Beiträge von xxxxx

    Wie lange noch müssen Generationen von Gymnasiasten und Studenten so ein Schrott eingehämmert kriegen und dafür die besten Noten und Karrierechancen bekommen??!!

    Wie lange noch sollen Verantwortliche für Bildung und Forschung der öffentlichen Hand, Bürger und Eltern zusehen, wie man einer Generation von Nachwuchsmathematikern und Nachwuchsphysikern nach der Anderen das Denken beraubt und zur geistigen Invalidität erzieht?

    So lange, bis du 1) den Umstand, dass du Physik- und Mathematiklaiin bist, änderst, und dann 2) dir ein Experiment überlegst, mit dem du die Theorie falsifizieren kannst und dann auch 3) durchführst.

    Oder jemand anders macht das.

    Ob es wirklich so ist, wissen wir ja noch gar nicht.
    Aber wir befinden hier uns gerade in einer Theorie und wollen gucken, ob die in sich konsistent ist.
    Und da habe ich Jocelyne nur widersprochen, dass nicht die Geschwindigkeit des Beobachters 0 sein muss, sondern dass die Geschwindigkeit des Beobachters nämlich gar keine Rolle spielt.

    Dein Einwand ist natürlich berechtigt, aber wir hier können sicherlich zu keinem Ergebnis hinsichtlich dessen kommen, weil wir eben (noch) nicht so genau messen können, um diese Theorie wirklich experimentell unzweifelbar zu verifizieren.

    Naja, so ein Musiksender ist eben auch kapitalistisch ausgerichtet, und deshalb sollte man schon ein gesundes Misstrauen haben.

    Wenn man gute Musik hören will, dann hört man doch sowieso nicht Radio (na gut, vielleicht noch der Sender Classic Radio), sondern nimmt z.B. lastfm und nimmt "ähnliche Komponisten wie" z.B. Chopin. :)

    Dann gibt es noch die neueren Bands, die nie im Radio oder im TV gespielt werden, die aber trotzdem gut sind und eine riesige Fangemeinde haben. Mein Beispiel wäre da Haggard

    Haggard - Eppur Si Muove: http://de.youtube.com/watch?v=Y2mPyoHFFWo
    Text: http://lyricwiki.org/Haggard:Eppur_Si_Muove
    (Was für eine Energie strahlen die aus? )


    Äh?? ?(
    1) Man hat die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles durch Messungen ermittelt: 300.000 km/s
    2) Albert Einstein hat die Relativgeschwindigkeit eines Lichtstrahles zu allen bewegten Beobachtern per Postulat festgesetzt: 300.000 km/s.


    "Der erste Beobachter bewegt sich mit 1,5*10^8m/s auf den Lichtstrahl zu"
    Das sagt überhaupt nichts aus. Per definitionem ist es völlig egal, wie er sich bewegt.
    Du brauchst ein anderes, (am besten als ruhend definiertes) System, um die Geschwindigkeit 1,5*10^8m/s überhaupt beschreiben zu können.
    Zum Beispiel auf dem Strand.

    Wenn Du postulierts, dass die Welle immer eine konstante Geschwindigkeit von 3*10^8 m/s zu allen Beobachtern hast, kannst Du nicht berechnen, dass

    "Der erste Beobachter bewegt sich mit 1,5*10^8m/s auf den Lichtstrahl zu"
    "Der zweite Beobachter bewegt sich mit 1,5*10^8m/s vom Lichtstrahl weg"

    Das ist ein Widerspruch.
    Von der Geschwindigkeit relativ zur Lichtquelle war und ist hier gar nicht die Rede.

    Welche Systeme würdest du denn wählen, wenn nicht Lichtquelle -> Beobachterstartpunkt = ruhend?

    Der Beobachter kann sich nicht an dem Lichtstrahl orientieren, weil, egal, wie er sich bewegt, er immer 3*10^8m für den Lichtstrahl misst.
    Du kannst die Geschwindigkeit nicht in Bezug auf etwas angeben, an dem man sich per Definitionem nicht orientieren kann.

    Es gibt nicht "mit 3 km/h von der Welle weg". Aber man kann sagen: Vom Strand = ruhend aus gesehen 3 km/h schneller als die Welle (Aber den Fall schließt die RT ja sowieso aus)


    Er wird es also wohl wissen, wie man dieses "später oder früher je nach deren Aufenthaltsort" auch für ein Lichtsignal berechnen kann, oder?

    Was hat dir denn an der Ausführung:

    Zitat

    Die Lichtquelle sendet den Lichtstrahl zu einem bestimmten Zeitpunkt aus, bei dem beide Beobachter 9*10^8m von der Lichtquelle entfernt sind.

    Der erste Beobachter bewegt sich mit 1,5*10^8m/s auf die Lichtquelle zu.
    Der Lichtstrahl trifft ihn nach 2 Sekunden 6*10^8m vom Startpunkt entfernt.

    Der zweite Beobachter bewegt sich mit 1,5*10^8m/s von der Lichtquelle weg.
    Der Lichtstrahl trifft ihn also nach rund 4 Sekunden rund 16*10^8m entfernt.

    Nicht gefallen? Beide Beobachter messen 3*10^8 m/s für das Licht, beide starten am gleichen Punkt, beide werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten in verschiedenen Entfernungen getroffen.

    Wenn es dir Spaß macht, kannst du die bei diesen Geschwindigkeiten doch schon relevanten relativistischen Effekte auch berücksichtigen. Habe ich nicht gemacht und wäre deshalb auch relativistisch gesehen nicht ganz korrekt. Da findest du die Formeln dafür: http://www.einsteins-erben.de/lorentztrafos.php?men=rel

    -Ein Lichtstrahl bewegt sich (relativ) zu jedem Beobachter mit der Geschwindigkeit c.
    -Beobachter A bewegt sich zu einem Beobachter B mit der Relativgeschwindigkeit v1.
    -Beobachter B bewegt sich zu einem Beobachter C mit der Relativgeschwindigkeit v2.
    -Zum Zeitpunkt tA=tB=tC=0 befinden sich alle Beobachter am Punkt xA=xB=xC=0.
    -Zum Zeitpunkt tA=tB=tC=0 sendet eine Quelle am Punkt xA1=xB1=xc1=X eine Lichtstrahl aus.
    Zu welchem Zeitpunkt erreicht der Lichtstrahl die Beobacher A, B, C in den jeweiligen Bezugssystemen???

    Wo liegt der Fehler? Bitte mal ernsthaft bleiben.

    Egal, wie ich mich bewege, für die Geschwindigkeit von Licht messe ich immer 3*10^8 m/s.
    Zwei sich relativ zueinander bewegende Beobachter messen beide 3*10^8 m/s für die Geschwindigkeit von einem Lichtstrahl.

    Wie sieht es aus?
    Einer bewegt sich auf den Lichtstrahl zu auf die Lichtquelle zu. Er misst 3*10^8 m/s für die auf ihn zukommende Welle.
    Einer bewegt sich vom Lichtstrahl weg von der Lichtquelle weg. Er misst 3*10^8 m/s für die auf ihn zukommende Welle.

    Stellen wir uns vor:
    Die Lichtquelle sendet den Lichtstrahl zu einem bestimmten Zeitpunkt aus, bei dem beide Beobachter 9*10^8m von der Lichtquelle entfernt sind.

    Der erste Beobachter bewegt sich mit 1,5*10^8m/s auf den Lichtstrahl zu auf die Lichtquelle zu.
    Nach 2 Sekunden hat der Lichtstrahl - so wie er ihn sieht - 6*10^8m zurückgelegt und er selbst 3*10^8m.
    Der Lichtstrahl trifft ihn also nach 2 Sekunden 6*10^8m vom Startpunkt entfernt.

    Der zweite Beobachter bewegt sich mit 1,5*10^8m/s vom Lichtstrahl weg von der Lichtquelle weg.
    Nach 4,x Sekunden (keine Lust, die Kommastellen auszurechnen) hat der Lichtstrahl - so wie er ihn sieht - fast 16*10^8m zurückgelegt und er selbst 6,x*10^8m, ist also 6,x*10^8m + 9*10^8m vom Startpunkt des Lichts entfernt.
    Der Lichtstrahl trifft ihn also nach rund 4 Sekunden rund 16*10^8m entfernt.


    Das war jetzt sehr klassisch bis auf die Annahme der invarianten Lichtgeschwindigkeit. Relativistische Rechnungen würden jetzt auch noch Zeitdilatationen und Längenkontraktionen einberechnen.

    War das soweit richtig?

    Eine Fortbewegungsgeschwindigkeit (Eigengeschwindigkeit) ist die Geschwindigkeit eines Objektes zwischen 2 Punkten A und B (hier der Strand). Das gilt also genauso für die Fortbewegungsgeschwindigkeit der Welle (70 km/h für Wasserwelle oder 300.000 km/s für Lichtwelle) als für die Fortbewegungsgeschwindigkeiten aller Beobachter (3 km/h, 4 km/h, 8 km/h, 10 km/h).


    Das Wort Eigengeschwindigkeit impliziert hier etwas, was aber nicht so ist...
    Stell dir vor, du bist in einem Flugzeug mit konstant 20km/h und siehst nur die Wasserwelle mit 70km/h, den Strand aber nicht.
    Du würdest jetzt denken, dass die Welle 50 km/h "Eigengeschwindigkeit" hat.


    Na ja, aber schon mal gut und beruhigend, dass sogar ein Kleinkind versteht, dass er vor einer Wasserwelle am Strand weglaufen muss, um nicht naß zu werden, und nicht einfach stehen bleiben. Also, dass er seine Relativgeschwindigkeit zur Welle unbedingt verändern muß. Und das versteht es sogar ohne Mathematik und ohne Lesen und Schreiben zu können, das ist das Schönste mit Kindern, oder? :)

    Lassen wir also unsere Mathe-Profs damit spielen und uns die Lösung berechnen, warum wir am Strand vor einer Wasserwelle weglaufen sollen, wenn wir nicht naß werden möchten.

    Also nochmal langsam. Du sagst erst "tun wir mal so, als gelte das, was für Licht gilt, auch für die Wasserwelle." Dann sagst du "Aber Wasserwellen verhalten sich gar nicht so."
    Richtig.


    Marichat wird oftmals gerne mit "Herrschaft der Frauen" übersetzt...es wurde(und wird) noch oft so gesehen, das früher die Frauen die Männer beherrscht und unterdrückt haben und das dieser Bemitleideswerte zustand doch nicht mehr eintreten möge...das ist eine Recht Fadenscheinige Erklärung, wo es doch heute andersrum ist...


    Meinst du vielleicht Matriarchat ?


    Poincaré habe ich nur in Verbindung mit der genauen Angabe der Formel E_gesamt=mc² erwähnt.
    Einsteinsche Formel dagegen lautet [size=24]E?mc²[/size] :thumbdown: :thumbdown:, wobei Relativisten diese Energie für reine kinetische Energie halten. :D
    mfg


    Tschuldigung, wenn ich jetzt mal doof dazwischen frage, aber wie und wendet man deine Formel denn an?
    Röntgenbremsstrahlung mit W = h*f entsteht ja aus beschleunigten Elektronen mit W = m c²
    Wie würde ich denn jetzt mit deiner Formel ansetzen? Würde ich die De Broglie Wellenlänge der Elektronen bestimmen und dann damit die Energie der Elektronen mit E = mc²/2 + h*f/2 berechnen?

    Wann wird diese seltsame "kontraintuitive" Welle die bewegten Beobachter erreichen: Zum gleichen Zeitpunkt? Am gleichen Ort? Zum gleichen Zeitpunkt und am gleichen Ort?

    Eine Skizze würde bestimmt Auskunft geben.

    Zitat

    Wie und mit welcher Formel die Relativisten die verschiedenen Lichtwegen und die verschiedenen Zeitpunkte der Ereignisse bei einer konstanten Relativgeschwindigkeit zwischen Wellen und bewegten Beobachtern berechnen wollen ist mir unbekannt und sie bleiben uns diese Erläuterung schuldig.


    Also ich habe die letzten paar Seiten viele Berechnungen gesehen. Wenn du eine nicht nachvollziehen kannst, frage doch am besten direkt nach.

    Nur, weil sie etwas später dran waren?
    Da waren die anderen eben etwas schneller und dadurch schon viel zu imba.
    Spiel mal das custum game "Risk" in Warcraft3, dann wirst du schnell merken, wovon ich rede.

    Am Anfang ist das Spiel relativ ausgeglichen. Aber sobald ein Spieler mal ein paar Länder erobert hat, hat er auch gleichzeitig mehr Gold und eine größere Armee als die Anderen. Mit einer größeren Armee kann er noch mehr erobern und wird dadurch noch stärker. Gegen so einen Gegner hat man nach einer bestimmten Zeit einfach keinerlei Chance mehr.

    In der Realität läuft das auch nicht so viel anders. Wer schon stark ist, gewinnt gegen die, die noch nicht so stark sind.
    Was du bezweifelst ist ziemlich irrelevant. Die haben alle überlebt, bevor "wir" gekommen sind und wenn "wir" sie nicht wirtschaftlich ausbeuten würden, könnten sie das garantiert immer noch.
    Kennst du den Film Die Freiheit der Wahl?