[size=12][color=#000000][font=Arial][size=10pt]
Zitat
[size=12pt][color=#000000][font=Arial][size=10pt]Zitat Taklaman:
[/size][size=12]Schnelle Autos, langsame Autos
[/size][/font][/color][/size][color=#000000][font=Arial][size=10]In einfachen Worten für simple Gemüter: :P[/size][/font][/color]
[/li]- [font=Arial]Musst nix wissen Geschwindigkeit. Wissenschafter sind Vifzacks und haben was ausgedacht.[/font]
[/size][/font][/color][/size][font=Arial]
Auf jeden Fall hast Du Dir hier was ausgedacht:.. 
Hier zeigst Du nämlich, dass Du immer noch nicht verstanden hast, dass es bei diesem Experiment von K. Brecher nicht darum geht, die Konstanz der Radiosignale auf der Strecke Quelle-Beobachter nachzuweisen, sondern es geht darum, die Unabhängigkeit oder Abhängigkeit der Geschwindigkeit von Radiosignalen von der Geschwindigkeit ihrer Quelle zum Zeitpunkt der Emission nachzuweien. Zwei paar Schuhe...
Das ist auch das erklärte Ziel von K. Brecher gewesen, wenn Du nur den Titel seiner Arbeit liest, das kostet Dir nicht so viel Interpretationsbemühungen:
[/font][font=Arial]http://www.ekkehard-friebe.de/Brecher-K-1977.pdf[/font]
[color=#000000][font=Arial][size=10]
Zitat
[color=#000000][font=Arial][size=10pt]Is the Speed of Light Independant of the Velocity of the Source?
[/size][/font][/color]
Ich übersetze Dir das auf Deutsch: Ist die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle?
Jetzt klarer, worum es bei diesem Experiment geht?
Zitat
[color=#000000][font=Arial][size=10]Zitat Taklaman:
Doppel-Pulsare sind Doppel-Pulsare weil zwei Pulsare umeinander kreiseln [/size][/font][/color]
[/li]- [color=#000000][font=Arial][size=10]Pulsar1 hat Umlaufgeschwindigkeit v, Umlaufzeit T [/size][/font][/color]
- [color=#000000][font=Arial][size=10]Wenn Pulsar1 von Erde wegfliegt, t=0, 1. Radioimpuls mit Lichtgeschwindigkeit ist x-v [/size][/font][/color]
- [color=#000000][font=Arial][size=10]Wenn Pulsar1 auf Erde zufliegt, t=T/2, 2. Radioimpuls mit Lichtgeschwindgkeit ist x+v
[/size][/font][/color]
[/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]
Das dumme dabei ist nur, dass diese Geschwindigkeiten von Pulsaren und von Radiosignalen nicht gemessen wurden: Man kann zwar in der Astronomie Zeiten ziemlich genau messen, jedoch Strecken nicht, zumindest nicht mit der notwendigen Hochgenauigkeit von ein paar Millimetern zur Ermittlung einer hochgenauen Geschwindigkeit wie die LG. Ergo die Strecken werden nicht effektiv gemessen, sondern nur berechnet, und zwar - 3 mal darfst Du nicht raten, Du sagst es selbst - indem man den 1983 per Konvention festgesetzten konstanten Wert der LG voraussetzt!
Wenn man die Geschwindigkeit c konstant = 299.792.458 m/s in eine Berechnung reinbringt und voraussetzt, dann sollte man sich auch nicht wundern, dass bei den Berechnungen die Geschwindigkeit c konstant rauskommt, nicht? 
Die Voraussetzung einer Geschwindigkeit ist keine Messung einer Geschwindigkeit. Jetzt klarer?
Zitat
[color=#000000][font=Arial][size=10pt]Zitat Taklaman:[/size][/font][/color]
[/li]- [color=#000000][font=Arial][size=10]Einschub für ganz besonders einfache Gemüter - Beispiel: Du haben zwei Autos stehen an Startlinie. Auto1 langsamer als Auto2. Auto1 fahren zuerst los. Etwas später Auto2. Da Auto2 schneller als Auto1 beide Autos gleichzeitig im Ziel obwohl Auto2 später losgefahren als Auto1. Einschub Ende. [/size][/font][/color]
- [color=#000000][font=Arial][size=10]Daher beide Impulse gleichzeitig bei Erde, Beobachter sieht nix einen Pulsar, sieht 2 Pulsare!! [/size][/font][/color]
- [color=#000000][font=Arial][size=10]Aber Realität Beobachter nix sehen 2 Pulsare, sieht immer nur 1 Pulsar, ergo, Lichtgeschwindigkeit nix variabel [/size][/font][/color]
- [font=Arial]Jetzt kapiert?
[/font]
[/size][/font][/color][font=Arial]
Hier zeigt sich wieder den grundsätzlichen Missverständnis mit Deinem Beispiel schnelle Autos langsame Autos:
[/font][font=Arial][size=10][color=black]Dieses Gedankenexperiment ist zwar anschaulich jedoch hier nicht geeignet, um die Frage zu untersuchen, ob die Geschwindigkeit der Radiosignale abhängig oder unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle (Pulsare) zum Zeitpunkt der Emission ist oder nicht, d.h. ob die klassische Geschwindigkeitsaddition für die Geschwindigkeit der Radiosignale hier Anwendung findet oder auch nicht (v + c). Und darum geht es hier.
Andere Gedankenexperimente wären dafür vielleicht geeignet, wie zum Beispiel:
a) Falls man sich das Licht als Teilchen vorstellt:
Angenommen, ein Auto (Quelle) schiebt einen rollenden Ball in meine Richtung.
Ist die Geschwindigkeit des Balls abhängig oder unabhängig von der Geschwindigkeit des Autos zum Zeitpunkt des Stoßes?
Wenn ich weder die Geschwindigkeit des Autos zum Zeitpunkt des Stoßes noch die Geschwindigkeit des Balls nach dem Stoß zu mir, kann ich keine Aussage darüber treffen, einverstanden?
(Wir wissen aber durch Erfahrung, empirische Beobachtungen sogar meistens mit bloßen Augen und auch durch Messungen, dass hier die Geschwindigkeit des Balls nach dem Stoß abhängig ist von der Geschwindigkeit des Autos zum Zeitpunkt des Stoßes, und dass die klassische Geschwindigkeitsaddition hier Anwendung findet).
b) Falls man sich das Licht als Welle vorstellt:
Angenommen, ein Schiff (Quelle) schiebt eine Wasserwelle vor seinen Bug.
Ist die Geschwindigkeit der erzeugten Wasserwelle zum Zeitpunkt des Stoßes abhängig oder unabhängig von der Geschwindigkeit des Schiffes?
Wenn ich weder die Geschwindigkeit des Schiffes noch die Geschwindigkeit der Welle kenne, kann ich keine Aussage darüber treffen, einverstanden?
Ich stelle mir es aber so vor, dass hier die Geschwindigkeit der erzeugten Wasserwelle abhängig ist von der Geschwindigkeit des Schiffes zum Zeitpunkt des Stoßes (wobei hier die Geschwindigkeit der erzeugten Welle wohl sehr schwierig messtechnisch wegen Wirbelungen zu ermitteln sein sollte).
In beiden Fällen können aber keine Aussagen über die Abhängigkeit oder Unabhängigkeit der Geschwindigkeit eines physikalischen Objektes von der Geschwindigkeit der Quelle getroffen werden, wenn beide Geschwindigkeiten nicht bekannt sind. Einverstanden?
Und das ist eben der Fall beim Experiment von K. Brecher: Die Geschwindigkeit der ankommenden Signale ist hier in der Natur nicht bekannt (nur formell mit c rechnerisch vorausgesetzt, was in der Experimentalphysik völlig wertlos ist und uns hier nicht interessiert), also kann man keine Aussage über die Abhängigkeit oder Unabhängigkeit der Geschwindigkeit von Radiosignalen von der Geschwindigkeit der Quelle treffen. Beide Annahmen sind zulässig und werden durch dieses Experiment weder bestätigt noch widerlegt:[/color]
[/size][/font][color=#000000][font=Arial][size=10]Die Signale aus beiden Pulsaren kommen also alle entweder mit einer höheren Geschwindigkeit y (Abhängigkeit zur Quelle) oder aber mit einer minderen Geschwindigkeit z (Unabhängigkeit zur Quelle) zur Erde an, je nachdem, welche der beiden Annahmen in der Realität die wahre ist.
[/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Wie soll man jedoch wissen, wenn die Signale mit einer Geschwindigkeit y oder z zur Erde ankommen, dass die ursprüngliche Geschwindigkeit x der Pulsare bei der 1. Annahme darin enthalten ist und bei der 2. Annahme nicht? Die Signale kommen bei den zwei Annahmen doch alle mit einer unbekannten Geschwindigkeit an. Es ist nicht möglich, die Geschwindigkeit der ankommenden Signale zu messen, da hilft nichts.
Mir ist hier also völlig schleierhaft, wie man mit diesem Experiment, wo gar keine Geschwindigkeiten gemessen wurden und zu messen sind (weder die von den Quellen noch die von den ankommenden Signalen) die Unabhängigkeit oder die Abhängigkeit der Geschwindigkeit der Signale von der Geschwindigkeit der Quelle nachweisen will. Und sogar noch mit einer Hochgenauigkeit von zig Kommastellen :wacko:
[/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]
Prof. Bernard Schutz, hochqualifizierter Experten der Relativitätstheorie, der dieses Experiment von K. Brecher zur direkten und hochgenauen Nachprüfung und Bestätigung der Unabhängigkeit der LG zur Geschwindigkeit der Quelle genannt hat, ist schon eine Erklärung schuldig, wie er auf diese seltsame Interpretation und diese völlig unrealistischen Präzisionsangaben kommt 
Jocelyne Lopez[/size][/font][/color]