Beiträge von Jocelyne Lopez

    [color=#000000][font=Arial][size=10]

    Zitat

    [color=#000000][font=Arial][size=10pt]Zitat Phasenverschobener:



    [/size][/font][/color][font=Arial]Nein du hast direkt behauptet es wären keine Messdaten bzw Quellen angegeben, scheinbar ohne das Paper vorher gelesen zu haben (Schreiner&Tannenbaum wurden als Quellen angegeben) [/font]


    [/size][/font][/color][font=Arial]
    Mich hat wie gesagt in dieser Diskussion nie der Wert der Veränderungen der Zeitabstände interessiert, sondern nur die Information, dass überhaupt Veränderungen der Zeitabstände gemessen wurden, was schon allein die SRT widerlegt.

    [/font][font=Arial]Nein, das Paper habe ich nicht gelesen und habe es auch nicht vor: Erstens ist mein Englisch dafür unzureichend und zweitens ist das nicht ein Artikel, der für Physiklaien geschrieben wurde, also für Physiklaien unverständlich ist - was keine Schande ist, weder für den Autor noch für den interessierten Leser.

    [/font][color=#000000][font=Arial][size=10]Was die Messung der Zeitabstände anbelangt habe ich also in der Diskussion die Frage direkt und im Klartext gestellt, ob die Zeitabstände beim Experiment von K. Brecher gemessen wurden. Dies wurde mich ausdrücklich von einem ausgebildeten Experimentalphysiker bestätigt, der Englisch versteht und das Paper gelesen hat: Der Teilnehmer M.C. hat nämlich auf meine direkte Frage im Klartext hin auch direkt und im Klartext geantwortet, dass die Zeitabstände bei Brecher gemessen wurden (siehe weiter oben).

    Außerdem habe ich mich schon mittlerweile 4 oder 5 Mal auf einen HEISE-Artikel bezogen, der für interessierte Physiklaien auf Deutsch geschrieben wurde, und woraus hervorgeht, dass bei modernen Messungen mit Doppelpulsaren Zeitabstände mit Hochpräzision gemessen werden, und dass sie sich verändern.
    [/size][/font][/color]

    Zitat

    Zitat Teilnehmer Chris im Forum von Ekkehard Friebe:

    I[font=Arial]ch habe vorgerechnet, dass bei Annahme einer konstanten LG, sich die Zeitunterschiede zwischen den eintreffenden Pulsen ändern. Die Behauptung, dass aus der SRT folgt, dass diese immer den gleichen Zeitabstand haben ist also falsch. [/font][font=Arial]Dann enthält meine Rechnung wohl einen Fehler, und der wäre? [/font]

    [font=Arial]
    Bei einer experimentellen Nachprüfung geht es überhaupt nicht darum, was ein Teilnehmer in einer Forumsdiskussion uns vorrechnet, sondern es geht darum, was tatsächlich gemessen wurde.[/font]

    [color=#000000][font=Arial]

    Zitat

    [color=#000000][font=Arial][size=10]Zitat Teilnehmer Chris im Forum von Ekkehard Friebe:

    Wie kommen sie eigentlich darauf, dass sich die Zeitabstände bei konstanter LG nicht ändern? (Geschwindigkeit = Strecke / Zeit. Gleiche Geschwindigkeit bei unterschiedlicher Strecke macht unterschiedliche Zeiten. Das wird auch in der SRT nicht geändert.) [/size][/font][/color]

    [/font][/color]
    [color=#000000][font=Arial][size=10]Es geht hier um die Zeitabstände zwischen den Pulsen bei Vor- und rückwärtsbewegung des Beobachters, die sich nach der SRT nie und kein bissschen verändern sollten, egal wie schnell und in welcher Richtung der Beobachter sich relativ zu den Signalen bewegt, da die LG invariant zu jeglichen Beobachtern sein sollte, ob bewegt oder ruhend, und die Geschwindigkeitsaddition beim Licht nie gelten sollte.

    [/size][/font][/color][font=Arial][color=#000000][font=Arial][size=10]Viele Grüße
    [/size][color=#000000][font=Arial][size=10]Jocelyne Lopez[/size][/font][/color][/font][/color][/font]

    Zitat

    Zitat Phasenverschobener:

    Also nocheinmal ich rede NICHT von ZEITABSTÄNDEN, aus denen lassen sich nicht direkt die Geschwindigkeiten Schlussfolgern sondern vom DOPPLEREFFECKT.

    http://www.ekkehard-friebe.de/Brecher-K-1977.pdf

    S. 3 oben Tannenbaum &Schreiner, aber hier sind noch ca. 100 weitere veröffentlichungen:

    http://adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-bar+x-1&version=1
    Lesen will gelernt sein!!!!

    Deine Vorwürfe möchtest Du bitte an die Teilnehmer BinUnschuldig und Garfield richten, nicht an mich.
    Sie haben nun mal nach den Meßdaten zur Veränderung der Zeitabstände gefragt, nicht ich.
    Lesen will gelernt sein... :P

    Mich persönlich interessiert nämlich hier erst einmal nicht der Wert der Veränderung der Zeitabstände zwischen den Pulsen (ich habe auch nicht danach gefragt, nicht?), mich interessiert erst einmal der Logikbruch im Postulat Einsteins der Bewegungsunabhängigkeit des Beobachters, wie es unschwer aus meinen Beiträgen zu erkennen ist.
    Lesen will gelernt sein... :P

    Der Widerspruch liegt darin, dass Einstein bei seinem Postulat der Bewegungsunabhängigkeit des Beobachters relativ bewegter und relativ ruhender Beobachter gleichsetzt!!!
    In diesem Postulat soll die LG invariant zu allen Beobachtern sein, ob bewegt oder ruhend!!!

    Also relativ bewegt = relativ ruhend.

    Das ist der vernichtende Widerspruch dieses Postulats.

    Diesen Widerspruch relativ bewegter Beobachter = relativ ruhender Beobachter erkennt man auch in der weiter oben schon verlinkten Animation:

    [Blockierte Grafik: http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu2/tenniskanone5.gif]

    In dieser Animation ist der Beobachter wie gesagt leider nicht graphisch dargestellt, also man muß sich ihn abstrakt vorstellen: Er steht am rechten Rand der Animation und empfängt regelmäßige, mit konstanter Geschwindigkeit 300000 km/s und in Abständen von 1 s ankommende Signale aus dem All. Seine Relativgeschwindigkeit zu den Signalen ist also 300000 km/s, einverstanden? Der rechte, unbewegte Rand der Animation muß man sich also als relativ zu den ankommenden Signalen ruhender Beobachter abstrakt vorstellen, einverstanden?


    Bei einem bewegten Beobachter muss man sich also den rechten Rand der Animation bewegt vorstellen: mal vorwärts zu den ankommenden Signalen, mal rückwärts weg von den ankommenden Signalen, einverstanden?

    Jetzt postuliert aber Einstein, dass auch ein bewegter Beobachter Lichtsignale immer mit einer invarianten Relativgeschwindigkeit von 300000 km/s empfängt, genauso wie ein ruhender Beobachter, egal mit welcher Geschwindigkeit er sich relativ zu den Signalen bewegt, egal in welcher Richtung, ob zu den Signalen oder weg von den Signalen: Die Relativgeschwindigkeit zwischen Signalen und Beobachter bleibt immer invariant 300000 km/s, die Geschwindigkeitsaddition gilt nicht. Also es passiert bei einem bewegten Beobachter genauso was bei einem ruhenden Beobachter passiert: Er empfängt die Signale immer mit einer invarianten Relativgeschwindigkeit von 300000 km/s in Abständen von 1 s.

    Dies ist ein schwerwiegender Widerspruch:

    Relativgeschwindigkeit zu einem ruhenden Objekt kann nicht Relativgeschwindigkeit zu einem bewegten Objekt sein.
    Relativ bewegt kann nicht relativ ruhend sein.

    Diese Annahme ist ein Logikbruch und darf nicht angenommen werden.

    Sie wurde auch bei modernen Beobachtungen mit Doppelpulsaren experimentell widerlegt: Die Zeitabstände bleiben nicht gleich, sondern verändern sich (siehe der schon 4 x verlinkte HEISE-Artikel).

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    [color=#000000][font='Arial'][/font][/color][color=#000000][font='Arial'][size=10][font=Arial]

    Zitat

    [font=Arial]Zitat Phasenverschobener:

    [/font][font=Arial][color=#333333]Bist du des lesens mächtig??????????? Ich habe mehrfach drauf geantwortet:

    =========>>>>>>>>>>>>>>>!!!!!!!!!!!!!DOPPLEREFFECKT!!!!!!!!!!!!!!<<<<<<<<<<<<<<<<<<======================

    So jetzt sollte es nicht mehr zu überlesen sein[/color][/font]

    Ja, dann zeige oder verlinke doch die Originalmeßdaten des Doppeleffekts, und zwar nicht von Dir "abgerundet" und nicht von Dir geheim gehalten:

    =====>>>> DIE TEILNEHMER BINUNSCHULDIG UND GARFIELD INTERESSIEREN SICH DAFÜR <<<<=====

    So jetzt sollte es nicht mehr zu überlesen sein. :P
    [/font][/size][/font][/color][color=#000000][/color][color=#000000][font='Arial'][size=10]

    [/size][/font][/color]


    Jocelyne impretiert dies aber anders und bezieht sich auf die dritte Spalte :P
    Deshalb bezeichnete ich sie als Lügnerin ;)


    Wie es unschwer zu ersehen ist, habe ich mich ganz genau auf die 2. Spalte der Tabelle bezogen, die angeblich die "tatsächlich gemessenen" Geschwindigkeiten zwischen Pulsar und Erde wiedergibt:


    Zitat

    [font='Arial']Zitat Phasenverschobener:

    Die Zweite Spalte steht für die Geschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter, also Pulsar und Erde. K. Brecher hat das nicht so ausgeschrieben, weil v_0*sin(i) diese ganzen Zahlen mit einen Schlag auszudrücken. Die ich hingeschrieben hab, das sind die Werte die man tatsächlich misst. Okay ein wenig gerundet, aber mehr nicht. [Hervorhebung durch Lopez]. [/font]

    Ich habe mich nur gewundert, wie man die Geschwidigkeiten zwischen Pulsar und Erde "tatsächlich gemessen" haben kann, da die Strecke unbekannt ist. Diese Frage hat Phasenverschobener auch nicht geantwortet: Die Meßdaten sind ja in diesem Experiment wohl streng geheim... Frage ihn per PN, vielleicht wird es Dir es verraten. Uns aber nicht.

    Die einzige Geschwindigkeit, die hier gemessen wurde ist als ganz grobe Näherung die Umlaufgeschwindigkeit der Pulsare: von Phasenverschobener als ca. 170 km/s angegeben, siehe: G.O. Mueller - Fehlerkatalog: Fehler B4


    Zitat

    Zitat Phasenverschobener:

    Der Pulsar rotiert nähmlich, es handelt sich um ein doppeltes Sternensystem. Also zwei Sterne die umeinander rotieren. Wir betrachten nur einen von den beiden. Durch die Rotation bewegt sich der Pulsar einmal in unsere Richtung, dann wieder weg, dann wieder in unsere Richtung. Unser Herkules X-1 rotiert mit einer Geschwindigkeit von 169 km/s(machen wir runde 170 draus) eine komplette Rotation dauert 1,7 Tage, rund 40 Stunden... Folglich hat er in 20 Stunden seine halbe Bahn abgeflogen.

    Ich bitte Dich also ausdrücklich, Deine widerholte leichtfertige Verleumdung der Lüge zurückzuziehen.

    Jocelyne Lopez

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat Phasenverschobener:

    @ Jocelyne

    Wenn du die Messwerte nicht sehen willst, dann kann ich dir auch nicht helfen....
    [/size][/font]


    [font=Arial]Wie es unschwer zu ersehen ist, haben die Teilnehmer BinUnschuldig und Garfield die Frage gestellt:

    [/font][color=#000000]

    [font=Arial]

    Mich wundert nur sehr, dass in einem wissenschaftlichen Artikel, der von Prof. Bernard Schutz ausdrücklich als Nachprüfung und Bestätigung des Postulats Einsteins genannt wurde, keine Messdaten mitveröffentlicht wurden und auch keine Quelle, falls die Messdaten von anderen Experimenten oder Experimentatoren stammen. Ist es seriös? Ist es ein wissenschaftliches Paper? :S

    Mich wundert außerdem sehr, dass Du die Quelle für die Meßdaten offensichtlich kennst, und die hier nicht auf die Fragen von interessierten Teilnehmern nennen möchtest. Stellst Du Dir so einen fachlichen und offenen Austausch über ein Experiment vor? Sind die Messdaten denn streng geheim? :P

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez


    [/font][/color]

    Hallo zusammen,

    Ich erinnere daran, dass die Thematik meines Threads die Untersuchung des Postulats Einsteins betrifft, die LG sei unabhängig von der Geschwindigkeit eines bewegten Beobachters.

    Ein weitverbreitender Denkfehler bei dem 2. Postulat Einsteins in seiner SRT, die LG sei unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle und des Beobachters, ist, dass man dieses Postulat als ein einziges Postulat bebrachtet (zwei Objekte stehen in Relation) und es sei egal, welches dieser 2 Objekte man als bewegt betrachtet.

    Diese sprachliche Formulierung des 2. Postulat Einsteins ist aber irreführend und erzeugt leicht die Illusion, es handelt sich dabei um eine Relativbewegung zwischen 2 Objekten: Quelle und Beobachter.

    In Wirklichkeit handelt es sich beim 2. Postulat Einsteins um die Bewegung von 3 Objekten: Quelle, Lichtstrahl, Beobachter.

    Die Relativbewegung dieser 3 Objekte zueinander kann man natürlich nicht zusammen untersuchen und berechnen - da fliegt sonst einem die Logik oder der Computer um die Ohren: Eine Relativbewegung nach dem Prinzip der Relativitätstheorie gilt immer nur zwischen jeweils 2 Objekten.

    Um unmissverständlich und logisch korrekt erfasst zu werden, hätte also Einstein seine Postulate so aufstellen sollen:

    1. Bei einer Relativbewegung zwischen 2 Objekten, ist es egal, welches der 2 Objekte man als ruhend oder als bewegt ansieht. Das Prinzip der Relativität gilt gleichermaßen für beide. Alles klar, das ist ja trivial.

    2. Die LG sei unabhängig von der Geschwindigkeit der Quelle (c invariant zur Quelle)

    3. Die LG sei unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters (c invariant zum Beobachter).


    Postulat der Unabhängigkeit der LG zur bewegten Quelle:

    Das Postulat der Unabhängigkeit der LG zur Quelle kann man als physikalische Annahme akzeptieren, sie ist zulässig, entweder im Rahmen einer ballistischen Vorstellung (wenn man jedoch annimmt, dass die Photonen massenlos sind), oder im Rahmen einer Wellenvorstellung, wenn man annimmt, dass sich die Wellen in einem Medium ausbreiten (oder in einem Vakuum, das mit physikalischen Eigenschaften ausgestattet ist).
    Diese Vorstellung Einsteins der Unabhängigkeit der LG zur Quelle wurde sehr schön mit der Animation von JGC dargestellt, wo man ganz gut erkennen kann bei der Bewegung in Richtung weg von der Quelle, dass c invariant zur Quelle ist:

    [Blockierte Grafik: http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu2/tenniskanone5.gif]


    Postulat der Unabhängigkeit der LG zum bewegten Beobachter:

    Dieses Postulat ist logisch nicht annehmbar und unzulässig.

    Objekte, die sich in Richtung eines bewegten Beobachters bewegen, können auf gar keinen Fall unabhängig von der Bewegung des Beobachters sein. Das gilt auch für Lichtsignale, c kann aus logischem Zwang nicht invariant zu bewegten Beobachtern sein. Dies ist ein Logikbruch, diese Annahme ist immer falsch, sie darf nicht angenommen werden und als Basis für eine physikalische Theorie dienen.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    Die Behauptung die Tabelle stelle tatsächliche Messergebnisse dar ist eine Lüge.

    Phasenverschobener hat diese Tabelle NIE als Messergebnisse bezeichnet. Sondern nur als ein mögliches Ergebnis, falls die Relativitätstheorie nicht stimmen sollte, und klassische Geschwindigkeitsaddition Anwendung findet.


    Dann richte bitte Deine Anschuldigung der Lüge an Phasenverschobener, der wortwörtlich geschrieben hat:

    Zitat

    Die ich hingeschrieben hab, das sind die Werte die man tatsächlich misst.


    und ziehe bitte Deine Beleidigung und Verleumdung der Lüge und der Zitatfälschung mir gegenüber zurück.

    Jocelyne Lopez

    [font=Arial]

    Zitat

    [font=Arial]Zitat Phasenverschobener:

    Ich sage nur das du die originalen Beobachtungsdaten wohl kaum unter K.Brecher finden wirst.

    Grund: K.Brecher hat sie nur benutzt aber sicher nicht zwingen selbst getätigt. Wenn du die originalen Messdaten suchst dann würd ichs mal mit den Namen der Pulsare versuchen.[/font]


    [/font][font=Arial]Nun, ich erinnere daran, dass die Thematik meines Threads lautet, wie das Postulat Einsteins experimentell nachgeprüft und bestätigt wurde.[/font] Wenn ich es frage, kann man davon ausgehen, dass ich das nicht weiß, oder?

    [font=Arial]Du hast freundlicherweise die Initiative ergriffen, selbst einen Experten der Relativitätstheorie direkt zu fragen, da die von mir angesprochene spezialisierte Stelle Max-Planck Institut für Gravitationsphysik/ Albert Einstein Institut meine Frage nicht beantwortet hat.

    [/font][font=Arial][size=10][color=#000000]Auf Deine Frage nach experimentellen Bestätigungen der SRT nannte Dir Prof. Bernard Schutz ausdrücklich das Experiment von K. Brecher an einen Doppelpulsar: [/color][size=10pt][color=black][font='Arial']In 1977 there was a paper by K Brecher in Phys Rev Lett pointing this out, and since then the precision of this test has improved enormously.

    Ekkehard Friebe hat diese genannte Arbeit gesucht, auf seinen Server geladen und ich habe sie hier verlinkt.

    [/font][/color][/size][/size][/font][size=10][color=black][font='Arial'][font=Arial]Jetzt sagst Du, die experimentelle Meßdaten sind nicht in dem von Prof. Bernard Schutz genannten Artikel zu finden, keiner findet sie, Du hast die vielleicht gefunden, möchtest aber keine Quelle angeben, aus welchem Grund auch immer. Obwohl Du dieses Experiment auch als Bestätigung des Postulats Einsteins einsiehst, und obwohl Du Dich offensichtlich schon eingehend mit den Meßdaten und den Meßergebnissen beschäftigt hast.

    [/font][/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Arial'][font=Arial]Was hat überhaupt K. Brecher bei seinem Experiment gemessen? Hat er Zeitabstände gemessen? Hat er Geschwindigkeiten gemessen? Wenn ja, welche? Oder welche Messdaten hat er verwendet?

    Wenn man einen wissenschaftlichen Artikel über ein wichtiges Experiment veröffentlicht, das die SRT bestätigt haben sollte, ist es doch erstaunlich, dass man die Messdaten nicht mitveröffentlicht oder die Quellen nicht angibt, oder? Ist das üblich und seriös? Und was ist das denn für eine experimentelle Bestätigung, wenn K. Brecher gar nichts gemessen hat?? Was ist das denn für ein wissenschaftliches Paper? Und das soll die SRT experimentell bestätigen?
    [/font][/font][/color][/size]
    [font=Arial][size=10][color=black][font='Arial']Du hast selber geschrieben, Brecher hätte die Geschwindigkeit zwischen Pulsar und Beobachter gemessen (was sowieso nicht angehen kann: Man kann die Geschwindigkeit zwischen Pulsar und Beobachter nicht messen, weil man die Strecke nicht kennt), und sogar eine Tabelle mit Meßdaten damit erstellt:[/font][/color][/size][/font][font=Arial]http://selber-denken.com/board/forschungs-und-diskussionsbereich/naturwissenschaften/p44338-g-o-mueller-fehlerkatalog-fehler-b4/#post44338[/font]


    [font=Arial]Bei Deinem Satz "Die ich hingeschrieben hab, das sind die Werte die man tatsächlich misst. Okay ein wenig gerundet, aber mehr nicht wollte ich Dich schon lange fragen, wie man überhaupt diese Geschwindigkeiten gemessen hat??? Man kennt die Strecke Pulsar-Beobachter doch nicht. :(

    [/font][font=Arial]Was hat Brecher bei diesem Experiment überhaupt gemessen? Kannst Du uns es endlich verraten?

    [/font][font='Times New Roman'][font=Arial]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font][/font]

    [color=#000000]

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat Phasenverschobener:

    [color=#000000]Im Klartext du hast nicht mal nach gesucht! Warum suchst du denn nach K. Brecher???? Dann kannst du auch nichts finden. Der Pulsar heißt nicht so, da kann man auch nichts finden![/color]
    [/size][/font]


    [/color][font=Arial]
    Es wird bei Beobachtungen mit Doppelpulsaren Veränderungen der Zeitabstände festgestellt, das wurde beim Experiment von K. Brecher bis jetzt zumindest von einem Teilnehmer bestätigt (M.C.) und von keinem Teilnehmer bestritten, auch von Dir nicht. Oder bestreitest Du das jetzt vielleicht? Das wäre was Neues.[/font][color=#000000]

    [font=Arial]Du hast Dich persönlich für die Aussagekraft dieses Experiment sehr engagiert, oder täusche ich mich? Wurden also Deiner Meinung nach keine Veränderungen der Zeitabstände gemessen, oder doch? Wenn ja, sind diese Meßdaten in der Veröffentlichung von K. Brecher zu finden? Wenn nicht, wo hat er sie veröffentlicht? Hast Du es rausbekommen? Was meinst Du?[/font][/color][font=Arial][size=10] Das wäre hilfreich für die Diskussion, falls Du diese Meßdaten gefunden hast, sie hier zu posten. Es wird nämlich danach gefragt (garfield und BinUnschudig).

    [/size][/font][font=Arial][size=10][color=#000000]Außerdem von mir im Forum Auf zur Wahrheit 3 Mal verlinkt:

    [size=12pt][font='Times New Roman']Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie: Bis zur Verfassungsklage?
    [/font][/size]
    [/color][/size][/font][font=Arial]http://selber-denken.com/board/forschungs-und-diskussionsbereich/die-große-welt-der-politik/p41835-unterdrückung-der-kritik-der-relativitätstheorie-bis-zur-verfassungsklage/#post41835[/font]

    [font=Arial]http://selber-denken.com/board/forschungs-und-diskussionsbereich/die-große-welt-der-politik/p41771-unterdrückung-der-kritik-der-relativitätstheorie-bis-zur-verfassungsklage/#post41771[/font]

    [color=#000000]

    Zitat

    [font=Arial][size=10][color=#000000]http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18234/1.html[/color]
    [/size][/font][font=Arial][size=10][color=#000000]
    Exostische Spurensuche via Pulsar

    [/color][color=#000000]Geradezu exotisch kommt dagegen die Pulsar-Timing-Methode []. Auch wenn diese Verfahren noch in den Kinderschuhen stecken, haben sie dank emsiger Astronomen bereits die ersten Gehversuche absolviert. Immerhin gleicht das Prinzip der Pulsar-Timing-Methode der Radialgeschwindigkeitsmessung. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Forscher bei dieser Methode nicht die Dopplerverschiebung im Spektrum, sondern die Ankunftszeit der Radiopulse messen. Bewegt sich der Pulsar auf den Beobachter zu, kommen die Radiopulse mit einer höheren Frequenz. Entfernt er sich vom Beobachter, so ist die Frequenz der Pulse niedriger. [] Während bei dem Pulsar-Timing-Prinzip also gezielt periodische Veränderungen in der Ankunftszeiten von Pulsar-Signalen gemessen werden[/color] [/size][/font]


    [/color][font=Arial]Hilfreich wäre, wenn man sich für eine Thematik interessiert, die Threads zu verfolgen

    [/font][font=Arial]Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font]

    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat Phasenverschobener:

    Ähmm in welchen Bibilotheken hast du denn nachforschungen betrieben, wenn du die original Messdaten suchst? [/size][/font]


    [font=Arial]Ein Teilnehmer hat sich im Forum Quanten.de auf die Suche der inexistenten Messdaten von K. Brecher gemacht und wurde auch kaum fündig, siehe: [/font][font=Arial]http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=8422&postcount=538[/font]

    [font=Arial]


    [/font][font=Arial][size=10][color=#000000]So wie ich es verstehe, handelt es sich aber nicht um Meßdaten dieses Experiments, sondern um Voraussetzungen und Schätzungen, oder nicht?
    [/color]
    Und Du, in welchen Biibliotheken hat Du die Messdaten von K. Brecher entdeckt?
    Dann her damit, es wird danach gefragt. :)

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/size][/font]

    [font=Arial]Das würde ich auch gerne wissen.

    Aber Jocelyne Lopez scheint die Antwort nicht zu kennen ?([/font]


    [font=Arial]Nein, ich kenne auch nicht die Antwort.
    Ich habe schon danach gefragt, aber keiner kennt die Antwort.
    Die Meßdaten wurden wohl nicht veröffentlicht.

    Hier ist die Veröffentlichung von K. Brecher - sie wurde schon im Thread über den Fehler B4 von mir verlinkt, den Du ja auch mitverfolgt hast ( [/font][font=Arial]http://selber-denken.com/board/forschungs-und-diskussionsbereich/naturwissenschaften/p44181-g-o-mueller-fehlerkatalog-fehler-b4/#post44181[/font][font=Arial])

    [/font][font=Arial][size=10][color=black]Is the Speed of Light Independant of the Velocity of the Source?
    [/color]
    [color=#000000]Kenneth Brecher 1977 (inkl. Errata)[/color]
    [/size][/font][font=Arial]http://www.ekkehard-friebe.de/Brecher-K-1977.pdf[/font]
    [font=Arial]
    Du kannst also gern selber suchen, wie die Veränderungen der Zeitabständen waren. Mitdenken hilft.

    Du solltest aber nicht zu lange suchen, sie wurden in der Arbeit nicht angegeben. Sie wurden nur diskret am Rande erwähnt: Das hat nämlich der Teilnehmer M.C. auf meine Frage hin schon rausgesucht, die Ausbeute ist mager, die Frage hatte ich nämlich schon gestellt (es wäre hilfreich, wenn man sich für eine Thematik interessiert, auch die Threads zu verfolgen und mitzudenken) - siehe: [/font][font=Arial]http://selber-denken.com/board/forschungs-und-diskussionsbereich/die-große-welt-der-politik/p42002-unterdrückung-der-kritik-der-relativitätstheorie-bis-zur-verfassungsklage/#post42002[/font]


    Zitat

    [font=Arial][size=10]Zitat Lopez:
    [/size][/font][font=Arial]Vielleicht liegt es daran, dass man bei dieser Messung die Zeitabstände gar nicht gemessen hat, oder?


    [/font][font=Arial][size=10][color=#000000]Zitat M.C.:
    Doch, hat man : Auf Seite 2 des Papers von K.Brecher lesen Sie dies in der zweiten Spalte zwischen Gleichung 7 und Gleichung 8. ("... derived from [/color][color=#000000]the pulse arrival times...", also "..abgeleitet aus den Ankunftszeiten der Pulse..."[/color] [/size][/font]

    [font=Arial]Erwähnt wurde also das wichtigste und aussagekräftigste Messergebnis (die Veränderung der Zeitabstände) in der Veröffentlichung von K. Brecher nur unauffällig zwischen Gleichung 7 und Gleichung 8 kurz angesprochen...

    Auch der Experte der Relativitätstheorie, Prof. Bernard Schutz von MPI/AEI, der dieses Experiment zur hochpräzisen Bestätigung des Postulats Einstein der Unabhängigkeit der LG zur Geschwindigkeit der Quelle ansieht, hat offensichtlich vergessen, dieses wichtigste Messergebnis zu erwähnen. Auf jeden Fall ist kein Wort über die Veränderung der Zeitabstände in seiner Vorstellung des Experiments von K. Brecher: [/font][color=black]

    Zitat

    [font=Arial][size=10][color=black]Zitat Prof. Bernard Schutz:

    The other aspect of invariance is independence of the speed of the emitter, and this is directly tested by observations of binary pulsars, which constantly change their speed as they emit radio pulses, but all the pulses travel at the same speed to us; otherwise they would arrive out of order and we would not know we were dealing with[/color][color=black]a regularly pulsing source. In 1977 there was a paper by K Brecher in Phys Rev Lett pointing this out, and since then the precision of this test has improved enormously.[/color] [/size][/font]


    [font=Arial]Meine Meinung nach erfüllt dieses Experiment perfekt alle Bedingungen der Wunschinterpretationen und der Datenmassage, siehe zum Beispiel die Arbeit von

    [/font][/color][font=Arial][size=10][color=#000000]Dr. Wolfgang Schmidt[/color]
    [color=#000000]Die natürliche Selektion der Theoretischen Physiker
    [/color][/size][/font][font=Arial]http://www.ekkehard-friebe.de/SCHMIDT.HTM[/font]


    [font=Arial]Jocelyne Lopez[/font]

    [font=Arial]Hallo zusammen,

    Ich mache auf einem Beitrag von heute im Forum Quanten.de aufmerksam und auf einer Animation eines Teilnehmers, siehe: [/font][font=Arial]http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=8275&postcount=490[/font]

    Zitat von JGC;8272

    [font=Arial]Du meinst so?
    [/font][color=#000000]
    [font=Arial][Blockierte Grafik: http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu2/tenniskanone5.gif
    [/font][/color]

    [color=#000000]

    [font=Arial]Ja, danke, ganz genau, ich meinte es so! :)
    [/font][/color][font=Arial]Das ist genau was nach dem Postulat Einsteins bei der Emission und der Reise der Pulse passiert: Sie werden alle mit dergleiche Geschwindigkeit emittiert und behalten zu jedem Zeitpunkt alle die gleiche konstante Geschwindigkeit, egal ob der Pulsar sich vorwärts oder rückwärts bewegt. Das hat zur Folge:

    [/font][font=Arial]- dass sie alle in genau der Reihenfolge ihrer jeweiligen Emission beim Beobachter antreffen, egal wo sich der Beobachter auf der Strecke befindet und egal wie lang die Strecke ist

    [/font][font=Arial]- dass sie sich nie überholen können.

    [/font][font=Arial]Das bedeutet aber auch zwangsläufig, dass der Beobachter zu keinem Zeitpunkt und zu keinem Ort auf der Strecke längere oder kurzere Zeitabstände zwischen den roten und grünen Pulsen messen kann. Die Zeitabstände zwischen den Pulsen verändern sich nicht.

    [/font][font=Arial]Dies wird jedoch bei Beobachtungen an Doppelpulsaren gemessen, auch im Experiment von K. Brecher 1977: Die Zeitabstände zwischen den grünen und den roten Pulsen (= Vor- und Rückwärtsbewegung) verändern sich! Sie sind kürzer, wenn der Pulsar sich auf dem Beobachter zubewegt und länger, wenn der Pulsar sich vom Beobachter entfernt. Die LG ist nicht invariant zu bewegten Beobachtern. Damit ist die SRT widerlegt. Meine Meinung. :)

    [/font][font=Arial][size=10][color=#000000]Viele Grüße
    [/color][color=#000000]Jocelyne Lopez[/color][/size][/font]

    Ein Motorrad ist doch auch ein Fahrzeug (oder, waterbrunn?). Also:

    Ein Motorradfahrer braust mit 160 km/h auf einer leeren Landstraße, als er sich plötzlich Auge in Auge mit einem kleinen Spatz sieht. Er versucht alles, um dem unglücklichen Vogel auszuweichen - nichts zu machen, die Kollision ist unvermeidbar!

    Im Rückspiegel sieht er den kleinen Vogel, wie er auf dem Asphalt eine Pirouette dreht, die Flügel von sich streckt und auf dem Rücken liegen bleibt. Vom schlechten Gewissen geplagt, hält der Biker an, hebt das bewußtlose Tier auf, kauft einen kleinen Käfig und legt ihn sanft hinein, mit ein wenig Brot und einer Schale Wasser.

    Am nächsten Tag erwacht der Vogel, sieht die Gitterstäbe des Käfigs, das Brot und das Wasser, nimmt seinen Kopf zwischen die Flügel und ruft verzweifelt: "Verdammt! Ich habe den Motorradfahrer umgebracht!"


    Hallo zusammen,

    Als Zusammenfassung meiner Ansichte in diesem Thread mache ich auf meinen Beitrag von soeben im Forum von Ekkehard Friebe, wo das Experiment von Kenneth Brecher auch untersucht wird:
    http://18040.rapidforum.com/topic=10047115…115311829087870

    [size=10]Stell Dir eine Tennisballwurfmaschine vor, die sich in einem bestimmten Abstand von Dir regelmäßig auf Schienen hin und her bewegt, 10 m nach vorne und 10 m zurück, und dabei mit immer gleicher Geschwindigkeit 20 km/St Bälle in Deiner Richtung abwirft:

    - Wenn sie am Anfang A der 10 m Schienenstrecke ist (also am entferntesten von Dir) wirft sie einen roten Ball mit 20 km/St in Deiner Richtung.

    - Wenn sie am Ende B der 10 m Schienenstrecke ist (also am nähersten von Dir) wirft sie einen blauen Ball mit 20 km/St in Deiner Richtung

    Das ist ja ganz genau die Konstellation vom Doppelpulsar Experiment.
    Einverstanden?


    Hier wirst Du beobachten:

    1) Die Bälle können sie sich nie überholen: Es wird immer abwechselnd ein roter Ball und ein blauer Ball bei Dir ankommen. Sie werden ja mit der gleichen Geschwindigkeit 20 km/St abgeschossen und zwar hintereinander jeweils zu einem späteren Zeitpunkt. Wenn zwei Bälle gleichschnell und hintereinander abgeschossen werden kann der 2. Ball nie den 1. überholen, logisch. Wenn zum Beispiel zwei Läufer gleichschnell laufen und in Abstand von einer Minute starten kann der 2. Läufer auch nie den 1. überholen. Einverstanden?

    2) Die Bälle werden bei Dir in kürzeren oder längeren Abständen ankommen, je nachdem, ob sich die Maschine zu Dir zu bewegt oder sich von Dir entfernt, da ihre Relativgeschwindigkeit zu Dir sich verändert. Es gilt die Geschwindigkeitsaddition. Einverstanden?


    Gemäß Postulat Einsteins sieht aber diese Konstellation anders bei Lichtsignalen, und zwar so:

    1) Hier bleibt bei Einstein erst einmal alles gleich wie mit den Tennisbällen: Die Signale können sich nie überholen: Es wird immer abwechselnd ein Signal nach dem anderen in der Reihenfolge ihrer jeweiligen Emission bei Dir ankommen, da sie gleichschnell und hintereinander abgeschossen werden (mit c). Das 2. Signal kann nie das 1. Signal überholen, wenn sie gleichschnell und hintereinander emittiert werden, logisch. Genauso wie bei den Tennisbällen. Einverstanden?

    2) Hier ist es bei Einstein anders als mit den Tennisbällen: Die Signale sollen bei Dir immer in gleichen Abständen ankommen, egal ob sich die Quelle zu Dir zu bewegt oder sich von Dir entfernt, weil Einstein eben postuliert, dass die Geschwindigkeitsaddition nicht gilt für das Licht.


    Es wird jedoch beim Doppelpulsar-Experiment gemessen, dass die Signale doch mit verschiedenen Zeitabständen bei Dir ankommen, je nachdem, ob der Pulsar sich auf Dich zu bewegt oder sich von Dir entfernt, genauso wie bei den Tennisbällen. Es gilt also doch auch die Geschwindigkeitsaddition bei Lichtsignalen. Das Postulat Einstein ist falsch. Die Relativgeschwindigkeit der LG zu bewegten Beobachtern bleibt nicht invariant. Damit ist die SRT widerlegt.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez [/size]

    [size=10][color=black][font='Verdana']Hallo zusammen!

    [/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Verdana']Als weitere Anregung zur Überlegung über die zur Diskussion gestellte Thematik verweise ich auf einen Beitrag und auf Argumente von mir im Forum von Ekkehard Friebe, wo genau dieselbe Diskussion geführt wird: [color=#800080]http://18040.rapidforum.com/topic=10...15311829070982[/color]

    Ob die LG die Geschwindigkeit der Quelle übernehme und ob die LG invariant zu bewegten Beobachtern sei, das ist zwei paar Schuhe!!!

    Wenn die LG die Geschwindigkeit der Quelle übernimmt, hat dies nur einen Einfluß auf den Wert seiner Eigengeschwindigkeit auf der Strecke A-B. Das heißt, das Licht würde schneller oder langsamer auf der Strecke A-B sein (zum Beispiel 300.000 km/s oder 300.170 km/s auf dieser Strecke).

    Das hat aber gar keinen Einfluß auf die Tatsache, dass es relativ zu verschiedenen Beobachtern verschiedene Relativgeschwindigkeiten hat! Das sind zwei getrennten Sachen!!!

    Folgendes Gedankenexperiment:

    Wir wollen prüfen, ob die Geschwindigkeit eines Speerwerfers sich zum Zeitpunkt des Wurfes auf die Geschwindigkeit seines Speers überträgt oder nicht.

    Dafür müssen wir zwei Messungen durchführen und vergleichen:

    - Ein Wurf ab A aus dem Stand, ohne Anlauf.
    - Ein Wurf ab A mit Anlauf.

    Ich nehme an, dass die Geschwindigkeit des Speerwerfers zum Zeitpunkt des Wurfes sich auf die Geschwindigkeit seines Speers überträgt - sonst würden die Speerwerfer nicht vor dem Wurf laufen, sage ich mir, und immer aus dem Stand werfen, die sind ja nicht dumm, ich verlasse mich auf ihre Erfahrung. :)

    [/font][/color][/size][size=10][color=black][font='Verdana']Dies hat aber null Einfluß auf die Tatsache, dass z.B. verschiedene Zuschauer, die sich relativ zum Speerwerfer bewegen, auch verschiedene Relativgeschwindigkeit haben!!!

    Die Frage der Übertragung der Geschwindigkeit der Quelle auf die Geschwindigkeit des Objekts ist völlig unabhängig von der Frage, ob das Objekt verschiedene Relativgeschwindigkeiten zu verschiedenen Beobachtern hat, die sich relativ zu ihm bewegen!!!

    Einstein postuliert zum Beispiel bei meinem Gedankenexperiment (nur eben für einen Lichtstrahl):

    - Die Eigengeschwindigkeit des Speers auf der Strecke ist 20 km/St (mit oder ohne Anlauf).

    - Die Relativgeschwindigkeit des Speers zu Zuschauer A, der sich gerade ein Cola holt, ist auch 20 km/St.

    - Die Relativgeschwindigkeit des Speers zu Zuschauer B, der gerade ins Stadium reinkommt ist auch 20 km/St.

    - Die Relativgeschwindigkeit des Speers zu einem Zug, der entlang des Stadiums fährt ist auch 20 km/St.

    - Die Relativgeschwindigkeit des Speers zu einem Flugzeug, das über das Stadium fliegt ist auch 20 km/St.

    - Die Relativgeschwindigkeit des Speers zu einer Katze, die in Indien läuft ist auch 20 km/St.

    Für Einstein ist die Eigengeschwindigkeit c eines Lichtstrahles auf einer Strecke stets seine einzige Relativgeschwindigkeit zu allen anderen bewegten Beobachtern im Universum, d.h. das Licht erreicht alle anderen bewegten Beoachter zum selben Zeitpunkt, egal in welchem Abstand sie sich befinden, egal wie schnell sie sich bewegen. Das ist doch Unfug hoch zehn!!! :wacko: :wacko: :wacko:

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez[/font][/color][/size]