Beiträge von Baloo

    Zitat

    Die Lösung ist optimal, da MD5 Verschlüsselung bisher noch nicht geknackt wurde. In PDF-Dateien wird MD5 Verschlüsselung verwendet.
    Der Aufwand dies zu knacken halte ich für viel zu hoch. Es ist ja bisher überhaupt noch nie jemand auf dieser Welt gelungen ;) .

    Für sowas gibt es Brute Force ansätze, wenn GOM ein PW verwendet hat was aus dem allgemeinen Wortschatz stammt reduziert sich der Aufwand auf ein paar Stunden. Deswegen "Nicht Optimal" :)

    Baloo

    Zitat


    Aus Gründen der Abgrenzung und ver Kontrolle gab es früher ein eigenes Telefonnetz der Bundesbahn und der Polizei. Das ist alles abgebaut worden.
    Wesentlich geht es darum, dass der nutzen aus den Gebühren nun einer privatwirtschafltichen Investorengruppe zugute kommt, die dem Staat eben nicht den entsprechenden Wert der Infrastruktur oder des zu erwartenden regelmäßigen Gewinns entspricht. "Der Staat", also die von den Lobbys kontrollierten Politmarionetten haben die Milchkuh verkauft für den Wert der Freibank!

    Ja, die Kritik meinerseits richtet sich vorallem darn das die Infrastruktur in den Händen eines Unternehmens gelagt ist, egal ob bahn oder Telekom. Wenn man es hätte vernünftig machen wollen, dann hätte die gesammte Infrastruktur in den Häanden des Bundes, meinetwegen unter verwaltung der RegTP, bleiben müssen. Damit wäre die Telekom, genau wie die Konkurrenz zu Mietern der Infrastruktur geworden. Allerdings wäre es dann fraglich ob wir heute schon DSL hätten oder gar eine Flatrate. Alles hat sein vor und Nachteile. Aber das Netz wurde ebend nicht rein aus Steuergeldern aufgebaut sondern aus den Einnahmen der Gebühren. Zu untersuchen wäre dann noch ob die damalige Post Gewinne eingefahren hat, die dann an den Bund zurückgeführt wurden, als Ausgleich für die erst investitionen.

    Baloo

    Zitat


    Ich schlage also folgendes vor: Ich bitte G.O.Müller ein PDF-Dokument zu erstellen, das sich aus den Postings einiger User hier zusammensetzt. Da, weder G.O.Mueller, noch andere Forenmitglieder verantwortlich für den Inhalt dieser Postings sind, ist Manipulation ausgeschlossen.
    Wir können dann nachher die Dokumente buch.pdf, und das Neuerstellte Dokument miteinander vergleichen. Sind die password hashes, die im Dokument gespeichert sind identisch, so bedeutet dies dass beide Dokumente mit dem gleichen Passwort geschützt wurden.
    Seid ihr damit einverstanden ?

    Jo, das ist zwar nicht hundertpro Optimal, sollte aber reichen um die Identität des GOM zu bestätigen. Wenn man da irgendwo manipulieren will bedeutet das einen hohen aufwand.
    Für unsere Zwecke ist das sicherlich ausreichend.

    Baloo

    Zitat


    Hier würde ich gern nachfragen, worauf sich deine Meinung gründet. Es ist richtig, dass man manchmal "Annahmen aus dem Bauch heraus" trifft.

    Nun, dann sollte es aber bitte nicht so gemacht werden wie es Max Planck bei der Herleitung seiner Strahlungsformel für Schwarze Körper gemacht hat. Bei Max Planck ist es aufgefallen, bei wievielen anderen nicht ? Nun könnte man sagen, ok, was solls, wenns doch dann richtig ist......nun, ist denn dann auch richtig, oder anders gesagt, sollte so Wissenschaft betrieben werden ?

    Zitat


    Dafür sind die Annahmen Einsteins nur ein Beispiel von vielen. Wolfgang Pauli postulierte 1930 allein aus theoretischen Überlegungen heraus ein neues Teilchen, das Neutrino. Da es so unglaublich schwach mit der übrigen Materie wechselwirkt, war damals nicht einmal geklärt, ob dieses Teilchen jemals experimentell nachgewiesen werden könnte, und tatsächlich vergingen bist zu diesem Nachweis 26 Jahre.

    Tja, gesetz dem Fall man hätte es bis heute auch nicht nachweisen können, wäre diese Theorie dann jemals angerührt worden ? Wir hätten nach wie vor eine unbewiesene Theorie mit unbewiesenen Teilchen die sich warscheinlich noch die nächsten 1000 Jahre halten würde. Warum erinner mich das an die Tachyonen ?

    Zitat


    Letzlich müssen sich also alle Theorien am Experiment messen, und damit auch die Grundannahmen der Theorie. Wenn man aus unbewiesenen Annahmen eine Vorhersage herleitet, und diese Vorhersagen sich nach einer Überprüfung als richtig herausstellen, kann man davon ausgehen, dass die Grundannahmen richtig waren.

    Nix dagegen einzuwenden, nur was mache ich mit Vorhersagen die ich nicht widerlegen und auch nicht bestätigen kann ? Was mache ich mit experimenten deren ergebniss ich mir so hinbiegen muss das sie in das entsprechende Theoriegebilde passen (z.B. Stern-Gerlach Versuch)

    Zitat


    In Bezug auf die Relativitätstheorie müsste diese also sehr "clever" falsch sein, da sie überprüfbare Vorhersagen macht, welche bestätigt werden (Teilchenbeschleuniger, Merkur-Perihel, Myonenzerfall etc..). Es ergäbe keinen Sinn, dass die Folgerungen richtig, die Grundannahmen aber falsch sind. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit dafür sehr gering.

    Moment, das müssen wir erstmal ein wenig aufdröseln :) Das die RT komplett falsch ist behauptet ich nicht, sie ist in Teilen Renovierungsbedürftig. Oder anders ausgedrückt, was ist mit einer Theorie die zu 95% zutrifft, die restlichen 5% sich aber komplett weigern dieser Theorie zu folgen ? In der Physik schafft man dafür dann Ausnahmeregelungen, bzw. versucht diese Phenomene irgendwie doch in die Theorie zu quetschen. Und da kommen wir zu Deinen 3 Beispielen (Teilchenbeschleuniger, Merkur-Perihel und Myonenzerfall).
    Im Teilchenbeschleuniger wird ja immer gern behauptet das man ein Teilchen nicht auf Überlichtgeschwindigkeit bringen kann da es nach der RT, nahe c, unendlich schwer wird. Jetzt die Frage, hat man das schon mal gemessen ? Klar kann ich nichts auf Überlichtgeschwindigkeit Beschleunigen wenn alles was ich zur verfügung habe nur mit max. c funktioniert. Ist wie beim Auto auch, da kannst Du Dir ein Auto basteln was 10 Motoren hinterienander hat, es wird Dir aber nicht gelingen dieses Fahrzeug dadurch Schneller zu machen.

    Merkur-Perihel ist auch sowas was gern als bestätigung der RT genommen wird, nur leider ist der MErkur-Perihel komplett konventionel berechenbar und hat somit nicht das geringste mit der RT zu tun.

    Ebendfalls der Myonenzerfall, man hat die Lebensdauer von Myonen gemessen, hat postuliert sie würden nur in 20km höhe erzeugt werden, und da man sie auch in tieferen Regionen findet muss es sich natürlich um eine Zeitdilletation handeln, ähmm, vielleicht hätte man ja mal nachschauen sollen ob es vielleicht noch ein paar andere Gründe für das vorhanden sein von Myonen in tieferen Schichten gibt.


    Zitat


    Filz ist überall, dagegen möchte ich gar nichts sagen. Ein sehr wichtiger Punkt ist aber Physiklaien und Außenstehenden gar nicht klar : Der Lebensinhalt des Physikers ist das Forschen.

    Da will ich Dir nicht widersprechen, nur ist nicht jeder Physiker auch eine Ehrliche Haut, denn ich will mal sagen das fast ein jeder Physiker davon träumt auch mal berühmt zu werden. Zumindest aber mal seinen Namen auf einer Veröffentlichung zu sehen, und es gibt leider Physiker, oder auch Wissenschaftler generell denen ist jedes Mittel recht um das zu erreichen. Ich betone hier das ich damit nicht alle meine, sondern nur einige.

    Zitat


    Er will neue Erkenntnisse gewinnen; wer daran kein Interesse hat, wird kein Physiker. Aber findet man neue Erkenntnisse, wenn man sich auf die Bestätigung der alten Theorien beschränkt ?

    Wenn sie denn auch wirklich bestätigt sind.

    Zitat


    Wenn man neue Erkenntnisse gewinnen will, muss man nicht nur herausfinden, dass die alte Theorie falsch ist, sondern auch wo sie falsch ist.

    Genau dazu soll der Thread ja auch beitragen, man setzt sich mit der Kritik auseinander. Von beiden Seiten.

    Zitat


    Weiterhin würde man sich bemühen, die Abweichungen quantitativ zu erfassen. An welcher Stelle ihres Gültigkeitsbereichs weicht sie am weitesten von der Realität ab ? Nur, wenn man diese Fragen klärt, hat man eine Chance auf Verbesserung der alten Theorie.
    Genau dies passiert doch auch im Augenblick. Gravity Probe B ist das beste Beispiel dafür. Man klopft die Relativitätstheorie ab, nicht unbedingt, um sie zu bestätigen, sondern um einen Anhaltspunkt für eine neue Theorie zu finden, welche die Quantenphysik mit einschließt.

    Das Problem dabei ist aber das wenn eklatante widersprüche auftauchen, die gefahr besteht das diese erst garnicht veröffentlicht werden, aus der angst herraus sich lächerlich zu machen. Wenn irgendwas nicht in die bestehende Theorie passt wird der Fehler erstmal bei sich selbst gesucht anstatt in der Theorie selber. Schlussendlich wird dann doch noch versucht die Ergebnisse irgendwie mit der Theorie in einklang zu bringen.

    Ich bin nun bei weitem kein gegener der Physik (Ich komme selber aus dem Bereich), auch halte ich die RT nicht für unbedingt falsch, aber sobald Kritik von mehren Seiten auftaucht sollte zumindest nochmal neu diskutiert werden.Was mir nur auf den Senkel geht ist das drumrumdrücken um die wesentlichen Fragen und zwar von seiten der Gegner und der Beführworter.

    Zitat


    Zuletzt möchte ich noch anbringen, dass die meisten Physiker sehr unemotionale, praktische veranlagte Menschen sind. Wir haben keinen Einsteinschrein in unserem Wohnzimmer. Er hatte Unrecht ? Na und ? Dann wissen wir jetzt wenigstens mehr. Das ist für uns wichtiger als die Beweihräucherung einer Ikone.

    Nun, viele hängen halt an ihrem Forschungszweig....ähhh ich glaube das hatte ich schon mal erwähnt ;)

    Baloo

    Zitat


    Zusammenfassend möchte ich sagen : Es gibt überall schwarze Schafe, unehrliche Methoden, Korruption und verborgene Machenschaften. Keine Branche kann sich davon ausschließen. Daher möchte ich diese Beispiele auch nicht in ihrer Gesamtheit als falsch abstempeln; dazu habe ich überhaupt nicht genügend Informationen. Ich verneine aber eine organisierte, verschwörerische, im Hintergrund agierende Vereinigung, die darüber wacht, dass die Theoretiker "linientreu" bleiben. Dafür müsste ich zu viele Annahmen machen, die mir unlogisch erscheinen, und desweiteren bin ich vermutlich nicht mit dem dafür nötigen generellen Misstrauen ausgestattet. Letztlich stellen die gebrachten Geschichten auch nur Behauptungen dar, wobei nur wenige Quellen genannt werden. Da entscheidet wohl jeder für sich, ob er dem Autor Glauben schenken möchte.

    Freundliche Grüsse,
    M.C.

    Nun, eine Physik-Mafia, oder Machthaber die im Hintergrund agieren gibt es nicht, das sollte wohl klar sein. Was es allerdings gibt ist ein quasi Gruppendynamischer Effekt. Worauch nach und nach die Gruppenmitglieder aufspringen und quasi dem Gruppenzwang unterliegen, zum Teil so eklatant das sie es nicht selbst merken. Es ist das Festklammern an das einmal erlernte und das VErteidigen der eigenen Arbeit. Wer lässt sich schon gerne Vorwerfen er habe jahre Lang für die Mülltonne geforscht ? Aus solchen Intentionen herraus entsteht das blosse ablocken jeglicher Kritik. Das Grosse Problem ist das in der Physik vielfach annahmen getroffen werden müssen die aus dem Bauch herraus entschieden werden, weil es demjenigen als Logisch erscheint. Warum er diese Annahme getroffen hat um zu seinem ergebniss zu kommen bleibt vielfach im dunkeln. Anderslautende Forschungsergebnisse werden dann meist auch nicht in den angesehen Blättern veröffentlicht.

    Eine Physik-Mafia in form eines Patriarchen der alles bestimmt gibt es nicht, wohl aber einen Filz an Gruppendynamik der jegliche Kritik an der RT nicht zulässt, bzw. sich garnicht damit beschäftigen will.

    Baloo

    Ein Mann kommt zum Arzt:

    Mann: " Ih habe Fieber!"

    Arzt: misst nach, "Nein Fieber ist bei ihnen nicht feststellbar"

    Mann; "Doch, ich habe ganz bestimmt Fieber!"

    Artz: " Hmmm, wie kommen sie darauf das sie Fieber haben"

    Mann: "Hmm, ja ich weis auch nicht, ich fühle mich so als hätte ich fieber!"

    Arzt: "Aha, seit wann ist das so?"

    Mann: "Seit gestern Abend"

    Artz: "Gut, dann wollen wir mal weitere Untersuchungen einleiten"


    M.C. Du hast zwar mit Deinem Artz-Patienten Beispiel die jetzige Situation wiedergegeben.
    Ich habe die Situation dargestellt wie ich sie gerne hätte :)
    Bei Deinem Beispiel wurden auf beiden Seiten kommunikative Fehler begangen :)

    Baloo

    Zitat


    Denn selbst wenn Kritik gegen die RT nicht unterdrückt wird, bestätigt dies noch lange nicht deren Gültigkeit.
    Dann kann es aber auch sein, dass sie ansich schon stimmt, aber Teilbereiche nicht ganz richtig sind.
    Man muss an diese Dinge etwas differenzierten herangehen. Für die einzelnen Bausteine der gesamten Theorie kann man dann ja Fachthemen eröffnen um diese dann genau zu prüfen.

    Ich werde jedenfalls mit Phasenverschobener an die Dinge herangehen. Ich denke das ich dies mit der nötigen Neutralität angehen kann.

    Gruß ABRAXAS

    Wie wäre es wenn man sich mal das GOM Pamphlet zur gemüte führt und die aussagen dort erstmal auseinander nimmt um dann eine Bewertung desselben vornehmen zu können. So nach dem Motto, was ist falsch, was ist richtig? Zu diesen strittigen Punkten kann man dann ja durchaus Expertenmeinungen einholen. Phasenverschobener wie auch M.C. sind soweit fit, das sie begründete Kritik an den einzelnen Punkten von GOM anbringen könnten. Sollte darüber hinaus noch klärungsbedarf bestehen kann man sich ja durchaus an das MPI in Potsdam wenden mit der Bitte um klärung dieses Sachverhaltes.
    Das wäre zumindest ein Weg den man einschlagen könnte. Das beharren auf einer Antwort eines einzelnen Punktes, die Diskussion solange zu verweigern bis diese Antwort gegeben wurde, hat nur den Sinn einer wirklich wissenschaftlichen Auseinandersetzung aus dem Wege zu gehen. Es gibt genug andere Strittige Punkte in diesem Bereich.

    Baloo

    Man möge mir einfach mal verzeihen das ich hier Copy und Paste mache, aber das folgende fand ich einfach zu schön :)


    -------------------- Schnipp -----------------------------

    Um die vorhandene Thematik mit der Erstellung von Theoriengebäuden etwas einzukreisen, soll hier kurz die Parabel eines toten Marineflugzeugpiloten erzählt werden, welche sich durchaus zugetragen haben mag:


    "In den Weiten des Pazifiks war ein hochmodernes Düsenjagdflugzeug zu Bruch gegangen und abgestürzt. Der Pilot konnte zwar noch mit dem Schleudersitz aussteigen, war dann aber in der Folge ertrunken, worauf sein Körper mit einer solarangetriebenen goldenen Fliegerarmbanduhr am Handgelenk an einer kleinen Insel zur Anschwemmung gelangte. Nachdem die dort lebenden unzivilisierten Wilden den am Strand liegenden Marinepiloten entdeckt und wegen der einsetzenden Geruchsbildung umgehend im Sand verbuddelt hatten, verblieb denselben nur diese glizernde Fliegerarmbanduhr, welche aufgrund ihrer schweizerischen Qualität alle Unbilden des Schicksals unbeschadet überstanden hatte. Die Eingeborenen beäugten die vordere Fläche dieses Dings und waren überrascht, als sie feststellten, daß da drei "Seeigelstachel" vorhanden waren, welche sich bewegten - der eine Stachel ziemlich rasch, der zweite schon recht langsam und der dritte praktisch gar nicht mehr wahrnehmbar. Und während sie das Ding noch in ihren Händen hielten, machte es plötzlich "piep, piep" und dann war es wieder still. Nachdem alle Eingeborenen dieses recht merkwürdige Objekt der Reihe nach befühlt und bewundert hatten, wurde zur nächtlichen Stunde eine Stammesversammlung abgehalten, bei welcher der sehr weise Medizinmann verkündete, daß das Ding göttlichen Ursprungs sein müsse, denn nur "Er" könne drei Seeigelstachel bewegen und gleichzeitig dabei auch noch Piepsen. Und so wurde dieser Gegenstand umgehend an einem vorspringenden Ast des Baumes der Weisheit aufgehängt und keiner der Insulaner dufte ihn berühren.


    "In der Folge ergab es sich, daß ein schwerer Taifun über die betreffende Pazifikinsel hinwegbrauste, was den Behausungen der Insulaner gar nicht gut bekommen war. Ob dieses Ungemachs über ihre Gottheiten erzürnt wurde erneut eine Stammesversammlung abgehalten, bei welcher unter anderem auch das merkwürdige Ding am Baume der Weisheit zur Sprache kam und für welches nunmehr umgehend eine rationale Erklärung gefunden werden mußte. Nach langen Beratungen hin und her und her und hin stand für die Insulaner schließlich fest, daß das piepsende Geräusch von keinem Vogel verursacht sein kann, denn dazu waren die Vögel viel zu groß und das glizernde Ding zu klein. Also einigte man sich darauf, daß im Inneren dieses Dings kleine Insekten - wie Ameisen oder Grillen - stecken müssen, welche unter Einsatz von Laufrädern die Bewegung der drei Seeigelstachel bewirken, und dabei gleichzeitig auch noch das piepsende Geräusch verursachen. Nachdem die Insulaner keine anderen Theorien anzubieten hatten, wurde über die Gültigkeit des gemachten Vorschlags abgestimmt. Die Mehrzahl der Insulaner stimmte zu, nur einige wenige Abweichler waren dagegen. Letztere erschlug man flugs mit hölzernen Keulen, so daß auf diese Weise die Einstimmigkeit der Meinungsbildung gewährleistet war.


    "Der Medizinmann, welcher aufgrund seiner Weisheit und seines Alters einige Grundkenntnisse von Mathematik erworben hatte, konnte in der Folge berechnen, daß unter Berücksichtigung der Größe des glitzernden Dings die darin befindlichen Insekten allenfalls 7356 Jahre leben könnten, denn so lange würde der darin befindliche Nahrungsmittelvorrat reichen. Und so sitzen diese unzivilisierten Wilden auch heute noch zur nächtlichen Stunde um ihren Baum der Weisheit, lauschen dem gelegentlichen piepsen des goldenen Dings und warten auf das 7.357ste Jahr nach der Strandung des toten Marinepiloten, denn nur dann wird es sich erweisen, ob die Theorie mit den kleinen Tieren im Inneren des glitzernden Dings ihre Gültigkeit besitzt oder nicht."


    Abgesehen davon, daß diese Parabel sehr gut erkennen läßt, daß ein naheliegend erscheinender Erklärungsversuch nicht zwangsläufig der richtige sein muß, und daß inaktives Abwarten nicht den besten Weg bei der Wahrheitsfindung darstellt, so ergibt sich vor allem auch noch die Erkenntnis, daß über die Gültigkeit oder Ungültigkeit einer aufgestellten Theorie sich nur dadurch Klarheit erlangen läßt, indem ganz im Popperschen Sinn die aufgestellte Theorie einer Falsifizierung ausgesetzt wird. Dabei muß untersucht werden, unter welchen Bedingungen Abweichungen von dem erwarteten Verhalten auftreten. Da die Bewegung der Zeiger und das gelegentliche akustische Signal zum Normalverhalten der betreffenden Armbanduhr gehören, muß in dem vorliegenden Fall überprüft werden, wann dieses Verhalten gestört wird, d.h. die betreffende Uhr stehenbleibt.


    Dabei ergeben sich die folgenden Möglichkeiten:

    - Besprüht man die Uhr mit DDT und die Uhr bleibt stehen, dann könnte daraus geschlossen werden, daß die aufgestellte Theorie mit den Grillen und Laufrädern unter Umständen richtig ist.

    - Bringt man die Uhr hingegen in einen abgedunkelten Raum und sie bleibt stehen, dann muß bei richtiger Interpretation dieses Sachverhalts geschlossen werden, daß die Theorie mit den Grillen falsch sein und daß es sich hierbei um eine Uhr mit einem Solarantrieb handeln muß.

    - Läßt man die betreffende Uhr jedoch mehrere Tage lang unbeweglich an dem Ast des Baumes der Weisheit hängen und bleibt sie dann stehen, dann sollte daraus geschlossen werden, daß die Theorie mit den Grillen falsch ist und daß es sich um eine Armbanduhr mit einem mechanischen Automatikaufzug handeln muß.

    - Falls man aber aufhört, an einer vorstehenden Krone der Uhr herumzudrehen, und die Uhr bleibt dann stehen, dann dürfte daraus eigentlich nur geschlossen werden, daß die Theorie mit den Grillen falsch ist und daß im Innern der Uhr ein mechanisches Uhrwerk mit Federaufzug vorhanden sein muß.


    Bei derartigen Falsifizierungsversuchen muß jedoch sehr stark darauf geachtet werden, daß keine falschen Schlußfolgerungen gezogen werden. Läuft nämlich die betreffende Uhr im Anschluß an einen Sprühvorgang mit DTT weiter, könnte dies durchaus auch bedeuten, daß die Uhr entweder wasserdicht ist oder daß die darin befindlichen Grillen eine DTT-Resistenz besitzen.


    Absolut verboten muß jedoch auf alle Fälle sein, daß zusätzliche neue Annahmen gemacht werden, damit unerwartete Resultate von Falsifizierungsversuchen in ein bestehendes Theoriengebäude eingefügt werden können. Derartige zusätzlichen Annahmen könnten dabei die folgenden sein:

    - Die Annahme, daß die Grillen in der Uhr eingeschlafen sind, nachdem man die Uhr in einen abgedunkelten Raum gebracht hatte, oder

    - die Annahme, daß man die Grillen in der Uhr gelegentlich rütteln müsse, damit sie nicht aus reiner Faulheit in ihren Laufrädern stehenbleiben, oder

    - daß man von Zeit zu Zeit an der herausstehenden Krone der Armbanduhr herumdrehen müsse, um die innerhalb der Armbanduhr befindlichen Grillen jeweils am Rücken zu kraulen, damit sie zufrieden sind und weiter ihren Dienst ausüben.


    Anhand derartiger Beispiele ist sehr gut erkennbar, daß ein an den Haaren herangezogener Grund immer gefunden werden kann, um ein vorhandenes Theoriengebäude auch bei entgegenstehenden Befunden weiter am Leben erhalten zu können.


    Die Parabel mit der goldenen Fliegerarmbanduhr und dem toten Marinepiloten erlaubt schließlich noch eine grobe Abschätzung der Gültigkeit einer aufgestellten Theorie. Angenommen, es ständen jeweils fünf verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um in der Natur Dinge zum Funktionieren zu bringen - im Fall einer Armbanduhr dürfte diese Anzahl mit Sicherheit gegeben sein -, dann ergäbe sich eine Wahrscheinlichkeit von allenfalls 20 %, daß eine aufgestellte Theorie der Wahrheit entspricht. Berücksichtigt man dabei noch den Umstand, daß der erstbeste Vorschlag in den meisten Fällen nicht der Wahrheit entspricht, und berücksichtigt man schließlich noch, daß die Herren Physiker bei der Aufstellung ihrer Theorien vielfach auch noch gemogelt hatten, dann dürfte sich dieser Wahrscheinlichkeitswert bis auf null reduzieren. Eine Aussage in der Art, daß Theorien von heute die Unwahrheiten von morgen seien, erscheint somit durchaus Berechtigung zu haben.
    -----------------------------schnapp ---------------------------

    Quelle: http://www.bourbaki.de/a01.htm

    Baloo

    Es ist überall das Selbe. Ob nun Stadtwerke, die Post in den Bereichen Briefbeförderung oder Fernsprechwesen oder eben die Bahn. Die Infrastruktur dieser Versorgungsbetriebe wurde als Staatsbetriebe von Steuergeldern aufgebaut. Jetzt hat man diese lebenswichtigen Betriebe in Aktiengesllsschaften umgewandelt oder eben direkt verkauft.

    Hier möchte ich mal kurz einhaken. Es wird ja immer Landläufig behauptet die Infrastruktur (Wasser, Strom, Telefon) sei von unseren Steuergeldern Finanziert worden. Nun was dabei immer gern vergessen wird ist die Tatsache das diese DIsntleistungen auch Geld gekostet haben. Jeder hat für das Telefonieren Geld bezahlen müssen, jeder Brief kostete Porto, Jede KW/h musste bezahlt werden. Es ist also nicht so gewesen das die Infrastruktur aus Steuergeldern aufgebaut wurden. Zumal es bei Öffentlichen Staatsbetrieben keinen Gewinn oder Verlust geben darf. Gewinne werden investiert, Verluste werden durch Staatssubventionen ausgeglichen.

    Baloo

    Zitat


    Dein Angebot kannst Du in der Tat zurückziehen, das wurde ja auch schon besprochen: Wie gesagt, es stellt keine Möglichkeit dar, einen direkten wissenschaftlichen Disput zwischen den Experten der Relativitätstheorie und G.O. Mueller zu erstellen. Und das ist das, was wir hier erreichen wollen.

    Wie soll ein direkter Disput möglich sein wenn GOM seine Identität nicht preisgeben will ?

    Zitat


    Und dabei sind erst einmal die Experte der Relativitätstheorie am Ball: Wenn sie an einen wissenschaftlichen Disput interessiert sind, dann müssen sie die Frage beantworten, die gestellt wurde und einen Streitpunkt darstellt.

    Erstmal müssen sie garnichts, ausserdem ist das beharren auf diese eine Frage eingentlich völlig sinnlos und wird niemals zu einen Disput führen. Egal wie die Frage auch beantwortet werden wird, es wird sich am Status Quo nichts ändern. Bis auf eine Kleinigkeit, mit der beantwortung der Frage würden die Intressensvertreter des GOM Projektes auf einen schlag ihre Arbeitsgrundlage verlieren. Denn das rumreiten auf dieser einen Frage scheint wohl der einzige zweck zu sein.

    Zitat


    Sie beantworten aber die Frage (bzw. Rückfrage) seit Wochen und Monaten nicht, auch nicht durch Vermittlung der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan.

    Diese Frage ist auch völlig unerheblich, das Angebot von Phasenverschobener, erstmal die anderen Kritikpunkte zu bearbeiten ist viel wichtiger. Denn nur dann hat man Material um die RT in seiner gesammtheit beurteilen zu können. Das beharren auf die beantwortung der einen Frage ist schlicht blödsinn.

    Zitat


    Daraus kann man folgende Rückschlüsse ziehen:
    1) Die offiziellen Experten der Relativitätstheorie sind nicht an einen wissenschaftlichen Disput interessiert.

    Wenn es nur um diese eine Frage geht kann ich das sogar verstehen.

    Zitat


    3) Die offiziellen Experte der Relativitätstheorie verstoßen gegen Art. 5 GG, wonach kritische Einwände gegen eine Theorie aufgenommen und berücksichtigt werden sollen.

    Wo steht das ? Im Art.5 GG sicher nicht. Da steht was von Meinungsfreiheit und freier Forschung und Lehre, nichts davon das einwände aufgenommen werden MÜSSEN. GGf. einfach noch mal den entsprechenden Artikel lesen.

    Zitat


    4) Die Relativitätstheorie hat den Status einer ungeprüften Arbeitshypothese. Sie darf als solche nicht als gültig erklärt und als gültig gelehrt werden.

    Sie wird auch nicht unbedingt als Gültig erklärt. Es ist, wie der Name schon sagt, eine Theorie. Das man versucht diese Theorie zu bestätigen, daran arbeiten die Forscher. Immer dran denken, das was noch nicht abschliessend geklärt ist, daran wird geforscht. Das was allgemein gültig ist, daran wird nicht geforscht. Oder kann mir hier jemand ein Institut nennen was sich der Erforschung der Newtonschen Axiome widmet ?

    Das rausstreichen der RT aus den Lehrplänen der Universitäten ist im übrigen auch absoluter Humbug, denn die RT ist momentan die einzige Theorie die solche Zusammenhänge erklären kann, von daher muss ein angehender Physiker über diese Theorie bescheid wissen. Im übrigen gibt es genug experimenten die diese Theorie in Teilen bestätigt.


    Baloo

    Das kann man so nicht stehen lassen, die Umwelteiflüsse beziehen sich einzig und allein auf die Auswertung der Messung. Oder machen die Messung ganz unmöglich, bei Nebel z.B. Weiterhin hat der Autor des Artikels wohl eher die Ultraschall Entfernungsmessung gemeint, die tatsächlich sehr von den Umwelteinflüssen abhängt.

    Baloo

    Zitat

    Radare bewegen sich für gewöhnlich nicht fort, geschweige denn mit Lichtgeschwindigkeit.

    Wenn ich jetzt Korinthen kacken würde, würde ich einfach mal auf ein Schiffsradar hinweisen, und wem das noch zu langsam ist, der kanns ja mal mit einem AWACS Aufklärungsflugzeug versuchen. Die Geschwindigkeit der E-3A beträgt dabei bis zu 855km/h.

    Baloo

    Zitat


    Ich wiederhole also meine Frage:
    Kennen Sie Experimente, die die Geschwindigkeit von Radiosignalen gemessen haben?
    Oder ist das so, dass die Geschwindigkeit von Radiosignalen nie gemessen wurde?

    Solche Trivialexperimente mach fast jeder Physik Student im 2. Semester. Solche Experimente zur Bestimmung der Wellenausbreitungsgeschwindigkeit gehören eigentlich zum Grundlagenwissen.


    Baloo