Die Gesamtsumme aller Schulden im Land betr?gt mindestens 3849 Mjd Euro, die da w?ren
- Kredite von Banken an innl?ndische Privatpersonen und Unternehmen in H?he von 2281 Mrd Euro (Bundesbank, Monatsbericht Januar 2007, Seite 86)
- Staatverschuldung nach Maastricht 1568 Mrd Euro (Bundesbank, Monatsbericht Januar 2007, Seite 108)
Diese Summe w?chst jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz an, da f?r Schulden Zinsen f?llig sind.
Der Gesamtbetrag allen fl?ssigen Geldes hingegen, womit diese Schulden sofort getilgt werden k?nnten, betr?gt 910,4 Mjd Euro.
Das entspricht der Geldmenge M1 ohne Bargeldumlauf in H?he von 755,7 Mjd Euro (Bundesbank, Monatsbericht Januar 2007, Seite 67) zuz?glich 154,7 Mrd Euro Bargeldumlauf (Bundesbank, Monatsbericht Januar 2007, Seite 65)
Fazit:
Die Gesamtschuld kann niemals abgezahlt werden und f?r die f?lligen Zinszahlungen m?ssen an verschiedenen Stellen im Wirtschaftskreislauf neue Kredite aufgenommen werden, einfach weil das Geld daf?r garnicht existiert!
Ein somit unaufhaltsames Wachstum der Schulden f?hrt zu folgendem Szenario
- verschuldete Privatpersonen m?ssen aufgrund der von Zinsen stetig steigenden Verschuldung immer sparsamer und ?rmlicher leben, also weniger Geld ausgeben, oder noch mehr Schulden machen
- verschuldete Unternehmen m?ssen ihre Preise immer h?her schrauben, die Lohnkosten ihrer Angestellten dr?cken (etwa durch Entlassungen und unbezahlte Mehrarbeit) oder noch mehr Schulden machen, um die wachsende Zinsbelastung zu kompensieren
- schuldenfreie Unternehmen m?ssen ihre Preise immer h?her schrauben, die Lohnkosten der Angestellten dr?cken oder Schulden aufnehmen, wenn sich in der Produktionskette hinter ihnen verschuldete Unternehmen befinden, wodurch Zulieferbetriebe immer teurer werden
- Politiker m?ssen immer mehr an Sozialleistungen einsparen und die Steuern erh?hen, um die stets wachsenden Zinsanspr?che der Besitzer der Bundesanleihen (Bundesschatzbriefe und so weiter, je nach Laufzeit) befriedigen zu k?nnen. Sie bedienen sich gern der Umschuldung, geben also neue Bundesanleihen aus und tilgen die abgelaufenen. So oder so, die Zinsbelastung bleibt
- schuldenfreie Privatpersonen werden mit immer h?heren Steuern und Preisen konfrontiert. Wenn sie kein ausreichendes, finanzielles Polster besitzen oder gar selbst Kreditgeber im gro?en Stil sind, m?ssen sie mehr arbeiten, sich verschulden oder sparsamer leben
- verschuldete Privatpersonen werden ebenfalls mit h?heren Steuern und Preisen konfrontiert, was ihre finanzielle Krise noch weiter versch?rft
- alle Unternehmen erleiden Umsatzeinbr?che im Binnenmarkt, da die Kaufkraft der gro?en Masse sinkt und die Preise steigen. Jene, die von dem Kreditsystem profitieren, also etwa ?ber Banken und Anleihen soviel Geld bekommen, da? sie es garnicht ausgeben k?nnen, wissen oftmals nichts anderes damit anzufangen, als es wieder zu "reinvestieren", denn Bedarf an Krediten ist vorhanden, oder an den Aktienm?rkten mitzuspielen
M?glicher Ausweg aus diesem Fiasko:
(1) Die Schulden m?ssen weg. Und zwar nicht mit Geld aus der Geldmenge M1 oder dem Bargeld, sondern mit frischem, unbelastetem, neugedruckten Geld, denn mit irgendetwas m?ssen die nicht-Kreditgeber ja schlie?lich tauschen und handeln k?nnen. Die einzige Alternative hierzu w?re s?mtliche Schulden einfach f?r ung?ltig zu erkl?ren
(2) Parallel zu (1), das Erreichen eines Null-Zins Niveau oder besser noch gleich Abschaffung von Schuldenzins, ?ber welchen Weg auch immer
Gru