Beiträge von Ansorde

    der Krieg gegen Terrorismus? noch lange w?hrt!

    1. Man folge dem angeblich ?g?ttlichen Auftrag?: aller Welt Freiheit und Demokratie zu bringen, vielleicht auch noch ?Land zu erl?sen? und global das B?se - den Terrorismus - zu bek?mpfen.

    2. Man teile die Welt in gute und b?se Staaten ein - die guten auf unserer Seite: mit Nuklearwaffen - und die Schurkenstaaten, die sich seltsamerweise auch um Nuklearwaffen bem?hen - auf der andern Seite.

    3. Man unterst?tze die R?stungsindustrie, besonders die der USA und ihrer Verb?ndeten, auch den U-Boot-Bau in der BRD. Sie bringt die dringend notwendigen Arbeitspl?tze, und bei Anwendung ihrer Produkte sorgt sie f?r die Zerst?rung der Umwelt, f?r die Geburt schwer mi?gebildeter Kinder und unz?hlige unschuldige zivile Tote und Verletzte.

    4. Man ?berfalle pr?ventiv arabisch-muslimische Staaten, um Diktatoren abzusetzen, angebliche ?Terrornester? zu eliminieren und die angebliche Herstellung von Massenvernichtungswaffen zu verhindern.

    5. Man verwende - wenn die Herrscher dieser ?Schurkenstaaten? diese Lektion noch nicht verstanden haben - doppelte Gewalt und Kollektivstrafen und bestrafe die ganze Bev?lkerung, ohne R?cksicht auf Frauen, Kinder und Alte.

    6. Man mache der eigenen Bev?lkerung den ?Kreuzzug? gegen das B?se schmackhaft: Man verteidige ja nur die eigene Sicherheit, die Freiheit und die eigenen Werte (welche denn?). Man verheimliche ihr die Kriegskosten, die Anzahl der Kriegstoten und der eigenen Verletzten mit bleibenden Sch?den.

    7. Man tue alles, damit die Welt m?glichst nichts von dem erf?hrt, was w?hrend des ?Kreuzzugs? oder bei Operationen mit klangvollen, aber perversen Namen im ?berfallenen Land wirklich geschieht. Nur ?eingebettete? Journalisten d?rfen berichten, andere versucht man fernzuhalten oder irgendwie zum Schweigen zu bringen.

    8. Man provoziere sogenannte Gegner, die partout keinen Gewaltakt begehen wollen, so lange, bis sie zur?ckschlagen. Nun kann die l?ngst bis ins Kleinste geplante Gro?offensive mit voller milit?rischer St?rke - auch gegen Zivilisten - begonnen werden.

    9. Man behandle Terroristen, da sie keine Menschen, also auch keine Verhandlungspartner sind , unmenschlich; man kann sie verhaften, in entfernte Gef?ngnislager bringen, foltern oder einfach abschie?en... (die Toten der anderen Seite, ob Kinder oder Frauen, sind Kollateralsch?den: sie werden nicht gez?hlt.)

    10. Man schaffe also einseitig neue Tatsachen, z. B. neue Grenzen; man stelle neue Marionettenregimes auf und halte dabei die Hand fest auf den ?lhahn, oder auch auf Land und Wasser.

    Wenn man sich strikt an diese Regeln h?lt, wird die R?stungsindustrie weiter f?r Arbeitspl?tze sorgen; denn der Terror geht garantiert weiter, ja, er wird sich global ?ber viele L?nder der Welt verbreiten, denn jeden Tag werden aufgrund des Staatsterrors mehrerer Staaten unz?hlige neue Terroristen nachwachsen. Denn der Staatsterror vermehrt Ha? und Zorn, die Wut und Perspektivlosigkeit, die vielseitige Not der jungen, schwer traumatisierten Menschen und l??t ihnen nur noch den Ausweg des Widerstandes und des Terrors.

    Das globale Spiel um Milliarden-Gewinne Liebe Leserinnen und Leser, Lust auf eine Runde Influenza-Viropoly? Als Startkapital erh?lt jeder der Mitspieler die Aktienmehrheit von je einem der wichtigsten Hersteller von Influenza-Impfstoffen. Das erste Handicap besteht nun darin, dass keiner Ihre Impfstoffe haben will, weil sie erstens nichts taugen und zweitens die Nebenwirkungen viele potentielle Abnehmer abschrecken. Also verteilen Sie in der ersten Runde ein paar Aktien an wichtige Beh?rdenmitarbeiter und Politiker, vergeben Forschungsarbeiten an Professoren, zahlen gute Vortragshonorare, veranstalten gener?se Fortbildungsveranstaltungen auf Mallorca, schaffen lukrative Beraterposten, spenden mal hier, mal da, und verteilen gro?z?gig Geschenke. Ihrer Fantasie zur Einflussnahme sind dabei keine Grenzen gesetzt. So entstehen um Ihren Konzern herum hilfreiche Spielfiguren, die beispielsweise aus jedem einzelnen statistisch sauber nachgewiesenen Influenza-Todesfall ganze 1.000 F?lle machen und damit die Spielwelt so in Angst versetzen, dass sich Ihr Impfstoff noch eine ganze Weile gut verkauft. Doch schlie?lich m?ssen Sie doch die Produktion auf modernere Herstellungsverfahren umstellen. Allerdings haben Sie nat?rlich keine Lust, hunderte von Millionen Euro f?r die Umstellung selbst aufzubringen. Also m?ssen Ihre Spielfiguren in der zweiten Runde daf?r sorgen, dass auf dem weltweiten Spielfeld eine Pandemiepanik vor einem angeblichen neuen Supervirus ausbricht, das man selbstverst?ndlich nur mit Ihrer Hilfe ? und den neuen Herstellungsmethoden ? in den Griff bekommt. Machen Ihre Figuren das geschickt genug, werden sich bald die reichen Nationen des Spielfeldes darin ?berschlagen, Ihnen die Umstellung aus Steuergeldern zahlen und die Zulassung Ihrer Impfstoffe fortan erleichtern zu d?rfen. Vielleicht bekommen Sie es sogar hin, dass Sie von den Regierungen, zumindest von einigen, f?r eventuelle Nebenwirkungen und Impfsch?den aus der Haftung genommen werden. Aber na ja, man kann nicht alles haben. Wichtig: Um die n?chste Runde erreichen zu k?nnen, m?ssen Sie sich mit Ihren Mitspielern auf eine Strategie einigen. Wenn Sie gegeneinander arbeiten, schafft es keiner in die n?chste Runde! In der dritten Runde k?nnen Sie dann mit Ihren neuen Impfstoffen ? hoffentlich ? f?r die n?chsten Jahrzehnte satte Gewinne einfahren. Zumindest aber so lange, bis Wirkungslosigkeit und Nebenwirkungen auch der neuen Produkte sich nicht mehr verheimlichen lassen. Dann m?ssen Sie sich eben etwas Neues einfallen lassen. Doch soweit sind wir ja noch nicht. Lassen Sie uns die Karten mischen und bestimmen, wer zuerst w?rfeln darf. Und nicht zu sehr aufregen, gell, ist ja nur ein Spiel.

    Guten Morgen Abraxas,

    Meine Nichte Angelina hat mich gestern solange genervt,bis ich zugestimmt habe und ihr eine eigene Homepage bestellt(die k?nnen ganz sch?n nervig sein ).Nun ,da es f?r mich Neuland ist,suche ich einen der mir die Forensoftware Orion_2 auf die Homepage hochl?d,kennst du zuf?llig einen der daf?r H?ndchen hat ?
    Es sollte auch niicht umsonst sein !

    Gru0
    Ansorde

    Nabend Abraxas,
    Ich habe mal ein wenig ge-coogelt und habe ein Angebot das lautet,

    1000 MB Webspace-
    Traffic unbegrenzt-
    4 Domain Namen-
    300 E-Mail Postf?cher-
    PHP,3,4,5-
    10 Mysql Datenbanken-
    Unbgrenzte FTP Zug?nge-
    Cron Jobs-
    Plus Software Pakete
    uvm unter https://www.1blu.de/hosting1.php


    und das f?r ein Ero im Monat,da ich auf Neuland stosse,
    w?rde ich gerne mal deine Meinung zu diesen angebot h?ren ?

    Gruss und Dank,
    Ansorde
    https://www.1blu.de/hosting1.php

    Hallo Abraxas,

    Kannst du mir einen Tip geben,wo man g?nstig ein Forum einrichten kann mit Chat usw , ohne Werbung, ( mit eigener DE Adresse ) ?

    PS:Meine Nichten sind 8 und 11 Jahre alt und die wollen unbedingt ein Forum betreiben,was ich nat?rlich unterst?tzen werde :)

    Gru?
    Ansorde

    Zu Wasser, zu Lande und in der Luft - Die deutsch-israelische R?stungskooperation - von Otfried Nassauer, 21.10.2006 09:22
    Die israelische Luftwaffe bombardierte Ziele im Libanon. Die israelische Armee r?ckte in libanesische Ortschaften und St?dte ein, die sie f?r Hisbollah-Hochburgen hielt. Die israelische Marine blockierte das Land zur See. Bei all diesen Operationen kam Milit?rtechnik "Made in Germany" zu Einsatz. Grund genug f?r einen genaueren Blick auf eine Wiedergutmachung der besonderen Art.
    G?nther Hillinger hatte ein Problem. Der altgediente Ingenieur des AEG-Werks in Wedel hatte es schlicht am schwarzen Brett gefunden. Per Hausmitteilung wurden er und seine Kollegen angewiesen: ?Betrifft: LTDS-Hardware / Fertigungsunterlagen: Auf allen Einzelteilen (...) darf kein AEG-Zeichen vorhanden sein. Falls f?r die Prototypen bereits Hardware mit AEG-Zeichen vorhanden ist, so ist dieses Zeichen vor der Auslieferung der Ger?te zu entfernen.? Das war im M?rz 1986. Das LTDS ist ein Prunkst?ck deutscher Ingenieurskunst und daf?r verantwortlich, dass der Kampfpanzer Leopard 2 besser trifft als alle Konkurrenten. Selbst bei voller Fahrt und in holprigem Gel?nde sorgt es daf?r, dass die Kanone genau auf das angepeilte Ziel gerichtet bleibt. Es stabilisiert den Panzerturm und f?hrt ihn pr?zise nach. Der Leopard kann also schie?en und treffen, wo manch anderer Panzer nur noch Luftl?cher produziert. Die Prototypen und Fertigungsunterlagen lagen zur Ablieferung bereit. Das Problem war der Empf?nger: Der sa? in Israel und arbeitete ebenfalls an einem neuen Kampfpanzer, dem ?Merkava 3?. Mittels der Prototypen und der Fertigungsunterlagen, so wusste Hillinger, w?re es den Israelis m?glich, das LTDS nachzubauen und f?r den Merkava anzupassen. Sollte man Israel mit einer so heiklen Lieferung modernster R?stungstechnik helfen? War die Lieferung ?berhaupt legal? War sie genehmigt? Warum sollten alle AEG-Logos entfernt werden? Sollte die Herkunft verschleiert werden? Nur vier Jahre zuvor hatte eben dieses Israel unter milit?rischer F?hrung von Ariel Scharon einen blutigen Feldzug in den Libanon unternommen, um die PLO auszuschalten und eine Tel Aviv wohlgesonnene Regierung zu installieren. Noch immer hielt Israel die s?dlichen Landesteile besetzt und noch immer kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Jetzt zumeist mit der schiitischen Hizbolah-Miliz, die sich im besetzten S?den gegen die Besatzung gebildet hatte. G?nther Hillinger plagte das Gewissen. Doch noch bevor er einen ungef?hrlichen Weg in die ?ffentlichkeit fand, wurden die Ger?te abgeholt. Made in Israel - Made in Germany? Heute, 20 Jahre sp?ter, finden sich das LTDS und seine Weiterentwicklungen in den Merkava-3 und Merkava-4-Panzern der israelischen Armee. Diese kommen erneut im Libanon zum Einsatz. Die Fachpresse munkelt zwar, dass die wichtige Leopard-Komponente, die heute Geadrive hei?t, im Merkava steckt. Israel aber sagt, es sei eine Eigenentwicklung, in Israel hergestellt. Eine ungew?hnliche Geschichte? F?r die deutsch-israelische R?stungskooperation eher eine symptomatische. Auch die Technologie der 120mm Glattrohr-Kanone des Leopard-2 fand auf verschlungenen Pfaden ihren Weg nach Israel. Ob direkt aus den Werkst?tten des Herstellers Rheinmetall oder ?ber die amerikanische Lizenzproduktion, ist unbekannt. Auch hier spricht Israel von einer Eigenentwicklung. Ebenso wie bei der Panzerung, bei der es eine Kooperation mit dem deutschen Ingenieurb?ro IDB-Deisenroth gibt. Offener wird ?ber andere deutsche Komponenten in den Merkavas geredet. Die Panzergetriebe werden von der Augsburger Renk AG geliefert. Die Motoren wurden von MTU entwickelt und bei einem amerikanischen Lizenznehmer aus den Einzelteilen zusammengebaut. Von dort werden sie nach Israel versandt. Das ist vorteilhaft f?r Jerusalem. Denn f?r Lieferungen amerikanischer Generalunternehmer kann das devisenknappe Israel mit US-Milit?rhilfe zahlen. ?Was schwimmt, geht? So lautet ein Diktum, das Hans Dietrich Genscher, dem langj?hrigen Au?enminister der Bundesrepublik zugeschrieben wird. Es gilt auch f?r Israel. Die Saar 5 Korvette, die w?hrend der Seeblockade vor der libanesischen K?ste von einem Seezielflugk?rper der Hisbollah getroffen wurde, hatte einen Motor von MTU. Motoren derselben Firma stecken auch in den israelischen Schnellbooten und Korvetten der Klassen Saar 4.5, Super Dvora Mk2 und Shaldag. Die israelische Marine nutzt U-Boote, die in Deutschland entwickelt wurden. Zun?chst waren es drei Boote der GAL-Klasse, die heimlich in England nach deutschen Pl?nen und mit Hilfe deutscher Ingenieure hergestellt wurden. Heute sind es drei U-Boote der Dolphin-Klasse. Diese wurden in den 80er Jahren beim Ingenieurkontor L?beck, der Kieler Werft HDW und Atlas Elektronik in Bremen nach israelischen W?nschen entwickelt. Gebaut wurden sie in Kiel und Emden von HDW und den Thyssen Nordseewerken. Die Auslieferung erfolgte in den Jahren 1998-2000. In Israel wurden sie noch einmal umger?stet. Da Israel sich die Boote finanziell nicht leisten konnte, wurden sie zu mehr als 80% aus dem deutschen Bundeshaushalt bezahlt. Irakische Raketen, die w?hrend des Golfkrieges 1991 Israel trafen und deutsche Technik enthielten, waren der Anlass f?r dieses Geschenk. Auch eine Hauptwaffe der Boote kommt aus Deutschland - schwere Seezieltorpedos der Firma Atlas Elektronik. Sie werden wieder ?ber die USA geliefert, damit US-Milit?rhilfe zur Finanzierung genutzt werden kann. Israel kann die U-Boote im Mittelmeer und in der Golfregion zur Aufkl?rung und zur traditionellen Seekriegf?hrung einsetzen. Sie k?nnen Kampfschwimmer zum Einsatz bringen, Seeminen verlegen und Flugk?rper gegen See- und Landziele verschie?en. Um ihre heikelste Mission aber rankt sich ein Geheimnis. Die Dolphin-U-Boote besitzen eine Sonderausr?stung. Im Bug wurden Torpedorohre unterschiedlicher Gr??e eingebaut. Sechs normale Rohre des Kalibers 533mm, vier ?bergro?e vom Kaliber 650mm. Mit den kleinen Rohren kann das U-Boot alle beschriebenen Aufgaben erf?llen. Wof?r aber sind die gro?en Rohre? Israel ist eine unerkl?rte Nuklearmacht. Es betrachtet die Dolphin-U-Boote als Teil seines strategischen Potentials. Seit bekannt wurde, dass Israel 2000 vor Sri Lanka einen Flugk?rper mit 1000-1500 Kilometer Reichweite testete, gehen viele Beobachter davon aus, dass Israel einen Teil seiner Atomwaffen unverwundbar auf U-Booten stationieren will. Da die U-Boote mobil sind, k?nnen viel mehr und viel weiter entfernte Ziele abgedeckt werden. Aus deutscher Sicht wirft das die Frage auf, ob die Bundesrepublik mit dem Dolphin-Export Beihilfe zur Proliferation leistete, weil sie Jerusalem die Waffenplattform f?r nukleare Flugk?rper lieferte. Zumindest aber schadet schon der Verdacht, dass Israel die Boote als Tr?ger atomarer Waffen verwendet, der Glaubw?rdigkeit deutscher Nichtverbreitungspolitik. Kleine Komponenten - gro?e Wirkung Bei der Heidelberger Firma AIM-Infrarot-Module arbeiten Spezialisten. Sie bauen Infrarot-Module f?r die Aufkl?rung, Zielerfassung und -bek?mpfung. 280 Mitarbeiter erwirtschafteten 47 Mio. Euro Umsatz (2004), 45% davon in den USA. Denn dort werden Heidelberger Module zu Tausenden in Kampfflugzeug-Komponenten wie den Zielerfassungsbeh?lter LANTIRN oder in Hubschraubersysteme wie TADS eingebaut, das im Kampfhubschrauber AH-64 Apache zum Einsatz kommt. Mit Hilfe der Module k?nnen Flugzeug- und Hubschrauberwaffen sehr gezielt verschossen werden. Je h?ufiger Lenk-, Abstands- und Pr?zisionswaffen zum Einsatz kommen, umso wichtiger werden solche elektrooptische Komponenten. Sie erst machen es m?glich, die teure Waffenplattform wirksam einzusetzen. Das gilt auch f?r die fliegenden Waffensysteme Israels. Diese kommen meist aus den USA. Israel hat viele Jagdbomber des Typs F-16 und Apache-Hubschrauber. Wenn diese Ziele im Libanon beschie?en, sind auch die deutschen Infrarotmodule meist an Bord. Das Label ?Made in Germany steht, gerade wenn es um Israel geht, oft nicht au?en drauf, sondern innen auf wichtigen Komponenten. Zum gegenseitigen Nutzen kooperieren Israel und Deutschland seit Jahren bei elektronischen und elektrooptischen Systemen: z.B. f?r Kampfflugzeuge. Als Geheimprojekt entstand in den siebziger Jahren ?Cerberus?, ein elektronisches St?rsystem gegen Luftverteidigungsysteme, das heute als TSPJ beim Tornado mitfliegt. Selbst der Bundestag erfuhr erst nach Jahren von der Existenz des Vorhabens. Die Zeiss Optronic GmbH kooperiert mit der israelischen Rafael bei der Produktion und Vermarktung von Zielaufkl?rungs- und -erfassungssystemen der auch im Export erfolgreichen Typen Litening und Recce Light. Kleinwaffen Obwohl Israel ?ber eine sehr leistungsf?hige R?stungsindustrie f?r Kleinwaffen verf?gt, kommen auch solche Waffen gelegentlich aus Deutschland. Die Firma Mauser lieferte in den achtziger Jahren Scharfsch?tzengewehre. Als Nachfolger wurde das PSG1 der Firma Heckler & Koch erprobt, aber f?r zu teuer befunden. Das Fertigungsknow-how f?r deutsche Panzerfaust 3-Abschussger?te wurde an Israel weitergegeben. Derzeit arbeitet Rheinmetall mit einem Partner in "Nahost" an einem System zur Scharfsch?tzenortung. Nur schwer ist vorstellbar, dass dieser Partner nicht in Israel beheimatet sein sollte. Kooperation mit Tradition Es gibt Dinge, die es eigentlich gar nicht geben darf. Bereits 1955 und 1956 baute die deutsche Jacht-& Bootswerft Burmester zwei Patrouillenboote und schickte sie auf die Reise nach Israel. R?stungsg?ter, deren Herstellung Deutschland damals noch untersagt war. 1958 vereinbarten Shimon Peres und Franz Josef Strau? weitere R?stungslieferungen. Manches musste zun?chst ?ber Umwege geliefert werden: Noratlas-Transportflugzeuge erreichten Israel ?ber Frankreich; U-Boote des Typs Gal wurden in Gro?britannien gebaut, Schnellboote in Frankreich endmontiert und in Kriegszeiten von der israelischen Marine auch mal ?entf?hrt?. Die R?stungskooperation hatte eine Katalysatorfunktion f?r die Aufnahme offizieller Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Trotzdem war und blieb sie eine so sensible Angelegenheit, dass das Bundesministerium der Verteidigung noch 1991 festhielt: ?Seit Beginn der Zusammenarbeit mit Israel ist es st?ndige Praxis aller Regierungen gewesen, diese Kooperation m?glichst wenig ?ffentlich zu gestalten oder zu formalisieren.? Da nimmt es nicht Wunder, dass f?r die Umsetzung vieler Projekte der deutsch-israelischen R?stungszusammenarbeit die Zust?ndigkeit bei den Auslandsgeheimdiensten, BND und Mossad, lag. Heikel war auch die Kooperation bei der Auswertung sowjetischer Waffentechnologie seit 1967. Bis weit in die 80er Jahre stellte Israel Deutschland Beutewaffen und Auswertungsberichte ?ber beschlagnahmte R?stungsg?ter zur Verf?gung. Drei Kriege 1967, 1973 und 1982 sorgten f?r immer neuen Nachschub. Die Bundeswehr und die deutsche R?stungsindustrie profitierten erheblich - und im Umkehrschluss auch wieder Israel. Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten konnte auch Deutschland solche Hardware liefern. Es hatte eine ganze Armee, die NVA, geerbt. Koordiniert durch den BND wurden etliche Lieferungen organisiert. Eine flog auf, als die Hamburger Wasserschutzpolizei sie im Hafen entdeckte. Die R?stungsg?ter waren als ?Landmaschinen? deklariert - und die Geschichte des BND war wieder um einen Skandal reicher. Zum gegenseitigen Nutzen Die deutsch-israelische R?stungskooperation ist keine Einbahnstra?e. Auch die Bundeswehr ordert in Israel. Panzermunition, U-Boot-Komponenten, Ger?te zur elektronischen Kriegf?hrung, Zielerfassungsger?te f?r Flugzeuge, Aufkl?rungstechnik und vieles andere mehr. Die deutsche R?stungsindustrie kooperiert immer h?ufiger mit der israelischen. Gemeinsam werden auch israelische Entwicklungen wie die Lenkwaffe Spike oder Zielerfassungssysteme wie der Recce-Lite-Beh?lter vermarktet. Wie bedeutsam diese Kooperation auch aus deutscher Sicht ist, wird daran deutlich, dass deutsche R?stungsfirmen gelegentlich sogar Sammelausfuhrgenehmigungen f?r die Zusammenarbeit mit Israel bekommen. Solche Genehmigungen gibt es normalerweise nur f?r Kooperationen mit Staaten, die zur EU oder zur NATO geh?ren oder gleichgestellt sind. ?Programme (der Bundeswehr), die bestimmte opto-elektronische Komponenten (...) enthalten, k?nnen ohne Einbeziehung der israelischen Hersteller dieser Komponenten nicht auf dem neusten Stand der Technik weitergef?hrt werden?, teilte die Bundesregierung Paul Sch?fer, einem Abgeordneten der Linksfraktion, mit. ? ? Gesicherte Zukunft Die deutsch-israelische R?stungskooperation hat Zukunft. Daf?r ist gesorgt, weil Deutschland sich der Existenzsicherung Israels verpflichtet wei? und selbst viele R?stungsg?ter aus Israel importiert. Auch k?nftig gilt, was Kanzler Schr?der 2002 festhielt: ?Israel bekommt das, was es f?r die Aufrechterhaltung seiner Sicherheit braucht, und es bekommt es dann, wenn es gebraucht wird.? [Ob berechtigt oder nicht, f?gen wir hier ein] Daran ?ndert sich auch nichts, wenn w?hrend akuter Krisen im Nahen Osten deutsche R?stungsexportgenehmigungen nach Israel einmal ausbleiben. Ein Embargo verh?ngt Deutschland ?Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.? Die Antr?ge werden gesammelt, gestapelt und erst bearbeitet, wenn die akute Krise vor?ber ist. So war es, als Israel 2002 milit?rische Strafaktionen gegen die pal?stinensischen Autonomiegebiete unternahm. Und so war es auch jetzt wieder, w?hrend des Libanon-Feldzuges. Der guten Zusammenarbeit beider Staaten auf dem R?stungssektor tut das keinen Schaden. Jerusalem kennt das Prozedere und kann sich darauf einstellen. Dass Israel bekommt, was es braucht, zeigen auch aktuelle Beispiele: An ihrem letzten Tag im Amt unterzeichnete die rot-gr?ne Bundesregierung 2005 einen Vertrag mit Israel, der die Lieferung von zwei weiteren "Dolphin-U-Booten" vorsieht. Ein Drittel der Kosten von bis zu einer Milliarde Euro tr?gt der deutsche Steuerzahler direkt; ein Drittel tr?gt er indirekt, wenn die Bundeswehr - wie geplant - R?stungsg?ter in Israel einkauft. Das letzte Drittel zahlt Israel. Der Industrievertrag wurde am 6. Juli 2006 in Berlin unterzeichnet, die Baugenehmigung aber wohl noch nicht erteilt. Die U-Boote sollen das aktuelle Prunkst?ck deutscher Marinetechnik enthalten: Den au?enluftunabh?ngigen Brennstoffzellenantrieb, mit dem die U-Boote viel l?nger tauchen und weiter fahren k?nnen als alle anderen konventionellen U-Boote. Das kommt Israel entgegen. Die Schiffe eignen sich dazu, in der Arabischen See und im Indischen Ozean zu patrouillieren. Dort w?hnt Israel die wichtigsten Gegner der Zukunft: Die islamische Atommacht Pakistan und den Iran mit seinem Atomprogramm. Ein weiteres Projekt genehmigte der Bundessicherheitsrat in der letzten Juni-Woche, so Die Welt. Ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Dingo-2 soll Israel zu Testzwecken ?berlassen werden. 103 dieser Fahrzeuge m?chte Israel schon l?nger kaufen. Sie eignen sich besonders gut f?r den Einsatz bei militanten Konflikten und zur Aufstandsbek?mpfung. Vor einer Lieferung hatte Berlin unter Rot-Gr?n noch zur?ckgeschreckt. Eine Fertigungslizenz wurde an die US-Firma Textron vergeben, die ebenfalls keine Exportgenehmigung erhielt. Nun ist ein Pr?zedenzfall geschaffen. Wer die Lieferung eines Fahrzeugs genehmigt, m?sste begr?nden, warum die Genehmigung weiterer versagt wird. Das Fahrzeug soll unbewaffnet geliefert werden. Doch Israel hat bereits erkl?rt, dass es eine eigene leistungsf?hige Waffenanlage in den Dingo einbauen will. Es bleibt also abzuwarten, ob deutsche Firmen sich auf einen Dingo-Auftrag aus Israel freuen d?rfen oder in wenigen Jahren ein Dingo ?Made in Israel? auf den Markt kommt. Quelle: Friedensforum, Ausgabe 4 / Oktober 2006 http://www.bits.de/public/articles/friedensforum/ff0406.htm Otfried Nassauer ist freier Journalist und leitet das Berliner Informationszentrum f?r Transatlantische Sicherheit - BITS. Dieser Artikel entstand unter Mitarbeit von Alexander Lurz und Roman Deckert.

    "Das Denken ist das einzige in dieser Welt, das noch frei ist.
    Man wird Sie weder einsperren noch auf den Scheiterhaufen werfen.
    Sie haben nichts zu verlieren, bis auf Ihre geistigen Ketten.
    Sie k?nnten sogar in eine Welt psychologischer Freiheit oder Kreativit?t gelangen."

    Ich Recherchiere schon seid 2 Monaten in dieser richtung,da steckt viel Wahrheit dahinter

    von Uri Avnery

    IST ES m?glich, ein ganzes Volk dahin zu bringen, sich einer fremden Besatzung zu unterwerfen, indem man es aushungert?

    Das ist sicherlich eine interessante Frage. In der Tat so interessant, dass die Regierungen Israels und der Vereinigten Staaten - in enger Zusammenarbeit mit Europa - jetzt an einem streng wissenschaftlichen Experiment beteiligt sind, um eine gr?ndliche und definitive Antwort zu erhalten.

    Das Laboratorium, in dem das Experiment durchgef?hrt wird, ist der Gazastreifen - die Versuchstiere sind 1,3 Millionen Pal?stinenser, die dort leben.

    UM DAS Experiment nach den erforderlichen, sauberen wissenschaftlichen Standards durchzuf?hren, war es zun?chst n?tig, das Laboratorium vorzubereiten.

    Das wurde auf folgende Weise ausgef?hrt: zun?chst holte Ariel Sharon die israelischen Siedlungen, die dort feststeckten, heraus. Man kann ein sauberes Experiment doch nicht durchf?hren, wenn rund um das Laboratorium die geh?tschelten Kinder herumlaufen. Dies wurde mit ?Entschlossenheit und Sensibilit?t? gemacht, Tr?nen liefen wie Wasser, die Soldaten k?ssten und umarmten die vertriebenen Siedler. Noch einmal wurde gezeigt, dass die israelische Armee die allerbeste der Welt ist.

    Nachdem das Laboratorium gereinigt war, konnte die n?chste Phase beginnen: alle Ein- und Ausg?nge wurden hermetisch abgesperrt, um st?rende Einfl?sse von der Au?enwelt auszuschalten. Das machte einige Schwierigkeiten. Auf einander folgende israelische Regierungen haben den Bau eines Hafens in Gaza verhindert, und die israelische Flotte achtet sehr darauf, dass sich kein Schiff der K?ste n?hert. Der pr?chtige internationale Flughafen, der w?hrend der Oslo-Periode gebaut wurde, wurde bombardiert und still gelegt. Der ganze Streifen wurde von einem hoch effizienten Zaun umgeben. Und nur ein paar ?berg?nge blieben, aber alle werden von der israelischen Armee kontrolliert.

    Es blieb eine einzige Verbindung mit der Au?enwelt: der Rafah-Grenz?bergang nach ?gypten. Der konnte nicht ganz abgesperrt werden, sonst h?tte man ?gypten als Kollaborateur Israels hingestellt. Eine raffinierte L?sung wurde gefunden: die israelische Armee verlie? scheinbar den ?bergang und ?bergab ihn einem internationalen ?berwachungsteam. Seine Mitglieder (darunter Deutsche) sind nette Kerle, voll guter Absichten - in der Praxis aber sind sie vollkommen von der israelischen Armee abh?ngig, die den ?bergang aus einem nahen Kontrollraum ?berwachen. Die internationalen Inspekteure leben in einem israelischen Kibbuz und k?nnen den ?bergang nur mit israelischem Einverst?ndnis erreichen.

    Auf diese Weise ist nun alles f?r das Experiment fertig.

    DAS SIGNAL f?r seinen Beginn wurde nach den einwandfreien demokratischen Wahlen gegeben, die unter der Aufsicht des fr?heren Pr?sidenten Jimmy Carter durchgef?hrt worden waren. George Bush war begeistert: seine Vision, die Demokratie in den Nahen Osten zu bringen, schien sich zu erf?llen.

    Aber die Pal?stinenser bestanden den Test nicht. Statt die ?guten Araber? zu w?hlen, die die USA anbeten, w?hlten sie die sehr ?b?sen Araber?, die Allah anbeten. Bush war beleidigt. Aber die israelische Regierung war begeistert: nach dem Hamas-Sieg waren die Amerikaner und Europ?er bereit, an dem Experiment teilzunehmen. Es konnte anfangen.

    Die USA und die EU verk?ndigten eine Sperrung aller Hilfsgelder an die pal?stinensische Beh?rde, da sie von ?Terroristen kontrolliert? wird. Gleichzeitig sperrte die israelische Regierung den Geldfluss.

    Um seine besondere Bedeutung zu verstehen: gem?? dem ?Paris-Protokoll? (der wirtschaftliche Anhang des Oslo-Abkommens) ist die pal?stinensische Wirtschaft ein Teil des israelischen Zoll- und Steuersystems. Das hei?t, dass Israel alle Z?lle der Waren einkassiert, die durch Israel laufen - es gibt keinen andern Weg. Nachdem eine betr?chtliche Summe als Kommission abgezogen worden ist, ist Israel verpflichtet, das Geld der pal?stinensischen Beh?rde weiter zu ?berweisen.

    Wenn die israelische Regierung sich weigert, dieses Geld, das eigentlich den Pal?stinensern geh?rt, weiter zu ?berweisen, so ist das ganz einfach Diebstahl am hellerlichten Tag. Aber wenn man ?Terroristen? ausraubt, wer kann dagegen protestieren?

    Die Pal?stinensische Beh?rde - in der Westbank und im Gazastreifen - braucht aber dieses Geld wie die Luft zum Atmen. Auch dies bedarf einer Erkl?rung: in den 19 Jahren unter jordanischer Besatzung der Westbank und der ?gyptischen Besatzung im Gazastreifen - also von 1948-1967 - wurde dort keine einzige wichtige Fabrik gebaut. Die Jordanier wollten jede wirtschaftliche Entwicklung innerhalb des eigentlichen Jordaniens, also ?stlich des Jordans. Und die ?gypter vernachl?ssigten den Gazastreifen ganz allgemein.

    Dann kam die israelische Besatzung, und die Lage verschlimmerte sich sogar noch mehr. Die besetzten Gebiete wurden der monopolistisch beherrschbare Absatzmarkt f?r die israelische Industrie, und das Milit?r verhinderte die Errichtung jedes Unternehmens, das m?glicherweise mit einem israelischen konkurrieren k?nnte.

    Die pal?stinensischen Arbeiter waren gezwungen, in Israel (nach israelischem Standard) f?r Hungerlohn zu arbeiten. Von diesem zog Israel wie bei israelischen Arbeitern noch alle Sozialabgaben ab - ohne dass die Pal?stinenser selbst in den Genuss von Sozialhilfegelder kamen. Auf diese Weise bestahl die Regierung die ausgebeuteten Arbeiter um weitere Dutzende von Milliarden Dollar, die irgendwo im bodenlosen Fass der Regierung verschwanden.

    Als die Intifada ausbrach, entdeckten die israelischen Industrie- und Landwirtschaftsbosse, dass man auch ohne pal?stinensische Arbeiter auskommen k?nne. Ja, dass es sogar profitabler ist. Arbeiter, die aus Thailand, Rum?nien und andern armen L?ndern gebracht werden, arbeiten f?r einen noch geringeren Lohn und unter Bedingungen, die an Sklaverei grenzt. Die Pal?stinenser wurden arbeitslos.

    Das war die Situation zu Beginn des Experimentes: die pal?stinensische Infrastruktur zerst?rt, praktisch ohne Produktionsmittel, keine Arbeit f?r Arbeiter. Alles in allem, ein idealer Ausgangspunkt f?r das gro?e ?Experiment Hunger?.

    DIE AUSF?HRUNG begann - wie erw?hnt - mit der Sperrung der Zahlungen.

    Der Grenz?bergang zwischen dem Gazastreifen und ?gypten war praktisch geschlossen. Alle paar Tage oder Wochen wird er f?r ein paar Stunden ge?ffnet - nur um den Schein zu wahren - damit die Kranken oder Sterbenden nach Hause oder ein ?gyptisches Krankenhaus erreichen k?nnen.

    Die Grenz?berg?nge zwischen dem Streifen und Israel wurde ?wegen dringender Sicherheitsgr?nde? geschlossen. Im richtigen Augenblick kommt immer ? die Warnung eines bevorstehenden Terroranschlages?. Pal?stinensische Produkte, die f?r den Export bestimmt sind, verfaulen am ?bergang. Medikamente und Nahrungsmittel kommen nicht hinein, au?er zuweilen f?r kurze Zeitabschnitte, auch um den Schein zu wahren - wenn eine wichtige Pers?nlichkeit aus dem Ausland ihre Stimme erhebt und protestiert. Dann kommt eine neue ?dringende Sicherheitswarnung? und die Situation ist wieder wie gehabt.

    Um das Bild abzurunden, bombardierte die israelische Luftwaffe das einzige Elektrizit?tswerk im Gazastreifen, sodass es f?r einen gro?en Teil des Tages keinen Strom und kein Wasser gibt, (da die Wasserpumpen vom Strom abh?ngen). Selbst an den hei?esten Tagen mit Temperaturen von ?ber 30 Grad C im Schatten gibt es keinen Strom f?r Gefrierger?te, Ventilatoren, Wasservorr?te und anderes Lebensnotwendige.

    In der Westbank, einem Gebiet, das viel gr??er ist als der Gazastreifen (6% der besetzten pal?stinensischen Gebietes - aber mit 40% der Bev?lkerung) ist die Situation nicht ganz so verzweifelt. Aber im Streifen lebt mehr als die H?lfte der Bev?lkerung unterhalb der pal?stinensischen Armutslinie, die nat?rlich viel, viel niedriger liegt als die israelische ?Armutslinie?. Viele Bewohner des Gazastreifens k?nnen nur davon tr?umen, so wie in der nahen israelischen Stadt von Sderot arm zu sein.

    Was versuchen die Regierungen Israels, der USA, und Europas, den Pal?stinensern zu sagen? Die Botschaft ist klar: ihr kommt an den Rand des Hungers und sogar dar?ber hinaus, wenn ihr euch nicht ergebt. Ihr m?sst die Hamas-Regierung davonjagen und Kandidaten w?hlen, die von Israel und den USA anerkannt werden. Und - was noch wichtiger ist - ihr m?sst euch mit einem pal?stinensischen Staat zufrieden geben, der aus verschiedenen Enklaven besteht, die alle von der Gnade Israels abh?ngig sind.

    IM AUGENBLICK gr?beln die Ausf?hrenden des wissenschaftlichen Experimentes ?ber einer komplizierten Frage: Wie halten die Pal?stinenser trotz allem durch? Nach allen Hypothesen h?tten sie l?ngst aufgeben m?ssen.

    Da gibt es tats?chlich ?ermutigende? Zeichen. Die allgemeine Atmosph?re der Frustration und Verzweiflung schafft Spannungen zwischen der Hamas und Fatah. Hier und dort gab es schon Zusammenst??e, Leute wurden get?tet und verletzt, aber jedes Mal kam es kurz vor einem B?rgerkrieg zu einem Stillstand. Die Tausenden von im Verborgenen wirkenden mit Israelis zusammen arbeitenden pal?stinensischen Kollaborateure versuchen auch, die Dinge anzuheizen. Aber im Gegensatz zu den Erwartungen h?rte der Widerstand nicht auf. Nicht einmal der gefangene israelische Soldat ist entlassen worden.

    Eine der Antworten liegt in der Struktur der pal?stinensischen Gesellschaft. Die Hamula (die Gro?familie) spielt hier eine zentrale Rolle. Solange eine Person in der Familie arbeitet, verhungern auch die Verwandten nicht, auch wenn es eine weit verbreitete Unterern?hrung gibt. Jeder der irgendein Einkommen hat, teilt es mit seinen Br?dern und Schwestern, Eltern, Gro?eltern, Cousins und deren Kindern. Das ist ein einfaches System, aber unter solchen Umst?nden sehr wirksam. Es scheint, dass die Planer des Experimentes damit nicht gerechnet haben.

    Um den Prozess zu beschleunigen, wurde in dieser Woche noch einmal die ganze Wucht der israelischen Armee eingesetzt. Drei Monate lang war die israelische Armee mit dem 2. Libanon-Krieg besch?ftigt. Es wurde deutlich, dass die Armee, die w?hrend der letzten 39 Jahre haupts?chlich als Kolonialpolizei besch?ftigt war, nicht funktioniert, wenn sie pl?tzlich mit einem trainierten und bewaffneten Gegner konfrontiert ist, der zur?ckschlagen kann. Hisbollah wandte t?dliche Panzerabwehrwaffen gegen Panzertruppen an, Granaten regneten in den Norden Israels. Die Armee hatte seit langem vergessen, wie man sich gegen?ber solch einem Feind verh?lt. Und der Feldzug endete nicht gut.

    Jetzt kehrt die Armee zu dem Krieg zur?ck, den sie kennt. Die Pal?stinenser im Gazastreifen haben (noch) keine Panzerabwehrraketen, und die Qassams verursachen nur begrenzten Schaden. Die Armee kann wieder Panzer ungehindert gegen die Bev?lkerung anwenden. Die Luftwaffe, deren Hubschrauber sich f?rchteten, im Libanon Verletzte herauszuholen, kann nun wieder nach Lust und Laune Raketen auf H?user ?gesuchter Personen?, ihrer Familien und ihrer Nachbarn abfeuern. Wenn in den letzten drei Monaten ?nur? 100 Pal?stinenser pro Monat get?tet worden waren, so sind wir jetzt Zeugen eines dramatischen Anstiegs der Zahl von get?teten und verletzten Pal?stinensern.

    Wie kann nur eine vom Hunger geplagte Bev?lkerung, der auch Medikamente und die medizinischen Apparate f?r ihre einfachen Krankenh?user fehlen, und die Angriffen vom Land, Meer und aus der Luft ausgesetzt sind, durchhalten? Wird sie nachgeben? Wird sie auf die Knie gehen und um Gnade bitten? Oder wird sie eine ?bermenschliche Kraft finden und die Pr?fung bestehen?

    Kurz gesagt: Was und wie viel ist n?tig, bevor sich eine Bev?lkerung ergibt?

    Alle, die an dem Experiment teilnehmen - Ehud Olmert und Condoleezza Rice, Amir Peretz und Angela Merkel, Dan Halutz und George Bush, vom Friedensnobelpreistr?ger Shimon Peres ganz zu schweigen - sind alle ?ber Mikroskope gebeugt und warten auf eine Antwort, die zweifellos ein wichtiger Beitrag f?r die politischen Wissenschaften sein wird.

    Ich hoffe, das Nobelpreis-Komitee beachtet dies auch genau.

    http://www.zmag.de/artikel.php?id=1938

    Wirkliche Freiheit besteht darin, zwischen Reiz und Reaktion einen Moment inne zu halten, um die Reaktion selbst zu bestimmen

    REDE DES PR?SIDENTEN DER BOLIVARISCHEN REPUBLIK VENEZUELA, HUGO CH?VEZ, BEI DER 61. VOLLVERSAMMLUNG DER ORGANISATION DER VEREINTEN NATIONEN (UNO)

    New York, 20. September 2006
    Sitz der Vereinten Nationen, New York, Mittwoch, 20. September 2006

    Pr?sidentin der 66. Vollversammlung der Vereinten Nationen, Sheika Haya Rashed Al-Khalifa: Im Namen der Vollversammlung habe ich die Ehre, Seine Exzellenz, Herrn Hugo Ch?vez Fr?as, Pr?sident der Bolivarischen Republik Venezuela, bei den Vereinten Nationen willkommen zu hei?en und lade ihn ein, sich an die Versammlung zu wenden.

    Teilnehmer [Beifall]

    Pr?sident der Bolivarischen Republik Venezuela, Hugo Ch?vez: Frau Pr?sidentin, Exzellenzen, Staatschefs, Regierungschefs und hohe Repr?sentanten der Regierungen der Welt: Guten Tag ihnen allen. Zu Beginn m?chte ich voller Respekt alle, die dieses Buch noch nicht lesen konnten, einladen, es zu lesen: Noam Chomsky, einer der angesehensten Intellektuellen dieses Amerika und der Welt, Chomsky, eine seiner j?ngsten Arbeiten: Hegemonie oder ?berleben , Die imperialistische Strategie der Vereinigten Staaten. *Eine ausgezeichnete Arbeit, um zu verstehen, was in der Welt des 20. Jahrhunderts geschehen ist, was heute geschieht und ?ber die gr??te Gefahr, die ?ber unserem Planeten lastet: die hegemonialen Bestrebungen des nordamerikanischen Imperialismus bringen das ?berleben der menschlichen Spezies in Gefahr.

    Wir warnen weiter vor dieser Gefahr und rufen das Volk der Vereinigten Staaten und die Welt auf, diese Bedrohung zu stoppen, die wie das Schwert des Damokles ?ber uns schwebt. Ich wollte ein Kapitel vorlesen, aber um die Zeit zu respektieren belasse ich es lieber bei einer Empfehlung. Es liest sich schnell. Es ist sehr gut, Frau Pr?sidentin. Sicher kennen Sie es. Es ist erschienen in Englisch, in Deutsch, in Russisch, und sicherlich in Arabisch.

    Teilnehmer [Beifall]

    Pr?sident Ch?vez: Sehen Sie, ich denke, dass die ersten B?rger, die dieses Buch lesen sollten, die Br?der und Schwestern B?rger der Vereinigten Staaten sind, denn sie haben die Bedrohung im eigenen Haus; der Teufel ist im Hause. Der Teufel, der Teufel selbst ist im Haus. Gestern kam der Teufel hierher.

    Teilnehmer [Beifall]

    Pr?sident Ch?vez: Gestern war der Teufel hier, an diesem selben Ort. Dieser Tisch, an dem es nun an mir ist, zu reden, riecht es immer noch nach Schwefel! Gestern, meine Damen und Herren, sprach von dieser selben B?hne der Herr Pr?sident der Vereinigten Staaten, den ich "den Teufel" nenne; er kam hierher, um als Herr der Welt zu sprechen, als Herr der Welt. Ein Psychiater w?re nicht genug, um die gestrige Rede des Pr?sidenten der Vereinigten Staaten zu analysieren. Als Sprachrohr des Imperialismus kam er, um seine Rezepte zu verteilen, um zu versuchen, das gegenw?rtige Herrschaftsverh?ltnis zu bewahren, das Ausbeutungs- und Auspl?nderungsverh?ltnis gegen die V?lker der Welt. Das w?re gut f?r einen Film von Alfred Hitchcock, ich w?rde sogar den Titel vorschlagen: "Das Rezept des Teufels".

    Das hei?t, der nordamerikanische Imperialismus - und hier sagt es Chomsky klipp und klar - unternimmt hoffnungslose Anstrengungen, um sein hegemoniales Herrschaftssystem zu festigen. Wir d?rfen nicht erlauben, dass dies geschieht, wir d?rfen nicht erlauben, dass die Weltdiktatur errichtet wird, dass sie sich festigt, dass sich die weltweite Diktatur festigt.

    Die Rede des Welttyrannpr?sidenten ist voller Zynismus, voller Heuchelei; es ist die imperiale Heuchelei, der Versuch, alles zu kontrollieren. Sie wollen uns das demokratische Modell aufzwingen, wie sie es verstehen: die falsche Demokratie der Eliten. Und au?erdem ein sehr originelles demokratisches Modell: Durchgesetzt mit Bomben, mit Bombenangriffen und durch Invasionen und Kanonensch?sse! Was f?r eine Demokratie! Man m?sste noch einmal die These von Aristoteles lesen, oder? Und die der Ersten, die dort in Griechenland von der Demokratie gesprochen haben, um zu sehen, was f?r ein Demokratiemodell das ist, dass durch Marines, durch Invasionen, durch Aggressionen und Bomben durchgesetzt wird.

    Gestern sagt der Pr?sident der Vereinigten Staaten in diesem selben Saal das Folgende: "Wohin Sie auch sehen, h?ren Sie Extremisten, die Ihnen sagen, dass man durch Gewalt, Terror und M?rtyrertum dem Elend entfliehen und die W?rde zur?ckgewinnen kann". Wo auch immer er hinblickt, sieht er Extremisten! Ich bin sicher, dass er dich sieht, Bruder, mit dieser Farbe und glaubt, du bist ein Extremist. Mit dieser Farbe ist Evo Morales - der gestern gekommen ist, der w?rdige Pr?sident Boliviens - ein Extremist. ?berall sehen die Imperialisten Extremisten.

    Nein, wir sind keine Extremisten; was passiert ist, dass die Welt erwacht und ?berall wir, die V?lker, uns erheben.

    Ich habe den Eindruck, Herr imperialistischer Diktator, dass Sie den Rest Ihrer Tage mit einem Alptraum leben m?ssen, denn wo auch immer Sie hinschauen, werden wir erscheinen, wir, die sich gegen den nordamerikanischen Imperialismus erheben, die die v?llige Freiheit der Welt fordern, die Gleichheit der V?lker, den Respekt f?r die Souver?nit?t der Nationen.

    Ja, sie nennen uns Extremisten, wir erheben uns gegen das Imperium, wir erheben uns gegen das Herrschaftsmodell.

    Danach sagte der Herr Pr?sident Ihnen: "Heute m?chte ich direkt zu den Bev?lkerungen des Mittleren Ostens sprechen, mein Land w?nscht den Frieden..." Das stimmt. Wenn wir durch die Stra?en der Bronx gehen, wenn wir durch die Stra?en von New York, Washington, San Diego, Kalifornien, irgendeiner Stadt, San Antonio, San Francisco gehen und die Menschen auf der Stra?e fragen, die B?rger der Vereinigten Staaten, dann will dieses Land den Frieden. Der Unterschied ist, dass die Regierung dieses Landes, der Vereinigten Staaten, nicht den Frieden will, sie will uns durch Krieg ihr Modell der Ausbeutung und Auspl?nderung und ihre Hegemonie aufzwingen. Das ist der kleine Unterschied. Sie will den Frieden, und was passiert im Irak? Was ist im Libanon und in Pal?stina passiert? Was ist in 100 Jahren in Lateinamerika und weltweit passiert? Und nun die Drohungen gegen Venezuela, neue Drohungen gegen Venezuela, neue Drohungen gegen den Iran... Er sprach zum Volk des Libanon: "Viele von Ihnen haben gesehen, wie Ihre Heime und ihre Gemeinden im Kreuzfeuer gefangen waren". Was f?r ein Zynismus! Was f?r eine F?higkeit, schamlos vor aller Welt zu l?gen! Die Bomben auf Beirut, die mit millimetergenauer Pr?zision abgeworfen wurden, sind Kreuzfeuer? Ich glaube, der Pr?sident denkt an die Westernfilme, als man aus der H?fte scho? und irgendwer im Kreuzfeuer gefangen war. Imperialistisches Feuer, faschistisches Feuer, m?rderisches Feuer, V?lker*****isches Feuer des Imperiums und Israels gegen das unschuldige Volk Pal?stinas und das Volk des Libanon! Das ist die Wahrheit! Jetzt sagen sie, dass sie leiden, dass "wir leiden, weil wir ihre Heime zerst?rt sehen".

    Schlie?lich kam der Pr?sident der Vereinigten Staaten, um zu den V?lkern zu sprechen, er kam, um au?erdem zu sagen - Frau Pr?sidentin, ich habe einige Dokumente mitgebracht, weil ich heute Morgen einige Reden gesehen und meine Worte aktualisiert habe - er sprach zum Volk Afghanistans, zum Volk des Libanon: "Dem Volk des Iran sage ich... Dem Volk des Libanon sage ich... Dem Volk Afghanistans sage ich..." Gut, man fragt sich: so wie der Pr?sident der Vereinigten Staaten diesen V?lkern sagt "Ich sage ihnen...", was w?rden ihm diese V?lker sagen, wenn diese V?lker reden k?nnten. Was w?rden sie ihm sagen? Ich werde es aufgreifen, denn ich kenne den gr??ten Teil der Seele dieser V?lker, der V?lker des S?dens, der angegriffenen V?lker. Sie w?rden sagen: "Yankee-Imperium go home!" Das w?re der Schrei, der ?berall ert?nen w?rde, wenn die V?lker der Welt mit einer einzigen Stimme zum Imperium der Vereinigten Staaten sprechen k?nnten.

    Deshalb, Frau Pr?sidentin, Kollegen, Freundinnen und Freude, kamen wir im
    vergangenen Jahr hierher, in diesen selben Saal, wie alle Jahre in den vergangenen acht, und sagten etwas, das heute voll best?tigt wurde, und ich glaube, dass fast niemand hier in diesem Saal aufstehen kann, um sich zu verteidigen: Das System der Vereinten Nationen, das nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurde - akzeptieren wir es ehrlich - ist zusammengebrochen, hat sich aufgel?st. Es taugt nicht! Es taugt, um hierher zu kommen und Reden zu halten, um uns einmal im Jahr zu sehen, ja, daf?r taugt es. Und um sehr lange Dokumente zu machen und gute Reflexionen und gute Reden zu h?ren wie gestern die von Evo, wie die von Lula und viele Reden, die wir jetzt gerade geh?rt haben, des Pr?sidenten von Sri Lanke und die der Pr?sidentin von Chile. Ja, daf?r taugt es. Aber sie haben uns diese Versammlung in ein rein beratendes Gremium verwandelt, nur beratend, ohne irgendeine Art von Macht, um auch nur auf die geringste Weise der schrecklichen Realit?t entgegenzutreten, die die Welt erlebt.

    Deshalb wiederholen wir unseren Vorschlag; Venezuela schl?gt hier heute, an diesem 20. September, erneut vor, dass wir die Vereinten Nationen neu gr?nden. Wir haben im vergangenen Jahr, Frau Pr?sidentin, vier bescheidene Vorschl?ge unterbreitet, die wir f?r unaufschiebbar dringend halten, damit wir Staatschefs, Regierungschefs, unsere Botschafter, unsere Vertreter sie aufgreifen und wir sie diskutieren.

    Erstens, die Ausweitung - gestern sagte Lula dasselbe - des Sicherheitsrates, sowohl in seinen st?ndigen wie in seinen nicht st?ndigen Bestandteilen, damit neue entwickelte und unterentwickelte L?nder hereinkommen, die Dritte Welt, als neue st?ndige Mitglieder. Das als Erstes.

    Zweitens, die Anwendung effizienter Methoden zur Behandlung und L?sung der weltweiten Konflikte, transparente Methoden der Diskussion, der Entscheidungen.

    Drittens, das erscheint uns grundlegend, die sofortige Abschaffung - und das ist eine Forderung aller - dieses antidemokratischen Mechanismus des Vetos, des Vetos bei den Entscheidungen des Sicherheitsrates. Nur ein j?ngstes Beispiel: Das unmoralische Veto der Regierung der Vereinigten Staaten erlaubte es den israelischen Truppen, frei den Libanon zu zerst?ren, indem sie ganz offen, vor unser aller Augen, eine Resolution im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verhinderte.

    Und Viertens, notwendig ist - das sagen wir immer - die Rolle, die Befugnisse des Generalsekret?rs der Vereinten Nationen zu st?rken. Gestern hat uns der Generalsekret?r eine Rede gehalten, praktisch sein Abschied, und er erkannte an, dass in diesen zehn Jahren die Welt komplizierter geworden ist und dass die schweren Probleme der Welt, der Hunger, das Elend, die Gewalt, die Verletzung der Menschenrechte, sich verschlimmert haben. Das ist die schreckliche Konsequenz des Zusammenbruchs des Systems der Vereinten Nationen und der nordamerikanischen imperialistischen Anspr?che.

    Andererseits, Frau Pr?sidentin, entschied Venezuela vor mehreren Jahren, diese Schlacht innerhalb der Vereinten Nationen auszutragen. Wir erkennen die Vereinten Nationen als Mitglieder, die wir sind, mit unserer Stimme, mit unseren bescheidenen Reflexionen an; wir sind eine unabh?ngige Stimme, um die W?rde und die Suche nach Frieden zu vertreten, die Neuformulierung des internationalen Systems; um die Verfolgung und die Aggressionen des Hegemonismus gegen die V?lker des Planeten anzuklagen. Venezuela hat auf diese Weise seinen Namen gegeben, dieses Heimatland von Bol?var hat seinen Namen gegeben und hat sich f?r einen Sitz als nicht-st?ndiges Mitglied des Sicherheitsrates beworben. Wissen Sie, die Regierung der Vereinigten Staaten hat eine offene Aggression begonnen, eine unmoralische Aggression auf der ganzen Welt, und versucht zu verhindern, dass Venezuela frei gew?hlt wird, um einen Sitz im Sicherheitsrat einzunehmen. Sie f?rchten die Wahrheit, das Imperium hat Angst vor der Wahrheit, vor den unabh?ngigen Stimmen, klagt uns an, Extremisten zu sein. Sie sind die Extremisten.

    Ich m?chte hier all jenen L?ndern danken, die ihre Unterst?tzung f?r Venezuela angek?ndigt haben, auch wenn die Abstimmung geheim ist, und es ist nicht notwendig, dass irgend jemand es ank?ndigt. Aber ich glaube, die offene Aggression des nordamerikanischen Imperiums hat die Unterst?tzung durch viele L?nder beschleunigt, was Venezuela, unser Volk, unsere Regierung moralisch sehr st?rkt. Der Mercosur zum Beispiel hat als Block seine Unterst?tzung f?r Venezuela angek?ndigt, unsere Br?der vom Mercosur - Venezuela ist jetzt Vollmitglied des Mercosur mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay - und viele andere L?nder Lateinamerikas wie Bolivien; die Caricom hat vollst?ndig ihre Unterst?tzung f?r Venezuela angek?ndigt; die Arabische Liga hat vollst?ndig ihre Unterst?tzung f?r Venezuela angek?ndigt. Ich danke sehr der arabischen Welt, unseren Br?dern aus Arabien, diesem tiefen Arabien. Unseren Br?dern der Karibik, der Afrikanischen Union: fast ganz Afrika k?ndigte seine Unterst?tzung f?r Venezuela an. Und L?nder wie Russland, wie China und viele andere L?nder des Planeten. Vielen, vielen Dank im Namen Venezuelas, im Namen unseres Volkes und im Namen der Wahrheit. Denn Venezuela wird, wenn es einen Sitz im Sicherheitsrat besetzt, nicht nur die Stimme Venezuelas einbringen, sondern die Stimme der Dritten Welt, die Stimme der V?lker des Planeten. Wir werden dort sein und die W?rde und die Wahrheit verteidigen.

    Dar?ber hinaus, Frau Pr?sidentin, glaube ich, dass es Gr?nde gibt, optimistisch zu sein, unweigerlich optimistisch, w?rde ein Dichter sagen, denn neben den Drohungen, den Bomben, den Kriegen, den Aggressionen, dem Pr?ventivkrieg, der Zerst?rung ganzer V?lker, kann man sp?ren, dass sich eine neue ?ra erhebt, wie es Silvio Rodr?guez singt: "Die ?ra geb?rt ein Herz". Es erheben sich alternative Str?mungen, alternative Ideen, alternative Bewegungen, Jugendliche mit anderen Ideen. Es wurde innerhalb eines Jahrzehnts bereits bewiesen, dass die These vom Ende der Geschichte v?llig falsch war, v?llig falsch die These von der Begr?ndung des amerikanischen Imperiums, der pax americana, der Begr?ndung des neoliberalen kapitalistischen Modells, denn was es hervorbringt ist Elend und Armut. Die These ist v?llig falsch, sie geht zugrunde, jetzt muss die Zukunft der Welt definiert werden. Es liegt Morgend?mmerung ?ber dem Planeten, und man sieht sie ?berall, in Lateinamerika, in Asien, in Afrika, in Europa, in Ozeanien.

    Ich m?chte diese Vision des Optimismus hervorheben, damit sich unser Bewusstsein und unsere Bereitschaft zum Kampf f?r die Rettung der Welt und f?r den Aufbau einer neuen Welt, einer besseren Welt verst?rken. Venezuela reiht sich in diesen Kampf ein und deshalb werden wir bedroht.

    Die Vereinigten Staaten planten, finanzierten und initiierten bereits einen Staatsstreich in Venezuela und die Vereinigten Staaten unterst?tzen weiter putschistische Bewegungen in Venezuela und gegen Venezuela, sie unterst?tzen weiter den Terrorismus. Die Pr?sidentin Michelle Bachelet hat vor einigen Tagen - Entschuldigung, vor einigen Minuten - an die schreckliche Ermordung des fr?heren chilenischen Au?enministers Orlando Letelier erinnert. Ich m?chte nur das Folgende hinzuf?gen: die Schuldigen sind frei und die Schuldigen jenes Ereignisses, bei dem auch eine B?rgerin der Vereinigten Staaten starb, sind Nordamerikaner von der CIA, Terroristen der CIA. Aber es muss auch in diesem Saal daran erinnert werden, dass sich in wenigen Tagen auch die schreckliche terroristische Tat der Sprengung des kubanischen Flugzeugs zum 30. Mal j?hrt, bei der 73 Unschuldige starben, ein Flugzeug der Cubana de Aviaci?n. Und wo ist der gr??te Terrorist dieses Kontinents, der die Verantwortung f?r die Sprengung des kubanischen Flugzeugs als geistiger Urheber ?bernommen hat?

    Er war in Venezuela einige Jahre lang gefangen, er floh mit der Hilfe von Beamten der CIA und der damaligen venezolanischen Regierung. Er lebt hier in den Vereinigten Staaten, gesch?tzt von dieser Regierung, er war gefangen und gest?ndig.

    Die Regierung der Vereinigten Staat hat ein doppeltes Gesicht und besch?tzt den Terrorismus.

    Diese Reflexionen besagen, dass Venezuela dem Kampf gegen den Terrorismus, gegen die Gewalt verpflichtet ist und sich mit allen V?lkern vereint, die f?r den Frieden und eine Welt der Gleichen k?mpfen.

    Ich habe von dem kubanischen Flugzeug gesprochen. Der Terrorist hei?t Luis Posada Carriles, er wird hier besch?tzt. Gesch?tzt werden hier die gro?en Korrupten, die aus Venezuela geflohen sind; eine Gruppe von Terroristen, die dort Bomben in den Botschaften mehrerer L?nder gelegt haben, die dort w?hrend des Staatsstreichs Menschen ermordet haben, die diesen bescheidenen Diener entf?hrten und ihn erschie?en wollten, nur dass Gott und eine Gruppe guter Soldaten und ein Volk, das auf die Stra?e gingen, ihre Hand erhoben haben. Durch ein Wunder bin ich hier. Sie sind hier, die F?hrer dieses Staatsstreichs und dieser terroristischen Akte, besch?tzt von der Regierung der Vereinigten Staaten. Ich klage die Regierung der Vereinigten Staaten an, den Terrorismus zu sch?tzen und einen absolut zynischen Diskurs zu f?hren.

    Wir sprechen von Cuba, wir kommen aus Havanna, wir kommen gl?cklich aus Havanna, wir waren dort mehrere Tage; und dort kann man die Geburt einer neuen ?ra sehen: den Gipfel der G-15, den Gipfel der Bewegung der Nichtpaktgebundenen mit einer historischen Resolution: "Abschlussdokument" - erschrecken Sie nicht, ich werde nicht alles vorlesen -, aber hier gibt es eine Reihe von Resolutionen, die in offener und transparenter Diskussion von mehr als 50 Staatschefs getroffen wurden. Havanna war eine Woche lang die Hauptstadt des S?dens. Wir haben die Bewegung der Nichtpaktgebundenen neu gestartet, und wenn ich Sie alle um etwas bitten darf, Compa?eros und Br?der und Schwestern, dann ist es, dass wir gro?en Willen in die St?rkung der Gruppe der Nichtpaktgebundenen setzen, das ist ?beraus wichtig f?r die Geburt der neuen ?ra, um die Hegemonie und den Imperialismus zu verhindern.

    Und au?erdem, Sie wissen es, haben wir Fidel Castro f?r die n?chsten drei Jahre zum Pr?sidenten der Gruppe der Nichtpaktgebundenen bestimmt und wir sind sicher, dass der Genosse Pr?sident Fidel Castro den Taktstock mit gro?er Effizienz f?hren wird. Die, die wollten, dass Fidel stirbt, nun gut, sie blieben frustriert zur?ck und sie werden frustriert zur?ck bleiben, denn Fidel tr?gt wieder die olivgr?ne Uniform und jetzt ist er nicht nur der Pr?sident Cubas, sondern der Pr?sident der Nichtpaktgebundenen.

    Frau Pr?sidentin, liebe Kollegen, Pr?sidenten, dort wurde eine sehr starke Bewegung geboren, die des S?dens. Wir sind M?nner und Frauen des S?dens, wir sind ?berbringer dieser Dokumente, dieser Ideen, dieser Kritiken, dieser Reflektionen. Ich schlie?e schon meine Mappe und das Buch nehme ich wieder mit - vergessen Sie nicht, dass ich es Ihnen in aller Bescheidenheit sehr empfehle -. Wir haben versucht, Ideen f?r die Rettung dieses Planeten beizutragen, um sie vor der imperialistischen Bedrohung zu retten und damit, hoffentlich bald, in diesem Jahrhundert, nicht sehr sp?t, unsere Kinder und unsere Enkel besser leben k?nnen, hoffentlich k?nnen wir es noch sehen und erleben: eine Welt des Friedens, unter den grundlegenden Prinzipien der Organisation der Vereinten Nationen, aber einer neu gestarteten, einer neu gestarteten und anderswo untergebrachten. Ich glaube, wir m?ssen die Vereinten Nationen in einem anderen Land unterbringen, in einer Stadt des S?dens, haben wir aus Venezuela vorgeschlagen. Sie wissen, dass mein pers?nlicher Arzt eingeschlossen im Flugzeug bleiben musste: sie haben ihm nicht erlaubt, zu den Vereinten Nationen zu kommen. Ein weiterer Missbrauch und Angriff, Frau Pr?sidentin, den wir aus Venezuela beantragen als einen - sogar pers?nlichen - Angriff des Teufels zu registrieren.

    Es riecht nach Schwefel, aber Gott ist mit uns. Eine gute Umarmung und Gott sch?tze Sie alle. Guten Tag.

    Teilnehmer [Beifall und Applaus]

    quelle:Gerhard Wisnewski

    ?Der Nachteil der Intelligenz
    besteht darin, da? man pausenlos dazulernen muss"? ...das ist mir zu Anstrengend ...,ich bilde mir meine Meinung aus der Bild Zeitung und die l?gt nicht !Die Wahrheit ist eh verkommen.
    Man ben?tigt nur 13
    Muskeln um zu l?cheln, aber
    59 um ein b?ses Gesicht zu
    machen. Warum sich
    eigentlich anstrengen?

    Es wird langsam Zeit,das die USA -Israel Politik von der Bildfl?che verschwindet,ich hasse ,Gewalt,L?gen,Morde,Verarsche,Verdummung,usw...
    In diesem Sinne .....Nicht im Hass offenbart sich
    die schlimmste S?nde gegen
    unsere Mitmenschen, sondern
    in der Gleichg?ltigkeit