. Deshalb konnten sich militärische Machthaber in Afghanistan nicht halten. Afghanen hassen gewaltsam auferlegte Gesetze. Populär sind in meinem Land Menschen, die sich in den Dienst größerer Ideale stellen oder den Konsens fördern.

    Viel Glück und Gruß

    [size=18]Taxi zur Hölle

    [/size][left][size=18][size=12pt]Eine sehr aufschlussreiche Dokumentation über die Abschaffung der Genfer Konvention in der USA. Auch aus der Sicht der 'Bauernopfern' die gebracht wurden, die Opfer der Kriegsverbrechen seitens der USA, sowie über Bush's eigene Begnadigung.

    Hier frei anzusehen.
    Alternativ auf youtube .
    Gruß
    [/size][/size][/left]

    Wenn sie mißbraucht werden und nicht positiv genutzt werden, dann liegt was im Argen. Und zwar bei denen, die mit der Volkserziehung betraut sind. Da ist fehlende Erziehung und Aufklärung der Kinder über Werte und Qualitäten ihres jeweiligen Landes genauso schädlich, wie Propaganda und hohle Phrasen von recht oder links!

    Hallo Lara

    Stimme ich fast vollständig zu, Werte sind das A und O für jede Gesellschaft die funktionieren soll. Hm mal ein Beispiel aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz:

    Es ist heute viel zu viel selbstverständlich und sei es, dass einem das Leben gerettet wird. Glaubst du man bekommt noch ein Danke zu hören? Bei der letzten FFw Hauptversammlung war es ein einziges Danke, von dem berichtet wurde und das obwohl, Menschen in ihre Freizeit dafür opfern. Das Danke wurde extra hervorgehoben, aber trotzdem steht es ziemlich einsam da. Viel eher wird es als normal angesehen, das jemand kommt, wenn einer einen Autounfall baut und einen rettet. Ist ja deren Job! Nein, es ist Freizeit, neben dem Job. Diese einfache Danke ist vielleicht eine reine Formalität, aber es ist schlicht was schönes, wenn man auch mal hört, das es jemand ausspricht. Viel zu selten, leider.

    Gleichzeitig haben viele Feuerwehren, ein enormes Personalproblem, weil sie eben auf freiwillige angewiesen sind, die ihre Freizeit dafür opfern. Eigentum verpflichtet, das gilt heute so gut wie gar nicht mehr. Ein Wert, ein Beispiel, was viel mehr vermittelt werden sollte, muss. Es mag eine gewisse Perversion haben, aber ehrlich gesagt, ich warte schon drauf, bis einmal auf Grund von Personalknappheit Fehler gemacht werden und jemand auf Grund dieses Fehlers stirbt. Ich weiß genau, welche Leute als erstes aufschreien werden. Diejenigen deren Freizeit zu schade für so was ist, diejenigen, die nicht Danke gesagt hätten.

    Wie wird heute beobachtet und berichtet? Ah da ist ein Foto, wo einer raucht am Einsatzort. Das kann man ja hübsch ausschlachten, böse böse Feuerwehr. Das zu diesem Zeitpunkt schon alles wichtige getan war, der Einsatz so gut wie abgehakt ist ja nicht wichtig. Das der Mann vorher hart in seiner Freizeit gearbeitet hat ist nicht wichtig.

    Firmen und Betriebe und Verständnis dafür, dass man jederzeit angepiept werden kann, um auszurücken? Pah, das kostet ja Geld. Aber wehe wenn die eigene Firma brennt und es ist jemand nicht rechtzeitig vor Ort oder es wird ein Fehler gemacht

    Ich höre so viele Leute über den so genannten Werteverfall schimpfen, sehe aber kaum welche, die aktiv was dagegen tun und dazu gehört zum aller erst mit guten Vorbild voran zu gehen, alles andere ist in meinen Augen Heuchelei.

    Das war mal ein Beispiel zu den Werten und Qualitäten, man könnte quasi endlos darüber fortfahren. Noch zu meinen einschränkenden fast, am Anfang. Ich finde einfach, dass Werte und Qualitäten nicht mit einer Nation gekoppelt werden müssen oder sollen. Dadurch öffne ich alle Möglichkeiten der Manipulation, viel eher finde ich, das es die Werte und Qualitäten selbst sein sollten, die im Vordergrund stehen müssen/sollten. Dann lässt sich das auch nicht mehr so leicht missbrauchen. Ich lass mal gut oll Goethe sprechen, der es schön auf dem Punkt bringt:

    "Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehören, wie alles hohe Gute, der ganzen Welt an und können nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zu gleich lebenden, in steter Rücksicht auf das, was uns vom vergangen übrig und bekannt ist, gefördert werden".

    PS: Sehr aufschlussreich und interessant finde ich Taxi zur Hölle , im Kontext zur Amerikadiskussion. Vor allem aber, der Film ist gut recherchiert und einwandfrei belegt.

    Gruß