[font=Verdana]Es ist schon komisch, daß GOM nicht zumindest Stellungsnahmen nimmt und sich nicht zumindest in schriftlicher Form an der Diskussion beteiligt.
[/font]
[font=Verdana]Dazu würde ich erst einmal grundsätzlich sagen, dass die Forschungsgruppe G.O. Mueller im Hintergrund seit 2001 auf eigenen Kosten, sowohl was den Arbeitsaufwand als auch die finanzielle Auslagen so eine einmalige und gewaltige Dokumentationsarbeit über die Kritik der Relativitätstheorie weltweit über 95 Jahren (1908 2003) nach universitären Maßstäben geleistet hat und noch weiter im Hintergrund leistet (eine Kurzversion in englischer Sprache wurde auch angefertigt und eine Aktualisierung der jetzigen Version von Juni 2003 ist in Vorbereitung), so dass man dieser Forschungsgruppe kaum ein Mangel an Leistung zur Vorstellung der Kritik der Relativitätstheorie vorwerfen kann. Ganz im Gegenteil: Dieses Vorhaben ist einmalig in der Geschichte der Relativitätstheorie und jeder kann nur rein objektiv diese gewaltige Dokumentationsarbeit von der Arbeitsaufwand her würdigen, das haben schon sogar Forenrelativisten getan. Auch von der Methodologie der Studie her haben schon 53 Universitätsbibliotheken im In- und Ausland diese Dokumentation als geeignet für eine Katalogisierung und stellen sie den Studenten zur Verfügung. Man muß sich nämlich schon vorstellen, was für Arbeit dahinter steckt, vor allem ohne jegliche Förderung der öffentlichen Hand, mit Eigenmitteln und unter extrem schwere persönliche und psychische Belastungen für jeden einzelnen Mitarbeiter der Forschungsgruppe. Nicht umsonst hat die Forschungsgruppe als inoffiziellen Namen ihre Dokumentation Das Watergate der Physik genannt. Das sagt alles über die außergewöhnlichen und extrem erschwerten Rahmenbedingungen unter denen diese Studie zustande gekommen ist. Es handelt sich nun mal um die Arbeit von Dissidenten der Physik, die wie auch alle Dissidenten in allen Ländern, leider auch in unserem, behandelt werden Es ist nicht leicht und auch nicht bequem, Dissident zu sein, das kann wohl jeder verstehen. Leider in unserem Rechtsstaat auch, das kann auch jeder im Fall von G.O. Mueller feststellen.
Auch was den Arbeitsaufwand für die Information der politisch verantwortliche und der Entscheidungsträger im Bildungssystem und in der Öffentlichkeit hat G.O. Mueller eine gewaltige und einmalige Leistung gebracht, und bringt sie weiterhin. Hier möchte ich zum Beispiel ihre Aktionen kurz vorstellen:
Oktober 2005:
[/font][font=Verdana]Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages[/font]
[font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/01_OffenerBrief.pdf[/font][font=Verdana]
Februar 2006:
[/font][font=Verdana][color=#333333]Offener Brief über Wissenchaftsfreiheit und Pressefreiheit
an 221 Mitarbeiter der Redaktionen von FAZ - SPIEGEL - SZ TAZ
[/color][/font][font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/00_journalisten.pdf[/font][font=Verdana]
Februar 2006:
[/font][font=Verdana][size=10][color=#333333]Offener Brief an 20 Physik-Dissidenten
[/color][/size][/font][font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/00_dissidenten-2.pdf[/font]
[font=Verdana][color=#333333]http://www.mahag.com/allg/mueller.php[/color][color=#333333]
Mai 2006:
95 Years of Criticism of the Special Theory of Relativity (1908-2003) [/color][/font][font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/95yearsrelativity.pdf[/font][font=Verdana]
July 2006:
[/font][font=Verdana]First Open Letter about the Freedom of Science to some 290 public figures,
personalities, newspapers, and journals in Europe and the USA[/font]
[font=Verdana]http://www.wbabin.net/science/openletter.pdf[/font][font=Verdana]
September 2006:
Offener Brief über Wissenschaftsfreiheit nach GG Art. 5 an Frau Bundesministerin Annette Schavan
[/font][font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/060921gom_schavan.pdf[/font][font=Verdana]
März 2007:
[/font][font=Verdana]Offener Brief über Wissenschaftsfreiheit an 100 Professoren der Humboldt-Universität Berlin und an 100 Professoren der Technischen Universität Dresden
[/font][font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/01_professoren_berlin_dresden.pdf[/font][font=Verdana]
März 2007:
[/font][font=Verdana]Offener Brief über die Wissenschaftsfreiheit an Medien und Publizisten der Bundesrepublik
[/font][font=Verdana]http://www.ekkehard-friebe.de/200prof_medien.pdf[/font]
[font=Verdana][color=#333333]Man kann also nicht der Forschungsgruppe G.O. Mueller vorwerfen, dass sie zu wenig Zeit und Bemühungen für die Information der Verantwortlichen und der Öffentlichkeit über die Vorstellung der Kritik der Relativitätstheorie investiert
[/color][/font][font=Verdana][color=#333333]Foren sind wohl keine geeignete Möglichkeit, um eine Diskussions auf wissenschaftliche Basis in dieser Größeordnung zu ermöglichen:
Auch wenn hier bei Auf zur Wahrheit als einziges Forum nach meinen zahlreichen und äußerst belastenden Erfahrungen seit 2 Jahren durch die Administratoren und Moderatoren eine zivile, faire und zumutbare Auseinandersetzung mit der Kritik gewährleistet wird (noch einmal ein ganz ganz großes Lob!) sind die Diskussionsforen nicht dazu geeignet, eine Thematik dieser größenordnung und bei diesen Umständen weiterbringend zu behandeln. Forenteilnehmer anonym und wohl in die meisten Fälle nicht qualifiziert, um verbindliche Auskünfte über Fragen und Einwände der Kritiker der Relativitätstheorie zu erteilen.
Ein eklatanten Fallbeispiel dazu haben wir bei meiner Frage nach den experimentellen Bestätigungen der grundlegenden Annahme Einsteins, die Lichtgeschwindigkeit sei unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachers, die auch von der Gruppe G.O. Mueller nachträglich als entscheidende Frage an die Experte und als wesentlichen Punkt der Kritik begrüßt wurde
1) Erst einmal habe ich von Forenrelativisten nur Beschimpfungen, Beleidigungen, Hetze und Appel zum Boykott damit geerntet (hier in diesem Forum wie gesagt nicht).
2) Zweite habe ich, auch hier im Forum, das Argument gehört, dass ich als Physiklaie keine annehmbare Ansprechpartnerin für die Experte sei, ich sei dazu nicht kompetent und qualifiziert. Dazu sage ich: Derjenige, der etwas fragt, braucht keine Qualifikation vorzuweisen, nur derjenige, der die Frage beantwortet, muß es tun, oder?
3) Keine hat in Foren, auch hier nicht, meine Frage unter Nennung seiner Qualifikation beantwortet.
4) In anderen Foren haben anonyme Teilnehmer meine Frage mit der Nennung von verschiedenen Experimenten beantwortet, ohne ihre Qualifikation zu nennen, und ohne dass es ersichtlich ist, dass sie kompetent sind, diese Frage verbindlich zu beantworten.
5) Durch die Vermittlung eines anonymen Teilnehmers (Phasenverschobener), habe ich jedoch indirekt die Antwort eines hochqualifizierten und befugten Experten bekommen: Die Antwort von Prof. Bernard Schutz, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam. Seine Aussage halte ich aufgrund seiner Qualifikation, seiner Position, seines Werdegangs und seinen Auszeichnungen als verbindlich. Er hat mir als einziger ein Experiment dazu überaschener Weise genannt, das mir wohlbemerkt von keinem Forenrelativist genannt wurde: Das Michelson-Morley Experiment.
6) Ich habe eine Rückfrage über dieses Experiment als Bestätigung der Annahme Einsteins an ihn gerichtet (siehe oben). Ich warte also (und G.O. Mueller auch) auf seine qualifizierte und verbindliche Stellungnahme dazu. Der Dialog ist also von der Seite der Kritiker unter zumutbaren Bedingungen eröffnet. Die offiziellen Experten der Relativitätstheorie sind jetzt am Ball.
Die Forderung an die Experte der Relativitätstheorie, eine entscheidende Frage gezielt zu beantworten ist wohl nicht zu hoch geschraubt und unrealistisch, oder? Der Vorwand, diejenige, die die Frage gestellt hat sei fachlich nicht kompetent und nicht qualifiziert ist unhaltbar und würde nur von einer Ausweichmanöver zeugen, um die Eröffnung einer Diskussion zu vermeiden.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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