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Egoisten sind wir Menschen alle. Es kommt darauf an welcher Situation wir uns stellen müssen. Dann geschieht der Egoismus fast instinktiv weil wir eben alle auch die etwas Schlaueren
Ja, das stimmt, allerdings ist der Egoismus bei manchen ebend stark ausgeprägt und bei einigen wenigen garnicht vorhanden.
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Ich sehe nun das wir beide anscheinend eine andere Vorstellung vom Begriff DUMMHEIT haben. Für mich ist es dumm nur egoistisch zu handeln nicht an die Folgen meines Handelns zu denken. In einflussnehmenden Positionen zu sitzen und etwas ändern zu können aber Angst zu haben - wie du schon sagtest - damit den eigenen Status zu gefährden.
Das ist auch eine art der Dummheit, aber nicht die die ich meinte, denn das Volk ist in der Summe Dumm.
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Will auch nicht sagen das es nur schlechte Manager gibt. Im Gegenteil einige davon haben soviel Rückrat und Charakter ( das ist für mich Nicht Dumm sondern intelligentes gemeinschaftliches Handeln ) das sie meine Anerkennung und Respekt haben. Solche und solche gibt es egal in welcher Gesellschaftsschicht ( Oder Statusschicht ?
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Ja, mir fallen auf anhieb 2 ein, dann hört es aber auch schon schlagartig auf.
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Auch interessant zu lesen im Thema-eröffnungs-posting das es inzwischen 20 Millionen Menschen in Deutschland geben soll die einen Nebenjob brauchen . Da liegt der Verdacht nahe das einige oder sogar viele davon einfach zu hohe Ansprüche haben. Weil sie glauben das der Status von vor 20 Jahren den sie mal hatten wiederhergestellt werden müsste um zufrieden zu sein ! Ich kenne einige Fälle dort trifft genau das zu. Jemand der vorher mal z. B: 500O DM hatte meint er müsse nun da er 3000 Euro hat mit einem Nebenjob noch dazuverdienen weil ja sonst der eigene Konsumtrieb nicht befriedigt wird oder der Status gewährt bleiben muss.
Das mag zutreffen ist aber sicherlich nicht mehr die regel. Vor scheöders Amtsantritt gab es die vorform der 400Euro Jobs, sie waren Sozialversicherungsfrei und auch Steuerfrei. Da hat sich der eine oder die andere nebenbei ein bischen Geld verdient um sich den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen. Das Geld was dort verdeint wurde floss zum grössten Teil wieder in den Wirtschaftskreislauf und hat somit die Wirtschaft unterstützt. Schröder hat dies abgeschafft und damit für viel eine zweite einkommensquelle völlig unatraktiv gemacht. Früher war es zutreffend das Die Leute sich von ihrem zweitjob den einen oder anderen Luxus gegönnt haben, warum auch nicht? Mittlerweile ist es so das diese Jobs Bitter nötig sind um zu überleben. Früher haben 1800 Euro Netto gereicht um Bequem ein 3 Köpfige Familie zu ernähren, heute reichen 900Euro nichtmal für eine einzelperson!Lebenskünstler mal ausgenommen.
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Jeder - Alle ( Normaler Durchschnitt ) haben nun weniger - Aber einige haben nun viel viel weniger und die Anzahl derer die schon an der Armutsgrenze leben müssen werden immer mehr. Deshalb ist gemeinschaftlich orientiertes Denken und Handeln wichtiger als zuvor. Solche die nur glauben nicht genug kriegen zu können sollten mal in sich gehen und Charakter und Rückrat haben und den Nebenjob jemandem überlassen der in wirklich braucht.
Das wird niemand machen, die Geldheilheit ist mittlerweile dermassen ausgeprägt das viele für Geld fast alles tun würden, nur um Konsumieren zu können. Das ist eigentlich ziemlich traurig anzusehen wie eine Gesellschaft sich total dem Geld unterwirft.
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Und nein - ich respektiere deine Meinung - aber für mich sind diese Leute die du oben so treffend beschreibst dumm. Nur an sich selbst zu denken funktioniert eine Weile aber die meisten ( bis auf die Wenigen die so viel Geld/Reichtum haben das sie kaum arm werden können ) werden genau den gleichen Preis zahlen wie alle anderen wenn das gemeinschaftliche Denken ( oder soziale Intelligenz ) vom eigenen Egoismus aufgefressen wird und dadurch das Zusammengehörigkeitsgefühl so zerbricht das keine Gemeinschaft mehr bestehen kann.
Ja, aber mach den Leute das mal klar, sind sind zu Dumm um das zu begreifen
Schlimmer noch, sie halten einen für Neidisch wenn man sie darauf hinweist.
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Ich denke das nicht alle Manager so egoistisch denken, ich finde das ist sehr hart beurteilt aber im Kern werden diese Leute genauso angehalten so zu denken und ihren Job so auszuführen. Von daher - ich denke ganz gut informiert darüber zu sein das die Denkweise von Führungskräften geschult und trainiert wird. Habe selbst mal ein Wirtschaftsstudium begonnen und bemerkt das es leicht sein kann sich völlig in diese Rolle reinzuversetzen. Einige oder Viele Manager davon haben wirklich viel Charakter und Anstand und wollen auch für alle Kollegen das Beste tun was sie können im RAHMEN den sie von ihren Vorgesetzten vorgegeben bekomnmen.
Ihre Vorgesetzten sind die Aktionäre, und denen ist der manager erstmal verpflichtet, ein Manager der Verantwortung zeigt gegenüber Seinen Angestellten und der Firma, einen Manager der an Langfristigen Zielen arbeitet und bereit ist auch mal eine Durststrecke in Kauf zu nehmen wird sich selten soweit hocharbeiten das er Manager einer der Dax Unternehmen werden könnte.
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Da haben wir das nächste Problem : Der nächsthöhere Vorgesetzte hat nicht den Bezug zu der Entscheidung ( oder Rahmen ) die er vorgibt. Der wiederum bekommt auch wieder einen Rahmen für seine Entscheidungen vom Nächsthöheren vorgesetzt....und so weiter. Kann ein Konzernchef der womöglich noch im Ausland ist - überhaupt genug soziale, intelligente Kompetenz entwickeln um vernünftige Entscheidungen für alle zu treffen?
Der Oberboss trifft die Entscheidungen aufgrund von Zahlen! Der Laden muss rentabler werden, um 30%. Also geht die Order an alle Abteilungen, ihr müsst nächste Jahr so und soviel rentabel sein. Schaffen sie es nicht werden Arbeitsplätze abgebaut, das geht am schnellsten und effektivsten. Wer erinnert sich nicht noch an Bosch Hausgeräte in Berlin die geschlossen werden sollten, weil sie 10Millionen Gewinn einfahren sollten, es aber nur geschafft haben 8 Millionen zu erwitschaften. Dem Manager ist das alles egal was aus seinen Angestellten wird, der schaut sich die Zahlen auf dem Papier an und das war es auch schon.
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Welche Möglichkeiten hat der Verbraucher Druck auszuüben, wo liegt die Macht der Konsumenten ? Systembedingt sind wir alle in unserem Handlungsspielraum eingeschränkt.
Seine MAcht liegt im Konsumverzicht! Keine firma kann es sich auf dauer Leisten das ihre Produkte grösstenteils in den regalen liegen bleiben. Wir haben einen sehr guten Handlungsspielraum, wir müssten ihn nur ebend nutzen, das würde aber auch bedeuten Konsumverzicht, aber das will ja keiner!
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Wer kann sich leisten keine Produkte von negativ aufgefallen Firmen zu kaufen ( oder will sich das leisten
) ? Ein Grossteil der Bevölkerung nicht denn die haben ( oder glauben so wenig zu haben ) das sie meist da kaufen wo es billig ist egal ob eine Firma negativ aufgefallen ist.
Meist fallen die Markenfirmen negativ auf, der Milchverarbeiter z.B. der seinen Firmensitz ins Ausland verlegt um um die Erschaftssteuer rumzukommen. Die Produkte werden trotzdem gekauft.
Mal ein anderes Beispiel wie das Ausland reagiert: Vor einigen Jahren wurde der Kopierschutz auf CD eingeführt. Soweit so gut, allerdings hatten etliche CD-Player, wie auch Autoradios und DVD-Player probleme mit dem abspielen.
Kurz nach England geschaut, dort haben sich massenhaft Kunden über diese CDs beschwert und sie in den Laden zurückgebracht, teilweise gab es da richtige Umtauschwellen. Dem Handel wurde das zu bunt und sie haben massiv druck auf die Labels gemacht, der Kopierschutz auf CDs war nach 2 Monaten in England ad Acta gelegt. Hier in Deutschland ? Proteste ? Umtauschschlagen? Nein, kein Stück. Da wurden eher neue CD-Player gekauft anstatt die CD zurückzubringen.
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Zudem geht diese Information welche Firmen negativ auffallen oft in dem riesigen Informationsberg der Medien unter. Alle oder nicht genug bekommen diese Info um wirksam handeln zu wollen/können.
Ich sag ja, das Volk ist dumm, wer nur ein wenig die Augen aufhält kann vieles mitkriegen. Und das Volk wird keineswegs Dumm ghalten, nein, es hält sich selber Dumm. Lieber rummeckern als aktiv was tun. Wie sagte mein alter Politiklehrer immer so schön: Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass.
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Aber völlig richtig ich stimme dir zu. Wäre genug gemeinschaftliches Denken vorhanden ( oder überhaupt möglich ) dann würde es genug auffallen um Einfluss darauf zu nehmen.
Domonstrationen sind oft ein guter Weg aber verpuffen in ihrer Wirkung in unserer schnelllebigen Gesellschaft leider zu schnell.
Es wäre zumindest ein Anfang! Ein Zeichen das die Menschen hierzulande bereit sind gegen die missstände was zu unternehmen, ein deutliches Warnsignal an die Politik.
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Ja das ist ein verdammter Wirtschaftskrieg der anscheinend so gefällt das er sich immer weiter aufbläht ! Ich denke der Mensch muss sich mal wieder mehr auf gemeinschaftlich orientiertes Denken konzentrieren und danach handeln sonst sind wir bald wieder zurück in der barbarischen Anarchie. Die Gewinner in der babarischen Anarchie sind allerdings die Stärksten die am heftigsten mit der Keule draufhauen können. Sind gerade das nicht auch oft die Dummen ?
Gruss
Die Dummen im gesellschaftlichen Sinne schon, nur was nützt es mir wenn ich arm und Intelligent bin und von einem Dummen Reichen regiert werde ?
Baloo