Beiträge von maky

    meine gedanken zum vortrag:

    in diesen vortrag werden viele, weise gedanken über uns und das ganze (hier eingeschränkt als erde) angeschnitten. z.b. die evolution des großen im kleinen. also atome verbinden sich zu zellen, zellen bilden lebewesen, bis hin zum menschlichen körper und bewusstsein. doch was kommt danach? wenn wir uns als zelle des ganzen sehen, bilden wir das ganze. aber im augenblick können wir uns noch nicht zu etwas höheren entwickeln, da der entwicklungsprozess noch sehr jung ist. es fehlt die verbindung der menschen untereinander und auch bei vielen die verbindung zur tiefsten schicht unseres selbst ("wenn wir keine verbindung zu der tiefsten schicht unseres selbst haben, werden wir wie räberzellen, die selbstsüchtig funktionieren, ohne kenntnisse über die bedürfnisse des ganzen systems"). zwar gibt es diese verbindung schon teilweise, jedoch recht schwach durch technik, aber die wirkliche und stärkste verbindung ist eine sehr viel tiefere, das sog. kosmische bewusstsein, was leider nicht angesprochen wurde. nur mit dieser verbindung ist es möglich ein ganzheitliches system zu bilden, ohne "hautverkapselte egos". diese verbindung ist am enstehen, wenn auch recht langsam, doch bald wird auch die geburt stattfinden! ich denke diese geburt drückt sich im erscheinen der nächsten yugas (zeitalter) aus, wobei das goldene zeitalter die hoch-zeit der geistigen verbindung und des verschwimmens der grenzen zwischen dem "ich" und dem "du" darstellt.

    grüsse vom maky

    Zitat

    (RP) Genetische Manipulation, Umweltverschmutzung, soziale Ungerechtigkeit, die Anhäufung von exzessivem Reichtum und Drogengebrauch sind "Sünden". Dies ergibt sich aus einem in der Vatikanzeitung Osservatore Romano veröffentlichten Bericht, der in der katholischen Welt Aufsehen erregt.

    Der Artikel trägt die Überschrift Neue Formen der sozialen Sünde. Bischof Gianfranco Girotti erklärt zu der Liste, die bei einem Fortbildungskurs für Beichtväter erarbeitet wurde: Es sind Sünden, die gleichsam als Begleiterscheinungen der unaufhaltsamen Globalisierung am Horizont der Menschheit auftauchen. Die Zeitung Repubblica formuliert indes überspitzt: Zu viel Geld und Smog: die neuen Todsünden.

    Gläubige Christen, so Girotti, sollen sich bewusst sein, dass sie Gott nicht nur durch Verstoß gegen die traditionellen zehn Gebote beleidigen, sondern auch dadurch, dass sie die Umwelt ruinieren oder moralisch fragwürdige menschliche Experimente machen, die die DNA verändern. ,,Sünder sind auch jene Mächtigen in Gesellschaft und Politik, die durch ihr Handeln Armut auslösen oder Reichtümer für eine kleine Clique zusammenraffen.

    Äußerst kritisch sieht die Kirche den Bereich der Bioethik, in dem durch genetische Manipulation oft die Grundrechte der menschlichen Natur verletzt werden. Sündig handeln ferner Rauschgiftkonsumenten und erst recht die Dealer. Als schwere Sünde gilt weiterhin die Abtreibung, wobei Girotti betont, dass die Kirche bemüht sei, im Widerspruch zu den heutigen Tendenzen die Würde und die Rechte der Frau zu schützen. In die Schar der Sünder werden auch Pädophile eingereiht.

    Bischof Girotti, Vizechef eines für Exkommunizierungen zuständigen Vatikangerichtes, zählt zu den Experten des Beichtväter-Seminars. Dass er die neuen Formen der sozialen Sünde in der Vatikanzeitung erläuterte, lässt den Schluss zu: Alle Priester sollen bei der Abnahme der Beichte künftig eben auch diese Art Sünden berücksichtigen. Bisher unterscheidet die Kirche zwischen lässlichen Sünden und Todsünden. Die sieben Todsünden, die teilweise im Verstoß gegen die zehn Gebote stehen, sind: Hochmut, Geiz, Neid, Zorn und Rachsucht, Wollust,Völlerei, Faulheit und Trägheit des Herzens.
    VON BERNHARD HÜLSEBUSCH (Quelle: http://www.rp-online.de/public/article…tschland/542961)

    Drogengebrauch, genetische Manipulation, Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, exsessiver Reichtum, Umweltverschmutzung, soziale Ungerechtigkeit und Profitgier sollen jetzt neben den alten Todsünden Stolz, Geiz, Neid, Zorn, Wollust, Völlerei und Faulheit stehen.

    Was soll es bringen, wenn schon die alten nichtmal von der hälfte der menschheit gemieden werden?

    hi Gebo86,
    ich habe ein problem mit den beiden teilen. den ersten teil konnte ich angucken, aber nur nach einer reparatur vom vlc player. und den zweiten part kann ich garnicht erst entpacken. mach ich was falsch oder sind die .rar datein kaputt?

    ansonsten fand ich den ersten teil schon sehr gut und er stimmt viel mit meiner weltansicht überein. aber ich will noch mehr zu den film schreiben, wenn ich den zweiten part kenne...

    grüsse vom maky

    ich finde das bild auch sehr ausdrucksstark.

    meine ersten gedanken dazu waren, das die hände deine hände zeigen sollen,
    jedoch sehr entmenschlicht, automatenhaft und mechanisch.
    aber dennoch wollen und können sie immernoch eine blüme so frei und unbekümmert malen, wie ein unschuldiges kind...

    ich kann die gefühle die daraus für mich entstehen nur sehr schlecht in worte fassen, aber vollkommen nachvollziehen.
    aber leider kann ich dir nur wenig helfen, da es nunmal momentan so ist. man kann sich halt nur selbst
    irgendwie eine perspektive schaffen.
    und immer positiv denken!

    grüsse vom maky

    ich bin mir da auch nicht so sicher, wann denn das ende des kali-yuga eintritt. ich habe auch schon gehört das es 2012 sein soll...

    nico: wenn du an reinkarnation glaubst, dann müsste dir klar sein, das deine seele nicht unbedigt die ganze zeit in den dunkeldimensionen verweilen wird, warum also sorgen machen?! mal angenommen es stimmt ungefähr, was rudi beschrieben hat.

    (quelle: http://www.dasmanifest.com/03/1165.php )

    meine meinung: eine wirklich genial durchdachte geschichte. 1a! wegen solchen filmen liebe ich das asiatische kino.

    ich glaube die beste und auch einfachste art der transzendenten meditation ist das Bhakti Yoga, also einfach der ständige gedanke an die höchste person gottes. ich habe es ja schon öfters beschrieben was dies ist und wie es funktioniert.
    bhakti yoga ist meiner ansicht nach deswegen sehr einfach, weil es dabei im grunde "nur" um den reinen gedanken an Krishna geht. du kannst auch einen anderen namen nehmen, wie es die beliebt. das wichtigste ist nur das du diesen namen mit den gleichen eigenschaften assoziierst wie mit denen, die mit Krishna zusammenhängen. man könnte es auch einfach das ganze nennen, jeder bestandteil der materie und spirituellen "energie" in einer person. ich finde den namen krishna sehr schön, und er drückt für mich schon in der wortschwingung dies aus. deswegen verwende ich einfach Krishna. diese art der meditation führt mich immer wieder zur ausgeglichenheit und verständnis für alles. laut der bhagavad gita ist es die höchste form der meditation und das letztendliche ziel jeder meditation, und so ist es.

    es ist meiner ansicht nach der schnellste weg zum krishna-bewusstsein, oder auch göttliches bewusstsein, oder der hier schon oft genannte erwachte zustand. wie man es nennen will, für mich drückt es alles das gleiche aus.

    grüße vom maky

    Zitat

    Wenn ich mir solche Filme oder ähnlich blutige ansehe
    bin ich danach ganz schön durch den Wind und sehr traurig.

    geht mir ähnlich. ich war noch ziemlich lange danach sehr durch den wind. aber ich finde es immer sehr interessant in die abgründe der menschlichen psyche zu schauen...

    Zitat

    Deutschland Deutschland über alles...
    zu Zeiten, da dieses Lied als Nationalhymde vorgeschlagen wurde, bestand Deutschland aus vielen kleinen Herzogtümern.
    Der Gedanke, als jene Zeilen geschrieben wurden, war, das ein geeintes Deutschland weit über der Interesse von vielen kleinen Herzögen stehen sollte.
    Deutschland sollte mehr sein als ein Flickenteppich auf der Weltkarte.
    So hab ich es im Geschichtsunterricht gelernt und die erste und zweite Strophe lernte ich im Musikunterricht.

    naja, der text geht ja so weiter: "Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt"
    und das hört sich doch schon sehr übel an, wenn man an unsere vergangenheit denkt. da passt die erklärung deiner lehrer nicht so ganz...
    ich finde es gut, das diese parts weggelassen werden, mal abgesehen davon das der abschnitt: "Von der Maas bis an die Memel, von der
    Etsch bis an den Belt" geographisch nicht mehr stimmt.

    Zitat

    Dann noch eine Frage: Was haben die Frequenzen damit zu tun, wie schnell ein Stück gespielt wird? Was für Frequenzen sind überhaupt gemeint? Gibt es da irgendetwas greifbares, eine Tabelle vielleicht?

    wenn man ein ton beschleunigt wird er höher. das liegt daran, das die schwingungen kürzer werden und eine kurze schwingung ist numal höher als eine lange schwingungen. der mensch hört im idealfall frequenzen von 20 hz -20 khz.

    ich glaube wenn ich mozart auf halber bpm (beats per minute - geschwindigkeit eines liedes) höre, würde ich einpennen...
    ich schätze mal das mozarts musik so zwischen 60 und 80 bpm heutzutage ist (find ich schon langsam), und die hälfte davon ist so unerträglich langsam, das geht garnicht...
    naja gut ich bin ja auch so 200 -250 bpm gewöhnt. zum vergleich, normale pop musik ist so zwischen 70 und 100 bpm und house oder anderer techno liegt so bei 120 -140 bpm.

    Zitat

    Ganz bestimmte Teile des Gehirns entsprechen ganz bestimmten Frequenzen. Um Botschaften ins Unterbewusstsein des Menschen zu pflanzen, eignen sich hypnotische Frequenzen.

    das stimmt wohl, man denke nur an elf wellen, diese sind so tiefschwingen, das sie nichtmehr hörbar sind, aber spürbar.


    allgemein finde ich es aber ziemlich überheblich wie hier die musik unserer zeit abgeurteilt wird. ich höre auch musik, die viele andere wahrscheinlich als krack emfinden würden, will aber mal behaupten, das sie mein hirn trainiert, weil sie so komplex ist. (ich spreche von breakcore und drill and bass musik). es gibt heutzutage genauso musikalische genies wie damals, heute haben wir aber mehr mittel diese zu produzieren, das ist der einzigste unterscheid.

    grüsse von maky

    moin,

    ich hab ja schon öfter zu diesen thema geschrieben und kann Mate nur recht geben. jeder gedanke manifestiert sich bei genügend starker emotion. das führt zu einen interessanten punkt, den dies bedeutet, das auch gedanken materiell, also stofflich vorhanden sind. bloss wo?
    ich möchte meinen in einer feinstofflichen ebene, die sozusagen den quellcode für die grobstoffliche ebene darstellt. diese beiden ebenen sind durch eine sog. ätherische schicht miteinander verbunden und können so miteinander interagieren. diese schicht ermöglicht es uns per gedanken alles mögliche in den quellcode zu verändern und damit in der grobstofflichen ebene, aber natürlich geht es auch andersherum.

    es gibt schon einen ähnlichen faden mit interessanten links und so hier: http://selber-denken.com/board/forschungs-und-diskussionsbereich/übersinnliches-und-spiritualität/6203-magie-lernen/

    grüsse vom maky

    ich hab zwar die überlebenstips nicht gelesen, fand aber das dargestellte szenario ziemlich realistisch.
    und das ein weltkrieg ausbrechen wird, ist mir völlig klar. anders ist unser wunderbares system nicht zu halten
    auf dauer.

    spannend wir es nächstes jahr mit den usa und russland wahlen.
    wird herr bush seiner National Security and Homeland Security Presidential Directive ausdruck verleihen
    und sich damit für längere zeit in amt halten?
    und was wird putin tun, gibt er das zepter ab?

    ma gucken ne...

    maky

    Originaltitel: Frank Miller's Sin City
    USA, 2005, 124 min, Keine Jugendfreigabe

    Wenn die Herausgeber oder Macher einer gezeichneten Geschichte von vorneherein klar machen wollen, dass es sich hierbei mitnichten um "leichte Kost" handelt, dann nennen sie die Geschichte nicht "Comic", sondern "Graphic Novel". Dieser Begriff markiert Geschichten für Leser, die sich selber zur Comic-Avantgarde zählen und einen gewissen künstlerischen Anspruchhaben. Die "Sin City"-Erzählungen von Frank Miller sind noch in anderer Hinsicht "graphic". Die Darstellung von Gewalt ereichte hier bislang ungeahntes "graphisches", sprich explizites Niveau. Hier wird knöcheltief im Blut gewatet und die Tatsache, dass es sich um schwarz-weiße Zeichnungen handelt, mindert die Intensität nur minimal.
    Es war also eher unwahrscheinlich - trotz allen Comic-Booms - dass es jemals eine Verfilmung dieser düsteren Geschichten geben würde, in denen es vor Sex und Gewalt, Huren und Kriminellen nur so wimmelt. Doch ausgerechnet Robert Rodriguez (Desperado, From Dusk till Dawn), der Hollywood-Outlaw, der stets ausschließlich in seinen eigenen Studios dreht und der in der Regel von der Kameraführung bis zum Schnitt alles selber macht, nahm sich der Aufgabe an, dieses düstere Meisterwerk zu verfilmen. Sein Respekt vor Frank Miller ging dabei soweit, dass er ihn als Drehbuchschreiber und Co-Regisseur angibt - obwohl Rodriguez durchaus auch selber Hand an das Skript anlegte.

    "Sin City", der Film, erzählt dabei gleich drei Geschichten aus dem Universum von Frank Miller (plus eine Kurzgeschichte). Die Erzählungen sind dabei relativ unabhängig voneinander, allerdings teilen sie sich denselben Figurenkosmos und überlappen sich auf der Seite der Handlung. Es wird ein Blick auf das illustre, mitunter schrille Personal geworfen, das Sin City bevölkert. Zum Beispiel Marv (Mickey Rourke) der ruppige Gigant mit leichtem Hang zur Schizophrenie. Er zieht eine unglaubliche Blutspur durch die Unterwelt von Sin City, da irgendjemand seine Goldie (Jaime King), die Hure mit dem goldenen Herz, umgebracht hat. Dann gibt es da Dwight (Clive Owen), der eigentlich nur seine Freundin Shellie (Brittany Murphy) vor ihrem Ex-Freund Jack (Benicio del Toro) beschützen will und dabei eine Kettenreaktion auslöst, die in Old City, dem Prostituiertenviertel der Stadt, droht die fragile Balance zwischen den Huren und der Polizei aus dem Gleichgewicht zu bringen. Und da ist schlussendlich auch noch der ehemalige Polizist Hartigan (Bruce Willis), der ins Gefängnis ging, um ein Mädchen vor einem bösartigen Kinderschänder (Nick Stahl) zu schützen. Als das Mädchen zu einer jungen Frau heranreift, ist die Sache nicht mehr ganz so einfach.

    Was zunächst einmal an "Sin City" verblüfft, ist die ungeheure Menge an Starpower, die sich in diesem Film vereint hat. Egal ob nun Bruce Willis, Jessica Alba, Elijah Wood oder Clive Owen - Rodriguez konnte aus dem Vollen schöpfen. Ganz offenbar haben hier etliche Schauspieler die Gelegenheit gewittert, einmal etwas ganz anderes machen zu können. Und in der Tat, so mancher Darsteller wird radikal entgegen seines bisherigen Portfolios besetzt (Elijah Wood zeigt uns als psychopathischer Killer, dass man mit Berechtigung mitunter ein ungutes Gefühl hatte, wenn Frodo den Zuschauer in "Der Herr der Ringe" mit großen Augen anstierte) und auch einem veritablem Comeback gibt dieser Film die Grundlage: Mickey Rourke als Marv lässt sich mit Fug und Recht als Idealbesetzung bezeichnen.

    Auch die künstlerische Umsetzung der "Graphic Novels" bringt frischen Wind in die Comicfilmszene. Der Film ist größtenteils schwarz-weiss, lediglich einige Farbtupfer akzentuieren die Szenerie. Da fast ausschließlich vor Greenscreens gedreht wurde und man die Kulissen anschließend digital einfügte, ergab sich für Robert Rodriguez die Gelegenheit eine Umgebung zu schaffen, die ebenso stilisiert ist, wie die Vorlage von Frank Miller. Folgerichtig beinhaltet die Umsetzung dann auch gewisse "Film Noir"-Effekte, wie zum Beispiel eine fast durchgängige Erzählerstimme aus dem Off; ein Stilmittel, das heutzutage fast in Vergessenheit geraten ist. Der schwarz-weiße Look ermöglichte wahrscheinlich auch, dass der Film überhaupt an den Zensoren vorbeikam: Durchgängig in Farbe wäre diese Eruption an Gewalt wohl niemals ungeschnitten auf die Leinwand gekommen. Im Gegensatz zu so weichgespülten Verfilmungen wie "Judge Dredd" konnte so Rodriguez die Comics geradezu 1:1 auf die Leinwand "übersetzen".

    Genau hiervon, nämlich von einer "Übersetzung" spricht dann auch Rodriguez selber. Es sei keine normale Verfilmung, sondern eine bildgetreue Adaption der Vorlage. Und in der Tat: Bis in die Perspektive von Einstellungen hinein orientiert sich Rodriguez an der Vorlage von Frank Miller. Doch genau dieses lässt schnell die Frage aufkommen, was das Ganze soll. Sicher, es ist eine interessante Sache, die Figuren aus "Sin City" überlebensgroß und in Bewegung auf der Leinwand zu sehen. Doch letzten Endes hinterlässt diese bildgetreue Übersetzung einen fahlen Nachgeschmack. Denn es stellt sich schnell die Frage, warum man sich das Ganze eigentlich ansehen soll, wenn man auch genauso gut die Comics lesen kann. Der Haken an der bemühten Werktreue ist schlicht und ergreifend, das Rodriguez nichts, aber auch gar nichts Neues und Eigenständiges zum Kosmos von "Sin City" beiträgt. Das wirkt dann insbesondere bei einem Comic enttäuschend. Schon bei Buchverfilmungen sind diejenigen Filme, die lediglich eine Bebilderung der Geschichte darstellen, aber keine Interpretation liefern, in der Regel laue Durchschnittskost. Bei einer Vorlage, die ohnehin schon aus Bildern besteht, enttäuscht eine derartige Vorgehensweise umso mehr.

    Hinzu kommt noch: Sin City ist zu lang. Auf Dauer wirkt die Nummernrevue aus Gewaltausbrüchen und geradezu naivem Machismo doch ermüdend. Folge um Folge wird uns ein weiterer harter Mann präsentiert, der behauptet, er würde keine Frauen schlagen und der genau dieses keine zwei Minuten später tut. Folge um Folge wird uns eine weitere Frau mit prächtiger Oberweite präsentiert, deren große Knarren dann wohl Frank Millers Vorstellung von Emanzipation darstellen. In dieser Welt hätte sich Charles Bukowski sicher sehr wohl gefühlt, als einzelner Comic, bei dem der Leser die "Laufgeschwindigkeit" bestimmen kann, ist es auch eine erfrischende Abwechslung. Als über zweistündiger Film wird es irgendwann schlicht und ergreifend anstrengend. Hier wäre weniger mehr gewesen. Dann hätte Rodriguez vielleicht auch Zeit gehabt, uns die Charaktere näher zu bringen, damit der Zuschauer auch eine Chance hat, zu ihnen eine Bindung aufzubauen. Das gelingt lediglich bei Hartigan und Nancy ansatzweise.

    Letzten Endes ist Robert Rodriguez mit seiner eigenwilligen Umsetzung eines Kultcomics gescheitert. Doch gerade für dieses Scheitern gehört ihm der größte Respekt. Denn der Film zeugt von einer Qualität, die in Hollywood rar geworden ist: Mut. Dem Mut, die Dinge einmal ganz anders anzupacken als der Mainstream. Dem Mut, gleich ein halbes Dutzend Filmtabus zu brechen. Dem Mut, im 21. Jahrhundert einen Film, der dann letzten Endes doch auf ein Massenpublikum zielt, in schwarz-weiss zu drehen. Der stilisierte, künstlerische Look des Films ist dann auch über jeden Zweifel erhaben und dürfte wohl in den nächsten Jahren nicht ohne Einfluss auf die Filmwelt bleiben. Schon allein deshalb lohnt sich trotz aller Schwächen der Filmbesuch.
    NOTE: 2 - 3 (je nach Blutaffinität)

    (Quelle: http://www.planet-confusion.de/Reviews/Film/r…m_sin_city.html )

    Einfach ein stylischer film!
    maky

    Zitat

    Sieht ja ganz so aus, als hätte hier kaum jemand Erfahrung mit transpersonaler Psychologie, Mystik oder Schamanismus!

    nun, ich kenne mich mit mystik etwas aus. die höchste mystik ist eindeutig die völlige hingabe zu Gott.
    aber das ist nichts, was man von einem psychologen bekommt, oder was wissenschaftlich untersucht werden kann.
    deswegen bekomme ich die psychologie einfach nicht mit mystik zusammen.
    genauso wie schamanismus. das sind alles eher spirituelle dinge, bei einer wissenschaftlichen betrachtung
    kann da nur quatsch rauskommmen, besonders bei unseren doch sehr mageren wissensstand.

    grüsse vom maky

    das ist schon sehr schaurig, wen man das mal so aufgelistet liest. vieles habe ich garnicht mitbekommen...
    aber die frage ist doch warum das ganze?
    klare antwort für mich: vorbereitung auf einen kommenden krieg!


    Zitat

    Laut diesem Gesetz bedeutet die
    Bezeichnung gewaltsame Radikalisierung der Prozess der Annahme und
    Verbreitung von extremistischen Gedankengut zum Zwecke von ideologisch
    basierender Gewalt um damit politische, religiöse oder soziale
    Veränderung zu bewirken.

    das sagt doch schon alles, da wollen ein paar schäfer ihre schäfchen so sehr an sich binden wie möglich,
    um weitaus schlimmere pläne durchsetzen zu können. die können keine querköpfe gebrauchen...
    nur werden diese nicht querköpfe genannt, sondern terroristen. und da das volk sowieso dumm gehalten wird,
    wird jeder andere bürger auch mit seinen fingern auf diesen zeigen, sie wollen ja nicht selber als solche betitelt werden.
    das hat doch schon immer gut geklappt. mal sind es die schlechten juden, dann der böse kapitalist, oder der
    schreckliche kommunist etc.
    und selbst entscheiden, wer nun böse ist und wer nicht konnte das volk ja noch nie, das hat ja immer eine hand voll
    anderer leute übernommen.

    irgendwie geht alles zum teufel, aber nur darduch können die restlichen zeiten glänzen!

    maky