Beiträge von Kolibri

    ...weil ich hier leider nicht finden kann, was ich suche.
    Schien mir anfangs das Forum voll zu sein mit interessanten Informationen, scheint es mir jetzt voll zu sein mit Themen, die mich nicht interessieren.
    Ich finde hier Halbwahrheiten, Oberflächlichkeiten (oder gerade das Gegenteil davon), Selbstdarstellung, Selbstzufriedenheit. Wahrer Meinungsaustausch ist selten geworden.
    Nein, ich muss meine Antworten woanders finden.

    Macht's gut!
    Kolibri

    Pegasus: Diesen deinen Gedanken gehe ich nicht mit. Aber es gibt so viel Extremismus hier und so viel Intoleranz, auch in diesem Faden hier, dass es nicht mehr geht.
    Ich brauche eine Pause von diesem Forum, das hat mir dieser Faden deutlich gezeigt. Ich bin hier, um mich entwickeln zu können, um meinen Weg zu finden. Nicht, um mir fremde Meinungen überstülpen zu lassen.

    Bye.

    Der Hund ist schon seit wievielen jahren domestiziert?
    Ist es so abwegig, dass, wenn sich der Mensch von vegetarischer auf carnivore Ernährung umstellen kann, Wölfe das auch andersherum können könnten?


    Nicht innerhalb so weniger Jahrzehntausende. Die biologische Uhr tickt langsam, was solche Entwicklung angeht. Außerdem hat sich der Mensch nicht von vegetarischer Ernährung umgestellt... wer erzählt nur sowas?

    Kennst du auch nur einen einzigen Menschen, der einen Hund mit seiner "natürlichen" Nahrung füttert?


    Ja. Mich. Und viele andere auch, google einfach mal nach BARF oder barfen.

    Wenn du mir beweißt, dass es diesem Hund nicht gut geht, bitte. :)


    Beweise DU mir, dass es diesem Hund gut geht, nachdem du dich über die Nachteile von zuviel Pflanzennahrung für Karnivoren erkundigt hast.

    Und nun tschüß.

    Nein. Nein, nein, nein!
    Gestern noch erklärt mir Hyperanthropos, dass unser Gebiss das eines Pflanzenfressers ist und warum wir Menschen kein Fleisch brauchen.
    Ich denke darüber nach und frage mich dennoch, warum schon unsere Vorfahren Fleisch gegessen haben. Aber okay.
    Und heute kommt Pegasus und erklärt, dass ihr Hund vegetarisch ernährt wird, obwohl dieser ein nachweisliches Fleischfresser- und Jägergebiss hat!
    Ich finde, dass es das Recht eines Fleischfressers ist, seine natürliche Nahrung zu bekommen. Wir sind doch hier im Thread, der sich mit Tierrechten beschäftigt, oder?
    Wenn man einem Hund die Wahl lässt, Fleisch ODER Pflanzliches zu fressen, dann wird er in erster Linie Fleisch fressen, weil das in seiner Natur liegt. Einem HUND nur Pflanzliches zu füttern, halte ich für Tierquälerei.

    So, ich möchte mich jetzt aus diesem Faden ausklinken, sonst platze ich!

    Zitat

    Der Hund ist ein Karnivor!

    Wie sein Vorfahr, der Wolf, gehört der Hund zur Ordnung der Karnivoren, wobei der Wolf kein reiner Fleischfresser ist. Außer Beutetieren frisst der Wolf Obst, Kräuter, Beeren, Gräser, Wurzeln, Insekten und auch den Kot der Pflanzenfresser. Überwiegend frisst der Wolf jedoch Großwild; vom Beutetier wird alles aufgefressen bis auf die größeren Knochen, einen Großteil von Haut und Fell und einen Teil des Magen-Darm-Inhalts.
    Durch den Verzehr des ganzen Tieres bekommt der Wolf alle für ihn lebenswichtigen Nährstoffe: Eiweiß, Fett, Mineralien, Vitamine, Enzyme und Ballaststoffe.
    Der Hund hat das Gebiss eines Karnivoren, mit kräftigen Eckzähnen, um die Beute zu greifen und Backenzähnen mit scharfen Kanten, um Fleisch und Knochen durchbeißen zu können.
    Im Gegensatz zu Pflanzenfressern hat der Hund keine Verdauungsenzyme im Speichel und produziert vergleichsweise sehr wenig Speichel. Hundespeichel ist sehr zähflüssig und dient als Gleitmittel für die Nahrung, die beim Fleischfresser meist aus größeren Brocken besteht.
    Der Magen des Hundes ist im Vergleich zu Pflanzenfressern sehr groß: achtmal so groß wie ein Pferdemagen, in Relation zum Körpergewicht. Die Magensäure des Hundes enthält anteilig zehnmal mehr Salzsäure als die des Menschen und hat, mit Nahrung im Magen, einen pH-Wert von unter 1 (Mensch: pH 4 bis 5). Die Produktion der Verdauungssäfte erfolgt beim Hund durch den Schlüsselreiz Fleisch.

    Quelle

    ...dann isses halt nicht naturgegeben... es fällt mir trotzdem schwer, mich dem zu widersetzen. Vielleicht ist es ja kollektives Gedächtnis oder was. Ich will mich hier auch gar nicht für meine Ernährungsweise rechtfertigen.
    Ich sehe ein, dass es "vegan" heißt - war wohl etwas arg in Fahrt, als ich das falsch geschrieben habe.
    Und ich bin der Meinung, dass Tiere Rechte haben. Hab ja auch schon erklärt, welche ich mir da vorstelle.
    Ansonsten bin ich aber der Meinung, dass ich hier nicht missioniert werden möchte. Es sollte schon noch die Möglichkeit bestehen, dass ich was anders sehen und machen darf als andere, auch wenn das dem einen oder anderen Veganer nicht passt. Statt "Veganer" wäre vielleicht auch "Tierrechtler" angebracht, wobei ich dieses Wort in eine extreme Ecke einordne, während Veganismus für mich eine Lebenseinstellung ist. Momentan schwanke ich zwischen der Verwendung der beiden Begriffe.

    Ich glaube auch nicht, dass weniger Tiere ausgesetzt/gequält werden, nur weil wir kein Fleisch mehr essen.
    Was ist mit Tierversuchen? Hat das was mit dem Essen von Fleisch zu tun?
    Was ist mit dem menschlichen Leid, das ich zum "Leid auf der Welt" hinzuzähle?
    Alles beeinflussbar durch Nicht-mehr-Fleisch-Essen?
    Deshalb: Ansatz an der falschen Stelle.
    Wenn Menschen Tiere als ihren Partner anzusehen lernen, werden sie automatisch anders mit ihm umgehen. Und ihn dann vielleicht(!) auch nicht mehr essen wollen. Aber die Partner-Stufe ganz wegzulassen, ist ein zu großer Schritt - wer soll den gehen können in unserer eingelullten Welt?


    ... Man kann seine individuelle Freiheit ausleben wie man will, solange man keine andere ind. Freiheit eingrenzt!
    Was du beschreibst ist doch keine Weltanschaung! Das ist Mord!


    Deine Meinung. Meine ist eine andere, siehe vorheriger Beitrag. Nenn mich Mörder, wenn dich das weiterbringt...

    Vegetarier sein ist so leicht! ;)


    Findest DU! Finde ich nicht.
    Außer einem Dach über dem Kopf und nicht frieren zu müssen, ist Essen und Trinken das Nächstwichtige für mich, um zu überleben. Auf sehr viel kann ich verzichten, aber das fängt weiter oben an, beim KONSUM! Solange die Leute blind gemacht werden vom Konsum, so lange kannst du in den Wind reden von wegen vegetarisch/veganisch. Ein Schnitzel hat keine Augen und die Leute lassen sich nur zu gern von diesem Gedanken weglenken. Solange es billig ist und sie sich ihren Konsum leisten können... Nimm den Leuten ihren Konsum, lass ihnen nur noch das Dach über dem Kopf, etwas Wärme und Essen und Trinken. Dann werden sie bereit sein, nachzudenken. Aber ob sie dann auf ein Schnitzel verzichten wollen? Ich glaube, sie werden sich einfach besser um das lebende Schnitzel kümmern.

    Zitat

    ändert trotzdem nichts an meiner einstellung..... ;)


    An meiner auch nicht. Ich denke, das Vegetarismus/Veganismus am falschen Ende ansetzt und einen zu großen Schritt geht.

    nur findest du es richtig, jedesmal beim fleischer darüber nachzudenken, wie die tiere gehalten wurden und ob sie ein schönes leben hatten?


    Ja. Und ich entschuldige mich bei der Seele des Tieres dafür, stellvertretend für alle anderen, die eben nur ein Schnitzel kaufen und nicht daran denken, dass dieses Schnitzel mal intelligente Augen hatte und ch-ch-ch gesagt hat. Ich bin mir meiner Schandtat voll bewusst. Ich hasse es, dass ich meine Pläne noch nicht umsetzen kann. Und ich hasse die Menschen, die sich für die Krone der Schöpfung halten. "Macht euch die Erde untertan" - au weia. Der das gesagt hat, hätte wissen müssen, dass die Menschen zur Übertreibung neigen und diese Aufforderung kräftig missverstehen.

    Ist es wichtig, ob es gesund ist? Sterben werden wir sowieso...
    Hat sich eigentlich irgendjemand das Material des ersten Beitrags angeschaut? :rolleyes:


    Ja, es sind die üblichen Fotos, die schockieren sollen. Gerade das Video ist mir zu reißerisch. "Vom Ferkel zum Kotelett" hatte ich auch schonmal anderswo gesehen.
    Es ist ja wahr... Ich versteh' auch, dass es Leute gibt, die Tiere als dem Menschen gleichgestellt ansehen. Aber das seh' ich persönlich nicht so extrem. Hat wohl auch was mit der Weltanschauung der Einzelnen zu tun.
    Ich z.B. glaube daran, dass Tiere eine Seele haben. Und ich finde, diese sollte geschützt werden. Ein Tier soll keine Angst haben müssen, es soll Liebe erfahren und - so es das will - soviel es will, mit Artgenossen zusammensein können. Dass wir es letztlich essen... Nun, ich betrachte Teile von Tieren als Teil meiner Ernährung. - Tun wir doch alles, dass die Seele nicht verletzt wird. Warum gibt es bei uns kein Ritual, mit dem die Seele aus dem Körper "entlassen" wird? Da haben Naturvölker noch mehr drauf als die "zivilisierten" Menschen.

    Es gibt auch Menschen, die im Tod an sich nichts Schlimmes sehen/sahen, auch wenn sie sich nicht seelisch und moralisch darauf vorbereiten konnten, also aus dem Leben gerissen wurden bzw. werden sollten.
    Gerade ein Tier, das Gegebenheiten viel besser hinnimmt als Menschen, aber andererseits in unverständlichen Situationen sehr viel mehr Angst empfinden kann, sollte in den Tod begleitet werden, so dass es keine Angst verspüren muss.

    Mein Ziel ist es, in dieser Hinsicht "auszusteigen". Irgendwann meine eigenen Tiere zu halten und zu essen. Dann kann ich selbst über die Haltung und die späteren Tötungsbedingungen bestimmen. Klar kann das nicht jeder, aber das soll mein Weg sein, der Massenverarbeitung von "Vieh" zu entkommen.

    Das hat ja nun gar nichts mehr mit den Tierrechten zu tun... könnt ihr nicht mal beim Thema bleiben?
    Ich finde, dass Tiere auf jeden Fall Rechte haben. Aber ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass Fleisch zu unserer Nahrung gehört und dass das Fleischessen nicht das Problem an der Sache ist. Das Problem ist die gesamte Massentierhaltung.

    Körper ist notwendig, um materiell erleben zu können. Leider sind Körper vergänglich, im Gegensatz zur Seele.
    Ich glaube, das ist wie beim Einsiedlerkrebs. Passt das alte Zuhause nicht mehr, weil der Körper stirbt, sucht sich die Seele einen neuen Körper.
    Sehr vereinfacht ausgedrückt, aber das trifft es im Großen und Ganzen.

    Deshalb ist es total überflüssig, materielle Werte zu sammeln. Diese wird man beim Umzug nicht mitnehmen können. Einzig gefühlsmäßige, seelische Erfahrungen bleiben und lassen die Seele reifen.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Konstruktion "Körper" nicht so richtig gelungen ist... Dauernd irgendwelche Wehwehchen. ;)

    Ich seh' einen Sinn darin. Andere würden, um zu deiner Erkenntnis zu kommen, eine Psychotherapie brauchen. Du hast es alleine geschafft. *Daumen hoch*
    Manchmal ist das ich gar nicht so philosophisch, wie man denkt. Es ist einfach nur verborgen.

    Könnt ihr eure Ergebnisse eventuell mal dem Thema gemäß kurz erläutern? Ich sehe die Formeln und verstehe kein Wort. Wenigstens 'ne kurze Quintessenz eurerseits wäre schon hilfreich! Immerhin geht es hier um Demokratie und nicht um Formelakrobatik. - Danke.

    Also ich hab das so verstanden, dass den Veganern stinkt, dass Tiere ausgebeutet werden. Insoweit verstehe ich den Text unter dem angegebenen Link.
    Was mir nicht so ganz einleuchtet, ist dabei, dass wir Menschen vom Verdauungssystem her Allesfresser und dazu angelegt sind, Tiere zu essen.
    Was mir auch nicht so ganz einleuchtet, ist, warum Veganer nicht DIE Menschenrechtler schlechthin sind. Viele Menschen werden ebenso ausgebeutet, nur ist die Tötungsart eine andere - und man isst sie nicht. Aber welcher Form die Ausbeutung ist, steht ja nicht zur Debatte.
    Oder doch...
    Mensch beutet Tier aus, um satt zu werden und leben zu können (ja, es ginge auch ohne... aber so ist es von der Natur nicht vorgesehen).
    Mensch beutet Mensch aus, um sich zu bereichern.
    Ausgebeuteter Mensch darf länger leben, als ausgebeutetes Tier. Ist das weniger Elend?
    Welches sind jetzt die niederen Motive?

    Ich denke, wenn man Neues ausdrücken will, dann gibt es Wege und Möglichkeiten, eben NICHT auf seit Jahrhunderten verwendete Metaphern zurückzugreifen.
    Und nicht ICH war es, die zuerst von Jesus Christus geschrieben hat... - Dieser ist doch wohl der Inbegriff und der Dreh- und Angelpunkt der CHRISTLICHEN Kirche?!
    Mir kommt der Text von Olli Ka. so vor, als müsste man nur in der richtigen religiösen Gemeinschaft sein, um Gott zu begegnen. Das stört mich.
    Mag er seinen Glauben haben, mag er hier davon berichten - für mich ist das nix und deswegen ziehe ich mich aus dieser Diskussion zurück.