Beiträge von Phasenverschobener

    1. Wieso gehst du nicht auf ihren Beitrag ein?

    Wenn jemand biologische 'Rassen' bei Menschen behauptet, der sollte zumindestens mal wissen, was Rassen im biologischen Sinne überhaupt sind. Ich verlang ja nicht, die genauen Vererbungsmechanismen wiederzugeben. Wenn jemand noch nicht einmal weiß, wie die Arteneinteilung läuft in der Taxonomie, dann handelt es sich offensichtlich um einen Ideologen/in. Da ist diskutieren zwecklos, weil das die aller erste Frage ist, die sich bei einen selbständig denkenden Menschen ergeben müsste. Das bisher abgelieferte sieht nämlich ganz nach Eisbärs Einschätzung aus, stumpf zusammengetragen, wie es gerade ins weltbild passt. Völlig unreflektiert.

    Zitat

    2. Wenn du nicht exakt weißt, was win32k.sys macht, hast du am Computer nichts verloren!

    Der Vorwurf war doch offensichtlich an Eisbär gerichtet, das er angeblich nicht informiert sei.Schlechte Analogie, wie gesagt das war keine echte Fachfrage, sondern nichts weiter, als die impliziete Frage, wie man ein 'Rasseneinteileilung' in der Biologie ist. Ein solcher Vorwurf von jemanden, der noch nicht mal weiß, was eine Taxonomische Einteilung ist, wäre lächerlich. Dann noch vorgeben, selbst informiert zu sein, würde das gerade zu ins völlig Abstruse führen. Die Analogie wäre zutreffender, wenn mir jemand erzählt, mein Programierstil in c sei beschissen und ich sei schlecht informiert über das Thema, aber nicht mal eine grundlegende Ahnung von c hat, gar nicht mal weiß, was c ist, dann ist es genauso lächerlich.

    Gruß

    Jo

    Zwei Fragen:

    1) Ist das dein Ernst?
    2) Hast du dich informiert? Ich nenne mal einen elementaren Grundbegriff, ohne den in der Biologie in der Richtung gar nichts läuft: Nomenklatur der klassischen Systematik. Wenn er dir nichts sagt und du erst googeln musst, dann ist ein 'Ja' doch ziemlich fehl am Platz.

    Gruß

    Ich würde sagen, dass Aristoteles über die "Logik" der Relativitätstheorie im Grabe rotiert.


    Ach? Wollen wir mal schauen.

    Zitat

    [font='Arial'][size=10]Deine logische Analyse Deines Satzes ist nämlich grob fehlerhaft,[/size][/font]


    Also ist die Ausagenlogik grob fehlerhaft. Wie war das noch mit Aristotoles? Du hast offenbar kein Plan, was Logik ist. mach doch mal den Anfängerkurs, den ich verlinkt habe. Mit deinen ganzen Ausagen aka is ja logisch nicht haltbar etc führst du dich von vornerein ad absurdum. Weil die Aussagenlogik schon in ihrer Quintessenz dem widerspricht. Eine Aussage ist a priori weder wahr noch falsch. Deine 'Scheinlogik' ist aber nicht unbekannt. Das Wort Dogmatismus trifft es.

    Zitat

    [font='Arial'][size=10] Er ist nicht wahr, er ist unentscheidbar, weil man physikalisch die Zeit nicht messen kann.[/size][/font]


    Sorry. Selten so gelacht. Wenn du die Relativitätstheorie widerlegen willst, warum beschränkst du dich nicht auf diese? Das ist mal wieder eine platte Behauptung aka die gesamte Physik ist falsch, auch die klassische. Ohne irgendeine Alternative liefern zu können. Klasse. Seid Galileo geht man von einer real physikalisch messbaren Zeit aus. Galileo hat sich mit dieser Thematik sogar ausführlich beschäftigt. Die ganze Physik hängt an der realen Existenz der messbaren Zeit.

    Gruß


    Ich würde im Gegenteil sagen, dass Deine ganze Beweisführung für die Katz ist.

    Du willst also ernsthaft behaupten, das Ex falso sequitur quodlibet nicht gilt? Aristotoles rotiert im Grabe. Weißt du was, auf dieser Basis kann ich dir Beweisen, das schwarz = weiß ist. Wenn du Lust hast, kann ichs mal vorführen.

    Zitat

    [font=Arial][size=10] "[/size][/font][font=Arial][size=10]A = Synchronisation, woraus folgt B = Die Uhren gehen gleich. [/size][/font]

    Nö, das ist eine Definiton. Das nennt man Äquivalenzbeziehung.
    Synchronisation:<==> Uhren werden auf Gleichgang gebracht...

    Zitat

    [font=Arial][size=10]A = Marsmännchen, woraus folgt Marsmännchen leben auf dem Mars. [/size][/font]

    Was ist denn das? Aus Marsmännchen folgt, das Marsmännchen auf den Mars leben?!Ganz davon abgesehen, die Syntax ist selbst für meine Verhältnisse schlimm.

    Wenn dann so: Ein Marsmännchen ist eine Männchen, das auf den Mars lebt. Das ist ebenfalls eine Definition, ergo eine Äquivalenzbeziehung.
    Marsmännchen(A):<==> Männchen die auf den Mars leben(B). Eine logisch einwandfreie Definition. Die Wahrheitswerte sehen so aus, mal ganz exemplarisch:

    [font=Arial][size=10]A|B |A<=>B
    [color=#000000][/color]w | w | w
    w | f | f
    f | w | f
    f | f | w [/size][/font]

    Als logischer Spielraum bleibt also:
    Es leben keine Männchen auf dem Mars und es gibt keine Marsmännchen.
    und
    Es leben Männchen auf den Mars und es gibt Marsmännchen.

    Die anderen Sätze sind logisch immer falsch.

    Schau mal, hier gibts eine ultra simple Einführung in die Aussagenlogik:
    http://www-info1.informatik.uni-wuerzburg.de/databases/LogikLernprogramm/

    Gruß

    Gehen also die bewegten Uhren langsamer, weil die Zeit dilatiert, oder aber dilatiert die Zeit weil die Uhren langsamer gehen? Oder könnten die Uhren auch aus anderen Ursachen langsamer gehen? Deine Aussage Die Zeit geht langsamer, daraus folgt logischerweise auch, das Uhren langsamer gehen ist also logisch nicht gültig und nicht konsensfähig, sie ist lediglich eine Behauptung und kann nicht den Anspruch einer logischen Folgerung erheben.

    Auf was für eine Logik beziehst du dich?

    Satz: Aus der Zitdilation folgt, das die Uhren langsamer geschrieben.
    In der Sprache der Logik geschrieben:

    Bezeichnungen:
    A:=Zeitdilatation
    B:= Uhren gehen langsamer
    w:=wahr
    f:=falsch

    Der komplette Satz umgeschrieben in das Axiomatische System der Logik:
    A=>B

    Alle möglichen Variationen:
    A|B |A=>B
    [color=#ff0000]w|w | w[/color]
    w|f |f
    f |w |w
    f |f |w

    Rot ist genau mein Satz. Du sagst mein Satz sei ungültig, da dies aber im Widerspruch zu Logik steht, die aussagt, das der Satz logisch wahr ist, gilt eben Ex falso sequitur quodlibet. Auf deutsch gesagt, deine ganze Beweisführung ist für die Katz.

    Gruß

    Manfred von Ardenne, Melitta Bentz, Ottm. Heinsius v. Mayenburg, Albert Einstein, Hugo Junkers, Philipp Reis, Conrad Röntgen, Konrad Zuse, Carl Benz, Karlheinz Brandenburg, Gottlieb Daimler, Rudolf Diesel, Johannes Gutenberg, Heinrich Hertz, Otto Lilienthal, Wernher von Braun, Robert Koch.

    Herrlich, wenn hier stumpf Namen aufgezählt werden.

    Zitat

    [color=Black][font='Tahoma'][size=10]dass die "Nordischen" selbsständig denken[/size][/font][/color]

    Gehörst du zur 'nordischen Rasse'? Dann hättest du ja selbstständig gedacht und zuvor z.B. mal ein paar Werke von Goethe gelesen und dich mit deren Inhalten selbsständig beschäftigt. Hast du dich mal mit nur einem der Namen selbsständig beschäftigt, ohne dritten einfach nach dem Munde zu reden? Oder war Gutenberg der, der den Buchdruck erfunden hat und dann war es dann auch... Aber bleiben wir bei Goethe, mich wundert es sehr, dass du gerade ihn als Beispiel heranführst. Hast du dich mal mit seinen Werken selbsständig auseinander gesetzt? Kennst du mehr von ihm, als der "Erlkönig" aus der Schule und "Des Epimenides Erwachen" aus dem Munde dritter? Wenn ja, was genau ist denn so toll an Goethe?

    Das Geschichte für dich offenbar eine lineare Angelegenheit ist, soll mich vorerst mal nicht weiter wundern...

    Jo Was willst du genau aus der 'Mythologie' ableiten? Ich weiß nicht worauf du hinaus willst, aber ich hoffe doch, das du nicht damit kommst, das vieles selbst bis in unsere Kultur übernommen wurde?! ?(

    Gruß

    Mit der bloßen Bildung von Mittelwerten bei den Geschwindigkeitsschwankungen des Gangs von bewegten Uhren hat man nämlich noch lange lange lange nicht die Relativitätstheorie bestätigt

    Stimme ich doch voll zu. Deswegen halte den Text von A.C. Kelly für hochgradigen Unsinn und das Auswertungsverfahren von Hafele und Keating für sinnvoller. Dumm, wenn man die eigenen Referenzen nicht liest. :D

    Schönes Beispiel, hat dummerweise nichts mit der Relativitätstheorie zu tun. Würdest du feststellen, dich mal mit der selbigen auseinandersetzen willst. Hierbei geht es um die Konventionen von Einheiten. Wenn man nicht fähig ist die Umrechnungsfaktoren einzufügen, dann kann nur Schrott rauskommen. Allerdings ist man seid Galileo Galilei schlauer. Physikalische Gesetze sind nämlich gar nicht an Einheiten gekoppelt. :rolleyes: Sie werden unhabhängig davon formuliert. Eineheiten kann man definieren und einsetzen wie man lustig ist. Du kannst sogar eine Jocelyne-Minute definieren, wenn du Bock drauf hast. Wenn du dann aber die Umrechnungsfaktoren zu anderen Einheitensystemen nicht beachtest, dann bist du selbst Schuld. Nur mit der Relativitätstheorie hat das nichts zu tun...

    Zitat

    [font=Arial][size=10]dass die Geschwindigkeit der Gang von Uhren die Geschwindigkeit der physikalischen Ereignisse in der Natur bestimmt und steuert.[/size][/font][font=Arial][/font]

    Behauptet die Relativitätstheorie glücklicherweise auch nicht. Die Zeit geht langsamer, daraus folgt logischerweise auch, das Uhren langsamer gehen. Nicht Uhren gehen langsamer und daraus folgt, das alles andere auch anders abläuft. Implikationen sind nicht umkehrbar, das ist einer der elementaren Grundaussagen der Logik.

    Ging es nicht um die Relativitätstheorie? Deine Privatphysik kannst du von mir aus zehn mal am Tag wiederlegen. Dann solltest du deine Privatphysik aber nicht Relativitätstheorie nennen. Führt zu Verwechselungen. ;)


    Gruß


    Na ja, von einer "Zeitkontraktion" habe ich nie bei der Relativitätstheorie gehört, nur von einer "Zeitdilatation"

    Für das fettgedruckte bin ich verantwortlich. Im Kindergarten gibt es das Spiel stille Post . Das zeigt eindrucksvoll, das man sich nicht auf das verlässt, was man irgendwo hört, sondern immer zu sieht, sich die originalen Nachrichten anzuschauen. Dann ergibt sich nämlich auch nicht so etwas:

    Zitat

    Am besten sollte man immer grundsätzlich Uhren bei sich mitführen, die nachgehen, so bleibt man immer jung.

    oder so etwas:

    Zitat

    loß man darf sich natürlich fragen, wie die Lebenszellen im Organismus
    der Reisende wissen, dass seine mitgeführte Uhr gerade vorgeht oder
    gerade nachgeht, um sich schneller zu teilen oder aber auch um
    schneller abzusterben

    Nichts von dem kannst du aus der speziellen Relativitätstheorie folgern, die Einstein verfasst hat bzw. von einigen andern weiterentwickelt worden ist. Nur müsstest du dir mal die passende Literatur besorgen. ;) Hat man ja alles irgendwo gehört, das die spezielle Relativitätstheorie solche Folgerungen zulässt. :thumbup:

    Gruß

    Ich muß Dir Recht geben Phasenverschobener,
    ich lasse meinen Wagen immer nur von Männern waschen (ich hab mal ein Foto gemacht).
    Wenn ich hinterher einsteige fühle ich mich irgendwie so wohl und ich meine der Wagen sei auch etwas sauberer als sonst

    Hm das mit den Autowaschen stell ich mir irgendwie anders vor.
    Wie motivierst du die Herren denn? :P

    waterbrunn: Nicht nur in den Krieg ziehen, auch nur die Tatsache, das die gute Frau nach diesen Lehrgang Rekruten ausbildet. Nicht sehr viel später ist sie Zugführerin. Bei uns gab es die Sitte, das der Zugführer (wenn nicht da, der Gruppenführer), die HiBa als erstes durchläuft. :D

    Gruß

    Ich bin zwar Physiklaiin, aber den Grundaufbau, den Grundverlauf und die Zielsetzung eines Experiments kann ich sehr wohl selbständig nachvollziehen


    Ohne den Versuchsaufbau zu lesen und zu studieren?
    Theorie: Science, Vol. 177, No. 4044; Juli 1972
    Experiment: Science, Vol. 177, No. 4044; Juli 1972
    Ohne die Kritik, Beispielsweise von A.C. Kelly zu lesen und nach vollziehen?
    Dazu sind nicht mal Physiker fähig. Saugst du dir deine Texte aus den Fingern, rätst du einfach, schreibst du dir irgendwelchen paranomalen Fähigkeiten zu oder nach den Motto stille Post? Mit nach den Motto Stille Post meine ich, anstatt in den originalen zu lesen, anfangen "der und der hat aber gesagt". Bereits in Kindergarten lernt man, das die stille Post Methode zu völlig fehlerhafen Ergebnissen führt. Ein Physiker kann keine Beurteilung treffen, ohne die originalen Veröffentlichungen gelesen zu haben. Schlicht und einfach, weil er ohne diese zu lesen, die genauen Versuchsbedingungen nicht kennt. Du offensichtlich schon. ?(

    Zitat

    [font='Arial'][size=10]sowie natürlich auch die grundlegenden Prinzipien und die Kernaussagen einer Theorie[/size][/font]

    offensichtlich nicht, denn:

    Zitat

    [font='Arial'][size=10]Einstein hat nämlich nur eine Verlangsamung von bewegten Uhren vorhergesagt bzw. für seine Hypothese vorausgesetzt[/size][/font]

    Eine solche Vorrausetzung hätte ich gerne mal in den Arbeiten Einsteins nachgewiesen bekommen. Fakt ist nämlich, das genau das nicht der Fall ist. Die Zeitdilation ergibt sich als logische Schlussfolgerung und nicht als Vorraussetzzung. Prämisse und Konklusion sollte man auseinander halten können.

    Zitat

    [font='Arial'][size=10]Es kann nach Einstein nur eine Zeitdilatation geben (die bewegten Uhren gehen langsamer), aber gar keine Zeitkontraktion (die bewegten Uhren gehen schneller).[/size][/font]

    Ach? Angenommen eine Uhr 5 mal so langsamer geht und die andere nur 2 mal, dann kommt es selbstverständlich zu einer Differenz. Nur so als Beispiel.

    Gruß

    Errata: In einigen vorhergehenden Beiträgen schrieb ich drei Atomuhren a Flugzeug. Das war falsch, es waren vier. Also, wenn eine extrem abweicht, dann hat man die an Hand von den anderen dreien neu synchronisiert. Hätte eigentlich aufallen müssen, wenn sich jemand mal die Versuchsbeschreibung durchgelesen hätte....

    Soll das heißen, es gibt ein Datenblatt und das bedeutet zwangsläufig, dass die Abweichungen der Uhren voneinander vorher aufgezeichnet wurden?

    Ja natürlich steht das da drauf, wie bei jeden anderen (guten) Messgerät auch. Da steht immer dran, was sich für Fehler bei den Messgeräten ergeben. Bei der Atomuhr konkret gibt es im wesentlichen zwei wichtige Angaben:

    Gang:
    [Blockierte Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/6k5x-2.jpg
    X ist die Angabe der gemessenen Zeit, von der realen Zeit und ? ist eine Zeitspanne. Das ist die Angabe, von der man sonst auch oft hört. Die Uhr geht nach so und so viel Jahren um so und soviel Ungenau. Weiter gibt es die Frequenzstabilität:
    [Blockierte Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/6k5x-3.jpg
    Das ist schlicht die Angabe, wie sich der Gang über mehreren Messungen verteilt. Es handelt sich dabei um das sigma Normalverteilung (Was bei vielen Messungen der Fall ist, aber nicht zwingend sein muss, wird übrigens in vielen Lehrbüchern ignoriert).

    Nun sind wir aber nicht mehr in den guten alten Zeiten von Galilei, sondern sollten mittlerweile unterschieden können, wann Interpolation Sinn macht und wann unverfälschte Werte wichtig sein könnten. Möglicherweise ist interpolieren nicht in jedem Fall sinnvoll!!

    Möglicherweise ist kein Argument, sondern nur eine wage Vermutung. Oben habe ich die wesentlichen Fehler einer Atomuhr angegeben. Spätestens hier zeigt sich, das ein Argument aka ich will keine Rechnerei absolut gar nicht zieht. Es gibt übrigens kein Messgerät, das unverfälschte Werte liefert. Erkläre mir, du mit den Fehlerfunktionen der Uhren umgehen willst, wenn nicht mit knallharter Mathematik. Seid den alten Zeiten von Galilei hat sich natürlich viel geändert, es gibt wesentlich bessere mathematische Methoden, als sie Gallilei angewand hat. Die bekannteste war auf den guten alten 10 Mark schein drauf, die Gaußsche Glockenkurve oder Normalverteilung auf die ich noch weiter eingehen werde.

    So jetzt zur von dir angesprochenen Methode, die muss man sorgfältig wählen. Das einfachste ist, viele Messungen zu machen und dann, nach der Studend-t Verteilung zu arbeiten. In diesem Fall wurde eine andere Methode gewählt um den Messfehler möglichst gering zu machen. Ein Experimentator hat ja faktisch immer nur begrenzte Mittel, die Fehlerbelastet sind. Ziel muss es daher sein, mit den gegebenen Mitteln, eine möglichst große Genauigkeit zu erzielen. Klingt fast wie das ökonomische Grundprinzip.

    Wenn man ordentliche Daten inklusive Fehler hat, dann macht man den Hypothesentest, wie man es bei jedem gutem Abitur gelernt hat.

    Das war der Grund, dass ich auf die Verknüpfung von Erdumdrehung und Justierung der Atomuhren gekommen bin. Das geht zwar nicht unbedingt aus dem Link, den ich dazu angegeben habe, hervor, war aber meine logische Schlussfolgerung.

    TAI und UTC sind zwei unterschiedliche Sachen. TAI ist die internationale Atomzeit, die unabhängig von Bahndaten und so ein Gram abläuft. Weil wir natürlich eine Zeit haben, die sich an astronomischen Ereignissen orientiert hat man noch die UTC eingeführt. Die UTC orientiert sich an der TAI, nur werden die durch die Änderung der Erdbahn verursachten Zeitverschiebungen einfach abgezogen bzw. dazuaddiert. Man führt Schaltsekunden und so was ein. Dazu wird keine Atomuhr verstellt, wie du deinem ersten Link entnehmen kannst. Was, wann wie abgezogen bzw. dazu gerechnet steht alles in deinem zweiten Link.

    Vielleicht mal ein kurzer Abriss, wie Manipulation in der Wissenschaft wirklich funktionier. Es ist leider trauriges Faktum, das es immer wieder vorkommt. Die Technik, wie man manipuliert ist sehr bekannt und bekommt man schon als Student beigebracht. Naja, nicht das es explizit im Skript steht, aber auf jeden Fall bekommt man es mit. Ich kann die Methode der Datenmanipulation ja mal kurz umreisen. Einfach Daten abzuändern ist doof. Wenn Daten manipuliert werden, steht ja auch eine Motivation dahinter, für Physiker gibt es da nur einen richtig gut bezahlten Job in der Industrie oder sonst wo zu bekommen. Ansonsten kann man sich ja von einem manipulierten Experiment nichts kaufen. Also ist es ziemlich dumm, Daten einfach abzuändern, wie es einem passt. Das kann zu leicht aufliegen und dann ist er seinen Job los, weil da Absicht offensichtlich ist.

    Beim interpolieren von Messreihen ist man auf Stützstellen angewiesen und da kann man ein bisschen nachhelfen. Diese Stützstellen sollte man physikalisch sinnvoll wählen, um eine möglichst gute Interpolation zu bekommen. Man kann sie aber auch gerade so wählen, dass das Ergebnis in die gewünschte Richtung manipuliert wird. Die Methode hat den Vorteil, das man nur schwer nachweisen kann (gerade bei komplizierten Rechnungen), ob nun Absicht oder nicht dahinter steckt. Nachteil ist natürlich, das man einen Fehler in der Arbeit nachträglich immer nachweisen kann, aber nur dann, wenn sich das ganze jemand genau unter die Lupe nimmt. Absicht nachweisen kann man ihn dann aber nur sehr schwer Insofern hast du Recht, das die Methode der Interpolation enorm wichtig ist und Möglichkeiten zur Manipulation bietet. Aber, man kann sie halt aufdecken, wenn auch nicht unbedingt, das Absicht dahinter steckt.

    Aber, wenn man so etwas behauptet, sollte man vielleicht mal seine Quelle prüfen, nachrechnen und selbstständig prüfen was Phase ist. Stattdessen wird nur stumpf behauptet und nichts, aber auch gar nichts geprüft. Noch nicht mal die Arbeiten die als Referenzen angegeben werden studiert und das ist das, was mir so gar nicht passt. Dann wird noch auf die böse Rechnerei verwiesen, nur ohne geht es halt nicht. Ich empfinde es als extrem dreist zu behaupten, das Interpolationsverfahren sei Betrügerei, es aber gar nicht erst zu lesen. Das ist für mich eine blanke Frechheit, daher auch mein vielleicht ein etwas rauer Ton. Zumal es nich das erste mal hier ist. Beim Experiment von K.Brecher war es haar genau das gleiche. Da werden Zeilen über Zeilen an Text geschrieben, warum die Beobachtung falsch sein muss, falsch interpretiert würde, aber noch nicht einmal lesen, was denn genau Beobachtet wurde bzw. gemessen. Bravo. Wie war das noch gleich, beim Paper von K.Brecher?

    Nein, das Paper habe ich nicht gelesen und habe es auch nicht vor

    So sieht also seriöse Kritik aus. Naja die Begründung war noch Klasse, erstens ist sie ja Physiklaie und zweiten kann sie zu wenig Englisch. Bravo, dann hätte man das ganze mal, an die angebliche Forschergruppe (G.O. Mueller) weitereichen sollen. Aber die meldet sich eh nicht. Die haben wahrscheinlich die gleiche Begründung... :sleeping: Wichtig ist, das Experiment funktioniert nicht, ist eh geschummelt usw....

    Und noch mal rein Interessehalber - gibt es keine neueren Erkenntnisse zu dem Thema, sondern nur diesen Versuch über dessen Ergebnisse man streiten kann?

    Klar gab es weitere und neuere Versuche. Das nächst anliegende ist auf der ISS geplant. Ansonsten hat man die Zeitdilatation noch auf weitere Arten getestet. Dann gab es noch das Marylandexperiment, davon abgesehen gab es auch noch völlig anders geartet Versuche, wie der Myonenversuch im CERN. Es gibt ja auch die Wissenschaftsreportage Quarks&CO, die sind auch mal nach Braunschweig und haben sich Atomuhren geliehen. Meiner Meinung nach sind die Kritiker mal im Zugzwang, sich in Braunschweig ne Atomuhr leihen und ein Experiment durchführen. Es wird aber nicht mal versucht, wirst du nichts, aber auch gar nichts an Eigeninative finden, mal ein Experiment durch zu führen. Wenn man einen ordentlichen Antrag stellt ist das sogar kostenfrei. Fakt ist, es wurde nicht mal der Versuch unternommen, Forschungsgelder zu beantragen und das ist das was mich aufregt.

    So, genug geschrieben für heute.... Auch wenn mir bei den recht lustigen Ausschnitt von [font='Arial'][size=10][font='Arial'][size=10pt]Theimer [/size][/font][/size][/font]in dern Fingern juckt.

    Gruß

    Wenn man also weiss, dass Abweichungen der Uhren untereinander unvermeidlich sind, dann ist das trotzdem keine Rechtfertigung hinterher am Rädchen zu drehen.

    Warum hinterher? Wo hast du das her? Das steht weder bei den Angaben von A.C. Kelly, noch bei den Originalen Veröffenlichungen. Nachträglich werden die Daten dann noch mathematisch interpoliert. Ist bei außnahmslos jeden Experiment so, beschwert euch bei Galileo Galilei, der hat angefangen damit. Sinn und Zweck: Höhere Genauigkeit. Ohne solche Interpolationen hätte Galileo damals gar nicht arbeiten können, weil er keine Hochgenauen Messgeräte (mit Datenblatt) zur Verfügung stehen hatte.

    Zitat

    Wenn ich noch nicht mal vorher nachgeprüft habe, welche Abweichungen die Uhren voneinander haben, woher will ich dann wissen, wie sie sich verhalten?

    Weißt du was ein Datenblatt ist?

    Zitat

    Natürlich werden unsere Uhren, auch die Atomuhren justiert, auch die Erde dreht sich nie völlig gleichmäßig, so dass schon allein aus dem Grund angepasst werden muss.

    Die nachjustierung dient lediglich der Fehlerkompensation. Die Atomzeit wird nicht an die Bahndaten angepasst. Das ist der Grund, warum TAI nicht direkt als Weltzeit übernommen wird. Lediglich die UTC rechnet das mit ein. Die UTC hat jedoch keinen Einfluss auf TAI, sondert orientiert sich daran. Kannst du alles deinem Link entnehmen.

    Zitat
    Die Erde hatte nach dieser Zeitspanne jedoch 15340 Umdrehungen noch nicht ganz vollendet, dazu fehlten ihr etwa 31,3 Sekunden (Drehwinkel 0,13°). Wegen dieser systematischen Abweichung zwischen TAI und einer zur Erdrotation proportionalen Zeit wird TAI im täglichen Leben nicht zur Datierung von Ereignissen verwendet. Stattdessen wird hier die Zeitskala UTC verwendet.

    Zitatende

    Zitat

    1. welche Abweichung bei den 3 verwendeten Uhren läßt sich im Ruhezustand beobachten? Eventuelle Prüfung ob eine Uhr ersetzt/ausgetauscht werden muss.

    Ist eine bekannte Größe. Findet man alles im Datenblatt einer solchen Uhr. Die Datenblätter sind nämlich nicht aus Jux und Dollerei da. In der Konstruktion einer Uhr (sowie jedes andere Gerät) werden genau diesen Daten festgelegt und dann noch mal empirisch erfasst. Sinn und Zweck der Sache ist, das der Anwender so etwas nicht selbst machen muss.

    Gruß

    Schön, das mich einer versteht. :)
    Das hat wenig mit 'Frauenfeindlicher Hetze' zu tun. Ich dachte, das wäre durch den Nachsatz deutlich geworden, sorry wenns missverstanden wird...

    Zitat

    Komischerweise laufen mehere solcher Mädels beim Bund rum, wo sich unsereiner fragt, wie die eigentlich den Sporttest geschafft haben.

    Das Zauberwort heißt Frauenquote.... Man will so und soviel Prozent Frauen mindestens beim Bund haben, also müsse die, die man hat irgendwie durchgeschleift werden. ;)
    Besonderst für männliche Kameraden, die Berufssoldaten werden wollen, kann das recht frustrierend sein.

    Von lustigen Vorschriften, die aufkommen, wenn eine Frau im Zug ist, will ich nicht mal wirklich anfangen. Wie war das noch gleich? Oberkörperfrei zur Dusche laufen is nich. Warum? Weibliche Kameraden könnten sich sexuell belästigt fühlen. Aber mit BW blau & sexy in Schwimmbad natürlich nicht. ;) Naja, vielleicht sollte man das ganze im Kontrast zur ZDv 3/11 Gefechtsdienst aller Truppen sehen, dann relativiert sich wieder einiges. Obwohl, ich meine gehört zu haben, das die immer wieder gern zitierten Vorschriften inzwischen gestrichen wurden. Bin mir aber nicht sicher...

    Aber warum alles so ernst nehmen und ernst durchkauen, wenn es auch mit ein wenig Humor geht.

    Gruß

    Ich weiß wie gesagt nicht, was Du für Probleme hast. :| Der Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft hat sie auf jeden Fall nicht

    Ist das so schwer zu verstehen? Wenn ihr über Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis spekuliert, dann sollte man sich zu aller erst selbst auch dran halten. Ist das wirklisch sooooooo schwer zu verstehen? Du tust mir wirklich Leid, wenn du das wirklich nicht nachvollziehen kannst.

    Naja, mal gucken was das Max Plank Institut davon halten wird. Abwarten.....

    Gruß

    Hallo

    Doch, hier geht es ganz klar um GOM. Erstmal sind Herr Friebe und du die beiden offiziellen Interessensvertreter! Laut Herr Friebe wurde diese Mail,

    Zitat
    Vor dem Hintergrund der Mitteilung der Forschungsgruppe G.O. Mueller in diesem Thread
    G. O. Mueller referiert die Kritik A. G. Kellys zum Atomuhrentransport von Hafele/Keating 1972 http://18040.rapidforum.com/topic=10097577…577114726198096
    Zitatende

    geschrieben. Ihr solltet euch mal vorher Absprechen. Sind das nun privat Recherchen oder laufen die Recherchen vor den Hintergrund der Mitteilung der Forschergruppe G.O. Mueller? Entscheidet euch mal.

    Natürlich geht es um deine Methodik, die Methodik von Herr Friebe und G.O. Mueller, wie auch die von A.C. Kelly. Wer Behauptungen aufstellt oder Betrugsvorwürfe in den Raum stellt, der steht in der Pflicht, diese auch gut zu recherchieren. Du hast noch nicht mal den Artikel von A.C. Kelly gelesen, noch die Veröffentlichung von Hafele & Keating. Das ist methodisch völliger Unsinn, anders kann man das wirklich nicht mehr höflicher ausdrücken. Damit kann man nämlich jeden Betrug nachweisen.

    Ey du, du hast deine Messungen gefälscht. Sagt zumindest XY. Hab ich zwar noch nie gelesen, hab noch nie deine Veröffentlichung gelesen, aber es ist so.Es liegt ein schwerwiegender Betrug vor.

    Diese beiden Artikel zu lesen ist nun wirklich das aller erste Pflichtmaterial, wenn man von einem Betrug reden will.

    Du willst eine offizielle Untersuchung und schreibst den Präsidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft an? Das ist wieder so was. Ich will ja nicht Kleinlich sein, aber nimm dir einfach mal eine Weltkarte zur Hand. Dann wirst du feststellen, das eine offizielle Untersuchung gar nicht stattfinden wird, wenn ihr den Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft anschreibt. Wenn er wirklich was unternimmt, dann macht er das, was eure Hausaufgaben hätten sein sollen, zumindest nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Kann ich mir aber schwerlich vorstellen. Hier sag ich mal abwarten. Braucht euch aber nicht beschweren, wenn keiner handelt, weil ihr eure Hausaufgaben nicht macht. Naja, abwarten, ich bin gespannt.

    Bevor du mir mit wissenschaftlicher Redlichkeit kommst, dazu gehört zu allererst, das man seine Quellen ließt! Das nicht zu lesen ist schon wissenschaftlich unredlich.

    Richtig wäre, nach guter wissenschaftlicher Praxis:
    a) Seine Quellen zu lesen und nach Stichhaltigkeit zu prüfen.
    b) Die Daten vom Washington University und/oder vom U.S. Naval Observatory einholen.
    c) Diese Daten nach Stichhaltigkeit zu prüfen.
    d) Sollte diese Prüfung Manipulation nahe legen, eine Untersuchung nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis einzufordern.

    Der letzte Punkt ist, du forderst nicht nur eine Prüfung, du tust momentan schon so, als sei es Fakt, das eine Manipulation stattgefunden hätte. Soll ich dir die entsprechenden Stellen zitieren? Muss ich wirklich zählen, wie oft GOM, Friebe und du die Regeln für wissenschaftliche Redlichkeit übertretet? Wenn man mit Betrugsvorwürfen handhabt, so sollte diese selbst tunlichst nach guter wissenschaftlicher Praxis erarbeitet sein.

    Ach, noch so am Rande bemerkt. Hast du schon mal die Eckpunkte der guter Wissenschaftlichen Praxis durchgelesen? Traurig, dass das wahrscheinlich nur eine rethorische Frage sein wird.

    Gruß

    Na ja, einen Mittelwert zu rechnen, wenn es sich ausgerechnet darum geht, das genaue Verhalten von Uhren in zwei entgegengesetzen Richtungen zu beobachten finde ich methodologisch nicht gerade geeignet, glücklich und aussagekräftig, oder?

    Finde ich auch.
    Es waren nur drei Uhren beteiligt, da kann ich keine hohe Genauigkeit erwarten. Richtig wäre es, bei der Datenverwertung so vorzugehen, wie ich es bereits grob aufgezeigt habe.
    Ansonsten solltest du die Arbeit von A.C. Kelly mal lesen!
    Wie bei K.Brecher bist du dir wohl wieder zu schade dafür stimmts?
    Die original Veröffentlichungen von [size=10][font=Arial][size=10pt][font=Arial][/font][/size][/font][/size]Hafele & Keating sicher auch nicht?
    Nur um deine Methodik mal offen zu legen.

    Zitat

    [size=10][color=black][font=Arial]
    Die Experimentatore haben also hier keine Fehler zu kompensieren
    und keine Rechnereien anzustellen, wenn sie das Verhalten von Atomuhren
    bei Bewegungszuständen beobachten wollen: Sie haben lediglich die
    Messergebnisse ganz präzis zu protokollieren. Dafür ist ein
    Meßexperiment ja auch da, das ist ja der Sinn der Sache.[/font][/color][/size]

    Wenn das so wäre, ist die Relativitätstheorie natürlich falsch. Nebenbei noch die gesamte Physik. Wenn du sagst, die Physik ist völliger Unsinn und nichts davon kann funktionieren, bitte. Jede Messreihe wird mathematisch vorher interpoliert. Das ist seid Galilei so. Anders kann man keine zuverlässigen Daten erhalten. Hätte Galileo nicht mit der Rechnerei angefangen säßen wir immer noch im tiefsten Mittelalter. So etwas nennt man Hypothesentest, lernt man bei jeden gewöhnlichen Abi. Es gibt hier gute Nachhilfe Seiten . Nur weil du das nicht kannst, ist das kein Argument. Es ist auch kein Argument, das GOM nicht die einfachste Mathematik versteht (Siehe Fehler H2). Aus nicht verstehen folgt nicht, das etwas falsch ist, sondern das man tunlichst zu sehen sollte seine Definzite zu schließen.

    Zitat

    Formulierung der Null- und der Alternativhypothese
    Spezifikation des Signifikanzniveaus
    Berechnung der Testgröße
    Definition des Ablehnungsbereichs
    Selektion der passenden Hypothese

    Allerdings versagt GOM ja schon beim ersten Punkt. :P
    Wie war das noch gleich? GOM vertritt keine alternativen Theorien?!

    Gruß

    Praegen wir doch einfach den Begriff der "Zeitqualitaet"in diesem zasammenhang.

    Achso. Du willst wissen, warum man eine so genau Weltzeit überhaupt braucht. Naja bekanntestes Beispiel ist das GPS System. Die Uhren der Satelliten müssen regelmäßig nachjustiert werden, sonst wird das ganze System ungenau. Wie willst du das machen, wenn du schon auf der Erde kein genaueres Zeitsystem hast. Da sind so kleine Gangunterschiede eben nicht egal.

    Zitat

    wenn ich jetzt nur DREI solcher "uhren" nehme, frage ich mich warum diese JEDEN tag (zt sogar mehrmals am Tag) korrigiert, bzw nachjustiert werden muessen

    Weil sonst die hohe Genauigkeit nicht erreicht wird. Wenn ich die Uhren sich gegenseitig nachjustieren lasse, dann gehen sie insgesamt genauer. Extrembeispiel: 3 Uhren, eine Uhr bleibt stehen. Keine Ahnung kaputt, bzw Batterie wechseln. Dann justierst du doch die Uhr auch wieder nach den anderen zweien aus. Wenn eine Uhr aus dem Takt gerät, dann richtet man die eine wieder nach den anderen zweien aus. Wir reden ja nicht von Sekunden in dem Fall, sondern um winzige Bruchteile. Übliche wird Cäsium genutzt. Cäsium schwingt auf einer Frequenz von 9 192 631 770 Hz. Ein 'aus dem Takt geraten' entspricht daher einer Zeit von rund 10^-10 Sekunden oder 0,0000000001Sekunden. Ich will aber auch in diesem Bereich eine hohe Genauigkeit erreichen und nicht nur für Sekunden. Für den direkten Alltag ist das zwar irrelevant, aber für exakte Messungen enorm wichtig oder eben fürs GPS.

    Gruß