Uiuiui, was für ein Gesöff mischt Ihr da Euch zusammen, da kommt mir ja der Mageninhalt hoch!
Der alte Bayernherzog hat schon recht behalten, wie er das >Bayerische Reinheitsgebot< (im Herzogtum Bayern) zum Gesetz machte.
Damals schütteten die Bierpanscher doch alle möglichen und unmöglichen >Gewürze< wie Lauskraut, Apfel- und Birnschnitz, Hollerbeeren, Weidenblätter, Kalmuswurzeln, sogar Gifte wie Arsenik und Anderes zusammen.
Auch die Klöster mit ihrem >guten< Klosterbier waren nicht besser.
Das stieß natürlich dem Hezog, welcher ein großer Bierliebhaber, folglich auch ein guter Biertrinker war satt auf, deshalb erließ er das o. a. Reinheitsgebot für das Bayerische Land, was auch m. E. gut war, wurde doch das Bier von den unsauberen Zutaten gereinigt.
Gut, der Geschmack dürfte für heutige Zungen noch sehr gewöhnungsbedürftig sich dargestellt haben, kannten die alten Bayern doch keine Reinzuchthefen, vergoren wurde mit >wilden< Hefen, welche, wie wir wissen allenthalben in unserer Luft herumschwirren.
Damals waren die Biere zu allermeist >obergärig<, da diese >Naturhefen< zumeist eine leichtere Konsistenz hatten, die Vergärung auch bei >höheren< Temperaturen sich bewerkstelligte. Deshalb waren diese Biere auch wenig haltbar, mussten de facto baldigst weggetrunken werden, da sie sehr bald sauer wurden.
Irgendwann kam ein Brauergesselle drauf, dass eine spezielle Hefe etwas schwerer ist, sich auch eignet bei niedriger Temperatur zu arbeiten und das >untergärige< Bier war erfunden. Und dieser Bräugeselle (nicht Meister) erfand dann das Bier, welches heutzutage immer noch die Zunge, den Gaumen und das Herz der Bayern efreut.
Natürlich, die Lagerung war auch wichtig, sie wiederum wurde auch über einem biederen Brauergesellen erkannt, welcher nämlich ein paar Fässer irgendwo im Keller vergessen hatte, diese nach einem Vierteljahr wiederfand und das Lagerbier war erfunden.
Aber um die >Preißn< nicht gar zu sehr zu brüskieren muß man ihnen auch etwas Gutes zugestehen!
Die >Preißn< erkannten sehr schnell, dass das Bayerische Reinheitsgebot eine gute Sache ist und enige dortige Brauhäuser brauten auch hiernach.
Auch in Einbeck, und da machte ein Bräu ein regelrechtes Starkbier, welches bald auch in Bayerischen Landen bekannt wurde, das >Einpöckisch Bier<, welches später der Einfachheit halber Pöckbier, Pockbier und heutzutage Bockbier ganannt wurde.
Also, das >Bockbier< hat keinen Bayerischen Ursprung, aber trinken tu ich es trotzdem leidenschaftlich gern!
Sicherlich ist in der heutigen Zeit der unbeschränkten Mobilität nicht immer möglich, Deutsches Bier zu bekommen, doch gibt es aber auch im Ausland sehr gute Biere, welche nicht ausschließlich mit Gerstenmalz, wohl aber mit Reis hergestellt werden.
Hier ist zu bemerken, dass gerade im Reis (was der Bayernherzog aus verständlichen Gründen nicht wissen konnte) genau so wenig Fuselöle sind wie in der Gerste, also (bei höherem Konsum) wenig Schädelbrumm verursachen.
Hier denke ich an >Stella (Ägypten)<, >Efes(Türkei)< >Hürlimann(Schweiz)< und noch einige Andere.
Aber was hierzulande die >Hobbybrauer< alles in ihr >Bier< schhütten ist ekelerregend, es können diese >Rezepte< doch nur aus dem tiefsten primitiven Amibusch kommen.
nixfürungut
eltmann