Beiträge von Golias

    hm jetzt wurde das Thema mit den Geb?hren hier doch weitergef?hrt ...

    1. Studiengeb?hren erh?hen die Studienqualit?t ? Tolles M?rchen, daf?r gibt es keinen Beleg, im Gegenteil, die Unis sparen immer mehr.
    Ich z.B. zahle selbst Geb?hren und bei bestimmten Veranstaltungen sind die Chancen mehr als schlecht, einen Platz zu bekommen, also ich bezahle f?r eine Leistung, die ich nichtmal bekomme.

    2. Sch?ler leisten doch auch nix produktives, also Schulgeb?hren ab 1. Klasse ? H?r ich da irgendwelche Eltern aufschreien ?
    Zumindest ab der 9. Klasse, weil ab dann ist ja die "bessere" Ausbildung ein besonderer Luxus hm ?

    3. Woher soll ein Student die Kohle denn aufbringen, ohne dass das Studium darunter leidet ? Kredit sch?n und gut, aber ein Studienabschluss ist kein Arbeitsplatzgarant, und dann viel Spa? beim abzahlen.

    4. Finanzielle Abh?ngigkeit gef?hrdet vor allem auch die FREIHEIT der Bildung. Soll die Wissenschaft noch mehr zum Sprachrohr der Menungsmacher werden ?

    Soviel zur Argumentation aber was mich eigentlich an der Diskussion st?rt ist folgendes:
    Da wird alle Nase lang beklagt, dass der Staat immer mehr an den sozial Schwachen spart und immer mehr Geld nach oben verteilt wird.
    Und pl?tzlich geht es um eine Gruppe, der man selbst nicht zugeh?rig ist, in dem Fall Studenten, und pl?tzlich ist das Vorgehen des Staates ganz legitim, bei DENEN ist es ja gerecht zu sparen.
    Dabei sitzen wir im selben Boot, sollte das einigen schlauen Durchschauern der Dialektik nicht bewusst sein ?
    Es sind keine Bummelstudenten und nicht Kinder reicher Eltern, sie werden nicht alle Managergeh?lter kassieren, freilich gibt es das alles auch, aber viele Studenten sind eine Gruppe, die schon jetzt mit einem sehr knappen Budget auskommen m?ssen und von zusehen m?ssen dass sie von einem Tag auf den anderen kommen.
    Ich stell mich doch auch nicht hin und beschwer mich, dass ALG II viel zu hoch sei, nur weil ich selbst weniger zum Leben hab. Ich denke, das Anliegen an den Staat sollte ein gemeinsames sein, n?mlich sich nicht auspl?ndern zu lassen.

    edit: ach ja, wenn es Grundeinkommen g?be, dann w?ren auch Studiengeb?hren denkbar

    Laut Aufruf geht es allgemein gegen die Bildungspolitik, die dort in die Wege geleitet wird.
    "Wir stellen uns gegen die von der G8 propagierten und durch internationale Handelsabkommen in Umsetzung befindliche Bildungspolitik."

    "Gegen public private partnership an allen Bildungseinrichtungen. Immer mehr Einrichtungen im Bildungsbereich werden f?r Profit- und PR-orientierte Wirtschaftsunternehmen ge?ffnet. Die ?ffentlichen Gelder werden im gleichen Atemzug weiter gek?rzt. Die Abh?ngigkeit von externen GeldgeberInnen w?chst. Die Entwicklung geht dahin, dass FinanzgeberInnen ?ber die Ausrichtung der Forschung und Lehre bestimmen. "

    Und Studiengeb?hren sind eben Teil dieser Politik, und wer glaubt, Studiengeb?hren seien sinnvoll, der hat sich einen gro?en B?ren aufbinden lassen, das muss off topic mal ganz deutlich gesagt werden.
    Alle, die f?r Studiengeb?hren sind, leiern die ?bliche vorgesetzte und vorgekaute falsche Argumentationskette runter, leider.

    Man kann dieses Gedicht sicher auf vielerlei Weise interpretieren.
    Aber diese starke Emotionalit?t ist am besten mit dem Kontext der Filmszene zu erkl?ren, aus dem es stammt.
    Ich mag den Film irgendwie, auch wenn es einer von vielen Klischee High School Filmen ist, vielleicht liegt es daran, dass ich die Hauptdarstellerin s?? finde *g* (die ?brigens auch das Gedicht zum besten gibt.)

    Oha, wegen "F?hrerbeleidigung" kickt dich hier ganz bestimmt keiner.
    Es d?rfte viele Forumsteilnehmer geben, die Kernchens Meinung nicht teilen.
    F?r meinen pers?nlichen Geschmack geht eine romatische Verkl?rung des 3. Reiches auch deutlich ?ber das Ziel der Wahrheitssuche hinaus.
    Es ist mir auch einfach zu oberfl?chlich betrachtet, es wirkt auf mich genau wie die System-Schwarz-Wei?-Malerei, nur mit ausgetauschtem Vorzeichen. klar gibt es wahrscheinlich auch gen?gend Zeitzeugen, deren Aussage das Bild von Kernchen untermauern, aber ebenso welche, die das Gegenteil aussagen.
    Am glaubw?rdigsten finde ich das Thema in "Das schwarze Reich" von E.R.Carmin beleuchtet, da steht jetzt zwar nicht viel ?ber das Leben im 3. Reich, aber ?ber die Hintergr?nde von Hitlers Aufstieg, und zwar ohne Gut-B?se Schablone.

    Hallo zusammen,
    Also Reis ist schonmal gut ...
    Wir machen heute auch Kassensturz Januar udn ich glaub ich kann dich soweit tr?sten, dass wir auch auf so eien hohe Summe kommen.

    Allerdings kaufen wir nur selten bei Aldi oder so, sondern versuchen weitestgehend, regionale und ?kologisch erzeugte Produkte einzukaufen.
    Das schl?gt schon zu Buche, ist es uns aber inzwischen wert.

    Klamotten kaufen ... stimmt, hab ich auch ewig nicht mehr :)

    Wir sparen bei Getr?nken. Wir trinken Wasser aus der Leitung (mit Bergkristall und Granderplatte "behandelt")
    und wenn es nach was schmecken soll, kommt halt etwas Saft rein, oder Rotwein :)

    Fr?her war ich auch oft bei Aldi und ich glaub da waren wir zu zweit nie ?ber 200-300 Euro. Einfach mal schauen, wovon man evtl. eben mit weniger klarkommen k?nnte, keien ahnung.
    Beste Gr??e

    Hallo zusammen,

    Also zun?chst mal meine Beipflichtung, was den Vorrang gewisser Grundwerte angeht - hab bis jetzt bei meinen Kleinen ein gutes Gef?hl damit.
    Und was die (bei meinen erst in ein paar jahren kommende) Schulzeit angeht:

    wenn man genug Zeit aufwenden kann, was man sollte, stelle ich mir das ungef?hr so vor:
    Lasst sie erz?hlen, was sie in der Schule lernen. Stellt vielleicht ein paar Fragen, lehrt das Kind, nicht einfach alles als absolute Wahrheit hinzunehmen, weder die aus der Schule, noch eure.
    Helft ihnen, KRITISCH DENKEN zu lernen, dann haben sie eine Chance, das "Wissen", dass sie eingetrichtert bekommen, zu bewerten und einzuordnen.

    Ich erinnere mich noch, wenn ich als Kind Fragen gestellt habe, wurde ich selten mit einfachen Antworten abgespeist, mir wurde von meinen Eltern geholfen, selbst Antworten zu finden, was mit der Erkenntnis verbunden ist, dass es selten absolute endg?ltige Antworten gibt.
    Und was soll ich sagen, ich hab eigentlich vieles des in der Schule gelehrten von allein in Frage gestellt - zum Leidwesen (oder in erfeulichen Ausnahmef?llen zur Freude) der Lehrerschaft.
    Und ich bereue nichts :) und bin meinen Eltern dankbar !

    Gru? euch und von mir noch an dieser Stelle ein gutes neues Jahr, das hoffentlich mehr Heil als Unheil bringen wird...

    Die Grenzen eines Landes sind Ver?nderungen unterworfen im Laufe der Zeit, ebenso die letztendliche ethnische Zusammensetzung, und gerade in einem zentral gelegenen Land, wo wie oben erw?hnt ein reger Austausch stattgefunden hat, damals durch die R?mer, im Mittelalter z.B. durch Eroberung und Angliederung riesiger slawischer Gebiete (alles ?stlich von Elbe und Saale).
    Und dennoch gibt es innerhalb eines Landes eine eigene Sprache (die wiederum auch Ver?nderungen unterliegt) und unverwechselbare Kultur - oder sollte es geben, denn ich glaube es w?rde den Zusammenhalt f?rdern.

    Ich bin auch DDR-Geborener und sehe das so: Die 40 Jahre haben sicherlich gereicht, um eine eigene Kultur, eine eigene Mentalit?t zu entwickeln, durch welche Faktoren auch immer (z.T. auch gesteuert und erzwungen).
    Daher das Entwurzelungsgef?hl, gewisserma?en Mensch ohne Volk und Heimat zu sein. Nun, ich war erst 12/13 bei der "Wende" und kann das Gef?hl trotzdem nachvollziehen. Aaaber:
    Der Gro?teil unserer Kultur geht doch letztlich auf Zeiten vor der Teilung zur?ck. Und so gesehen kann ich mich schon irgendwie als "Deutscher" f?hlen, wobei ich vieles von dem ablehne, was in Deutschland allm?hlich "kulturell" Einzug h?lt. Globale Konsumkultur ohne Selbstbestimmung, ohne Geist. Manchmal vermisst man die Dichter und Denker um sich herum schmerzlich. Da frag ich mich oft schon, ob das, was man eben z.B hier als typisch deutsch auff?hren k?nnte, auch wirklich noch typisch deutsch ist. Es stimmt mich schon etwas traurig, wenn Leute geradezu zu faul und tr?ge sind, zu denken oder wenn Geistreichtum und Ideenreichtum, Philosophieren und Ergr?nden eher noch als l?cherlich abgetan wird.
    Und eben diese zuletzt genannten Dinge w?rde ich unter anderem als typisch deutsch betrachten, nat?rlich auch r?ckblickend auf die Geschichte.

    Und noch zu einem anderen hier ab und zu diskutierten Aspekt:
    Ich denk mal, wenn die Deutschen hier mehr Kulturpflege betreiben w?rden und statt sich der Beliebigkeit und regelrechter Dekadenz zu unterwerfen, mehr auf ihre St?rken und Besonderheiten st?tzen w?rden, dann w?rde auch weniger ins Gewicht fallen, dass sich fremde Kulturen so ausbreiten.

    Will sagen, man braucht die Ursachen des kulturellen "Verfalls" nicht in irgendwelcher ?berfremdung oder Einwanderung zu suchen, denn die fremde Kultur verdr?ngt nicht unsere, sie f?llt nur gewisse "leere Stellen" aus, w?rde ich mal meinen.

    Ja ich wei?, nur das Problem ist, wo f?ngt man, an, anderen Schaden zuzuf?gen ? Z?hlt Egoismus auch schon dazu ? Oder z.B jemandem nicht zu helfen, obwohl man k?nnte, aber die eigenen Sinnesfreuden gerade Vorrang haben ?
    Ansonsten halte ich es auch f?r richtig, das Prinzip Liebe als Gesetz zu befolgen. Aber auch hier ist es nicht immer einfach, genau zu differenzieren, was genau mit Liebe gemeint ist. Zum Beispiel kann pers?nliche Liebe (zu bestimmten Personen) im Konflikt stehen mit "universeller" Liebe zu allem Seienden. (z.B. Eifersucht oder man denke an Anakin Skywalkers Motive in "Star Wars")

    "gut" und "b?se" ist ja auch nicht so ohne weiteres fest zu definieren, sondern richtet sich immer nach dem Blickwinkel des Betrachters.

    F?r mich stellt sich der Gegensatz "Gott" vs. "Satan" immer mehr als Gegensatz zwischen eher wertungsfreien Extremen dar.
    Ordnung vs. Chaos trifft es meiner Meinung nach zumindest einigerma?en, oder auch Irdisch/fleischlich vs. Himmlisch/Geistig.

    Ganz so harmlos finde ich das Extrem des Satanismus allerdings nicht, ich glaube f?r mich pers?nlich, es gilt eher eine Ausgewogenheit zwischen beiden herzustellen.
    Ich meine, es hei?t Sinnesfreuden STATT Enthaltsamkeit. Das hie?e dann aber, IMMER seinen Trieben nachzugehen. Wir bestehen aber eben nicht nur aus Fleich, sondern auch aus Geist.
    Und derjenige, der mehr seinem Geist folgt, als seinem K?rper, und zwar aus eigenem Antrieb und OHNE Zwang, vielleicht ist derjenige Gott geistig n?her ?

    Soweit ich wei?, gab es diese ?berlegung auch bei den Katharern, alles irdische galt als satanisch, nur galt eben dieses irdisch-satanische nicht als "b?se". Jeder konnte sich frei entscheiden, allerdings war eine Vereinigung mit Gott nur m?glich, wenn man w?hrend der letzten Inkarnation enthaltsam lebte.
    (sehr vereinfacht und aus dem Ged?chtnis zusammengereimt, Katharerspezialisten bitte notfalsl aufschreien :))

    Ja das stimmt. Kann man dann wohl nicht mehr als Anarchie bezeichnen.
    Das bringt mich zuu der Frage, wo eigentlich Anarchie aufh?rt.
    Ich meine, auch, wenn jeder sich selbstbestimmt, werden doch die Menschen immer dazu neigen, in bestimmten Situationen, mehr oder weniger formell einen F?hrer zu w?hlen. Sowas ergibt sich ja schon bei allt?glichen Team-Aufgaben. Eine Frage der Organisation, dass einer vielleicht auch unbewusst die F?hrung ?bernimmt.

    Von Herrschaft kann man aber vielleicht erst sprechen, wenn eine gewisse Verbindlichkeit hergestellt ist, d.h. wenn nicht mehr freigestellt ist, diesem F?hrer nach Belieben zu folgen oder nicht, ohne dass es Sanktionen gibt.

    Wir k?nnen ja nicht hingehen und sagen:
    So, bevor wir anfangen, eine vern?nftige Welt aufzubauen, m?ssen wir erstmal alle L?gner und M?rder, alle die uns beim Aufbau dieser vern?nftigen Welt im Wege sind, erstmal beseitigen.
    Davon abgesehen kannst du ja niemanden einfach so h?ngen :)
    Dagegen ist die von Trismeg benannte Flamme meiner Ansicht nach das wirkungsvollste Mittel gegen die "M?chtigen", da ihre Macht auf Unvernunft gr?ndet.

    Es ist eine Frage des Menschenbildes, ob man Anarchie f?r durchf?hrbar h?lt.
    Wer sind z.B die "St?rkeren" ? M?glicherweise hat unsere Kultur des Wettbewerbs erst ein so geartetes Gef?lle geschaffen. Gibt es bei bestimmten Naturv?lkern ohne F?hrung auch eine Gruppe, die man als "die St?rkeren" bezeichnen k?nnte ? Herrschen diese ?ber die anderen ?

    Ich denke, ob Anarchie f?r eine ganze Gesellschaft m?glich ist, ist von deren jahrhunderte w?hrenden kulturellen Entwicklung abh?ngig.
    Es muss nicht zwangsl?ufig immer so sein, dass eine (starke) Gruppe die Herrschaft an sich rei?t. Wenn die Individuen erkennen, dass sich durch Nutzung der individuellen St?rken und durch gleichberechtigte Gemeinschaftlichkeit mindestens ebenso gut leben l?sst, wie durch Ausbeutung schw?cherer, dann w?rde das Macht-an-sich-rei?en weniger Sinn machen.
    Unsere Gesellschaft ist von dieser Erkenntnis wohl noch ein St?ck entfernt, weswegen hierzulande eine pl?tzliche Anarchie vermutlich unangenehme Effekte h?tte.
    Bei einigen Naturv?lkern ist die kulturelle Tradition aber anders, die Gemeinschaft wird als wichtig erkannt (vielleicht ist sie dort auch ?berlebensnotwendiger aufgrund der ?u?eren Gegebenheiten).
    Und das Streben nach Macht oder Herrschaft ist da einfach nicht so etabliert.

    Die Frage ist nun, ob unsere Gesellschaft irgendwann diesen Weg gehen kann, aber zumindest wird das ein Weilchen dauern, tja oder bis 2012 eben :)

    Zitat

    MONTAUK

    Zitat:Das macht aber noch nicht ALLE Menschen dieses glaubens zu oben genannten Massenm?rdern,... !!!


    wer behauptet das bzw. wo steht das?

    @ Don
    Lies dir bitte die Beitr?ge von Gerechtigkeit nochmal durch, da gab es pauschale Aussagen ?ber L?gen als Teil des Volkscharakters.
    Du hast ein Bibelzitat gebracht, ohne anzugeben, was du mit diesem Zitat untermauern willst. Man kann es aber sehr leicht auf die besagten Aussagen von Gerechtigkeit beziehen.
    Davon abgesehn hat dein Bibelzitat nix mit diesem Thema hier zu tun.
    Kann ja nicht schaden, einmal mehr zu betonen, wer die B?sen auf der Welt sind oder wie ?
    Ich seh das recht ?hnlich wie Ignieferroque.
    Sowas ist unqualifizierte Hetze, das hat nix mit einer fruchtbaren Diskussion zu tun. Oder wo liegt deiner Meinung nach ein konstruktiver Nutzen dieses geposteten Zitats, welches schon oft genug breitgelatscht wurde ? Sowas f?hrt doch letztendlich nur dazu, dass sich Leute best?tigt f?hlen, die hinter solch einem kritischen Forum nur verdeckte "rechte Machenschaften" vermuten.

    Ich brauche jedenfalls keine Bibelzitate, um die Angriffe auf die Marine
    h?chst skeptisch zu betrachten und deswegen besorgt zu sein.
    Ich halte es aber nicht f?r richtig, prinzipiell Deutschland in der Opferrolle zu sehen und die anderen als t?ckischen Feinde zu erkennen.
    Klar, das aktuelle Weltgeschehen spricht f?r sich, aber trotzdem sollte man immer wieder von neuem genau hinsehen. Sonst laufen wir Gefahr, die Wahrnehmung zu selektieren, weil es in unser vorgefertiges Weltbild passt, nur das unser Weltbild ein anderes ist.
    Und manchmal habe ich hier das Gef?hl, dass bei einigen Teilnehmern teilweise ein Gef?hl der Befriedigung aufkommt, wenn ihr Weltbild vom Weltgeschehen best?tigt wird. (So nach dem Motto, ah da sieht mans wieder, wie verlogen x ist und wie sch?n y wieder geheuchelt hat.)

    Es w?re schade darum, wenn sich der Blick von weitsichtigen Menschen, die sich hier versammeln, dann doch wieder verengt

    Ja, eien interessante Frage.
    Gesellschaft schafft Bedingungen f?r die Jugend
    und die Jugend wird die Gesellschaft bilden - ein Kreislauf.

    Ich habe wahrgenommen, dass es leider in der Ausbildung im p?dagogischen Sektor ein deutliches ?bergewicht gibt darauf, was zu tun sei, dass die Jugend den Anforderungen der Gesellschaft gen?gt, und weniger dar?bernachgedacht wird, wie man eien Jugend erzieht, die vielleicht mal eine bessere Gesellschaft hervorbringt.
    So krankt die Erziehungswissenschaft daran, dass sie die bestehende Gesellschaft als unabdingbar voraussetzt und zuwenig in Frage stellt.

    Tats?chlich gibt es viele Jugendliche (neben den "ferngesteuerten" Medien-Produkten), die Grips und Talent haben, aber die Gesellschaft in Frage stellen, nicht bereit sind unter bestimmten Umst?nden zu arbeiten etc.
    Die Anforderung der Gesellschaft auf p?d. Institutionen sind die, solche Jugendliche ins deutsche Alltagsarbeitsleben auf Teuel komm raus zu integrieren, anstatt ihre eigentlichen Potentiale zu f?rdern.

    und zum Erziehungsstil ...
    ehrlich gesagt k?nnte ich aus der Haut fahren, wenn es immer wieder so dargestellt wird, dass "Grenzen setzen" gleichbedeutend mit dem "guuuten alten eins hinter die L?ffel geben" ist.
    1. Grenzen setzen kann man auch anders, man muss noch nichtmal br?llen !
    (und es ist abslout fruchtbar, FAIR und VERN?NFTIG auch mit einem 2-j?hrigen Kind zu diskutieren, traut den kleinen nicht zuwenig zu)
    2. Ich bin froh, dass die Lehrer nicht mehr schlagen d?rfen. Respekt durch Schl?ge ? Das erzieht zu Heuchlertum und falscher Unterw?rfigkeit.
    Hat diese Erziehung nicht all diese duckm?userischen ?ngstlichen Menschen hervorgebracht, die man so schwer zu Mut zur Ver?nderung und Eigenst?ndigkeit bewegen kann ?
    Ich bin nicht f?r Grenzenlosigkeit, aber es muss eben genau ?berlegt werden, was f?r Grenzen das sein sollen und WIE deren Einhaltung sichergestellt wird. Das ist eien schwere Aufgabe, die von vielen Eltern untersch?tzt wird.

    Der Jugend fehlt meiner Ansicht nach Sensibilit?t, ein Gesp?r f?r die Natur, ein Gesp?r f?r sich selbst. Man wird das kaum l?sen k?nnen, ohne dass diese elende ?berreizung aufh?rt.
    Und Eltern m?ssen sicher sein, was sie wollen, das ist n?mlich auch ein Problem, wodurch Grenzenlosigkeit entsteht, bzw. inkonsequente Erziehung (mal viel zu lasch, dann unangemessen hart)
    Weil die Eltern selbst nicht wissen, was sie den Kindern sagen sollen, sie sehen ihr Weltbild wanken, und die Medien unterst?tzen diese Unsicherheit. Eltern sehen, dass die Zukunft unsicher wird, wie sollen sie ihren Kindern Sicherheit vermitteln ? Hin und hergerissen von gesellschaftlichem (materiellem) Druck und der eigenen Intuition - schwierig.
    All das ?bertr?gt sich auf die Kinder, was frustrierend f?r sie ist.

    Trotzdem glaube ich, dass die Jugend von heute ein gro?es Potential in sich tr?gt. Mag es auch mitunter egoistisch und unausstehlich sein, es ist eine Jugend, die fordert, die sich nicht einfach alles sagen l?sst. Wenn sie lernt, dass man auch zur?ckgeben muss, dass Gemeinschaftssinn wichtig ist und mit einem starken Individualismus unter einen Hut gebracht werden muss, dann trau ich ihr sogar das Aufbauen der Zukunft zu ;)

    Zum Thema Verh?ten anhand Bestimmung der kritischen Tage, also sowohl durch Gef?hl als auch Computer muss man aber anmerken, dass man die Lebensdauer der Spermien wirklich seeeehr reichlich einsch?tzen sollte vorsichtshalber. Sonst ist nachher dann qu?lende Ungewissheit da, von den Worten begleitet "Na eigentlich kann es ja gar nicht sein, vom Termin her" *g*.

    Ich halte es schon f?r m?glich, dass ein wei?er Magier sich soweit von seinem Ego trennt, dass er gutes wirken will weniger zu seiner eigenen Erbauung, sonder gewisserma?en "h?heren" Zielen, weil er es eben als seinen Autrag, seine Bestimmung ansieht, egal ob es ihn gl?cklich macht oder nicht.
    Vielleicht ist es naiv, mit Kinofilmphilosophie zu argumentieren aber mir fallen 2 Filmstellen dazu ein. Einmal Boromir w?hrend Elronds Rat "Er ist ein Geschenk. Wir k?nnten ihn benutzen, um gutes zu bewirken."
    Zum anderen ist da Frodo, der unfreiwillig die B?rde tr?gt und es meistert.
    Das zweite w?re das gute alte Star Wars, wo genau diese Problematik angesprochen wird. "Gutes" zu tun aus "Eigennutz", genau das bringt Anakin zur dunklen Seite der Macht.
    Ich finde, das l?sst sich soweit ganz gut auf alle m?glichen Handlungen beziehen, nicht nur Magie. Inwieweit es auf Magie anwendbar ist f?llt mir schwer zu sagen, da ich davon auch nicht wirklich Ahnung habe.