Die drei F's, sind mir auch neu.... Wo das Fromm aber sicher weniger die Bedeutung katholischer Frömmigkeit zu kommt.
Nein. Wer sollte denn Faulheit als Wert besingen? Hm zum zweiten, langsam, nicht überstürzt lesen, kennst du keine Fablen? Das zweite ist eine.... Nicht wörtlich nehmen, in Ruhe lesen, zurücklehnen und nach dem suchen, was vermittelt werden soll. Fabeln vermitteln Werte in der Regel dadurch, das es gerade so läuft, wie es nicht laufen soll und man dann Lehre daraus ziehen soll. Es gehört quasi immer noch ein gedachtes 'und die Moral der Geschicht ist' dazu. So lassen sich Werte darstellen, die sich nicht immer auf ein Wort runter brechen lassen, vor allem aber sind sie nicht all so sehr 'Zeigefingerhebend'. Ich mag diese Fabeln von Lessing, liegt vielleicht auch daran das ich als Kleinkind viele Fabeln und Legenden erzählt bekommen habe. Übrigens, nicht ohne Grund kommen oft Tiere drin vor. Weils so schön ist, noch eins von Lessing:
[size=14]Der Esel und der Wolf [/size]
Immer wieder zitiert, oft leicht verfälscht und gerade heute in der hochtechnisierten Gesellschaft von enormer Bedeutung ist natürlich 'Der Zauberlehrling' von Gothe, wenn auch sehr bekannt soll er hier nicht fehlen:
[size=18]Der Zauberlehrling.[/size]
Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und WerkeMerkt ich, und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Thu ich Wunder auch.
Walle! Walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe,
Und mit reichem vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.
Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
Bist schon lange Knecht gewesen;
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwey Beinen stehe,
Oben sey ein Kopf,
Eile nun und gehe
Mit dem Wassertopf!
Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe,
Und mit reichem vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.
Seht, er läuft zum Ufer nieder;
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
Und mit Blitzesschnelle wieder
Ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweytenmale!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
Voll mit Wasser füllt!
Stehe! stehe!
Denn wir haben
Deiner Gaben
Vollgemessen!
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!
Ach das Wort, worauf am Ende
Er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
Bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
Stürzen auf mich ein.
Nein, nicht länger
Kann ichs lassen;
Will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! welche Blicke!
O, du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
Doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
Der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
Steh doch wieder still!
Willsts am Ende
Gar nicht lassen?
Will dich fassen,
Will dich halten,
Und das alte Holz behende
Mit dem scharfen Beile spalten.
Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
Krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich! brav getroffen!
Seht, er ist entzwey!
Und nun kann ich hoffen,
Und ich athme frei!
Wehe! wehe!
Beide Theile
Stehn in Eile
Schon als Knechte
Völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!
Und sie laufen! Naß und nässer
Wirds im Saal und auf den Stufen.W elch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen!
Ach da kommt der Meister!
Herr, die Noth ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los.
"In die Ecke,
Besen! Besen!
Seyds gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister."
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und hier kommt noch die Maus . 
Gruß
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