Pathless Land hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Wurzeln der Probleme der Menschheit auf den Grund zu gehen. Erst seit wenigen Jahrzehnten ist es uns möglich, die Puzzleteile eines Jahrtausende alten Kampfes zu mehr oder weniger deutlichen Teilbildern zusammenzufügen und die Querverbindungen zu sehen. Immer dringlicher wird es allerdings, zumindest die Umrisse des Gesamtbildes zu erkennen, um nicht aus Mangel an Orientierung vom Regen in die Traufe zu geraten.
Was bei all der Entrüstung um die Architekten der neuen Weltordnung vergessen wird, sind die Kräfte in jedem einzelnen Menschen, ohne die solch ein Vorhaben überhaupt nicht durchführbar wäre. Diese lange geschmiedete neue "Ordnung" ist in der Tat für viele die Lösung ihres existenziellen Problems des Menschseins selbst. Sie haben in der Tat Angst vor den Idealen, denen sie vorgeben, zu huldigen - namentlich Liebe und Freiheit -, da sie nicht bereit sind, authentisch zu leben. Sie haben Angst vor der Spontaneität und ungestümen Kraft des Lebens und wo es sie hintreiben könnte. Sie huldigen daher den ihnen vorgelegten Götzen des Todes: Macht, Hierarchie, Geld und Technik herrschen über den Menschen und seine natürlichen Kräfte. Eine externe Ordnung kompensiert das Fehlen innerer Struktur und Lebenskraft.
Wir befinden uns nun, im 21. Jahrhundert, in der Endphase dieser Entwicklung, wo echtes Leben und Erleben bei vielen schon beinahe komplett abgestorben sind, und mit Psychopharmaka, genetischer Modifikation, "Second Life" und "sprituellen Wünschen" von "Frieden" und "Einheit" die ersten Schritte in eine künstliche, virtuelle Realität getan werden, die der Mensch am Gipfel seiner schmerzlichen Entfremdung mit offenen Armen empfangen wird. Die Orwellsche Weltregierung stellt lediglich die organisatorisch notwendige Einleitung dieser Entwicklung dar. Solange der Einzelne also nicht anfängt, sein eigenes Wesen in die Gleichung mit einzubeziehen und aufhört, seine "dunkle" Seite auf die böse Elite zu projizieren, solange wird auch keine Änderung eintreten, und solange hat sie und ihr Vorhaben sogar volle Daseinsberechtigung. Denn wo kein Leben ist, ist Fäulnis, sind Aasfresser und Maden. Wo kein Licht ist, ist Schatten. Es ist an der Zeit, dies zu begreifen.
"Erkenne dich selbst", ist das Leitprinzip, dem wir heutzutage kein Interesse mehr zollen, da wir seine Implikationen naiverweise nicht mehr ernst nehmen. Pathless Land lässt jedoch auch die "externe" Welt nicht außen vor, da sie als die andere Seite der Medaille natürlich unerlässlich zum Verständnis derselben ist. Es ist jener ganzheitliche Ansatz, durch den sich Pathless Land von den unzähligen "Verschwörungs-Seiten" im Internet, als auch von den damit verquickten, vermehrt gepredigten naiven und gefährlichen Vorstellungen von Spiritualität, abheben will. Es wird vor allem auch großer Wert auf das Gesagte gelegt, und peinlich genau auf Quellenverweise geachtet, um die Spreu vom Weizen zu trennen - eine mühsame aber dringend notwendige Arbeit angesichts all der Halbwahrheiten, die den Revisionismus und die Spiritualität so in Verruf gebracht haben.
Der "rote Faden" von Pathless Land, sein Buchprojekt, ist daher vor allem auch an Neulinge und skeptischere Zeitgenossen gerichtet. Es will verschiedene wichtige Themengebiete anschaulich, aber auch in möglichst kompakter Form behandeln, um dem Leser nach und nach die erwähnten "Umrisse des Gesamtbildes" näherzubringen. Dieses Buch besteht aus themenspezifischen Kapiteln, die einzeln veröffentlicht werden, wovon nun die ersten zwei (gratis/spendenbasiert) online verfügbar sind. Es folgen die Klappentexte dieser beiden Kapitel.
Kapitel 1: Beschützt von Vater Staat
Der Terrorismus scheint heute ein allgegenwärtiges Phänomen zu sein. Angefangen hat all dies mit dem 11. September 2001, als das World Trade Center in einem Anschlag vernichtet wurde. Angesichts der Grausamkeiten, die seither im Namen des "Kriegs gegen den Terrorismus" verübt werden, sowie immer skurrileren Freiheitseinschränkungen im Namen der Sicherheit, sieht sich der verantwortungsvolle Mensch gezwungen, die Hintergründe des internationalen Terrorismus genauer zu beleuchten, um die Risiken realistisch einschätzen zu können. Eine Aufgabe, die sich die internationalen Massenmedien ihrer Natur gemäß nicht zu eigen gemacht haben. Auch die Politik ist generell nicht dazu geneigt, die Verbreitung von Angst in der Bevölkerung mittels rationaler Debatte zu unterbinden. Vielmehr begrüßt und forciert sie ein solches Klima, denn der durchschnittliche Bürger erliegt nur zu gerne der Illusion, dass all diese Probleme durch das geistlose Orakel der modernen Politik, durch das Errichten von immer mehr Mauern, gelöst werden können. Und so müssen wir für diese vorgeformten Lösungen von vermeintlicher Sicherheit immer mehr von unserer Würde und Privatsphäre aufgeben, während sich unsere Regierungen in nie da gewesener Geheimniskrämerei üben. Es brauchte im Medienzeitalter nur wenige Jahre der Propaganda einer mythischen Bedrohung, um die Vernunft der Masse soweit lahm zu legen, dass sie sich nicht einmal mehr an den Ablauf des prominentesten Schreckensereignisses der jüngsten Geschichte, Hitlers Tyrannei, erinnert. Und wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist, wie George Santayana schrieb, dazu verdammt, sie zu wiederholen.
Stichworte:
1.1: Terroranschläge auf die USA im September 2001
1.2: "False flag"-Operationen, Bali-Anschlag im Oktober 2002, Londoner Anschläge im Juli 2005
1.3: Al-Qaida, US-amerikanischer Neokonservatismus, Afghanistan-Krieg, Golfkriege, Saddam Hussein, Irakkrieg
1.4: Öl, Opium, extremistischer Zionismus, Libanonkrieg 2006
1.5: Folter, Antiterrorgesetze, hochtechnisierte Überwachungs- und Polizeistaaten
Kapitel 2: Vereint in der UN-Welt
Selbstverständlich stellt sich dem sensiblen Menschen die Frage nach Natur und Natürlichkeit in einer mittlerweile erschreckend mechanischen Welt. Nicht nur unsere Umwelt wird immer künstlicher, sondern auch die Handlungen der Menschen und ihre Beziehung zueinander gleichen mehr und mehr Maschinen mit automatisierten Vorgängen. Das Verlangen nach einem natürlicheren Leben hat seine tatsächliche Ursache in der Isolation des Einzelnen, der sich einer fremdartigen und zunehmend unmenschlichen Welt gegenüber sieht. Im heutigen Informationszeitalter ist die intuitive Liebe zur Natur allerdings so wie jede Neigung leicht von Ideologien und Denkmustern beeinflussbar, die zwar an die Gefühle appellieren, aber nicht notwendigerweise etwas mit den persönlichen Gedanken gemein haben müssen. Man hat ein Pauschalurteil über die Menschheit verhängt: durch ihren rasanten Fortschritt versündigt sie sich vor "Mutter Natur". Natürlich wurden uns durch die exponentielle technische Entwicklung spätestens seit der Erfindung der Atombombe äußerst schwierige Fragen auferlegt. Doch all diese Probleme reduzierte man wie üblich zu einem Gedankensatz leicht verständlicher dogmatischer Ansichten mit Glaubenscharakter. Und es ist bei weitem nicht das erste Mal in der Geschichte, dass elitäre Mächte die psychischen Bedürfnisse der Menschen dazu benutzen, um ihre zerstörerischen Pläne zu verwirklichen.
Stichworte:
2.1: Wissenschaft, Klimawandel, CO2, Treibhauseffekt
2.2: DDT, Waldsterben, Grüner Punkt, Fahrzeugkatalysator, Ozonloch, Sonnencreme, Kernenergie, Tschernobyl-Katastrophe
2.3: Umweltbewegung, Club of Rome, Umweltpolitik, Überbevölkerung, Ökologismus, Biozentrismus, Menschenhass, UN, New Age-Bewegung, »Globales Bewusstsein«
2.4: Klimaschutzpolitik, Nachhaltige Entwicklung, Artensterben, Entwaldung, Natur, Schutzgebiete, Biodiversität, Neue Weltordnung, Global Governance, Friedensbewegung