hey,
die problematik schule, ritalin usw. nimmt immer mehr zu. meine freundin hat letztendlich die grundschule gewechselt, seitdem hat sich das verhalten ihres sohnes in der schule und in der klasse sehr verändert.
sie hat zwei verfahren für e-schule (sonderschule für erziehungsschwierige kinder) abgeschmettert, weil sie sich sehr bemüht hat und mit der gutachterin (heilpädagogin) hervorragend zusammengearbeitet hat.
oft ist die überforderung und mangelnde pädagogische ausbildung der lehrer mitverantwortlich für die aufmerksamkeitsdefizite der kids - nicht gleich aufschreien, die eltern tragen in der regel ihren teil dazu bei, dass es so ist wie es ist.
ich habe einige zeit imjugendamt gearbeitet und mir hat sehr imponiert, wie eine analphabetin, türkische mutter ritalin probiert hat bevor sie es ihrem sohn geben sollte, damit sie nachvollziehen kann was es bewirkt. sie hat das zeug umgehend entsorgt.
ritalin ist heute begehrte "ware" auf schulhöfen. ich kenne persönlich einige jungs die damit dealen.
ritalin hat eine immense selbstmordstatistik, wenn es dann abgesetzt wird.
gute alternative erfolge erzielte meine heilpraktikerin mit craniosacraltherapie. reduztierung von 3x1,5 tabs ritalin auf morgens eine halbe und das nur an schultagen (die eltern des jungen kommen mit ihm auch ohne medis klar - die lehrer leider nicht ganz).
in usa werden bereits listen geführt über menschen die ritalin zwangsweise nehmen müssen (es iwrd in den schulen verabreicht, als eltern hast du kaum mitspracherecht), diese menschen haben null chancen eine höhere berufliche position zu erreichen.
brisantes thema, sehr vielschichtig und kaum schwarz weiss zu betrachten. trotz allem bin ich definitiv ritalingegnerin.
aber es gibt auch riesen foren von adhs eltern und betroffenen, da sagste am besten nix gegen die medies, sonst wirste echt niedergebrüllt *G
LG
ein
sternenkind