Beiträge von Jocelyne Lopez

    [font=Arial]

    Zitat

    [font=Arial]Zitat Phasenverschobener:

    [/font][font=Arial]Dann hast du leider alles missverstanden.

    Der Pulsar rotiert nähmlich, es handelt sich um ein doppeltes Sternensystem. Also zwei Sterne die umeinander rotieren. Wir betrachten nur einen von den beiden. Durch die Rotation bewegt sich der Pulsar einmal in unsere Richtung, dann wieder weg, dann wieder in unsere Richtung. Unser Herkules X-1 rotiert mit einer Geschwindigkeit von 169 km/s(machen wir runde 170 draus) eine komplette Rotation dauert 1,7 Tage, rund 40 Stunden... Folglich hat er in 20 Stunden seine halbe Bahn abgeflogen.

    Also einmmal entfernt er sich: 300.000km/s-170km/s=299830km/s senden einen Lichtstrahl aus. Nach 20 Stunden fliegt er wieder auf uns zu mit 170 km/s.

    Also 300.000km/s+170km/s= 300170km/s soweit klar???? Wenn die Geschwindigkeit des Lichtes von der Quelle abhängen täte, dann müsste der erste Lichtstrahl den zweiten einholen. Jetzt klar???[/font]

    [/font][font=Arial]Noch einmal:

    Es handelt sich hier in diesem Thread um Fehler B4: Unabhängigkeit der LG relativ zur Quelle, und nicht um Fehler B2 (Unabhängikeit der LG relativ zum Beobachter). Das heißt, dass die Geschwindigkeit relativ zum Beobachter (in diesem Fall die Erde, wo die Instrumente sich befinden) nicht relevant bei dieser Frage ist.

    [/font][font=Arial]Das heißt, dass hier nicht die variable Entfernung +/- 170 km/s relativ zum Beobachter uns interessiert (wir sind ja auf der Erde der Beobachter, wir sind nicht die Quelle, einverstanden?), sondern die Geschwindigkeit des Signals relativ zur Quelle zum Zeitpunkt der Emission uns interessiert.

    Und die Geschwindigkeit der Quelle zum Zeitpunkt der Emissionen variiert nicht mit +/- 170 km/s, sondern sie bleibt immer zu jedem Zeitpunkt der Emissionen konstant 170 km/s (vorausgesetzt, dass der Pulsar regelmäßig mit einer konstanten Geschwindigkeit von 170 km/s rotiert).

    Das heißt, dass jedes Signal bei einer Geschwindigkeit des Pulsars von 170 km/s emittiert wird, egal wo sich der Pulsar im Raum gerade befindet, spielt ja keine Rolle. Der Pulsar kümmert sich ja nicht um mögliche Beobachter, um Signale zu emittieren, oder? Er emittiert ständig Signale, und zwar bei einer angenommenen konstanten Geschwindigkeit von 170 km/s.

    Das heißt, dass jedes Signal, falls die Geschwindigkeitsaddition Anwendung findet, mit einer Geschwindigkeit von 300.000 km/s (LG) + 170 km/s (Pulsar) emittiert wird und sich von der Quelle löst.

    Das heißt, dass alle Signale, die sich von der Quelle lösen, die gleiche Geschwindigkeit 300.170 km/s drauf haben. Sie sind gleichschnell. Sie rasen ganz brav hintereinander in der Reihenfolge ihrer zeitlichen Emission Richtung Erde mit Überlichtgeschwindigkeit 300.170 km/s.

    Das heißt, dass kein später emittiertes Signal das vorherige Signal einholen kann.

    [/font][font=Arial]Wo hast Du denn ein Problem mit Einholung und Überholung von Signalen???

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez [/font]

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat Phasenverschobener:

    Das Spiel hatten wir schon. Ich brauch keine hochgenauen Angaben über die Lichtgeschwindigkeiten, die wird hier ja gar nicht gemessen. Ich kann auch so sagen, ein schnelleres Auto MUSS das langsamere einholen. Wie genau ist das??? Sehr genau, wenn man nach k.Brecher geht. Du sagst es ist falsch?! [/size][/font]


    [font=Arial]Ähh??!
    Ich habe nie gesagt, es sei falsch, dass ein schnelleres Auto ein langsameres Auto einholen MUSS, oder? Wo hast Du es bitte gelesen oder phantasiert? :|


    Ich habe geschildert, dass ein Signal, das sich von der Quelle nach der klassischen Geschwindigkeitsaddition mit 300.000 km/s (LG) + 30 km/s (Pulsar) löst nicht zu befürchten hat, dass er von dem nächsten Signal eingeholt wird, das sich auch mit 30.000 km/s + 30 km/st von der Quelle löst. Sie sind ja gleich schnell mit 300.030 km/s. Wo ist denn Dein Problem dabei?

    Und ich habe geschildert, dass bei dem gewaltigen Verhältnis zwischen der Geschwindigkeit eines Signals (minimum 300.000 km/s) und der Geschwindigkeit eines Pulsars (Annahme 30 km/s), eine Einholung wohl bis in die Unendlichkeit bzw. über die Grenze unseres beobachtbaren Universums stattfinden würde in dem Fall, wo das zweite Signal ein Tick schneller als 300.030 km/s wäre, es sei denn der Pulsar hat seine Geschwindigkeit zwischen der Emission des ersten und des zweiten Signals nahe Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Und warum sollte ein Pulsar innerhalb von ein paar Millisekunden seine Geschwindigkeit nahe LG beschleunigen??

    [/font][font=Arial]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font]

    [font=Arial]

    Zitat


    [font=Arial]Zitat Phasenverschobener:

    Würden wir bitte mal beim Thema bleiben.

    Ja dann beweis doch mal deine ganze Behauptungen. Warum fängst du wieder mit dem numerischen Wert der Lichgeschwindigkeit an? Wir haben eben eindeutig festgestellt das man diesen nicht wirklich braucht. Du hast eben Behautet, das du nicht weißt ob diese Überholung messbar ist oder nicht, weil sie erst es viel zu lange dauert bis sie Eintrifft. Wenn dir gängigen Einheiten nicht passen, dann definier dir eigene, No Problem....
    []
    PS: Wenn dir die bereits interpretierten Daten, wie rotatiosgescchwintigkeit, Entfernung und Periode nicht passen, dann such ich für dich das Observatorium raus und geb dir unbearbeiteten Beobachtungsdaten.[/font]

    [/font]
    [font=Arial]Wir sind aber voll beim Thema mit den astronomischen Messungen von K. Brecher, die ungeeignete Basismessdaten voraussetzen oder verwenden, um eine hochpräzise Bestätigung eines relativistischen Effekts zu liefern (hier die Invarianz der LG zu bewegten Objekten):
    [/font]
    [font=Arial]
    1) Um die Invarianz der LG zu einer bewegten Quelle nachzuprüfen (Fehler B4), muss man die jeweiligen hochgenauen Eigengeschwindigkeiten der Signale und der Quelle kennen. Wir kennen sie eben nicht mit Hochgenauigkeit:

    a) Um die Eigengeschwindigkeit der Quelle im Raum mit hoher Präzision zu ermitteln, wie es zwingend notwendig zur Bestätigung eines relativistischen Effekts ist, müssten wir nämlich die astronomische Strecke mindestens millimetergenau messen!!! Das ist völlig ausgeschlossen, das können wir nicht in dieser Präzision bei astronomischen Beobachtungen - das ist schon bei Laborstrecken von ein paar Metern auch nicht einfach, die Strecke hochgenau zu messen. Die klassischen Berechnungsmethoden zur Messung von Entfernungen in der Astronomie (z.B. Parallaxen oder was weiß ich) erlauben definitiv keine Ermittlung einer astronomischen Strecke im Millimeterbereich, weit weit weit verfehlt... Man muß wohl schon zufrieden sein, wenn man meint, man hat sie nur auf 1 Kilometer oder auf 100 Kilometer genau erfasst. Und das ist völlig indiskutable für die hochgenaue Messung einer Geschwindigkeit und den Nachweis eines relativistischen Effekts.

    b) Die Eigengeschwindigkeit der Signale zum Zeitpunkt der Emission ist dagegen völlig unbekannt und kann nicht ermittelt werden, das erübrigt sich gleich, sie kann nicht mal als ankommende Geschwindigkeit auf der Erde ermittelt werden, also auch Fehlanzeige auf der ganzen Linie.

    Die zwei Geschwindigkeiten, die wir also mit Hochgenauigkeit zwingend zum Vergleich benötigen, um die absolute Invarianz der LG relativ zur bewegten Quelle (Fehler B4) nachzuprüfen, stehen also nicht zur Verfügung. Dieses Experiment von K. Brecher liefert also keine brauchbare Aussage zur Nachprüfung und Bestätigung dieses postulierten relativistischen Effekts.


    1) Um die Invarianz der LG zu einem bewegten Beobachter (Fehler B2) nachzuprüfen und zu berechnen, muss man hochgenau die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden ermitteln. Wir können sie für den Beobachter (Erde) nicht mit der notwendigen Hochgenauigkeit bei astronomischen Berechnungsmethoden ermitteln (siehe oben) und sie ist ganz und gar nicht messbar für ankommenden Signale (siehe oben). Auch hier Fehlanzeige auf die ganze Linie.


    Also liefert das Experiment von Brecher auch keine quantitativen Messergebnisse über die Invarianz der LG zwischen Quelle und Beobachter, es liefert jedoch die Bestätigung, dass eine variable Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden existiert, weil die Signalabstände sich verändert, je nachdem ob sich die Quelle und der Beobachter zueinander bewegen oder sich von einander entfernen.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font]

    [font=Arial]

    Zitat

    [font=Arial]Zitat Komodovaran:

    [/font][color=#000000][font=Arial]In keiner Theorie steht explizit "Hiermit sage ich voraus:"
    1) ....
    2) ....
    3) ....

    Aber, wie schon zigfach demonstriert, nimmst du Dinge einfach wörtlich: wenn jemand sagt "die RT sagt vorher ..." erwiderst du "[size=10][color=black][font='Arial']Einstein hat gar keine quantitativen Vorhersagen geliefert", und zeigst damit, dass du wieder mal nichts verstanden hast[/font][/color][/size].
    [/font][/color]

    [/font][font=Arial][size=10][color=#000000]

    Die Relativitätstheorie postuliert zum Beispiel, dass c absolut konstant zu allen bewegten Objekten sei. Eine Theorie, wo jedoch weder die Grundannahme selbst noch ihre Folgerungen und Effekte sich präzis und eindeutig messen lassen oder sogar im Bereich der technische Unmeßbarkeit liegen, ist aber ganz praktisch, oder? Sie lässt sich nämlich weder bestätigen noch widerlegen, und damit kann man auch alle Beobachtungen und Phänomene erklären und deuten. Das habe ich zum Beispiel versucht zu verdeutlichen mit meinem Beispiel, wie man mit der Relativitätstheorie unwiderlegbar erklären könnte, warum ein Fluß nie flußaufwärts fließen kann und warum ein Auto samt Fahrer und Passagiere sich in Fahrrichtung verkürzen.

    [/color][color=#000000][font=Arial]Ekkehard Friebe hat zum Beispiel auch als Veranschaulichung dieser Umstände die Vorhersagekraft der Relativitätstheorie mit der alten Bauerregel aus dem Volksmund beschrieben:[/font][font=Arial] Wenn der Hahn kräht [/font][/color][/size][font=Arial]auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist. :P

    [/font][/font][font=Arial]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font]

    [color=#000000][font=Arial][size=10][color=#333333][size=10pt]

    Zitat

    [color=#000000][font=Arial][size=10pt][color=#333333][size=10pt]Zitat Prof. Bernard Schutz:

    The other aspect of invariance is independence of the speed of the emitter, and this is directly tested by observations of binary pulsars, which constantly change their speed as they emit radio pulses, but all the pulses travel at the same speed to us; otherwise they would arrive out of order and we would not know we were dealing with[/size] [/color][size=10][color=#333333]a regularly pulsing source. In 1977 there was a paper by K Brecher in Phys Rev Lett pointing this out, and since then the precision of this test has improved enormously.[/color][/size][/size][/font][/color]


    [/size][/color]Als zusätzliche Überlegungen zu der vermeintlichen Hochpräzision der Meßergebnisse um die Relativitätstheorie:

    Die relativistischen Effekte haben ja diesen unglaublichen Vorteil, dass sie sich nicht messen, sondern nur berechnen, deuten und hineininterpretieren lassen Und Platz für Interpretationen ist sowieso reichlich vorhanden in allen technologischen Gültigkeitsbereichen und auch in allen Experimenten, die sowieso auch eine künstliche und klägliche Nachahmung von Naturphänomenen sind. Experimente haben mit Naturphänomen kaum etwas Gemeinsames, das lehren uns auch die Erkenntnistheoretiker schon seit langer Zeit

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Das habe ich auch zum Beispiel in meiner Homepage versucht darzulegen, mit meinen Ausführungen Die "Vorhersagen" Einsteins....: http://jocelyne-lopez.de/maenner/maerchenhaftes.html :

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Einstein hat gar keine quantitativen Vorhersagen geliefert. Seine Theorie erlaubt daher auch keine quantitativen Bestätigungen: Wenn man quantitativ nichts voraussagt, kann man auch quantitativ nichts bestätigen, logisch.

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Zum Beispiel die Annahme von Albert Einstein, die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles sei seine Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern gilt für einen beliebigen Wert von c. Man darf also mit irgendeinem Wert von c rechnen, meinetwegen auf 40 Kommastellen, seine Annahme gilt immer. Man kann genauso gut auf 40 Kommastellen mit einem Wert von c von 150.000 km/s, von 350.000, von 650.000 oder auch von 1.500.000 km/s rechnen, die Annahme Einsteins gilt immer. So wurde es auch in der Vergangenheit getan, zum Beispiel zur Lebzeit Einsteins, wo man mit 295.000 km/s oder auch 314.500 km/s gerechnet hat. Die Annahme Einsteins gilt immer und kann immer auf 40 Kommastellen berechnet werden. Man braucht sich also nur auf einen Wert einheitlich zu einigen, wie schnell ein Lichtstrahl maximal sein darf, und das ist auch 1983 geschehen, mit der administrativen Festsetzung von c mit max. 299.792.458 m/s, womit man selbstverständlich auch auf 40 Kommastellen rechnen kann. Diese Berechnungen sind also keine Bestätigungen von nicht existenten Vorhersagen, sie sind nur eine Konvention über einen administrativ festgesetzt einheitlichen Wert von c als Basis der mathematischen Berechnungen der relativistischen Effekten.

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Die sogenannten quantitativen Bestätigungen der sogenannten Vorhersagen sind also ein mathematischer Trugschluß bzw. ein Zirkelschluß: Bestätigt wird auf 40 Kommastellen nur den Wert, den man für die Berechnung administrativ vorausgesetzt hat. [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Dadurch, dass die sogenannten relativistischen Effekte jedoch experimentell nie bestätigt wurden und messtechnisch auch nicht meßbar sind, sind folglich diese Berechnungen ein rein mathematischer Formalismus: Die Annahme Einsteins erlaubt ja keine quantitativen Vorhersagen, sie erlaubt nur Deutungen und Interpretation von Phänomenen. Deshalb gilt auch diese Annahme immer, egal auf welchen Wert von c man sie "anpasst" und auf 40 Stellen berechnet.

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Und dadurch, dass die relativistischen Effekte messtechnisch nicht meßbar sind und ihre mathematische Berechnungsgrundlage beliebig auswählbar ist, ist auch die relativistische Interpretation von Phänomenen beliebig auswählbar. Man kann damit praktisch alle Beobachtungen und Phänomene interpretieren und erklären. Ein plakatives Beispiel habe ich schon irgendwo gebracht:

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Man könnte z.B. mit der Relativitätstheorie erklären, warum ein Fluß nie flussaufwärts fließen kann:

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Ein bewegtes Objekt wie ein Fluß verkürzt sich und die Zeit verlauft für ihn langsamer. Irgendwann verlauft die Zeit so langsam, dass sie zum Stillstand kommt und sogar in die umgekehrte Richtung verlaufen kann: Dann fließt der Fluß aufwärts zurück zu seiner Quelle.
    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Da jedoch der Fluß nie die notwendige Geschwindigkeit erreichen kann um die Zeit zur Umkehr zu bringen, muß nach der Relativitätstheorie der Fluß immer in dieselbe Richtung fließen. So läßt sich auch mit der Relativitätstheorie leicht erklären, warum ein Fluß nie flussaufwärts fließt. :P

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Hier würden berechnungsfreudige Relativisten mir gleich vorrechnen, um wie viel der Fluß sich in Fahrtrichtung verkürzt und um wie viel die Zeit "aus der Sicht des Flusses" bzw. "im IS des Flusses" dilatiert. Kein Problem, mir wurde auch in Foren von Relativisten auf zig Stellen vorgerechnet, um wie viel die Achse eines Autos samt Fahrer und Passagiere sich in Fahrtrichtung verkürzen. Sie sind wohl dabei überzeugt, dass ihre Berechnungen der relativistischen Effekten auf zig Stellen die Vorhersagen Einsteins eklatant bestätigen Ihre mathematischen Berechnungen halten sie wohl für die behaupteten tausendfachen experimentellen Bestätigungen der Relativitätstheorie

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Viele Grüße
    [/size][/font][/color][size=12][font='Times New Roman'][font=Arial][size=10pt][color=#000000]Jocelyne Lopez[/color]

    [/size][/font][/font][/size]

    [color=#000000]

    Zitat


    [color=#000000][font=Arial][size=10]Zitat Phasenverschobener:

    Natürlich kann man das berechnen, aber die Gleichung für die Geschwindigkeit kennst du doch (v=s/t), von daher könntest du diese Problematik eigentlich völlig eigenständig untersuchen. Nimm doch mal Her X-1. [/size][/font][/color]

    [/color]
    [font=Arial]Du hast mich missverstanden: Natürlich weiß ich, dass man Strecken und Geschwindigkeiten in der Astronomie berechnen kann. Darum geht es mir die ganze Zeit nicht. Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass man sie nicht messen kann, effektiv messen kann, sondern dass man sie nur mit ganz groben Näherungen und mit Konventionen berechnet. Das ist also hochgradig trügerisch zu glauben, dass man Bestätigungen einer Theorie mit einer Präzision von zig Kommastellen ankündigen darf, die mit groben Näherungen, Schätzungen und Konventionen erzielt worden sind, wie es bei den vermeintlichen Bestätigungen der Relativitätstheorie immer der Fall ist (wie zum Beispiel beim Experiment von K. Brecher).

    Verstehst Du hier nicht den Gedankengang und verstehst Du nicht den logischen Widerspruch, der darin besteht, an hochpräzisen Ergebnisse zu glauben, die jedoch nur auf der Basis von ganz groben Näherungen, Schätzungen oder Konvention erzielt wurden? Bei Ankündigungen von Messergebnissen einer Theorie, die mit extrem hoher Genauigkeit als bestätigt erklärt wurde ist immer sehr große Vorsicht geboten, vor allem in den Dimensionen, wo wir keine präzisen Messmöglichkeiten oder auch gar keine Meßmöglichkeiten haben (Astronomie und Quantendimension). Es handelt sich um dabei um Trugschlüsse, Selbsttäuschung oder Wunschinterpretationen.

    [/font][font=Arial]Hier verweise ich auf einen Beitrag von mir im Forum von Ekkehard Friebe über die Untersuchung des Pionen-Experiments, das auch gern als extrempräzise Bestätigung der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle immer wieder genannt wird: Beide Experimente (Doppel-Pulsar und Pionen-Experiment) sind eigentlich genauso gelagert, das eine in der astronomischen Dimension, das andere in der Quantendimension, und sind beide genauso behaftet mit diesem grundlegenen Vorbehalt: Man kann keine hochpräzisen Messergebnisse ankündigen, die mit groben Näherungen, Schätzungen und Konventionen erzielt wurden! Das ist ein Widerspruch. Siehe: [/font][font=Arial]http://18040.rapidforum.com/topic=100471153118&startid=1#p47115311828900066[/font]

    [color=#000000][font=Arial][size=10]Dass die Lichtgeschwindigkeit eine extrem hohe Geschwindigkeit ist, wissen wir nämlich schon lange. Auch die halbe Lichtgeschwindigkeit ist jedoch extrem schnell. Und auch die doppelte Lichtgeschwindigkeit ist extrem schnell. Ohne ganz präzise Messung der Geschwindigkeiten der Protonon und der Geschwindigkeiten der Pionen betritt man jedoch hier voll den Bereich der groben Näherungen und der Schätzung von Geschwindigkeiten, also Pi mal Daum Verfahren, toll. Das ist zwar brauchbar und gebraucht im Bereich der Technologie und der klassischen Physik, aber völlig unbrauchbar zum Nachweis von theoretischen relativistischen Effekten, die sich nur bei zig Kommastellen Präzision feststellen lassen würden!

    [/size][/font][/color][font=Arial]Maxwell hat zum Beispiel auch mit ganz groben Näherungen der Lichtgeschwindigkeit seine mathematischen Gleichungen erstellt, und die funktionieren auch bei praktischen technologischen Anwendungen im unserer Alltagsdimension, da hat die Natur wohl reichlich Reserve in unseren Gültigkeitsbereichen eingebaut ;) Siehe z.B. die Werte der LG, die Maxwell 1865 für seine Gleichungen verwendet hat:[/font][color=#000000]

    Zitat

    [color=#000000][font=Arial][size=10]MM. WEBER and KOHLRAUSCH: v = 310,740,000 Meter pro Sekunde
    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]M. FIZEAU: V = 314,858,000 Meter pro Sekunde
    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]M. FOUCAULT: V = 298,000,000 Meter pro Sekunde [/size][/font][/color]
    [font=Arial]Abgeleitet vom Koeffizienten der Aberration: V = 308,000,000 Meter pro Sekunde.
    [/font]

    [/color][color=#000000][font=Arial]

    Tja, von einer Hochpräzision der Meßdaten auf zig Kommastellen ist wohl keine Spur, oder? Die Kommastellen erzeugt man nämlich nur rein mathematisch bei der Verarbeitung durch die mathematische Abhängigkeit der Relationen, [/font][font=Arial][size=10]sie haben mit Präzision im physikalischen Sinn absolut nichts zu tun!

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font][/color]

    Zitat


    [font=Arial][size=10]Zitat Phasenverschobener:

    Ein schnelleres Auto muss das langsamere früher oder später überholen, diese Ausage kann ich treffen ohne die genaue Geschwindigkeiten zu kennen. So schwer ist das echt nicht. [/size][/font]

    [font=Arial]Da musst man erst einmal das unglaubliche und kaum vorstellbare Verhältnis zwischen der Eigengeschwindigkeit eines Pulsars und der Eigengeschwindigkeit des Lichts sich vorstellen, das minimum mit 300.000 km/s durch die Gegend rast! So eine Geschwindigkeit wie das Licht übertrifft sowieso unser Vorstellungsvermögen.

    Nehmen wir an, die Eigengeschwindigkeit der Quelle 30 km/s überträgt sich auf die Eigengeschwindigkeit des Signals zum Zeitpunkt der Emission. Das Signal entfernt sich also nach seiner Lösung von der Quelle mit 300.000 km/s + 30 km/s. Und damit dieses schon emittierte Signal, das sich von der Quelle gelöst hat und mit 300.030 km/s sich von der Quelle entfernt von dem nächsten Signal irgendwann überholt wird, das sich von der Quelle löst, müsste sich doch die Quelle inzwischen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt haben, oder? Und kennst Du ein Objekt, das innerhalb ein paar Millisekunden sich auf fast Lichtgeschwindigkeit beschleunigen könnte? Kannst Du sonst genau berechnen, ohne die beiden Geschwindigkeiten zu kennen, welche Strecke und welche Zeit notwendig wären, damit eine Überholung früher oder später stattfindet? Das könnte sein, dass diese "Überholung" über der Grenze unseres beobachterbaren Universum stattfindet, oder? Oder das diese "Überholung" eben für uns nicht beobachtbar wäre?

    [/font][font=Arial]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font]

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat Phasenverschobener:

    Ließ doch mal das Paper durch. [/size][/font][font=Arial]http://www.ekkehard-friebe.de/Brecher-K-1977.pdf[/font][font=Arial]

    K.Brecher hat nichts der gleichen getan. Er hat den Ansatz gemacht (1): c'=c+k*v... Wenn du so etwas behauptest, dann gehört es sich anzugeben wo er so etwas vorausgesetzt hat. [/font]

    [font=Arial]Ich habe gar keinen Ansatz von K. Brecher dargestellt. Ich habe nur betont, dass bei dem Experiment von K. Brecher die Eigengeschwindigkeit der ankommenden Signale nicht gemessen wird, ergo gar keine Aussage über den eventuellen Einfluß der Geschwindigkeit ihrer Quelle zum Zeitpunkt der Emission auf den Wert ihrer Eigengeschwindigkeit getroffen werden kann. Ob die Signale mit Eigengeschwindigkeit c oder mit Eigengeschwindigkeit v + c ankommen weiß kein Mensch. Sie könnten auch mit c + 10% ankommen oder c + 50% ankommen, das würde kein Mensch merken, das wird ja nicht gemessen.

    Oder hast Du vielleicht ein Experiment parat, wo man die Eigengeschwindigkeit von ankommenden Radiosignalen oder von ankommenden Photonen aus einem entfernten Objekt gemessen hat? Das wäre ganz toll. Ich kenne keine. Oder hast Du ein Experiment parat, wo man die Geschwindigkeit von Pulsaren im Raum mit extrem hoher Genauigkeit gemessen hat? Das wäre auch ganz toll. Ich kenne auch keine.

    Die zeitlichen Abstände zwischen den Pulsen geben uns nämlich gar keine Information über die Eigengeschwindigkeit der Signale, einverstanden? Ihre Veränderungen (kürzere oder längere Abstände) zeigen uns nur, dass der jeweilige Pulsar sich von uns entfernt oder sich auf uns zu bewegt, d.h., dass die LG abhängig ist von der Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter.


    [/font]

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat Phasenverschobener:

    PS: Du könntest es dir von Herr Friebe mal ausführlich erklären lassen. Er hat im parallelen Threat im Politbereich bereits zugestanden, das es prinzipell korreckt ist. Er hat nehmlich mit de Sitter argumentiert, der auf der Emitter-Theorie von Walter Ritz aufbaut. Er könnte dir auch gleich erklären, wie die Kritik von Walter Ritz, auf der Sitter aufbaut, inhaltlich aussieht. Frag ihn doch mal.....
    [/size][/font]

    [font=Arial]

    Wir brauchen hier Ekkehard Friebe nicht zu fragen, er vertritt zwar persönlich eine Teilchenvorstellung der Ausbreitung des Lichtes (also ohne Äther), aber es ist hier zur Untersuchung des Fehlers B4 nicht von Belang, das steht ja schon in der hier zur Diskussion gestellten Darstellung des Fehlers B4 von G.O. Mueller:
    [/font]

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat G.O. Mueller:

    [size=10pt][color=#231f20][font='Arial']Die behauptete Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Bewegung ihrer Quelle (C-U) setzt ein Medium (Äther) voraus und widerspricht damit der SRT[/font][/color][/size]

    Die Behauptung von C-U (AE1905, S. 892 u. 895) wird in der Literatur weitgehend akzeptiert, auch von den Kritikern; die Gründe dafür oder dagegen sind im folgenden Zusammenhang ohne Belang. Wichtig ist hier nur die Feststellung, daß die strikte Behauptung von C-U seit 1905 bis heute fester Bestandteil der SRT ist [/size][/font]

    [font=Arial]Kritiker der Relativitätstheorie vertreten wie gesagt verschiedene Vorstellungen der Ausbreitung des Lichtes, mit oder ohne Äther, das beruht aber nicht die Tatsache, dass die Relativitätstheorie hier in sich widersprüchlich ist: Die Unabhängigkeit der LG von der Bewegung der Quelle setzt ein Medium (Äther) voraus, das jedoch von Einstein in seiner SRT negiert wird

    [/font][font=Arial]Dies beruht auch nicht die Tatsache, dass K. Brecher 1977 mit seiner Messungen nicht nachweisen kann, dass die LG abhängig oder auch unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle sei. Darüber lässt sich keine Aussage treffen, ob man sich das Licht als Welle oder als Teilchen vorstellt.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font]

    [size=12][color=#000000][font=Arial][size=10pt]

    Zitat


    [size=12pt][color=#000000][font=Arial][size=10pt]Zitat Taklaman:

    [/size][size=12]Schnelle Autos, langsame Autos

    [/size][/font][/color][/size][color=#000000][font=Arial][size=10]In einfachen Worten für simple Gemüter: :P[/size][/font][/color]


    1. [/li]
    2. [font=Arial]Musst nix wissen Geschwindigkeit. Wissenschafter sind Vifzacks und haben was ausgedacht.[/font]

    [/size][/font][/color][/size][font=Arial]

    Auf jeden Fall hast Du Dir hier was ausgedacht:.. :P

    Hier zeigst Du nämlich, dass Du immer noch nicht verstanden hast, dass es bei diesem Experiment von K. Brecher nicht darum geht, die Konstanz der Radiosignale auf der Strecke Quelle-Beobachter nachzuweisen, sondern es geht darum, die Unabhängigkeit oder Abhängigkeit der Geschwindigkeit von Radiosignalen von der Geschwindigkeit ihrer Quelle zum Zeitpunkt der Emission nachzuweien. Zwei paar Schuhe...

    Das ist auch das erklärte Ziel von K. Brecher gewesen, wenn Du nur den Titel seiner Arbeit liest, das kostet Dir nicht so viel Interpretationsbemühungen:

    [/font][font=Arial]http://www.ekkehard-friebe.de/Brecher-K-1977.pdf[/font]
    [color=#000000][font=Arial][size=10]

    Zitat

    [color=#000000][font=Arial][size=10pt]Is the Speed of Light Independant of the Velocity of the Source?
    [/size][/font][/color]


    Ich übersetze Dir das auf Deutsch: Ist die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle?
    Jetzt klarer, worum es bei diesem Experiment geht?


    Zitat

    [color=#000000][font=Arial][size=10]Zitat Taklaman:

    Doppel-Pulsare sind Doppel-Pulsare weil zwei Pulsare umeinander kreiseln [/size][/font][/color]


    1. [/li]
    2. [color=#000000][font=Arial][size=10]Pulsar1 hat Umlaufgeschwindigkeit v, Umlaufzeit T [/size][/font][/color]
    3. [color=#000000][font=Arial][size=10]Wenn Pulsar1 von Erde wegfliegt, t=0, 1. Radioimpuls mit Lichtgeschwindigkeit ist x-v [/size][/font][/color]
    4. [color=#000000][font=Arial][size=10]Wenn Pulsar1 auf Erde zufliegt, t=T/2, 2. Radioimpuls mit Lichtgeschwindgkeit ist x+v
      [/size][/font][/color]

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]
    Das dumme dabei ist nur, dass diese Geschwindigkeiten von Pulsaren und von Radiosignalen nicht gemessen wurden: Man kann zwar in der Astronomie Zeiten ziemlich genau messen, jedoch Strecken nicht, zumindest nicht mit der notwendigen Hochgenauigkeit von ein paar Millimetern zur Ermittlung einer hochgenauen Geschwindigkeit wie die LG. Ergo die Strecken werden nicht effektiv gemessen, sondern nur berechnet, und zwar - 3 mal darfst Du nicht raten, Du sagst es selbst - indem man den 1983 per Konvention festgesetzten konstanten Wert der LG voraussetzt!

    Wenn man die Geschwindigkeit c konstant = 299.792.458 m/s in eine Berechnung reinbringt und voraussetzt, dann sollte man sich auch nicht wundern, dass bei den Berechnungen die Geschwindigkeit c konstant rauskommt, nicht? :D

    Die Voraussetzung einer Geschwindigkeit ist keine Messung einer Geschwindigkeit. Jetzt klarer?


    Zitat


    [color=#000000][font=Arial][size=10pt]Zitat Taklaman:[/size][/font][/color]


    1. [/li]
    2. [color=#000000][font=Arial][size=10]Einschub für ganz besonders einfache Gemüter - Beispiel: Du haben zwei Autos stehen an Startlinie. Auto1 langsamer als Auto2. Auto1 fahren zuerst los. Etwas später Auto2. Da Auto2 schneller als Auto1 beide Autos gleichzeitig im Ziel obwohl Auto2 später losgefahren als Auto1. Einschub Ende. [/size][/font][/color]
    3. [color=#000000][font=Arial][size=10]Daher beide Impulse gleichzeitig bei Erde, Beobachter sieht nix einen Pulsar, sieht 2 Pulsare!! [/size][/font][/color]
    4. [color=#000000][font=Arial][size=10]Aber Realität Beobachter nix sehen 2 Pulsare, sieht immer nur 1 Pulsar, ergo, Lichtgeschwindigkeit nix variabel [/size][/font][/color]
    5. [font=Arial]Jetzt kapiert? :rolleyes:[/font]

    [/size][/font][/color][font=Arial]
    Hier zeigt sich wieder den grundsätzlichen Missverständnis mit Deinem Beispiel schnelle Autos langsame Autos:

    [/font][font=Arial][size=10][color=black]Dieses Gedankenexperiment ist zwar anschaulich jedoch hier nicht geeignet, um die Frage zu untersuchen, ob die Geschwindigkeit der Radiosignale abhängig oder unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle (Pulsare) zum Zeitpunkt der Emission ist oder nicht, d.h. ob die klassische Geschwindigkeitsaddition für die Geschwindigkeit der Radiosignale hier Anwendung findet oder auch nicht (v + c). Und darum geht es hier.

    Andere Gedankenexperimente wären dafür vielleicht geeignet, wie zum Beispiel:

    a) Falls man sich das Licht als Teilchen vorstellt:

    Angenommen, ein Auto (Quelle) schiebt einen rollenden Ball in meine Richtung.

    Ist die Geschwindigkeit des Balls abhängig oder unabhängig von der Geschwindigkeit des Autos zum Zeitpunkt des Stoßes?

    Wenn ich weder die Geschwindigkeit des Autos zum Zeitpunkt des Stoßes noch die Geschwindigkeit des Balls nach dem Stoß zu mir, kann ich keine Aussage darüber treffen, einverstanden?

    (Wir wissen aber durch Erfahrung, empirische Beobachtungen sogar meistens mit bloßen Augen und auch durch Messungen, dass hier die Geschwindigkeit des Balls nach dem Stoß abhängig ist von der Geschwindigkeit des Autos zum Zeitpunkt des Stoßes, und dass die klassische Geschwindigkeitsaddition hier Anwendung findet).


    b) Falls man sich das Licht als Welle vorstellt:

    Angenommen, ein Schiff (Quelle) schiebt eine Wasserwelle vor seinen Bug.

    Ist die Geschwindigkeit der erzeugten Wasserwelle zum Zeitpunkt des Stoßes abhängig oder unabhängig von der Geschwindigkeit des Schiffes?

    Wenn ich weder die Geschwindigkeit des Schiffes noch die Geschwindigkeit der Welle kenne, kann ich keine Aussage darüber treffen, einverstanden?

    Ich stelle mir es aber so vor, dass hier die Geschwindigkeit der erzeugten Wasserwelle abhängig ist von der Geschwindigkeit des Schiffes zum Zeitpunkt des Stoßes (wobei hier die Geschwindigkeit der erzeugten Welle wohl sehr schwierig messtechnisch wegen Wirbelungen zu ermitteln sein sollte).


    In beiden Fällen können aber keine Aussagen über die Abhängigkeit oder Unabhängigkeit der Geschwindigkeit eines physikalischen Objektes von der Geschwindigkeit der Quelle getroffen werden, wenn beide Geschwindigkeiten nicht bekannt sind. Einverstanden?

    Und das ist eben der Fall beim Experiment von K. Brecher: Die Geschwindigkeit der ankommenden Signale ist hier in der Natur nicht bekannt (nur formell mit c rechnerisch vorausgesetzt, was in der Experimentalphysik völlig wertlos ist und uns hier nicht interessiert), also kann man keine Aussage über die Abhängigkeit oder Unabhängigkeit der Geschwindigkeit von Radiosignalen von der Geschwindigkeit der Quelle treffen. Beide Annahmen sind zulässig und werden durch dieses Experiment weder bestätigt noch widerlegt:[/color]

    [/size][/font][color=#000000][font=Arial][size=10]Die Signale aus beiden Pulsaren kommen also alle entweder mit einer höheren Geschwindigkeit y (Abhängigkeit zur Quelle) oder aber mit einer minderen Geschwindigkeit z (Unabhängigkeit zur Quelle) zur Erde an, je nachdem, welche der beiden Annahmen in der Realität die wahre ist.

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Wie soll man jedoch wissen, wenn die Signale mit einer Geschwindigkeit y oder z zur Erde ankommen, dass die ursprüngliche Geschwindigkeit x der Pulsare bei der 1. Annahme darin enthalten ist und bei der 2. Annahme nicht? Die Signale kommen bei den zwei Annahmen doch alle mit einer unbekannten Geschwindigkeit an. Es ist nicht möglich, die Geschwindigkeit der ankommenden Signale zu messen, da hilft nichts.

    Mir ist hier also völlig schleierhaft, wie man mit diesem Experiment, wo gar keine Geschwindigkeiten gemessen wurden und zu messen sind (weder die von den Quellen noch die von den ankommenden Signalen) die Unabhängigkeit oder die Abhängigkeit der Geschwindigkeit der Signale von der Geschwindigkeit der Quelle nachweisen will. Und sogar noch mit einer Hochgenauigkeit von zig Kommastellen :wacko:
    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]
    Prof. Bernard Schutz, hochqualifizierter Experten der Relativitätstheorie, der dieses Experiment von K. Brecher zur direkten und hochgenauen Nachprüfung und Bestätigung der Unabhängigkeit der LG zur Geschwindigkeit der Quelle genannt hat, ist schon eine Erklärung schuldig, wie er auf diese seltsame Interpretation und diese völlig unrealistischen Präzisionsangaben kommt :|

    Jocelyne Lopez[/size][/font][/color]

    [color=#000000]

    [/color][size=10][color=black][font='Helvetica']
    [font=Arial]Hier ist wieder ein Missverständlich bzgl. der zu behandelten Frage ersichtlich:

    Wie gesagt, es geht hier bei diesem Experiment von K. Brecher nicht darum, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit auf der Strecke Quelle-Beobachter nachzuweisen, sondern es geht darum nachzuweisen, ob die LG abhängig oder unabhängig ist von der Geschwindigkeit seiner Quelle zum Zeitpunkt der Emission.

    Wir müssen also zwischen zwei physikalischen Umständen hier deutlich unterscheiden und sie nicht vermischen:

    1) Die Abhängigkeit oder Unabhängigkeit der Geschwindigkeit der Radiosignale von der Geschwindigkeit der Quelle zum Zeitpunkt der Emission (das ist die Frage, die wir hier behandeln wollen).

    Es geht also darum zu wissen, ob die Quelle (die Pulsare) zum Zeitpunkt der Emission ihre eigene Geschwindigkeit auf die Geschwindigkeit der Signale übertragen oder auch nicht, also ob man Geschwindigkeit Pulsare + Geschwindigkeit Signale (v + c) durch die klassische Geschwindigkeitsaddition verwenden darf oder nicht.


    2) Die Konstanz der Geschwindigkeit der Signale nach der Emission, also ob die Geschwindigkeit der Signale auf der Strecke zwischen Quelle und Beobachter konstant bleibt, im Sinne, dass keine Schwankungen eintreten.


    Wie wollen wie gesagt hier den physikalischen Umstand gemäß 1) untersuchen, also ob die klassische Geschwindigkeitsaddition zwischen Geschwindigkeit der Pulsare und Geschwindigkeit der Radiosignale Anwendung findet oder nicht.

    Und hier können wir mit dem Experiment von K. Brecher gar keine Aussagen darüber treffen, weil weder die Geschwindigkeit der Pulsare (Quelle) zum Zeitpunkt der Emission, noch die Geschwindigkeit der Signale nach der Emission auf der Strecke zum Beobachter bekannt sind.

    Wir können also nicht wissen, ob die klassische Geschwindigkeitsaddition hier Anwendung findet oder nicht:

    a) Angenommen, die Pulsare (Quelle) übertragen ihre eigene Geschwindigkeit im Raum zum Zeitpunkt der Emission auf die Radiosignale: Dann wäre die Geschwindigkeit der Radiosignale auf der Strecke Quelle-Beobachter meinetwegen x + z, wobei weder x noch z bekannt sind. Also Fehlanzeige.

    b) Angenommen, die Pulsare übertragen nicht ihre eigene Geschwindigkeit im Raum zum Zeitpunkt der Emission auf die Radiosignale: Dann wäre die Geschwindigkeit der Radiosignale auf der Strecke Quelle-Beobachter einfach y, wobei y nicht bekannt ist. Also auch hier Fehlanzeige.

    Bei beiden Annahmen, entweder Abhängigkeit der Geschwindigkeit der Signale zu Geschwindigkeit der Quelle (Anwendung der klassischen Geschwindigkeitsaddition) oder Unabhängigkeit der Geschwindigkeit der Signale von der Geschwindigkeit der Quelle (keine Anwendung der klassischen Geschwindigkeitsaddition), ist dieses Experiment hilfreich und geeignet, und bei keiner der beiden Annahmen kann überhaupt eine Aussage getroffen werden: Alle Geschwindigkeiten sind hier unbekannt!!!!
    [/font][font=Arial]
    Viele Grüße
    [/font][font=Arial]Jocelyne Lopez[/font][/font][/color][/size]

    Offenbar war meine Antwort zu kompliziert formuliert für einfache Gemüter, daher nochmals eine Erklärung in einfachen Worten:


    1. [/li]
    2. Wenn Licht braucht Äther für Ausbreitung, dann Äther ist (absolutes?) Bezugssystem.
    3. Dann muss Bewegung von Quelle realtiv zu Äther UND Bewegung von Beobachter relativ zu Äther einzeln untersucht werden.
    4. Michelson/Morley-Experiment und Ähnliche stellen fest, dass kein Äther gefunden werden kann. Daher kein absolutes Bezugssystem.
    5. Wenn kein Äther und daher kein (absolutes?) Bezugsystem, dann nur Bewegung von Quelle relativ zu Beobachter zu untersuchen. Bewegung von Quelle relativ zu Beobachter völlig gleichwertig zu Bewegung von Beobachter relativ zu Quelle.
    6. Doppel-Pulsar Experiment und Ähnliche stellen fest, dass Vakuumlichtgeschwindigkeit unabhängig von Bewegung von Quelle relativ zu Beobachter und, da völlig gleichwertig, unabhängig von Bewegung von Beobachter relativ zu Quelle.
    7. Jetzt kapiert? :P


    Siehe meine Einwände im geeigneten Thread über die Untersuchung des Fehlers B4 und des Experiments von K. Brecher:

    G.O. Mueller - Fehlerkatalog: Fehler B4

    Danke für das Mitmachen zur übersichtlichen und disziplinierten Diskussionsführung bei der Untersuchung der Fehler aus dem Fehlerkatalog von G.O. Mueller, wozu wir uns alle hier im Forum "Auf zur Wahrheit" bemühen wollen. :)

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    [color=#000000]

    Zitat

    [font=Arial][size=10][color=#000000]Zitat Phasenverschobener:

    1) Das MME misst keinen Äther. Es untersucht ob die Einweglichtgeschwindigkeit.
    [/color][/size][/font]

    [font=Arial]Prof. Bernard Schutz, den Du freundlicherweise darüber angesprochen hast, spricht dagegen wortwörtlich beim MM-Experiment von Messung des Äthers, sowie von einer direkten Nachprüfung und Bestätigung der Beobachterunabhängikeit der LG, siehe:[/font][font=Arial][size=10][color=#000000]

    Zitat

    [font=Arial][size=10pt][color=#000000]Zitat Prof. Bernard Schutz:

    [size=10pt][color=black][font='Verdana']There are many direct tests of the speed of light.[/font][/color][/size][/color][size=10][color=black][font='Verdana']The M-M experiment is more than a test of the aether, it is a quantitative test of the independence of the speed of light on the speed of the measuring system, [font='Verdana']ie of the observer[/font].[/font][/color][/size][/size][/font]

    [/color][/size][/font][/color][font=Arial]
    Vielleicht könntest Du bei ihm kurz nachfragen, wie er das meint, mit direkter Nachprüfung und Bestätigung der Beobachterunabhängigkeit der LG? Das würde uns weiterbringen, anstatt uns im Kreise zu drehen. Er ist ja ein hochqualifizierter und auch zuständiger Expert der Relativitätstheorie. Wenn er nicht, wer denn sonst?


    [/font][font=Arial]

    Zitat

    Zitat Phasenverschobener:

    2) Logische/Mathematische Konsistenz ist ein echtes Dogma der Physik. Wenn du das nicht aktzeptierst, dann beschäftigst du dich mit den falschen Fachgebiet. Ohne dieses Dogma würde die Physik nähmlich gar nicht vorankommen.


    Du hast den hier dargelegten Einwand offensichtlich gründlich missverstanden :(
    Es geht wie gesagt nicht darum, die logische Konsistenz des mathematischen Formalismus in Frage zu stellen!!!

    Es geht darum zu untersuchen, ob die Mathematik Beweiskraft und Wahrheitsgehalt für physikalische Annahmen besitzt. Was meinst Du persönlich dazu?


    Zitat

    Zitat Phasenverschobener:

    3) Wenn du einen Fehler in K.Brechers Beweisführung findest dann zitiere den Teilabschnitt und zeige das sie falsch ist.

    Dafür habe ich einen separaten Thread heute eröffnet, siehe:

    [font=Arial]G.O. Mueller - Fehlerkatalog: Fehler B4

    [font=Arial]wo ich vorschlage, die zwei von Prof. Bernard Schutz genannten Experimente zur experimentellen Nachprüfung der Unabhängigkeit der LG zur Geschwindigkeit der Quelle zu diskutieren (also auch das K. Brecher Experiment)

    [font=Arial][color=#000000][font=Arial][size=10]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font][/color][/font][/font][/font][/font]

    [font=Arial][size=10]Hallo zusammen,

    Ich verweise erst einmal auf meinen Thread zur Besprechung des Fehlers B2 aus dem Fehlerkatalog von G.O. Mueller: [/size]http://selber-denken.com/board/forschun…r-b2/#post43774[/font]

    [font=Arial][size=10]
    Da jedoch im Zusammenhang mit diesem Fehler B2 zum experimentellen Nachweis der Beobachterunabhängigkeit der LG offensichtlich auch Gesprächsbedarf zur Nachprüfung der Quellenunabhängigkeit der LG besteht, eröffne ich hiermit einen Thread über den Fehler Licht B4 aus dem Fehlerkatalog von G.O. Mueller, der diese Thema behandelt, siehe Seite 54:

    [/size][/font][font=Arial][size=10]http://www.ekkehard-friebe.de/kap2.pdf[/size][/font][font='Times New Roman'][color=#231f20]

    [/color][/font]
    [font='Times New Roman'][font=Arial]
    [size=10]Zu diesen Ausführungen erst einmal meine persönliche Überlegungen:

    Der hochqualifizierte Expert der Relativitätstheorie, Prof. Bernard Schutz, hat zu der Frage der experimentellen Nachprüfung dieser Annahme Einsteins, die LG sei unabhängig von der Geschwindigkeit seiner Quelle, das Doppelpulsar-Experiment von K. Brecher genannt, siehe:

    [/size][/font][font=Arial]http://selber-denken.com/board/forschungs-und-diskussionsbereich/die-große-welt-der-politik/p41199-unterdrückung-der-kritik-der-relativitätstheorie-bis-zur-verfassungsklage/#post41199[/font][font=Arial]

    Zitat

    [size=10][font='Times New Roman'][font=Arial]Zitat Prof. Bernard Schutz:

    The other aspect of invariance is independence of the speed of the emitter, and this is directly tested by observations of binary pulsars, which constantly change their speed as they emit radio pulses, but all the pulses travel at the same speed to us; otherwise they would arrive out of order and we would not know we were dealing with a regularly pulsing source. [/font][/font][font='Times New Roman'][font=Arial]In 1977 there was a paper by K Brecher in Phys Rev Lett pointing this out, and since then the precision of this test has improved enormously. It is very sensitive because of the large distance to these systems: any small change in the velocity of the emitted light would build up over this distance into big changes in arrival times of pulses. You won't find discucssions of this in the literature very often because the indirect constraints on invariance are also very strong. For example, the LHC at Cern would not work if the mechanics of special relativity were wrong, and its detectors would not work if the gamma-rays emitted in collisions had the wrong speed. So among scientists, this is not an issue that is discussed much, and it is not one that journals would spend money publishing -- special relativity in all its aspects is much better established than any other physical law that we have.[/font][/font]

    (Hervorhebung durch Lopez) [/size]


    [/font][/font][font='Times New Roman'][font=Arial]Ich schlage also vor, dass wir in diesem Thread die genannten Versuche untersuchen.

    Erst einmal stelle ich hier meine persönlichen Einwände bzgl. des Experiments von K. Brecher zusammen:

    [/font][/font][font='Verdana'][font=Arial]
    [size=10]1) Die astronomische Messung von K. Brecher 1977 mit Doppelpulsaren ist nicht geeignet, die Abhängigkeit oder Unabhängigkeit der Geschwindigkeit von Radiosignalen zur Geschwindigkeit der Quelle nachzuprüfen, geschweige denn zu bestätigen, da bei dieser Messung gar keine Geschwindigkeiten gemessen werden und auch gemessen werden können!!.

    Man kann ja keine Aussagen über den Einfluß der Bewegung der Quelle auf die Geschwindigkeit der LG treffen, wenn diese Geschwindigkeiten unbekannt sind, logisch. [/size][/font][/font][font='Verdana'][size=10][font=Arial]In diesem Experiment sind nämlich alle notwendigen Messdaten zur Feststellung einer solchen Abhängigkeit oder Unabhängigkeit nicht vorhanden:

    - Man kennt nicht die Geschwindigkeit der Quelle (Pulsare) durch den Raum
    - Man kennt nicht die Geschwindigkeit der Radiosignale durch den Raum
    - Man kennt nicht die Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter,

    ergo kann man keine Aussagen über die Abhängigkeit oder Unabhängigkeit von Radiosignalen zur Geschwindigkeit der Quelle treffen.

    [/font]
    [font=Arial]2) Ganz im Gegenteil: diese Messung von K. Brecher 1977 bestätigt die Abhängigkeit der Geschwindigkeit der Quelle zum Beobachter (oder des Beobachters zur Quelle), da eine Änderung der Zeitabstände zwischen den Pulsen festgestellt wurde: langsamer wenn die Pulsare sich von der Erde entfernen, schneller wenn die Pulsare sich auf die Erde zubewegen.

    [/font][/size][/font][font='Times New Roman'][font=Arial]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font][/font]

    [color=#000000][font=Arial][size=10]

    Zitat


    [color=#000000][font=Arial][size=10pt]Zitat Taklaman

    RE: Michelson/Morley

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10] Jocelyne Lopez:

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Bitte lies, was ich geschrieben habe:

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]Das Michelson/Morley-Experiment und dessen astronomischen Wiederholungen (z.B. Tomaschek), haben gezeigt, dass kein absoluter Äther nachgewiesen werden kann bzw. kein wie immer geartetes absolutes Bezugssystem für die Ausbreitung von Licht bzw. elektromagnetischen Wellen. Daraus folgt, dass wie schon beim klassischen Galileischen Relativitätsprinzip, nur die Bewegung der Quelle relativ zum Beobachter relevant und zu untersuchen ist. Eine Bewegung der Quelle relativ zum Beobachter ist eben völlig gleichbedeutend mit einer Bewegung des Beobachters relativ zur Quelle.[/size][/font][/color]

    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]

    Noch einmal:

    Wie gesagt interessiert hier in diesem Thread beim Fehler B2 der Nachweis der Existenz oder der Nicht-Existenz des Äthers überhaupt nicht, sondern nur die Nachprüfung der Konstanz der LG zu allen bewegten Beobachtern:

    Und im MM-Experiment waren die Quelle und der Beobachter zueinander nicht bewegt, deshalb fällt logischerweise dieses Experiment zur Nachprüfung dieser Annahme aus. Mir ist weiterhin unverständlich, wie ein hochqualifizierter Experten der Relativitätstheorie wie Prof. Bernard Schutz so etwas behaupten kann. :|

    Beim Tomaschek-Experiment von 1924, das ich auch zur Nachprüfung dieser Annahme ja selbst genannt habe, ist dagegen eine Relativbewegung zwischen Quelle und Beobachter vorhanden, und dies Experiment ist also geeignet, diese Hypothese nachzuprüfen: Das Tomaschek-Experiment (Tomaschek war ein Kritiker der Relativitätstheorie) war ja auch eine Nachahmung des MM-Experiments, jedoch mit Sternlicht, d.h. die Messeinrichtung auf der Erde war effektiv bewegt relativ zur Quelle (Stern). Das ist wie gesagt definitiv nicht der Fall mit dem MM-Experiment, wo Quelle und Beobachter beide auf der Erdoberfläche sich befanden und zueinander ruhten. Man kann beide Experimente nicht gleichstellen, die Voraussetzung sind ganz anders beim Tomaschek-Experiment durch die Bewegung der Messeinrichtung zur Quelle gegeben.


    [/size][/font][/color][color=#000000][font=Arial][size=10]

    Zitat


    [color=#000000][font=Arial]Zitat von Taklaman

    @Alle:

    [/font][/color][font='Times New Roman'][font=Arial]Das MM-Experiment war nie dafür gedacht die Abhängigkeit der Vakuumlichtgeschwindigkeit von der Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter zu messen. [/font]
    [/font]

    [size=12pt][font='Times New Roman'][font=Arial]
    [size=10pt]Ganz genau. Das habe ich weiter oben auch schon ausgeführt. Wir sind uns also einig.

    Deshalb ist mir immer noch unverständlich, warum ein hochqualifizierter Experten der Relativitätstheorie eine völlig ungeeignete Messeinrichtung als Nachprüfung und Bestätigung dieser Annahme nennt... :|

    Dieser Denkfehler ist allerdings bei Relativisten verbreitet und ist schon Kritikern aufgefallen. Dazu zitiere ich z.B. Prof. Wallace Kantor, von G.O. Mueller in seiner Dokumentation aufgenommen und auch von Ekkehard Friebe in seiner HP und in seinem Forum vorgestellt, siehe:

    [/size][font=Arial][size=10]http://18040.rapidforum.com/topic=100175969663[/size][color=#000000][font=Arial][size=10][color=#000000][font=Arial][size=10pt][color=#000000][font=Arial]

    Zitat

    [color=#000000][font=Arial][size=10pt][color=#000000][font=Arial][size=10pt][color=#000000][font=Arial]Prof. Wallace KANTOR (1976): Relativistic Propagation of Light, Coronado Press, Lawrence, Kansas. [/font][/color][size=10pt][font='Verdana']

    [size=10pt][font=Arial]In diesem Buch von Professor der Physik Wallace KANTOR aus San Diego, das mehr als 150 Seiten und mehr als 200 Literatur-Fundstellen aufweist, werden etwa 60 Experimente zum "Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" kritisch untersucht und entweder als unschlüssig oder als direkte Widerlegung der relativistischen Auffassung nachgewiesen.
    [...] [/font]
    [/size][font=Arial][size=10]Von den zahlreichen Einzelabhandlungen in diesem Buch soll im Folgenden das MICHELSON-MORLEY-Experiment herausgegriffen werden. Hierzu führt KANTOR aus (Übersetztes Zitat von Seite 35):[/size]
    [/font][color=#444444][font='Verdana'][size=10][font=Arial]

    [/font][/size][/font][/color][/font][/size][/size][/font][/color][/size][/font][/color]

    [/font][/color][size=10][font='Verdana'][color=#444444][font='Verdana'][color=#444444][font='Verdana'][font=Arial]
    [size=10pt]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font][/font][/color][/font][/color][/font][/size]
    [/size][/font][/color][/size][/font][/color][/font][/font][/font][/size]
    [/size][/font][/color]

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat Taklaman:

    Michelson-Morley Experiment

    Nimmt man jedoch einen Äther als Medium für die Lichtausbreitung an, dann ist zu unterscheiden, ob sich die Quelle relativ zum Äther bewegt oder der Beobachter relativ zum Äther bewegt oder beide sich relativ zum Äther bewegen. Im Rahmen der Ätherhypothese wären die Fälle Quelle bewegt zum Äther und Beobachter bewegt zum Äther separat per Experiment zu prüfen.
    [/size][/font]

    [font=Arial]Das sehe ich überhaupt nicht so:

    1) Nimmt man einen absolut ruhenden Äther an wie Michelson und Morley es angenommen haben dann sind beim MM-Experiment sowohl Quelle als auch Beobachter relativ zum Äther gemeinsam bewegt (und zwar mit der gemeinsamen Geschwindigkeit der Erde um die Sonne von 30 km/s, die sie ja beide gemeinsam mitführt).

    2) Nimmt man einen von der Erde mitgeführten Äther an, wie manche Autoren es auch annehmen dann ist es gehüpft wie gesprungen und sowohl Quelle als auch Beobachter sind weiterhin beim MM-Experiment genauso relativ zum Äther gemeinsam bewegt (allerdings wäre die Relativbewegung zum Äther nicht 30 km/st, sondern ggfs. 0, falls die Erde den Äther in ihrer Bewegung um die Sonne perfekt mitführt).

    3) Nimmt man gar keinen Äther an, dann ist es wieder dasselbe in grün, die Situation bzgl. Quelle und Beobachter bleibt genauso: Sie ruhen zueinander und werden gemeinsam von der Erde um die Sonne mitgeführt.


    Bei allen drei Annahmen existiert also nach wie vor bei der Versuchsanordnung des MM-Experiments keine Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter: Sie sind ja beide fest auf dem Boden befestigt, sie ruhen zueinander, sie werden gleichermaßen von der Bewegung der Erde um die Sonne mitgeführt. Die Nicht-Existenz oder die Existenz eines Äthers, wie auch immer geartet wäre, spielt hier gar keine Rolle.

    Das MM-Experiment kann also auf gar keinen Fall die Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter messen, da die beiden zueinander ruhen (egal ob es ein Äther gibt oder nicht, egal ob es ein ruhender oder ein mitgeführter Äther gibt): Der Äther spielt für die zueinander ruhende Quelle und Beobachter definitiv keine Rolle.

    [/font][color=#000000][font=Arial]Stell Dir wie gesagt z.B. zwei parkenden Autos am Straßenrand vor: Ob die Erde die beiden Autos gemeinsam mit 30 km/s oder mit 200 km/s um die Sonne mitführt, ob es um die beiden Autos herum ein Wind mit 80 km/st weht oder aber Windstille herrscht, das alles spielt gar keine Rolle: Die beiden Autos ruhen zueinander, es gibt keine Relativbewegung zwischen den beiden, die zu messen wäre.


    [/font]

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat Taklaman:

    Die Experimente, die nachweisen, dass die Vakuumlichtgeschwindigkeit unabhängig von der Relativbewegung der Quelle zum Beobachter ist (z.B. Doppel-Pulsar-Experiment) beweisen in Zusammenhang mit dem Michelson/Morley-Experiment, dass die Vakkumlichtgeschwindigkeit unabhängig von der Bewegung der Quelle und der Bewegung des Beobachters ist.

    Genau das war die Antwort von Prof. Schutz.
    [/size][/font]


    [font=Arial]Sorry, das ist überhaupt nicht die Antwort von Prof. Schutz gewesen. :| Lies die bitte noch einmal, sie wurde weiter oben verlinkt und wortwörtlich zitiert: Er hat eine ganz deutliche Unterscheidung (m.E. auch ganz richtig) zwischen Bewegungsunabhängigkeit der Quelle und Bewegungsunabhängigkeit des Beobachters:

    Er nennt ja für die Bewegungsunabhängigkeit des Beobachters: Das Michelson-Morley Experiment.
    Er nennt für die Bewegungsunabhängikeit der Quelle: das Doppelpulsar-Experiment.

    In diesem Thread behandeln wir die Bewegungsunabhängigkeit vom Beobachter (Fehler B2), also bleibt uns Prof. Schutz die Erklärung schuldig, wie das MM-Experiment es überprüft und bestätigt haben sollen, da Quelle und Beobachter bei dieser Versuchsanordnung zueinander ruhen.

    (Über die Bewegungsunabhängigkeit zur Quelle Fehler B4 bei G.O. Mueller und die Besprechung des Doppelpulsar-Experiments kannst Du wie gesagt bei Interesse einen separaten Thread eröffnen - da sind auch viele Einwände vorzutragen).

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font][/color]

    [font='Times New Roman'][font=Arial]

    Zitat

    [font='Times New Roman'][font=Arial][size=10]Zitat Morrissey:

    Ich glaube, du hast ein falsches Bild von der Mathematik. Ich geb dir mal ein Beispiel :
    Ein Auto fährt eine bestimmte Strecke, die Länge kenne ich aber nicht. Ich weiss nur, wie lange es unterwegs war. Wenn es mit konstanter Geschwindigkeit gefahren ist, berechnet sich (Mathematik !) der Weg durch Geschwindigkeit * Zeit. Wenn es aber nicht mit konstanter Geschwindigkeit gefahren ist, muss ich nicht multiplizieren, sondern integrieren, und zwar die Geschwindigkeit nach der Zeit. Und man kann nunmal nicht "sprachlich" integrieren. Wenn ich also nicht über die mathematische Technik des Integrierens verfüge, habe ich keine Chance, den zurückgelegten Weg zu ermitteln.
    [/size][/font][/font]


    [size=10]Das verstehe ich natürlich, und ich habe auch nie bestritten, dass man mit der mathematischen Verarbeitung von Messdaten und zwar nur durch die mathematische Verarbeitung zu quantitativen neuen Erkenntnissen kommt. Wenn ich z.B. die Länge und die Breite meines Schreibtisches gemessen habe, kann ich durch die Mathematik und nur durch die Mathematik die Fläche meines Schreibtisches quantitativ bestimmen. Die Sprache nützt mir hier nichts. Jedoch ist der Messvorgang vor der mathematischen Verarbeitung maßgegend und entscheidend: Wenn ich mich beim Messen vertan habe, wird mir die Mathematik nicht helfen können, die richtige Fläche meines Schreibtisches zu ermitteln, auch wenn ich die richtige Formel verwende und keinen Rechenfehler mache: Die errechnete Fläche meines Schreibtisches ist definitiv falsch, wenn ich mich beim Messen vertan habe, Pech gehabt. Deshalb ist auch in der Physik das Messen extrem wichtig, um zu neuen Erkenntnissen durch die Mathematik zu gelangen. die Physik ist ja auch eine messende Wissenschaft.

    Bei Deinen angegebene Beispielen ist eben die mathematische Verarbeitung nicht fragwürdig - ob es sich um die Bestimmung einer Strecke mit den Messdaten "Geschwindigkeit" und "Zeit", oder aber um Integrationen, Translationen, Vektorrechnungen und was weiß ich noch, ich kenne mich persönlich da nicht aus, aber ich traue schon die Mathematiker 100%ig zu, das sie es können, das ist ja ihr Job. ;)

    Die Fragwürdigkeit der erzielten mathematischen Ergebnisse und Folgerungen liegt also nicht an die Mathematik selbst, sondern an die verwendeten Messdaten. Und bei der Relativitätstheorie sind eben keine Messdaten vorhanden, die Grundannahmen Einsteins gehen über den experimentellen Befund hinaus, sie werden lediglich angenommen (Postulate) und in den Berechnungen vorausgesetzt: Annahme der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit (und seit 1983 Annahme des exakten Werts der Lichtgeschwindigkeit, per administrative Konvention). Man arbeitet also mathematisch hier mit Annahmen und nicht mit Messdaten, und diese Annahmen im Rahmen einer Arbeitshypothese müssen nicht die Realität der Natur entsprechen und können auch nicht durch die Mathematik den Anspruch erheben, wahre physikalische Zustände zu beweisen und Naturgesetze zu beschreiben, wie die Relativisten bei der Relativitätstheorie es kurzerhand tun.

    Man kann nämlich mit dem Werkzeug "Mathematik" alles beschreiben: etwas Richtiges und etwas Falsches, etwas Reales und etwas Fiktives, kein Problem. Die Mathematik entscheidet nicht über die Richtigkeit der Annahmen, die sie verwendet, und sie erhebt auch nicht diesen Anspruch (außer eben als einzige Ausnahme bei der Relativitätstheorie :| ). Das wäre nämlich ein Missbrauch der Mathematik: Über die Richtigkeit der Annahmen können nur die physikalischen Beobachtungen (Experimente) und der Verstand entscheiden, nicht das Werkzeug "Mathematik".

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font][/font]

    [font='Times New Roman'][font=Arial]

    Zitat

    [size=10][font='Times New Roman'][font=Arial]Zitat Morrissey:

    Mäuschen nimms mir nicht übel aber das ist Quatsch. :D Damit hast du nichts bewiesen.

    Sonst könnt ich ja auch sagen "Ich beweise jetzt dass neben mir ein Kaffee steht : Beweis : 0+1=1. Genauso sinnlos, verstehst du wie ich das meine ?[/font][/font][/size]

    [size=10]Natürlich ist das Quatsch, und natürlich verstehe ich, wie Du das meinst: Das ist ja genauso, wie ich das auch meine. ;)

    Die Mathematik, so formell korrekt sie auch sein mag, kann keine Beweiskraft für Annahmen über physikalische Zustände in der Natur haben!

    Dies entkräftet die immer wieder, und immer wieder, und wieder noch ein paar Mal vorgebrachte Fehlargumentierung der Relativisten, die Relativitätstheorie sei einwandfrei mathematisch beschrieben und mathematisch schlüssig, ergo ist die Relativitätstheorie gültig, ergo beschreibt die Mathematik der Relativitätstheorie ein Naturgesetz :|

    Dabei übersehen oder vergessen sie, dass die Mathematik der Relativitätstheorie lediglich eine Annahme beschreibt, und dass diese Annahme durch die bloße mathematische Beschreibung nicht als nachgeprüft und bestätigt werden kann! Das ist ein sehr schwerer Missbrauch der Mathematik, der in der Relativitätstheorie leider als institutionalisiert gilt.

    Dieses Mathematismus der Relativitätstheorie wurde wiederholt und immer wieder von Kritikern der Relativitätstheorie seit Jahrzehnten moniert, ohne dass dieser Einwand je aufgenommen wurde, und ohne dass die Relativisten je darauf eingegangen seien. So eine grundlegende Fehlargumentierung muß aber unbedingt im Rahmen eines wissenschaftlichen Disputs zwischen Experten der Relativitätstheorie und Kritikern behandelt und geklärt werden.


    [/size]

    Zitat

    [size=10]Zitat Morrissey:

    Aber mal zum Thema : Ich hab auch über das Michelson-Morley-Experiment nachgedacht, und ich kann nachvollziehen warum es die Nichtexistenz eines Ätherwinds beweist. Aber warum es die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Quellengeschwindigkeit beweisen soll, sehe ich nicht. Kann mir das einer erklären ?

    Nochmal zu Jocy : Natürlich ruhen Quelle und Empfänger zueinander, das wird aber auch den Physikern aufgefallen sein. Der Einwand ist also ein bisschen "billig", also ich vermute mal eher dass wir beide da einfach grad keinen Durchblick haben. Halte ich für wahrscheinlicher. Du nicht ?
    [/size]


    [size=10]
    Ja, das kann natürlich sein, dass wir hier beide einfach keinen Durchblick haben. Deshalb wären die Experten der Relativitätstheorie dran, uns hier den Durchblick zu verschaffen und uns zu erklären, wie das Michelson-Morley Experiment diese Annahme Einsteins nachgeprüft und bestätigt haben sollte. Das Problem dabei sind wir beide nicht, die die Frage stellen, sondern das Problem dabei ist, dass die Relativisten offensichtlich nicht bereit sind, auf diese Frage einzugehen und uns den Durchblick zu verschaffen:
    - Prof. Bernard Schutz schweigt darüber sorgfältig seit einem Monat,
    - Die Relativisten in Foren schweigen darüber sorgfältig oder antworten nur mit Polemik und persönlichen Herabsetzungen.

    Vor diesem Hintergrund habe ich im Forum Unicum vorgeschlagen - da dort sich viele Studenten aufhalten - dass sie die Frage ihre Profs und Dozenten stellen. Sie haben ja eine größere Chance als wir, eine Antwort zu bekommen.

    Diese Bitte spreche ich auch im Forum Auf zur Wahrheit aus:

    @ An alle:

    Wenn hier Users oder Mitleser Studenten sind - oder in ihrer persönlichen Umgebung Kontakt mit Uni-Professoren oder Dozenten haben - könnten sie Stellungnahmen zur Beantwortung dieser Frage einholen und im Forum stellen. Vielleicht kommen wir dadurch wieder ein Stück voran.

    [/size][size=10]@ Phasenverschobener:

    Phasenverschobener, da Du auf Anhieb eine Antwort auf Deine E-Mail-Anfrage von Prof. Bernard Schutz bekamst, könntest Du vielleicht ihn auch mit dieser wichtigen Rücksprache ansprechen, oder? Wahrscheinlich wirst Du dabei erfolgreicher sein als ich mit meiner bis jetzt unbeantworteten Rückfrage.

    Was meinst Du, Phasenverschobener? Bist Du bereit, eine kleine E-Mail an Prof. Bernard Schutz mit dieser Rückfrage zu schicken? Das würde uns wieder weiterbringen.


    Herzlichen Dank im voraus. :)

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font][/font]

    [font=Arial][size=10]Offener Kritikpunkt 3:

    Im Rahmen des von G.O. Mueller ausgeführten Fehlers B2 bleiben also die Experte der Relativitätstheorie eine argumentative Klärung schuldig:

    1) In wie fern das Michelson-Morley Experiment die Annahme Einsteins nachgeprüft und bestätigt haben sollte, dass die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles unabhängig von der Geschwindigkeiten von allen bewegten Beobachtern sei?

    2) In wie fern der mathematische Formalismus eine Annahme über physikalische Zustände beweisen und als Gesetz verwandeln könnte?

    Es gibt ein anderer Punkt, der in den Aussagen von G.O. Mueller bei der Darstellung des Fehlers B2 zu klären ist:


    [/size][/font]

    Zitat

    [font=Arial]3) Die Annahme der absoluten Konstanz kann keine vom "Relativitätsprinzip geforderte" Aussage sein, weil sie dem Relativitätsprinzip direkt widerspricht, das Relativitätsprinzip für Bewegungen für die Bewegung des Lichts außer Kraft setzt.
    [/font]


    [font=Arial]Es handelt sich hierbei um den von Kritikern schon lange monierte innere Widerspruch zwischen den beiden Postulaten Einsteins in seiner SRT: Das Relativitätsprinzip, das Einstein übernimmt und anerkannt in seinem 1. Postulat widerspricht er im selben Atemzug und ohne jegliche Begründung in seinem 2. Postulat. Das Relativitätsprinzip soll für alle Geschwindigkeiten gelten, außer als einzige Ausnahme für die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles. Er erkannt zwar selbst einen scheinbaren Widerspruch, geht aber munter und locker drüber weg und erhebt eigenständig und ohne jegliche Begründungen, ohne empirische Beobachtungen oder ohne Messungen sein Widerspruch als Naturgesetz, siehe hierzu G.O. Mueller:


    [/font]

    Zitat


    [font=Arial]auf S. 891-892 gibt er noch zu, daß Relativitätsprinzip und absolute C-Konstanz "nur scheinbar unverträglich" sind, macht aber beide schon zur Voraussetzung für die weiteren Überlegungen; S. 895 werden beide Behauptungen zu Prinzipien ernannt, auf die sich alles weitere stützt; S. 899 dreht Albert Einstein den Spieß um: nun wird die absolute Konstanz von den Prinzipien sogar "verlangt": "wie das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in Verbindung mit dem Relativitätsprinzip verlangt", beide Prinzipien sollen offensichtlich bereits als vereinbar gelten. [/font]


    [font=Arial]
    Auch eine Rechtsfertigung dieses gravierenden inneren Widerspruches und dieser wissenschaftlichen Willkür von Albert Einstein, die schon seit langen von den Kritikern moniert wurden, sind uns die Anhänger der Theorie noch schuldig.[/font]

    [font=Arial]Viele Grüße[/font]
    [font=Arial]Jocelyne Lopez[/font]

    [font=Arial][size=10]Offener Kritikpunkt 2:

    Im Rahmen des von G.O. Mueller ausgeführten Fehlers B2 bleiben also die Experte der Relativitätstheorie eine argumentative Erklärung schuldig, in wie fern das Michelson-Morley Experiment die Annahme Einsteins nachgeprüft und bestätigt haben sollte, dass die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles unabhängig von der Geschwindigkeiten von allen bewegten Beobachtern sei.

    Ein weiterer Kritikpunkt im Rahmen dieses Fehlers B2 der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit wurde auch schon seit langem von Kritikern angesprochen, und zwar die vermeintliche Beweisführung einer physikalischen Annahme durch mathematischer Formalismus.

    G.O. Mueller schreibt dazu:

    [/size][/font]

    Zitat

    [font=Arial]Der Haltlosigkeit in der Sache entspricht Albert Einsteins listige Methode seiner Argumentation in AE1905: auf S. 891-892 gibt er noch zu, daß Relativitätsprinzip und absolute C-Konstanz "nur scheinbar unverträglich" sind, macht aber beide schon zur Voraussetzung für die weiteren Überlegungen; S. 895 werden beide Behauptungen zu Prinzipien ernannt, auf die sich alles weitere stützt; S. 899 dreht Albert Einstein den Spieß um: nun wird die absolute Konstanz von den Prinzipien sogar "verlangt": "wie das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in Verbindung mit dem Relativitätsprinzip verlangt", beide Prinzipien sollen offensichtlich bereits als vereinbar gelten und gehen in Albert Einsteins Transformationsgleichungen (S. 899-900) ein; S. 900-901 stellt Albert Einstein überraschend fest, daß die Vereinbarkeit der beiden Prinzipien noch nicht bewiesen (!) sei; S. 901 beweist er dann die Vereinbarkeit beider Prinzipien unter Verwendung der Transformationsgleichungen von S. 899-900 - in die seine beiden Prinzipien bereits eingegangen waren. [/font]

    [font=Arial]Die Mathematik ist eine Sprache und hat keine Beweiskraft für die Realität von physikalischen Zuständen. Sie beschreibt sie nur und verarbeitet nur Messdaten aus der physikalischen Realität.

    Die Aufstellung einer Annahme als Arbeitshypothese ist zwar in der Wissenschaft zulässig und sogar erwünscht, jedoch hat sie verständlicherweise nicht den Status eines Nachweises und noch weniger eines physikalischen Gesetzes.

    Die rhetorische Umwandlung einer bloßen ungeprüften Annahme in einen Naturgesetz, wie G.O. Mueller hier beschrieben hat, ist m.E. ein vernichtender Fehler.

    Auch die mathematische Umwandlung einer bloßen ungeprüften Annahme in einen Naturgesetz bzw. in einen realen physikalischen Zustand ist ein vernichtender Fehler, wie es auch in der Relativitätstheorie getan wurde: Sowohl rhetorisch als auch mathematisch wurde nämlich in der Relativitätstheorie eine bloße ungeprüfte Annahme, simsalabim, in ein Gesetz bzw. in einen Beweis umgewandelt.

    Ich stelle folgendes Beispiel für so eine Beweisführung durch mathematischer Formalismus:

    Ich könnte die Annahme aufstellen, dass in einer geschlossenen Kiste 6 Äpfel liegen.

    Jetzt führe ich den mathematischen Beweis aus:

    [color=#000000]1+1+1+1+1+1 = 6 [/color]
    2+4 = 6
    3+3 = 6
    1+5 = 6
    7-1 = 6
    3x2 = 6
    12 / 2 = 6
    6 x 1 = 6
    usw. usw.

    Meine Mathematik wird hier keiner bestreiten wollen, ergo habe ich mathematisch einwandfrei bewiesen, dass in der geschlossenen Kiste 6 Äpfel liegen, oder? ^^

    Viele Grüße
    [/font][font=Arial][size=10][color=#000000]Jocelyne Lopez[/color]

    [/size][/font]

    [font=Arial][size=10]Offener Kritikpunkt 1:

    Ich beziehe mich erst einmal auf die hier zur Diskussion gestellten Aussagen von G.O. Mueller über die experimentellen Nachprüfungen und Bestätigungen dieser Annahme:
    [/size][/font]

    Zitat

    [font=Arial]Die kritische Analyse der behaupteten Nicht-Relativität, also der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist ein ständiges Thema der Kritiker seit 1909:

    (1) Es handelt sich um eine Annahme, für die es keine empirische Bestätigung gibt; v. Laue selbst gibt zu, daß sie "über den experimentellen Befund hinausgeht". [/font]


    [font=Arial][size=10][color=#000000]Zu diesem Punkt waren wir hier im Forum Auf zur Wahrheit ein Stück vorangekommen, da ein hochqualifizierter und auch zuständiger Expert der Relativitätstheorie dazu Stellung genommen hat: Prof. Bernard Schutz, Gründungsdirektor am MPI/AEI hat in einer E-Mail an Phasenverschobener vom 18.07.07 das Michelson-Morley Experiment als Nachprüfung und Bestätigung dieser Annahme Einsteins genannt (siehe oben).

    [/color]Die Relativisten müssten sich also jetzt im Rahmen eines wissenschaftlichen Disputs schon gefallen lassen, dass die Kritiker Kontra auf die Behauptung geben, das Michelson-Morley Experiment habe die Unabhängigkeit der Geschwindigkeit eines Lichtstrahles zu Geschwindigkeiten von bewegten Beobachtern nachgeprüft und bestätigt. Das Ignorieren des Kontras bedeutet ja eine Verweigerung des wissenschaftlichen Disputs.

    Bei der Behauptung von Prof. Bernard Schutz, das MM-Experiment habe die Unabhängigkeit der Geschwindigkeit eines Lichtstrahles zu den Geschwindigkeiten von bewegten Beobachtern nachgeprüft und bestätigt ist ein Einwand so groß und so unübersehbar wie ein Haus:

    Dieses Experiment kann unmöglich dies nachgeprüft haben, geschweige denn von bestätigt, weil bei diesem Experiment die Lichtquelle und der Beobachter zueinander nicht bewegt waren, sondern zueinander ruhten!!!! Beide waren fest auf dem Boden befestigt und waren gleichermaßen von der Bewegung der Erde mitgeführt.

    (Es existiert zwar eine konstante Relativgeschwindigkeit zwischen zwei zueinander ruhenden Objekten, aber dies braucht kein Mensch experimentell nachzuprüfen und nachzurechnen, sie ist per Definition 0, logisch).

    Diesen Einwand ignoriert Prof. Bernard Schutz seit dem 07.08.07 und schweigt sorgfältig.

    Diesen Einwand wurde von keinem einzigen Forenrelativist aufgenommen und argumentativ ausgeräumt, sie schweigen sorgfältig.

    Mein Fazit:

    Sowohl die offiziellen Experte vom MPI/AEI, als auch die Forenrelativisten verweigern bei diesem Punkt der experimentellen Nachprüfung und Bestätigung der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit bis jetzt einen wissenschaftlichen Disput.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font]