Beiträge von Nubok

    Zitat von Lady Nada


    [color=#ff0000]Es geht logischer Weise keine Info verloren, man braucht nur schauen, wie man wieder herankommt an seine
    eigen Info - macht übrigens sehr viel Spass und ist unglaublich "bildend" bzw. es ist ja "nur" ein Erinnern...
    Liebe Grüsse Ines - wer hat Lust auf seine eigene Entdeckungsreise...:-)?[/color] :) ;) :huh: :S

    Lust sicherlich, aber ich weiß ehrlich nicht, wie das funktionieren soll...

    Zitat von felix737mino


    Ich kenne ihn persöhnlich und halte ihn für den größten Heuchler und Zyniker !

    Kannst und darfst du dazu weitere Details veröffentlichen? Hier wird es nämlich interessant...

    Es gibt sowohl weltliche, wie auch geistige Weltanschauungen.
    Beide können nicht wirklich bewiesen werden - sind sogenannte Theorien.

    [...]

    Dasss man (natur-)wissenschaftliche Theorien nicht beweisen kann, stimmt. Allerdings zeichnen sich naturwissenschaftliche Theorien durch den Aspekt der Falsifizierbarkeit aus, d. h. wenn sie falsch sind, so gibt es eine Möglichkeit diese durch ein geeignetes Experiment zu widerlegen. Dieser Aspekt fehlt deiner esoterischen Theorie.

    .
    Ich werde die Relativitätstheorie wiederlegen - überhaupt den ganzen wissenschaftlichen, aber auch den spirituellen("religiösen") Appart
    .

    Der Grundsatz dazu kann ferner schon aus folgendem Thread entnommen werden - je nach Auffassungsvermögen :

    Das Individuum, seine Melodie und die Melodiegruppen


    *gg* zdf.de/ZDFxt/module/einsteinrela/relativitaet.html - aber toll gemacht ;)

    Schön und gut, viel Spaß dabei ;) . Aber wenn du die RT widerlegen willst, dann solltest du dir überlegen

    1. was sagt die RT über ein Phänomen aus
    2. was sagt deine esoterische (nicht negativ gemeint) Privattheorie bezüglich dieses Phänomen aus (es muss natürlich etwas andere sein)
    3. Durchführung eines Experiments (dessen Ergebnis im Rahmen der Messgenauigkeit so ausfällt, wie es deine Privattheorie sagt)

    Niemand sagt, dass die vierte Dimension die Zeit sein muss. In vielen Modellen, die in der Wissenschaft verwendet werden, wird die vierte Dimension für die Zeit verwendet. Zumindest formal kann man aber weitere Raum- und auch weitere Zeitdimensionen aufschreiben.

    Nur: abgesehen von ein paar Modellen der theoretischen Physik kenne ich hierfür keine "praktisch relevante" Anwendung, daher wird eher selten eine derartige mathematische Modellierung vorgenommen.

    Theoretisch wären aber auch mehr Raumdimensionen oder sogar auch mehr Zeitdimensionen problemlos denkbar. Allerdings gibt es recht starke Einschränkungen in Bezug darauf, was die Gültigkeit der physikalische Gesetze in zusätzlichen Dimensionen anbelangt: so kann man beispielsweise mathematisch sauber zeigen, dass die Gleichungen, die in der Physik für die Ausbreitung von Schallwellen (Burgers-Gleichung (?)) gelten, unter der Annahme zusätzlicher physikalischer Raumdimensionen zu keinen stabilen Wellenfronten führen. Frag nicht nach Details - es hatte mir nur ein Professor, der auf einem ähnlichen Gebiet mathematische Forschung betreibt, erzählt.

    Somit kann man annehmen, dass falls es zusätzliche Raumdimensionen gibt UND man die Burgers-Gleichung zur Ausbreiung von Wellen auch in den weiteren Raumdimensionen als wahr betrachtet, ein Widerspruch entsteht. Also entweder gibt es zumindest auf der Größenskala auf denen sich die Phänomene der Burgers-Gleichung abspielen keine zusätzlichen Dimensionen. Oder die zusätzlichen Raum-Dimensionen haben ein gänzlich anderes Verhalten in Bezug auf Ausbreitung von Schallwellen als die drei Raumdimensionen, womit die Burgers-Gleichung nicht auf zusätzliche Dimensionen verallgemeinerbar ist.

    @all
    In Bezug auf Phasenverschobeners Beispiel
    Das ist es, was ich mit dem Absatz

    Zitat

    Dimension ist in der Mathematik ein eher abstraktes Konstrukt, welches man Vektorräumen (und ein paar anderen Strukturen, die hier aber weniger wichtig sind) zuordnet. Der Grund, warum man diesen Begriff gewählt hat, liegt im Wesentlichen darin begründet, dass für die Dinge, für welche man Vektorräume "ursprünglich" zur mathematischen Beschreibung verwendet hat, der Dimensionsbegriff eine halbwegs vernünftige Beschreibung dessen darstellt, was man "im Volksmund" unter Dimension versteht.

    Als jedoch die mathematische Forschung fortschritt, hat man Vektorräume auch zur Beschreibung von Phänomenen eingesetzt, für welche es "in der normalen Welt" kein vernünftig vorstellbares Analogon gibt - die mathematische Struktur ist jedoch exakt die selbe, weshalb man die ganzen Begriffe weiter verwendet.

    ausdrücken wollte.

    Ich ein Anhänger der Meinung, dass man derartige Beispiele nicht "unter Laien" sähen sollte, weil wenn man nicht über das Hintergrundwissen verfügt, wird man rein gar nichts verstehen (siehe Reaktionen auf Phasenverschobeners Post).

    Stattdessen sollte man sich zuerst über den theoretischen Hintergrund klar werden sollte und *dann* mit solchen "für die Anschauung ungewohnten" Beispielen konfrontiert werden sollte (es gibt hier auch andere Meinungen!!!)

    Da jedoch Phasenverschobener die Dose der Pandorra geöffnet hat, möchte ich trotzdem eine zumindest populärwissenschaftliche Erklärung abgeben, wie man auf solche Dinge kommt (wer hier mehr Ahnung hat, möge mir gewisse mathematische Unpräzisionen verzeihen):

    Erst einmal geht es um die Frage: inwieweit kann man in gewisser Art Objekte einer Menge durch erheblich weniger Elemente und ein paar Operationen erzeugen.

    Gleich mal ein Beispiel: wir haben die Menge {1} und die Operationen +, - gegeben.

    Damit können wir alle ganzen Zahlen erzeugen: Bsp: -4=-(1+1+1+1)

    (primitiv, ich weiß)

    Ebenso können wir jedoch auch, wenn wir die Menge {2,3} und die Operationen +, - gegeben haben, alle ganzen Zahlen erzeugen (etwas schwieriger, aber noch einfach).

    Beispiel: -4=-(3-2+3-2+3-2+3-2)

    Eine Menge M (mit zugehörigen Operationen) heißt Erzeugendensystem einer anderen Menge N (mit zugehörigen Operationen, wenn sich jedes Element von N mittels Elementen aus M darstellen lässt.

    Eine Frage, die besonders interessiert ist die: Ist die Größe eines Erzeugendensystems eindeutig bestimmt (in dem oberen Beispiel ist dies nicht der Fall: ich habe ein Erzeugendensystem der ganzen Zahlen der Größe 1 und eines der Größe 2 angegeben)? Und in welcher Art ist die Darstellung eines Elementes auf Basis von Elementen eines Erzeugendensystems (falls überhaupt) eindeutig?

    Überraschenderweise (???) ist die Antwort auf beide Fragen für die mathematische Struktur der Vektorräume bekannt.

    Hier zeigt sich, dass wenn ein Erzeugendensystem vorliegen hat, die Darstellung jedes Elements in gewisser Art auch eindeutig ist. Da die Vektorräume ursprünglich aus geometrischen Betrachtungen des "physikalischen" Raums heraus entwickelt wurden, hat sich für die Größe eines Erzeugendensystems eines Vektorraums der Begriff "Dimension" herausgebildet.

    Ein Beispiel:

    bei einer durch den Nullpunkt gehenden Fläche reicht ein Vektor nicht aus, um alle Punkte mittels der Vektorraumverknüpfungen zu beschreiben
    (mit einem Vektor kann man bestenfalls eine Linie beschreiben; wenn es der Nullvektor ist, sogar nur den Nullpunkt). Daher braucht man man einen zweiten Vektor dazu. Damit lassen sich mittels der Vekorraumverknüpfungen alle Punkte der Fläche "im wesentlichen" eindeutig beschreiben ("im wesentlichen" bezieht sich darauf, dass man aus e_1+e_1 auch 2*e_1 schreiben kann - nur dass niemand den Eindruck hat, ich würde irgendetwas verschweigen wollen). Daher hat eine durch den Nullpunkt gehende Fläche die Dimension 2 (analog kann man dies auch für beliebige Flächen machen - hier ist die mathematische Struktur jedoch komplizierter).

    Wie ich jedoch hoffentlich klar gemacht habe, ist der Begriff der Dimension ein sehr allgemeiner Begriff. Wenn man Vektorräume zur Darstellung der 3- oder 4- (je nachdem, ob man Zeitachse dazu nimmt oder nicht) -dimensionalen Realität verwendet, stimmt dieser mit den Alltagsgewohnheiten überein. Nichtsdestotrotz kann man mittels des mathematischen Dimensionsbegriffs auch viel allgemeineren Objekten eine Dimension zuordnen (wofür es auch sehr wichtige Anwendungen gibt - darauf möchte ich jedoch vorerst nicht eingehen, sonst schreibe ich endlos viele zu Tode langweilende Seiten ;) ).

    EDIT: Letzter Absatz gelöscht, stattdessen folgenden eingefügt:

    Da sich der Dimensionsbegriff in der Mathematik als ein derartiges Erfolgsmodell erwies, geht man schon seit langem dazu über, ihn von Vektorräumen auf andere "ähnliche" Konstrukte auszudehnen. Manchmal muss man ein wenig dazu den Begriff verallgemeinern - aber es geht vielfach überraschend gut.

    maky

    In der Mathematik ist es nichts Ungewöhnliches, mit unendlichdimensionalen Räumen zu rechnen (Bsp: http://de.wikipedia.org/wiki/Hilbert-Raum oder http://de.wikipedia.org/wiki/Banach-Raum oder ein bißchen verrückter: http://de.wikipedia.org/wiki/Distribution_(Mathematik) - jeder Mathematiker kann dir dazu mehr erzählen; auch ich könnte es). Ich gebe es zu, dass ein Einstieg in diese sehr spannende Thematik nicht ganz einfach ist (auch die hier angegebenen Wikipedia-Artikel halte ich für Laien nicht einfach verständlich).

    Jedoch gehe ich sehr stark davon aus, dass das, was du bezüglich Vaikuntha als unendlichdimensional beschreibst, wahrscheinlich nichts mit dem Dimensionsbegriff aus der Mathematik zu tun hat.

    Vielleicht noch als Erklärung:

    Dimension ist in der Mathematik ein eher abstraktes Konstrukt, welches man Vektorräumen (und ein paar anderen Strukturen, die hier aber weniger wichtig sind) zuordnet. Der Grund, warum man diesen Begriff gewählt hat, liegt im Wesentlichen darin begründet, dass für die Dinge, für welche man Vektorräume "ursprünglich" zur mathematischen Beschreibung verwendet hat, der Dimensionsbegriff eine halbwegs vernünftige Beschreibung dessen darstellt, was man "im Volksmund" unter Dimension versteht.

    Als jedoch die mathematische Forschung fortschritt, hat man Vektorräume auch zur Beschreibung von Phänomenen eingesetzt, für welche es "in der normalen Welt" kein vernünftig vorstellbares Analogon gibt - die mathematische Struktur ist jedoch exakt die selbe, weshalb man die ganzen Begriffe weiter verwendet.

    Wie gesagt: es ist ein durchaus spannendes mathematisches Thema - aber Erkenntnisgewinn bezüglich Vaikuntha wird es dir vermutlich nicht bringen.

    Das ich mit den Plänen von Herrn Schäuble nicht einverstanden bin, ändert bei mir nichts daran, dass ich genausowenig mit der EU einverstanden bin. Und es ist ja kein Geheimnis, dass sich der Innenminister bezüglich der Überwachung von Telefonie und Internet auf eine EU-Richtlinie beruft (um nur ein Beispiel zu liefern).

    Ich bin mit der deutschen Innenpolitik nicht einverstanden. Genauso wenig aber auch mit der EU-Politik.

    Unter

    http://de.youtube.com/profile_videos…oteZorra&page=2
    http://de.youtube.com/profile_videos…oteZorra&page=1

    findet ihr 10 Videos (durchnummeriert von EU Verfassung #1 bis EU Verfassung #10) von einem Vortrag von einem Prof. Schachtschneider, welche sehr schön dokumentieren, worum es in der EU-Verfassung wirklich geht. Unbedingt komplett (!) anschauen, wenn ihr gute 1,5 Stunden Zeit habt und pro Lissabon-Vetrag seid.

    Besonders Teil 10, wo es um Todesstrafe geht, fand ich sehr aufrüttelnd.

    Hallo,
    ich bin eben über folgenden Artikel gestolpert:
    http://www.mondovista.com/unified.field.html

    Vorab: wie man am Ende des Artikels lesen kann, handelt es sich bei dem Autor Prof. A. Zielinski um einen Professor und aktives Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften. Daher sollte man in meinen Augen diesen Text nicht in eine Reihe mit Relativitätstheorie-Kritikern stellen, die die RT nicht wirklich verstanden haben oder denen es an mathematischem Methodenwissen fehlt.

    In diesem Text vertritt der Autor die These, dass bei der Auswertung des Michelson-Morley-Experiment ein fundamentaler Denkfehler begangen wurde: dass der Aether gleichmäßig und bezüglich des Raums in Ruhe ist.

    Wenn das Inferometer senkrecht zur Erdoberfläche gehalten worden wäre, so würde man eine Bewegung in Richtung Erdmittelpunkt messen - ein Phänomen, welches der Autor "Charan-Effekt" getauft hat.

    Im Laufe des Artikels werden andere mögliche Erklärungen für bestimmte physikalische Phänomene auf Basis des Charan-Effektes entwickelt und daraus - populärwissenschaftlich - eine Theorie entwickelt.

    Darum soll es jedoch weniger gehen. Wichtiger ist mir die Tatsache: weiß jemand im Forum, der von Physik näher Ahnung hat (idealerweise in der Forschung aktiv ist), ob ein derartiges Experiment, wie es der Autor beschreibt, durchgeführt wurde? Wenn ja: mit welchen Ergebnissen? Und ist an diesem Artikel wissenschaftlich etwas dran oder nicht? (ich gebe es offen zu, zu wenig von Physik Ahnung zu haben, um dies entscheiden zu können).

    @ Gerhard Kemme

    Die Verknüpfung ist in jedem Fall die Hintereinanderausführung der einzelnen LT. Was eine einzelne LT ist, das werden dir besser die Leute hier im Forum definieren, die mehr Ahnung von Physik haben als ich (nicht, dass ich dazu nicht in der Lage wäre, allerdings gehe ich davon aus, dass die Variante, welche ich aufschreiben würde, für physikalische Zwecke ein wenig "unvorteilhaft" ist - weil ich von Physik deutlich weniger Ahnung habe als von Mathematik).

    EDIT: ich sehe relativist hat parallel zu mir die Elemente der Lorentzgruppe definiert. Im Gegensatz zu mir hat er es über den "Umweg" (Physiker würden sagen "Abkürzung" ;) ) der 4-dimensionalen linearen Gruppe gemacht. Macht aber nichts: einfach im Kopf behalten, dass die Matrizenmultiplikation nichts anderes ist als die Hintereinanderausführung der Vektorraum-Automorphismen. :)


    Du unterscheidest hier meiner Meinung nach nicht klar genug zwischen einer Gruppe und einer Darstellung dieser Gruppe. Sobald du von der Wirkung einer Gruppe G auf eine Menge M sprichst, wählst du implizit eine Darstellung der Gruppe. Die (Links-)Wirkung L ist ein Homomorphismus: G -> Perm(M) : G ni g -> L_g. Das bedeutet (wie du auch selber völlig richtig schreibst):
    Für alle g,h in G gilt, dass L_g(x)*L_h(x) = L_(gh)(x) für alle x in M. Betrachtet man nun L: G -> Perm(M) : G ni g -> L_g = id_M, so stellt man fest, dass dieses L die Bedingung erfüllt. Nun gilt allerdings L_g(x) = id_M(x) = x und damit O_x={x} für alle x in M (O_x ist der Orbit von x). Damit ist die Wirkung nicht transitiv. (Was nun allerdings nicht bedeutet, dass G keine Gruppe ist...)


    Wenn du die Wirkung von G auf sich selbst mit L_g(h) = g*h definiert, dann gilt O_g = G (der Orbit von jedem Element ist die gesamte Gruppe), da für alle g, h in G h=h*g^-1*g und h*g^-1 in G ist. Ergo ist diese Wirkung transitiv.

    OK, ich habe mich ein bißchen missverständlich ausgedrückt. Mea culpa :) (das mit Gruppen, Darstellungen, Charakteren etc. ist mir durchaus bekannt, was du natürlich nicht wissen kannst). Da allerdings GOM auch nicht immer mathematisch präzise ist, wie du sicher einsiehst, war mein einziges Ziel ein wenig auseinanderzudröseln, was GOM vielleicht mit Transitivität gemeint haben könnte - mehr nicht (wer Grundlagenvorlesung Algebra gehört hat, kann das, was ich schlampig hingeschludert habe in mathematisch präzise Form fassen und die anderen interessiert es sowieso nicht).

    P. S.: Klugscheißer-Spruch zur Darstellungen von Gruppen: Die meisten Lehrbücher verstehen unter einer Darstellung einer Gruppe ein einen Gruppen-Homomorphismus \rho: G-> GL(V) und bezeichnen das, was du aufgeschrieben hast als "Permutationsdarstellung von G". ;)

    Das alles ist mathematisch durchaus korrekt (auch wenn Algebraiker hier lästern würden, dass man in der Definition einer Gruppe auch mit schwächeren Eigenschaften bezüglich neutralem und inversem Element auskommt ;) ).

    Allerdings ein Fehler hat sich bezüglich der Transitivität eingeschlichen: mit dem Argument "Zwei derartige Transformationen können nicht durch eine ersetzt werden, weil sie nicht transitiv und nicht kommutativ sind; die Problematik verschärft sich bei nicht-parallelen Geschwindigkeiten." ist mathematisch auch in meinen Augen ein ziemlicher Müll, aber der Begriff "Transitivität" kommt jedoch in einem gruppentheoretischen Kontext durchaus vor - und zwar mit einer anderen Bedeutung als bei Relationen; von daher hast du nicht recht mit dem Argument, dass Transitivität nichts mit den Gruppenaxiomen zu tun hat:

    Sei G eine Gruppe und M eine Menge, sowie t: G x M -> M definiert mit folgenden Eigenschaften:
    (i) g*t(h, m)=t(g*h, m) für alle g, h aus G und m aus M
    (ii) t(1_G, m)=m für alle m aus M
    Dann sagen wir: "G operiert durch t auf M von links" (analog kann man auch eine Operation von rechts definieren). M kann hier durchaus auch die Gruppe G sein (dann sagen wir: "G operiert durch t auf sich selbst").

    Wenn für alle m, n aus M gilt, dass es ein Gruppenelement g gibt, so dass t(g, m)=n ist, so sagen wir: "G operiert auf M transitiv" (wenn ich den Begriff der G-Bahn einführen würde, könnte man dies auch kürzer formulieren, aber das führt weit vom Thema weg).

    Ich könnte mir vorstellen, dass hier gemeint sein könnte (freie Interpretation meinerseits!!!), dass die Gruppe der Lorentztransformationen bezüglich der Hintereinanderausführung, wenn man sie auf sich selber von links mittels t(g, h)=g*h operieren lässt, diese Operationen laut GOM angeblich nicht transitiv ist, was in der Tat einen Widerspruch zu den Gruppeneigenschaften erzeugen würde.

    Ist natürlich mathematischer Blödsinn, da wir nachrechnen können, dass die Lorentztransformationen bezüglich der Hintereinanderausführung eine Gruppe bilden.

    Dennoch stellt es in meinen Augen eine plausible Erklärung des Textes dar.

    [font=Arial][size=10]Und "klein" ist auch nicht 0, einverstanden? Auch 0,0000000000000000001 ist nicht 0.
    Dabei braucht Einstein grundsätzlich für seine Theorie eine glatte 0, eine mathematische 0. Und keine Näherung. Und keine Meßtoleranz. Sonst wäre seine Theorie zu verwerfen, das sagte er selbst. Das ist ein Grundsatz seines Postulats.
    [/size][/font]

    Auch wenn ich ganz ehrlich keine Lust habe, mich mit diesem Argument auseinanderzusetzen, weil es so primitiv ist: die Messgenauigkeit mit der Messgeräte hergestellt werden können, ist nur endlich. Von daher kann man nur sagen: die Messgröße ist blablabla groß mit einem Messfehler von +-Epsilon. Wenn wir daher einen Wert gemessen haben, welcher innerhalb der Messtoleranz 0 ist (wie in deinem Beispiel), so wissen wir nur, dass innerhalb der Messgenauigkeit die entsprechende Theorie gültig ist. Es ist weiterhin durchaus denkbar, dass eine andere Theorie gilt, die man jedoch mangels Hochpräzissions-Messinstrumenten bisher nicht nachweisen konnte. Jedoch wird die Ingenieurkunst zum Erstellen von Messaparaturen auch immer besser - von daher wird der Spielraum immer geringer.

    Aber es ist durchaus denkbar, dass bei hinreichend genauer Messung sich irgendeine RT sich plötzlich als falsch erweist. Dies streitet auch die Physik nicht ab - ganz im Gegenteil: nach meinem allerbesten Wissen hofft sie geradezu darauf...

    Du solltest wirklich mal wirklich recherchieren, wie viel "Messgenauigkeitsspielraum" Alternativen zur RT überhaupt noch besitzen...

    Wenn dir das, was ich hier schreibe, nicht passt, solltest du dich besser nicht mit einer Widerlegung der Relativitätstheorie beschäftigen (da auch für die Newton-Gleichungen, von welchen die RT in gewisser Art einer Verallgemeinerung darstellt, die selben wissenschaftlichen Kriterien gelten), sondern lieber gleich ein Buch darüber schreiben, warum es deiner Meinung nach die ganze Physik sowieso für den Kanal ist. Hätte den Vorteil, dass es besser in den Zeitgeist passt (von daher höhere Bestseller-Chancen).

    Ein weiteres Buch ist "Java ist auch eine Insel": http://www.galileocomputing.de/openbook/javainsel7/

    Es sind da ein paar Themen drin, die im Handbuch der Java-Programmierung nicht drin sind. Ansonsten kann ich wenig dazu sagen, weiß aber, dass es bei vielen Internet-Surfern beliebt ist.

    EDIT: mein Eindruck ist, dass "Handbuch der Java-Programmierung" strukturierter ist, dafür werden nicht ganz so viele Themen behandelt, diese aber dafür ausführlicher

    Phasenverschobener

    Ich hoffte es wäre klar geworden, dass ich mit diesen Verschwörungen die Theorien über die prinzipielle Funktionsweise von Flugscheiben, die wohl eher im verschwörungstheoretischen Sektor, denn im Mainstream oder gar wissenschaftlichen Bereich ;) anzusiedeln sind, gemeint sind. Habe ich mich wohl getäuscht :(

    Zitat

    [list type=decimal][*]Er hat das Experiment selbst reproduziert, es gibt keinen Effekt. Glatter Widerspruch zur Antigravitationsverschwörung[*]Er behauptet einen das exakte Gegenteil gemessen zu haben, bei einem Ähnlichen Aufbau[/list]

    Zumindest Punkt 1 stimme ich nicht zu: vielleicht hatte er beim Aufbau (unbewusst) irgendetwas anders aufgebaut - einfach weil das ganze derart neu ist und man einige Einflussfaktoren noch nicht kennt, kann so etwas schnell passieren. Es ist ein Indiz gegen die Gültigkeit - mehr nicht.

    Zu Punkt 2 kann ich mich - fürchte ich - nicht hinreichend äußern, außer dass es ein Indiz dafür darstellt, dass noch einiges zu forschen ist, sowie potentiell, wenn man die Ursache kennt, man die Wirkung vielleicht in die entgegengesetzte Richtung umkehren kann.