_WDwSDFMZxM
K.I.Z. - wenn es brennt
achtung! soziale kritik sehr ironisch verarbeitet.
9yYf7HkaIaA
K.I.Z. - was willst du machen
noch ne spur ironischer (falls überhaupt noch möglich
), viel spass!
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danke für die erklärung, ich kann es mir jetzt recht gut vorstellen.
p.s.:
Zitat von PhasenverschobenerDas absolut merkwürdige daran ist, das sich das Teilchen im Raum komplett in dieser Wellenfunktion aufteilt, also quasi überall zugleich befindet, sobald man es jedoch das Teilchen beobachtet, bekommt es einen festen Ort. Also nicht mehr im Raum als Welle ausgebreitet.
das entspricht auch meiner vorstellung von materie. sie kann nur in wechselbeziehung mit bewusstsein ins sein gerufen werden...
und ich möchte mal behaupten, da es dieses bewusstsein ist, worin das Diesseits eingebettet ist. aber dieses ist eben nicht materiell und physikalisch erfassbar.
und deswegen hab ich so meine problemchen mit den beitrag.
also gesehen hab ich das symbol noch nicht, ich hab aber eine idee hinsichtlich der bedeutung.
nun der kreis an sich steht für perfektion und ein immer wiederkehrendes muster (kreislauf).
die vier kleinen kreise, die den großen schneiden und symetrisch angeordnet sind könnte man
als die vier elemente verstehen, die den kreislauf in schwung halten und zusammen die perfektion bilden.
so würde ich es interpretieren...
aber es ist bestimmt auch wichtig zu wissen in welchen zusammenhang du das symbol gesehen hast.
falls du dich noch an den traum erinnern kannst, beschreibe ihn mal genauer.
grüsse vom maky
mmhh, also ich versteh den artikel nicht, aber ich hab auch nicht so den plan von quark-s und quanten...
schon bei den zweiten satz setzt es bei mir aus: "Neueste Ergebnisse aus der Quantenphysik lassen darauf schließen, dass es eine physikalisch beschreibbare Seele (???) gibt, die im Jenseits weiter existiert."
meiner ansicht nach ist die seele physikalisch nicht beschreibbar...
naja gut und der rest ist eher fachchinesisch für micht, vllt. kann ja jemand die quanten-verschränkung halbwegs verstendlich erklären. auch beim wikiartikel darüber hab ich nicht so gut durchgesehen. und ich konnte auch kein zusammenhang zwischen diesen effekt und einem wie auch immer gearteten jenseits sehen.
das spektakulärste was ich fand war folgendes: Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen.
ich verbinde das genannte gleich mit der spirituellen welt, aber diese ist eben nicht "greifbar" und damit auch nicht physikalisch, also aus der "schlacke" heraus beschreibbar. und ausserdem würde ich eher höhere dimensionen als jenseits bezeichnen, in dieses ist aber nicht unsere dimension eingebettet...
das nächste zitat fand ich auch noch sehr interessant und sprach meiner vermutung nach für das vorhandensein eines magischen potenzials.
aber trotzdem bekommen ich das ganze nicht mit der seele zusammen.
gibt es da ein denkfehler ![]()
grüsse vom maky
der witz ist das die damen vllt. in KRIEG ziehen werden und nichtmal die übungstrecke gebacken kriegen...
is ja traurigerweise sehr offtopic hier, also wieder zurück zum thema...
eine sehr aufschlussreiche doku gibt es auf videogoogle
sie beschreibt meines errachtens sehr schön was lsd ist und was solche psychadelika so fastzinierend macht. unter anderen kommt der entdecker Albert Hofmann und andere wissenschaftler und psychologen zu wort, die sich einem selbstversuch unterzogen haben um das menschliche sein besser zu verstehen. und genau dazu ist lsd da!
nun, da ich nie illegale substanzen zuhause habe und diese nur sehr sehr selten nehme, habe ich kein problem damit meine erfahrungen darüber hier preiszugeben.
ich weiss auch von den gefahren psychoaktiver substanzen und will niemanden empfehlen diese zu nehmen. wer dennoch andere bewusstseinzustände durch solcherlei mittel kennenlernen will, muss sich vorher gut informieren, viel zeit nehmen, das richtige setting aussuchen usw. um negative folgen gering zu halten. und man sollte sich selbst gut kennen...
es ist nicht meine absicht drogenkosum zu verherrlichen, ich hoffe das wurde auch so verstanden!
grüsse vom maky
hi the island,
ich hab nur eine sehr dürftige erfahrung mit lsd gemacht. ich habe mir vor etwa nen jahr mit drei kumpels ein micro geteilt und hatte ein dementsprechend milden trip. ein sehr angenehmes körper feeling, vielleicht mit krippeln überall am besten beschreibbar, trat recht schnell ein. meine gedanken begannen zu rasen, wie ich es von weed kenne und ich fühlte mich ziemlich abgesondert vom materiellen geschehen. optisch hatte ich aber recht wenig erlebt, ausser so eine art "bildstörung" ab und zu.
alles in allem war es vergleichbar mit nen pilztrip. wobei ich mein ersten pilztrip gleich mit nen gramm hawaianer begann und diesen ungleich heftiger empfand...
lsd, so wie alle psycho aktiven wirkstoffe sollten auf jeden fall mit vorsicht genossen werden, mit entsprechend stabiler psyche und vorbereitung. dann kann es ein sehr interessanter und vor allen erleuchtender zustand sein.
ich finde dieses thema sollte nicht ausgeschlossen werden hier im forum für wahrheit!
grüsse vom maky
ZitatAlles anzeigenJack Ketchum's The Girl next Door
Ein Film von Gregory Wilson
"It's summer, so...why haven't we played The Game?"
Sommer 1958: In einer amerikanischen Kleinstadt verbringt der 12-jährige David (Daniel Manche) eine glückliche Jugend. Als eines Tages Meg (Blythe Auffarth) bei seiner Nachbarin Ruth Chandler (Blanche Baker), mit deren Söhne er gut befreundet ist, mit ihrer behinderten Schwester Susan einzieht, ändert sich alles. David verliebt sich in Meg, doch Ruth wird immer unberechenbarer und gewalttätiger gegenüber den beiden Schwestern, die jüngst ihre Eltern in einem Autounfall verloren. Sie beginnt mit den Kindern der Nachbarschaft, die schon immer zu ihr aufblickten, ein grausames Spiel. Schon bald eskaliert die Situation und Meg wird immer brutaler behandelt. Auch David wird in schwere Gewissenskonflikte gezwungen und kein Erwachsener hilft ihm. Im Keller des Hauses nimmt ein unfassbares Verbrechen und eine Tragödie ihren Lauf...
Die Handlung des Filmes basiert auf einer wahren Geschichte. Zur besseren Einordnung möchte ich sie hier in aller Kürze wiedergeben, eine ausführliche englische Beschreibung findet sich unten als Link. Sylvia Marie Likens starb am 26. Oktober 1965 im Alter von 16 Jahren, nachdem sie von Gertrude Baniszweski, ihren Söhnen und Töchtern sowie anderen Kindern der Nachbarschaft zu Tode gefoltert wurde. Sylvia und ihre Schwester Jenny kamen in die Obhut Baniszewskis, obwohl Baniszewski schon sieben Kinder hatte, es nur drei Löffel im ganzen Haus und keinen Ofen gab, damit ihre Eltern mit einem Zirkus reisen konnten. Baniszweski hatte psychische Probleme und begann ihre Wut an den beiden Schwestern abzureagieren, vor allem Sylvia wurde ihr bevorzugtes Opfer. Als Sylvia von Coy Hubbard, dem Freund einer Tochter Baniszweski verprügelt wurde, nachdem sie aus Rache erzählt hatte, die beiden Töchter wären Prostituierte, ermutigte Baniszewski die Kinder der Nachbarschaft dazu, Sylvia zu foltern. Die unglaubliche Brutalität reichte von Schlägen und Tritten, über Brandwunden durch Zigaretten und Feuerzeugen, bis hin zu Vergewaltigung mit Glasflaschen. Da sie aufgrund ihres Zustandes im Bett ihr Wasser nicht halten konnte, wurde sie in den Keller des Hauses gebracht, wo die Folter extrem weiterging. Nachdem ihr ein Schriftzug auf den Bauch mit einer heissen Nadel gebrannt wurde, scheiterte ein Fluchtversuch und sie starb am 26. Oktober 1965 an den Folgen ihrer Folter. Ihre Schwester überlebte. Baniszewski wurde wegen Mordes verurteilt, kam jedoch 1985 wegen guter Führung aus dem Gefängnis. Sie starb 1990 an Lungenkrebs. Die meisten Kinder wurden zu Gefängnisstrafen zwischen 2 und 21 Jahren verurteilt.
Der Schriftsteller Dallas Mayr veröffentlichte 1989 unter seinem Pseudonym Jack Ketchum den Roman "The Girl next door", der 2006 unter dem Titel "Evil" bei Heyne Hardcore auf deutsch erschien. "The Girl next door" basiert auf der Geschichte von Sylvia Likens, versetzt sie jedoch in das Jahr 1958 und ändert auch andere Sachen. Ketchums Bücher wurden von Kritikern schon als "violent pornography" bezeichnet, dabei sind sie trotz anderer Vermarktung keine Horrorbücher, sondern fast schon Moralstücke, aber auch sehr harter Tobak. Der Roman ist sehr empfehlenswert und für 8.95 auch günstig zu haben. Jedoch sollte man wirklich eine gefestigte Natur sein, da es absolut grausame Stellen gibt. Das Buch artet jedoch nie in exploitative Untiefen aus, sondern berührt den Leser zutiefst und macht den Schmerz fast schon spürbar - natürlich nicht annähernd wie der reale. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, hab ich es nicht nur aufgrund der extremen Gewalt, sondern vor allem wegen der Tatsache, das sie von Kindern an Kindern ausgeübt wird, was sich auch in der MPAA Begründung fürs R-Rating wiederspiegelt: "Rated R for sadistic torture and sexual abuse, nudity, language and strong sexual dialogue - all involving children." für unverfilmbar gehalten. Und doch wurde das Buch 2007 von Gregory Wilson verfilmt. Wer das Buch nun lesen möchte, hier noch ein Warnhinweis: das Vorwort von Stephen King verrät die Handlung, sollte also erst danach gelesen werden!
Was ist nun "Jack Ketchum's The Girl next Door" geworden? Ein Krimi? Nunja, es geht um ein Verbrechen. Ein Horrorfilm? Nunja, er ist hart und gewalttätig. Eine Tragödie! Man könnte ihn fast schon als pazifistischen Film sehen, als einen Aufruf gegen Gewalt. Denn selten war Gewalt so unangenehm anzusehen, selten der Schmerz so körperlich spürbar, selten ein härterer Schlag in die Magengrube. "The Girl next Door" zeigt deutlich, was Gewalt anrichtet: Gewalt schmerzt, erniedrigt, vernichtet - nicht zuletzt verdirbt sie die Unschuldigen, zerstört ihre Kindheit. Hier findet der Zuschauer keine Erlösung in Selbstironie des Films oder in seiner Distanz, kein Humor lockert das Geschehen auf, ihm bleibt nur die Möglichkeit den Film zu beenden. Was sich nun nach dem ultimativen Folterspektakel anhört, verweigert dem Zuschauer jedoch genau diese Labung an moderner Effektarbeit, sondern zeigt so gut wie nichts - wie so ziemlich jeder "gute Gewaltfilm". Regieneuling Gregory Wilson, der hiermit seinen zweiten Spielfilm vorlegt, inszeniert unaufdringlich und nicht effektheischerisch, dafür nah, berührend und ungemein intensiv. Eine wirklich tolle Regieleistung!
Wie bereits erwähnt, behandelt der Film die Unschuld von Kindern und den Verlust selbiger. Zu Beginn herrscht ein harmonisches Bild vor, auch wenn der (erwachsene) Ich-Erzähler schon von einer "strange time" spricht. Die Farben sind kräftig und leuchtend, die Musik harmonisch, es wird ein idyllisches Bild einer typisch amerikanischen Kleinstadt gezeichnet. Die Jungs trinken ihre Pepsi aus Flaschen, während sie mit Pomade in den Haaren über den Gehweg schlendern und ihre Zeit eben mit typischen Jungssachen verbringen. Sie lesen bei Taschenlampen zusammen in einem Zelt den Playboy, natürlich heimlich. Sie fangen Flusskrebse im nahen Bach. Sie unterhalten sich über Mädchen und geraten langsam in die Pubertät. Sie spielen zusammen mit Mädchen The Game, ein Fangen-Spiel, bei dem eine Person am Ende geknebelt ein Geständnis machen muss - doch trotzdem nur ein Spiel wie es jeder von uns in seiner Jugend gespielt hat, als "Tat oder Wahrheit". Und sie versuchen Meg beim Umziehen durch das Fenster zu beobachten. Doch nachdem Ruth sich gegenüber den Mädchen aggressiver verhält, zeigen sich auch bei den Kindern erste Zeichen. Eine eigentlich harmlose Kitzelszene artet aus, als ein Junge Meg an den Busen langt und sie ihm daraufhin eine klatscht. Ruth bestraft jedoch nicht Meg, sondern ihre kleine Schwester mit Schlägen auf den blanken Hintern. Dies markiert den noch harmlosen Beginn für die folgenden Ereignisse. Als die Gewalt zunimmt, zeigen die Jungs zu Beginn noch ein schlechtes Gewissen und eine bestimmte Fairness, sie lockern auch mal die Fesseln oder machen sich Sorgen um Meg. Doch unter dem Einfluss von Ruth verlieren die meisten jeglichen Anflug von Moral - und damit auch ihre kindliche Unschuld.
Ruth Chandler ist eine alleinerziehende Mutter mit einem Alkoholproblem und Kettenraucherin. Die Kinder der Nachbarschaft sind oft bei ihr zu Hause, da sie bei ihr Bier trinken und rauchen dürfen. Überhaupt sehen sie in ihr mehr einen Kumpel, eine aus der Gang. Doch psychisch hat sie immer größere Probleme, die sie an den beiden Mädchen in Form von Wutausbrüchen auslässt. Gerade von Meg fühlt sich in ihrer Weiblichkeit angegriffen. Ruth als frustrierte Frau, deren Mann sie verlassen hat und ihr die drei Kinder gezeugt hat, während Meg ein hübsches junges Mädchen ist, deren Körper sich zur erwachsenen Frau entwickelt. Überhaupt ist die (erwachende) Sexualität ein Problem für Ruth, da sie selbst von Frauen ein schlechtes Bild hat. Trotzdem zeigt sie am Anfang noch eine faire Seite, soweit man davon sprechen kann. Als sie nach der Kitzelszene Susan prügelt, bricht sie mit dem Satz "You still owe me two more" ab, da Susan nur noch am weinen ist. Auch als die Kinder The Game auf die Folterung von Meg übertragen, fragt Ruth noch halbherzig "Don't you want to give her a chance to confess?", da Meg mit einem Knebel im Mund nicht auf die Frage antworten kann. Doch schon bald verliert sie jegliches Maß und treibt die Kinder zu immer weiteren Gewalttaten an, während sie sich noch zurückhält und vor allem subtile Foltermethoden anwendet. So gibt sie Meg nach einer Nacht ohne Wasser zum Frühstück ein trockenes Toastbrot, was sie natürlich unmöglich essen kann. Aus Wut zerschlägt sie ihr noch die Teetasse und schiebt die Schuld sogar wieder auf Meg - erneut wird Susan dafür bestraft. Überhaupt handelt Ruth nach ihrer eigenen Logik, die sie öfter erklärt, und von ihrem verdrehten Standpunkt fast schon nachvollziehbar wirkt. Basis für ihre Weltsicht sind vor allem die Sünde der Sexualität, sowie das harte Los, das Frauen von Natur aus gezogen haben und auch aushalten müssen. Sie sieht manchmal schon einen "pädagogischen" Auftrag, indem sie die Kinder über Sachverhalte aufklärt, z.B. warum Meg David ein Bild gemalt hat - wenn sie das schon macht, würde sie bestimmt noch mehr machen. Und dazu braucht sie kein künstlerisches Talent, sondern etwas zwischen ihren Beinen. Sie kennt bei der Folterung auch immer noch die Grenze der Sexualität, als die Söhne Meg anfassen wollen schreitet sie ein: "Don't you touch that girl!" Doch schon im nächsten Satz zeigt sie ihre pragmatische Begründung "Girl like her ain't even clean.". Doch auch die sexuelle Grenze verliert sie später im Wahnsinn und wird zu einer unglaublich gewalttätigen Frau, die zu allem fähig ist, immer mit ihren Begründungen die ihrer Weltsicht folgen. Ruth ist definitiv ein interessanter und ambivalenter Charakter, obwohl sich ein paar Leser des Buches beschweren, dass ihr Wandel nicht nachvollziehbar begründet wird. Ich denke jedoch, dass gerade das sie interessant macht, ausserdem sie durch ihre ganze Situation überfordert ist, sich in Alkohol flüchtet und schlicht psychisch krank ist.
Meg im Gegensatz dazu ist das unschuldige Mädchen, die ihre kleine Schwester Susan über alles liebt und sich immer um sie kümmert. Beide verloren ihre Eltern bei einem Autounfall, infolge dessen Susan gelähmt ist und Beinschienen trägt. Gerade dadurch wird sie zusätzlich zu ihrem jungen Alter noch verletzlicher. Meg erleidet all die Qualen nur um Susan zu beschützen, sie opfert sich für ihre kleine Schwester. Susan ist eigentlich das einzige Druckmittel, das Ruth gegenüber Meg hat, sie erinnert Meg mehrere Male daran, dass es auch Susan treffen könnte. David ist der Nachbarsjunge, der sich schon im ersten Augenblick in Meg verliebt, obwohl diese älter ist als er. Er zeigt auch eindeutig mehr Spuren der Mitläufermentalität. Er schaut zu, beteiligt sich jedoch nie an der Folter. Jedoch gerät er immer mehr in Gewissenkonflikte und versucht Meg zu helfen, soweit es ihm möglich ist. Doch schon bald wird Ruth auch ihm gegenüber misstrauisch. Trotzdem wird auch David durch die Gewalt zerstört, auch wenn er weder Täter noch Opfer ist: er ist der Ich-Erzähler des Films und wird als Erwachsener gezeigt, der das Erlebte auch nicht verarbeiten kann. Zwischen Meg und David entsteht eine zarte Liebesgeschichte, die wunderschön inszeniert ist, und das ganze Geschehen noch tragischer macht. Gerade diese Liebesgeschichte ist herrlich unkitschig präsentiert und sicherlich mit dafür verantwortlich, dass die Charaktere Meg und David den Zuschauer in seinem innersten berühren.
Neben diesen durchaus interessanten Charakteren bietet der Film auch noch mehr. Im Subtext präsentiert er das Verhältnis der Erwachsenen und Kinder zu dieser Zeit. Als Meg sich einem Polizisten anvertraut, stattet dieser Ruth zwar einen Besuch ab, durchsucht das Haus jedoch nur halbherzig und scheint sich für die wahren Vorgänge nicht wirklich zu interessieren. David versucht auch mehrere Male mit Erwachsenen darüber zu reden. Sein Vater kann ihm jedoch nicht weiterhelfen. Er sagt zwar, dass man keine Frauen schlägt, relativiert dies jedoch im nächsten Satz. Doch als er sagt, dass sich David um seine eigenen Sachen kümmern soll, merkt er, dass sein Vater ihm nicht helfen wird. Schliesslich kniet er eines Nachts weinend am Bett seiner Mutter und will ihr alles erzählen, doch diese dreht sich von ihm weg und schläft weiter. Überhaupt wirkt alles sehr idyllisch, die Eltern könnten von Postkarten der 50er Jahre stammen. Doch auch bei ihnen ist unter der glänzenden Oberfläche nicht alles so wie es scheint, der Vater ist ein stadtbekannter Schürzenjäger, doch nach aussen hin wird auf heile Welt gemacht. Sehr schön auch das kleine Detail, dass zwischen den Betten der Eheleute eine Lücke ist. Diese trügerische Idylle zeigt sich auch bei der Farbgestaltung: während alle Szenen im Keller einen düsteren grauen Farbton haben, und die Farbe immer weiter aus dem Bild zu weichen scheint, herrscht ausserhalb des Kellers eitler Sonnenschein, knallige Farben und fast schon 50er-Jahre Nostalgiekitsch. Gleich zu Beginn gibt es noch eine schöne Metapher, als David zusammen mit Meg Flusskrebse fängt und ihr erklärt, dass man sie nicht zu lange einsperren darf, da sie sich sonst gegenseitig töten - ein Vorgriff auf spätere Ereignisse.
Zu den schauspielerischen Leistungen kann man eigentlich nur eines sagen: phänomenal! Blythe Auffarth ("Glauben ist alles") spielt die Meg unglaublich intensiv und mit vollem Körpereinsatz. Die Qualen die sie erleiden muss, und allein über ihre Mimik transportiert, da Regisseur Wilson eigentlich nicht viel zeigt, entfalten ihre verstörende Wirkung auf den Zuschauer. Daniel Manche überzeugt in der Rolle des David ebenfalls, sogar in seinen emotionalen Szenen in denen er weinen muss. Blanche Baker ("City Hai") präsentiert Ruth sehr gelungen als eine Mischung aus coole Tante gegenüber den Jungs und böse Stiefmutter gegenüber den Mädchen. William Atherton ("Stirb Langsam", "Last Samurai") hat naturgemäß sehr wenig Screentime, ist aber wohl das bekannteste Gesicht des Films. Hervorheben sollte man noch Madeline Taylor, die im zarten Alter von 11 Jahren Susan spielt und dies auch sehr gut macht. Überhaupt kann man sagen, dass gerade die Kinderdarsteller begeistern können. Interessant wäre sicherlich, wie ihnen die Geschichte näher gebracht wurde bzw. wie die Dreharbeiten ausgesehen haben. Der Score von Ryan Shore unterstreicht den Film angenehm zurückhaltend.
Mit "Jack Ketchum's The Girl next Door" ist ein sicherlich sehr kontroverser Film entstanden. Jugendschützer werden durch den Film wahrscheinlich graue Haare bekommen. Der Film zieht den Zuschauer herunter und versetzt ihm einen Schlag in die Magengrube, ohne jedoch Gewalt zu zelebrieren, ganz im Gegenteil. Man darf gespannt sein, wie und in welcher Form der Film veröffentlicht wird. Negativpunkte gibt es in meinen Augen tatsächlich nicht viele. Als Basis für diese Kritik lag die Screener-DVD von Modernciné vor. Eine Rezension erübrigt sich, da es eben nur eine Screener-DVD ist, es somit keinerlei Extras oder besonders bearbeitetes Bild und Ton gibt. Übrigens entstand ebenfalls im Jahr 2007 der Film "An american Crime", der die Geschichte von Sylvia Likens erzählt. Sicherlich auch ein sehr interessanter Ansatz, eine Kritik gibt es dann mit Sicherheit hier.
Fazit: Ein schockierender, brutaler, grausamer Film. Aber auch ein wichtiger, wuchtiger, grandios gespielter, in der Liebesgeschichte wunderschöner, zutiefst berührender Film. Ein Film, den man bestimmt nicht gerne anschauen muss, aber der den Zuschauer mit seiner Emotion belohnt. Ein Meisterwerk!
Eine Rezension von David Kugler
(05. Juli 2007)
Quelle: http://www.mannbeisstfilm.de/kritik/Gregory…t-Door/668.html
hi bkid,
wie würdest du denn ego definieren?
etwa die rolle, die man spielt?
ego ist für mich erstmal ein neutraler begriff.
das problem ist auch nicht das ego, sondern ein falsches ego. ein ego, was sich selbst vollkommen getrennt von allen anderen sieht und sich sogar darüber stellt...
grüsse vom maky
ZitatWas heißt "lang genug"? Wer sagt, das sich der Körper umstellen wird?...
ZitatBauschen wir manchmal nicht alles auch etwas auf?
(das war nur laut gedacht)
der körper wird sich denke ich garnicht umstellen mussen, solange du die wichtigen nährstoffe aus anderer nahrung
beziehst.und das gute gefühl nach der umstellung wird wohl eher spirituelle ursachen haben, da du nun drauf
verzichtest auf kosten von anderen bewusstsein und leben zu genießen. und das ist auch der knackpunkt
dieses themas. tatsache ist das unsere fleischindustrie im heutigen umfang massenweise bewusstsein an ihrer
entwicklung hindert und leben verschwendet, nur um irgendwelche niederen instinkte zu befriedigen.
und das finde ich so abstossen daran.
aber es gilt ja immernoch das recht des stärkeren und hierarchiesch besser gestellten, der sich nimmt was er will...
ich hab mir jetzt hier nicht alles durchgelesen, will aber trotzdem meine meinung dazu schreiben:
fleischliche nahrung zu sich zunehmen ist auf jeden fall eine dämonische eigenschaft, die man, wenn möglich vermeiden sollte. aber leider kann ich das auch nicht abstellen, obwohl mir dies bewusst ist. ich esse schon so wenig wie möglich fleisch, aber da alle in meiner familie fleisch essen und ich noch bei meinen eltern wohne, habe ich manchmal keine alternativ und esse dann auch recht gerne fleisch. ich denke völlig werde ich mich erst mit meiner eigenen wohnung umstellen können.
generell kann ich den vegetariern hier nur recht geben, da der menschliche körper einfach keine fleischliche nahrung braucht um zu funktionieren, warum dann aus reiner freude tiere töten? ich finde aber die veganische ansicht dagegen ziemlich übertrieben, da der körper bei dieser ernährungsweise einige wichtige nährstoffe nicht erhält, zumindest nicht auf natürliche weise. ausserdem liebe ich z.b. milch und sehe nichts vorwurfsvolles an dieser art der nahrung und ihrer erzeugung, wenn sie respektvoll getätigt wird. deswegen halte ich mich auch an nahrung aus der freilandhaltung usw. (aber leider kann ich nicht überprüfen ob es auch so getätigt wird, wahscheinlich auch nicht...)
grüsse maky
ich will das thema mal wieder zurück bringen. ich hab eine mehr oder weniger gute doku auf videogoogle gefunden: Dimension Psi - Wiedergeburt
diese doku verschafft einen kleinen einblick in das ganze thema, ist aber verdammt unvollständig. man sollte wissen, das die seele nichtnur hier auf der erde wiedergeboren werden kann, sondern auch auf anderen planeten und auch anderen dimensionen. von daher ist es sehr unwahrscheinlich das man mehrere leben hintereinander auf der erde wiedergeboren wird (behaupte ich mal...). und denke ich auch, das viele der dort aufgeführten fälle fake sind. und auch rückführungen werden wahrscheinlich höchstens die phantasie anregen, denn meines errachtens ist es nicht möglich bei einer rückführung sich an vorherige leben, also an andere dimensionen zu erinnern, da die dichte von zeit und raum dort anders ist. ausserdem wurde die seelenentwicklung ausser acht gelassen, wobei die seele von mineral, zur pflanze, zum tier und dann auch zum menschen entwickelt, aber auch rückschritte machen kann, bei entsprechenden karma.
alles in allem ist das system ist ein "wenig" grösser als dort dargestellt...
liebe grüsse vom maky
erstmal, ich kann mate nur rechtgeben!
leben, also spirituelle energie ist unendlich und das genaue gegenteil der materie. leben verpufft nicht einfach, nachdem der materielle ausdruck des spirituellen vergangen ist, sprich der jeweilige körper!
oder um es "wissenschaftlich" auszudrücken, wie soll in einem geschlossen system wie dem ganzen etwas wie lebensenergie (seele, spirituelle energie) verloren gehen??? es drückt sich halt immer nur anders aus.
grüsse vom maky
ich habe die neuverfilmung gerade gesehen und kannte die alte version auch schon. ich fand den film echt gut!
dieser film zeigt sehr schön was für ein brett die meisten leute vor dem kopf haben. sie können nicht die welt und alle um sich herum als gemeinschaft begreifen und brauchen deshalb symbole und falsche autorität um "ihresgleichen" zu erkennen. und gleichzeitig schliessen sie alle aus, die sich nicht diesen quatsch hingeben wollen und würden sogar noch weiter gehen um "ihre" gemeinschaft zu "schützen".
wir leben in verdammt verblendeten zeiten...
der film basiert übrigens wie vom tempelritter gesagt auf ein schulprojekt vom April 1967 in Palo Alto in der Cubberley High School. dort hieß das projekt "the third wave"!
grüsse vom maky
ich hab vor ewigkeiten auch mal ein etwas längeren häschenwitz geschrieben, in anlehnung an die häschenwitze von herrn tommy wosch vom radiosender fritz, viel spass damit:
Das Häschen mit den Glitzerohren im Hotel
Es war sehr windig und regnerisch an diesem Tag und das T-Shirt von dem Häschen mit der Aufschrift: Gib Gas, ich will Spass war schon völlig durchnässt, als er durch den Vorgarten des Hotels Meeresblick 1 rannte. In der Empfangshalle angekommen schüttelte er sein putziges Fell und erhielt dadurch viele verwundert dreinschauende Blicke von umstehenden Leuten. Sie hatten ja schließlich noch nie ein Häschen in dieser Größe gesehen. Er war 1,20 groß und sein neonfarbendes T-Shirt gab sein übriges zur Auffälligkeit dazu. Er mietete sich ein Zimmer bei einer netten Empfangsdame und erhielt den Schlüssel für das Zimmer 05. Er richtete sich in seinem Zimmer ein und ging wenig später wieder zurück an die Rezeption und fragte die Empfangsdame: Hat du Glühbirne? Darauf hin antwortete die Dame: Nein, die brauchen sie doch gar nicht, in ihrem Zimmer ist das Licht doch in Ordnung!
Das Häschen lies seine Glitzerohren hängen und ging wieder in Richtung seines Zimmers, wobei er betroffen vor sich hin murmelte: Geht doch nicht um Licht.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück ging er wieder zur Rezeption, musste diesmal jedoch kurz warten, weil das Empfangspersonal über etwas redete. Er bekam nur noch mit das heute Abend ein sehr reicher Mann die teuerste Suite gemietet hatte und bald hier ankommen wird. Die Empfangsdame von gestern fragte ihn was sein anliegen sei und er erkundigte sich wieder nach Glühbirnen. Die Dame antwortete: Aber Herr Hase, ich hab es ihnen doch schon gestern erklärt, mit der Beleuchtung ist alles in Ordnung in ihren Zimmer. Er sagte: Geht doch nicht um scheiß Beleuchtung
und schritt verärgert von dannen. Den Nachmittag über klaute er sich Früchte von den Bäumen im Vorgarten und betrank sich von dem Geld was übrig geblieben war von seiner Arbeit in der Möhrchenfabrik, aus welcher er vorgestern gefeuert wurde. Seine Leidenschaft für dieses Gemüse wurde ihn letztendlich zum Verhängnis. Aber er wollte nun endlich den Alltag entfliehen und nahm sich deswegen hier eine Auszeit. Hier konnte er jedoch anscheinend nicht sein Spaßtrieb nachgehen und deswegen war er sehr sauer gestimmt. Er ging zeitig ins Bett, da er in der Nacht noch was vorhatte. Um halb drei in der Nacht schlich unbemerkt eine vermummte Gestalt die den Flur entlang und verschaffte sich Zugang zu den Zimmer des am Vormittag angekommen reichen Adligen. Die Gestalt war sehr geschickt und leise und steckte alles ein was sie finden konnte. Ohne aufzufallen verließ sie das Zimmer wieder und nahm im Flur die Maske ab. Es war die Empfangsdame. Kurz vor den Fahrstuhl rief ihr das Häschen verschlafen nach: Hat du nu endlich Glühbirnen?. Sie schrie: Nein! und rannte, aus Angst das Häschen hätte was gesehen, die Treppe hinunter zur Rezeption. Dort angekommen sah sie durch die verglasten Türen den Birnenbaum im Garten lichterloh brennen. Und das Häschen rief ihr hinterher: Mut du in Garten gehen! und lachte schelmisch laut. Wenig später überführte der Sicherheitsdienst das Häschen mit den Glitzerohren und er muss sich jetzt wegen Brandstiftung vor dem Gericht verantworten. Er machte jedoch noch eine Aussage gegen die Empfangsdame, weil diese seinen Spaß nicht verstanden hatte. Wahrscheinlich wird das Häschen jetzt erstmal seine Witzchen hinter schwedischen Gardinen machen müssen.
Kommt ein Häschen in die Apotheke: "Haddu Fliegenpilze?"
Der Apotheker, ein leptosomer Mittvierziger, runzelt die Stirn. Fliegenpilze sind nicht legal zu erwerben.
Wie kommt das Häschen darauf, in einer Apotheke nach Fliegenpilzen zu fragen?
"Nein, ich habe keine Fliegenpilze", entgegnet er.
Das Häschen dreht sich um und verläßt die Apotheke.
Am nächsten Morgen erscheint das Häschen wieder in der Apotheke und stellt die dem Apotheker, der in dieser Nacht sehr schlecht geschlafen hat, nun schon bekannte Frage zum zweiten Mal: "Haddu Fliegenpilze?"
Konsterniert guckt der Apotheker aus der Wäsche. "Nein, Häschen. Ich hab`s dir doch schon gestern gesagt.
Ich habe keine Fliegenpilze."
Am Gesicht des Häschens meint der Apotheker Enttäuschung abzulesen.
Abrupt und ohne sich zu verabschieden kreiselt das Tier herum und verläßt die Apotheke.
Der Apotheker ist ein hemdsärmeliger Typ, aber er hat das Herz am rechten Fleck.
Für ihn ist Dienstleistung mehr als nur ein Wort. Er ahnt bereits, daß das Häschen auch am dritten Tag erscheinen wird.
Daher beschließt er, eine befreundete Kräuterhexe zu konsultieren und ihr einige Fliegenpilze abzuschwatzen.
Am nächsten Morgen steht das Häschen erwartungsgemäß wieder auf der Matte und fragt: "Haddu Fliegenpilze?"
"JA!!" strahlt der Apotheker über das ganze Gesicht.
Er hat keine Kosten und Mühen gescheut, sogar erstmals in seinem Leben Recht und Gesetz hinter sich gelassen, nur um seinen Kunden zufriedenstellen zu können.
Sein ganzes Leben lang wurde der Apotheker nur ausgelacht, bespuckt, gehänselt und getreten.
Seit dem frühen Hirntod seiner Frau schläft er nachts nur noch schlecht.
Und trotzdem hat er nie aufgehört, freundlich zu den Menschen zu sein und sich bemüht, es allen Recht zu machen.
"Muddu wegschmeißen", sagt das Häschen, "sind giftig."
jaja, die guten alten häschenwitze ![]()
na da bin ich mal gespannt was passiert!
ich werd mir den 15 april 2008 dick rot anstreichen im kalender...
"Komödie ist Tragödie plus Zeit!"
ich glaub der ist vom alten Woody Allen...
Die Gerechtigkeit ist die Waffe der Schwachen.