Beiträge von Nubok

    siv, daß ich das Gefühl hatte, meine Trommelfelle würden vibrieren. Ich bin dann vor die Tür und habe vor mich hingesummt und gebrummt, damit ich den Ton in den Ohren nicht hören musste. Es hörte dann schlagartig auf. Zufällig hörte ich etwas später im Radio vom Beben.

    Das kommt auch oft vor. Wobei es dann eher kleinere Ereignisse sind. Es bebt und vulkanausbrucht ja permanent auf dieser Erde. Ich höre bzw. spüre nicht alles und es ist sowieso kein verläßliches Instrument. Es gibt für mich keine Anhaltspunkte wann ich was merke und wann nicht. Früher wenn ich diesen Brummton hörte dachte ich nur, daß ich überarbeitet sei, bis ich dann vor Jahren mal im Netz von anderen Betroffenen las. Das Brummen vor dem Beben Japan war über Wochen zu spüren. Tags (wenn es mal etwas ruhiger wurde) wie Nachts. Das ist eigentlich niemandem zu empfehlen, weil nervtötend. Es ist wirklich so als würde irgendwo permanent eine Baumaschine oder ein Auto mit getuntem Auspuff laufen. Das geht an die Substanz.
    Ich kann an diesen Tagen nur mit Geräuschen (Musik die den Ton übertüncht) schlafen. Am Tag des Bebens konnte ich die Nacht vorher dann sehr gut schlafen, weil das Brummen weg war. Es trat dann immer mal sporadisch auf, wobei dann eben keinem speziellen Ereignis zuzuordnen. Der Ton, den ich letzte Woche erwähnte höre ich auch nicht mehr, er war zwar intensiv jedoch kurz, kann von mir ebenfalls nirgends zugeordnet werden. Wenn sich jemand ernsthaft mit diesem Phänomen auseinandersetzen wollen würde, stünde ich gerne zur Verfügung. Alles andere ist doch mehr spekulativ und kann so oder so ausgelegt werden. Ich kann nunmal nur meine persönlichen Beobachtungen und Wahrnehmungen weitergeben.

    Wie ich schon oben erwähnte: diese Aussage ist unter wissenschaftlicher Hinsicht (Gibt es Zusammenhang Brumnmton <-> Katastrophen?) deutlich interessanter.


    Bemerkenswert finde ich auch, dass du ein typisches Verhalten (Geräusch mit Musik übertönen) zeigst, welches laut meinen Informationen auch viele Tinnitus-Opfer zur Selbsthilfe ergreifen.

    Hast du es im Falle des Brummtons mal mit einem Entspannungsverfahren (z. B. Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxion) versucht? Manchen Menschen soll dies bei manchen Symptomen, die ursprünglich durch Stress/Überlastung"getriggert" wurden, schon geholfen haben.

    da ich kein be-für-worter von schwarzen löchern, gekrümmten räumen und gestauchten zeiten bin, beschränke ich mich bei meinen aussagen auf den sichtbaren, fassbaren und mittels beobachtungen ab-gesicherten Bereich bis hin zum mikroskopisch kleinen; das genügt mir, denn bis dort hin liegen mehrere-tausendfach gesicherte Erkenntnisse vor, welche keinen Raum für "zweifel" und "zweifler" lassen. Hier spreche und bleiben wir bei den FAKTEN. und Fakt ist was IST; weil es SO IST.

    Theoretische Atom-Modelle überlasse ich der Phantasie wissenschaftlicher Spekulationen, welche als wissenschaftliche theorie in entsprechenden Publikationen dann zu lesen sind. Ich hab kein Problem mit den Schlussfolgerungen von Nils und Albert; denn im sichtbaren, wie im mikroskopischen bereich sind getroffene Annahmen meist zu 100% bestätigt worden; im makroskopischen bereich bereich werden abweichung(en) von der Regel dann als "Annomalien" bezeichnet. Dies ist für die übrigens sehr praktisch, denn dann braucht man (der wissenschaftler) nicht zu erklären, warum die erklärung nicht stimmt.

    Informiere dich mal über das Thema EPR-Paradoxon (http://de.wikipedia.org/wiki/EPR-Effekt), warum man das nicht so einfach als Anomalien abtun kann.

    Wenn dich das nicht überzeugt: die Verfahren, welche zur Herstellung von Computerchips verwendet werden (und auch die Funktionsweise der Computerchips selbst), hängen sehr davon ab, dass sich Teilchen im mikroskopischen Maßstab nach den anerkannten Gesetzen der Quantenphysik verhalten. Dass ein Computer bei dir im Zimmer steht und funktioniert, zeigt doch ziemlich eindeutig, dass die Wissenschaft richtig liegt.

    Dass es sich um Diamagnetismus (mir ist der Fachbegriff nicht eingefallen) handelt, stimmt. Aber warum sollte das nichts mit Magnetismus zu tun haben? Ich verweise auf http://de.wikipedia.org/wiki/Diamagnetismus

    Zitat

    Diamagnetismus ist eine der Ausprägungsformen des Magnetismus in Materie

    Und wenn man bei diesem verlinkten Artikel (http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetism…estk.C3.B6rpern) weiterschaut, so findet man fünf verschiedene Typen von Magnetismus, von denen Diamagnetismus einer ist.

    Die sogenannten Biophotonen sind anscheinend wissenschaftlich nachweisbar - muss ich wohl anerkennen.

    Das "Problem", was ich persönlich damit habe, ist, dass die man nach dieser wohl wissenschaftlich sauberen Entdeckung nicht fortfährt, mit analogen Methoden weiterzuarbeiten (also weiter mit der gebotenen wissenschaftlichen Sauberkeit weitere Phänomene nachzuweisen, die es angeblich nicht geben kann - langsam, sauber und Schritt für Schritt).

    Stattdessen wird diese Entdeckung von Autoren aufgegriffen, die diese schöne Entdeckung mit ungesicherten oder widerlegten Theorien in Büchern verwursten. Dadurch wird doch die ganze Entdeckung und die Szene drumherum in Misskredit gebracht und es Kritikern einfach gemacht, Ansatzpunkte für Kritiken zu finden.

    HmR

    Dass der Mond eine spiralförmige Bahn zieht, ist der Wissenschaft wohlbekannt (und folgt aus dem Newtonschen Gravitationsgesetz). Das mit der elliptischen Bahn um die Erde ist in Bezug auf ein Bezugssystem gemeint, bei dem die Erde unbewegt ist (da wir mittels Galilei-Transformation dies in andere Bezugssysteme umrechnen können, ist dies zulässig).

    Wenn wir mittels Galilei-Transformation dies auf das Bezugssystem umrechnen, bei dem die Sonne unbewegt ist, ergibt sich selbstverständlich eine Spiralbahn. Dein Argument ist also ein Argument pro Richtigkeit des wissenschaftlichen Standes (dass die Einsteinschen Gravitationsgleichungen ein noch besseres Modell liefern, wollen wir der Einfachheit halber unbeachtet lassen).

    In deinem Argument

    Zitat

    Die Sache wird noch abenteuerlicher, denn auch unsere Sonne fliegt innerhalb unserer Galaxie keine Ellipse, sondern wie sie nun wahrscheinlich richtig feststellen, in einer eiernden Spiralbahn.

    gilt exakt das selbe: einfach Galilei-Transformation anwenden und wir haben die Bewegung in Bezug auf ein (wie auch immer) definiertes Bezugssystem in der Galaxie, bei dem die Sonne auch bewegt sein kann.

    @Ich-bin's

    Du machst es mir ein wenig schwer, auf deine Argumente einzugehen, da du in deinem Beitrag mehrere grundsätzlich unterschiedliche Themen miteinander vermischst. Auf alles auf einmal eingehen wird sehr aufwändig.

    Daher nur kurze Punkte, worin dein Fehler besteht:

    Ein vielfaches Missverständnis der Quantentheorie ist, dass erst durch bewusstes Beobachten sich Quantensysteme klassisch verhalten. Am Beispiel des Welle-Teilchen-Dualismus: je nachdem, was man beobachtet, soll angeblich durch bewusstes Beobachten erst entschieden werden, ob sich das Quantum als Welle oder Teilchen präsentiert. Mittels Dekohärenz gibt es jedoch eine Erklärung, warum sich makroskopische Systeme "klassisch" verhalten, die ohne die Annahme, dass es für ein "klassisches" Verhalten von Quantensystemen einen bewussten Beobachter erfordert.

    Zu Blindstudien im medizinischen Bereich: dass pschologische Einflussfaktoren großen Einfluss auf den Erfolg medizinischer Behandlungen haben, ist seit Langem bekannt. Jedoch hat das dies rein gar nichts mit irgendeinem bewussten Beobachter zu tun. Bei den Blindstudien geht es darum, psychologische Einflussfaktoren, sowie Placebo- und Nocebo-Effekte auszuschließen.

    Zitat

    oder daraus, dass jedwedes Experiment von seinem/n Beobachter/n beeinflusst und somit auch beeinträchtigt wird, für... - nun ja, um ehrlich zu sein fehlen mir grad die passenden Worte, dies angemessen auszudrücken.

    Speziell dieser Punkt - dass der Beobachter das Ergebnis des Experimentes beeinflussen würde - ist ein typischer Fehler in populärwissenschaftlichen Darstellungen. Man muss allerdings zugeben, dass es noch nicht allzu lange her ist, dass eine konkrete Erklärung entwickelt wurde, warum sich makroskopische Systeme "klassisch" verhalten. Informiere dich dazu einfach mal über "Dekohärenz": http://de.wikipedia.org/wiki/Dekoh%C3%A4renz

    Diese Theorie kommt vollkommen ohne irgendwelche Beobachter aus, die hier irgendetwas beeinträchtigen würden.

    Zitat


    Von solcherart Erkenntnissen, aber eben noch mehr von deren Implikationen rede ich hier - bspw. auch der Multiversen-Interpretation von Everett/Wheeler/Graham, die ich persönlich favorisiere, da sie sich in großen Teilen mit der Sicht der Veden deckt, welche m.E. einen Wissenspool darstellen, den als unterschätzt zu bezeichnen eine maßlose Untertreibung wäre.

    Es mag in den Veden eine Menge Wissen drin stehen. Jedoch ist es unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten nur dann nutzbar, wenn es gelingt, aus diesem Wissen eine konkret experimentell überprüfbare Theorie aufzustellen (welche nicht im Widerspruch zu experimentell gut überprüften Phänomenen steht). Hierzu ist nach meinem Wissen noch nichts von Anhängern der Veden gekommen.

    verzeih meine unpräzise ausdrucksweise; ich meinte natürlich

    ... um den zusammenhang zwischen dem "brummton" und dem "eintreffen" einer naturkatastrophe wissenschaftlich sauber zu analysieren ....

    Ist mir absolut klar. Dennoch stimmt es nicht. Wie ich weiter oben andeutete: wenn in Zukunft ernsthafte Katastrophen [EDIT: wobei wir natürlich vorher sauber definieren müssen, was wir als "ernsthafte Katastrophe" betrachten wollen] passieren, ohne dass ein Brummton vorher zu hören ist (deswegen auch mein Hinweis, auch solche Fälle penibel zu dokumentieren - gerade weil dies von Esoterikern gerne vernachlässigt wird), hätten wir die Arbeitshypothese widerlegt, dass der Brummton eine "Art weltweites Warnsignal" für Katastrophen allgemein ist (was nicht heißt, dass es nicht dennoch eine gemeinsame Ursache geben kann, die zu klären ist).

    Zuerst dachte ich: bist du jetzt unter die Spammer gegangen?

    Aber ich halte so ein Produkt schon für sinnvoll (auch wenn man ziemlich kindische Alternativverwendungen finden kann - ich will da zugunsten des Niveaus nicht näher darauf eingehen), da es doch mit einer gewissen Hemmschwelle verbunden ist, zum Arzt zu gehen, um sein Sperma analysieren zu lassen. Da ist es psychologisch deutlich angenehmer, dies zu Hause ungestört zu machen.

    Ich glaube dir durchaus (und ich wüsste durchaus, wie man dies wissenschaftlich sauber analysieren könnte - würde jedoch wohl aufwändiger werden).

    Was allerdings sehr interessant wäre, zu überprüfen (und für eine wissenschaftliche Analyse des Zusammenhangs zwischen Brummen und Naturkatastrophen praktisch unabdingbar): wie oft kam es vor (bzw. kannst du dich daran erinnern), dass sich (Natur)katastrophen ereigneten, du jedoch keinen Brummton gehört hattest? Wenn ja, wäre es sicherlich sehr interessant, herauszufinden: wodurch unterscheiden sich die Naturkatastrophen, bei denen du einen Brummton hörtest, von denen, wo dieser "fehlte"?

    Zu deinen "Träumen" (insbesondere deiner Frage nach der Bedeutung): ich habe die Erfahrung gemacht, dass "klassische" Bücher über Traumanalyse und -symbole bei mir kaum zutreffen, da viele Objekte und Szenen aus meinen Träumen eine sehr persönliche Bedeutung haben, von denen die Buchautoren natürlich keine Ahnung haben können ;) .
    Daher am besten einfach mal die Frage stellen: wo hast du schon einmal eine ähnliche Szene im Leben erlebt und was (insbesondere welche starken Gefühle, die du möglicherweise verdrängt hast) assoziierst du damit?

    Und ich denke- Nubok -, wenn Du über die "Autobahn" fährst, stehen die "dunklen Zeiten" glatt vor Deinem Inneren Auge auf. Oder haben wir hier eine Doppelmoral? (nur ne Frage)

    Auf jeden Fall wurde "Autobahn" im Gegensatz zur "entarteten Kunst" nicht als Kampfbegriff zur Verfolgung gesellschaftlicher Gruppen (in diesem Fall nicht linientreue Künstler) - siehe z. B. http://de.wikipedia.org/wiki/Entartete…ergessene_Kunst - benutzt.