Beiträge von Neonator

    interessant, interessant.

    Der Mensch hat faktisch in allen Punkten recht ...

    ... man könnte im Schulsystem usw. sicher noch VIEL verbessern. Es fehlt mir
    bei der Darstellung aber der "globale" Blick - denn OHNE Schule und ohne
    Bildung - die die Schule ja zweifelsohne vermittelt(!) ist vielen Menschen
    dieser Welt eine lebenswerte Zukunft ganz einfach verschlossen !!

    Dank engagierten Lehrern wird in vielen Schulen jedoch auch deutlich mehr
    vermittelt als nur "Wissen": Soziale Kompetenzen, Verständnis für "andere"
    Kulturen und Ideologien usw. usw. Außerdem kann gerade die Schule ein
    hervorragendes Übungsfeld für den Umgang miteinander sein - wenn man sich
    der Herausforderung stellt. Das dazu notwendige Know_how muss man sich
    jedoch woanders besorgen - das ist richtig, das steht leider nicht auf dem
    Lehrplan. Kann es auch nicht, denn auch die Lehrer werden hier nur äußerst
    mangelhaft ausgebildet usw. Aber was spricht dagegen als Schüler ein Vorbild
    für Lehrer zu sein ?

    Wichtig ist, dass man sich irgendwann bewusst wird, dass man (auch ) als
    Schüler ein "freier" Mensch ist, der das Schulsystem "nur" benutzt um für
    sich ( ganz egoistisch ) das Beste herauszuholen. Sicher, das Wissen könnte
    man sich auch woanders schneller und besser besorgen - aber die dazu
    notwendige Disziplin und den Ehrgeiz besitzt man in jungen Jahren oft noch
    nicht. Daher die Schulpflicht ...

    Und man sollte dieses System nicht "bekämpfen", sondern "unterstützen",
    indem man z.Bsp. auch mal den Lehrern ein freundliches, lobendes Wort
    zukommen lässt. In keinem anderen Berufszweig gibt es so viele Burnouts ...
    !

    Ich finde, dass die meisten Lehrer dafür, dass sie ihre Kraft und ihre
    Nerven opfern um dann mit 40- 45 ausgepowert zu sein, viel zu wenig bezahlt
    bekommen. Kein Wunder, dass das Schulsystem veraltet ist - denn wer könnte
    denn mehr daran ändern als die Lehrer ?? ! Die jedoch bekommen Feuer vom
    Oberschulamt, vom "System", von den Eltern und von den Schülern .... !

    Wie wäre den folgende Idee: Alle Schüler bringen maximalen Einsatz; bemühen
    sich gute Noten zu schreiben, versuchen das Vertrauen Ihrer Lehrer zu
    gewinnen, besprechen dann die notwendigen Änderungen des Schulsystems mit
    Ihren Lehrern und Eltern, schalten die Politiker ein ( die jetzt zuhören
    werden, denn es sind ja vorbildliche Klassen ) und ... Änderungen /
    Reformation können jetzt viel leichter realisiert werden.

    Ist es nicht so, dass oft oder sogar meistens die Menschen etwas verändern /
    bewirken können, die Vorbilder sind, die geehrt werden, weil sie in etwas
    "gut" sind. Die dadurch Einfluss nehmen können wie sonst niemand ?

    Nicht die Terroristen oder Feinde eines Systems bewirken eine positive
    Veränderung; die Veränderung kommt von innen, aus dem System heraus.

    Von Menschen die nachdenken und couragiert handeln - im positiven Sinn. Und
    nicht nur kritisieren. Kritikern hat man selten ein Denkmal errichtet;
    Menschen die kritisiert wurden oft.

    Wenn es solche Menschen nicht geben würde / gegeben hätte würden wir nicht
    in so einem wunderbaren Land leben - in Deutschland.

    jesus trank wein,
    wein ist ein produkt aus pflanzen.
    nun ist in wein alkohol drin.
    forscher und studien waren bisher nur darauf aus
    die schaden welcher alkohol verursacht zu finden und zu untersuchen,
    selten aber wurde der alkohol auf gesundheis aufbauende wirkung
    bei der konsumierung untersucht. Eine Studie zB hat ergeben das 20-40 gramm (so um den dreh)
    für den menschlichen körper gesund sei, nur ab ca 80 gramm geht es wieder ins negative.

    alkohol als droge oder stimmungshebung ist nicht meine art, wenn dann
    als getränk zum (warmen) essen.
    das alkohol in großen mengen nicht gesund ist zeigt ja der körper durch
    seine abwehrreaktion: erbrechen.
    trotzdem wird durch geringen mengen das bewusstsein beeinflusst,
    was man auch positiv sehen könnte.

    lG

    wir behandeln gerade in geschichte den 1 WK nunrichtung weimarer republik, komen später zum 2 WK.
    In Gemeinschaftskunde haben wir 'erörtert' was der auslöser für die gruppe der Rechtsextremisten ist,
    was für ziele sie verfolgen etc und letzt diskutierten wir darüber ob die NPD verboten werden sollte..
    ohh wüsst ich doch nur vielmehr über das thema -.-

    lG

    (Mein Name relationiert übrigens nicht mit dem Begriff ;) )

    Ich danke dir, das du es ansprichst.
    da wir in der Schule im moment genau das Thema behandeln,
    kommt es schon öfters zu einigen Auseinandersetzungen
    zwischen mir(+nebensitzer) und dem Lehrer.

    Ich habe einfach erkannt das all meine Mitschüler und Ich
    durch den Lehrer (und Aufgabenstellungen aus Blättern, Büchern und Texten selber)
    stark manipuliert werden, was die Meinung zu genau diesem Thema angeht.

    Es werden alle in eine Schublade geschoben, es wird erklärt das Anarchisten
    und Rechts Extreme (Falls ich falsche Begriffe irgendwo verwenden sollte, weißt mich bitte darauf hin :) )
    Sogut wie dasselbe sind (wtf o0 ).
    Ich kenne ja einige die sich dazu bekennen aus onlinespielen oder anderswo aus dem Internet.
    Sie sind nett, sie sind intelligent, können ihre Meinungen begründen; und keinesfalls agressiv.
    Klar es gibt ausnahmen, kenne aber keine.

    Es ist nur so das ich einfach zu wenig weiß über das was in der Deutschen Geschichte passiert ist, um richtig urteilen zu können.
    Und das was ich weiß sagt aus, das die nazis schlimm waren KZs etc..
    Von daher bin ich eignetlich kein Befürworter dieser Nazis bzw Neonazis.
    [Wie gesagt meine aktuelle Meinung wurde von der Gesellschaft und von dem Lehrmaterial gebildet,
    ob und wie es nun war, weiß ich nicht.]

    Warum ich mich eigentlich gegen unseren Lehrer 'auflehnte' war eigentlich nur de Grund,
    weil es sich seinerseits recht Menschenhassend anhöhrte.
    (er hats zwar durch die blume gesprochen, aber die aussage bleibt gleich).

    Von daher bin ich eigentlich sehr aufgeschlossen darüber was dieses Thema angeht.
    Ich hege ein hass gegen keine Menschengruppe, weil das wäre töricht.

    lG

    wow, das hört sich ja schön an,
    und mir als pupärtierenden jugendlichen tut das bestimmt auch gut
    (80% der jugendlichen leiden unter einer hautkrankheit namens agne..
    ..tja..woran das liegt?)

    nur eine frage noch zu dem bad,
    wenn man das adewasser wieder ablässt,
    muss man die wanne dann hinter säubern?
    weil bei sahne etc weiß ich nicht ob das nicht
    spuren hinterlässt? :)

    lG

    Hallo
    ich möchte gerne wissen was dieser schriftzug bedeuted:
    [Blockierte Grafik: http://fc01.deviantart.com/fs11/i/2006/20…st_by_TwoPi.jpg
    der verfasser selbs sagte er habe es von einem professor.
    es würde Bondservent of Christ, bzw Servant of the Messiah heißen.
    Durch vergleich mit http://de.wikipedia.org/wiki/Messias
    kontne ich erkennen das das erste wort Maschiach, sprich Messias oder
    auch der Gesalbte bedeuted.
    Ich habe die 3 Schriftzeichen rechts mit einer tabelle verglichen
    und kam zu "resch bet sade" konnte dies aber nicht weiter übersetzen,
    vll kann mir da jemand weiterhelfen.
    lG

    maky
    ich hab das buch auch,
    da kam mir so ein netter herr in mühlacker (kreis pforzheim)
    entgegen, der meinte, darin seien die geheimnisse des universums,
    hab es für 5 bekommen :)
    hab da reingeguckt un ein bisschen gelesen,
    es ist zwar viel drin was gut ist, aber iwie
    hab ich das gefühl das da viel propaganda drinsteckt ^^
    (um wirklich vollkommen zu dienen musst du dir einen spirituellen meister aufsuchen, einen guru)

    jaa un ich hab ihn, hatte vorher das englishe audiobook, wow lalala
    *froh* - sollte jeder gesehen verstanden und verinnerlicht haben.
    der film revidiert eigentlich deine aussage, herr tempelritter *wink*
    denn energie sowie liebe gibt es genug - für JEDEN.

    Wir brauchen andere nicht ausbeuten um zum wohlstand zu gelangen,
    was ist wohlstand.. glückseeligkeit?

    [size=18]Gefundenes Fressen

    [/size] Aktivisten der "Containerszene" essen, was Supermärkte wegwerfen - aus Protest gegen Konsumkultur und Wegwerfwahn. Ein nächtlicher Streifzug mit zwei
    Müllschluckern. VON INA BRZOSK


    Sein Essen besorgt sich Falk Beyer nachts. Wenn die Magdeburger vor ihren Fernsehern sitzen, packt er Handschuhe, Taschenlampe und Messer in die Einkaufstaschen. Dann zieht er los - zu den Mülltonnen. Als er das erste Mal in einem Berg verrotteter Paprika, vergorener Jogurts und schrumpeliger Äpfel gegraben hatte, fühlte er sich schlecht. Nicht, weil der Inhalt der Tonne so streng roch, sondern weil er so viele Lebensmittel in blauen Müllsäcken fand, die noch gut waren.

    "Essen ist ein Grundbedürfnis, warum soll ich dafür bezahlen?", fragt Beyer ruhig. Er ist ein schlanker Typ, blass, dunkelblonde kurze Haare, unauffällige Brille, wie man sich einen 26-jährigen Informatikstudenten vorstellen mag. In der Stadt kennt man ihn als Umweltaktivist und Initiator der Initiative gegen Lebensmittelvernichtung.

    Wenn er erklärt, was er macht, spricht er von Konsumwahn und Wegwerfgesellschaft. "Lebensmittel kaufen sie in Massen, um den Preis zu drücken, am Ende schmeißen sie die Hälfte weg, anstatt es zu verschenken." Seit die Marktleiterin von Netto die Mülltonnen hinter Gittern weggesperrt hatte, mobilisiert er gegen große Supermarktketten in Magdeburg. Regelmäßig trifft er die Containerszene im Internet. In allen großen deutschen Städten gibt es Aktivisten. Manche sammeln Müll aus Protest schon seit zehn, fünfzehn Jahren. Immer öfter berichten Anhänger von ihren Streifzügen in Bloggs. In Chatrooms oder Foren gibt es Ratschläge zur Ausstattung und Technik oder Hinweise auf die vollsten Container.
    Auf Beyers Route liegen Norma oder Rewe, Netto oder Plus. Bis zu fünf Märkte, sechs Mülltonnen und zwei Zäune bezwingt er in den Nächten, in denen er auf Tour geht. In großen Rucksäcken schleppt er Obst, Gemüse, Dosen oder Gebäck nach Hause, so viel er tragen kann. Manchmal hat er einen Holzwagen dabei, den hängt er dann an sein rostiges Diamant-Rad.
    Heute ist Mittwoch, eigentlich kein guter Tag, weil die Supermärkte ihre Produkte erst vor den Wochenenden aus den Regalen sortieren. Aber heute ist eine Bekannte aus der Szene gekommen. Ihren Namen möchte sie nicht in der Zeitung lesen, die scheue Pädagogikstudentin soll in dieser Geschichte Sarah heißen. Sie kauert auf der abgenutzten Couch des Umweltbüros, spielt mit ihren Dreadlocks. Sarah hat aus der Szene schon viel übers Containern gehört und will wissen, wie es ist, Essbares aus Mülltonnen zu fischen. Skeptisch mustert sie Beyers Reich. Das Inventar stammt aus Spenden oder vom Sperrmüll. Neben voll gestellten Bücherregalen liegt die aktuelle Ausgabe der Umweltzeitung Grünes Blatt, die Beyer herausgibt. Auf dem Cover ist ein zerstörtes Genmaisfeld abgebildet. "Wenn du magst, kannst du ins Internet", sagt er zu Sarah. Beyer hat alle wichtigen Informationen und Links zum Containern bei Anarchopedia zusammengetragen.
    Er sitzt zwischen vier Rechnern, es gibt DSL. Beyer selbst klebt vorm Bildschirm, kann sich nicht losreißen. Neben Gesetzestexten stehen volle Aktenordner. Sie sind mit "Atomkraft" oder "Castor" beschriftet.
    Beyer tippt die letzten Zeilen eines Fax. Das muss noch weg, nächste Woche ist wieder ein Prozess. Während des Sommer-Wendland-Camps hatte die Polizei ihn festgenommen. Jetzt verklagt er die Beamten. Er glaubt, dass sie gegen das Demonstrationsrecht verstoßen haben.
    Furcht vor dem Gesetz hat er nicht. Wenn er sich strafbar macht, dann tut er das mit Absicht. Neuerdings trägt er Zettel mit seiner Anschrift und der Nummer seines Personalausweises bei sich. "Der Marktleiter kann mich anzeigen, dann habe ich die Möglichkeit, meinen Protest öffentlich zu machen." Wenn er Essen aus Containern nimmt, ist das Diebstahl. "Entweder gehört es demjenigen, der es weggeworfen hat, also den Discountern, oder der Abfallwirtschaft", referiert er. Zuletzt hatte die Marktleiterin von Netto versucht, die Containerszene mit allen Mitteln vom Müll fernzuhalten, hat die Polizei gerufen, aber wegen Müll-Diebstahl seien die nicht gekommen.
    "Bist du bereit?" Beyer hat das Fax versandt und blickt zu Sarah. Ihre zierlichen Hände hat sie in den Ärmeln des schwarzen Kapuzenpullis vergraben. Unschlüssig steht sie im Raum, wartet darauf, dass es losgeht. "Viele Produkte sind luftdicht verpackt und mit den fauligen Sachen gar nicht in Berührung gekommen", sagt Beyer, schnürt die Wanderschuhe zu und streift ein Shirt über. Von seinem Rücken lacht jetzt die Anti-Atomkraft- Sonne, er lächelt. "Bei der letzten Tour mussten wir nach dem ersten Container umkehren, so voll waren die Tüten." Sarah nickt. Schweigend folgt sie Beyers Anweisungen, befestigt die Taschen am Gepäckträger. Es geht los.
    Drei Stunden soll die Tour dauern. Maximal. Beyer tritt kräftig in die Pedale. Sarah folgt ihm auf ihrem klapprigen Rad durch die Nacht. Plattenbauten, eine Siedlung neuer Reihenhäuser, marode Fabrikgebäude. Wie ausgestorben wirkt der Magdeburger Stadtteil Buckau. Regenpfützen haben sich in den Straßenlöchern angesammelt. Irgendwo strömt friedlich die Elbe.
    "Dort drüben", sagt Beyer und biegt auf den leeren Rewe-Parkplatz. Zügig streift er sich die Handschuhe über und lehnt das Rad an die Wand. Die Container stehen in einer dunklen Ecke. Beyer zückt die Taschenlampe und öffnet den Deckel. Eine Maus huscht am Bordsteinrand vorbei. Schweigend hievt er blaue Säcke heraus, reißt Löcher hinein und greift mit beiden Händen in den Müll. "Manchmal zerstechen sie mit Absicht in die Jogurtbecher und Milchtüten", sagt Beyer. Er streift die weiße Flüssigkeit vom Ärmel. Unter ausgelaufenem Waschmittel, schmutzigen Tüchern und faulen Pfirsichen findet er zerdötschte Brotbeutel und Jogurts. Sarah blickt skeptisch. "Meinst du, sie sind noch gut?" "Kann man essen", sagt Beyer, sortiert ein paar Jogurts aus und packt sie in den Greenpeacebeutel. Eigentlich ist Beyer Veganer, doch wenn er Käse, Wurst oder frischen Jogurt im Abfall findet, macht er Ausnahmen.
    Nach anfänglichem Zögern pikst auch Sarah in einige Beutel in der Tonne. Sie juchzt. "Bananen, so viele Bananen." Eifrig sammelt sie die Stauden und füllt die erste Fahrradtasche.
    Verhältnismäßig wenig Beute für Rewe, findet Beyer. Er wirft die dicken Beutel zurück in die Container. Das gehört dazu. "Wir hinterlassen keinen Müll und wir zerstören auch nichts." Wenn er das sagt, blickt er besonders friedlich.
    Nächster Stopp ist Norma. Dieser Einkaufsmarkt gehört ausnahmsweise "zu den Guten" in Magdeburg. Beyer hat einen Deal mit einigen Angestellten. "Manchmal stellen sie uns Ware vor die Container", sagt er. Es ist nicht der einzige Markt in der Stadt, der die Aktivisten unterstützt. Zwei Bioläden in der Stadt spenden freiwillig. Bei der Bäckerei ums Eck können sich die Müllsucher Brötchen vom Vortag abholen.Bei Norma findet Sarah gestapelte Paletten vor. Radieschen, Paprika, Jogurt, Pfirsiche. Nicht ganz frisch, aber essbar. Sie freut sich. "Ist besser als Klauen", sagt sie. Letztes Jahr sei sie mal ziemlich knapp bei Kasse gewesen. "Hatte keinen Pfennig mehr, mein Ex war drogenabhängig, hab ihn mit durchgezogen", erzählt sie. Irgendwann sei sie klauen gegangen und erwischt worden. Seit mehreren Monaten engagiert sie sich für die Volksküche. In den Verein kommen Freunde und Bedürftige einmal die Woche, um sich richtig satt zu essen. Die Lebensmittel stammen auch aus Beyers Streifzügen. "Wer einen empfindlichen Magen hat, kann ab und zu mal Probleme bekommen", sagt sie. Besonders im Winter ist die Volksküche gut besucht. Es gibt keine Regeln, jeder zahlt so viel er mag. Einige helfen beim Abspülen oder beim Gemüseschnippeln. "Klar gibt es Schmarotzer, find ich doof, aber kannste nix machen", sagt sie.
    Der dritte Stopp auf der Tour ist Plus. Sarahs Taschen sind bereits voll. "Das reicht doch jetzt", sagt sie zu Beyer. Es ist ein Uhr nachts. Seit zwei Stunden sind sie unterwegs. "Ich kann noch Beutel an meine Fahrradtasche hängen", sagt er. "Ich nicht, dann kippe ich um", sagt sie und bleibt stehen. Auch diesmal sind die Tonnen nur halb voll. Beyer schnappt sich die Taschenlampe. Betont enthusiastisch springt er in den Container.
    Mit beiden Beinen steht er in dem Müllberg. "Das ist alles noch gut", sagt er. "Ich will heim", sagt sie und dreht sich weg. "Halt mal die Tüten auf, das nehmen wir noch mit", ruft er. "Hab keine mehr", sagt sie und verdreht die Augen.
    Trotzdem, Beyer vollzieht das übliche Ritual. Er greift Säcke heraus, stochert, sortiert und wirft den Rest zurück. "Da ist noch so viel Zeug drin", sagt er und seufzt. Dann gibt auch er auf, sie radeln zurück. Voll bepackt, schweigsam, müde. Auf dem Rückweg geht es bergab.

    Vor der Tür des Umweltbüros angekommen, laden sie die Tüten ab. Sie türmen Haufen an Obst, Gemüse, Gebäck und Katzenfutter auf den Bürgersteig. Sogar einen Tischgrill und einen Radiowecker haben sie mitgenommen. Ein süßlich-fauliger Geruch zieht aus den Tüten. "Was machen wir mit dem ganzen Zeug?", fragt Sarah. "Das sollten wir jetzt waschen", sagt Beyer. "Das kann Stunden dauern", sagt Sarah und stöhnt. Widerwillig schleppt sie Tüten in die Küche. "Nimm dir mit, was du brauchst", sagt er. Doch Sarah will nicht mehr. "Morgen vielleicht", sagt sie, dreht sich um, stolpert aus der Tür und fährt heim.

    Quelle: http://www.taz.de/index.php?id=s…Hash=0f5849a022

    *g*
    hab ihn ma schnell überflogen, ein paar witzige passagen sind dabei, ja..
    aber ich bin immernoch dafür das jeder selbst seine erfahrungen mit dem jeweiligen anderen geschlecht machen sollte :)
    auch wenn diejenigen an rückweisungen bekommen oder an bestimmten dingen scheitern, ist
    dennoch der versuch es wert gewesen diesen schritt zu tun.

    Zitat

    Leiden macht dumme Menschen böse und intelligente weise.
    -Werner Braun

    lG

    je öfters ich hier reinschaue desto mehr gefällt mir die seite :)
    immer wenn ich trost suche, guck ich hier rein, un mein lebensgeist erfüllt sich von neuem :)
    aber ich würde gerne das " Körperhaare wegrasiert" nochma ansprechen, als mann hat man(n) es
    ja nicht so nötig sich alles wegzurasieren, aber wenn ich ehrlich bin, finde ich frauen die sich nicht
    die beine (oä) nicht rasieren nicht so attraktiv als wenn sie es tun würden.
    es ist meine meinung (glaube ich ^^ ) u nd möchte höhren was ihr dazu sagt

    he umbra,
    du wirst im internet auf viele verschiedene aussagen stoßen wenn du dich mal richtig damit beschäftigst,
    natürlich gibt es dann auch mehrere parteien, zu einem entgültigen erbensiss wirst du eignetlich kaum kommen,
    da jede partei ihre argumente und gründe für ihre lebensweise hat.

    aber ich persönlich glaube das fleisch nicht für den menschlichen körper bestimmt ist,
    vor allem nicht in der heutigen form (sprich medikamente, tierkraftfutter, schlechte haltung etc selbst hier im forum gibt es eine menge schriftmaterialien, sehr interessant alles).
    tierisches eiweiß kann vom körper nicht gut, eignetlich kaum, abgebaut werden, es ist nur unnötiger ballast den der körper verwerten muss.
    ob man sportler ist hin oder her, die menge eiweiß die wir heutzutage zu uns nehmen ist so oder so viel zu viel für unseren körper.
    achwas schreib ich hier rum, benutz ma die suichfunktion, da wirste fündig :)

    Pegasus, der text ist gut, un das experiment wurde schon öfters in ähnlichen formen durchgeführt :)