Beiträge von Nubok

    Dass man Energieformen nur ineinander umwandeln kann (und nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen nur unter Erhöhung der Entropie), ist wohlbekannt. Den genannten Fehler betrachte ich daher als Schlamperei des Journalisten.

    Warum ich skeptisch bleibe, ist, dass Rossi durchaus im Auftreten Eigenschaften zeigt, wie sie zahlreiche (mittlerweile überführte) Betrüger ebenfalls zeigten: ein Riesen-Geheimnis um die interne Funktionsweise machen, nur eingeschränkte Überprüfungen durch unabhängige Experten, etc.

    Jemand im Internet hat es sehr gut auf den Punkt gebracht: wenn etwas dran wäre, so sollte er die Interna so schnell wie möglich über das Internet veröffentlichen, da er wegen Öl- und Energiemafia möglicherweise um sein Leben fürchten muss, wenn er das Geheimnis für sich behält.

    Quelle: http://www.wired.co.uk/news/archive/2011-10/29/rossi-success

    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/mel…er-1357670.html

    Die Erklärung des CCC: http://www.ccc.de/de/updates/2011/staatstrojaner
    Die (bislang - trotz Veröffentlichung - unvollständige) technische Analyse: http://www.ccc.de/system/uploads…er-report23.pdf

    Morgen wird die Sonntagsausgabe der FAZ ausführlich darüber berichten - kaufen könnte sich also lohnen.

    Es gibt ernsthafte Zweifel daran, dass überlichtschnelle Teilchen die Ursache waren:

    http://blogs.scientificamerican.com/degrees-of-fre…p-out-en-route/

    Ultra-Kurzzusammenfassung: wenn wirklich überlichtschnelle Neutrinos auftreten würden, könnte man wahrscheinlich eine Reihe von Phänomenen beobachten, die jedoch im OPERA-Experiment nicht auftraten. Allerdings weiß man weiterhin nicht, wie sich die Zeitunterschiede erklären lassen können.

    möh- ich hab dieses jahr die komplette ybbs entlang (wo alle bäume und sträucher abegrodet wurden damit französische fliegenfischergäste einen schönen blick zum fluss haben) 5 kilo sonnenblumenkerne ausgestreut in der hoffnung, dass nun überall sonnenblumen blühen mögen... leider ist keine einzige aufgegangen... :-(((

    Oder sie wurden ebenfalls (in einer zweiten Phase) gerodet? Dennoch: coole Sache :thumbup:

    Ich kenne die Serie. Die konkret verlinkte Folge habe ich mir soeben angesehen: die Reportage über "Die Super-Nanny" kann ich wirklich empfehlen - auch wenn ich ähnliches schon vermutet hatte, da bekannt ist, dass bei anderen Fernsehserien ähnliches üblich ist (ich werde keine Namen der Serien nennen, um derartigen Schund nicht noch aufzuwerten).

    Phasenverschobener

    Zitat

    Der Kardinalfehler ist, das er davon ausging das die Art und Weise wie wir die vorhandenen Ressourcen nutzen eine unabänderliche Konstante ist.

    Wenn man in der Zeit die Effizienz der Landwirtschaft analysiert, wird man für die letzten Jahrhunderte eine sehr gute Übereinstimmung mit exponentieller Entwicklung feststellen.

    Zur Zeit von Malthus war die Entwicklung etwas stagnierend, deswegen nahm er fehlerhafterweise ein lineares Verhalten an. Der Fehler bei Malthus war also, dass er nicht erkannte, dass die Produktivität der Nahrungsmittelproduktion ebenfalls im Mittel ebenso wie die Bevölkerung exponentiell wächst - zu seiner Zeit war der Fortschritt stagnierend, jedoch nahm später die Effizienz aufgrund von Fortschritten zu und konnte so mit dem Wachstum der Bevölkerung mithalten.

    In seiner Annahme, dass es eine unabänderliche Konstante (Linearitätsfaktor) ist, hatte er also durchaus recht - bloß er hatte die falsche Modellfamilie gewählt (lineare statt exponentielle Modelle - bzw. für mathematisch vorgebildete Menschen unter Verwendung moderner Notation: die Modellfamilie
    y' = C
    statt
    y' = C * y).

    Du magst Recht darin haben, dass vielfach ein Problem an anderer Stelle dahinter steckt. Dies ist jedoch die falsche Frage. Die Frage ist vielmehr: bei welchen der Probleme ist Bevölkerungsreduktion die humanste Lösung? Bzw. bei welchen gibt es eine einfachere und humanere Lösung?

    Phasenverschobener

    Durchaus gute Gegenargumente werden geäußert. Wenn man sich die relativ am Ende dargestellten Zahlen jedoch genauer anschaut, stellt man fest, dass die Zunahme der Größe des ökologischen Fingerabdrucks bei geringen und mittleren Einkommen (wegen des deutlich höheren Bevölkerungswachstums) deutlich stärker ausgeprägt ist, als bei denen mit hohen Einkommen.

    Leider werden nur relative Änderungen präsentiert - nicht jedoch wie die absoluten Zahlen aussehen (das wäre zur Beurteilung sehr wichtig!).

    Es ist in meinen Augen wenig hilfreich, das ganze als Konsumproblem herabzustufen. Ein Problem liegt darin, dass viele Länder, die heute zu den Schwellenländern gerechnet werden (insbesondere Indien) über sehr große Bevölkerungen verfügen, während die klassischen "1.-Welt-Länder" viel weniger Menschen versorgen müssen.

    Dass der westliche Lebensstil die Ressourcen übermäßig beansprucht und deswegen problematisch ist - klar. Warum das ganze bislang funktioniert hat, liegt darin, dass dies "relativ" wenige Menschen sind. Wenn die riesige Masse an Einwohnern von Schwellenländern dazukommt (die noch dazu deutlich stärker wächst), wird es deutlich kritischer werden.

    Wie ich schon schrieb: es ist sehr naiv anzunehmen, dass die Masse an Menschen bereit ist, ihren Lebensstandard zu senken. Ebenso dürfte die Masse an Einwohnern in den Schwellenländern nicht bereit sein, auf potentiellen Luxus zu verzichten.

    Ich bin gerade dabei, mir die Sendung anzuschauen. Allerdings grundsätzlich stimme ich der These zu, dass das Bevölkerungswachstum ein Problem darstellt. Und nein: ich bin kein Mitglied bei Illuminaten, Freimaurern, [Geheimorganisation der eigenen Wahl einsetzen].

    Siehe beispielsweise die vor kurzem durch die Nachrichten gegangene Hungersnot in Somalia. Dies zeigt doch, dass dort zu mehr Menschen leben, als stabil von den dort vorherrschenden natürlichen Ressourcen (Ackerland etc.) ernährt werden können - kaum kommt eine Dürre, wird daraus sofort eine Hungersnot.

    Ebenso wird durchaus das Szenario betrachtet, dass es in naher Zukunft Kriege um Wasser realistisch werden könnten.

    Immer mehr Bewohner von Schwellenländern wollen westlichen Lebensstandard annehmen. Da die Ressourcen beschränkt sind, führt dies - sobald die Grenze erreicht ist, zu Verteilungskonflikten. Aus diesen werden schnell Kriege (wenn der Verteilungskonflikt zwischen verschiedenen Staaten stattfindet) bzw. Bürgerkriege (wenn zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen). So etwas in Kauf zu nehmen, ist nach meinen ethischen Maßstäben nicht im Sinne eines humanistischen Weltbildes.

    Da es sehr gewagt ist, anzunehmen, dass die Masse der Bevölkerung bereit ist, den Lebensstandard massiv zu senken ("kaufen, kaufen, kaufen"), bleibt wohl nur die Lösung: weniger Bevölkerung.

    Die Frage ist: wie soll man dies erreichen? Es ist ethisch klar bestialisch, dies durch Mord in irgendeiner Hinsicht (wozu ich neben Genozid auch Kriege etc. zähle) zu erreichen. Also bleibt nur eine Lösung: die Geburtenrate muss massiv reduziert werden - den Rest (wie stark muss in welchem Zeitraum die Rate zurückgehen) erledigen mathematische Standardmodelle, wie sie zur Berechnung von Lebensversicherungen eingesetzt werden.

    Es wäre natürlich besonders wünschenswert, wenn die Menschen freiwillig die Geburtenrate stark reduzieren würden. Das wird wohl eher weniger passieren. Auf der anderen Seite sind Zwangsmethoden (Zwangssterilisation etc.) ethisch klar zu verwerfen. Es stellt sich daher die Frage: welche Methoden, die ethisch verhältnismäßig unbedenklich, aber dennoch wirkungsvoll sind, gibt es?

    Es ist beispielsweise erforscht, dass in Ländern, wo Frauen stärker emanzipiert sind, die Geburtenrate zurück geht (dies ist schon deshalb logisch, weil sie dann häufig mit Arbeiten beschäftigt sind - der dadurch bedingte höhere Lebensstandard (Stichwort DINKs) macht dies auch attraktiv).

    Zum Thema "Frühsexualisierung": vollkommen unabhängig von allen Moraldiskussionen sollte man lieber fragen: "cui bono"? Also wer hat warum ein ernsthaftes Interesse daran?

    Als potentielle Antwort auf diese Frage könnte man bringen: andere sexuelle Orientierungen, insbesondere Bi- und Homosexuelle.

    Wenn es jedoch wirklich um Toleranz gegenüber anderen sexuellen Orientierungen (was ich erst einmal nicht für falsch halte - auch wenn die Umsetzung misslungen sein mag) geht: warum fehlt dann Asexualität?

    Dies zeigt mir persönlich auf, dass die Antwort: "Vertreter anderer sexueller Orientierungen" vorschnell ist und wohl eher andere Interessen eine Rolle spielen. Aber welche?

    Desweiteren dieser Schwachfug mit den "Elektroautos" !!

    Elektroautos haben durchaus Vorteile:

    Autos mit Verbrennungsmotoren puffen nämlich auch andere Abgase aus, die nachweislich (im Sinne von experimentell überprüft) gesundheitsschädlich sind. Wenn wir Elektroautos mit aus regenerativen Energien erzeugtem Strom antreiben, fallen diese weg. Selbst wenn der Strom konventionell erzeugt wird, habe ich gelesen, dass sich großtechnisch viel einfacher Schadstoffe ausfiltern lassen als im kleinen Maßstab. Außerdem kann man hier deutlich besser die Anlagen in einem optimalen Drehzahlbereich laufen lassen - was im Verkehr schwierig umzusetzen ist.
    Selbst wenn sich an letzterem mittlerweile etwas geändert hat: (Verbrennungs-)Kraftwerke liegen meistens außerhalb, wo deutlich weniger Leute wohnen.
    Weiterhin sind Elektromotoren deutlich leiser als Otto- oder Dieselmotoren - die akustische Umweltbelastung sinkt.
    Außerdem haben Verbrennungsmotoren die unschöne Eigenschaft, dass die Effizienz stark von der Drehzahl abhängt (ungünstig im Verkehr) - Elektromotoren haben ein deutlich breiteres Spektrum.

    Die Hauptnachteile sind, dass mit bisheriger Technologie
    a) das Laden sehr lange dauert
    b) die Energiedichte der Akkus zu gering ist, als dass lange Strecken mit einer Akkuladung möglich sind

    Zu b) gibt es jedoch das Gegenargument (basierend auf empirischen Beobachtungen), dass > 90% aller Autofahrten eine Strecke von < 50 km haben.

    Auch in Erinnerung an das Thema "Chemtrails" (über dessen Existenz vs Nichtexistenz es bislang auf beiden Seiten gute Argumente gab), hier eine Nachricht von "heise online" bzw. "Technology Review" - ersteres ein Nachrichtenportal, welches für technische Themen ein ausgesprochen seriöses Image besitzt:

    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/mel…el-1344292.html (Hervorhebungen von mir):

    Zitat

    Im Kampf gegen den zunehmenden Treibhauseffekt scheinen der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Britische Forscher wollen über bis zu 20 Kilometer lange Schläuche, die an Heliumballons hängen, Aerosole in die Stratosphäre pumpen, [color=#012469]berichtet[/color] Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Die Schwebeteilchen sollen dort Strahlung absorbieren, um die Luftmassen darunter abzukühlen – daher der Name SPICE, der für "Stratospheric Particle Injection for Climate Engineering" steht. Ein Pilotversuch soll demnächst auf einer Militärbasis an der Ostküste von England stattfinden.

    [size=10][size=10]SPICE versucht so auf künstlichem Wege den Effekt nachzuahmen, den Ascheteilchen nach Vulkanausbrüchen haben. Laut einer Berechnung des britischen Wetterdienstes würden 10 Millionen Tonnen Sulfid-Teilchen jährlich genügen, um die Durchschnittstemperatur der Stratosphäre innerhalb weniger Jahre um 2 Grad Celsius abzukühlen. Eine Studie der Royal Society war 2009 zu dem Schluss gekommen, dass dieses Verfahren billiger und effektiver wäre als andere [color=#012469]Geoengineering-Methoden[/color], darunter das Düngen von Ozeanen durch Eisenspäne oder das Entfernen von CO2 aus der Luft.

    [/size][size=10]Im Prinzip könnten Aerosole auch mittels Flugzeugen oder Raketen in die Atmosphäre ausgebracht werden. "Mit Flugzeugen oder Raketen ist das aber 100- bis 1000-mal teurer als mit einem Schlauch und einem Ballon", sagt Hugh Hunt von der University of Cambridge, der am SPICE-Projekt beteiligt ist. "In 20 Kilometern Höhe hat ein Flugzeug eine Nutzlast von 1, 2 Tonnen. Man müsste also bis zu 10 Millionen Mal in die Stratosphäre fliegen und würde dabei rund 1 Prozent der jährlichen weltweiten Erdölproduktion verbrennen."

    [/size][size=10]David Keith, Ingenieur an der Harvard University, ist skeptisch. Die Kosten des Verfahrens seien angesichts der zu erwartenden Folgen des Klimawandels zwar nicht der entscheidende Punkt. "Deren Kosten liegen ungefähr bei 1 Billion Dollar pro Jahr", so Keith. Die Forschung müsse aber sicherstellen, dass der Eintrag von Schwefeldioxid in die Stratosphäre nicht nur effektiv, sondern mit minimalen Risiken verbunden sei. "SPICE wird das bislang plakativste Geoengineering-Projekt sein und die Öffentlichkeit polarisieren. Wissenschaftlich oder ingenieurstechnisch ist es aber nicht besonders interessant."[/size][/size]


    Hier der zugehörige Artikel auf Technology Review (Hervorhebungen von mir - dafür existierende Hervorhebungen beseitigt): http://www.heise.de/tr/artikel/Ein…re-1344288.html

    Ich gehe mal davon aus, dass ihr euch den Rest selbst zusammenreimen könnt:

    • ein für Seriosität bekanntes Nachrichtenportal für technische Themen (heise online) berichtet über eine neue Geoengineering-Methode
    • es werden dabei andere Geoengineering-Methoden erwähnt (woher ist bekannt, dass diese funktionieren? - es muss Feldversuche gegeben haben)
    • Hugh Hunt erähnt, dass man die Aerosole auch mittels Flugzeugen oder Raketen in die Atmosphäere bringen kann (wieder: woher ist das so genau bekannt? - auch hier muss es sicher Feldversuche gegeben haben: Chemtrails?)

    Ein sehr interessanter Artikel.

    Ich werde mit einem anderen Artikel ergänzen. Dieser wurde angesichts des Hintergrundes geschrieben, dass Google an der juristischen Fakultät der Humbold-Uni zu Berlin ein Institut für Internet- und Gesellschaftsforschung gegründet hat.

    Es bestand natürlich sofort der Vorwurf, dass Google Einfluss auf die Forschung nehmen wollen wird etc.

    Wie dieser Artikel aufzeigt, ist die ganze Lage etwas subtiler.

    http://philipbanse.de/wp/googles-ins…-armutszeugnis/

    Ich werde hier (der Übersichtlichkeit der Diskussion halber) nur die Absätze zitieren, die sich direkt mit diesem Thema "Einfluss der Wirtschaft auf die Forschung" beschäftigen; lest euch aber ruhig den ganzen Artikel durch - er ist wirklich interessant.

    Zitat

    Natürlich wird Google ihnen nicht vorschreiben, was sie zu erforschen oder zu unterschlagen haben; natürlich behaupten alle, sie seien unabhängig und würden ihre Arbeiten nicht von Google abnicken lassen. Das wäre ja auch noch schöner.

    Das Problem ist aber: Die Schere im Kopf fängt an zu schnippeln, lange bevor irgend jemand irgendwas verbieten könnte.

    Wenn ein Wissenschaftler Vollzeit und zu 100 Prozent von Google finanziert zu – sagen wir – Datenschutz forscht, dann wird er irgendwann vor der Frage stehen, wie er mit Googles Diensten umgeht. Natürlich ist Verschweigen keine Option. Die Gewichtung ist aber mindestens ebenso wichtig: Muss man die Buzz-Pleite heraus heben? Wie hoch hängt man die Datensammelei der Android-Telefone? Wie genau schaut man sich Google Plus an?

    Nie wird Google irgendwas unterdrücken wollen – das passiert von ganz alleine, weil sich die Forscher fragen werden, wie sehr sie den Geldstrom gefährden wollen, der sie komplett finanziert: Ist wirklich nötig, Google schon im Titel der Studie anzugreifen? Kritisieren, klar das machen wir, aber reicht´s nicht vielleicht auch im letzten Kapitel?

    Und das Fatale ist: Selbst, wenn es den Wissenschaftlern gelingt, sich so zu entscheiden, als wäre es nicht ihr Geldgeber, den sie anpinklen: Den Verdacht der Befangenheit werden sie nicht los.

    Schön recherchiert. In einem Punkt muss ich jedoch korrigieren/ergänzen (ich hatte Chemie-Leistungskurs, daher weiß ich das):

    "Tetraoxid" ist tatsächlich eine wissenschaftlich korrekte Bezeichnung (die allerdings im Umgangssprachgebrauch häufig (fehlerhafterweise) zu "Tetroxid" verkürzt wird).

    Allerdings ist "Samarium-Tetraoxid" trotzdem ziemlich relativ keine chemische Bezeichnung (korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liegen sollte).
    Warum? Wie man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Samarium lesen kann, gehört Samarium zu den Lanthanoiden. Wenn man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Lanthanoide weiter liest (oder sich noch an Chemie-Unterricht erinnert), sind Lanthanoide eine spezielle Klasse von Metallen.
    Nun muss man sich noch an die Nomenklatur-Regeln für Metalloxide vs. Nichtmetalloxide aus dem Chemie-Unterricht erinnern und feststellen, dass diese folgendermaßen aufgebaut sind:

    Metallname (Oxidationszustand in römischen Zahlen)-Oxid

    Wenn man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Samarium nochmal liest, so stellt man fest, dass dieses Oxidationszustände 2 und 3 hat. Also müssten die Oxide von Samarium "Samarium-(II)-Oxid" bzw. "Samarium-(III)-Oxid" heißen.

    Nun nehmen wir an, dass einfach nur eine fehlerhafte Benennung (Nomenklaturregel für Nichtmetalloxide statt Metalloxide angewandt) vorliegt.

    Dann hätte "Samarium-Tetraoxid" die Formel Sm O4.

    Dies hieße aber, dass Samarium den Oxidationszustand 4 besitzt. Aber laut http://de.wikipedia.org/wiki/Samarium besitzt Samarium nur die Oxidationszustände 2 und 3.

    Zu "Spinnoinium": hier könnte ein Wortspiel bezüglich des Spins (http://de.wikipedia.org/wiki/Spin) - eine quantenmechanische Größe, die eine bestimmte Rolle (die ich jetzt nicht im Detail erklären kann/will) beim Aufbau von chemischen Bindungen spielt

    Hier habe ich noch etwas dazu gefunden:


    *Hier gibt es den Facebook-Blocker:
    webgraph.com/resources/facebookblocker

    Auch von Mozilla gibt's ein Add-On:
    addons.mozilla.org/de/firefox/addon/facebook-blocker

    Ebenso wird sowas speziell von/für Chrome und Opera angeboten.

    Um ehrlich zu sein, verstehe ich nicht, warum immer mit so hoher Aggressivität auf Facebook eingehauen wird. Es gibt andere Anbieter, die viel aggressiver tracken. Unter Internetportale verfolgen User mit "Supercookies" und Internetportale verfolgen User mit "Supercookies" habe ich ein Links gegeben, wo man mehr über die technischen Hintergründe lesen kann.

    Kurz: bislang kann man wenig tun (die ganzen Plugins haben mehr die Wirkung: ein Loch dichten, tausend weitere bleiben bestehen). Ich bin dabei, an dieser Situation etwas zu ändern, aber ich kann schon heute sagen (abgesehen davon, dass es noch ein paar Jahre dauern wird): 100% dicht machen geht technisch nicht. Aber: wenn man es den Betreibern das Tracking hammerschwer und -nichtaussagend machen will, wird man den Komfort im Browser deutlich senken müssen (Caching nur in Ausnahmefällen, d. h. deutlich höhere Ladezeiten etc.).

    Jo
    Genau um die Geschichte geht es.

    Bist du dir da ganz sicher (also tatsächlich zahlreiche Anfragen mit ungünstigen Byte Ranges), dass dies wirklich als Angriffsvektor benutzt wurde (sagen wir es mal so: es gibt da in meinen Augen nämlich ein paar Dinge, die vermuten lassen, dass es nicht so ist)?

    Apache benutzt nämlich zum Skalieren das Modell 1 Thread/Connection. Da bekommt man einen Server erstaunlich mit erstaunlich wenigen gleichzeitigen Requests (DDoS) zu Fall - gerade wenn die Threads auch noch viel PHP-Code ausführen und auf die Datenbank zugreifen.

    Zumindest bei nginx (bei lighttpd müsste ich recherchieren, aber ich würde spontan vermuten, dass es genauso ist) weiß ich, dass es stattdessen Event-basiert (d. h. unter Linux epoll (http://linux.die.net/man/4/epoll), unter *BSD Kqueue (http://www.freebsd.org/cgi/man.cgi?query=kqueue&sektion=2 bzw. http://people.freebsd.org/~jlemon/papers/kqueue.pdf)) arbeitet. Das hat zur Konsequenz, dass sie - wenn viele Verbindungen aufgebaut werden (typisch für DDoS), erheblich weniger Ressourcen allokiert werden - also der Server nicht so schnell wegen Ressourcenmangel zusammenbricht (Ziel eines DDoS-Angriffs).

    Daher ist Apache prinzipbedingt sehr anfällig für DDoS-Angriffe (man kann (und sollte) in den Optionen ein paar Dinge ändern, um die Situation ein wenig zu entschärfen - aber das Grundprinzip bleibt).