Beiträge von maky

    Zitat


    vielleicht hatte er gute Gründe für vieles, was den Augen der Öffentlichkeit als Kapitalverbrechen angedreht wurde.

    es sind eindeutig verbrechen, auch wenn sie nicht geahndet werden. aber vllt. sind die gründe in soweit gut, als das er keine ander möglichkeit hat so zu handeln, oder die hintermänner. da sich die gesammtsituation schon seit jahrhunderten so hoch geschaukelt hat, das es keine andere möglichkeit gibt als krieg zum überleben.

    Zitat


    wahrscheinlich kann man die frage auch darauf reduzieren, erschafft und beeinflusst die spirituelle seele die materie, oder ist es die materie, die der seele suggiriert, sie würde die materie erschaffen und beeinflussen.

    ich habe dazu ja schon öfter meine meinung kundt getan. ich denke es handelt sich um zweiteres.

    ich versuche mal zu erklären wie ich darauf komme:

    ich denke das materie alles ist was man mit den sinnen, gefühlen und gedanken wahrnehmen kann. damit ist sie auch raum und zeit (ohne zweifel).
    die spirituelle seele hingegen, welches symptom das bewusstsein ist, kennt im grunde keine materie. sie wäre ohne materie VOLLKOMMEN frei. jedoch in die materie gestossen, ist sie VOLLKOMMEN begrenzt von der materie. die materie umgibt sie vollständig. jedoch ist diese sprirituelle energie im grunde nicht in der lange damit zu interagiern. sonder es ist die sich ständig wandelnde materie, die durch ihre vollkommene kontrolle den menschen suggeriert, die seele würde irgendetwas tun. dabei ist schon das wort "tun" rein materiell und nur mit materiellen assoziationen behaftet.

    versuche dir bitte VOLLKOMMENE Freiheit vorzustellen und vergleiche es mit dem materiellen zustandt. es ist der genaue gegensatz.

    maky

    im grunde geht die frage ja in richtung, ist jedes wissen grundsetzlich immer zugänglich. ich meine ja, wenn die mittel dazu gegeben sind.
    das auto im heutigen sinne, könnte theoretisch auch schon im mittelalter erbaut worden sein, hätten die leute damals nen plan davon gehabt. oder einfacher wenigstens dieses theoretisch erdenken können.

    ich meine das jedes wissen, und auch jede gedanken grundsätzlich immer zugänglich sind, weil sie ein teil der materie sind. wenn man sich mit einem themengebiet ausseinader setzt, dann wird man dieses wissen auch entdecken.

    wahrscheinlich kann man die frage auch darauf reduzieren, erschafft und beeinflusst die spirituelle seele die materie, oder ist es die materie, die der seele suggiriert, sie würde die materie erschaffen und beeinflussen.

    ich habe dazu ja schon öfter meine meinung kundt getan. ich denke es handelt sich um zweiteres.

    grüsse vom maky

    Zitat von Malhi Sadah


    Gut,warum sollen wir weiter über die verschiedenen Namen streiten,sprechen wir lieber über den Inhalt.

    genau, was ist isai/isharia? eine art halbgöttin?

    im grunde war die wahrheit schon immer da, sie wird nur von unwissenheit verdeckt. jeder kann zu jeder zeit auf die wahrheit über die materielle und sprirituelle energie kommen. man muss sich nur bemühen und versuchen alles vollkommen neutral zu betrachten.
    wenn man es will, kommt die wahrheit von selbst und beginnt zu wachsen.

    die usa bereiten sich akribisch auf den dritten weltkrieg vor, der scheinbar fast schon vor der tür steht. wenn ich mir die zuspitzung der gewalt und der zivilen überwachung global ansehe, denke ich das es nicht mehr lange dauert.

    Zitat


    denn sollten sich beide Pole berühren und austauschen, dann gibt es tatsächlich einen geistigen Kurzschluß und das ganze Links-Mitte-Rechts-System wird im Bestand gefährdet.

    den dann würden beide seiten bemerken das es sich bei dem verhasten feindbildern nur um menschen handelt, die genauso zum narren gehalten wurden wie sie selbst. deshalb ist der ausstausch auch in diesen forum zwischen diesen beiden seiten sehr wichtig.

    Zitat


    Doch ganz außerhalb der Bewußtseinsfalle stehen sehr, sehr wenige. Und diese sind eine Programmstörung

    löst euch von dem fesseln dieser polare und stört dieses system mit, dann ist es so einfach aufzuheben, wie es erdacht wurde.

    grüsse vom maky

    Zitat von Neuschwabenland


    Welch erb?rmliche Existenzen sind jene, die in den eigenen vier W?nden die todbringenden L?gen der Feinde als die Wahrheit predigen und danach trachten, die Zweifler und Wahrheitssucher zu vernichten! Wer als Deutscher so handelt, ist Gehilfe der V?lkerm?rder und zugleich ihr Opfer...

    ist das deine deutung des traumes, oder worauf bezieht sich das???

    Zitat


    Die Einbuße an Fähigkeit zu natürlicher Sexualbefriedigung führt
    regelmäßig zur Entwicklung sekundärer, im besonderen sadistischer Impulse.

    das denke ich auch, da diese befriedigung leider meist ein ventil für diese impulse ist.
    aber ob dieses irrationale handeln, was hier sehr gut beschrieben wird, wirklich nur auf ein unzureichendes sexualleben zurüchzuführen ist, mag ich bezweifeln. es gibt genügend leute die keine, oder wenige solche sadistischen impulse in sich tragen, und deshalb auch nicht nach einem ventil im sexuellen suchen.

    grüsse vom maky

    Kritik:
    Die Verhaltensforschung bezeichnet jene Prozesse, deren Systeme nicht oder nicht vollständig bekannt sind, als "Black Box". Die Metapher legt nahe: Die entschlüsselnde, Licht in das Dunkel der Box bringende Einsicht in das System ist nicht möglich, vielmehr nur eine deutende Beobachtung von "Input" und "Output", von wissenschaftlich provozierter Eingabe und empirischer Verwertung der Ausgabe. Das ist eine Rechnung mit unbekannten Variablen, bekannt eher aus dem Bereich der Biologie, die Anfang der 70er Jahre aber im berühmt-berüchtigten Stanford-Experiment (weitere Informationen: prisonexp.org) von Philip Zimbardo auf die Sozialsphäre des Menschen praktisch angewandt wurde. Ziel des Universitätpsychologen war es, in einem Experiment Gehorsam und Aggressionspotential an vierundzwanzig freiwilligen Testpersonen zu erforschen - in einem "simulierten Gefängnis", vergleichbar einem "Big Brother Extrem", mit dem Unterschied, dass alles mit einem Spiel beginnt: Die männlichen Probanten, psychisch und physisch von "normaler" Konstitution, sollten zwei Wochen in dem mit Videokameras gespickten Scheinknast verbringen; die eine Hälfte als Häftlinge, die andere als Wärter. Ausgewählt wurde nach Zufallsprinzip.

    Der Entstehungshintergrund war die Frage danach, unter welchen Bedingungen sich Menschen einer Gruppe unterwerfen, sich "deindividualisieren", Gewalt ausüben und welche Faktoren den Grad der psychischen und physischen Brutalität bestimmen. Wer beansprucht die Autorität, wie laufen Machtkämpfe, Solidarisierung und die Unterstützung der Schwächeren ab? Nichts Neues brachte die Erkenntnis, dass sich soziale Bezugs- und Zeichensysteme durch Gruppenkonstellationen definieren, aber schon dadurch, dass sich die Versuchspersonen bereiterklären mussten, während des hermetisch abgeschlossenen Experiments auf bürgerliche Grundrechte zu verzichten, deutete sich die Radikalität des Versuchs an.

    Wieso übernehmen Menschen nach kürzester Zeit neue Rollen, wachsen regelrecht in diese zuerst fiktive Identität hinein und zeigen in der Gruppendynamik bereits nach kürzester Zeit Bereitschaft zum Äußersten, was im Falle derjenigen, die das Gewaltmonopol inne haben, den Verzicht auf einen lange erlernten Moralkodex und sadistische Machtlust bedeuten kann? Der erschütternde Ausgang des Experiments lieferte bedrückende Argumente für die These, dass der Mensch, der sich als Subjekt in erster Linie von innen heraus zu erleben meint, in Drucksituationen seine Identität und Handlungsfreiheit, insofern noch gegeben, fast ausschließlich durch externe Konditionen bestimmt. Wie wir, standen die Probanten vor Experimentbeginn sicher im Gesellschaftsgefüge, waren nicht mit dem Gesetz in Konflikt gekommen und zeigten kein aggressives Potential. Was dann aber bereits nach den ersten Stunden durch die Eigendynamik des Rollen"spiels", in dem körperliche Gewalt zum sofortigen Abbruch führen sollte, losbrach, greift Oliver Hirschbiegel in seinem Kinofilmdebüt auf. Wie gering die Kluft zwischen uns und den erschreckend selbstläufigen "unbekannten Variablen" dabei ist, zeigten schon die Drehbedingungen, unter denen sich die Schauspieler mit ihren Rollen zunehmend zu identifizieren begannen und Hirschbiegel sich regelrecht in die Position eines "Versuchsleiters" versetzt sah.

    Der 1957 geborene Regisseur drehte bisher Fernsehfilme und kann bereits auf mehrere Grimmepreise zurückblicken, so auch für einen "Tatort". Verwunderlich, dass sich mit Hirschbiegel erst in den Zeiten des Container-Voyeurismus jemand für die kommerzielle Verwertung des brisanten Experiments und die Buchvorlage Mario Giordanos begeistert. Die sorgfältige Drehbucharbeit und kalte Präzision, mit der der Regisseur sein Spiel zwischen Realität und Fiktion entwickelt, brachte ihm jetzt noch den bayerischen Filmpreis ein. Das ist dann auch das Mindeste, was diesem konsequent gedachten, beispiellos beklemmenden Psychothriller gebührt. Hirschbiegel traf schon in der Frage der Besetzung die wesentlich richtige Entscheidung, bis auf Moritz Bleibtreu, durch den als Zugpferd auch die Finanzierung gesichert werden konnte, auf weitgehend unbekannte Gesichter zu setzen. "Stars" hätten nur von der Glaubwürdigkeit der Figurenentwicklung abgelenkt, von der nun behauptet werden mag, sie biete statt Differenzierung bloß psychologische Schablonenart. Individuelles Interesse war aber nicht zu Unrecht weniger wichtig als die "Chemie" der Gruppe, für die Hirschbiegel ein ähnlich begnadetes Talent entwickelt wie für das Vermögen, Kernsituationen und Entwicklungsschritte bis zum Letzten szenisch auszukosten.

    Mit Regisseur und Darstellern lässt sich der Zuschauer schon von Beginn an von dem Gedankenexperiment insofern soghaft fesseln, als er erstens den schnell vollzogenen Schritt vom Spiel zum bitteren Ernst ahnt und zweitens, weil der Dialog des Films mit dem Publikum ein ganz besonderer ist: die beruhigende Sicherheit der Fiktion fällt weg, der Zuschauer betrachtet die Entwicklungen auf selbstreferentieller Ebene und letztlich geschieht das, was das heutige Kino nur noch selten leistet: der Film wird "miterlebt", jeder schützende Zwischenraum bricht ein, weil Hirschbiegel menschliche Abgründe in unerbittlicher Konsequenz seziert und beängstigend vorführt, wie schnell Gewaltschwellen sinken und Menschen zu Bestien und Soziopathen degenerieren können. Natürlich ist eine gängige These, dass psychischer Druck, Schikane und Demütigung einen Menschen eher brechen als physische Gewalt, aber die Logik der sich zuspitzenden Gewaltspirale ist eben die, dass die große Entladung schließlich in der Bereitschaft zur Vernichtung erfolgt - auf beiden Seiten. Die Klaustrophobie der Randsituation wird durch Präzision von Kameraarbeit und effektvollen Lichteinsatz zusätzlich intensiviert.

    Hirschbiegels wahnsinniges Kabinett der Grenzgänger scheint die Korrespondenz der beiden konkurrierenden Gruppen in Bedingung, Folgerichtigkeit und Dynamik mit annähernd psychoanalytischer Kompromisslosigkeit zu entwickeln. Die Glaubwürdigkeit des des seelenauslotenden Zellenhorrors findet sich in der Abbildung von fortschreitender Apathie, Autoritätshörigkeit und Realitätsverlust auf der einen und sadistischen Machtgelüsten als Kompensation von Minderwertigkeitspsychen auf der anderen Seite. Schlichtweg grandios vermag es z.B. Justus von Dohnànyi, unter einer unscheinbaren Hülle sukzessiv den Sadisten hervorzukehren oder Timo Dierkes, hinter dem Elvis-Imitator einen potentiellen Vergewaltiger wachsen zu lassen. Allerdings muss auch angeführt sein, was Hirschbiegel theoretisch zur Last gelegt werden könnte, dass er nämlich in seiner Radikalität das Stanford-Experiment hinter sich lässt, es in seinem Entwurf, der, anders als "Fight Club", der Ursache der Gewalt auf den Nerv spürt, auf die nächste Stufe hebt und Zugeständnisse an Konventionen des Gewaltkinos macht. Zudem ist offensichtlich, dass der von Moritz Bleibtreu gespielte Reporter als dramaturgisches "Anheizelement" eingeschaltet wurde, um Machtkämpfe und Spannungskurve im Zeitraffer zuzuspitzen. Der größte Teil der Probanten zeigt sich tendenziell unterbelichtet; so darf man legitim fragen, ob eine höhere Intelligenz auch höhere soziale Intelligenz und damit ein reibungsloses Rollenspiel erbracht hätte. Weiterhin ist die parallel verfolgte Liebesgeschichte mit Sicherheit keine narrative Notwendigkeit, denn der Durchhaltewillen Tareks scheint sich schon durch sein Reporterethos zu bedingen.

    Doch versteht es Hirschbiegel wirkungsvoll, die traumartig romantischen Momente mit Tareks innerer Entwicklung zu verschränken und das unerklärt Grausame im Menschen mit Hoffnung und Liebe zu kontrastieren. Letztlich entkräftet sich der Vorwurf der Überzeichnung, weil Hirschbiegel sich auf filmische Fiktionalität und spekulatives Weiterdenken, auf Phantasie berufen darf. Die herausgearbeitete Fragilität unser angeblich gesicherten Moral und Zivilisiertheit wirkt im Ganzen aber nicht spekulativ, sie rüttelt vielmehr an den Wurzeln unseres Selbstverständnis und trifft sie wie ein Hammerschlag, sich auch darin ausdrückend, wie selbst im "Experiment" für die Figuren Partei ergriffen wird. Die Spannung spitzt sich bis ins Unerträgliche zu und gipfelt in der folterhaften Wirklichkeitswerdung der "Black Box". Perfekt. Panische, klaustrophische Enge trifft auf eine Schlussbild von bedächtiger Weite, auch der Seele, aber nicht dann erst ist klar, dass Oliver Hirschbiegel mit einfachen Mitteln einen der extremsten und einschneidensten Psychothriller der letzten Jahre gedreht hat. Und der kommt ausgerechnet aus Deutschland.

    (Quelle: http://www.filmspiegel.de/filme/experime…rimentdas_1.php )

    Infos zum original expreriment in stanford: http://prisonexp.org/german/indexg.htm

    Denkwürdig unerbittliche Verhaltensanatomie.
    Flemming Schock

    Inhalt:
    4000 Mark für zwei Wochen: Leicht verdientes Geld und ein netter Spaß noch dazu. Denken die 20 Freiwilligen, die sich auf das von einer Universität ausgeschriebene Experiment einlassen. Um die Erforschung des Aggressionsverhalten in einer künstlichen Gefängnissituation soll es gehen. Und zunächst halten die Beteiligten das Ganze für ein Spiel. Das denkt lange Zeit auch der frühere Journalist und jetzige Taxifahrer Tarek (Moritz Bleibtreu), der hinter der Anzeige eine Zeitungsstory wittert und sich ausgerüstet mit einer Geheimkamera als Undercover-Journalist in das Experiment einschmuggelt. Kurz vorher hat er bei einem Autounfall Dora (Maren Eggert) kennengelernt, die ihm nun in den langen Nächten in der Zelle nicht mehr aus dem Kopf gehen wird. Nach Tests und Vorbereitungen beginnen die 20 männlichen Versuchspersonen ihren ersten Gefängnistag in dem eigens dafür eingerichteten und mit Überwachungskameras ausgestatteten Zellentrakt. Sie schwanken zwischen nervöser Neugier und ausgelassenem Übermut und finden sich langsam in ihre Rollen ein: Die Wärter pochen auf Autorität, die Gefangenen rebellieren gegen Demütigung und Schikane.

    Kurzkommentar:
    Man mag dem nervenaufreibenden Kinodebüt Oliver Hirschbiegels psychologische Gemeinplätze und Dramatisierung zur Last legen, aber "Das Experiment" trifft den Zuschauer mit voller Wucht und setzt Maßstäbe, auch über den deutschen Film hinaus. Der schwindelerregend spannende Psychothriller fesselt durch ein unverbrauchtes, mit folgerichtiger Präzision entwickeltes Sujet, das wie selten in einem Film zuvor, die Triebfedern von Gewalt und Soziopathologie offenlegt.

    Zitat von waterbrunn


    Ob Links oder Rechts, ihr kämpft mit eurem eigenen Spiegelbild und könnt den, der den Spiegel hält und euch lenkt, nicht erkennen.

    genau das ist doch der punkt. solche links oder rechtsextremen meinungen halten nur den kampf der im grunde mittellosen leute am laufen.
    die leute, die eigentlich gemeinsam seite an seite stehen sollten, um negative einflüsse abzuwehren. so wird es doch immer und auf der ganzen welt gemacht. so ensteht nur spaltung und zerstörung.

    bei solchen themen sollte man immer eine ecke weiter denken, und bedenken was für das ganze gut ist. und es gibt wege und mittel das ganze zu frieden zu stellen. auch wenn es sich in den heutigen zeiten anders darstellt. und wenn man das problem so betrachtet, ist es niemand anderes hinter dem spiegel als jeder mensch der diese zufriedenstellung nicht zulässt.

    und das lassen auch leute nicht zu die solche links oder rechtsextremen meinungen verbreiten um genau diesen kampf weiter am laufen zu halten.

    grüsse vom maky

    im grunde genommen ja...
    mich interessiert aber auch was damit genau gemeint ist, aus der sicht von dieser philosophie. gott ist ja so ein schwammiger begriff heutzutage.

    irgendwie funtzt der link nicht.

    die isais magie hast du ja schon in einem anderen thread angedeutet. worum handelt es sich dabei? dem gedicht kann ich nicht viel darüber entnehmen.

    grüsse vom maky

    Musik im Zeitalter der elektronisch- digitalen Signalverarbeitung

    zur person:

    Venetian Snares ist der Künstlername von Aaron Funk, einem Produzenten elektronischer Musik aus Winnipeg in Kanada, der mittlerweile jedoch mit seiner ungarischen Freundin Hajnal in Budapest lebt.
    Die Musik ist größtenteils dem Genre Breakcore zuzurechnen, es werden extrem hohe Tempi, Breakbeats und ungewöhnliche Klänge verwendet. Eine Besonderheit von Funks Veröffentlichungen ist die fast ausschließliche Verwendung unüblicher Taktarten (vor allem 7/4-Takt bzw. 7/8-Takt), extrem selten findet man einen 4/4-Takt vor. Typisch ist auch sein verspielter Umgang mit Snare Drums, die er teilweise wie ein melodieführendes Instrument einsetzt, worauf auch sein Künstlername zurückzuführen ist.
    Während auf Alben wie "Winnipeg Is A Frozen Shithole" klar die genretypischen Hardcore Techno-Einflüsse zu hören sind, sind etwa auf dem Album "Rossz Csillag Alatt Született" auch einige Elemente klassischer Musik, genauer gesagt ungarischer Folklore, in Verbindung mit dem Amen Break zu hören (für dieses Album erlernte er das Geigenspiel). Auf anderen Alben, z.B. 'Huge Chrome Cylinder Box Unfolding' verwendet Funk sehr technische Klänge die sich in Richtung IDM/Glitch bewegen. Zur Komposition benutzt er die Tracker-Software 'Renoise'.
    Einige seiner Plattencover wurden von dem Künstler Trevor Brown angefertigt. Sie zeigen oftmals bizarre und schockierende Darstellungen von Gewalt und Sexualität. Andere seiner Alben hingegen sind von schlichten, fast banalen Bildern etwa von Vögeln, Spielzeug oder Aaron Funks Katzen geziert.

    (quelle: http://www.lastfm.de/music/Venetian+Snares/+wiki)

    veröffentlichungen (ich hab die alben, die ich jeden empfehlen kann gefettet):

    2007
    my downfall (original soundtrack)
    sabbath dubs
    pink + green

    2006
    hospitality
    cavalcade of glee and dadaist...

    2005
    meathole
    rossz csillag alatt született
    winnipeg is a frozen shithole

    2004
    infolepsy ep
    huge chrome cylinder box unfolding
    horse and goat
    moonglow

    2003
    the chocolate wheelchair album
    einstein-rosen bridge
    nymphomatriarch
    badminton
    find candace
    winter in the belly of a snake

    2002
    a giant alien force more violent & sick...
    237 0894
    higgins ultra low track glue funk hits...

    2001
    doll doll doll
    songs about my cats
    shitfuckers
    making orange things
    clearance bin
    defluxion

    2000
    7 sevens med ep
    salt

    1999
    greg hates car culture


    wer seine musik hört, sollte aufhören diese verstehen zu wollen. es reicht wenn man sich vollkommen entspannt drauf einlässt. seine musik hat meist nichts mehr mit loops und sich wiederhollenden melodien zu tun, sonder wirkt auf mich sehr organisch und wandelt sich ständig. das ist musik in richtung "braindance", weil die füsse wahrscheinlich zu langsam sind.
    bei dieser musik fragt man sich was eigentlich musik in unseren zeitalter der elektronischen singnalverarbeitung eigentlich noch ist. doch nurnoch töne in einem rythmischen raster. aber speziell venetian snares bekommt dies, trotz hohen tempo meist sehr gut, aber abstrakt hin. wer das hört kann immer auf überraschungen gefasst sein, sei es nun wunderschöne strings, ein leises pfeifen aus irgendeiner ecke, vllt auch ein chor. oder breakcore einlagen, bei dem man nicht mehr weiss was oben und unten ist. oder alles zusammen...

    seine musik ist garantiert keine duddelmusik, die man so im hintergrund laufen lassen kann. sie benötigt die volle aufmerksamkeit, damit ist man dann schon genügen beschäftigt. aber mir fliegen immer die unglaublichsten assoziationen durch den kopf.

    künstlerhompage:

    http://www.venetiansnares.com/

    [Blockierte Grafik: http://www.thetacheese.net/wp-content/images/venetiansnares.jpg]

    Zitat von Morrissey


    nämlich die bewusste oder unbewusste Beeinflussung von Geschehnissen.

    ... durch gedanken und emotionen. ja, ich denke so passt es.

    deswegen hab ich schon mein fernseher aus dem fenster geschmissen. ^^

    Zitat von naamah


    ich denke bei dieser thematik ist es wichtig zu klären was jeder einzelne unter dem weit verbreitetem und viel gedeutetem synonym "gott" überhaupt versteht.

    gott ist für mich der ursprung der materie und der spirituellen natur. er ist somit die gesammtheit der spirituellen und materiellen energie, und noch viel mehr. die materielle energie stellt hierbei seinen unperönlichen aspekt dar, also alles was man mit den sinnen, gefühlen und gedanken warnehmen kann. wärend die seelen seinen persönlichen, spirituellen aspekt darstellen. jedoch steht die höchste persönlichkeit gottes in transzendenter, sprich übergeordneter stellung dazu.
    denn gott ist ausserhalb von raum und zeit und ist damit vollkommen frei und auch allmächtig.