Beiträge von Phasenverschobener

    Hallo

    Hier meine kurze Erklärung zum superluminaren Tunneln. Hierzu gab es ja eine Menge Zeitungsberichte von wegen Verletzung der Kausalität und es wäre Überlichtgeschwindigkeit gemessen worden. Häufig wird alles einfach so dargestellt, als schicke man an dem einen Ende ein Signal rein und das käme dann schneller als Licht, auf dem anderen Ende wieder raus. Das ist aber ein viel zu grobe Darstellung.

    Es handelt sich nicht einfach um das verschicken von Signalen, sondern es tritt ein Effekt aus der Quantenmechanik auf: Der Tunneleffekt. Wenn eine elektromagnetische Welle gegen eine Art Barriere/Sperre stößt, die mehr Energie hat, als die Welle selbst, dann kommt es nach den klassischen Theorien einfach nicht durch die Barriere. Das ist wie, wenn man gegen eine Wand rennt, die Wand kann aber mehr Kraft aushalten, wie man selbst aufbringen kann. In der Quantenmechanik kommt es aber zum recht seltsamen Tunneleffekt. Einfach gesagt, die Welle kommt doch durch. Ein großer Teil wird zwar reflektiert, aber ein kleiner Teil durchtunnelt die Barriere einfach. Im Bild unten hab ich die Barriere lila und die ankommende Welle in rot gemalt. Ein Teil (blau) wird reflektiert und der andere Teil ist durch getunnelt (gelb).

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    Bei den Tunnelexperimentn interessiert reflektierte Teil nicht weiter. Nur das ankommende und das durchgetunnelte Signal wird betrachtet. Beim tunneln kommt es zu einer Dämpfung der Welle. Diese Dämpfung ist asymmetrisch, im hintern Teil stärker, als im vorderen. Ich hab hier mal ein Wellenpaket gezeichnet und wie sich das ungefähr von den Proportionen verhält. Blau ist der Teil der Welle, der durchgetunnelt ist und rot, wie sie vorher war. Ich habe bei meinen Zeichnungen insgesamt einen Teil weggelassen, nämlich das es bei der Reflektion zu Indifferenzen kommt. Das ist aber nicht weiter relevant, es verkompliziert die Sache nur und man verliert den Blick für das Wesentliche.
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    Weiter gehts im nächsten Bild. Man muss sich vorstellen, wie die rote Welle durch auf die Barriere zufliegt und dann ein Teil durchgetunnelt, also am anderen Ende einfach wieder auftaucht und der Rest zurückreflektiert wird. Die Frage war nun, lang braucht das Signal eigentlich für das tunneln. Ich habe daher quasi einen Schnappschuss gemacht, wo die Welle gerade in die Barriere eindringt und das durchtunnelte Signal gerade heraus kommt, auch wieder unter vernachlässigung der Indifferenzen.

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    Den Fehler den viele gemacht haben, dass sie die Geschwindigkeit der Maximas betrachtet haben. In den Grafiken geht durch die Maximas ein gelber Strich. Da aber die Welle beim tunneln ungleichmäßig gedämpft, hat das zu einer großen Missinterpretation geführt. Auch die Geschwindigkeit des Schwerpunktes hat zu einer Missinterpretation geführt. Unter anderem, die Welle sei schneller als Licht und kommt schon vorher an, wie sie losgeschickt wurde. Wenn man beide vorhergehenden Bilder überlagert, sieht man sofort, dass das ein Fehler ist. Durch die ungleichmäßige Dämpfung verschiebt sich das Maxima. Sollte man nur die Maximas betrachten kommt man zu solchen Fehlschlüssen, die ja vor kurzen auch ziemlich öffentlich diskutiert wurden. Man muss halt, das Wellenpaket als ganzes betrachten, das nennt man Gruppengeschwindigkeit. Ich habe unten nochmal die Bilder überlagert, ich hoffe dann wird deutlich was ich meine.
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    Tatsächlich hat dieses Experiment dazu geführt, das man eine weitere Geschwindigkeitsdefinition einführen musste. Die Informationsübertragungsgeschwindigkeit, die ist bei Wellen gegeben durch die Frontgeschwindigkeit. Man betrachtet anstatt irgendwelche Maximas, den vordersten Teil der Welle, ich denke es leuchtet von selbst ein, das der vorderste Teil die Geschwindigkeit bestimmt, mit der Informationen übertragen werden.

    Alles ein bißchen ernüchternt, denn jetzt kann ich mir nicht die Lottozahlen von morgen zu faxen, mich dann so über den Gewinn freuen, das ich vergesse, das Fax abzusenden. ;) Naja, ich hab das ganze frei von Mathematik gehalten, dadurch wird es zwar etwas schwammig, aber ich hoffe verständlich. Bilder sind alle von mir, weil ich keine anständige Populärwissenschaftliche Erklärung gefunden habe.

    Wer sich näher einlesen will, hier habe ich einer der vollständigsten Überblicke über den Verlauf der ganzen Debatte gefunden.

    Gruß

    Du kennst ja sicher das Experiment mit der Röhre welche in der Mitte verjüngt ist, durch dies ich sag mal Energie durchgejagt wurde.
    Das wunderliche war beim Ergebnis, dass der Zeitpunkt des Austritts früher lag als der des Eintritts. Dies würde dem Kausalitätsprinzip
    widersprechen wurde da gesagt.

    Hallo Abraxas

    Du meinst sicher Superluminares Tunneln? Da muss ich mal ein paar Wellenzüge zeichnen, mit Worten wird das ein schwieriges Thema, vor allem, weil es ohne graphik mathematisch wird. Das da was vorher austritt, bevor es eintritt dürfte stimmen, allerdings nur die Maximas... Ohne Zeichnung wirds echt mathematisch, ich hoffe ich kann dich bis morgen warten lassen. Bin gedanklich noch nicht ganz fit. Lange Nacht.... Dann heute noch Feuerwehrübung gehabt, an deren Ende natürlich auch noch ein bisschen 'gelöscht' wurde. ;)

    Gruß

    ständig mit persönlichem Bezug

    Welchen persönlichen Bezug? Ich sprech nur aus, was Phase ist. Der Begriff Bezugsystem hat nun einmal nichts damit zu tun, wo ein Messgerät steht. Das ist deine Privatsemantik. Die Konsequenzen deiner Behauptung in der Physik habe ich dir aufgezeigt, darauf hin bestreitest du einfach, dies je gesagt zu haben und tust einen auf Opfer, das ich dir etwas unterschieben wolle.


    Gleichzeitig erzählst du, es würde dieses und jenes behauptet, was überhaupt nicht den Tatsachen entspricht. Faktisch kannst du es nicht wissen. Wie willst du das auch wissen, wenn du dich konsequent verweigerst die entsprechende Literatur zu lesen, behauptest aber munter drauf los, saugst dir aus den Fingern oder erfindest einfach. Das meiste, was du hier erzählst hat nun einmal nicht das entfernteste mit der Relativitätstheorie zu tun, sondern löst sich schon in der klassischen Physik auf.

    Es ist schon bezeichnent, das eurer Truppe, das nachkorrigieren ein Geheimniss war, dann ein rießen Drama draus machen, das sie es nachträglich zugeben würden. Natürlich geben sie es zu. Es steht ja auch in der allerersten Origninalveröffentlichung. Aber wenn man sich verweigert diese mal zu lesen....

    Bevor du dich als armes Opferlamm inszenierst, was offenbar deine übliche Masche ist, beende ich die Diskussion von meiner Seite aus. Du bist an keiner Wahrheitsfindung interessiert, das hast du ja schon in diesen Thread implizit schon zugegeben. Was da für Ergebnisse vorliegen ist dir egal, Zeitdilatiton könne es ja sowieso nicht geben. Das hast du bereits ausführlich in diesem Thread dargestellt. Das ist mit anderen Worten: §1 Zeitdilatation gibt es nicht §2 Sollte es Zeitdilation geben tritt §1 in Kraft. Das ganze ist eine Scheindebatte, mit dem Zweck Werbung für deine Truppe und Selbstdarstellung zu betreiben.

    Gruß


    PS: Warte mal hübsch auf die Antwort. Ist dir aufgefallen, das die Anfrage an ein Institut geschickt wurde, das eure Truppe schon kennt und auch schon weiß, wie sie mit euch umgeht! :thumbup: Hättet ihr es mal geschafft die originale Veröffentlichung zu lesen, dann hättet ihr wahrscheinlich innerhalb einer Woche gehabt was ihr wolltet. Weil ihr nämlich die richtige Adresse gefunden hättet. ;)

    Ich würde mich wirklich freuen, wenn irgend jemand auch auf meine Beiträge eingehen würde.


    Hallo Cloud

    Denkst du dabei an jemand bestimmten? Naja, was soll man dazu schreiben, außer du hast Recht. Um ihn als den zu entlarven, der er ist, benötigt keine Tageszeitung oder irgendwelche anderen Mainstreammedien, noch seinen Nick oder 'Wohnort', auf die sich Eisbär stützt. Er bedient sich der primitivsten 'NS-Argumentationen', wobei das Wort 'Argumen(t)' schon völlig fehl am Platz ist und durch 'Agi(t)' ersetzt werden sollte. Diese Analogien erfordern ja von vornherein, das es 'Rassen' gäbe, denn gäbe es keine, wäre die Analogie ungültig. Klassischer Kreisschluss. Zusätzlich muss er natürlich direkte 'Übertragbarkeit' voraussetzen. Kurz zusammengefasst ist seine Argumention einfach, es gibt Rassen, weil es Rassen gibt, nur noch mit seiner Analogie ein wenig erweitert. Kommt aber das selbe bei raus.

    Hokioi

    Danke für die Infos, da muss ich mich mal durchlesen. :huh:

    @ChrisXY

    Seltsam, seltsam... Ob sich das wohl nach Orwell aufschlüsseln lässt?! :evil:

    Gruß

    Wo habe ich das nun wieder gesagt????

    So lange ist das nicht her. Ich habe dir ein Kernprinzip der Physik genannt, der auch der ganz klassischen ohne Relativitätstheorie und du hast ganz klar gesagt, das es falsch sei. Diesem Prinzip bediehnen sich alle meine genannten Bereiche der Naturwissenschaft. Da ist nichts verdreht, deine Rabulistik kannst du dir schenken. Gedächnisauffrischung gefällig:

    Falsch.

    Gruß

    Abgekürzt kann man also sagen, der Bezugssystem einer Messung ist das Messinstrument. Immer. Es gibt keine Ausnahme.

    Aha.
    Kurz gesagt: Die ganze Physik ist Humbug.
    Nicht nur die Relativitätstheorie, sondern auch klassische Physik, technisches zeichnen (auch hier wird der Bezugssystem immer dahin gelegt, wie es dem Konstrukteur gerade passt und nicht dahin, wo gerade was gemessen wird oder ein physikalischer Vorgang stattfindet)

    Wenn es keine Ausnahme gibt, dann muss das ja alles Humbug sein. Der Bezugspunkt muss ja immer beim Messinstrument liegen. :thumbup:

    Schön und gut. Aber warum funktiert das denn in der Realität so gut? Soll doch angeblich alles falsch sein, der Bezugspunkt muss immer, ohne Ausnahme beim Messinstrument liegen. ?(

    Gruß


    Bei einer Messung ist das Meßinstrument der "Beobachtersstandpunkt", also hier die Uhr.
    Uhr = Beobachter.

    Wieder falsch und das in der ganz klassischen Physik. Ich kann mein Bezugsystem völlig frei wählen, ich muss es nicht zwingend dahin legen, wo gerade was messe. Wenn du so etwas fordern wolltes, dann merkt man, das du noch nie einen ganz simplen Bewegungsablauf beschrieben hast. Das wäre Wahnsinn, wenn man so etwas fordern wollte.

    Gruß

    die meiste Erfahrung, was die Schriften von Albert Einstein

    Interessant, obwohl sich die Dame konsequent weigert, diese im original zu lesen?

    Frau Lopez geht auf die Absurdität teils willkürlicher Wahl von Bezugssystemen ein.

    Hab ich schon mitgekriegt.... Die klassische Physik ist schon extrem absurd. :rolleyes:

    Zitat

    Dass ganze Bücherregale von Universitätsbibliotheken nicht mal eben in einem Posting präsentiert werden können, dafür bitte habe Verständnis.

    Dann fordere das nicht von anderen. Ständig die primitivsten Wissenslücken auszubessern, nur weil man sich konsequent weigert die entsprechende Literatur auch selbst zu lesen, ist einfach nur absurd und nervig.

    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    Immanuel Kant

    Zitat

    Sei nicht so vorschnell mit den Einschätzungen meiner Qualifikation - hoffe du hast dein Studium wenigstens erfolgreich abgeschlossen.
    Nimm eine beliebige Definition von Inertialsystem:

    "http://lexikon.meyers.de/meyers/Inertialsystem
    Inertialsystem, ein räumlich-zeitliches Bezugssystem, in dem die newtonschen Axiome gelten, das heißt, in dem insbesondere ein kräftefreier Massenpunkt in Ruhe bleibt oder sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt."

    Da kommt ja kräfterfrei vor. :rolleyes: Dieser letzte Satz ist nichts anderes wieder, als Lex Prima. Davon rede ich die ganze Zeit. Da steht nicht, das nur kräftefreie Massen entahlten sein dürfen, sondern, wenn sie denn enthalten sind, dann muss d²r/dt²=0 sein. Das folgende ist eine glatte Umkehrung der Implikation, einfach nur falsch:

    Zitat

    Selbstverständlich gilt, dass in einem Inertialsystem keine
    Beschleunigungskräfte wirken .dürfen, d.h. wenn in einem IS eine Ladung
    bewegt wird, darf es zu keiner Ablenkung durch ein Magnetfeld kommen.

    In einem Inertialsystem dürfen Kräfte wirken, wie sie lustig sind. Nur, wenn keine Kräfte wirken, dann muss der Massepunkt unbeschleunigt sein. So schwer ist das nicht. :sleeping:

    Gruß

    Hallo Jo

    Naja, ich hab ja mich bisher fein zurückgelehnt und gar nicht argumentiert Die UNECO-Erklärung ist und bleibt eine politische. Inwiefern eine politische Erklärung objektiv ist, ist eine andere Frage. Für mich persönlich hat das gar keine Relevanz. Außerdem fehlen dort ordentliche nachprüfbare Quellenangaben.


    Speziell Neuschwabenland

    Vorweg warte ich noch geduldig auf eine Antwort .

    Es wurden von vielen Ethnien DNS Proben genommen um Verwandtschaftsteste durchzuführen. Sinn und Zweck der Sache war und ist primär eine andere. Die Biologische und geographische Entwicklung des Menschen nachzuvollziehen. Klar gibt es unterschiede im so genannten Genotyp, gerade an dieser wird. Man muss aber zwei Dinge ins Auge fassen, einmal die Varianz und die individuellen Unterschiede im Genotyp.

    Die Varianz ist immer etwas, was ungeheuer wichtig ist bei Statistiken und doch all zu leicht aus dem Auge fällt. Varianz ist einfach das Ding, wie einzelne Merkmale statistisch verteilt sind. Der Durchschnittswert kann gleich sein, aber die Varianz trotzdem ungeheuer verschieden.

    Der zweite Punkt sind die individuellen genetischen Unterschiede. Es bringt nichts einfach nur zu vergleichen, wie verschieden man gegenüber anderen Ethnien ist, sondern muss auch sehen, wie verschieden man gegenüber der eigenen Volksgruppe ist, eben die zu meinem Nachbarn. Gerade hier wird es interessant. Wenn man die individuellen Unterschiede sind sehr viel größer, als die zwischen den Unterschiedlichen Ethnien.

    Zusammengenommen ist es schnell passieren, das zwei Deutsche biologisch verschiedener sind, wie ein Afrikaner zu einen Deutschen. Das ist der Punkt, der den biologischen Rassenbegriff, völlig unhaltbar macht. Wenn jemand darüber Rassen definieren will und diese dann auch noch rein halten wollte, dann dürfte er noch nicht mal Kinder mit einer Frau aus den eigenen Volk ohne ausführlichen DNS-Test machen. Ohne DNS-Analyse bleibt nur noch in die eigene Verwandtschaft zu heiraten. Na dann, Prost Mahlzeit

    Die Daten wurden erhoben durch das Human Genome Diversity Project, die primär die Herkunft des Menschen herausbekommen wollen. Anhand der DNS lassen sich ja die Verwandtschaftsbeziehungen nachvollziehen.

    Die meisten biologischen Merkmale fallen nun mal gar nicht ins Auge, sondern sind unsichtbar. Was auffällig ist und was nicht, ist sowieso ein ziemlich psychologischer Effekt, der auch wieder mit der Kulturellen Prägung zusammenhängt. Wenn es biologisch begründet wäre, hätten die Wolfskinder, nie eine Wolfsfamilie angenommen Klassisches Beispiel sind bei uns die Chinesen, die für uns irgendwie alle gleich aussehen. Ich verwette mein letztes Hemd darauf, das wenn ein deutsches Kind, das von klein auf unter Asiaten aufwächst, das wieder völlig anders sehen wird. Muss mal suchen, vielleicht finde ich sogar so einen Fall. Anthropologische Merkmale sind einfach sehr subjektiv. Warum sollte anstatt der Hautfarbe nicht die Augenfarbe o.ä. wichtiger sein?! Subjektive Kriterien sind immer mit Vorsicht zu genießen, man sieht schnell Dinge, die man sehen will und übersieht Dinge, die man nicht sehen will

    [size=14]Die [/size][size=14]Gespenster[/size]

    Der Alte:
    O Jüngling! sei so ruchlos nicht,
    Und leugne die Gespenster.
    Ich selbst sah eins beim Mondenlicht
    Aus meinem Kammerfenster,
    Das saß auf einem Leichenstein:
    Drum müssen wohl Gespenster sein.

    Der Jüngling:
    Ich wende nichts dawider ein;
    Es müssen wohl Gespenster sein.

    Der Alte:
    Als meiner Schwester Sohn verschied,
    (Das sind nunmehr zehn Jahre!)
    Sah seine Magd, die trefflich sieht,
    Des Abends eine Bahre,
    Und oben drauf ein Totenbein:
    Drum müssen wohl Gespenster sein.

    Der Jüngling:
    Ich wende nichts dawider ein;
    Es müssen wohl Gespenster sein.

    Der Alte:
    Und als mein Freund im Treffen blieb,
    Das Frankreich jüngst verloren,
    Hört' seine Frau, wie sie mir schrieb,
    Mit ihren eignen Ohren
    Zu Mitternacht drei Eulen schrein:
    Drum müssen wohl Gespenster sein.

    Der Jüngling:
    Ich wende nichts dawider ein;
    Es müssen wohl Gespenster sein.

    Der Alte:
    In meinem Keller selbst gehts um.
    Ich hör' oft ein Gesause;
    Doch werden die Gespenster stumm,
    Ist nur mein Sohn zu Hause.
    Denk' nur, sie saufen meinen Wein:
    Das müssen wohl Gespenster sein.

    Der Jüngling:
    Ich wende nichts dawider ein;
    Doch wünscht' ich eins davon zu sein.

    Der Alte:
    Auch weiß ich nicht, was manche Nacht
    In meiner Tochter Kammer
    Sein Wesen hat, bald seufzt, bald lacht;
    Oft bringt mirs Angst und Jammer.
    Ich weiß, das Mädchen schläft allein;
    Drum müssen es Gespenster sein.

    Der Jüngling:
    Ich wende nichts dawider ein;
    Doch wünscht' ich ihr Gespenst zu sein.

    Lessing


    Jo

    Naja, kulturell gesehen, hm da sehe ich für und wider. Da habe ich noch keine feste Meinung. Prinzipiell gab es ja auch schon immer eine Vermischung der Kulturen, mal schneller, mal langsamer. Im Rahmen des Forstschritts geht alles allgemein wieder schneller.

    Letzten Endes gäbe es das, was wir heute als deutsche Kultur sehen, ja gar nicht ohne kulturelle Vermischung. In unsrer Kultur stecken alle Möglichen Einflüsse, nicht nur die der Germanen. Wenn ich auf die Uhr schaue, sehe ich noch uralten babylonischen Einfluss. Auch eine Pizzeria möchte ich nicht missen. Nach etwas Chaos einsteht wieder etwas Neues.

    Anderseits ist es aber auch irgendwo schade. Wenn ich allein mal dran denke, welche Kulturen im Herzen Deutschlands bereits assimiliert wurden. Wenn ich da mal an die Schwalm beispielsweise denke. Sprache (fast) tot, ansonsten gibts diese fast eigene Kultur nur noch im Museum zu bewundern. Ein erhalt der bisherigen Kultur ist schon schützenswert.

    Hokioi
    Was genau soll denn mit der Hautfarbe nicht gehen? Ein Gen hat man glaub ich schon identifiziert und wenn man nach den üblichen Statistiken geht, fehlen noch drei. 4 Gene sind nun wirklich sehr überschaubar Da gibt es komplexere Merkmale, nur die sehen wir nicht.

    Gruß

    Phasenverschobener, für meine Antwort an dich brauch ich Ruhe,

    Hallo

    Lass dir ruhig Zeit. Molekularbiologie ist besonderst interessant zu dem Thema... ;)

    Hokioi Naja, Goethe lebte ja gerade zur Zeit Napoleons, als der 'deutsche Gedanke' entstanden ist. Man braucht nicht zu raten, sondern nur zu suchen. ;) Weil Jo den Anfang gemacht hat, will ich auch mal ein Gedicht von Goethe bringen. Durchaus mit Themenbezug.

    [size=14]Blinde Kuh[/size]

    O liebliche Therese!
    Wie wandelt gleich ins Böse
    Dein offnes Auge sich!
    Die Augen zugebunden,
    Hast du mich schnell gefunden,
    Und warum fingst du eben mich?

    Du faßtest mich aufs beste
    Und hieltest mich so feste;
    Ich sank in deinen Schoß.
    Kaum warst du aufgebunden,
    War alle Lust verschwunden;
    Du ließest kalt den Blinden los.

    Er tappte hin und wider,
    Verrenkte fast die Glieder,
    Und alle foppten ihn.
    Und willst du mich nicht lieben,
    So geh ich stets im Trüben
    Wie mit verbundnen Augen hin.

    Gruß


    [font=Arial][size=10]Man kann also nicht eine Hypothese, die als Voraussetzung einen leeren und kräftefreien Raum wie in der SRT postuliert,[/size][/font]

    Da ist schon wieder der herbeifabulierte kräftefreie Raum, der in der Arbeit Einsteins gar nicht vor kommt.

    Zitat

    [font=Arial][size=10] Wie gesagt, das ist von der Methodik her völlig absurd und unhaltbar,[/size][/font]

    Aha. Alternative hast du nicht. Das funktioniert in der Physik wunderbar. Ich gehe zunächst von einem leeren Raum aus, habe dafür meine Gesetzmäßigkeiten und füge dann, zusätzliche physikalische Vorgänge hinzu, für die es wieder einzeln betrachtet feste Eigenschaften untersucht habe.

    So hat Galileo die Fallgesetze für einen leeren Raum ergründet.

    Zitat

    [font=Arial][size=10]die Schäde des Alkohols mit Testpersonen nachweisen möchte, die nie Alkohol trinken.[/size][/font]

    Den braucht man tatsächlich als Referenz. Deine Methodik ist einfach Unfug. In diesen Beispiel brauche ich einen Nichtalkoholiger unbedingt, möglichst einen, der im Lebensstil dem, der kein Alkohol trinkt, gleicht. Ansonsten kann man gar nicht filtern, was auf den Alkohol zurückzuführen ist und was auf irgend welche anderen Ursachen.

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Hafele/Keating Experiment erhebt den Anspruch, die SRT nachgeprüft und bestätigt zu haben,nicht die ART.[/size][/font]

    Wieder Quatsch. Solche Aussagen findest du nicht in der originalen Veröffentlichung. Aber wenn man sich mit Händen und Füßen weigert zu lesen, merkt man das natürlich nicht. :D

    Meine Frage steht noch offen. Du machst ständig Aussagen über ein Experiment, dessen genaue Durchführung du nicht nachlesen willst.
    Saugst du dir deine Aussagen aus den Fingern, also erfindest du sie einfach, wie es dir in den Kram passt oder glaubst du mit hellseherischen Kräften begabt zu sein?

    Gruß

    Dann lies Einstein besser. Hier kannst Du Teile der Originaltexte nachlesen, zum Beispiel: "Wir setzen noch der Erfahrung gemäß fest, daß die Größe [Formule 2] eine universelle Konstante (die Lichtgeschwindigkeit im leeren Raume) sei."

    An einer andere Stelle setze er ein Raum voraus, wo Gravitationskräfte "vernachlässigbar" sind.

    Klar. Wie Isaak Newton und Galileo auch. Jedes Naturgesetz ist erst mal für idealisierte Zustände geschrieben. So wie Galileo Galilei zum finden der Fallgesetze einen leeren Raum annahm. Ist nach der Logik natürlich alles falsch.

    Von einem kräftefreien Raum, den du behauptet hast, steht weiterhin nichts. Übrigens fand einer der erste experimentelle Bestätigungen gerade nicht in einem leeren Raum statt, sondern bei der Untersuchung der Lichtgeschwindigkeit in einem bewegten Medium, durch Henri Fizeau. Das interessante daran ist, das die Geschwindigkeiten (Lichtgeschwindigkeit im Medium und die Geschwindigkeit des Mediums selbst) sich gerade nach der relativistischen Geschwindigkeitsaddition addieren.

    Gruß

    Bei dem Experiment von Hafele und Keating allerdings fand der Einfluss des Erdmagnetfeldes keine Erwähnung

    Hallo

    Inwiefern beeinflussen Magnetfelder die Axiome Newtons? Weder Lex Prima, Lex Sekunda, Lex Tertia, noch Lex Tertia ist abhängig von einem Magnetfeld. Lies meinen letzten Beitrag, dein ohne Kraft Inertialsystem entspringt lediglich deinen eigenen Erfindungsgeist, entspricht aber nicht der Definition in der Physik. Wir reden hier aber von Physik.

    Schon beim Bau einer solchen Uhr wird das Magnetfeld berücksichtigt, man schirmt es ab!
    Hier kann man mal die physikalischen Grundlagen einer Atomuhr nachlesen.

    Gruß

    [font=Times New Roman][size=36]???
    [size=12pt]Metronom, ich hoffe du weißt, das du dich hier , nach §184 StGB (Verbreitung pornographischer Schriften) schuldig gemacht hast.[/size][/size][/font] :P
    Du solltest das Foto umgehend entfernen und durch dieses hier ersetzen. ;)

    Gruß


    Jetzt bist du wieder beim Einstein - Bashing angekommen... Ob er einen kräftefreien Raum vorausgesetzt hat oder nicht, weiß ich nicht.

    Hallo Chris

    Dazu braucht man einfach Einsteins Arbeit zu lesen.
    Es liege ein Koordinatensystem vor, in welchen die Newtonschen mechanischen Gleichungen gelten.

    Diese mechanischen Gleichungen sind nur unter einer bestimmten Vorraussetzung erfüllt. Wenn ein Bezugssystem unbeschleunigt ist. Es treten keine Scheinkräfte auf. Manchmal wird salopp gesagt, ein kräftefreies Bezugssystem, womit natürlich nicht ein völlig ohne Kräfte gemeint ist, sondern nur, das keine Scheinkräfte auftreten. Man benutzt üblicherweise die Terminologie Inertialsystem. Bei H&K hat man das Bezugssystem folglich in den Erdemittelpunkt gelegt, damit man die Voraussetzungen in guter Näherung erfüllt.

    Gruß

    Im übrigen ist das Wort Rasse wohl nur in Deutschland so negativ belegt, dass man es noch nicht einmal in Bezug auf Menschen verwendet.
    [...]
    ich spreche von Unterscheidungen - nicht von Unterarten (das sind zwei verschiedene Begriffe!!), wenn du meinst, das hineininterpretieren zu müssen, hast du ein Problem!

    Auch in der englischen Sprache spricht man in der Biologie nicht von Rassen sondern von subspecies. Dein Verständnissproblem mit der Unterart kann ich nicht nachvollziehen, ich habe dich doch zu Beginn gefragt, ob du weißt, was Nomenklatur der klassischen Systematik ist. In der Taxonomie ist eben diese Terminologie üblich. Du sprachst von einer Unterscheidung, die biologischer Rassen gleichzusetzen sei. Willst du dich nicht mal entscheiden? Natürlich gibt es auch genetische Unterschiede, aber die gibt es auch zwischen mir und meinen Nachbarn. Das rechtfertigt noch lange nicht, von eine Rasse im biologischen Sinn zu sprechen. Wie soll ich das denn sonst interpretieren? Redest du nun von Rassen im biologischen Sinn oder nicht?

    Zitat

    Was deine Geschichte mit Amala und Kamala angeht , da sie von Wölfen aufgezogen wurden hatten sie auch nie die Chance gehabt, eine Sprache zu lernen, die der Mensch auch zum Denken nutzt

    Eben nicht. Das wurde sehr lange versucht, es hat nicht wirklich geklappt. Die Chance war da, allerdings waren beide von der Kultur so stark geprägt, das sie nicht mehr fähig dazu waren. Die Auswirkungen der Kultur sind eben ungeheuer stark.

    Zitat

    Zitat:
    [color=#0000ff]"Belegen willst du doch, dass die Abgrenzungskriterien der Taxonomie erfüllt sind, um von einer biologischen Unterart sprechen zu können. Da findet sich nichts. Lediglich das es Unterschiede gibt."[/color]

    Aha, das ist also deine Erwartungshaltung, interessant.Wieso sollte ich das tun?

    Ehrlich gesagt, nicht wirklich, zumindest nicht an dich. Ein Versuch war es trotzdem wert. So etwas nennt man dann argumentieren. Was du machst ist Bücherwerbung, in dem du die Bücher herauspikst, die deinem Weltbild entsprechen. Man nennt das selektives denken. Soll ich auch mal anfangen? Was glaubst du, wieviele Bücher es gibt, die deinen 'Rassentheorien' kritisch gegenüber stehen? Das hat aber nichts mit Argumentation zu tun. Die Frage ist, wie kann man die eine oder andere Theorie argumentativ belegen. Selbständiges denken erfordert dann, das man genau die entsprechenden Argumente mit eigenen Worten wiedergeben kann.

    Von welchen Rassen redest du jetzt eigentlich, wenn nicht im biologischen Sinne? Das wäre auch mal schön zu wissen. Nürberger Gesetze, oder was?

    Zitat

    Mit anderen Worten, das Umfeld und die Kultur, in die du hineingeboren wirst, prägen dich natürlicherweise mit.

    Eben, sag ich doch. Genau deshalb ist das, was du bisher gebracht hast, kein Beleg für irgendwelche 'Rassen'.

    Zitat

    Rushtom schreibt in seinem Werk unter anderen auch, dass Asiaten einen höheren IQ haben als weiße Menschen. Also sind nach deiner These weiße Menschen auch eine biologische Unterart, weil Asiaten haben doch einen höheren IQ?

    Der Begriff Unterart ist der Taxonomische Begriff für Rasse. Wie gesagt, ich habe dich von Anfang an gefragt, ob du denn weißt, was die Nomenklatur der klassischen Systematik ist.

    Gruß

    Wer eine dem Alltagsverständnis widersprechende "Naturgesetzlichkeit" für die gesamte Menschheit postuliert, hat eine Bringepflicht, d.h. die "Relativisten" sollten einmal auf Kritik nicht nur übelgelaunt reagieren, sondern einmal eine nachvollziehbare Konzeption des H&K-Experimentes präsentieren. Die Fakten wie sie sich mir heutzutage - sechsundreizig Jahre später - darstellen ist

    Hallo

    Diese Bringschuld wurde schon lange erbracht. Wenn 'Kritiker' sich aber konsequent weigern, diese auch zu lesen, dann obliegt es nicht der Verantwortung der sogenannten 'Relativisten'. Ebenso wenig ist es verwunderlich, das den 'Kritikern' die Korrekturmethoden ein streng gehütetes Geheimnis waren, wenn sie nicht mal fertigbringen in den originalen Quellen nach zu lesen.

    Zum Inertialsystem

    Ein Inertialsystem, ist ein System, in dem die Axiome Newtons gelten. Das heißt nicht, das innerhalb des System keine Kräfte wirken dürfen. Wie du eine derartige Folgerung zustande bringen willst, entzieht sich völlig meiner Kenntnis. Nur zur Erinnerung:

    Lex Prima
    Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.
    Lex Secunda
    Die Änderung der Bewegung einer Masse ist der Einwirkung der bewegenden Kraft proportional und geschieht nach der Richtung derjenigen geraden Linie, nach welcher jene Kraft wirkt.
    Lex Tertia
    Kräfte treten immer paarweise auf. Übt ein Körper A auf einen anderen Körper B eine Kraft aus (actio), so wirkt eine gleichgroße, aber entgegen gerichtete Kraft von Körper B auf Körper A (reactio).
    Lex Quarta
    Für Kräfte gilt das Superpositionsprinzip.

    Gruß

    Kein Mensch braucht ein Anfängerkurs um logisch zu denken.

    Dann überschätzt du dich nach allen Regeln der Kunst. Im Rahmen der Informatik ist Logik ein ungeheuer wichtiges Teilgebiet, weil jeder PC nach diesen Regeln funktioniert. Dieser ist eiskalt und völlig objektiv. (Außer er geht kaputt) Ich hab noch ein paar nette Übungsaufgaben aus meiner Informatikvorlesung. Wenn du sowas nicht brauchst, sollten die ja kein Problem für dich darstellen. ;)

    Gruß

    Seit Galileo - und natürlich auch vor Galileo - haben die Menschen nie "die Zeit" gemessen, sondern "die Dauer von Ereignissen".

    Physikalische Vorgänge sind nur über die Zeit anständig formulierbar. Das geht schon bei der Definition der Geschwindigkeit los. In der G.O.Mueller-Physik ist das vielleicht etwas anderes. Die Dauer zwischen zwei Ereignissen nennt man gerade Zeit, auch Einstein. Dazu müsste man mal lesen, was Einstein als Uhr definiert. Eben die Dauer eines periodischen physikalischen Vorgangs. Da man mit der G.O.Mueller-Physik aber noch nicht mal die einfachsten physikalischen Vorgänge qualitativ und quantitativ erklären kann, kommt die G.O.Mueller-Physik nicht mal gegen die klassische Physik an. Den Gegenbeweis kannst du gerne antreten, dann such ich mal ein paar Experimente zur ganz klassischen Physik raus. Ich habe das G.O. Mueller-Buch gelesen und kann mir daher ein solches Urteil erlauben. Den Gegenbeweis darfst du gerne antreten, dann such ich mal ganz simple Experimente und dann kannst du ja zeigen, ob die G.O.Mueller-Physik zu irgendwas taugt. ;)

    Gesetzt der Fall, ihr bekommt die Rohdaten, die meines Wissens nach, aus rund 5000 Zahlenblöcken besteht. Habt ihr schon irgendwas zur Auswertung vorbereitet? Einen entsprechenden Algorytmus geschrieben etc. pp. oder geht ihr das völlig dogmatisch an. Egal was ihr bekommt, die Relativitätstheorie ist sowieso falsch... Letzteres konnte man ja sehr gut aus deinen letzen Postings gut herauslesen. Selbst die Regeln der Logik (Eine Aussage ist a priori weder wahr noch falsch) hast du dazu über Bord geworfen. ;) Fragen will ich trotzdem noch mal...

    Gruß

    Frage, weißt du was Arroganz ist?

    Ja, allerdings. Jemanden von oben herab zu behandeln. Zum Beispiel jemanden Unwissenheit vorwerfen, obwohl man vorher fragen hätte können, woher er diese Meinung bezieht bzw. auf welche Argumentation er sich stützt. Allerdings muss man sich dann nicht wundern, dass einem mit gleicher Art und Weise entgegengetreten wird. Völlig egal von wem. In meinen letzten Posting sollte übrigens dass Konjunktiv Beachtung finden.

    Zitat


    zu 1.) Was soll die Frage?

    Wollte eine Satire nicht ausschließen.

    Zitat


    zu 2.) Ja weiß ich

    Schön das du das weißt.
    Dann sollte dir aber auch klar sein, das du bisher nicht mal ein einziges Argument gebracht hast. Das die von dir als 'Gutmenschen' titulierten Personen sehr wohl unterschiedliche Mentalitäten usw. unterscheiden. Stichwort: Völkerkunde. Da ist nichts Verwerfliches dran und wurde hier auch nie als solches bezeichnet. Allerdings ist hier vom Rassismus klar zu differenzieren.

    1) Mentalitäten usw. nicht auf biologische Rassenmerkmale zurückgeführt, sondern auf Kulturelle und soziale Zusammenhänge.
    2) Kommt man ohne biologische Rassenunterscheidung aus.

    Ich beginne bei Punkt zwei, den du doch eigentlich belegen wolltest. Bei deinen Texten sticht vorrangig ins Auge, das die Terminologie Rasse gewählt wird. Da frage ich mich erst mal: Warum? Diese Terminologie ist in der Taxonomie gar nicht üblich. Stichwort: Nomenklatur der klassischen Systematik. Wenn man sich biologisch begründen möchte, warum hält man sich nicht an die in die Biologie üblichen Begriffe? Lediglich bei Zucht und Haustieren wird der indifferente Begriff Rasse gewählt, weil es sich so eingebürgert hat. Nicht aber in der Taxonomie. Da drängt sich einem gerade zu der Verdacht auf, dass man einen Zusammenhang zum Nationalsozialismus gerade zu provozieren möchte, um sich dann an entsprechenden Reaktionen hoch ziehen zu können. Kann natürlich auch daran liegen, das Prof. Dr. Jacques de Mahieu kein Biologe ist. :rolleyes:

    Naja, die Terminologie ist zweitrangig. Nun, die Frage, auf welche Argumente soll ich denn eingehen? Du hast noch gar keine gebracht. Das es Unterschiede in Mentalität, Intelligenz usw. zwischen den einzelnen Ethnien, sozialen Gruppen und Kulturen gibt, wird nirgends abgestritten, das muss du gar nicht belegen. In der Völkerkunde werden die eingehend beschrieben und man kann die wunderbar aus kulturellen und sozialen Zusammenhängen erklären.

    Belegen willst du doch, dass die Abgrenzungskriterien der Taxonomie erfüllt sind, um von einer biologischen Unterart sprechen zu können. Da findet sich nichts. Lediglich das es Unterschiede gibt. Schön, die kommen in der Völkerkunde aber genauso vor, nur das man hier völlig ohne Rassismus auskommt. Tatsächlich finden die Abgrenzungskriterien noch nicht mal Erwähnung in deiner Post. Faktisch hast du nicht ein Argument gebracht, das deine These auch nur annähernd belegen würde. Von einer differnzierung zwischen Mensch und Tier will ich gar nicht erst anfangen.

    Zu deinen Intelligenztests. Auf die Art und Weise schaffe ich es sicher zu belegen, das soziale Unterschichten eine eigene biologische Unterart darstellen und daher genau da sind, wo sie hingehören und in Führungspositionen rein gar nichts zu suchen haben. Es sollte sich nachweisen lassen, dass im Schnitt ein geringerer IQ vorliegt. Das sich ein IQ durch Training nur um ein begrenztes Maß erhöhen lässt, ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die meisten neuronalen Verknüpfungen schon als Baby gemacht werden. Muss mal eine IQ Vergleich zwischen West und Ostdeutschland suchen. Wird sicher lustig, wenn ich deine Kriterien ansetze.

    Nebenbei vielleicht noch bemerkt, der Rassenbegriff lässt sich historisch noch weiter zurückverfolgen , bis ins 13. Jh, er kommt ursprünglich aus dem spanischen 'Raca'. Auch damals schon wurde er benutzt um biologische Unterschiede zwischen Menschen herbei zu fabulieren. Hier zwischen Adel und Bauern. Lustig ist, dass man da auch die Argumente vorbringen kann, die bisher so gebracht wurden (Insb. vom guten Neuschwabenland). Fast alle berühmten Persönlichkeiten stammten damals aus dem Adel, auch die Mehrzahl an großen Denkern lassen sich in Adelsfamilien finden. Ein IQ-Test hat man damals noch nicht gekannt, aber ich denke, jeder kann sich ausmalen, wie dieser denn ausgefallen wäre. Der Unsinn einer solche Methodik, das als Beleg darzustellen, dass der Adel eine eigene biologische Rasse sei, sollte hier eigentlich eigentlich jeden einleuchten. Auch biologische Unterschiede lassen sich finden, so war die Bluterkrankheit etwas typisches für den Adel.

    Ich will gar nicht weiter mit Studien kommen, weil ich hier sowieso ewigen Streit vorprogrammiert sehe. Das deine genannten Unterschiede für einen Beleg für rassistische Unterschiede nicht einmal ansatzweise taugen, lässt sich sehr viel eindrucksvoller und auch viel interessanter durch den Fall Kamala und Amala zeigen. Hier wurden, die von dir beschriebenen Unterschiede, noch sehr viel radikaler deutlich. Nur mit den winzigen Unterschied, das man diese faktisch nicht auf irgendwelche Rassen zurückführen kann. Innerhalb einer Generation kann man das völlig ausschließen. Als Erklärungsmodell bleibt einzig, der kulturelle Unterschied. Da dieser logischerweise zwischen Mensch und Wolf riesig ist, bedarf keiner weiteren Erklärung. Die von dir genannten Unterschiede (hier natürlich noch sehr viel stärker ausgeprägt) lassen sich daher voll und ganz auf die Kultur zurückführen und bedürfen keine biologischen Unterarten. Das blanke Gegenteil ist der Fall. Der Vergleich unterschiedlicher Kulturen und sozialer Verhältnisse muss zwangsläufig zu Unterschieden führen.

    Gruß