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Fachblätter also, dann ist bei denen vlt. möglicherweise eine Redaktion denkbar, die Artikel aus fachlichen Gründen ablehnt, z.B. weil sie zuwenig fundiert sind oder vlt. mathematische oder logische Fehler beinhalten?
Nun, auch das ist denkbar, allerdings bedarf es einer genauen Prüfung ob der Autor "daneben" liegt, das würde aber bedeuten das man evt. Rücksprache mit dem Auto nehmen müsste, alles sehr Zeitintensiv und kostet nur, daher wird dann gerne mal Pauschal alles abgeleht was der RT widerspricht, ist halt einfach, kostengünstiger und macht im nachhinein auch weniger stress 
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Eine Rechtsabteilung, die prüft, ob gegen physikalische Gesetze verstoßen wird?
Das steht da nicht! Genau lesen 
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Sind Theorien vlt. patentrechtlich geschützt?
Nachdem es schon Patente auf Software gibt, wird das wohl der nächste schritt sein, aber bisweilen gibt es noch keine Patente auf Theorien.
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Rechtsabteilungen prüfen nicht, ob auf Füsse getreten sondern gegen Gesetze verstoßen wird.
Ebend, da wäre hier wohl das Wetbewerbsrecht, sowie Markenrecht, zuweilen auch Beleidigung oder Abmahnwarscheinlichkeit des Artikels zu nennen. Die Rechtsabteilungen sollen ja auch schon mal den einen oder anderen Artikel rausgenommen haben weil ihnen, von wem auch immer, eine Klage angedroht wurde.
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Warum aussen vor lassen, diese Aussage ist eine tragende Säule des verlinkten Artikels.
Weil es nicht die tragenden Säule des Artikels ist, und auch sonst keine Relevanz hat. Relevant ist in diesem Artiekl das der Produzent zu einer Entschuldigung genötigt wurde, weil 3 Professoren sich beim Intendanten beschwert haben. Das ist die Tragende Säule des Artikels.
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Pick dir mal ein paar Kritiker raus, siehe dich in Physikforen um, und versetze dich in die Lage eines Redakteurs einer Fachzeitschrift, der von 10 verschiedenen Personen 9 eigene, zueinander z.T. völlig widersprüchliche Weltsichten und Alternativtheorien auf den Tisch geknallt bekommt.
Rein von der Gerechtigkeit her müsste sich der Redakteur mit allen 10 Weltsichten auseinandersetzen um dann zu entscheiden wo deren Fehler liegen. Das würde aber bedeuten das der Redakteuer unvoreingenommen sein muss. Also wird alles pauschal abgeleht was der RT widerspricht.
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Manche benutzen nicht mal die Mathematik sondern sind der Meinung, alles lasse sich mit bildlichen Begriffen der Umgangssprache beschreiben.
Nun ja gut, ein bischen Mathematik sollte schon sein, allerdings braucht es für das verständniss einer Theorie nicht die Mathematik, sondern eine möglichst ansprechende erklärung derselben. Also eine Schlussfolgerung aus der Theorie herraus.
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Deren einzige Gemeinsamkeit sind die drei Behauptungen, die SRT sei falsch, die etablierte Physik unterdrücke seit Jahren ihre richtigen Theorien, und ihre jeweilige Theorie ist die einzig Wahre, und erkläre auch noch alles.
Also mir ist niemand bekannt der in einem Artikel die Unterdrückung der richtigen Theorien reinschreiben würde. Neue Theorien sollten durchaus diskutiert werden und nicht einfach als Unfug abgetan werden. Denn nur durch so ein "Brainstorming" kommt es zu neuen erkenntnissen und denkmodellen. Wie warscheinlich diese oder eine anderen Theorie zutrifft kann man ja erörtern. Allerdings sollte der vortragende auch entsprechende Gepflogenheiten beherzigen und nicht auf seine Theorie bestehen wenn sie begründet widerlegt wird.
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Und gerade als du glaubst, der Sturm legt sich langsam, poltert Jocelyne durch die Tür, ohne eigene Theorie aber reichlich Kritik unter dem Arm, haut dir ein Dokument um die Ohren, von dem sie nicht mal weiss wer es erstellt hat, droht dir
mit Verfassungsklage.
Achtung Jocelyne hier aufmerksam lesen 
Verfassungsklage ist quatsch, die wird sowieso wegen nichtzuständigkeit abgewiesen. Die Forschung und die Lehre ist frei. Daran gibts nichts zu rütteln. Wenn eine private Organisation meint keine Kritik zuzulassen ist das ebend so, da kann auch kein Verfassungsgericht was ändern. Da der Staat aber keinen einfluss auf die Forschung nimmt, niemand sagt der Forschung was zu forschen ist und was nicht, findet somit auch keine Einflussnahme statt und damit ist das Verfassungsgericht nicht zuständig.
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Und jetzt steht man da, so als Redakteur.
Stimmt, da man sich das Leben nicht unnötig schwer macht, lehnt man ebend alles ab, frei nach dem Motto, was der Bauer nicht kenn frisst er nicht 
Baloo