Beiträge von Jocelyne Lopez


    [font=Verdana]Es ist schon komisch, daß GOM nicht zumindest Stellungsnahmen nimmt und sich nicht zumindest in schriftlicher Form an der Diskussion beteiligt.
    [/font]


    [font=Verdana]Dazu würde ich erst einmal grundsätzlich sagen, dass die Forschungsgruppe G.O. Mueller im Hintergrund seit 2001 auf eigenen Kosten, sowohl was den Arbeitsaufwand als auch die finanzielle Auslagen so eine einmalige und gewaltige Dokumentationsarbeit über die Kritik der Relativitätstheorie weltweit über 95 Jahren (1908 2003) nach universitären Maßstäben geleistet hat und noch weiter im Hintergrund leistet (eine Kurzversion in englischer Sprache wurde auch angefertigt und eine Aktualisierung der jetzigen Version von Juni 2003 ist in Vorbereitung), so dass man dieser Forschungsgruppe kaum ein Mangel an Leistung zur Vorstellung der Kritik der Relativitätstheorie vorwerfen kann. Ganz im Gegenteil: Dieses Vorhaben ist einmalig in der Geschichte der Relativitätstheorie und jeder kann nur rein objektiv diese gewaltige Dokumentationsarbeit von der Arbeitsaufwand her würdigen, das haben schon sogar Forenrelativisten getan. Auch von der Methodologie der Studie her haben schon 53 Universitätsbibliotheken im In- und Ausland diese Dokumentation als geeignet für eine Katalogisierung und stellen sie den Studenten zur Verfügung. Man muß sich nämlich schon vorstellen, was für Arbeit dahinter steckt, vor allem ohne jegliche Förderung der öffentlichen Hand, mit Eigenmitteln und unter extrem schwere persönliche und psychische Belastungen für jeden einzelnen Mitarbeiter der Forschungsgruppe. Nicht umsonst hat die Forschungsgruppe als inoffiziellen Namen ihre Dokumentation Das Watergate der Physik genannt. Das sagt alles über die außergewöhnlichen und extrem erschwerten Rahmenbedingungen unter denen diese Studie zustande gekommen ist. Es handelt sich nun mal um die Arbeit von Dissidenten der Physik, die wie auch alle Dissidenten in allen Ländern, leider auch in unserem, behandelt werden Es ist nicht leicht und auch nicht bequem, Dissident zu sein, das kann wohl jeder verstehen. Leider in unserem Rechtsstaat auch, das kann auch jeder im Fall von G.O. Mueller feststellen.

    Auch was den Arbeitsaufwand für die Information der politisch verantwortliche und der Entscheidungsträger im Bildungssystem und in der Öffentlichkeit hat G.O. Mueller eine gewaltige und einmalige Leistung gebracht, und bringt sie weiterhin. Hier möchte ich zum Beispiel ihre Aktionen kurz vorstellen:

    Oktober 2005:
    [/font][font=Verdana]Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages[/font]
    [font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/01_OffenerBrief.pdf[/font][font=Verdana]

    Februar 2006:
    [/font][font=Verdana][color=#333333]Offener Brief über Wissenchaftsfreiheit und Pressefreiheit
    an 221 Mitarbeiter der Redaktionen von FAZ - SPIEGEL - SZ TAZ
    [/color][/font]
    [font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/00_journalisten.pdf[/font][font=Verdana]

    Februar 2006:
    [/font][font=Verdana][size=10][color=#333333]Offener Brief an 20 Physik-Dissidenten
    [/color][/size][/font][font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/00_dissidenten-2.pdf[/font]
    [font=Verdana][color=#333333]http://www.mahag.com/allg/mueller.php[/color][color=#333333]

    Mai 2006:
    95 Years of Criticism of the Special Theory of Relativity (1908-2003) [/color][/font][font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/95yearsrelativity.pdf[/font][font=Verdana]

    July 2006:
    [/font][font=Verdana]First Open Letter about the Freedom of Science to some 290 public figures,
    personalities, newspapers, and journals in Europe and the USA[/font]

    [font=Verdana]http://www.wbabin.net/science/openletter.pdf[/font][font=Verdana]

    September 2006:
    Offener Brief über Wissenschaftsfreiheit nach GG Art. 5 an Frau Bundesministerin Annette Schavan
    [/font][font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/060921gom_schavan.pdf[/font][font=Verdana]

    März 2007:
    [/font][font=Verdana]Offener Brief über Wissenschaftsfreiheit an 100 Professoren der Humboldt-Universität Berlin und an 100 Professoren der Technischen Universität Dresden
    [/font]
    [font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/01_professoren_berlin_dresden.pdf[/font][font=Verdana]

    März 2007:
    [/font][font=Verdana]Offener Brief über die Wissenschaftsfreiheit an Medien und Publizisten der Bundesrepublik
    [/font]
    [font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/200prof_medien.pdf[/font]

    [font=Verdana][color=#333333]Man kann also nicht der Forschungsgruppe G.O. Mueller vorwerfen, dass sie zu wenig Zeit und Bemühungen für die Information der Verantwortlichen und der Öffentlichkeit über die Vorstellung der Kritik der Relativitätstheorie investiert

    [/color][/font][font=Verdana][color=#333333]Foren sind wohl keine geeignete Möglichkeit, um eine Diskussions auf wissenschaftliche Basis in dieser Größeordnung zu ermöglichen:

    Auch wenn hier bei Auf zur Wahrheit als einziges Forum nach meinen zahlreichen und äußerst belastenden Erfahrungen seit 2 Jahren durch die Administratoren und Moderatoren eine zivile, faire und zumutbare Auseinandersetzung mit der Kritik gewährleistet wird (noch einmal ein ganz ganz großes Lob!) sind die Diskussionsforen nicht dazu geeignet, eine Thematik dieser größenordnung und bei diesen Umständen weiterbringend zu behandeln. Forenteilnehmer anonym und wohl in die meisten Fälle nicht qualifiziert, um verbindliche Auskünfte über Fragen und Einwände der Kritiker der Relativitätstheorie zu erteilen.


    Ein eklatanten Fallbeispiel dazu haben wir bei meiner Frage nach den experimentellen Bestätigungen der grundlegenden Annahme Einsteins, die Lichtgeschwindigkeit sei unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachers, die auch von der Gruppe G.O. Mueller nachträglich als entscheidende Frage an die Experte und als wesentlichen Punkt der Kritik begrüßt wurde

    1) Erst einmal habe ich von Forenrelativisten nur Beschimpfungen, Beleidigungen, Hetze und Appel zum Boykott damit geerntet (hier in diesem Forum wie gesagt nicht).

    2) Zweite habe ich, auch hier im Forum, das Argument gehört, dass ich als Physiklaie keine annehmbare Ansprechpartnerin für die Experte sei, ich sei dazu nicht kompetent und qualifiziert. Dazu sage ich: Derjenige, der etwas fragt, braucht keine Qualifikation vorzuweisen, nur derjenige, der die Frage beantwortet, muß es tun, oder?

    3) Keine hat in Foren, auch hier nicht, meine Frage unter Nennung seiner Qualifikation beantwortet.

    4) In anderen Foren haben anonyme Teilnehmer meine Frage mit der Nennung von verschiedenen Experimenten beantwortet, ohne ihre Qualifikation zu nennen, und ohne dass es ersichtlich ist, dass sie kompetent sind, diese Frage verbindlich zu beantworten.

    5) Durch die Vermittlung eines anonymen Teilnehmers (Phasenverschobener), habe ich jedoch indirekt die Antwort eines hochqualifizierten und befugten Experten bekommen: Die Antwort von Prof. Bernard Schutz, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam. Seine Aussage halte ich aufgrund seiner Qualifikation, seiner Position, seines Werdegangs und seinen Auszeichnungen als verbindlich. Er hat mir als einziger ein Experiment dazu überaschener Weise genannt, das mir wohlbemerkt von keinem Forenrelativist genannt wurde: Das Michelson-Morley Experiment.

    6) Ich habe eine Rückfrage über dieses Experiment als Bestätigung der Annahme Einsteins an ihn gerichtet (siehe oben). Ich warte also (und G.O. Mueller auch) auf seine qualifizierte und verbindliche Stellungnahme dazu. Der Dialog ist also von der Seite der Kritiker unter zumutbaren Bedingungen eröffnet. Die offiziellen Experten der Relativitätstheorie sind jetzt am Ball.

    Die Forderung an die Experte der Relativitätstheorie, eine entscheidende Frage gezielt zu beantworten ist wohl nicht zu hoch geschraubt und unrealistisch, oder? Der Vorwand, diejenige, die die Frage gestellt hat sei fachlich nicht kompetent und nicht qualifiziert ist unhaltbar und würde nur von einer Ausweichmanöver zeugen, um die Eröffnung einer Diskussion zu vermeiden.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez
    [/color][/font]


    Meine andere Aussage war, das die Geschwindigkeiten von allen Wellen KONSTANT sind, nicht INVARIANT. Auch habe ich nirgens behauptet, das alle Wasserwellen die gleiche Geschwindigkeit haben.

    Gut, dann sind wir uns schon einig, es bedarf also nur einer Ausräumung von sprachlichen Missverständnissen. :)

    Wasserwellen haben also ganz unterschiedlichen Ausbreitungsgeschwindigkeiten, je nach physikaischen Umständen. Man muss jeweils die Ausbreitungsgeschwindigkeit jeder Wasserwelle messen, um sie zu ermitteln: Strecke / Zeit.

    Das ist ganz anders für elektro-magnetische Wellen: Es wurde per Konvention 1983 administrativ nach einer letzten Messung von sichtbarem Licht im Vakuum entschieden und festgesetzt, dass sichtbares Licht sich im Vakuum immer mit derselben Geschwindigkeit ausbreitet: 299.792.458 m/s (sowie auch alle andere elektromagnetische Welle). Diese Geschwindigkeit wurde auch wie jede andere Fortbewegungsgeschwindigkeit durch die Formel Strecke / Zeit ermitteln, auf ein paar Metern auf einer Laborstrecke.

    Zitat

    Zitat Phasenverschobener:

    Übrigens ich nehme deine Allgemeine Geschwindigkeitsdefinition aktzeptiere ich nicht, nur als Spezialfall. Ich bevorzuge diese hier: v=dr/dt. v=s/t benutze ich nur, wenn gilt dr/d²t=0. Grund ist einfach der, das stimmt mit der Realität überein, wenn ich kinematische Berechnungen durchführe.

    Nun, ob Du meine Definition einer Fortbewegungsgeschwindigkeit akzeptierst oder nicht spielt hier in dieser Diskussion keine Rolle: Das ist die Definition (und die Formel), die sowohl in der theoretischen Physik als auch in der Experimentalphysik verwendet wird, um die Fortbewegungsgeschwindigkeit eines Objekts auf einer Strecke zu ermitteln. So wurde auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit von c immer ermittelt und schließlich 1983 festgesetzt, und so hat sie Albert Einstein selbst akzeptiert, übernommen und verwendet:

    Zitat

    Zitat Wikipedia:

    1 Meter ist die Strecke, die das Licht im Vakuum in 1 / 299.792.458 Sekunden zurücklegt

    Zitat


    Zitat Albert Einstein 1905:

    2. Jeder Lichtstrahl bewegt sich im "ruhenden" Koorinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit V, unabhängig davon, ob dieser Lichtstrahl von einem ruhenden oder bewegten Körper emittiert ist. Hierbei ist die Formel Weg / Zeitdauer.

    Wir sind uns also einig, dass ein ruhender Beobachter die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles im Vakuum nach einer Reihe von Messungen durch die Formel Strecke / Zeit immer gleich mit 299.792.458 m/s misst (also seit 1983 messen muss, weil es per Konvention festgesetz wurde).

    Ich vermisse aber die Messungen der Geschwindigkeit eines Lichtstrahles durch einen relativ zur Lichtquelle bewegten Beobachter, um zu prüfen, ob er in diesem Fall, wie von Einstein postuliert, auch dieselbe Geschwindigkeit 299.792.458 m/s misst.
    Kennst Du solche Messungen?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    v=lamda*f bei Wasserwellen und bei allen anderen Wellen auch. Das kann man bereits in der Badewanne auprobieren. Ich habe den eindruck das du überhaupt nicht ließt was ich schreibe: KONSTANT!!!! NICHT INVARIANT!!!!! Unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle. Auch bei Wasserwellen. Ich hatte schon mal erwähnt, aber sowas kann man sogar in der Badewanne ausprobieren.

    Gruß


    Nun, es gibt offensichtlich Klärungsbedarf bei den Begriffen, die wir hier verwenden, sonst drehen wir uns im Kreis... :(

    Ist erinnere, dass ich die ganze Zeit von einer Ausbreitungsgeschwindigkeit (bzw. von einer Fortbewegungsgeschwindigkeit) spreche, also von der Geschwindigkeit, die definiert ist als die Strecke, die ein Objekt in einer bestimmte Zeit auf der Erdoberfläche zurücklegt, durch die Formel Weg / Zeit = Geschwindigkeit (die sogar auch Einstein für c ausdrücklich in seiner Theorie definiert und annimmt).

    Ich spreche also von der Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Wasserwelle auf einer bestimmten Strecke, zwischen Start Punkt A und Ankunft Punkt B der Spitze der Welle. Sowie c eben immer definiert und gemessen wurde.

    Bist Du also der Meinung, dass alle Wasserwellen dieselbe Ausbreitungsgeschwindigkeit zwischen Start Punkt A und Ankunft Punkt B haben?

    Bist Du der Meinung, dass die Wasserwelle, die ich durch Werfen eines 20 g Steinchen in einen See erzeuge, oder die Welle, die ich in meiner Badewanne erzeuge, oder die Welle, die durch den Sturz eines Meteorits ins Ozean erstehen sich alle genau so schnell auf der Erdoberfläche fortbewegen? Haben alle Wasserwellen auf diesem Planet dieselbe Ausbreitungsgeschwindigkeit?

    Zum Beispiel zum Vergleich: Breiten sich alle Wasserwelle meinetwegen immer mit der Geschwindigkeit 30 km/St aus? Oder 10 km/St aus? Genauso wie ein Lichtstrahl sich immer mit 299.792.458 m/s sich ausbreitet?

    Ist meine Frage jetzt klarer? Ist der sprachliche Missverständnis jetzt ausgeräumt?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    Wasserwellen breiten sich selbstverständlich mit konstanter geschwindigkeit aus. Nenne mir doch mal ein Phenomen bei dem ich beobachten kann das sich Wasserwellen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ausbreiten.

    Habe ich doch schon genannt:

    Breiten sich die Waserwellen, die ich beim Werfen eines 20 g Steinchens in einen See erzeuge mit derselben Geschwindigkeit aus, als die Wasserwellen, die durch den Sturz eines 80 m breiten Meteorits ins Ozeans erzeugt werden?

    Vielleicht anders gefragt: Haben alle Wasserwellen die selbe Geschwindigkeit?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    Ich würde die Gegenfrage stellen: Nenn mir doch mal ne Welle, die sich nicht mit konstanter Geschwindigkeit ausbreitet.


    Ich habe Dir doch schon ein Beispiel für Wellen genannt, und zwar welche, deren Ausbreitungsgeschwindigkeit jeder beobachten (und auch messen) kann: Wasserwellen.

    Bewegen sich Wasserwellen neuerdings mit einer konstanten Ausbreitungsgeschwindigkeit???

    Bewegen sich Waserwellen neuerdings mit einer invarianten Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern???

    Leben wir in derselben Welt? ;)

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    Zitat

    [font=Verdana][size=10][color=#000000]Phasenverschobener hat am 5.7.07 um 18:56 Uh5 geschrieben:

    Wellen jedlicher Art haben immer eine konstante Geschwindigkeit. [/color][/size][/font]


    [font=Verdana][color=#000000][font=Verdana]Moment
    Da fangen die sprachlichen und sonstigen Missverständnisse ganz doll an... :|

    Wieso haben Wellen jedlicher Art immer eine konstante Geschwindigkeit???? Wo hast Du das her?

    Von welcher Geschwindigkeit sprichst Du hier eigentlich?

    Das kann wohl nicht sein, dass Du die Ausbreitungsgeschwindigkeit meinst, also die Fortbewegungsgeschwindigkeit der Welle zwischen zwei Punkten A und B, oder?

    Wenn Du nämlich die Ausbreitungsgeschwindigkeit bzw. Fortbewegungsgeschwindigkeit meinst, dann ist Deine Behauptung schlicht und einfach falsch, und das kann Dir jeder nachweisen, auch ein Kind, auch ohne Physikstudium und auch ohne Experimente, nur durch Beobachtung der Realität, Alltagserfahrungen und gesunden Menschenverstand.[/font][/color][/font]

    [font=Verdana][color=#000000][font=Verdana]
    Oder willst Du vielleicht behaupten, dass zum Beispiel Wasserwellen immer eine konstante Geschwindigkeit haben?

    Wenn ich z.B. einen Stein von 20 g in einen See werfe, breiten sich die somit erzeugten Wellen mit derselben Geschwindigkeit aus, als ob ein 80 m breiten Meteorit ins Ozean stürzt? Mit derselben Geschwindigkeit breiten sich die erzeugten Wasserwellen???? Na. Das wird wohl Dir keiner abnehmen, auch ohne Messung. ;)

    Wenn ein Supertanker eine Wasserwelle vor seinen Bug schiebt, breitet sie sich mit derselben Geschwindigkeit aus, als ob ein Tretboot eine Wasserwelle vor sich hinschiebt? Mit derselben Geschwindigkeit??? Na. Das wird Dir auch keiner abnehmen, auch ohne Messung. ;)[/font]


    [/color][/font]

    Zitat

    [font=Verdana][size=10][color=#000000]Phasenverschobener hat am 5.7.07 um 18:56 Uh5 geschrieben:

    Aus der Wellendarstellung des Lichtes folgt:

    LG=sqrt(1/(epsilon0*m?0).

    Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit folgt aus Maxwells Wellendarstellung des Lichtes logisch zwingend.[/color][/size][/font]

    [font=Verdana][color=#000000]Moment... Wieso "logisch zwingend"???

    Da fangen auch die sprachlichen und sonstigen Missverständnisse an :|

    [/color][/font][font=Verdana][color=#000000]Maxwell hat auch die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit nur postuliert, und nicht nachgewiesen und aus Messungen seiner Zeit übernommen, die alles andere als einen konstanten Wert geliefert haben. Er hat die Konstanz der LG für sein Modell vorausgesetzt, als Prämisse. Man soll die Prämisse einer Theorie und ihre mathematische Formulierung nicht als Beweis für diese Theorie verwechseln![/color]

    [color=#000000]In diesem Zusammenhang mache ich auf meinen Beitrag von heute im Forum von Ekkehard Friebe aufmerksam:[/color]

    [/font][font=Verdana]http://18040.rapidforum.com/topic=100271316298&startid=1#p27131629828690342[/font]


    [font=Verdana]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font]

    [color=#000000][font=Verdana]"Frühmenschliches Miteinander" heißt der Titel dieses Threads, den man aus einer anderen Perpektive auch untersuchen kann. [/font]

    [font=Verdana]Ich habe mich oft gefragt, was unsere Spezies Mensch am besten definiert und charakterisiert Ich bin zu der Überlegung gekommen, dass eine bestimmte Eigenschaft bei den Menschen sich so stark ausgeprägt und entwickelt hat, dass sie durchaus als spezifische Eigenschaft der Menschen fungieren kann, so dass wir ihr sogar in vielen Sprachen unseren eigenen Namen gegeben haben: die Menschlichkeit. [/font]

    [font=Verdana]Menschlich sein bedeutet jedoch eigentlich meiner Meinung nach: Fähig sein mitzuleiden. Nur Menschen können es. Tiere können leiden, jedoch nicht mitleiden: Auch das Brut- und Pflegeverhalten der Tiere kann man kaum als Fähigkeit zum "Mitleiden" ansehen. Und wenn man die Ethik definiert als das Bedürfnis und das Streben, Schwache und Leidenden zu schützen und zu helfen, wird deutlicher, dass die Menschen allein die Fähigkeit besitzen, ethisch zu denken. Und ich glaube, dass dieses ethische Denken den Schlüssel für den Erfolg unserer Spezies darstellt: vielleicht hat es uns eben besonders erfinderisch gemacht... [/font]

    [font=Verdana]Diese Fähigkeit war nämlich nachweisbar schon am Anfang der Menschheit vorhanden. Ich kann mir gut vorstellen, dass die ersten "Wissenschaftler" Ärzte und Priester waren (wohl in einer Person), also diejenige, die am Besten heilen, beruhigen, Leiden lindern und trösten konnten. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass man schon vielleicht vor ein paar Millionen Jahren eine Horde von Menschen von einer Horde anderer Primaten an diesem einzigartigen Verhalten leicht unterscheiden konnte: Haben sie versucht zu heilen und zu trösten, dann waren sie Menschen. [/font]

    [font=Verdana]Die Menschlichkeit und ihre konkrete Auswirkungen, das ethische Denken und Handeln, bezeichnen und charakterisieren meiner Meinung nach am Treffendes unserer Spezies Mensch. Ich glaube an eine biologische Verankerung des ethischen Denkens und an einen Fortschritt und eine Entwicklung dieser Fähigkeiten und Veranlagung im Laufen der biologischen und kulturellen Evolution. [/font]

    [font=Verdana]Für mich ist also die Menschlichkeit eine artspezifische, biologisch verankerte Eigenschaft. Sie wirkt sich aus in der Fähigkeit mitzuleiden und in ethischen Handlungen (streben nach Schutz und Hilfe der Schwachen und Leidenden, streben nach dem "Guten"). [/font]
    [/color][font=Verdana]
    [color=#000000]Mitleid oder Mitgefühl ist ein naturgegebener, artspezifischer Maßstab für unsere Spezies und den gemeinsame Nenner unserer ethischen Werte, unabhängig von Zeit und Kulturen.

    Was meint Ihr?

    Liebe Grüße
    Jocelyne[/color][/font]

    Hallo zusammen,

    Zur Information:
    Auch habe ich heute in dieser Angelegenheit folgende E-Mail an Frau Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung geschickt:

    Falls Frau Dr. Annette Schavan beantworten sollte, werde ich ihre Antwort hier stellen.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    [color=#000000][font='Times New Roman']Hallo zusammen!

    [/font][/color][color=#000000][font='Times New Roman']Da in Diskussionsforen keiner weiß, wie Prof. Bernard Schutz auf diese Interpretation des Michelson-Morley Experiment kommt, habe ich ihn nun mal direkt gefragt: Ich habe gestern folgende E-Mail an ihn geschickt:

    [/font][/color][size=12][color=#000000][size=12pt][font='Times New Roman']
    Falls Prof. Bernard Schutz antworten sollte, werde ich seine Stellungnahme dazu hier im Thread stellen.[/font][/size][/color][color=#000000][size=12][font='Times New Roman']Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font][/size][/color]
    [/size]

    [font=Times New Roman]Weitere Überlegungen zur Deutung des MM-Experiments von Prof. Bernard Schutz aufgrund der Antwort eines Teilnehmers zu dieser Interpretation, siehe im Forum von Ekkehard Friebe in meinem gleichnamigen Thread:
    [/font][font=Times New Roman]http://18040.rapidforum.com/topic=100471608419&startid=8#p47160841928648932[/font][color=#000000][font='Times New Roman']

    Zitat

    [size=12]Ich kenne seine Beweggründe nicht.

    Aber man kann folgendermaßen argumentieren:
    Für die Newton Mechanik gibt es kein absoluts Koodinatensystem. [...]
    [/size]


    [size=12][color=#000000][font=Times New Roman]Aber es geht hier gar nicht um Newton und auch gar nicht um Metaphysik - es gibt kein absoluter Ruhepunkt im Universum, das wissen wir alle schon seit aller Ewigkeit, dafür hat keiner weder auf Newton noch auf Einstein gewartet, um das zu wissen!!
    [/font][size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]Es geht hier um ganz normale Begriffe von Geschwindigkeiten, die allgemein im Alltag, in der Alltagsphysik, in der Technologie und in der theoretischen Physik von jedermann nachvollziehbar und anerkannt sind, einschließlich von Einstein: [/font][/color][/size][/color][/size][/font][/color][size=12][color=#000000][size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]

    [size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]1) Eine Fortbewegungsgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit eines Objekts von A nach B.[/font][/color][/size]
    [/font]
    [size=12][color=#000000][size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]2) Eine Relativgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit von zwei Objekten zueinander.
    [/font][/color][/size][/color][/size]
    [size=12][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]Einverstanden?
    [/font][/color][/size][/color][/size][/color][/size]
    [size=12][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]Aber auch egal wie man sie sprachlich definiert kann man im Denken unmöglich diese zwei Begriffe verwechseln und vermischen, oder? [/font][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size]
    [/color][/size][/color]
    [size=12][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]Es geht hier also weder um Newton noch um Einstein, es geht um etwas viel Fundamentales, es geht um die von uns allen nachvollziehbaren und akzeptierten Grundbegriffe, ohne die keine Wissenschaft überhaupt betrieben und vermittelt werden kann. [/font][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size]

    [size=12][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]Und eine Relativgeschwindigkeit kann nur dann zwischen zwei Objekten existieren, wenn die zwei Objekte zueinander bewegt sind, und nie und niemals, wenn die zwei Objekte zueinander ruhen!! Das ist doch völlig unsinnig! Meinetwegen kann man sagen, wenn man hier in diesem Fall unbedingt von einer Relativgeschwindigkeit sprechen möchte, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Objekten, die zueinander ruhen, die invariante Relativgeschwindigkeit 0 ist. Das bringt zwar keinem etwas vom Sinn her, aber meinetwegen.
    [/font][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size]
    [size=12][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]Deshalb ist es mir ein Rätsel, wie Prof. Bernard Schutz, hochqualifizierter Expert für die Relativitätstheorie, hier durch das MM-Experiment als nachgeprüft und bestätigt ansehen will, dass eine konstante Relativgeschwindigkeit 0 zwischen zueinander ruhenden Quelle und Beobachter existiert! Das ist doch unsinnig. Was soll das denn? Soll das revolutionäres Denken der Menschheit und Genialität sein? :S
    [/font][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size]
    [size=12][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][size=12pt][color=#000000][font=Times New Roman]Viele Grüße
    [/font][size=12pt][color=#000000][font='Times New Roman']Jocelyne Lopez[/font][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/color][/size][/size]

    Hallo zusammen!

    Hat denn jemand eine Idee, wie Prof. Bernard Schutz dazu kommt auszusagen, wenn man ihn fragt, welche Experimente die Unabhängigkeit der Geschwindigkeit eines Lichtstrahles von der Geschwindigkeit des Beobachters nachgeprüft und bestätigt haben, dass das Michelson-Morley Experiment es nachgeprüft und bestätigt hat???

    Zitat

    Prof. Bernard Schutz hat geschrieben:

    The M-M experiment is more than a test of the aether, it is a quantitative test of the independence of the speed of light on the speed of the measuring system, ie of the observer.

    Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie: Bis zur Verfassungsklage?

    Mir ist wie gesagt diese Interpretation völlig rätselhaft ?(

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    [font='Times New Roman']Hallo zusammen,[/font]

    [font='Times New Roman']Während der kleinen Pause wegen Umbauarbeiten des Forums habe ich leider wieder eine negative Erfahrung mit dieser Thematik in einem neuen Forum erlebt, UNICUM-Forum.de, siehe meine Berichterstattung:[/font]

    [font='Times New Roman']http://18040.rapidforum.com/topic=100773284209&startid=1#p77328420928631150[/font]

    [font='Times New Roman']so dass ich hier noch einmal den Administratoren, Moderatoren und Users vom Forum Auf zur Wahrheit! mein ganz großes Kompliment und meine Anerkennung ausdrücken und wiederholen möchte: Nach meiner Erfahrung seit fast 3 Jahren in Diskussionsforen bei der Vorstellung der Kritik der Relativitätstheorie im deutschsprachigen Raum ist und bleibt das Forum Auf zur Wahrheit! bis jetzt das einzige Forum, das zumutbare Rahmenbedingungen für einen sachlichen, fairen und zivilen Gedankenaustausch über diese Thematik ermöglicht. :) [/font]
    [font='Times New Roman']Das ist eben selten genug, um hervorgehoben und gelobt zu werden. [/font]

    [font='Times New Roman']Liebe Grüße[/font] Jocelyne Lopez

    [size=10][font='Verdana'][color=#000000][font='Times New Roman']Hallo zusammen,[/font][/color][/font][/size]

    [size=10][font='Verdana'][color=#000000][font='Times New Roman']H[/font][font='Times New Roman']ier nach der Pause wegen Umbauarbeiten eine kleine Zusammenfassung meiner Bemühungen zur Klärung einer gezielten fachlichen Frage um die Relativitätstheorie:

    1) Ich habe offiziell am 12. Mai 2007 über die Bundesministerin für Bildung und Forschung die Experte für die Relativitätstheorie vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam höflich gebeten, mir die Experimente zu nennen, die "tausendfach" seit 100 Jahren bestätigt haben sollten, dass die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles unabhängig von der Geschwindigkeit der Beobachter sei.

    2) Das angesprochene MPI/AEI Potsdam schweigt darüber seit dem 12.05.07, trotz Erinnerung.

    3) Durch die spontane und anonyme Vermittlung von Phasenverschobener hier in diesem Thread antwortet Prof. Bernard Schutz, Direktor am MPI/AEI, dass die Unabhängig der Geschwindigkeit eines Lichtstrahles zur Geschwindigkeit der Beobachter durch das Michelson-Morley Experiment nachgeprüft und bestätigt worden sei.


    Ich meine, dass eine Rückfrage von mir berechtigt ist, oder?

    Wie kommt Prof. Bernard Schutz dazu zu interpretieren, dass das MM-Experiment die Unabhängigkeit eines Lichtstrahles zur Geschwindigkeit der Beobachter nachgeprüft und bestätigt haben sollte?????

    Bei dieser Messanordnung existiert ja gar keine Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter, sie ruhen zueinander, sie sind beide fest auf dem Boden befestigt und werden gleichermaßen von der Bewegung der Erde mitgeführt.

    Wie kann also Prof. Bernard Schutz die Auskunft erteilen, dass das MM-Experiment nachgeprüft und bestätigt habe, die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles sei unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters????

    Das ist ja aus meiner Sicht trivial: Wenn Quelle und Beobachter zueinander ruhen, dann ist natürlich die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden Invariant, und zwar die Relativgeschwindigkeit 0. [/font][/color][/font][/size]

    [size=10][font='Verdana'][color=#000000][font='Times New Roman']Und immerhin ist Prof. Bernard Schutz nicht irgendeiner Mitarbeiter am MPI/AEI Potsdam, sondern ein Gründungsdirektor (neben Prof. Dr. Jürgen Ehlers), so dass man seine Aussage sehr wohl als die Aussage eines Experten der Relativitätstheorie voraussetzen kann, und man kann durch seine Position, seine Qualifikation, sein Werdegang und seine Auszeichnung nicht anzweifeln, dass er qualifiziert und befugt ist, verbindliche Auskünfte über die Relativitätstheorie zu erteilen, siehe:[/font][/color][/font][/size]

    [size=10][font='Verdana'][color=#000000][font='Times New Roman']http://www.aei.mpg.de/pdf/pm_news/2006/PI06_geb60.pdf[/font][/color][/font][/size]

    [size=10][font='Verdana'][color=#000000][font='Times New Roman']Was meint Ihr?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font][/color][/font][/size]

    Zitat von Phasenverschobener

    Die Messung wurden hier im Radiobereich durchgef?hrt, f?r dieses Spektrum ist der Raum nahezu transparent oder besser gesagt Wasserstoff kann hier nicht als Medium dienen.

    Soll das hei?en, dass man das Verhalten eines Lichtstrahls von sichtbarem Licht (c wurde gemessen und wird n?mlich definiert als die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles vom sichtbaren Licht) von den physikalischen Eigenschaften her nicht zu vergleichen und gleichzusetzen ist mit einem Signal "im Radiobereich"?

    Diese Frage habe ich schon mal gestellt, sie blieben aber auch unbeantwortet (siehe z.B. http://18040.rapidforum.com/topic=10047151…151172628491151 )

    Es werden n?mlich grunds?tzlich Experimente mit Signalen im "Radiobereich" vorgewiesen, wenn ich nach experimentellen Nachpr?fungen der Konstanz von c frage.

    Viele Gr??e
    Jocelyne Lopez

    Hier weitere ?berlegungen ?ber die Postulate Einsteins aus einem Beitrag von mir in meinem gleichnamigen Thread im Forum von Ekkehard Friebe:

    http://18040.rapidforum.com/topic=10047160…160841928554845

    Zitat

    Das ist nicht die Formulierung des Postulats.
    [...]
    Ich denke, Sie machen den Fehler das Postulat mit eigenen Worten zu formulieren und dann einen Fehler in der eigenen Formulierung zu bem?ngeln.

    Hier die Originalformulierungen von Albert Einstein in seiner SRT 1905, siehe der Thread hier im Forum:
    Original Texte
    http://18040.rapidforum.com/topic=100276374951

    Zitat

    Albert Einstein hat geschrieben:

    Die folgenden ?berlegungen st?tzen sich auf das Relativit?tsprinzip und auf das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, welche beiden Prinzipien wir folgenderma?en definieren.

    1. Die Gesetze, nach denen sich die Zust?nde der physikalischen Systeme ?ndern, sind unabh?ngig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichf?rmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustands?nderungen bezogen werden.

    Man kann hier nicht gerade sagen, dass Albert Einstein durch die Klarheit seiner Sprache gl?nzt, aber aus seinen Formulierungen kann man rauslesen - und es wird generell auch so in allen Sprachen rausgelesen:


    Einstein anerkennt ausdr?cklich vorweg die beiden Prinzipen ?Relativit?tsprinzip? und ?Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit?, die er sinngem?? jetzt nach meinen eigenen Formulierungen definiert:

    1. Relativit?tsprinzip:

    Es ist bei der ?nderung der Relativgeschwindigkeit von zwei relativ zueinander bewegten Objekten v?llig egal, ob man das eine oder das andere Objekt als bewegt oder als ruhend in Betracht zieht.

    Wie gesagt, ob man in Betracht zieht, dass der Zug sich bewegt oder die Schienen sich bewegen, oder andersrum, das ist geh?pft wie gesprungen f?r den Zustand ihrer Geschwindigkeit relativ zueinander. Es existieren immer unendlich viele Relativgeschwindigikeiten zwischen den beiden bei der blo?en Existenz einer beliebigen Bewegung von einem der beiden. Das ist das selbsteinleuchtende Prinzip der Relativit?t, das keinen weiteren Kommentaren oder Erl?uterungen bedarf.


    Zitat

    Albert Einstein hat geschrieben:

    2. Jeder Lichtstrahl bewegt sich im "ruhenden" Koorinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit V, unabh?ngig davon, ob dieser Lichtstrahl von einem ruhenden oder bewegten K?rper emittiert ist. Hierbei ist die Formel Weg / Zeitdauer, wobei "Zeitdauer" im Sinne der Definition des ? 1 aufzufassen ist.

    Auch da kann man nicht sagen, dass Einstein durch die Klarheit seiner Sprache gl?nzt, aber generell wird aus seiner Aussage folgendes rausgelesen, jetzt nach meinen eigenen Formulierungen:

    2. Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit:

    Ein Lichtstrahl hat diegleiche Geschwindigkeit V f?r jeden Beobachter, egal ob er von einer ruhenden oder bewegten Quelle emittiert wird. Jeder Beobachter misst diegleiche, invariante Geschwindigkeit V f?r einen Lichtsignal, egal ob eine Bewegung zwischen den beiden existiert oder nicht.

    Dies ist im krassen Widerspruch zu seinem 1. Postulat, wo er das Prinzip der Existenz einer ver?nderlichen Relativgeschwindigkeit zwischen zwei zueinander bewegten Objekten anerkannt hat, egal welche davon sich bewegt oder ruht.

    Sein 2. Postulat haben Sie selbst weiter oben mit den eigenen Formulierungen von Wikipedia zitiert:

    Zitat

    Wikipedia hat mit eigenen Worten geschrieben:

    Messen verschiedene Beobachter die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls relativ zu ihrem Standort, so kommen sie unabh?ngig von ihrem eigenen Bewegungszustand zum selben Ergebnis.

    Dies ist also auch mit den eigenen Forumulierungen von Wikipedia im krassen Widerspruch zum 1. Postulat ?Relativit?tsprinzip? von Einstein, wonach eine beliebig ver?nderliche Relativgeschwindigkeit zwischen zwei relativ zueinander bewegten Objekten zwangsl?ufig existieren muss.

    Hier hat Einstein also selbst in seinem 2. Postulat sein 1. Postulat f?r einen Lichtstrahl aufgehoben: Ein Lichtsignal habe keine beliebig ver?nderlichen Relativgeschwindigkeiten zu anderen Objekten, ob bewegt oder ruhend: Ein Lichtstrahl habe immer nur eine einzige, invariante Geschwindigkeit zu allen anderen Objekten, ob bewegt oder ruhend.

    Vielleicht wieder anders formuliert postuliert hier Einstein, dass ein Lichtstrahl zu allen Objekten ruht, die im Universum existieren (und sich zwangsl?ufig bewegen, weil nichts Bekanntes ist, was sich nicht bewegt).

    Dieser Widerspruch Einsteins ist allerdings auch experimentell ersichtlich durch die Tatsache, dass man eine Geschwindigkeit f?r einen Lichtstrahl am laufenden Band gemessen hat... Man h?tte wohl kaum eine Geschwindigkeit messen k?nnen f?r ein Objekt, das zu alles ruht, oder? ;)

    Ein gravierender Widerspruch existiert also sehr wohl in der Theorie und in den zwei von Einstein formulierten Postulaten, auch wenn er nicht gerade durch die Klarheit seiner Sprache gl?nzt.

    Viele Gr??e
    Jocelyne Lopez

    Hallo zusammen,

    Ich mache auf meinen Beitrag von heute im Forum von Ekkehard Friebe aufmerksam, in der gleichnahmigen Diskussion: ?Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie ? Bis zur Verfassungsklage?":

    http://18040.rapidforum.com/topic=10047160…160841928553542

    Zitat


    Sind Sie sicher, dass die Axiome sich selbst widersprechen? [...]
    Ich sehe hier keinen Widerspruch zu Axiom 2. Ganz im Gegenteil, auch die Lichtgeschwindigkeit jedes Lichtstrahls wird als gleich in jedem Inertialsystem postuliert.

    Natürlich gibt es ein Widerspruch zwischen den 2 Postulaten Einsteins, und das habe ich weiter oben schon aus meiner Sicht dargelegt:

    Postulat 1:

    Einstein anerkennt, dass dieselbe Gesetze für relativ zueinander bewegte Objekte existieren, egal welches Objekt man dabei als ruhend oder als bewegt betrachtet und voraussetzt. Zum Beispiel egal ob man ein Zug als ruhend und die Schienen als bewegt voraussetzt. Meinetwegen, man kann auch die Schienen als bewegt voraussetzen und der Zug als ruhend, wenn das Einstein unbedingt Spaß macht, warum nicht?

    Das hat wie gesagt keine physikalische Relevanz auf die Berechnung ihrer Relativ Geschwindigkeit: Egal ob man die Schienen oder der Zug als bewegt oder als ruhend betrachtet, ist es völlig egal: Beide bewegen sich beliebig schnell relativ zueinander, also haben beide zwangsläufig beliebig viele und verschiedene Relativgeschwindigkeiten zueinander.

    Das anerkennt Einstein in seinem Postulat 1 und das ist auch in Ordnung. Wie gesagt, eine Binsenweisheit.


    Postulat 2:

    Einstein negiert sein Postulat 1 bei der Aufstellung seines Postulats 2. Ein Lichtstrahl und ein bewegter Beobachter fallen nicht unter dieser gerade aufgestellten und anerkannten Gesetzmäßigkeit: Ein Lichtstrahl und ein beliebig bewegter Beobachter haben keine vielen und beliebigen Relativgeschwindigkeiten unter sich, wie es im Postulat 1 gerade verkündet wurde, sondern haben eine einzige und invariante Relativgeschwindigkeit unter sich. Punkt. Dies ohne Begründungen und ohne experimentelle Nachprüfungen und Bestätigungen.

    Wenn das kein innerer Widerspruch der Theorie bzw. zwischen den beiden Postulaten sein soll, wie nennen Sie das denn?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    Weitere ?berlegungen ?ber die hier zur Diskussion gestellte astronomische Beobachtung von K. Brecher 1977:

    Es handelt sich um zwei Pulsare, die sich jeweils mit einer unbekannten Eigengeschwindigkeit x einmal zu der Messanordnung und einmal von der Messanordnung weg bewegen.

    Annahme 1: Angenommen jeder Pulsar ?bertr?gt seine Eigengeschwindigkeit x auf die Geschwindigkeit der Signale, die dann alle eine Geschwindigkeit y haben.

    Wenn ein Pulsar also sich zur Messanordnung zu bewegt, haben die Signale alle die Geschwindigkeit y.

    Wenn ein Pulsar sich von der Messanordnung entfernt, haben die Signale alle die Geschwindigkeit y.

    In beiden F?llen kommen die Signale mit derselben Geschwindigkeit y zur Erde und dann m?ssten sich sie Zeitabst?nde bei dem Empfang der Signale ver?ndern, einmal k?rzer, einmal l?nger, weil die Signale jeweils eine k?rzere oder eine l?ngere Strecke bei derselben Geschwindigkeit zur?ckzulegen haben.


    Annahme 2: Angenommen jeder Pulsar ?bertr?gt nicht seine Eigengeschwindigkeit x auf die Geschwindigkeit der Signale, die dann alle eine Geschwindigkeit z haben.

    Wenn ein Pulsar also sich zur Messanordnung zu bewegt, haben die Signale alle die Geschwindigkeit z.

    Wenn ein Pulsar also sich zur Messanordnung wegbewegt, haben die Signale alle die Geschwindigkeit z.

    In beiden F?llen kommen die Signale mit derselben Geschwindigkeit z zur Erde und dann m?ssten sich sie Zeitabst?nde bei dem Empfang der Signale ver?ndern, einmal k?rzer, einmal l?nger, weil die Signale jeweils eine k?rzere oder eine l?ngere Strecke bei derselben Geschwindigkeit zur?ckzulegen haben.


    In beiden Annahmen 1 oder 2 kommen also die Signale mit jeweils dergleichen Geschwindigkeit zur Erde an, und in beiden Annahmen 1 oder 2 m?ssten sich also die Zeitabst?nde bei dem Empfang der Signale ver?ndern: Einmal k?rzer, einmal l?nger, weil die Signale jeweils eine k?rzere oder eine l?ngere Strecke zur?ckzulegen haben.


    Es sollte also logischerweise nach meinem Verst?ndnis keine verschiedenen Messungen zwischen Annahme 1 und Annahme 2 geben: In beiden Annahmen (ob Geschwindigkeit y oder z, sprich ob Abh?ngigkeit oder ob Unabh?ngigkeit zur Geschwidigkeit der Quelle) sollten sich die Zeitabst?nde bei dem Empfang der Signale durch die Messanordnung ver?ndern: Einmal k?rzer, einmal l?nger, weil die Signale jeweils mit dergleichen Geschwindigkeit jeweils eine k?rzere oder eine l?ngere Strecke zur?ckzulegen haben.

    Deshalb kann ich mir bis jetzt nicht erkl?ren, dass man keine Ver?nderung der Zeitabst?nde bei der Messung von K. Brecher 1977 festgestellt haben soll. Das ist nicht normal, da sollte sich auf jeden Fall eine Ver?nderung ergeben, egal ob die Signale mit der Geschwindigkeit y oder z zur Messanordnung ankommen, also egal ob die Geschwindigkeit der Signale abh?ngig oder unabh?ngig von der Geschwindigkeit der Quelle ist, oder nicht?

    Vielleicht liegt es daran, dass man bei dieser Messung die Zeitabst?nde gar nicht gemessen hat, oder? Dies l??t auf jeden Fall der hier schon verlinkte Artikel ?ber neue Messverfahren der Signale von Pulsaren vermuten:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18234/1.html

    Zitat

    Exotische Spurensuche via Pulsar

    Geradezu exotisch kommt dagegen die Pulsar-Timing-Methode [?]. Auch wenn diese Verfahren noch in den Kinderschuhen stecken, haben sie dank emsiger Astronomen bereits die ersten Gehversuche absolviert. Immerhin gleicht das Prinzip der Pulsar-Timing-Methode der Radialgeschwindigkeitsmessung. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Forscher bei dieser Methode nicht die Dopplerverschiebung im Spektrum, sondern die Ankunftszeit der Radiopulse messen. Bewegt sich der Pulsar auf den Beobachter zu, kommen die Radiopulse mit einer h?heren Frequenz. Entfernt er sich vom Beobachter, so ist die Frequenz der Pulse niedriger. [?] W?hrend bei dem Pulsar-Timing-Prinzip also gezielt periodische Ver?nderungen in der Ankunftszeiten von Pulsar-Signalen gemessen werden,?.

    Kann es also sein, dass K. Brecher bei seiner Messung von 1977 keine Ankunftszeiten der Signale gemessen hat, ergo keine Ver?nderungen feststellen konnte?

    Wei? es jemand? Ich verstehe n?mlich die Beschreibung der Messanordnung und des angewandten Messverfahrens von K. Brecher nicht, mein Englisch ist ziemlich miserabel, vor allem bei wissenschaftlichen Beschreibungen von Experimenten, das ist ja nicht selbstverst?ndlich auf Anhieb sie richtig zu verstehen, auch f?r Fachleute nicht.

    Kann also jemand nachpr?fen, ob K. Brecher die Ankunftszeiten der Signale gemessen hat oder nicht? Das w?rde meiner Meinung nach Klarheit in der Diskussion bringen. Hier ist seine publizierte Arbeit von 1977:

    http://www.ekkehard-friebe.de/Brecher-K-1977.pdf

    Viele Gr??e
    Jocelyne Lopez

    Zitat

    Prof. Bernard Schutz hat geschrieben:

    The other aspect of invariance is independence of the speed of the emitter, and this is directly tested by observations of binary pulsars [?]

    Weitere ?berlegungen als Physiklaiin in Bezug auf die Aussage, dass dieses Experiment die Unabh?ngigkeit der Signale von der Geschwindigkeit der Quelle nachweisen soll.

    Nach meinem Verst?ndnis ist dieses Experiment nicht geeignet, die Unabh?ngigkeit oder die Abh?ngigkeit der Geschwindigkeit der Signale von der Geschwindigkeit der Quelle nachzuweisen.

    - Angenommen haben die jeweiligen Pulsare zum Zeitpunkt der Emission der Signale die gleiche Eigengeschwindigkeit x im Raum.

    - 1. Annahme: Angenommen diese Eigengeschwindigkeit x ?bertr?gt sich durch Addition auf die Geschwindigkeit der Signale und die Signale haben dann eine erh?hte Geschwindigkeit y.

    - 2. Annahme: Angenommen diese Eigengeschwindigkeit x ?bertr?gt sich nicht durch Addition auf die Geschwindigkeit der Signale und die Signale haben dann eine mindere Geschwindigkeit z.

    Die Signale aus beiden Pulsaren kommen also alle entweder mit der h?heren Geschwindigkeit y (Abh?ngigkeit zur Quelle) oder aber mit der minderen Geschwindigkeit z (Unabh?ngigkeit zur Quelle) zur Erde an, je nachdem, welche Annahme in der Realit?t die wahre ist.

    Wie soll man jedoch wissen, wenn die Signale mit einer Geschwindigkeit y oder z zur Erde ankommen, dass die urspr?ngliche Geschwindigkeit x der Pulsare bei der 1. Annahme darin enthalten ist und bei der 2. Annahme nicht? Die Signale kommen bei den zwei Annahmen doch alle mit einer unbekannten Geschwindigkeit an!!!

    Auch wenn man die ankommende Geschwindigkeit der Signale zum Beobachter messen k?nnte (was man sowieso nicht messen kann), auch dann k?nnte man nicht wissen, dass diese Geschwindigkeit die urspr?ngliche Eigengeschwindigkeit der Pulsare zum Zeitpunkt der Emission (was man sowieso auch nicht messen kann) enth?lt oder nicht enth?lt. Mir ist hier also v?llig schleierhaft, wie man mit diesem Experiment, wo gar keine Geschwindigkeiten zu messen sind (weder die von den Pulsaren noch die von den Signalen) die Unabh?ngigkeit oder die Abh?ngigkeit der Geschwindigkeit der Signale von der Geschwindigkeit der Quelle nachweisen will. :neutral: Man kann hier rein gar nichts nachweisen in Bezug auf die Geschwindigkeit der Quelle.

    Die Situation k?nnte ich mir so im Alltag vorstellen: Ein Auto schiebt einen rollenden Ball in meiner Richtung. Ich kenne weder die Geschwindigkeit des Autos noch die Geschwindigkeit des Balls. Wie k?nnte ich hier nachweisen, dass die Geschwindigkeit des Balls abh?ngig ist von der Geschwindigkeit des Autos???? Ich k?nnte rein gar nichts nachweisen, wenn ich keine Geschwindigkeiten messen kann!
    Ich k?nnte genauso blind annehmen, dass die Geschwindigkeit des Balls abh?ngig oder aber auch unabh?ngig von der Geschwindigkeit des Autos ist. Punkt, fertig. Beide Annahmen w?ren blind und gleichberechtigt.


    Oder ein Schiff schiebt eine Wasserwelle vor seinem Buck in meine Richtung. Ich kenne weder die Geschwindigkeit des Schiffes noch die Geschwindigkeit der Welle. Wie k?nnte ich hier nachweisen, dass die Geschwindigkeit der Welle abh?ngig ist von der Geschwindigkeit des Schiffes???? Ich kann rein gar nichts nachweisen, ich kann genauso blind annehmen, dass die Geschwindigkeit der Welle abh?ngig oder aber auch unabh?ngig von der Geschwindigkeit des Schiffes ist. Punkt, fertig. Beide Annahmen w?ren blind und gleichberechtigt.


    Und so ist es auch nach meinem Verst?ndnis bei den Pulsaren, wo man absolut keine Geschwindigkeiten misst und messen kann: Man kann hier weder eine Abh?ngigkeit noch eine Unabh?ngigkeit von der Geschwindigkeit der Quelle nachweisen. Beide Annahmen sind blind und gleichberechtigt.

    Viele Gr??e
    Jocelyne Lopez

    Hallo zusammen,

    Als kleine Zusammenfassung meiner Besch?ftigung und Auseinandersetzung mit diesem Experiment mit einem Doppelpulsar:

    Nach meinem bisherigen Verst?ndnis liegen bei der von den Relativisten angebotenen Interpretation dieses Experiments (Invarianz von c) mehrere Fehldeutungen oder Trugschl?sse vor:

    1) Dieses Experiment ist nicht geeignet, die Unabh?ngigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle nachzupr?fen, wie es aus der E-Mail vom 18.07.07 von Prof. Bernard Schutz von MPI/AEI an einen anonymen Teilnehmer (als freiwilliger ?Vermittler?) im Forum ?Auf zur Wahrheit? hervorgeht - Seite 10 von meinem Thread: http://aufzurwahrheit.paraonline.de/forum/viewtopic.php?t=5362

    Zitat

    Prof. Bernard Schutz hat geschrieben:

    The other aspect of invariance is independence of the speed of the emitter, and this is directly tested by observations of binary pulsars [?] In 1977 there was a paper by K Brecher in Phys Rev Lett pointing this out, and since then the precision of this test has improved enormously.


    und wie auch aus dem Titel der Arbeit von K. Brecher von 1977 herauszunehmen ist: ?Ist the Speed of Light Independent of the Velocity of the Source??

    In diesem Experiment ist n?mlich weder die Geschwindigkeit der Quelle noch die Geschwindigkeit der Signale bekannt, ergo k?nnen gar keine Informationen ?ber die Abh?ngigkeit oder die Unabh?ngigkeit der Lichtgeschwindigkeit zur Geschwindigkeit der Quelle gewonnen werden, oder? Diese Aussagen sind also fehlgedeutet und irref?hrend.


    2) Dieses Experiment liefert wiederum keine ?direkte? Information ?ber die Relativgeschwindigkeit zwischen Signalen und Beobachter, da gar keine Messungen der Geschwindigkeit der Signale und des Beobachters vorgenommen wurden. Das Wort ?direkt? von Prof. Bernard Schutz ist also fehlgedeutet und irref?hrend.


    3) Die von Prof. Bernard Schutz hervorgehobene Pr?zision der Messung (?the precision of this test has improved enormously?) suggeriert eine hohe Pr?zision bei der interpretierten Invarianz von c, sie bezieht sich aber messtechnisch lediglich auf eine hohe Pr?zision bei der Frequenzmessung der Signale. Durch welche Berechnungen und Argumentierungen diese hohe Pr?zision bei der Frequenzmessung auf eine hohe Pr?zision bei der interpretierten Invarianz der Relativgeschwindigkeit zwischen Signalen und Beobachter ?bertragen wurde ist f?r mich nicht ersichtlich und nicht nachvollziehbar. Diese Aussagen sind also undeutlich und irref?hrend.


    4) Prof. Bernard Schutz ignoriert und verschweigt bei der Angabe dieser Frequenzmessung von Pulsaren von 1977 neuere Verfahren zur Frequenzmessung von Pulsaren, die gegenteiligen Ergebnisse erzielen, und die er eigentlich als ?Expert in der Wissenschaft? kennen sollte: siehe http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18234/1.html

    Zitat

    Bewegt sich der Pulsar auf den Beobachter zu, kommen die Radiopulse mit einer h?heren Frequenz. Entfernt er sich vom Beobachter, so ist die Frequenz der Pulse niedriger.

    .


    Deshalb kann ich pers?nlich diese Aussagen von Prof. Bernard Schutz von MPI/AEI und das von ihm zitierte Experiment nicht als geeignete Beantwortung meiner Frage ansehen, gerichtet an den Pr?sident des Vorstands der Max-Planck Gesellschaft Prof. Dr. Peter Gruss und an die Generalsekret?rin, Frau Dr. Barbara Bludau, wie man seit 100 Jahren ?tausendfach? nachgepr?ft und best?tigt habe, die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles sei seine Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern, so wie Albert Einstein in seiner SRT 1905 postuliert.
    Siehe meine E-Mails vom 12.05.07 und vom 28.06.07:
    http://www.ekkehard-friebe.de/Lopez-an-Bundestagsabgeordnete.pdf

    Viele Gr??e
    Jocelyne Lopez

    Hallo zusammen,

    Ich mache wieder auf einen Beitrag von mir im Forum von Ekkehard Friebe aufmerksam, und auf eine Frage an einen Teilnehmer, die jedoch wieder nicht beantwortet wurde (aus Erfahrung seit mehr als 2 Jahren intensiver Hinterfragung der Relativit?tstheorie habe ich leider festgestellt, dass meine relativisten Gespr?chspartner oft die Angewohnheit pflegen, Fragen zu beantworten, die ich nicht gestellt habe, und Fragen, die ich gestellt habe zu ignorieren ? siehe zum Beispiel die ?Experte in der Wissenschaft? von Max-Planck-Institut / Albert-Einstein Institut Potsdam ;) Allein in diesem Thread bei ?Auf zur Wahrheit? sammeln sich z.B. eine ganze Menge offenen Fragen an die Experte in der Wissenschaft):

    http://18040.rapidforum.com/topic=10047151…151172628528546

    Zitat

    Die Beobachtung ?die Pulse auf der Erde mit extrem hoher Regelm??igkeit treffen? sagt also logischerweise, dass es keine Addition der hohen Umlaufgeschwindigkeiten der Quellen zu der Geschwindigkeit des Lichtes gibt.

    Vor diesem Hintergrund komme ich auf das von einem Teilnehmer am Anfang des Threads im Forum von Ekkehard Friebe verlinkte Frequenz-Messverfahren bei Pulsaren zur?ck:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18234/1.html

    Zitat

    Exotische Spurensuche via Pulsar

    Geradezu exotisch kommt dagegen die Pulsar-Timing-Methode, aber auch das Gravitational Microlensing daher. Auch wenn diese Verfahren noch in den Kinderschuhen stecken, haben sie dank emsiger Astronomen bereits die ersten Gehversuche absolviert. Immerhin gleicht das Prinzip der Pulsar-Timing-Methode der Radialgeschwindigkeitsmessung. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Forscher bei dieser Methode nicht die Dopplerverschiebung im Spektrum, sondern die Ankunftszeit der Radiopulse messen. Bewegt sich der Pulsar auf den Beobachter zu, kommen die Radiopulse mit einer h?heren Frequenz. Entfernt er sich vom Beobachter, so ist die Frequenz der Pulse niedriger. Durch die hohe Zeitmessgenauigkeit k?nnen mit diesem Verfahren sogar erd?hnliche K?rper um Pulsare herum lokalisiert werden.
    W?hrend bei dem Pulsar-Timing-Prinzip also gezielt periodische Ver?nderungen in der Ankunftszeiten von Pulsar-Signalen gemessen werden, steht beim Gravitational Microlensing ein v?lliges anderes Prinzip im Mittelpunkt.

    Eine meiner offenen Fragen bzw. meiner Verst?ndnisprobleme bei der Absch?tzung der Relativgeschwindigkeit mit einer Genauigkeit von 10^-4 zwischen einem Doppelpulsar und der Erde, wie hier bei dem zur Diskussion gestellten Experiment von K. Brecher 1977 als Interpretation angeboten wird, ist folgende:

    Um die Relativgeschwindigkeit von 2 Objekten, die sich zueinander bewegen, mit einer Genauigkeit von 10^-4 mathematisch herzuleiten, m??te man schon die genaue Richtung der Bewegung der Objekte und den genauen Winkel kennen, womit die Objekte sich zueinander bewegen, oder nicht? Man kann n?mlich nicht davon ausgehen, dass dieser Doppelpulsar ausgerechnet in einer geraden Linie sich exakt frontal zu der Messanordnung auf der Erde zu bewegt oder sich davon entfernt, so dass man die Relativgeschwindigkeit einfach durch Addition berechnen k?nnte, das w?re ein unglaublicher Zufall, oder? Zum Beispiel: Angenommen ich sitze in Hamburg und m?chte meine Relativgeschwindigkeit zu einem Auto kennen, das zwischen Frankfurt und M?nchen f?hrt. Da mu? man Vektorrechnungen oder so was anstellen, was wei? ich, ich kenne mich da nicht aus (das k?nnen aber die Mathematiker).

    Mir ist jedoch grunds?tzlich unklar, wie man mit hoher Genauigkeit hier bei diesem Experiment den genauen Winkel der Fahrtrichtung gemessen haben will, um mathematisch herzuleiten, dass der Doppelpulsar und die Messanordnung auf der Erde keine Relativgeschwindigkeit unter sich haben (bzw. die Relativgeschwindigkeit 0, wenn c invariant sein soll), also de facto zueinander ruhen. Diese Konstellation k?nnte meiner Meinung nach nur dann bei den Vektorberechnungen auftreten, wenn Doppelpulsar und Messanordnung exakt parallel mit derselben Geschwindigkeit in derselben Richtung sich bewegen w?rden. Bei jedem anderen Winkel wurde das nicht m?glich sein. Wie hat man hier also den Winkel hochgenau gemessen?

    Kann jemand mein mit den Worten einer Physiklaiin ausgedr?cktes Verst?ndnisproblem verstehen?

    Viele Gr??e
    Jocelyne Lopez