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weiß ich doch! Darum verweise ich ja auch auf meine Aufsatz Umweltschutz und andere Lügen. Der Schwefel ist jetzt im Schiffsdiesel und wird auf den Meeren verbrannt.
Schwefelhaltiger Schiffdiesel war auch schon vor 20 Jahren vorhanden. Die Grössten Drecksschleudern in Sachen schwefel waren die Schwerindustrie und die Energieversorger. Bei den gängigsten Rauchgasentschwefelungen ensteht als Endprodukt Calciumsulfat. Es wird also Schwefelhaltiger Brennstoff angeliefert und der Schwefel dann aus den Abgasen entfernt. Da hat sich die Industrie lange gegen gewehrt weil es horrende investitionskosten bedeutet hat. Letztendlich hat sich aber die Ökologie durchgesetzt.
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Mir geht es nur darum zu zeigen, dass wir ein weiteres Mal eine Kampagne erleben mit der die Menschen in Angst gehalten werden.
Beim Waldsterben war die Angst aber nun mal berechtigt, hätte wir weiterhin so viel Schwefel in die Atmosphere gepustet wie damals gäbe es heute echten Wald wohl nur unter der Glaskuppel (Übertrieben dargestellt). Und es war Handlungsbedarf von nöten, denn sauerer Regen betraf ja nicht nur den Wald sondern auch die Landwirtschaft, auf Sauerem Boden wächst nun mal nicht sehr viel was man hinterher irgendwie zu Lebensmitteln verarbeiten könnte.
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Wäre da wirklich die Notwendigkeit CO2 zu reduzieren, bräuchte man nur die Zentrale Stromerzeugung aufzugeben. Wir haben 30% Ernergieverlust auf dem Transport in Hochspannungsleitungen. Dezentrale Stromversorgung unter Nutzung der Ressourcen einer Region könnte also die CO2 Emmission massiv zurückfahren und die Prozeßwäre würde auch genutzt werden können, statt sie in Kühltürmen and ie Atmosphäre zu übergeben.
Dezentrale energieversorgung wäre zwar wünschenswert ist aber in einer Grossstadt schlicht nicht ohne weiteres machbar. Es führt zu vielen anderen Problemen, was ist mit Spitzenlast ? Grundlastfähig?, was macht man mit überkapazitäten usw. Wenn viel Kleine Stromerzeuger an ein grosses Verbundnetz angeschlossen werden müssen, stellt sich dann wiederum die Frage der Netzsynchronisation, bzw. der Netz-Stabilität. Dezentrale Stromerzeugung würde den Strom auch massiv verteuern, wiel ebend der Wartungsaufwand, bzw. Personaleinsatz steigen würde. Natürlich wäre es klasse wenn jeder sein eigenes Minikraftwerk im Keller stehen hätte, nur ist das leider nicht für jeden Machbar. Und Fernwärme ist auch so ein Sache wo man wieder auf gedeih und verderb dem einen Anbieter ausgeliefert ist, er diktiert die Preise.
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Wird aber nciht gemacht, weil dann der Kapitalfluß an viele kleine Energierzeuger verteilt würde. Und Geld soll immer nach oben fließen. Das ist ja der Sinn dieser Zentralisierung.
Das hat nichts mit Kapitalfluss zu tun, sondern schlicht mit aufrechterhaltung der Nachfrage. Die Stromkonzerne bieten etwas an was jemand anderes braucht. Grundregel im Wirtschaftssystem ist es die Ertrag zu maximieren, kaufe günstig ein und Verkaufe es so teuer wie möglich. Klar das die Stromriesen die sich Deutschland ja schön eingeteilt haben, keinen Wettbewerb möchten. Wer möchte das schon ? Der Tate Emma Laden ist auch nicht Glücklich über das Einkaufszentrum nebenan. Und der Juwelier wird sich auch nicht freuen wenn genau gegenüber auch ein Juwelier aufmacht. Genauso werden es die Stromkonzerne zu unterbinden versuchen das sich Konkurenz breit macht. Aber das ist nun mal ebend freie Marktwirtschaft.
Ich glaube ich hatte es hier irgendwo schon mal erwähnt, der Manager eines Unternehmens ist nicht seinen Kunden gegenüber verpflichtet und auch nicht seinen Angestellten gegenüber verpflichtet, sondern ausschliesslich seinen Aktionären gegenüber. Und die Aktionäre wollen Dividenden sehen.
Der Handel mit CO2 Zertifikaten ist da wieder mal ein willkommener Anlass die Preise hochzutreiben, ebend wegen der Gewinnmaximierung. Und es scheint so das man von anderen Beispielen gelernt hat. Man springt also auf den Zug auf um für sich selber das möglichst Beste rauszuholen.
Was das Thema CO2 und Temperaturerhöhung angeht bin ich mir nicht so sicher welcher Seite man trauen kann, denn je brisanter ein Thema gehandelt wird, umso mehr Forchungsgelder werden in dem Bereich locker gemacht, das Betrifft ebend auch die Klimaforschung. Durchaus möglich das viele Forscher in das selbe Horn blasen um ihre eigene Existenz zu sichern. Kennt man ja durchaus aus anderen Bereichen.
Auf der anderen Seite gibt es nun mal die Globale Erwärmung und sie schreitet schneller vorran als es natürlicherweise der Fall wäre. Wenn in 20 Jahren Gletscher abschmelzen und sich die Eismassen an Nord und Südpol verringern ist das schon bedenklich. Ob es nun an Co2 liegt ist eine andere Frage. Die ABsorptionsrate von Co2 und Wasserdampf kann eigentlich leicht nachvollzogen werden. Ein billig Experiment würde dafür schon ausreichen.
Vor 20 Jahren konnte ich anfang Dezember noch Schneemänner bauen, das kann ich seit ein paar Jahren nicht mehr, ist schon komisch........
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Na und das schärfste: wenn dann wirklich die Temperatur runtergeht, weil die Warmphase vorbei ist - und nicht weil einige Betrüger uns weismachen die statistische Auslegung von Wetterdaten aus einem Zeitraum von 10 Jahren würden signifikante Schlußfolgerungen zu lassen, weshalb eine Strafsteuer den Energieverberauch gesenkt hat, wird das wieder zu erfolgreicher Politik erklärt!
Nun, das Umstrittene "Hockey Stick" Diagramm sagt na nun eindeutig was anderen aus und da geht es um einen Zeitraum von 1000 Jahren.
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Wir müssen dem Fluß des Geldes folgen, alles andere ist nur Ablenkung!
Gruß, EO
Das Geld landet im Falle der Energieversorger bei viel kleinen und Grossen Aktionären, bei den Rohstoffliefernaten und bei den Angestellten der Energieversorgungsunternehmen.
So ein kleiner Nachsatz: Energie, Telekommunikation, Wasser und die Massenverkehrsmittel gehören in die Hand des Staates. Sie wären damit Körperschaften des Öffentlichen Rechts und dürften KEINE Gewinne erwirtschaften !
Baloo