Beiträge von Impact

    mein letzter eintrag war als kommentar zu ignieferroque gedacht.

    olli ka.
    zählst du dich jetzt zu einer gewissen glaubensgemeinschaft dazu oder glaubst du "nur" an einen gott (oder chef) ohne irgendeinen bezug zu einer bestehenden religion?

    es kommt doch immer auch darauf an für wen man zurücksteckt. ich persönlich hab meine schmerzgrenze ab wanns mir zu blöd wird, ähnlich wie bei waterbrunn hat des ganze mit der musikalischen abendgestaltung meiner kumpels zu tun. die ham nämlich die für mich unbegreifliche neigung sogar nüchtern auf die bescheuertsten partyschlager (würg) abzugehen, während ich nur schmunzelnd danebensteh und innerlich mit dem kopf schüttel. aber im prinzip freu ich mich dass es ihnen gefällt. allerdings bin ich nicht bereit meine abneigung aufzugeben nur damit ich ins gesamtbild passe.
    anders ist das ganze schon bei meiner freundin. andre lokalität, andre musik (hiphop, house - würg), aber sie tanzt halt mal gerne und wenn ich dabei bin will sie natürlich mit mir tanzen. das missfällt mir zwar genauso wie die obige situation, nur ihr zu liebe bin ich bereit meine bedürfnisse zurückzustecken, weil ich weis dass sie enttäuscht wäre, wenn ich mich weiger - es soll unbestätigten berichten zufolge allerdings auch schon vorgekommen sein, dass ich betrunken von selber auf die idee gekommen sein soll mich auf der tanzfläche zum affen zu machen, was aber ne andre geschichte is ;)

    letztendlich muss man in solchen situation abwägen, ob ich andre irgendwie durch meine verweigerungshaltung nachteilig behandle und ob man das ungute gefühl diesen menschen zu liebe nicht doch auf sich nimmt. es fühlt sich zwar meistens beschissen an, aber wenn man schon sich selbst nicht wirklich aus dieser situation heraus helfen kann, so kann man zumindest andren eine freude machen. aber es ist immer gut wenn man sich persönlich grenzen legt, wie weit man solche spiele mittreiben will, denn als mitläufer möchte denk ich mal keiner enden...

    ich entschuldige mich für die verallgemeinerung "jeder". gemeint ist hiermit der teil der menschen die sich diesbezüglich keinerlei gedanken machen und selbst wenns nur ne vermutung is, aber davon wirds wohl viel zu viele geben und ich glaube, Jo, da wirst du mir beipflichten müssen. dass sich so manch einer hier im forum darüber gedanken gemacht hat/macht/machen wird, ist mir durchaus klar, nur bezweifle ich, dass die hier gegebene kritikfähigkeit der mitglieder dieses forums auf den großteil der gesellschaft übertragbar ist.

    die nazis hab ich verwendet weil mir spontan keine andre "gruppe" eingefallen ist die ähnliches angerichtet hat. man könnte natürlich auch die slkaverei oder deratiges hier als beispiel anstelle der nazis aufführen, aber die nazis warn halt mei erster gedanke.
    soviel dazu

    was mich mal interessieren würde: warum stellen menschen bei ihrem glauben an eine höhere transzendente macht immer eine immanente institution zwischen sich und selbige macht?
    weshalb dieser umweg über eine einrichtung, hier in dem fall wohl die katholische kirche, die die menschen bewiesenermaßen in der vergangenheit ausgebeutet und ermordet hat mit verweis auf den angeblichen willen gottes? kommen einem da als "angeblich" gläubiger christ nicht mal irgendwie sowas wie berechtigte zweifel? immerhin kann man auch an gott glauben ohne sich gleich einer religion zuordnen zu müssen, wobei ich jetzt niemandem das recht absprechen möchte sich zu einer religionsgemeinschaft zu zählen, aber in meinen augen ist es heuchelei.
    immerhin hat die katholische kirche grausamkeiten an den menschen bagangen die ihresgleichen suchen und nur weil sie sich heutzutage als "gutmenschenvereinigung" (an alle gläubige christen, bitte foltert mich nicht für diese blasphemische äußerung ;-)) darstellt, tut jeder so als wär diese geschehnisse vollkommen legitim, wenn denn überhaupt jemand darüber nachdenkt. ich hoffe doch mal dass die leute in 1000 jahren nicht auch wieder den nazis zujubeln nur weil diese sich dann vllt als menschenfreunde darstellen.

    abschließend möchte ich anmerken, dass es keinesfalls meine absicht ist, gläubige christen in meinem beitrag mit nazis zu vergleichen. ich ziehe lediglich einen vergleich zwischen zwei "gruppierungen" im bezug auf die riesigen verbrechen an der menschheit die sie getätigt haben, von denen die eine in unsrer zeit plötzlich als menschenfreundliche glaubensgemeinschaft durchgeht. weiter soll nur meine hoffnung angemerkt werden, dass sich sowas in zukunft nicht auch mit der anderen "gruppierung" wiederholt. was zwar nix mitm thema an sich zu tun hat aber doch erwähnt werden sollte :)

    wobei ja jeder glauben kann was er will, nur ist glauben eben doch nur eine form von nicht-wissen.

    na dann, viel spass bei der hexenjagd :)

    :D mein avatar, hmm, naja des bin ich selbst - der kopfschuss und die hand mit der knarre is mehr als symbol gedacht für die ohnmacht mit der ich diesem system gegenüber stehe und für die unterdrückung und der gewalt die dieses system auf alle ausübt die sich nicht ihren scheinheiligen regeln und ansichten unterwerfen. so in die richtung wars zumindest gedacht,
    nicht, dass jetzt noch jemand denkt ich wär gewaltverherrlichend oder derartiges...

    ja mir wärs auch lieber wenns des ganze auch auf deutsch gäb, hab aber leider noch nix gefunden...

    und des es sich bei dem ganzen um utopien handelt ist leider traurige wahrheit. ohne eine grundlegende veränderung im menschlichen bewusstsein und im sozialen umgang miteinander werden derartige gesellschaftsformen, so gut sie für den menschen auch wären, wohl niemals realität werden.

    Anarchie/Anarchismus wird leider viel zu oft, vor allem in der öffentlichkeit, fälschlicherweise als zustand betrachtet in dem chaos und gewalt vorherrschen. dass weitaus mehr dahinter steckt ist den wenigsten bekannt.
    wer zeit, interesse an diesem thema und gute englischkenntnisse hat, kann sich die nachfolgende seite ja mal etwas genauer anschauen - ein FAQ rund ums thema "Anarchie"

    http://www.infoshop.org/faq/index.html

    Hallo zusammen,
    bin noch relativ neu hier und mehr als froh, dass ich dieses forum entdeckt hab. gut zu wissen, dass es noch andre menschen gibt die sich gedanken machen.

    aber mal zum thema:
    man muss ja nicht unbedingt an verschwörungstheorien "glauben" oder eben "nicht glauben", aber ich halte es für eine der wichtigsten aufgaben des menschen, gegebenheiten zu hinterfragen und zu kritisieren. klar gibt es massenweise verschwörungstheorien die vollkommen aus dem zusammenhang gerissen im raum stehen und denen man nicht wirklich einen bezug zur anscheinenden realität beiordnen kann. aber wie mit allem andrem auch, sollte man auch als verschwörungstheoretiker hier die notwendige skepsis aufbringen das ganze kritisch zu betrachten. aus erfahrung, weis ich, dass es aber auch vielen menschen, die sich nicht mit solchen themen befassen, nahezu unmöglich ist, sich neutral und unvoreingenommen mit verschwörungstheorien auseinanderzusetzen. ich habe es in diskussionen nur zu oft erlebt, wie manch einer sich mit steigernder aggresivität fast schon fanatisch auf seinen kurzsichtigen standpunkt festgelegt hat (sowohl pro als auch contra) anstatt sich zumindest sachlich und ruhig die ausführungen des anderen anzuhören. man bekommt bei solchen menschen das starke gefühl, dass sie angst haben ihre eigne meinung in frage zu stellen, was aber grundvorraussetzung ist um sich selbst weiterzuentwickeln. genauso habe ich solche erlebt, denen man den größten mist hätte erzählen können, ohne dass die auch nur im geringsten darüber nachgedacht hätten ob dass erzählte überhaupt sinn macht. wie offen jemand nun für solche theorien ist und wie kritisch er sie betrachten kann, liegt wahrscheinlich sehr stark daran, wie man zu einem der beiden extreme (engstirnigkeit und leichtgläubigkeit) tendiert oder ob man eben beide extreme ausgewogen in sich vereint. um sich kritsich, unvoreingenommen und neutral mit solchen theorien zu befassen braucht man die eigenschaften beider seiten, jedoch wohl dosiert.

    das zahlreiche auftreten von verschwörungstheorien, ob unrealistsich oder nachvollziehbar, werte ich als zeichen für die unzufriedenheit mit den gegebenen umständen und geschehnissen mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden. ob sich jemand nun leichter davon beeinflussen lässt als der andre, liegt, denke ich, nicht an der genetischen vorprogrammierung eines menschen sondern vielmehr an den erfahrungen und der erziehung und der daraus resultierenden entwicklung seines persönlichen charakters, vor allem aber an der dadurch entstandenen ausprägung der oben genannten extreme. immerhin reicht es noch lange nicht eine verschwörungstheorie einfach nur zu "glauben", man sollte als vernünftiger mensch wenigstens soweit gehen und sich gedanken machen ob selbige theorie überhaupt im zusammenspiel mit einer kritsichen betrachtungsweise nachvollziehbar ist. und diesen vorgang einzig und allein den genen zuzuschreiben und dann noch aufzuteilen in eine gruppe die dazu in der lage ist und eine die nicht, ist wohl sehr weit hergeholt.

    hier möchte ich anmerken, dass ich persönlich davon überzeugt bin, dass vieles entschieden wird und vor sich geht, was keinesfalls zu unsren gunsten abläuft und was uns vorenthalten wird. ich denke mal jeder kann sich einen bessere, gerechtere welt vorstellen, ohne dabei gleich ins reich der utopie abzurutschen, und trotzdem wachen wir alle morgens auf und fragen uns jeden tag aufs neue, warum so vieles in dieser welt offentsichtlich so falsch läuft, wo man doch sogar selbst schon festgestellt hat was man alles verbessern könnte - und man kann bei der suche nach einer erklärung wohl kaum vom zufall ausgehen. es muss also eine treibene kraft vorhanden sein, die das geschehen lenkt oder zumindest beeinflusst. sag ich jetzt mal so, damit ihr wisst wie ich zum thema "verschwörunstheorien" stehe.

    soweit so gut
    konstruktive kritik ist immer willkommen...