Beiträge von Nubok

    Phasenverschobener schrieb:

    Zitat

    [color=black]
    Nubok
    Was bitte soll man denn noch tun? Mehr wie anbieten kann man es nicht...[/color] ?(

    Ich hatte in einem früheren Post geschrieben: "Ich konnte mich nicht hinreichend über GOM informieren, um mir ein hinreichend objektives Bild zu machen.". So wie ich es verstanden habe, stellt GOM einen Zusammenschluss von RT-Kritikern dar.

    Dass die Möglichkeit bestehen könnte, das MM-Experiment zu wiederholen, halte ich für absolut realistisch (mit neuen Ergebnissen rechne ich jedoch nicht ;) , denn das wäre schon erheblich früher einem Physiker aufgefallen ;) ). Wenn du derartige Kontakte hast, die das ermöglichen - volle Zustimmung. Als selbstverständlich würde ich das jedoch nicht ansehen - nicht jeder Laborleiter würde "einfach so jedem Spinner" die Möglichkeit dazu geben - davon bin ich überzeugt.

    Phasenverschobener schrieb:

    Zitat

    GOM wurden schon mehrfach widersprüche nachgewiesen, zeigt aber keinerlei Interesse Fehler zu korrigieren, im Gegenteil...

    Dazu kann ich mich nicht äußern. Wenn es stimmt, wäre das sehr kontraproduktiv...

    Phasenverschobener schrieb:

    Zitat

    [color=black]Wenn man aber Gesetzmäßigkeiten in der Natur suchen will, muss man genau anderstherum vorgehen. Man geht von den Prämissen (Messungen) aus und schließt dann die Schlussfolgerungen.[/color]

    Das stimmt dagegen nicht: wissenschaftliches Arbeiten sieht folgendermaßen aus:

    1. ich habe eine Theorie, die in einem Punkt vom anerkannten Standard abweicht
    2. um zu überprüfen, ob dies stimmt, führe ich ein Experiment durch
    3. wenn das Experiment das zeigt, was meine Theorie erwarten lässt, so liefert das eine Evidenz dafür, dass diese richtig ist; wenn dagegen sich im Experiment das Standardverhalten zeigt, so deutet dies stark darauf hin, dass meine Theorie nicht gut war.

    Natürlich macht man Messungen, um Daten zu bekommen, anhand derer man künftige noch zu entwickelnde Theorien bereits vorab prüfen kann, obgleich das nicht zum "eigentlichen wissenschaftlichen Arbeiten" gehört.

    Aber ich weiß, worauf du hinaus willst...

    Jocelyne Lopez

    ART und SRT stellen keinen Widerspruch zueinander dar, sondern vielmehr ist die SRT ein Spezialfall der ART in flacher Raumzeit. Die Lichtgeschwindigkeit ist aber in beiden Theorien konstant - nach meinem besten Physikwissen. Hier habe ich problemlos die Möglichkeit, falls nötig, Physiker zu fragen (dauert allerdings ein wenig).

    Der Äther, der bei der ART eingeführt wurde, hat nur historischerweise den Namen Äther - das was vorher in der Physik unter dem Namen Äther postuliert wurde, hat nichts mit dem Äther der ART zu tun.

    [font=Arial][size=10]Jocelyne Lopez[/size][/font]
    [font=Arial][size=10]
    Das ist eben der einmalige Verdienst der Forschungsgruppe G.O. Mueller, eine umfassende Dokumentation über alle Autoren und Ansätze zusammenzustellen, so ein Sammelwerk gab es weltweit bis jetzt noch nicht. Bis jetzt waren die Kritiker der Relativitätstheorie isoliert, zerstreut, nicht in die offiziellen Publikationen und Verlage aufgenommen, sie mussten meistens durch Selbstdruck ihre Arbeiten veröffentlichen und kannten sich meistens nicht mal untereinander Diese ungewöhnliche Situation legt z.B. G.O. Mueller kurz dar in seinem Buch: [/size][/font][color=#800080][font=Arial][size=10]G.O. Mueller: Die Existenz einer ungebrochenen Kritik-Tradition [/size][/font][/color]

    Dies empfinde ich auch als einen Schritt in die richtige Richtung und macht es zumindest ein klein wenig übersichtlicher sich mit den Kritikern auseinanderzusetzen (vorher war es mega-katastrophal, jetzt nur noch minder-katastrophal). Wie ich schon geschrieben habe: aus diesem Material eine ansatzweise geschlossene Theorie zu bauen, wäre in meinen Augen der zu gehende steinige Weg.

    P. S.: Für mich deutet sehr viel auf die (zumindest im begrenzten Bereich) Gültigkeit der RT hin, dennoch habe ich den Verdacht, dass gewisse physikalische Forschungen ganz anderer Richtungen geheimgehalten wurden, bei denen nur ganz wenige Physiker überhaupt eine Idee haben, wo sie zu suchen haben (wenn sie wüssten, wo sie zu suchen hätten, wären sie sofort in der Lage ein Experiment zu diesem Zweck zu ersinnen und die geheime Forschung wäre nicht mehr geheim).
    Desweiteren ist es kein Geheimnis, dass die Physik im Moment in einer gewissen Krise steckt - hier könnte ein "zurück zu den Wurzeln" vielleicht (wenn auch unwahrscheinlich) weiterhelfen.
    Hier möchte ich nicht ausschließen, dass bei der Beschäftigung mit dem Material der Kritik der RT solche Ergebnisse zum Vorschein kommen könnten. Das stellt auch den Grund dar, warum ich ein paar "Tipps" bezüglich ein paar Üblichkeiten in der akademischen Gesellschaft gebe.

    Jocelyne Lopez

    Ich konnte mich nicht hinreichend über GOM informieren, um mir ein hinreichend objektives Bild zu machen. Was allerdings deine Argumentationen bezüglich Relativitätstheorie in meinen Augen recht schwer nachvollziehbar macht, ist dass du eine große Menge an Quellen angibst. Diese beruhen jedoch - so scheint es mir - auf sehr verschiedenen Grundlagen. Dies macht es in meinen Augen praktisch unmöglich, sich damit wissenschaftlich auseinanderzusetzen, denn findet man einen Fehler in einem Text, wird einem sofort der nächste Text präsentiert und alles beginnt von vorn.

    Dass unter diesen Umständen kaum ein Physiker Lust darauf hat, sich dadurch ÜBERHAUPT mit diesen RT-kritischen Texten tiefgreifender auseinanderzusetzen, kann ich sogar verstehen.

    Es bleibt daher in meinen Augen kaum ein anderer Weg übrig, als die ganzen GOM-Texte zu einer wissenschaftlichen Theorie zusammenzuführen (auch wenn dies der Intention von GOM widerspricht), die

    Wenn dabei Widersprüche zwischen den Texten zutage treten: umso besser (für GOM): denn dann wisst ihr ja, womit ihr euch beschäftigen könnt; nämlich ersteinmal diese ausräumen :)

    Wenn ihr daraus eine fertige Alternativtheorie erstellt hat und diese nicht im großen und ganzen äquivalent zur RT ist, dann müsste sich auch ein Experiment finden lassen, welches eine Unterscheidung ermöglicht - wenn ihr soweit kommt, dann wird sich garantiert ein Physiker finden, welcher bereit ist, dieses durchzuführen :)

    Dies stellt keinen Widerspruch dazu dar, dass GOM weiterhin als eine Art Forum kritischer Wissenschaftler (nach Eigenauffassung) verstanden werden kann - lediglich müsste man zwischen Texten, welche innerhalb der "GOM-Theorie", die eine Vereinheitlichung der GOM-Texte darstellt, liegen und weiteren Texten, die jedoch noch nicht diesem Prozess unterworfen wurden, unterscheiden.

    Jocelyne Lopez

    Auch wenn ich kein Physiker bin: schließ dich doch mit ein paar Leuten zusammen, die mehr Ahnung von Physik haben und entwirf doch ein Lehrbuch zum Thema Relativitätstheorie, welches deinen Ansprüchen gerecht wird. Wenn es wissenschaftlich ein hohes Niveau hat, sind manche Professoren auch gerne bereit einen Blick hineinzuwerfen (so weit kenne ich die Universitätslandschaft und die Menschen hinter den Professoren-Titeln).

    OK, einen gemeinen habe ich auch:

    Ein Arzt stellt mitten in der Nacht fest, dass sein Keller unter Wasser steht. Sofort ruft er einen Klempner an. Dieser weigert sich allerdings, zu dieser späten Stunde noch zu kommen. Daraufhin wird der Arzt aufgebracht und erklärt, dass er auch mitten in der Nacht kommen muß, wenn er zu einem Notfall gerufen wird.
    Eine viertel Stunde später ist der Klempner da. Gemeinsam mit dem Arzt betritt er die Kellertreppe, die bereits zur Hälfte unter Wasser steht. Der Klempner öffnet seine Tasche, holt zwei Dichtungsringe heraus, wirft diese ins Wasser und sagt:
    "Wenn es bis morgen nicht besser ist, rufen Sie wieder an."

    Zum 1. Witz:
    Und der Jura-Student blickt den Professor mit Freude an und fragt: "Darf ich die gelben Seiten auch noch lernen"
    (alternativ gibt es diese Variante auch mit Pharmazie-Studenten)

    Zum 3. Witz:
    Physiker machen derartige Größenabschätzungen, während Ingenieure Taschenrechner benutzen.
    Der Mathematiker geht stattdessen auf sein Zimmer und kommt nach einem Jahr wieder und sagt freudestrahlend: "Es ist lösbar" und geht zurück. 5 Jahre später kommt er wieder, noch freudiger und ruft: "Die Lösung ist sogar eindeutig".

    Es stimmt, dass wenn man "einfach" halb so schnell spielt, sich die Frequenz halbiert.

    Aber jedes moderne Audio-Bearbeitungsprogramm bietet eine sogenannte Timescratching-Funktion an, welche (stark vereinfacht) als Ausgleich dazu die Frequenzen verdoppelt.

    Mit der Folge, dass das Stück langsamer, aber auf gleicher Tonhöhe bleibt.

    Dürfte trotzdem einen gewaltigen Unterschied machen, ob es das Orchester mit halber Geschwindigkeit gespielt hat oder ob eine "normale" Aufnahme mittels Timescratching nachbearbeitet wurde.

    Hallo,
    unter http://www.worth1000.com/contest.asp?co…splay=photoshop habe ich einen kleinen Wettbewerb gefunden, in dem es darum geht, innerhalb von 48 Stunden eine korrekt aussehende archäologische Anomalie als Bild zu erstellen (erlaubt ist insbesondere der Gebrauch von Bildbearbeitungprogrammen).

    Schaut euch selbst die Ergebnisse an.

    P. S.: Ja, ich hätte diesen Post auch in die Humor-Ecke stellen können, bin aber der Meinung, dass hier sehr schön aufgezeigt wird, wie einfach es ist, gefälschte Fotos herzustellen

    In Computergrafik mussten wir uns zumindest uns auch kurz mit Rot/Grünschwäche auseinandersetzen (Revanche einer Übungsleiterin, die bei 2 rotgrünschwachen Betreuern eine Diplomarbeit über Farbmetriken (wie bestimmt man ein Maß dafür, wie stark sich 2 Farben für das Auge unterscheiden) geschrieben hat).

    Von daher finde ich den Bericht hochinteressant zu lesen.

    Danke.

    Kolibri

    Bei genauerer Betrachtung sind die Argumente zumindest anzweifelbar:

    Zitat


    Gibt es weniger Menschen, können weniger verhungern (ohne die Prozentzahl ändern zu müssen, wäre die ZAHL kleiner).

    Aber was hätte man davon, wenn die ZAHL kleiner wird, solange nicht das Verhältnis sinkt? ;) Auch wenn ich das ganze ein wenig augenzwinkernd formuliere, ist es ernst gemeint.

    Zitat


    So ganz nebenbei würde die Arbeitslosigkeit in den Industrieländern sinken, womit man unwahrscheinliche Summen einsparen könnte...

    Die deutsche Bevölkerung sinkt. Fakt. Die Arbeitlosigkeit jedoch nicht (OK, im großen und ganzen nicht). Dies zeigt doch, wie schon beim Gegenargument zu dem vorherigen: die Verhältnisse werden im großen und ganzen gleich bleiben. Das heißt: durch Bevölkerungsreduktion sinkt auch das Geld für die Sozialsysteme und letzten Endes bleibt alles gleich.

    Allerdings bringt mich dieses Argument denn doch auf ein anderes interessantes: sinkt die Bevölkerung, so sinkt das Brutto-Inlandsprodukt. Das heißt, weniger Geld steht zur Verfügung, um die Staats.Schulden zurückzuzahlen. Die Großbankiers könnte dies freuen, wird doch somit immer mehr privatisiert. ;)

    Man hört immer wieder in allen möglichen Verschwörungstheorien, dass irgend eine geheime Clique (welche, ist von Theorie zu Theorie unterschiedlich) eine Bevölkerungsreduktion anstrebt. Dabei werden Verbindungen zu Emanzipation der Frau, AIDS, etc. hergestellt.

    Ob diese Theorien wahr oder falsch sind, soll hier nicht zur Debatte stehen. Vielmehr die Frage: wer sollte Interesse daran haben, dass die Weltbevölkerung schrumpft? Und vor allem: wozu?

    Gefunden unter http://www.heise.de/tp/foren/go.sh…forum_id=123777

    Ja, das ist alles in der Tat sch...e. Was ich machen würde: ersteinmal (!) durchhalten (man kann nur (!) mittelfristig, dann aber eine gewaltige Menge (!) dagegen tun), jedoch mich nach einer anderen Lehrstelle zu einem Beruf, bei dem ich wirklich sicher sein kann, dass er mir gefällt, mich sehr aktiv umschauen (inklusive Nutzung einer Menge Vitamin B: nur dann kommt man an die richtig interessanten Dinge heran). Ich kann dir nicht sagen, was interessant sein könnte - ich kenne dich ja nicht ;)

    Von Psychologen würde ich persönlich echt abraten (das löst keine Probleme, sondern schiebt sie bestenfalls auf).