Beiträge von Sonja

    hm? hab ich jemals was von esoterik erwähnt?
    ich möchte mich hiermit ausdrücklich von allen esoterikern distanzieren!
    ich hab mit esoterik nix am hut.

    ich komm aus der indianer-ecke.
    wurde von einem inuit-schamanen initiiert, den ich in kanada besucht habe mit seiner ojibwe-frau.

    indianer /eingeborene haben nix mit esoterik am hut.
    ich auch nicht.
    meine tätowierungen sind geschenke an die geister. ich erweise ihnen damit meine achtung, meinen respekt, meine ehre.


    alles liebe, sonja

    ohne soldaten wären die länder ständig bedroht?
    ja, von den deppen, die sich für sowas wie soldaten halten. *kringel*
    sorry, ist mir rausgerutscht.

    ich weiß nicht, mir ist krieg einfach zu langweilig.
    ich wär dafür, daß die väter der kinder dieser welt zeit mit ihren familien verbringen, anstatt krieg zu machen.
    so nach dem motto: "stell dir vor es ist krieg, und keiner geht hin!"

    wenn du das thema nämlich einfach mal abschaltest in deinem kopf (ich spreche keinen bestimmten an) dann existiert es FÜR DICH mal einfach nicht mehr.
    und dann hat man wieder richtig zeit für sinnvolle dinge wie LEBEN!

    herzgrüsse, sonja

    ihr lieben, ich möchte euch heute an ewtas teilhaben lassen, das mich gerade sehr bewegt, innerlich aufwühlt und sowohl tiefste freude als auch tiefstes leid ausdrückt für mich.
    ich hab das heute zum ersten mal gesehen, kenne aber den tänzer schon mehrere jahre aus den medien.
    ich könnt grad heulen- vor .... freude? ... erinnerungen?.... leiden?.....
    auf jeden fall erinnert es mich an meine seelenschwester ceija stojka, oder an den kurdischen flüchtling, der aus dem koran lieder gesungen hat am balkon des flüchtlingsheimes...

    http://de.youtube.com/watch?v=kJIxFUWf4eY&feature=related

    :love: :S :rolleyes: ;(

    :thumbup:
    waterbrunn, eine sorgfältig formulierte sprechpause- JAAA das kommt hin bei ihm.
    er wurde auch schonmal als "depressiver comedian" bezeichnet.
    ich muss noch immer lachen. :D


    alles liebe, sonja

    achso.
    ich wusste nicht, daß in dem verein mehrere gruppen untergebracht waren, wo die einen etwas schlimmer und die anderen etwas weniger schlimm waren.
    das wussten die leute im dorf vielleicht auch nicht.
    aber denen, die vergast worden sind, wird`s wurscht sein, ob es nun ss oder waffenss oder andere ss war.

    Zitat

    es geht hier um die deutsche Wehrmacht und die Waffen SS (Ruhm und Ehre euch Kameraden). Das diese die besten Soldaten der Welt waren und stets fair gekämpft haben, darf und kann nicht geleugnet werden.

    darf doch geleugnet werden.
    in hartheim- oberösterreich zum beispiel, ist die SS in die dorf-wirtshäuser marschiert und hat allen einwohnern eindringlich geraten, die klappe zu halten, damit sie nicht auch "nach hartheim" kommen.
    zur info: in hartheim wurden tausende behinderte, kranke und schwache vergast, die zu schwach waren in mauthausen zu arbeiten. "unwertes leben" (aktion T4)
    die einwohner haben natürlich mitgekriegt, daß da busweise leute rein, aber nicht mehr raus gebracht werden.
    die eferdinger felder (heute noch bestes gemüse-anbau-gebiet) waren rundherum üebrzogen mit schwarzem, klebrigem russ der aus den schornsteinen von hartheim kam.
    vor wenigen jahren wurden rund um das schloss hartheim, wo die leute damals vergast wurden brillen, goldzähne, und viele andere sachen gefunden, die den leuten gehörten, die dort eingeliefert wurden.
    irgendwo hab ich einen artikel darüber verfasst. momentmal, ich kopiere ihn rein:


    Hartheim- eine Vernichtunsanstalt

    Dieses Wochenende habe ich die Gedenkstätte Hartheim in Alkoven bei Linz besucht. Eine Gedenkstätte ist es erst seit kurzem. Das Schloss Hartheim wurde vor wenigen Monaten renoviert und zu einem Museum umgebaut, das komplette Schloss kann nun besichtigt werden, die Dauerausstellung trägt den Titel Der Wert des Lebens
    Wer keine Ahnung davon hat, was Hartheim ist:
    Hartheim ist ein Schloss, in dem zu Hitlers Zeiten im Zuge der Euthanasie etwa 70.000 Menschen vergast wurden.
    Die Menschen die dort vernichtet wurden waren ausnahmslos minderwertiges Leben, das heißt: Leute die zuerst im KZ Mauthausen waren und nicht mehr genug leisten konnten, kranke, alte, schwache, behinderte Menschen.
    Behinderte wurden zu Hause abgeholt, die Eltern bekamen oftmals gesagt, dass die Kinder in ein schönes Heim kämen. Viele Briefe sind heute Zeitzeugen. Briefe, in denen sich besorgte Mütter nach ihren Kindern erkundigen. Mütter, die fragen, ob es ihr kleines behindertes Kind auch gut hat im Heim. Mütter, die keine Ahnung davon hatten, dass ihr Kind nur zwei Stunden nachdem es in Hartheim angekommen war bereits vergast wurde und durch den Rauchfang ging, wie damals gesagt wurde.
    Viele in Alkoven und Hartheim wussten von den Vorgängen im Schloss. Viele sahen die Busse mit den grau bemalten Fenstern in den Hof fahren, hinter den Bussen schlossen sich die Türen. Herausgekommen ist keiner lebendig aus Hartheim.
    Bevor die Aktion T4 gestartet wurde, wurde eine Versammlung im Dorfgasthaus ausgerufen, und ein SS-Mann warnte die Einwohner des kleinen Ortes davor, sich zu sehr mit dem Schloss zu beschäftigen. Es könne leicht passieren, dass sonst auch jemand reinkommt, hieß es.
    Viele Leute sammelten die knochensplitter, die von den Güterwaggons voller Asche auf die Strasse fielen, auf dem Transport zur Donau, wohin die Asche der Toten gebracht wurde.
    Die Knochenstücke sollten Beweise sein, für die Zeit nach dem Krieg.
    Doch diese Beweise brauchte es danach nicht mehr. Man fand tonnenweise Einmachgläser mit Organen. Die sollten eingeschickt werden zur Untersuchung, für Studien, usw zudem wurde alles peinlich genau vermessen und aufgeschrieben.
    Nachdem der Krieg beendet war, haben viele Bauern den Schuppen neben dem Schloss geplündert, und haben leere Einmachgläser für ihr Gemüse gestohlen. Hätten sie gewusst, was diese Einmachgläser beinhalteten bevor das Gemüse darin eingerext wurde.
    Bauern aus Alkoven und umgebung erzählten von starken Ernte- Verlusten, da sich der klebrige schwarze Russ auf den Feldern festsetzte und das Gemüse somit nicht mehr zu essen war. Jeder wusste, was dort passierte. Keiner machte etwas. Keiner wollte zu genau hinsehen. Keiner traute sich.

    Vor wenigen Jahren wurden Rohre verlegt rund ums Schloss Hartheim, und es wurden bei diesen Renovierungsarbeiten Knochensplitter, Tassen, Rosenkränze, Schuhe, Schmuck, Brillen, und vieles mehr gefunden. Der Park vor dem Schloss Hartheim ist heute ein Massengrab.
    In den Schlossräumen kann man tausende Namen nachlesen. Namen, die nur noch wenigen in Erinnerung sind.

    Schulklassen werden durch die Räume geführt: Vergasungsraum, hier wurde das Gas durch Brausen in den Raum gelassen.
    Hier ist das Fenster, an dem die Gefangenen rauf geklettert sind, als sie keine Luft mehr bekamen, hier das Guckloch, durch das Dr. Renno, einer der führenden Ärzte diese Leute beobachtet hat beim sterben.
    Dr. Renno ist vor wenigen Jahren in einem deutschen Altersheim gestorben, und hat vor seinem Tod einem Journalisten über sein Leben in Hartheim berichtet.
    Ich fühle mich nicht schuldig heisst das Buch. Dr. Renno war senil, er erzählte vieles, und wiedersprach sich später.
    Er leitete die Untersuchungen der Menschen, holte das Gold aus ihren Zähnen, er hat vermessen und geschrieben und entschieden.

    Eine Hälfte des Schlosses war der Trakt der Pfleger.
    Während in der anderen Hälfte die Menschen in den Ofen geschoben wurden, tanzten auf dieser Seite die Pfleger, es wurde gelacht und gefeiert, es gab sogar Bälle und Klaviermusik.
    Im Museum hängen Ansichtskarten, die die Pfleger an ihre Angehörigen geschrieben haben: Ich hab mich schon eingelebt hier! und Ein schöner Tag ist heute! Wie geht es den Kindern?

    Ein bisschen schlecht ist mir, als ich letztendlich in die Bücherei gehe um mir ein Buch zu kaufen.
    Und ein wenig Freude empfinde ich, als ich höre, dass es heute dort ein Integrations- Cafe gibt im Schloss Hartheim. Dort servieren behinderte Menschen aus dem nahe gelegenen Institut Hartheim, das heute eines der schönsten Behindertenheime in Oberösterreich ist.

    Und viel nachgedacht habe ich darüber: Sind die heutigen Pfleger die damaligen Mörder?
    Wer sind die Menschen gewesen in anderen Leben, die heute in und rund um Hartheim leben?

    Danach hab ich einige Sonnenblumen gepflückt und habe sie Georg gebracht, einem lieben behinderten Mann aus dem Institut Hartheim, den ich einmal malen durfte, als ich mit dem Kunstzirkel dort einen Tag verbracht habe.

    Hartheim- eine Stätte der Transformation. Schrecken und Vergangenheit auf der einen Seite, Zukunft und Freude auf der anderen Seite.
    Und dazwischen sehr lehrreich für Schulen und Menschen, die sich mit Euthanasie, Altenpflege, Behindertenpflege, und so weiter beschäftigen.

    ich sehe das so:

    nicht die armut ist gestiegen, sondern das ARMUTSDENKEN.
    und es sollte jeder bei sich selbst anfangen, daran zu arbeiten, aus dieser opfer-rolle rauszukommen.
    weil jeder, der das spiel mitspielt, trägt selber einen teil der schuld, die er gerne an die "mächtigen" abgeben möchte, die er selbst doch nährt mit seinem verhalten.
    die mächtigen sind immer nur so mächtig, wie sie "genährt" werden.
    und opfer sind gute nahrung.
    opfer wehren sich nicht, opfer trauen sich nix zu sagen, opfer ducken sich und bleiben klein.

    liebe grüsse, sonja (mir gehts gut, ich bin nicht arm, ich hab genug zu essen für die ganze familie, wir haben ein dach über dem kopf, das haus gehört uns, auch wenn es 150 jahre alt ist, ich bin glücklich und zufreiden und das geld reicht. und das, obwohl ich nicht arbeiten gehe und mein mann nur 1200 euronen im monat verdient.)

    ja, bei tank girl wirds auch gespielt...

    nein, also requiem for a dream war`s nicht...

    der junge in "meinem" film war etwa 8-10 jahre alt und ist immer mit so strassengangs rumgelungert, aus heimen ausgebrochen, ich glaube der film spielte in england...
    und er hat eben immer wierder gestohlen, damit er seiner mutter zu hause helfen konnte, die nur noch halb drogentot im wohnzimmer lag...
    als sie dann dort gestorben ist, hat er sich im schrank verbrannt. (in diesem schrank malte er fratzen an die wände...)

    mehr weiß ich nicht... er spielte damals auf arte... :S

    hallo sooma!
    das lied hab ich vor jahren in irgendeinem furchtbar traurigen film zum ersten mal gehört. ich habe damals an den fernsehsender geschrieben,w eil ich unbedingt wisen wollte, von wem das ist.
    habe den titel per post zugeschickt bekommen und mir die CD von portishead gekauft. war total begeistert davon- und bin es heute noch.
    heute wüsste ich gern, was das damals für ein film war- an den kann ich mich nämlich nur mehr bruchstückhaft erinnern. weiß noch, daß es um einen jungen ging, der eine drogensüchtige mutter hatte. er hat sich am ende des filmes in seinems chrank im kinderzimmer eingeschlossen und angezündet. während der kasten abbrannte, hörte man das lied...

    solltest du den titel des filmes kennen, wär ich dir ewig dankbar.

    alles liebe, sonja

    wenn du magst, kann ich dir viel darüber erzählen- per PM, da es doch ziemlich private dinge sind, die man in der tiefe so entdeckt.
    ich arbeite seit 12 jahren schamanisch und gehe beinahe täglich in diese "tiefe" die du wohl meinst.
    meld dich einfach bei interesse.
    alles liebe, sonja

    stimmt.
    ich werd den film bestimmt nicht zu sehen kriegen.
    erstens haben wir hier gar kein kino, das nächste ist in der nächsten stadt, da komm ich aber nicht so oft hin, ausserdem hab ich drei kinder, der kleinste eineinhalb, da geh ich nicht ins kino.
    wenn`s ihn auf DVD gibt hab ich auch nix davon, mein fernseher hat keinen anschluss für DVD-player. *lach*

    also wenns was wichtiges ist, soll der herr dalai lama bitte anklingeln bei mir und es mir einfach erzählen.
    ne funktionierende kaffeemaschine hab ich. er kriegt sogar kuchen zum kaffee. *smile*
    liebe grüsse, sonja