Zitat
uns wurde eingetrichtert: essen reichen - nicht füttern
werd ich mir merken für die zukunft, danke für deine rückmeldung!
ich war ja nur EINE EINZIGE WOCHE dort und bewundere wirklich die leute, die ein ganzes leben lang in diesem bereich arbeiten.
es war anstrengend. körperlich anstrengend, seelisch anstrengend.
und es war nur EINE WOCHE!
auch wenn ich viel lernen durfte in dieser zeit, auch wenn ich etwas geben konnte in dieser zeit, denke ich doch sehr oft darüber nach, wie es sein muss, sein ganzes leben damit konfrontiert zu sein- egal auf welcher seite.
auch jedesmal wenn ich schwanger war, habe ich viel darüber nachgedacht, wie es wäre ein behindertes kind zur welt zu bringen. (DASS ich es zur welt gebracht hätte stand die zur debatte, ich denke wenn eine frau ein kind bekommt muss sie sowieso einkalkulieren, daß auch etwas NICHT perfekt laufen könnte.)
ich stelle mir deine erfahrung mit dem rollstuhl spannend vor. eine andere sichtweise eben.
zur zeit läuft eine sendung auf SAT1, die mir ganz gut gefällt: "geheime helfer".
gut-situierte menschen schauen sich soziale einrichtungen an und entscheiden dann, wem sie geld geben. sie geben sich als hartz4-empfänger aus, helfen dort eine weile mit und schauen, wo es an hilfe fehlt und was gemacht werden kann.
einerseits schaut es auch ein wenig nach "schlechtem gewissen beruhigen" aus.
andererseits ist es eben wirklich eine hilfe für die menschen, die das geld dringend brauchen können um damit zu helfen wo dringend hilfe gebraucht wird aber die finanziellen mittel nicht zur verfügung stehen. und immer ist eben der gute wille allein auch nicht alles.
ich komme vom thema ab.
ich wünsch dir einen schönen tag und viele bereichernde erfahrungen in deinem leben.
liebe grüsse, sonja