Zitat von ABRAXAS
Jepp da beschreibt soso sehr sch?n
Adenauers Entschluss zum Wechsel von der
kapitalgest?tzten Rentenversicherung auf die generationsgest?tzte.
[font=Times New Roman][size=18]Anstelle von Diebstahl solche Politp?bel-Floskel zu
wiederk?uen, von wegen:
"Adenauers Entschluss zum Wechsel von der
kapitalgest?tzten Rentenversicherung auf die generationsgest?tzte"
das ist ja so wie vorauseilender
Mitmach-Gehorsam f?r Politgangster.
Man mu? Gangster-Sprache nicht f?rdern
durch Nach?ffen!
Vers.-Beitr?ge geh?ren den Einzahlern,
und ich kenne keinen Einzahler, der einen
sogenannten Generations-Vertrag gewollt
oder gar unterschrieben h?tte.
Wenn man Versicherern deren Handwerkszeug
wegstiehlt, n?mlich die Beitragsgelder,
warum protestierte dazu nie ein Bo?
von der LVA oder von der BfA?
Wof?r sitzen diese Nieten im Nadelstreifen da noch?
Durch das Renten-Umlage-System sind doch
die ehemaligen Rentenversicherer wie degradiert
zu Nebenstellen des Viehnanzamtes, soda? man
Kosten f?r Extra-Renten-Geb?ude und Renten-Bosse
glatt einsparen k?nnte. - - - soso[/size][/font]
Text von Ministerialrat a. D. Dieter Meyer:
Der Staat gibt zuviel Geld aus. Im Jahr 2000 werden die Gebietsk?rperschaften inklusive der Nebenhaushalte insgesamt 1,175 Billionen Mark ausgeben. Allein auf den Bund entfallen davon 480 Milliarden Mark. Gr??te Ausgabeart sind die Personalausgaben. In 2000 sind in den ?ffentlichen Haushaltspl?nen mehr als 330 Milliarden Mark unter dem Posten Personalausgaben eingestellt.
Die Steuerzahler m?ssen also mehr als 900 Millionen Mark pro Tag bereitstellen, um die Staatsdiener zu bezahlen.
Seit Jahren wachsen die Staatsausgaben schneller als das Bruttoinlandsprodukt.
1960 gingen 32,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes durch die H?nde des Staates.
1975 waren es schon 49,6 Prozent, um dann 1996 die 50-Prozent-Grenze zu ?berschreiten.
Im Jahr 2000 wird die Staatsquote voraussichtlich 48 Prozent betragen. Damit beansprucht der Staat f?r seine Aufgaben knapp die H?lfte des erwirtschafteten Einkommens in Deutschland.
Dar?ber hinaus steht jeder f?nfte abh?ngig Besch?ftige in Deutschland bei Vater Staat auf der Gehaltsliste, insgesamt waren es 1998 6,432 Millionen Personen.
Diese Entwicklung ist mit erheblichen Nachteilen und Gefahren verbunden. Denn der ausufernde Staat muss durch Steuern, Abgaben und Kredite finanziert werden. Letzteres deshalb, weil er schon seit Jahren mehr ausgibt als er einnimmt. Im Jahr 2000 wird diese Diskrepanz zwischen Ausgaben und Einnahmen rund 75 Milliarden Mark betragen. Aus dieser Situation resultiert eine viel zu hohe Steuer- und Abgabenbelastung.
Das Karl-Br?uer-Institut des BdSt hat j?ngst f?r das Jahr 2000 die "volkswirtschaftliche Einkommens-belastungsquote" auf 55,4 Prozent beziffert. Das hei?t im Prinzip nichts anderes, als dass dem B?rger von jeder verdienten Mark im Durchschnitt nur knapp 45 Pfennige f?r den eigenen Geldbeutel ?brig bleiben.
Je weiter der Staat seinen Einfluss und Zugriff ausbreitet, desto mehr werden Leistungsbereitschaft, Privatinitiative und Eigenverantwortlichkeit zur?ckgedr?ngt und im Keim erstickt.
Bei der Subventionierung einzelner Wirtschaftsbereiche werden immer selbstverst?ndlicher staatliche Hilfen eingefordert und vorschnell bewilligt. Ein erhebliches Interesse der staatlichen Ebenen an diesen F?rderungen ist dabei h?ufig nicht zu erkennen. Der Bund der Steuerzahler k?mpft f?r die Begrenzung der Staatsausgaben. Der Staat muss sparen und die Steuerbelastung der B?rger reduzieren.
Das Karl-Br?uer-Institut hat in einer Studie die Ausgaben der ?ffentlichen Hand durchforstet. W?rde man alle unn?tigen Ausgaben des Staates streichen, k?nnten die Steuerzahler im Gegenzug um 140 Milliarden Mark pro Jahr entlastet werden. Das entspricht im Jahre 2000 fast der Summe der Einnahmen aus der Gewerbesteuer, der Mineral?lsteuer und dem Solidarit?tszuschlag.
? Bund der Steuerzahler, Mai 2000
http://home.t-online.de/home/dieter.meyer/homepage.htm
Tabelle 6: ?ffentlicher Gesamthaushalt (in Milliarden DM)
Prognose-Szenario: ab 2000 j?hrliche Neuverschuldung in H?he der Zinsausgaben
Eckwerte: Durchschnittszinssatz f?r Zinsausgaben j?hrlich 7,1 Steigerung BIP j?hrlich 3,5 Steuerquote gleichbleibend
................................................................................................................................Neuver-.....Schulden-
Jahr.......Neuver-....Schulden-...Zinsaus-...Steuerein-...Prim?r-.....B I P.......Zi.-St.-.......schuldg. ......stand
............schuldg. ....stand .........gaben......nahmen .....saldo.......................Quote.......i. I P.....i. IP
1996......107,9.......2.093,6.......130,1....... 804,2........ -22,2......3.523,5.......16,2.............3,1......... 59,4
1997........95,0.......2.191,3.......132,3....... 853,1........ -37,3......3.624,0.......15,5.............2,6..........60,5
1998........57,7.......2.256,6.......133,7....... 835,5........ -76,0......3.761,5.......16,0.............1,5..........60,0
1999........49,6.......2.313,9.......136,6....... 889,1.........-87,0......3.871,6.......15,4.............1,3..........59,8
2000......164,3.......2.478,2.......164,3....... 920,2.............0.........4.007,1.......17,9.............4,1..........61,8
2001......175,9.......2.654,1.......175,9....... 952,5.............0.........4.147,4.......18,5.............4,2..........64,0
..xxx.......xxx...........xxx.............xxx...........xxx..............0............xxx...........xxx.............xxx..........xxx
2012.......374,2......5.644,2........374,2.....1.390,6............0..........6.055,0.......26,9............6,2...........93,2
..xxx.......xxx...........xxx..............xxx..........xxx..............0............xxx...........xxx.............xxx...........xxx
2020........647,7......9.770,5........647,7......1.831,1..........0...........7.973,3.......35,4............8,1.........122,5
2025........912,7....13.767,8........912,7......2.174,8..........0...........9.469,8.......42,0............9,6.........145,4
Q u e l l e : Eigene Berechnungen unter Verwendung von Daten des Statistischen Bundesamtes (StBA). Zur Herkunft der Daten Hinweis auf Abschnitt 10
(Quellenangaben). Daten nach finanzstatistischer und nicht nach Maastricht-Abgrenzung.
(2) Die Tabelle 6 zeigt auf: Ab dem Prognosejahr 2000 sind Neuverschuldung und Zinsausgaben gleich hoch. Der Prim?rsaldo betr?gt ab 2000 null. Zinsausgaben und Schuldenstand steigen progressiv immer steiler an. Die Zins-Steuer-Quote h?tte sich 2025 auf 42,0rh?ht. Die Neuverschuldung in om BIP betr?ge 9,6nd der Schuldenstand in om BIP 145,4Das sind Werte, die weit ?ber die Konvergenzkriterien (3zw. 60om BIP) hinausgehen. Das Szenario ist allein deshalb als Zukunftsmodell untauglich. Allerdings w?re der ?ffentliche Gesamthaushalt bei diesem Verschuldungsgebaren wie im Durchschnitt der vergangenen 35 Jahre von der Altlastfinanzierung des Schuldendienstes nahezu frei. Die Steuerzuw?chse auf Grund der BIP-Steigerungsraten k?me den Haushalten uneingeschr?nkt zugute.
Unterstellt man, da? vom Schuldenstand Ende 2025 in H?he von 13.767,8 Mrd.DM wie 1999 ein Anteil von etwa 13ilgungsf?llig wird, w?re dies ein Betrag von 1.789,8 Mrd.DM. Hinzu k?men die f?lligen Zinsausgaben in H?he von 912,7 Mrd.DM. Die Schuldendienstrate beliefe sich dann auf 2.702,5 Mrd.DM. Die Steuereinnahmen des Jahres 2025 (ohne Sozialabgaben) w?rden aber nur 2.174,8 Mrd.DM betragen und dann ohne weitere Verschuldung nicht mehr zur Finanzierung des Schuldendienstes ausreichen.
(3) Das Szenario stellt das klassische Beispiel f?r ein Schneeballsystem dar, das wie eine Krebsge-schwulst w?chst und w?chst, bis es - wie alle Schneeballsysteme - nach dem Erreichen der kritischen Proportionen den Kreditmarkt sprengen und abrupt zusammenbrechen wird. Wann dies sein wird, ist bei diesem Szenario, das die Fortsetzung des bisherigen langfristigen Weges in die Schuldenfalle simuliert, schwer vorausschaubar, weil der Zeitpunkt vom Grad und von der Volatilit?t der wirtschaftlichen Entwicklung und der Differenz zwischen dem Zinssatz und der BIP-Steigerungsrate abh?ngt. Das System f?hrt mit aller Deutlichkeit vor Augen, da? die staatliche Kreditfinanzierung zum Selbstzweck entartet ist und schizophrene Z?ge angenommen hat.