Beiträge von Malhi Sadah

    DIE WACHT AM RHEIN


    O Deutschland, wo sie dich ans Kreuz geschlagen,
    steht menschliche Erb?rmlichkeit geschart.
    An den gef?llten Riesen Zwerge wagen
    gesch?ftig sich heran nach Zwergenart.
    O Deutschland, dich deckt dunkler Trauer Wolke,
    Und Hader deines Schwertes Schneide frisst;
    strahlt dir der Tag, so strahlt er allem Volke,
    und Deutschland Nacht die Nacht der Menschheit ist.

    O Deutschland, ?berm Dunkel Sterne wohnen;
    dein Pfad wird weiten sich dem Morgen zu,
    die Flur mit neuer Frucht dein Schaffen lohnen
    dir, aller V?lker gr?sster S?mann du!
    Du wirst ob dieser Menschheit irren Trieben
    den Schild erheben lichter denn zuvor,
    statt deiner Rache Seelengr?sse ?ben,
    wo man nur Blut und Tr?nen dir beschwor.

    Noch hellet Kants gestirnter Himmel deine N?chte,
    des Genius Fackel dir aus Weimar loht,
    aus Worms noch hallt es fort mit ewgem Rechte:
    Hier stehe ich, kann anders nicht ? bei Gott!
    Noch ringt dein Faust in ruhelosem Streben
    um wahren Menschentumes tiefsten Sinn,
    Bachs Orgel jauchzt in heiligem Erleben
    und schluchzt der Menschen Sehnsuchtsmelodien.

    Rohe Gewalt mag viel in Tr?mmer schlagen,
    der Seele Kraft wird unbesiegbar sein!
    Im Reich des Geistes stehet sonder Zagen
    auf stolzer H?he noch die ?Wacht am Rhein?.
    Jahrhundert um Jahrhundert wird sie w?hren,
    erreichen kann sie nicht des Hasses Lug,
    noch schl?gt in ihrem Waffenkleid voll Ehren
    das gr?sste Herz, das je die Erde trug.


    V. A. Koskenniemi

    Zitat von skuld7

    ja ein super text. kopier ich mir ebend mal.
    so wie das aussieht haben wir diese Endzeit schon erreicht.
    es ist schade f?r die kinder die geboren wurden diese trifft keine schuld

    Jau,ich denke auch ,da? wir in der Endzeit sind,und zwar am absoluten Endzeitpunkt.Ich denke nur noch eine Kleine Weile ,dann ist es soweit.

    -

    Die Geschichte der Templer . . . (Teil 2)

    Der Wille, die Wahrheit zu ergr?nden
    Als im Jahre 1128 die formale Ordensgr?ndung vonstatten ging, bei der Bernhard von Clairvaux bis zu einem gewissen Grade als Schirmherr zu betrachten war, hatte die kleine Schar der Tempelritter bereits ein >Geheimnis<: Es war der Wille, die Wahrheit Christi zu ergr?nden. Noch herrschte lediglich Ungewi?heit ? bald aber w?rde man Gewi?heit haben.

    Dieser Wille mu? jedoch, als der Wille einer Gruppe von Rittern - von geradezu naiver Fr?mmigkeit - angesehen werden, die einfach nur ihrem Herren Jesus Christus dienen und dessen wahre Lehre wiederfinden wollte.

    Es war nichts Aggressives in diesem Wollen gewesen, denn sie unterstellten niemandem B?ses.

    Es war Bernhard, der ihnen klarmachte, da? ihre Ambitionen auf keine Gegenliebe sto?en w?rde und da? es klug sei, nicht offen auszusprechen, was sie dachten.

    In den folgenden Jahren fanden sich keine weiteren Hinweise auf die urspr?ngliche Lehre Christi. Der Templer-Orden wandte sich nun vor allem milit?rischen Aufgaben zu.

    Das >Geheimnis< lebte bald nur noch in der Erinnerung weniger, vor allem provencalischer Br?der fort. Die praktischen Notwendigkeiten im Orient lie?en wenig Raum und Zeit, sich um das >Geheimnis< zu k?mmern.

    Es war zun?chst der n?here Kontakt zum Islam, der neue Impulse gab. Einige Briefe, die Ali Ibn Abu Thalib (Immam Ali) zugeschrieben wurden, fielen einer Templer-Abteilung bei einem Vorsto? gegen Damaskus in die H?nde. Ali berichtete darin ?ber eine nachtr?gliche Verf?lschung des Korans, die er mit den Verf?lschungen der Evangelien Christi vergleicht.

    Diese Papiere gelangten in die Provence, wo daraufhin der alte Gedanke wieder auflebte, die Wahrheit Christi erforschen zu wollen.

    Jetzt ging es Schlag auf Schlag: der provencalischen Komturei wurde ein Dokument zugespielt, das aller Wahrscheinlichkeit nach aus Katharerkreisen stammte. Darin liegt wohl auch der Grund, warum die Templer sich sp?ter weigerten, am >Kreuzzug< gegen die Katharer teilzunehmen.


    Au?enansicht der Templerkirche Tomar in Portugal


    Die Verk?ndung der Selbstheilung
    Es handelt sich um ein St?ck des Ur-Johannes-Evangeliums, niedergeschrieben von dem Her?tiker Marcion im Jahre 94 nach Christus. Beigef?gt war ein Brief mit einer knappen Schilderung der Lebensgeschichte von Marcions. Er brachte in der Zeit von etwa 90 bis 130 nach Christus eine bedeutende rein-christliche Bewegung zustande, die erst nach seiner Ermordung zusammenbrach. Marcion, der noch mit dem Apostel Johannes zusammengetroffen war, lehrte da? Jesus Christus die Menschwerdung Gottes selbst gewesen sei, da? es keinen <Gottvater-Jahve > g?be, sondern da? eben jener Hebr?ergott der Satan sei.

    Er lehrte ferner, da? Christus den Menschen die <Selbstheiligung> verk?ndet habe, da? es allein des guten Willens jedes einzelnen bed?rfe aber keinem Tempel und auch keiner Kirche.

    Von nun an entwickelte sich ein <Orden im Orden>, eine regelrecht verworrene Marcioniter-Gemeinschaft.

    Es waren vor allem Provencalen und Deutsche, die diese Sonderformation innerhalb des Templer-Ordens bildeten. Das Gros der Tempelritter hat zu jener Zeit gewi? nicht durchschaut, was die Umgestaltung des Ordenskreuzes vom schlichten, gleichm??igen Kreuz zum <Ritterkreuz> bedeutete.

    In den Anf?ngen waren die heute typischen >Ritterkreuze<, wie sie in ?hnlicher Form bald auch andere Orden benutzten, noch nicht vorhanden. Auch die Templer trugen urspr?nglich ein ganz simples rotes Kreuz auf ihren wei?en M?nteln. Erst der untergr?ndige marcionitische Einflu? machte das >Marcioniter-Kreuz<, das sogenannte Dornenkreuz zum Symbol der Templer.


    Dornenkreuz


    In fr?hchristlicher Zeit war das Dornenkreuz das Wahrzeichen der Marcioniter gewesen; es war >das H?retikerkreuz<. Wie es hei?t, hatte der Evangelist Johannes aus Dornen ein Kreuz f?r die heilige Mutter Maria angefertigt. Das rote Dornenkreuz w?hlte Marcion dann zum Zeichen der reinen Christenheit. Das Ritterkreuz der Templer ist somit f?r den Eingeweihten das Symbol Marcions. In sp?terer Zeit entstand noch das >Doppeldornenkreuz< der templerischen Geheimwissenschaft.


    Es lebe der Gott der Liebe!

    Um die selbe Zeit entstand auch der >Kampfruf< der Tempelritter, der da lautete:

    >Es lebe der Gott der Liebe< ( >Vive Dieu Saint-Amour<), worin die alleinige Hinwendung zu Christus und die Ablehnung des alttestamentarischen Rache->Gottes< Ausdruck fand.

    Die gro?e Mehrzahl der Menschen ? sowohl au?erhalb wie innerhalb des Ordens ? war in die Hintergr?nde all dessen nicht eingeweiht. Noch erschien die Zeit daf?r nicht reif, noch wartete man auf weitere, unumst??lich beweiskr?ftige Dokumente aus fr?hchristlicher Zeit.

    Solche Dokumente sollten sich in der Tat finden. Allerdings auf Umwegen, auf die im einzelnen einzugehen jetzt zu viel Raum einnehmen w?rde. Es sei daher genug mit der Feststellung, da? zwei Tempelritter ein uraltes Marcioniter-Versteck in Ruinenresten des alten Karthago fanden. Dorthin waren sie jedoch nicht zuf?llig geraten, sondern auf den Spuren Marcions, der sich sehr viel an jenem Orte aufgehalten hatte.

    Was sie da fanden, waren nicht allein nur Bruchst?cke der Original-Evangelienschriften von Johannes und Matth?us,
    sondern auch eine alte karthagische Glaubens- und Weltsch?pfungsschrift, samt der - wahrscheinlich von Marcion angefertigten - griechischen ?bersetzung.

    Und in dieser Schrift, dem >Ilu Aschera<, erkannte man nun die wahre Grundlage der Lehren Jesu Christi.


    Die ?konomischen Ideen der Templer

    Die Verwandtschaft zwischen der wahren Lehre Christi und dem altorientalischen >Ilu< erwies sich als sehr offensichtlich. Wer die Fragmente des Ur-Johannes-Evangeliums mit dem >Ilu Aschera< verglich, sah sogleich, da? in beiden Texten vom selben >Reich Gottes< die Rede war; eben jenem Reich Gottes, ?ber das in den offiziellen biblischen Evangelien nichts mehr stand, au?er: >Und Jesus lehrte vom Reich Gottes<.

    Was aber Jesus da lehrte, war und ist g?nzlich beseitigt worden, denn dies vertrug sich nicht mit der mosaischen Lehre.

    Die marcionitische Erkenntnis, da? in den Texten des sogenannten >Alten Testaments< die Schriften des Teufels, des Widersachers Christi zu sehen seien, verdeutlichte gleichsam, da? jenseitige Wesen, die in den Hebr?erschriften verflucht wurden - etwa Aschera oder Baal - in Wirklichkeit positive Geister sein mu?ten.

    Weitere Best?tigung fand all dies dann durch umfangreiche Schriften, die durch einen Handel mit >Hasan Ibn Sabbah< in den Besitz der Templer gelangten. Es waren dies vor allem babylonische Textfragmente und deren arabische oder persische Nacherz?hlungen.

    Dazu mu? erw?hnt werden, da? die Keilschrift noch bis ins erste, vorchristliche Jahrhundert hinein an verschiedenen Orten in Gebrauch war.
    Ein gebildeter Mann, der Hasan Ibn Sabbah fraglos war, konnte diese also lesen und verstehen.

    So d?rften wohl auch assyrische Wirtschaftsgesetze in Templerh?nde geraten sein. Diese bildeten dann wohl - in Erg?nzung mit der islamischen Zinsverbotslehre - die Grundlage f?r die ?konomischen Ideen des >Templerstaats<. Noch im letzten Jahrhundert sch?pften Reformphilosophen, wie Gottfried Feder oder Silvio Gesell aus diesem Ideenschatz.


    Der Tempel in Paris nach einem alten Stich


    Die Verchristlichung der Wirtschaft

    Es waren jene ?konomischen ?berlegungen, die - zun?chst aus den Kreisen der templerischen Geheimwissenschaftler - nun zum allgemeinen Ordensgut wurden.

    Die >Verchristlichung der Wirtschaft< war somit ein konkretes Ziel des Ordens geworden. Um es zu erreichen, sagten die Templer quasi dem Geld- und Bankwesen ihrer Zeit den Kampf an. Mit dem >Leih- und Schenkgeld< unterliefen sie s?mtliche Zinsgesch?fte und wurden schnell zur Drehscheibe des Geldgesch?ftes. Dies war weder ein Wunder, noch bedurfte es besonderer Protektion, denn die Templer hielten sich ganz einfach nicht an die g?ngigen Regeln. Wenn sie Geld verliehen, so nicht gegen Zins, ja nicht einmal mit R?ckzahlungsverpflichtung.

    Es wurde dem sich Borgenden als Ehrensache anheimgestellt, das geliehene Geld zur?ckzuzahlen, wenn er k?nne, und - falls er wolle - auch eine Spende f?r den Orden hinzuzuf?gen.

    Sollte er die Summe aber nicht zur?ckzahlen k?nnen, so war diese als Geschenk zu betrachten.

    Konnte der sich Borgende nur einen Teil zur?ckzahlen, so war die Differenz ein Geschenk des Ordens.

    Gegen solche Bedingungen konnte nat?rlich kein kommerzieller Geldverleiher konkurrieren. Die professionellen >Banker< jener Epoche waren in kurzer Zeit allesamt mehr oder weniger pleite.

    Und es war dies der wesentlichste Grund f?r die sp?tere Zerschlagung des Ordens durch die herrschenden M?chte.

    Auch v?llig neue Geldkonzepte wurden von Templern entwickelt. Etwa Geldwertscheine, die nach Ablauf eines Jahres ihren Wert verloren. Dadurch sollte das Horten von Geld verhindert werden, da ja das Geld als Mittel zur Schaffung von Bewegung verstanden wurde.

    Machte jemand Geld selbst zur Handelsware, das eigentlich dem Handel dienen sollte, so pervertierte er den Sinn des Geldes.

    Die Ehrlichkeit und Zuverl?ssigkeit der Templer lie? sie schnell zu einem bestimmenden Faktor des Wirtschaftslebens werden. Ihre Macht gr?ndete sich auf Geradlinigkeit und gerechtem Denken.

    Die ersten >Girokonten< der Geschichte funktionierten ?ber Templer-Komtureien.


    Der Widerstand der Herrschenden

    Der Faktor >Mensch< zeigte aber auch in Templer-Kreisen mitunter seine Auswirkungen, wie nicht verschwiegen werden soll.

    Namentlich von London aus, wo das gesch?ftliche Hauptquartier des Ordens angesiedelt worden war, geschahen auch Dinge und Transaktionen, die dem urspr?nglichen Templergeist zuwiderliefen.

    Es ist daher kein Zufall, da? die Templer-Verfolgung in England praktisch nicht stattfand; denn dort arrangierten sich leitende Ordensangeh?rige schnell mit dem herrschenden System.
    Damals hie? es manchmal, der Geist des Ordens habe nicht den Weg ?ber das Wasser von Calais nah Dover geschafft,
    allein das Fleisch sei hin?bergekommen.
    Dieses Urteil kontinentaler Templer war gewi? nicht immer gerecht, entbehrte jedoch auch nicht eines wahren Kerns.

    Die >Verchristlichung der Wirtschaft< sollte also die Grundlage f?r das neue Reich, den >Templerstaat< bereiten.

    Da? in diesem Gedanken auch ein gutes St?ck naiven Glaubens bester Pr?gung enthalten ist, wird klar, wenn man bedenkt, da? die geplante Umformung auf alle F?lle den Widerstand der herrschenden M?chte hervorrufen mu?te, deren vereinigter Schlagkraft auch der Templerorden nicht gewachsen sein konnte.
    Um die Dinge jedoch recht zu verstehen, mu? ?ber ein sonderbares und in der Tat geheimnisumwobenes St?ck Templer-Geschichte gesprochen werden; die >Templer-Offenbarung<, besser bekannt als >Roderich-Bericht<.

    ?ber jene aus dem Jahre 1236 stammende >Templer-Offenbarung< ist hier nur soviel wichtig zu berichten, da? diese das Kommen eines lichten Reiches verhei?t, zu dessen Wegbereitern die Geneigten der Tempelritter ausersehen seien. Die Offenbarung geschah, als zwei Rittern, die nach marcionitischen Schriften suchten, im Raume des alten Karthagos eine weibliche Erscheinung gegen?bertrat und eben jene Botschaft ?berbrachte. Bedeutsam an dieser Version ist immerhin, da? aufgrund ihrer, >Tempelhof<- Berlin ? gegr?ndet wurde; n?mlich als die >Nordhauptstadt< des verhei?enen >Neuen Babylon<.

    Der Glaube an den Gehalt jener Offenbarung ist gewi? insofern wichtig, wie er auch eine wesentliche Grundlage f?r das Sendungsbewu?tsein der Eingeweihten des Ordens schuf, auf das gewagte Ziel des >Templerstaats< energisch hinzuarbeiten.

    Auch l??t sich nicht leugnen, da? der Name >Tempelhof< - noch vor dem Ortsnamen Berlin existierte, und noch heute als Ortsbezeichnung lebendig ist. Als einziges bedeutendes Namensdenkmal der Templer.

    Die >Rue de Temple< in Paris ist eine Stra?e von vielen, >Tempelhof< aber ist noch immer eine Stadt und dank des Flughafens ist ihr Name zu einem weltweit bekannten Andenken des Templerordens geworden.


    Kirche In Tempelhof


    (Ende Teil 2)

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    Qiyamah ? Die Zeichen des letzten Tages (arabisch)
    ?Qiyamah wird kommen ?
    wenn vertrauensw?rdige Menschen als nicht vertrauensw?rdig gelten und nicht vertrauensw?rdige als vertrauensw?rdig;
    wenn es hei? wird im Winter;
    wenn die L?nge der Tage gestreckt ist, das hei?t, eine Reise von wenigen Tagen ist eine Sache von Stunden;
    wenn Redner und Lektoren ?ffentlich l?gen;
    wenn Leute ?ber unbedeutende Fragen diskutieren.

    Wenn Frauen mit Kindern keinen Nutzen mehr sehen, sich um die Kinder zu k?mmern;
    wenn unfruchtbare Frauen froh sind, keine Verantwortung f?r Nachkommenschaft haben zu m?ssen;
    wenn Unterdr?ckung, Eifersucht und Habgier die Tagesaufgaben werden;
    wenn L?gen ?ber die Wahrheit ?berwiegen;
    wenn Gewalt, Blutvergie?en und Anarchie allt?glich werden;
    wenn die Nachkommen Anla? f?r Kummer und ?rger sind (f?r ihre Eltern).?

    ?Musik und Musikinstrumente werden in jedem Haus gefunden werden;
    Menschen werden der Homosexualit?t fr?nen;
    Es gibt viele au?ereheliche Kinder;
    In der Gesellschaft gibt es Sp?tter, Schw?tzer und viel Kritik;
    Die Menschen werden Verbindungen mit Fremden eingehen und die Verbindungen mit ihren N?chsten und ihren Partnern abbrechen;
    Heuchler werden die Kontrolle bekommen ?ber Angelegenheiten des Gemeinwesens, und b?se, verdorbene Menschen werden die Gesch?ftseinrichtungen leiten;
    Verbrecher und b?se Menschen werden ?berwiegen;
    verschiedene Weine werden ?berm??ig konsumiert.?

    Woran erkennt man die Wahrheit ?

    Ihr werdet es nicht an Einzelheiten erkennen
    also nicht an Personen,
    nicht an Namen und Gesichtern,
    nicht an Reden ,nicht an Bildern,
    nicht an Filmen und
    nicht an Texten oder sonstigen Objekten.
    Ihr werdet es an seinen Fr?chten erkennen-
    Am Geschehen
    Am Lauf der Dinge!

    Vril
    causa-nostra

    Wer geboren werden will,mu? eine Welt zerst?ren.Der Vogel fliegt zu Gott.Der Gott hei?t ABRAXAS."


    Email: dritter-sargon@web.de

    Ihr Text:
    Allvater
    Urgeist ersten Lichts,
    wir stehen nicht,
    wir k?mpfen;
    die Kraft
    Die Du in uns gelegt,
    ist Wille Deiner Sch?pfung.

    Wir knien nicht
    vor Dir
    in knechtischer Verzweiflung,
    von Anfang sind wir eins
    mit Dir
    nicht furcht erf?llt uns
    im Schmerze.

    Aufrecht
    mit stolzen Blicken
    stehen wir,
    das g?ttliche im Blute,
    verbunden
    und im Ziel zu Dir,
    erstreben wir
    den Sieg des Guten.

    Wir sterben nicht,
    im Geistigen erf?llt sich
    unser Streben,
    denn die Erw?hlten
    Deines Lichtes
    Erg?nzen sich in Dir,
    im reinen Sonnenkreise,mit ihrer stolzen Seele.

    Die helle Sonne strahlt.Die reine Kraft der Lauterkeit,die alles nur in Gottesrichtung lenkt und f?hrt.Sie mahnt:La? hinter dir das Land der Nacht,der sengenden Gebierden und deine Sehnsucht sei Erkenntnis des Gesetzes.Und auf den Tafeln der Erkenntnis ist Weg und Ziel in Erz gehauen:

    Kein Anfang und kein Ende-
    Lasse dich schwingen und schweben im ewigen Rhythmus der Welten-
    Gesetz ist nur Vollkommenheit-
    Vollkommenheit jedoch ist Gott-
    und Gott ist Mensch.

    Karl Kern

    Geleitspruch


    Mit rechtem Wind dem Lichte entgegen,
    mit guter Kraft an die Ruder,
    mit frischem Mute voran!

    Ein neuer Sturm bricht los;
    Und wir sind seine Kraft,
    welche die V?lker nicht lieben.
    Doch uns liebt die Gottheit;
    Wir tragen den Sturm bis
    Um die Enden der Welt.

    Wir werden siegen ?
    Selbst wenn wir sterben!
    Wir erobern die Br?cke zur anderen Welt,
    f?r die wir in dieser Welt k?mpfen.
    Furcht geh?rt denen aus dieser Welt,
    uns geh?rt der Mut!

    Tosendes Meer!
    Wir entfachten Deine Wut!
    Wir sind es gewesen!
    Wir kommen zu pr?fen
    Deinen Mut.

    Br?der im Kampfe,
    Br?der im Sterben!
    Aus den Fernen der Welten
    Jenseits des Spiegels
    Werden wir sehen:
    Karthagos Zeichen
    Hoch ?ber Feindesland!

    Quelle: Das Karthagerbuch

    !!! Weisheit und Weisung !!!!

    =============================
    H?ten wir uns vor denen, die unsere Worte f?hren,
    aber unser Wissen dennoch nicht besitzen.

    Vorsicht vor denen die unseren Namen f?hren,
    und dennoch nicht die unsrigen sind!

    Kein Wort zu denen, die vorgeben, wie wir alles gewusst und erahnt zu haben, sie sind L?gner und F?lscher und schleimen sich nur ein!

    Meidet diejenigen, welche die Welt nur verbessern wollen und dennoch nicht Herr am eigenen Herd und im eigenen Hause sind!

    Derjenige, der einer der Unseren ist, kommt m?de daher vom Kampfe, tr?gt in Schlichtheit sein oft sch?biges und zerschlissenes Gewand, seine Schultern sind gebeugt von der Last des Dienens, er berichtet von der Einsamkeit seines Weges.

    Aber dennoch ist dieser fr?hlich und zuversichtlich, denn wer lebt aus der Liebe, der dient aus der Liebe, wei? um seine vorbestimmte Einsamkeit des Tapferen.

    Er wird nicht nach Stelle und Ehre fragen, sondern sich unter der Fahne des Lichtes einreihen und still mit uns unseren Weg ziehen.

    Dieser ist unser Bruder!

    Ihr Text:
    "Die Nacht die ?ber Deutschland liegt,
    birgt in ihrem Scho? einen Wunderstern.
    Immer wieder geboren wird einmal
    in Deutschland ein Dietrich von Bern.
    Und wenn in r?chelnder Todesnot sich
    auf ihr Siechbett die Menschheit streckt,
    schreitet hervor aus deutschem Blut
    einer, der neue Menschheit weckt."
    Ein unbekannter Dichter

    Dietrich, das ist ein universaler Schl?ssel, der in jedes Schloss passt, und der jede T?r zu ?ffnen vermag. Ein Dietrich vom BORN, mag er sein, Dem Born, dem Quell, aus dem wir allezeit sch?pfen!
    Verbunden mit der Quelle werden die Tr?ger des Blauen Mantels ihrem Volke eine St?tze sein, und ihm einen Weg zeigen k?nnen, der UNIVERSELL ist.
    So sey es. GOT BR?DER!

    Kommentar:
    Dietrich von Bern ist THEODERICH, der letzte K?nig der (Gesamt)GOTEN. Sein GRAB liegt in RAVENNA in Italien. Deshalb wird die "Revolte gegen die moderne Welt" aus ITALIEN kommen, wie Baron Julius Evola so treffend sagt. Das Neue Ultima Thule wird obsiegen der Gewalten der Finsternis und ein Neues LUZ-Reich begr?nden, in der Stadt am Tiber, wo die S?hne der W?lfin das ALTE REICH begr?ndeten

    (1) Angriff auf die Seele


    From: e.w.schumacher@t-online.de [mailto:e.w.schumacher@t-online.de]

    Sent: Tuesday, May 22, 2007 01:28


    Das B?se geh?rt vielleicht zu den gr??ten Mysterien der Erdevolution, und man sollte versuchen, von verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Eine davon ist die Folgende:


    Teil 1

    Die technologische Geschichte der Menschheit hat sich soweit entwickelt, dass der Wissenschaftler nicht mehr wei?, dass er bez?glich der Umwandlung der mineralischen Welt an ein Problem ger?t, welches zu dem am tiefsten verdr?ngtesten geh?rt. Das Erkennen aus der den Menschen umgebenden Natur darf nicht nur in einer Richtung befragt werden, wie es die moderne Physik tut, indem sie mit Methoden und Begriffen forscht, die nur me?bare Effekte indirekt beobachteter Natur finden. Die Gesetzm??igkeiten sind zwar exakt mathematisierbar, aber schon ihre Strukturen auf hypothetische Modellvorstellungen angewiesen. Dies gilt f?r die W?rmekinetik, die Elektrizit?t, den Magnetismus und die Kernkr?fte. Atomtheorie, Quantentheorie und Relativit?tstheorie f?hren,gemessen an einer vollst?ndigen Naturerkenntnis, nur in den untersinnlichen Bereich der Natur, den Bereich der Unternatur. Die entsprechenden Forschungsmethoden folgen zun?chst scheinbar dem Primat der Materie, des Stoffes, doch zeigen die Forschungsobjekte im Laufe der Untersuchung immer weniger Materiecharakter und l?sen sich letztendlich in Energieprozesse auf, die selbst zwar in ihren Effekten halbmateriell, ihrer Wesenheit und ihrer Gesetzm?ssigkeit nach aber rein geistig - mathematisch sind. Man langt also beim Primat des Geistes an, obwohl man von dem Primat der Materie ausgegangen war.


    Wer hingegen mit der Frage nach dem Geistigen an die Natur herantritt, wird statt zur Elektrizit?t, Magnetismus und Kernkraft zu Leib, Seele, Geist gef?hrt. Wer aus der Natur die Unternatur heraussch?lt, hat es mehr und mehr mit Kr?ften zu tun, die entweder Abf?lle des Lebens oder lebensfeindlich und zerst?rerisch sind und Kr?fte darstellen, ?ber die der Mensch keine Gewalt mehr besitzt. Die technologische Geschichte der Menschheit hat sich in dieser Richtung entwickelt.


    Sobald man mit Hilfe der Spaltungstechnologie sich ganz an die Unternatur wendet, erh?lt man Maschinen, die sich der Herrschaft des Menschen entziehen und sich nicht nur aus dem Naturgeschehen herausgel?st haben, sondern diesem selbst, auch dem Mineralreich, zerst?rerisch und feindlich gegen?berstehen. Hier sto?en wir auf die Wahrheit, dass diese Unternatur nur im Zusammenhang mit einem anderen Bereich "NATUR" sein kann. Dieser andere Bereich r?ckt ins Blickfeld, sobald innerhalb der Sinneswelt nicht nach dem Untersinnlichen, sondern nach dem ?bersinnlichen gesucht wird.


    Dadurch dass die Kraftgewalten der kinetischen W?rme, der Elekrizit?t, des Magnetismus und der Kernkr?fte als untersinnliche erscheinen, wird deutlich, dass sie mit dem B?sen zu tun haben. F?r das moderne naturwissenschaftlich - technologische Bewusstsein ist es zweifellos ein absurder Gedanke, dass zur Gesamtkonstitution des Weltalls auch derartige Kr?fte geh?ren. Doch haben sie in der Natur ihren konstitutiv berechtigten Platz, weil sie dort durch Kr?fte des Guten ausgeglichen sind. Wenn aber der Mensch auf den Wegen des Abstiegs seiner Intelligenz diese Kr?fte als das allein Wirksame ansieht und sie aus der Natur herausl?st, um mit ihnen zu operirieren, bemerkt er nicht, dass diese Kr?fte eben nicht neutral sind, er bemerkt nicht, dass diese Kr?fte einseitige Kr?fte der Atomisierung sind. Ihre unkontrollierte Entfesselung wird f?r den Menschen und die Welt einschlie?lich des Mineralreiches verderblich.Sie sind vorher zwar auch nicht neutral, aber dienend, nachher sind sie b?se.


    Dieser Gedanke wird weniger absurd, wenn man entdeckt, dass die VIER untersinnlichen Kraftwirkungen im ?bersinnlichen ihre Entsprechungen haben. Sie sind nur die Matrix, das Substrat, das Widerlager, deren das ?bersinnliche bedarf, um sich, das hei?t Geist, Seele, Leben, in einem sinnlich wahrnehmbaren Zustand darzuleben. Ohne den Dienst der Gegenm?chte kann das Gute sich nicht ganz verleiblichen.


    Das Mineral als Wesen hat sich der Tr?gerschaft der Kr?fte der Unternatur anvertraut. Dadurch scheint es auf dem ersten Blick gerade f?r die naturwissenschaftliche Forschung nichts anderes zu sein als das, was man aus ihm bei entsprechender Behandlung herausholen kann, eben Unternatur, Materie im Sinne der Atomtheorie, Quantentheorie, Relativit?tstheorie etc. etc. Es scheint nichts anderes zu sein als Elektrizit?t, Magnetismus und Kernkraft.


    Die unmittelbare Anschauung der Ph?nomenologie widerspricht dieser Auffassung. Die Unternatur ist nicht das Wesen des Minerals, sondern nur eine Gesetzm??igkeit von Bedingungen und M?glichkeiten , durch die das Mineral seine ?bernatur in den Bereich der Leiblichkeit mitnehmen kann. Was es qualitativ zur Erscheinung bringt, ist selbstlos auf die Hilfe der Unternatur angewiesen. Das Mineral ist so selbstlos, das hei?t gut, dass es sich den Bedingungen des B?sen, ohne dabei b?se zu werden, ganz anvertrauen kann und gerade dadurch in seiner Reinheit zur Erscheinung kommt. Damit enth?llt sich das tiefste Wesen der mineralischen Welt. Sie ist die zur Ruhe gekommene Welt des Guten als dessen reinste qualitative Erscheinung im Bereich des B?sen. Sie ist das Bild des Lebens im Bereich des Todes, das Bild der Seele im Bereich des Seelenlosen, das Bild des Geistes im Bereich des Widergeistigen.


    Die Kr?fte und Wesenheiten des B?sen haben also Anteil am Mineralreich. Ihr Anteil ist aber zun?chst nur ein tragender, dienender, vermittelnder. Sie werden durch das selbstlose Wesen des Mineralischen zur Selbstlosigkeit gezwungen. Beginnt aber der Mensch, in die mineralische Welt einzugreifen, dass er ihre Leiblichkeit sprengt, sie so zu bearbeiten und zu verwandeln, dass ihr qualitativer Charakter verschwindet und nur noch ihr Anteil am Untersinnlichen vom Menschen begriffen und benutzt wird, dann kann das B?se aus dem Stoff aufsteigen, auf Leben , Seele und Geist der Natur und des Menschen zur?ckwirken und dieselben verwirren, verdunkeln und verf?hren. Die Kr?fte der Unternatur versuchen sich selber an die Stelle der Natur zu setzen und den Menschen an diese durch ihn selber herbeigef?hrte "Scheinnatur" oder "Teilnatur" zu fesseln und so das Mineral an seiner Bestimmung, der Keim eines neuen Kosmos zu werden, zu hindern. Es kann das Mineral durch die in ihm enthaltene Unternatur zersetzt, die mineralische Welt dem W?rmetod ausgeliefert werden und sie kann zu Staub und Schlacke werden. Die moderne Atomphysik kennt solche Aussichten.


    Die Offenbarung des Johannes kennt sie auch. Nachdem im 12. und 13. Kapitel das B?se als seelisch -geistige Macht in zweifacher tierischer Gestalt offenbar geworden ist, geht das Bilderwirken von der erst noch zu werdenden "Stadt" Sodom und ?gypten in die zweite "Stadt", die der gro?en Babylon ?ber. Das B?se hat eine Stadt gebaut. Es hat aus der mineralischen Welt mit Hilfe des Menschen deren untersinnliche, unternat?rlichen Anteil herausgerissen, hat die im Menschen b?se gewordenen seelischen und geistigen Kr?fte damit verbunden und so eine geologische Schicht entwickelt, die gegen?ber der Natur etwas ganz Neues bedeutet.


    Das ist ja wohl nicht mehr zu bezweifeln, dass durch die Kernfusion etc, v?llig neue Stoffkombinationen entstehen werden.


    Das ist alles auch nicht zu verhindern , geschieht mit einer bestimmten evolutiven Notwendigkeit. Es geht um das Verst?ndnis der untersinnlichen Kr?fte um das Verfallen der Substanz, welche aber derzeit durch die technologische Unreife des Menschen evolutiv unglaublich und unvorhersehbar beschleunigt wird. Es geht darum, diese Beschleunigung zu stoppen, eben dadurch dass die Techniker und Wissenschaftler auf die Barrikaden gehen, wenn unausgereifte Technologien aus marktwirtschaftlichen Bestrebungen und aus Macht der Wall Street realisiert werden.


    Ich bin kein Tr?umer und verstehe die Rolle der Radioaktivit?t im Haushalte des Kosmos und verstehe auch, dass der Mensch , ob er will oder nicht gem?? Gen.1,28 zum Herrn der Natur eingesetzt ist. Die Menschheit ist wie nie zuvor vor eine soziale Herausforderung gestellt, die aber nur eine Chance hat, wenn man die Natur mit der zu ihr geh?renden Unternatur und ?bernatur betrachten lernt.


    Teil 2

    Was wir in der Natur mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen, sind - wie ja jeder naturwissenschaftlich Geschulte best?tigt - eigentlich nicht Stoffe und Kr?fte, sondern Zust?nde und deren ?berg?nge ineinander. ?ber die Zust?nde unterrichten die Sinne. Wenn noch von etwas anderes als den Zust?nden, die sich verwandeln, die Rede sein soll, so beschr?nkt man sich nicht mehr auf den reinen Tatbestand, sondern man f?gt zu demselben Begriffe hinzu.


    Wenn wir nun von den uns durch die Sinne gegebenen Zust?nden und deren Umwandlungen ausgehen, so dr?ngt sich dem menschlichen Denken eine zweifache Frage aus :

    1. Was erh?lt die gegebenen Zust?nde gerade in dieser Form, in der sie sich befinden, aufrecht

    2. Was f?hrt gegebenenfalls die Umwandlung von einem Zustand in den anderen herbei?


    Wenn wir nun hierbei nicht , wie Newton. vom Standpunkt der Materie, der K?rper, sondern von dem der prim?ren Kr?fte ausgehen, so muss auf diese beiden Fragen geantwortet werden:


    DIE ?THERISCHEN URKR?FTE


    Soweit sie in K?rpern der Erscheinungswelt gebunden sind, erhalten sie den herbeigef?hrten Zustand derselben solange aufrecht, bis anders geartete freie ?therische Kr?fte oder st?rkere der gleichen Art eine Umwandlung des vorhandenen Zustandes bewirken.


    Lenard ( und damit eigentlich alle "geistig behinderten" Physiker der Moderne") schreibt: "Aus der Identit?t der elektrischen und der Lichtwellen sind wir sicher, dass derselbe ?ther, der uns das Licht, W?rme und alle Energie von der Sonne bringt, auch die elektrischen und magnetischen Kr?fte vermittelt. .. EIN ?ther f?r Licht, W?rme und Elektrizit?t, so dr?ckte Lord Calvin die gro?e Errungenschaft der elektrischen Untersuchungen von Hertz aus"


    Dieser Irrtum wurde von Rudolf Steiner wie folgt widerlegt:


    "Wenn man untersucht, was in dem r?umlich Ausgedehnten vorgeht, w?hrend die in Rede stehenden Entit?ten vermittelt werden, dann muss man auf eine einheitliche Bewegung kommen. Denn ein Medium, in dem nur Bewegung m?glich ist, das muss auf alles durch Bewegung reagieren. Es wird auch alle Vermittlungen, die es ?bernehmen muss, durch Bewegung vollbringen. Wenn ich dann die Formen dieser Bewegung untersuche, dann erfahre ich aber nicht : was das Vermittelte ist, sondern auf welche Weise es an mich gebracht wird. Es ist einfach ein Unding, zu sagen: W?rme oder Licht sei Bewegung. Bewegung ist nur die Reaktion der bewegungsf?higen Materie auf das Licht."


    Die Schl?sse, die aus den Hertzschen Versuchen gemacht wurden, f?hrten nun nicht nur zu dem Irrtum, dass man aus den Wirkungen, die der ?ther in einem nur der Bewegung f?higen Medium hervorruft, auf das Geartetsein des ?thers selbst zu weit schlo?, sondern auch zu der irrt?mlichen Annahme, dass - wegen der Einheitlichkeit, in der das uns wahrnehmbare Medium, die Substanz, auf die ?therwirkungen reagiert - auch nur ein einziger ?ther alle diese Wirkungen hervorruft, Dieser Irrtum war und ist so fundamental, dass er von vornherein weiterer ?therforschung den Weg zur Wirklichkeit verhindert hat.


    .Ohne die Erkenntnis dieser Ur?therkr?fte ist die Entdeckung und Handhabung (durch die quantitativen Weltforscher) der durch den Substanzverfall frei werdenden Kr?fte, die zwar von eher bestanden, jetzt aber der menschlichen Willk?r in steigerndem Ma?e zug?nglich werden eine Weltgefahr..


    Die heutige Physik ist nicht in der Lage zu erkennen, dass die Substanzeinheit innerlich durchlebt wird von zentrifugalen Kr?ften einerseits ( W?rme?ther und Lebens?ther) und zentripetalen Kr?ften andererseits (Chemischer und Lebens?ther)


    Wie will man ohne dieses existenzielle Wissen folgende Substanzreaktionen erkl?ren:


    1. Warum die radioaktiven Substanzen immer etwas w?rmer sind als ihre Umgebung? Es ist doch nicht hilfreich diesbez?glich von irgendeiner unerkl?rlichen Energieumwandlung hypothetischer Art zu sprechen!!


    2. Wieso sind die Lichterscheinungen der radioaktiven Substanzen von W?rme und Verbrennungsprozesse v?llig unabh?ngig?


    3. Wieso sind die chemischen Wirkungen der zerfallenden Substanzeinheit mannigfaltig (zum Beispiel die Umwandlung des wei?en Phosphors in Roten)


    4. Was bedeuten die bisher widersprechenden Resultate, dass die radioaktiven Substanzen einmal Wasser zersetzen, das andere Mal bilden, desgleichen Ozon teilweise bilden, teilweise es zerst?ren.


    Teil 3

    Das Menschen-Bewusstsein hat als seine Funktion das Erkennen, welches mit Todeskr?ften zu tun hat. Dasjenige Erkennnen, das von der heutigen Naturwissenschaft gehandhabt wird, bringt zur Anschauung, dass die Naturwissenschaftler - ohne deren Bewusstseins- Absicht - sich mit der Verantwortung f?r Leben und Sterben der gesamten Menschheit belastet haben. Im ?u?eren Hantierungen werden die Todeskr?fte manipuliert und dadurch droht - aus Versehen - eine allgemeine Katastrophe zu resultieren. Im Gegensatz dazu nimmt der K?nner des Todes denselben in sich hinein, seine Erkenntnis hat ihre Realit?t in seinem Willen zur Verantwortung. Die Todeskr?fte an ihrer richtigen Stelle werden zu den h?chsten Erkenntniskr?ften und wirken sich fruchtbar und aufbauend aus. "Das Sein ist das Sein des Denkens", das ist gro?m?tige s?ndige Philosophie, dazu der Deutscheste Satz, der je gedacht wurde. Dass der Deutscheste Satz von Hermann Cohen gedacht wurde, scheint zu besagen, dass der Deutscheste Gedanke von einem Juden gedacht wurde. Daran w?re dann das Sinnvolle im Zeitalter Adolf Hitlers, in dem wir uns ja immer noch befinden, zu sein, dass diese ?u?erste Paradoxie Cohens von niemandem Gewollt ist.


    Ansonsten gibt halt jeder sein Bestes im Alltag

    Gru? Wolfgang Schumacher

    Zitat von schwarze8

    Und nein, ich habe den Text nicht gelesen.
    Aber ich wei?, wo der Antichrist :evil: sitzt.

    Es ist ein Deutscher im Ausland. :D

    Hallo,
    Der Antichrist ist kein einzelner Mensch und deshalb auch kein Deutscher.
    Der Antichrist ist das materielle denken,sowie die Tiereigenschaften von Menschen.Zum Beispiel: Gier,Geilheit,Hochmut,Herrschsucht,Perversion,Egoismus,Mord,usw.isf.
    Wenn man den Antichristen anders bezeichnen will so ist es Satanismus,wobei aber Satan nicht als getrenntes Wesen aufzufassen ist sondern als der in uns wohnenede Geist,wenn wir obige Bedingungen erf?llen.
    Au?erdem kann das Christentum(Das Kirchenchristentum) als Antichrist
    bezeichnet werden,denn die sind eben alles andere als christlich,sondern schlimmer als das schlimmste dunkle Heidentum es je war.In den Offenbarungen des Jakob Lorber wird das Kirchenchristentum als ein "Besoffener Esel auf dem Glatteis einer Manege" bezeichnet und als "Narrenhaus".Das was die Kirche Babylon unterstellt ist sie selber in h?chster Potenz!
    Aber wie gesagt es ist der widerchristliche Geist ,und mit christlich ist hier das Urchristentum gemeint.
    Pauschal k?nnte man sagen der Antichrist sind Menschen, Gruppen oder Orden, die diese Eigenschaften nicht nur Verk?rpern sondern auch praktizieren.Siehe die Intitutionen,der Geldgier, des Hasses,der Eifersucht ,der Heuchelei,der L?ge und Mordgier und alle seine Helfer.
    ?brigends k?rzlich hat ja ein Jude behauptet,da? ihr "Volk" den Antichristen verk?rpert.Finde aber zur Zeit nicht die Quelle!
    Interessant w?re noch zu bemerken,da? diese Menschen und Gruppen die Menschheit seit Jahrtausenden ihr Bewu?tsein und ihre Seele derart ins Au?en getreiben hat(d.h.jeder Aufkommende Geistfunken der Sehnsucht nach Wahrheit wurde sofort erstickt durch die Religionen ,Politik,Wissenschaft,Wirtschaft),da? die meisten Menschen einen Antichristen im Au?en erwarten.Daher wird ihnen vielleicht einer gegeben werden,von jener Seite.Vielleicht ist es der in den Protokollen genannte Sohn aus dem Hause Davids?

    Zitat von Agitator

    Hallo Waterbrun

    [size=18]Ziu[/size]
    [Blockierte Grafik: http://www.boudicca.de/ziu.jpg]
    Die Sachsen die 2 H?rner auf dem Kopf trugen und Ziu fr?nten, sch?ndeten die Irminsul!

    Dann haben sie sich auch noch erdreistet sich selber Angel zu nennen, was nichts anderes hei?t als Engel. Deswegen auch Engelland. Das Land der schwarzen Engel. Sie haben aus ihrem Hochmut heraus diese Landesbezeichnung nach ihrer Deportation selbst gew?hlt.

    aber das ist schon ?ber 12.000 Jahre her

    Gru? Agitator

    Schwarze Engel ist genau richtig!

    Nietzsche (Inhalt) Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5
    Friedrich Nietzsche
    http://www.home.rhein-zeitung.de~ahipler/kritik/antichri.htm
    Der Antichrist

    Fluch auf das Christentum

    Vorwort
    Dies Buch geh?rt den Wenigsten. Vielleicht lebt selbst noch keiner von ihnen. Es m?gen Die sein, welche meinen Zarathustra verstehn: wie d?rfte ich mich mit denen verwechseln, f?r welche heute schon Ohren wachsen? - Erst das ?bermorgen geh?rt mir. Einige werden posthum geboren.
    Die Bedingungen, unter denen man mich versteht und dann mit Notwendigkeit versteht, - ich kenne sie nur zu genau. Man mu? rechtschaffen sein in geistigen Dingen bis zur H?rte, um auch nur meinen Ernst, meine Leidenschaft auszuhalten. Man mu? ge?bt sein, auf Bergen zu leben, - das erb?rmliche Zeitgeschw?tz von Politik und V?lker-Selbstsucht unter sich zu sehn. Man mu? gleichg?ltig geworden sein, man mu? nie fragen, ob die Wahrheit n?tzt, ob sie Einem Verh?ngnis wird ... Eine Vorliebe der St?rke f?r Fragen, zu denen niemand heute den Mut hat; der Mut zum Verbotenen; die Vorherbestimmung zum Labyrinth. Eine Erfahrung aus sieben Einsamkeiten. Neue Ohren f?r neue Musik. Neue Augen f?r das Fernste. Ein neues Gewissen f?r bisher stumm gebliebene Wahrheiten. Und der Wille zur ?konomie gro?en Stils: seine Kraft, seine Begeisterung beisammen behalten ... Die Ehrfurcht vor sich; die Liebe zu sich; die unbedingte Freiheit gegen sich ...
    Wohlan! Das allein sind meine Leser, meine rechten Leser, meine vorherbestimmten Leser: was liegt am Rest? - Der Rest ist blo? die Menschheit. - Man mu? der Menschheit ?berlegen sein durch Kraft, durch H?he der Seele, - durch Verachtung ...
    Friedrich Nietzsche

    1
    - Sehn wir uns ins Gesicht. Wir sind Hyperboreer - wir wissen gut genug, wie abseits wir leben. "Weder zu Lande noch zu Wasser wirst du den Weg zu den Hyperboreern finden": das hat schon Pindar von uns gewu?t. Jenseits des Nordens, des Eises, des Todes - unser Leben, unser Gl?ck . . . Wir haben das Gl?ck entdeckt, wir wissen den Weg, wir fanden den Ausgang aus ganzen Jahrtausenden des Labyrinths. Wer fand ihn sonst? - Der moderne Mensch etwa? - "Ich wei? nicht aus noch ein; ich bin alles, was nicht aus noch ein wei?" - seufzt der moderne Mensch ... An dieser Modernit?t waren wir krank, - am faulen Frieden, am feigen Kompromi?, an der ganzen tugendhaften Unsauberkeit des modernen Ja und Nein. Diese Toleranz und largeur des Herzens, die alles "verzeiht", weil sie alles "begreift", ist Schirokko f?r uns. Lieber im Eise leben, als unter modernen Tugenden und andern S?dwinden! ... Wir waren tapfer genug, wir schonten weder uns noch andere: aber wir wu?ten lange nicht, wohin mit unsrer Tapferkeit. Wir wurden d?ster, man hie? uns Fatalisten. Unser Fatum - das war die F?lle, die Spannung, die Stauung der Kr?fte. Wir d?rsteten nach Blitz und Taten, wir blieben am fernsten vom Gl?ck der Schw?chlinge, von der "Ergebung" ... Ein Gewitter war in unsrer Luft, die Natur, die wir sind, verfinsterte sich - denn wir hatten keinen Weg. Formel unsres Gl?cks: ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel ...

    2
    Was ist gut? - Alles, was das Gef?hl der Macht, den Willen zur Macht, die Macht selbst im Menschen erh?ht.
    Was ist schlecht? - Alles, was aus der Schw?che stammt.
    Was ist Gl?ck? - Das Gef?hl davon, da? die Macht w?chst, - da? ein Widerstand ?berwunden wird.
    Nicht Zufriedenheit, sondern mehr Macht; nicht Friede ?berhaupt, sondern Krieg; nicht Tugend, sondern T?chtigkeit (Tugend im Renaissance-Stile, virtu, moralinfreie Tugend).
    Die Schwachen und Mi?ratnen sollen zugrunde gehn: erster Satz unsrer Menschenliebe. Und man soll ihnen noch dazu helfen.
    Was ist sch?dlicher, als irgend ein Laster? - Das Mitleiden der Tat mit allen Mi?ratnen und Schwachen - das Christentum ...

    3
    Nicht was die Menschheit abl?sen soll in der Reihenfolge der Wesen, ist das Problem, das ich hiermit stelle (- der Mensch ist ein Ende -): sondern welchen Typus Mensch man z?chten soll, wollen soll, als den h?herwertigeren, lebensw?rdigeren, zukunftsgewisseren.
    Dieser h?herwertigere Typus ist oft genug schon dagewesen: aber als ein Gl?cksfall, als eine Ausnahme, niemals als gewollt. Vielmehr ist er gerade am besten gef?rchtet worden, er war bisher beinahe das Furchtbare; - und aus der Furcht heraus wurde der umgekehrte Typus gewollt, gez?chtet, erreicht: das Haustier, das Herdentier, das kranke Tier Mensch, - der Christ ...

    4
    Die Menschheit stellt nicht eine Entwicklung zum Besseren oder St?rkeren oder H?heren dar, in der Weise, wie dies heute geglaubt wird. Der "Fortschritt" ist blo? eine moderne Idee, das hei?t eine falsche Idee. Der Europ?er von heute bleibt in seinem Werte tief unter dem Europ?er der Renaissance; Fortentwicklung ist schlechterdings nicht mit irgend welcher Notwendigkeit Erh?hung, Steigerung, Verst?rkung.
    In einem anderen Sinne gibt es ein fortw?hrendes Gelingen einzelner F?lle an den verschiedensten Stellen der Erde und aus den verschiedensten Kulturen heraus, mit denen in der Tat sich ein h?herer Typus darstellt: etwas, das im Verh?ltnis zur Gesamt-Menschheit eine Art ?bermensch ist. Solche Gl?cksf?lle des gro?en Gelingens waren immer m?glich und werden vielleicht immer m?glich sein. Und selbst ganze Geschlechter, St?mme, V?lker k?nnen unter Umst?nden einen solchen Treffer darstellen.

    5
    Man soll das Christentum nicht schm?cken und herausputzen: es hat einen Todkrieg gegen diesen h?heren Typus Mensch gemacht, es hat alle Grundinstinkte dieses Typus in Bann getan, es hat aus diesen Instinkten das B?se, den B?sen herausdestilliert: - der starke Mensch als der typisch Verwerfliche, der "verworfene Mensch". Das Christentum hat die Partei alles Schwachen, Niedrigen, Mi?ratnen genommen, es hat ein Ideal aus dem Widerspruch gegen die Erhaltungs-Instinkte des starken Lebens gemacht; es hat die Vernunft selbst der geistig st?rksten Naturen verdorben, indem es die obersten der Geistigkeit als s?ndhaft, als irref?hrend, als Versuchungen empfinden lehrte. Das jammervollste Beispiel: die Verderbnis Pascals, der an die Verderbnis seiner Vernunft durch die Erbs?nde glaubte, w?hrend sie nur durch sein Christentum verdorben war! -

    6
    Es ist ein schmerzliches, ein schauerliches Schauspiel, das mir aufgegangen ist: ich zog den Vorhang weg von der Verdorbenheit des Menschen. Dies Wort, in meinem Munde, ist wenigstens gegen Einen Verdacht gesch?tzt: da? es eine moralische Anklage des Menschen enth?lt. Es ist - ich m?chte es nochmals unterstreichen - moralinfrei gemeint: und dies bis zu dem Grade, da? jene Verdorbenheit gerade dort von mir am st?rksten empfunden wird, wo man bisher am bewu?testen zur "Tugend", zur "G?ttlichkeit" asprierte. Ich verstehe Verdorbenheit, man err?t es bereits, im Sinne von d?cadence: meine Behauptung ist, da? alle Werte, in denen jetzt die Menschheit ihre oberste W?nschbarkeit zusammenfa?t, d?cadence-Werte sind.
    Ich nenne ein Tier, eine Gattung, ein Individuum verdorben, wenn es seine Instinkte verliert, wenn es w?hlt, wenn es vorzieht, was ihm nachteilig ist. Eine Geschichte der "h?heren Gef?hle", der "Ideale der Menschheit" - und es ist m?glich, da? ich sie erz?hlen mu? - w?re beinahe auch die Erkl?rung daf?r, weshalb der Mensch so verdorben ist. Das Leben selbst gilt mir als Instinkt f?r Wachstum, f?r Dauer, f?r H?ufung von Kr?ften, f?r Macht: wo der Wille zur Macht fehlt, gibt es Niedergang. Meine Behauptung ist, da? allen obersten Werten der Menschheit dieser Wille fehlt, - da? Niedergangs-Werte, nihilistische Werte unter den heiligsten Namen die Herrschaft f?hren.

    7
    Man nennt das Christentum die Religion des Mitleidens. - Das Mitleiden steht im Gegensatz zu den tonischen Affekten, welche die Energie des Lebensgef?hls erh?hn: es wirkt depressiv. Man verliert Kraft, wenn man mitleidet. Durch das Mitleiden vermehrt und vervielf?ltigt sich die Einbu?e an Kraft noch, die an sich schon das Leiden dem Leben bringt. Das Leiden selbst wird durch das Mitleiden ansteckend; unter Umst?nden kann mit ihm eine Gesamt-Einbu?e an Leben und Lebens-Energie erreicht werden, die in einem absurden Verh?ltnis zum Quantum der Ursache steht (- der Fall vom Tode des Nazareners). Das ist der erste Gesichtspunkt; es gibt aber noch einen wichtigeren. Gesetzt, man mi?t das Mitleiden nach dem Werte der Reaktionen, die es hervorzubringen pflegt, so erscheint sein lebensgef?hrlicher Charakter in einem noch viel helleren Lichte. Das Mitleiden kreuzt im ganzen gro?en das Gesetz der Entwicklung, welches das Gesetz der Selektion ist. Es erh?lt, was zum Untergange reif ist, es wehrt sich zugunsten der Enterbten und Verurteilten des Lebens, es gibt durch die F?lle des Mi?ratnen aller Art, das es im Leben festh?lt, dem Leben selbst einen d?stern und fragw?rdigen Aspekt. Man hat gewagt, das Mitleiden eine Tugend zu nennen (- in jeder vornehmen Moral gilt es als Schw?che -); man ist weitergegangen, man hat aus ihm die Tugend, den Boden und Ursprung aller Tugenden gemacht, - nur freilich, was man stets im Auge behalten mu?, vom Gesichtspunkt einer Philosophie aus, welche nihilistisch war, welche die Verneinung des Lebens auf ihr Schild schrieb. Schopenhauer war in seinem Recht damit: durch das Mitleid wird das Leben verneint, verneinungsw?rdiger gemacht. - Mitleiden ist die Praxis des Nihilismus. Nochmals gesagt: dieser depressive und kontagi?se Instinkt kreuzt jene Instinkte, welche auf Erhaltung und Wert-Erh?hung des Lebens aus sind: er ist ebenso als Multiplikator des Elends wie als Konservator alles Elenden ein Hauptwerkzeug zur Steigerung der d?cadence, - Mitleiden ?berredet zum Nichts! ... Man sagt nicht "nichts": man sagt daf?r "jenseits"; oder "Gott"; oder "das wahre Leben"; oder Nirvana, Erl?sung, Seligkeit ... Diese unschuldige Rhetorik aus dem Reich der religi?s-moralischen Idiosynkrasie erscheint sofort viel weniger unschuldig, wenn man begreift, welche Tendenz hier den Mantel sublimer Worte um sich schl?gt: die lebensfeindliche Tendenz. Schopenhauer war lebensfeindlich: deshalb wurde ihm das Mitleid zur Tugend ... Aristoteles sah, wie man wei?, im Mitleiden einen krankhaften und gef?hrlichen Zustand, dem man gut t?te, hier und da durch ein Purgativ beizukommen: er verstand die Trag?die als Purgativ. Vom Instinkte des Lebens aus m??te man in der Tat nach einem Mittel suchen, einer solchen krankhaften und gef?hrlichen H?ufung des Mitleids, wie sie der Fall Schopenhauers (und leider auch unsre gesamte literarische und artistische d?cadence von St. Petersburg bis Paris, von Tolstoi bis Wagner) darstellt, einen Stich zu versetzen: damit sie platzt ... Nichts ist ungesunder, inmitten unsrer ungesunden Modernit?t, als das christliche Mitleid. Hier Arzt sein, hier unerbittlich sein, hier das Messer f?hren - das geh?rt zu uns, das ist unsre Art Menschenliebe, damit sind wir Philosophen, wir Hyperboreer! ---

    8
    Es ist notwendig zu sagen, wen wir als unsern Gegensatz f?hlen: - die Theologen und alles, was Theologen-Blut im Leibe hat - unsre ganze Philosophie ... Man mu? das Verh?ngnis aus der N?he gesehn haben, noch besser, man mu? es an sich erlebt, man mu? an ihm fast zugrunde gegangen sein, um hier keinen Spa? mehr zu verstehn (- die Freigeisterei unsrer Herrn Naturforscher und Physiologen ist in meinen Augen ein Spa?, - ihnen fehlt die Leidenschaft in diesen Dingen, das Leiden an ihnen -). Jene Vergiftung reicht viel weiter, als man denkt: ich fand den Theologen-Instinkt des Hochmuts ?berall wieder, wo man sich heute als "Idealist" f?hlt, - wo man, verm?ge einer h?heren Abkunft, ein Recht in Anspruch nimmt, zur Wirklichkeit ?berlegen und fremd zu blicken ... Der Idealist hat, ganz wie der Priester, alle gro?en Begriffe in der Hand (- und nicht nur in der Hand!), er spielt sie mit einer wohlwollenden Verachtung gegen den "Verstand", die "Sinne", die "Ehren", das "Wohlleben", die "Wissenschaft" aus, er sieht dergleichen unter sich, wie sch?digende und verf?hrerische Kr?fte, ?ber denen "der Geist" in reiner F?r-sich-heit schwebt; - als ob nicht Demut, Keuschheit, Armut, Heiligkeit mit Einem Wort, dem Leben bisher uns?glich mehr Schaden getan h?tten, als irgend welche Furchtbarkeiten und Laster ... Der reine Geist ist die reine L?ge ... So lange der Priester noch als eine h?here Art Mensch gilt, dieser Verneiner, Verleumder, Vergifter des Lebens von Beruf, gibt es keine Antwort auf die Frage: was ist Wahrheit? Man hat bereits die Wahrheit auf den Kopf gestellt, wenn der bewu?te Advokat des Nichts und der Verneinung als Vertreter der "Wahrheit" gilt ...

    9
    Diesem Theologen-Instinkte mache ich den Krieg: ich fand seine Spur ?berall. Wer Theologen-Blut im Leibe hat, steht von vornherein zu allen Dingen schief und unehrlich. Das Pathos, das sich daraus entwickelt, hei?t sich Glaube: das Auge ein f?r allemal vor sich schlie?en, um nicht am Aspekt unheilbarer Falschheit zu leiden. Man macht bei sich eine Moral, eine Tugend, eine Heiligkeit aus dieser fehlerhaften Optik zu allen Dingen, man kn?pft das gute Gewissen an das Falsch-sehen, - man fordert, da? keine andre Art Optik mehr Wert haben d?rfe, nachdem man die eigne mit den Namen "Gott", "Erl?sung", "Ewigkeit" sakrosankt gemacht hat. Ich grub den Theologen-Instinkt noch ?berall aus: er ist die verbreitetste, die eigentlich unterirdische Form der Falschheit, die es auf Erden gibt. Was ein Theologe als wahr empfindet, da? mu? falsch sein: man hat daran beinahe ein Kriterium der Wahrheit. Es ist sein unterster Selbsterhaltungs-Instinkt, der verbietet, da? die Realit?t in irgend einem Punkte zu Ehren oder auch nur zu Wort k?me. So weit der Theologen-Einflu? reicht, ist das Wert-Urteil auf den Kopf gestellt, sind die Begriffe "wahr" und "falsch" notwendig umgekehrt: was dem Leben am sch?dlichsten ist, das hei?t hier "wahr", was es hebt, steigert, bejaht, rechtfertigt und triumphieren macht, das hei?t "falsch" ... Kommt es vor, da? Theologen durch das "Gewissen" der F?rsten (oder der V?lker -) hindurch nach der Macht die Hand ausstrecken, zweifeln wir nicht, was jedesmal im Grunde sich begibt: der Wille zum Ende, der nihilistische Wille will zur Macht ...

    10
    Unter Deutschen versteht man sofort, wenn ich sage, da? die Philosophie durch Theologen-Blut verderbt ist. Der protestantische Pfarrer ist Gro?vater der deutschen Philosophie, der Protestantismus selbst ihm peccatum originale. Definition des Protestantismus: die halbseitige L?hmung des Christentums - und der Vernunft ... Man hat nur das Wort "T?binger Stift" auszusprechen, um zu begreifen, was die deutsche Philosophie im Grunde ist, - eine hinterlistige Theologie ... Die Schwaben sind die besten L?gner in Deutschland, sie l?gen unschuldig ... Woher das Frohlocken, das beim Auftreten Kants durch die deutsche Gelehrtenwelt ging, die zu drei Vierteln aus Pfarrer- und Lehrer-S?hnen besteht, - woher die deutsche ?berzeugung, die auch heute noch ihr Echo findet, da? mit Kant eine Wendung zum Besseren beginne? Der Theologen-Instinkt im deutschen Gelehrten erriet, was nunmehr wieder m?glich war ... Ein Schleichweg zum alten Ideal stand offen, der Begriff "wahre Welt", der Begriff der Moral als Essenz der Welt (- diese zwei b?sartigsten Irrt?mer, die es gibt!) waren jetzt wieder, dank einer verschmitzt-klugen Skepsis, wenn nicht beweisbar, so doch nicht mehr widerlegbar ... Die Vernunft, das Recht der Vernunft reicht nicht so weit ... Man hatte aus der Realit?t eine "Scheinbarkeit" gemacht; man hatte eine vollkommen erlogne Welt, die des Seienden, zur Realit?t gemacht ... Der Erfolg Kants ist blo? ein Theologen-Erfolg: Kant war, gleich Luther, gleich Leibniz, ein Hemmschuh mehr in der an sich nicht taktfesten deutschen Rechtschaffenheit --

    11
    Ein Wort noch gegen Kant als Moralist. Eine Tugend mu? unsre Erfindung sein, unsre pers?nlichste Notwehr und Notdurft: in jedem andern Sinne ist sie blo? eine Gefahr. Was nicht unser Leben bedingt, schadet ihm: eine Tugend blo? aus einem Respekts-Gef?hle vor dem Begriff "Tugend", wie Kant es wollte, ist sch?dlich. Die "Tugend", die "Pflicht", das "Gute an sich", das Gute mit dem Charakter der Unpers?nlichkeit und Allgemeing?ltigkeit - Hirngespinste, in denen sich der Niedergang, die letzte Entkr?ftung der Lebens, das K?nigsberger Chinesentum ausdr?ckt. Das Umgekehrte wird von den tiefsten Erhaltungs- und Wachstumsgesetzen geboten: da? jeder sich seine Tugend, seinen kategorischen Imperativ erfinde. Ein Volk geht zugrunde, wenn es seine Pflicht mit dem Pflichtbegriff ?berhaupt verwechselt. Nichts ruiniert tiefer, innerlicher als jede "unpers?nliche" Pflicht, jede Opferung vor dem Moloch der Abstraktion. - Da? man den kategorischen Imperativ Kants nicht als lebensgef?hrlich empfunden hat! ... Der Theologen-Instinkt allein nahm ihn in Schutz! - Eine Handlung, zu der der Instinkt des Lebens zwingt, hat in der Lust ihren Beweis, eine rechte Handlung zu sein: und jener Nihilist mit christlich-dogmatischen Eingeweiden verstand die Lust als Einwand ... Was zerst?rt schneller, als ohne innere Notwendigkeit, ohne eine tief pers?nliche Wahl, ohne Lust zu arbeiten, denken, f?hlen? als Automat der "Pflicht"? Es ist geradezu das Rezept zur d?cadence, selbst zum Idiotismus ... Kant wurde Idiot. - Und das war der Zeitgenosse Goethes! Dies Verh?ngnis von Spinne galt als der deutsche Philosoph, - gilt es noch! ... Ich h?te micht zu sagen, was ich von den Deutschen denke ... Hat Kant nicht in der franz?sischen Revolution den ?bergang aus der unorganischen Form des Staats in die organische gesehn? Hat er sich nicht gefragt, ob es eine Begebenheit gibt, die gar nicht anders erkl?rt werden k?nne als durch eine moralische Anlage der Menschheit, so da? mit ihr, ein f?r allemal, die "Tendenz der Menschheit zum Guten" bewiesen sei? Antwort Kants: "das ist die Revolution." Der fehlgreifende Instinkt in allem und jedem, die Widernatur als Instinkt, die deutsche d?cadence als Philosophie - das ist Kant! -

    12
    Ich nehme ein paar Skeptiker beiseite, den anst?ndigen Typus in der Geschichte der Philosophie: aber der Rest kennt die ersten Forderungen der intellektuellen Rechtschaffenheit nicht. Sie machen es allesamt wie die Weiblein, alle diese gro?en Schw?rmer und Wundertier, - sie halten die "sch?nen Gef?hle" bereits f?r Argumente, den "gehobenen Busen" f?r einen Blasebalg der Gottheit, die ?berzeugung f?r ein Kriterium der Wahrheit. Zuletzt hat noch Kant, in "deutscher" Unschuld, diese Form der Korruption, diesen Mangel an intellektuellem Gewissen unter dem Begriff "praktische Vernunft" zu verwissenschaftlichen versucht: er erfand eigens eine Vernunft daf?r, in welchem Falle man sich nicht um die Vernunft zu k?mmern habe, n?mlich wenn die Moral, wenn die erhabne Forderung "du sollst" laut wird. Erw?gt man, da? bei fast allen V?lkern der Philosoph nur die Weiterentwicklung des priesterlichen Typus ist, so ?berrascht dieses Erbst?ck des Priesters, die Falschm?nzerei vor sich selbst, nicht mehr. Wenn man heilige Aufgaben hat, zum Beispiel die Menschen zu bessern, zu retten, zu erl?sen, - wenn man die Gottheit im Busen tr?gt, Mundst?ck jenseitiger Imperative ist, so steht man mit einer solchen Mission bereits au?erhalb aller blo? verstandesm??igen Wertungen, - selbst schon geheiligt durch eine solche Aufgabe, selbst schon der Typus einer h?heren Ordnung! ... Was geht einen Priester die Wissenschaft an! Er steht zu hoch daf?r! - Und der Priester hat bisher geherrscht! - Er bestimmte den Begriff "wahr" und "unwahr"! ...

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    Untersch?tzen wir dies nicht: wir selbst, wir freien Geister, sind bereits eine "Umwertung aller Werte", eine leibhaftige Kriegs- und Siegs-Erkl?rung an alle alten Begriffe von "wahr" und "unwahr". Die wertvollsten Einsichten werden am sp?testen gefunden; aber die wertvollsten Einsichten sind die Methoden. Alle Methoden, alle Voraussetzungen unsrer jetzigen Wissenschaftlichkeit haben Jahrtausende lang die tiefste Verachtung gegen sich gehabt: auf sie hin war man aus dem Verkehre mit "honetten" Menschen ausgeschlossen, - man galt als "Feind Gottes", als Ver?chter der Wahrheit, als "Besessener". Als wissenschaftlicher Charakter war man Tschandala ... Wir haben das ganze Pathos der Menschheit gegen uns gehabt - ihren Begriff von Dem, was Wahrheit sein soll, was der Dienst der Wahrheit sein soll: jedes "du sollst" war bisher gegen uns gerichtet ... Unsre Objekte, unsre Praktiken, unsre stille, vorsichtige, mi?trauische Art - alles das schien ihr vollkommen unw?rdig und ver?chtlich. - Zuletzt d?rfte man, mit einiger Billigkeit, sich fragen, ob es nicht eigentlich ein ?sthetischer Geschmack war, was die Menschheit in so langer Blindheit gehalten hat: sie verlangte von der Wahrheit einen pittoresken Effekt, sie verlangte insgleichen vom Erkennenden, da? er stark auf die Sinne wirke. Unsre Bescheidenheit ging ihr am l?ngsten wider den Geschmack ... O wie sie das errieten, diese Truth?hne Gottes --

    14
    Wir haben umgelernt. Wir sind in allen St?cken bescheidner geworden. Wir leiten den Menschen nicht mehr vom "Geist", von der "Gottheit" ab, wir haben ihn unter die Tiere zur?ckgestellt. Er gilt uns als das st?rkste Tier, weil er das listigste ist: eine Folge davon ist seine Geistigkeit. Wir wehren uns andrerseits gegen eine Eitelkeit, die auch hier wieder laut werden m?chte: wie als ob der Mensch die gro?e Hinterabsicht der tierischen Entwicklung gewesen sei. Er ist durchaus keine Krone der Sch?pfung: jedes Wesen ist, neben ihm, auf einer gleichen Stufe der Vollkommenheit ... Und indem wir das behaupten, behaupten wir noch zuviel: der Mensch ist, relativ genommen, das mi?ratenste Tier, das krankhafteste, das von seinen Instinkten am gef?hrlichsten abgeirrte - freilich, mit alledem, auch das interessanteste! - Was die Tiere betrifft, so hat zuerst Descartes, mit verehrungsw?rdiger K?hnheit, den Gedanken gewagt, das Tier als machina zu verstehn: unsre ganze Physiologie bem?ht sich um den Beweis dieses Satzes. Auch stellen wir logischerweise den Menschen nicht beiseite, wie noch Descartes tat: was ?berhaupt heute vom Menschen begriffen ist, geht genau so weit, als er machinal begriffen ist. Ehedem gab man dem Menschen, als seine Mitgift aus einer h?heren Ordnung, den "freien Willen": heute haben wir ihm selbst den Willen genommen, in dem Sinne, da? darunter kein Verm?gen mehr verstanden werden darf. Das alte Wort "Wille" dient nur dazu, eine Resultante zu bezeichnen, eine Art individueller Reaktion, die notwendig auf eine Menge teils widersprechender, teils zusammenstimmender Reize folgt: - der Wille "wirkt" nicht mehr, "bewegt" nicht mehr ... Ehemals sah man im Bewu?tsein des Menschen, im "Geist", den Beweis seiner h?heren Abkunft, seiner G?ttlichkeit; um den Menschen zu vollenden, riet man ihm an, nach der Art der Schildkr?te die Sinne in sich hineinzuziehn, den Verkehr mit dem Irdischen einzustellen, die sterbliche H?lle abzutun: dann blieb die Hauptsache von ihm zur?ck, der "reine Geist". Wir haben uns auch hier?ber besser besonnen: das Bewu?twerden, der "Geist", gilt uns gerade als Symptom einer relativen Unvollkommenheit des Organismus, als ein Versuchen, Tasten, Fehlgreifen, als eine M?hsal, bei der unn?tig viel Nervenkraft verbraucht wird, - wir leugnen, da? irgend etwas vollkommen gemacht werden kann, so lange es noch bewu?t gemacht wird. Der "reine Geist" ist eine reine Dummheit: rechnen wir das Nervensystem und die Sinne ab, die "sterbliche H?lle", so verrechnen wir uns - weiter nichts! ...

    15
    Weder die Moral noch die Religion ber?hrt sich im Christentume mit irgend einem Punkte der Wirklichkeit. Lauter imagin?re Ursachen ("Gott", "Seele", "Ich", "Geist", "der freie Wille" - oder auch "der unfreie"); lauter imagin?re Wirkungen ("S?nde", "Erl?sung", "Gnade", "Strafe", "Vergebung der S?nde"). Ein Verkehr zwischen imagin?ren Wesen ("Gott", "Geister", "Seelen"); eine imagin?re Naturwissenschaft (anthropozentrisch; v?lliger Mangel des Begriffs der nat?rlichen Ursachen); eine imagin?re Psychologie (lauter Selbst-Mi?verst?ndnisse, Interpretationen angenehmer oder unangenehmer Allgemeingef?hle, zum Beispiel der Zust?nde des nervus sympathicus, mit Hilfe der Zeichensprache religi?s-moralischer Idiosynkrasie, - "Reue", "Gewissensbi?", "Versuchung des Teufels", "die N?he Gottes"); eine imagin?re Teleologie ("das Reich Gottes", "das j?ngste Gericht", "das ewige Leben"). - Diese reine Fiktions-Welt unterscheidet sich dadurch sehr zu ihren Ungunsten von der Traumwelt, da? letztere die Wirklichkeit widerspiegelt, w?hrend sie die Wirklichkeit f?lscht, entwertet, verneint. Nachdem erst der Begriff "Natur" als Gegenbegriff zu "Gott" erfunden war, mu?te "nat?rlich" das Wort sein f?r "verwerflich", - jene ganze Fiktions-Welt hat ihre Wurzel im Ha? gegen das Nat?rliche (- die Wirklichkeit! -), sie ist der Ausdruck eines tiefen Mi?behagens am Wirklichen ... Aber damit ist alles erkl?rt. Wer allein hat Gr?nde, sich wegzul?gen aus der Wirklichkeit? Wer an ihr leidet. Aber an der Wirklichkeit leiden hei?t eine verungl?ckte Wirklichkeit sein ... Das ?bergewicht der Unlustgef?hle ?ber die Lustgef?hle ist die Ursache jener fiktiven Moral und Religion: ein solches ?bergewicht gibt aber die Formel ab f?r d?cadence ...

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    Zu dem gleichen Schlusse n?tigt eine Kritik des christlichen Gottesbegriffs. - Ein Volk, das noch an sich selbst glaubt, hat auch noch seinen eignen Gott. In ihm verehrt es die Bedingungen, durch die es obenauf ist, seine Tugenden, - es projiziert seine Lust an sich, sein Machtgef?hl in ein Wesen, dem man daf?r danken kann. Wer reich ist, will abgeben; ein stolzes Volk braucht einen Gott, um zu opfern ... Religion, innerhalb solcher Voraussetzungen, ist eine Form der Dankbarkeit. Man ist f?r sich selber dankbar: dazu braucht man einen Gott. - Ein solcher Gott mu? n?tzen und schaden k?nnen, mu? Freund und Feind sein k?nnen, - man bewundert ihn im guten wie im schlimmen. Die widernat?rliche Kastration eines Gottes zu einem Gotte blo? des Guten l?ge hier au?erhalb aller W?nschbarkeit. Man hat den b?sen Gott so n?tig als den guten: man verdankt ja die eigne Existenz nicht gerade der Toleranz, der Menschenfreundlichkeit ... Was l?ge an einem Gotte, der nicht Zorn, Rache, Neid, Hohn, List, Gewalttat kennte? dem vielleicht nicht einmal die entz?ckenden ardeurs des Siegs und der Vernichtung bekannt w?ren? Man w?rde einen solchen Gott nicht verstehn: wozu sollte man ihn haben? - Freilich: wenn ein Volk zugrunde geht; wenn es den Glauben an Zukunft, seine Hoffnung auf Freiheit endg?ltig schwinden f?hlt; wenn ihm die Unterwerfung als erste N?tzlichkeit, die Tugenden der Unterworfenen als Erhaltungsbedingungen ins Bewu?tsein treten, dann mu? sich auch sein Gott ver?ndern. Es wird jetzt Duckm?user, furchtsam, bescheiden, r?t zum "Frieden der Seele", zum Nicht-mehr-hassen, zur Nachsicht, zur "Liebe" selbst gegen Freund und Feind. Es moralisiert best?ndig, er kriecht in die H?hle jeder Privattugend, wird Gott f?r jedermann, wird Privatmann, wird Kosmopolit ... Ehemals stellte er ein Volk, die St?rke eines Volkes, alles Aggressive und Machtdurstige aus der Seele eines Volkes dar: jetzt ist er blo? noch der gute Gott ... In der Tat, es gibt keine andre Alternative f?r G?tter: entweder sind sie der Wille zur Macht - und so lange werden sie Volksg?tter sein -, oder aber die Ohnmacht zur Macht - und dann werden sie notwendig gut ...

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    Wo in irgend welcher Form der Wille zur Macht niedergeht, gibt es jedesmal auch einen physiologischen R?ckgang, eine d?cadence. Die Gottheit der d?cadence, beschnitten an ihren m?nnlichen Tugenden und Trieben, wird nunmehr notwendig zum Gott der Physiologisch-Zur?ckgegangenen, der Schwachen. Sie hei?en sich selbst nicht die Schwachen, sie hei?en sich "die Guten" ... Man versteht, ohne da? ein Wink noch not t?te, in welchen Augenblicken der Geschichte erst die dualistische Fiktion eines guten und eines b?sen Gottes m?glich wird. Mit demselben Instinkte, mit dem die Unterworfenen ihren Gott zum "Guten an sich" herunterbringen, streichen sie aus dem Gotte ihrer ?berwinder die guten Eigenschaften aus; sie nehmen Rache an ihren Herren, dadurch da? sie deren Gott verteufeln. - Der gute Gott, ebenso wie der Teufel: beide Ausgeburten der d?cadence. - Wie kann man heute noch der Einfalt christlicher Theologen so viel nachgeben, um mit ihnen zu dekretieren, die Fortentwicklung des Gottesbegriffs vom "Gotte Israels", vom Volksgott zum christlichen Gotte, zum Inbegriff alles Guten, sei ein Fortschritt? - Aber selbst Renan tut es. Als ob Renan ein Recht auf Einfalt h?tte! Das Gegenteil springt doch in die Augen. Wenn die Voraussetzungen des aufsteigenden Lebens, wenn alles Starke, Tapfere, Herrische, Stolze aus dem Gottesbegriff eliminiert werden, wenn er Schritt f?r Schritt zum Symbol eines Stabs f?r M?de, eines Rettungsankers f?r alle Ertrinkende heruntersinkt, wenn er Arme-Leute-Gott, S?nder-Gott, Kranken-Gott par excellence wird, und das Pr?dikat "Heiland", "Erl?ser" gleichsam ?brig-bleibt als g?ttliches Pr?dikat ?berhaupt: wovon redet eine solche Verwandlung? eine solche Reduktion des G?ttlichen? - Freilich: "das Reich Gottes" ist damit gr??er geworden. Ehemals hatte er nur sein Volk, sein "auserw?hltes" Volk. Inzwischen ging er, ganz wie sein Volk selber, in die Fremde, auf Wanderschaft, er sa? seitdem nirgendswo mehr still: bis er endlich ?berall heimisch wurde, der gro?e Kosmopolit, - bis er "die gro?e Zahl" und die halbe Erde auf seine Seite bekam. Aber der Gott der "gro?en Zahl", der Demokrat unter den G?ttern, wurde trotzdem kein stolzer Heidengott: er blieb Jude, er blieb der Gott der Winkel, der Gott aller dunklen Ecken und Stellen, aller ungesunden Quartiere der ganzen Welt! ... Sein Weltreich ist nach wie vor ein Unterwelts-Reich, ein Hospital, ein souterrain-Reich, ein Getto-Reich ... Und er selbst, so bla?, so schwach, so decadent ... Selbst die Blassesten der Blassen wurden noch ?ber ihn Herr, die Herrn Metaphysiker, die Begriffs-Albinos. Diese spannen so lange um ihn herum, bis er, hypnotisiert durch ihre Bewegungen, selbst Spinne, selbst Metaphysikus wurde. Nunmehr spann er wieder die Welt aus sich heraus - sub specie Spinozae -, nunmehr transfigurierte er sich ins immer D?nnere und Bl?ssere, ward "Ideal", ward "reiner Geist", ward "Absolutum", ward "Ding an sich" ... Verfall eines Gottes: Gott ward "Ding an sich" ...

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    Der christliche Gottesbegriff - Gott als Krankengott, Gott als Spinne, Gott als Geist - ist einer der korruptesten Gottesbegriffe, die auf Erden erreicht worden sind; er stellt vielleicht selbst den Pegel des Tiefstands in der absteigenden Entwicklung des G?tter-Typus dar. Gott zum Widerspruch des Lebens abgeartet, statt dessen Verkl?rung und ewiges Ja zu sein! In Gott dem Leben, der Natur, dem Willen zum Leben die Feindschaft angesagt! Gott die Formel f?r jede Verleumdung des "Diesseits", f?r jede L?ge vom "Jenseits"! In Gott das Nichts verg?ttlicht, der Wille zum Nichts heilig gesprochen! ...

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    Da? die starken Rassen des n?rdlichen Europa den christlichen Gott nicht von sich gesto?en haben, macht ihrer religi?sen Begabung wahrlich keine Ehre, - um nicht vom Geschmacke zu reden. Mit einer solchen krankhaften und altersschwachen Ausgeburt der d?cadence h?tten sie fertig werden m?ssen. Aber es liegt ein Fluch daf?r auf ihnen, da? sie nicht mit ihm fertig geworden sind: sie haben die Krankheit, das Alter, den Widerspruch in alle ihre Instinkte aufgenommen, - sie haben seitdem keinen Gott mehr geschaffen! Zwei Jahrtausende beinahe und nicht ein einziger neuer Gott! Sondern immer noch und wie zu Recht bestehend, wie ein ultimatum und maximum der gottbildenden Kraft, des creator spiritus im Menschen, dieser erbarmungsw?rdige Gott des christlichen Monotono-Theismus! Dies hybride Verfalls-Gebilde aus Null, Begriff und Widerspruch, in dem alle d?cadence-Instinkte, alle Feigheiten und M?digkeiten der Seele ihre Sanktion haben! --
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    Zitat von Prokurist1

    Die Protokolle der Weisen von Zion sind nachgewiesenerma?en (zugegebenerdings) F?lschungen des russischen Geheimdienstes Oxrana! (Ja nicht nur in Deutschland gibt es Antisemiten...)

    Die Deutschen haben den zwoten WK verloren! Over and out! Da ist keiner mit ?berlichgeschwindigkeit ins All abged?st und schreibt jetzt omin?se Briefe nach ?sterreich w?hrend er in Tijuana mal ebend einen Joint raucht!

    Allein die Logik sagt schon aus, dass wenn die Deutschen schon damals so toll waren, sie dies auch eingesetzt h?tten um den Krieg zu ihren Gunsten zu entscheiden! Die Deutschen waren gut, keine Frage, aber ben doch nicht so gut...

    Ansonsten muss ich einfach sagen: Ja EO hat (mal wieder) vollkommen recht!

    Hallo,
    Die Protokolle sind nachgewiesenerma?en nicht von der Ochrana,denn die sind bereits teilweise schon vor der Ochrana geschrieben worden.Z.B. von Joly,Machiavelli,Biaritz(Auf den Judenfriedhof) ,im AT(5.Mose 7:16),Im Talmud.
    Alles schon nachgewiesen!
    Gr??e

    Hallo liebe Schwarze 8,
    Da kann ich Dir fast vollkommen zustimmen.

    Athiahe , 21 May. 2007 15:14

    Athiahe-Spr?che

    1. Das Grau des Vergessens seht ihr, dichten Schleier, steinerne Wand. Des Nichtmehrf?hlens verwelcke Blume stellt ihr euch auf, d?rren Halm, wesenlos l?ngst.

    2. Der offenen M?nder Sprachlosigkeit lauscht ihr, der stummen Stimme, die verklang. Des losen Sandes Menge wollt ihr sammeln in offenen H?nden, rasches Verfliegen, haltloses Tun.

    3. Mit k?hlen Fragen schleppt ihr euch ab wie mit nassen S?cken, ziellos getragen, eitel geschn?rt. Die Antworten findet ihr nicht; Die Antworten geben die G?tter, kein Mensch.

    4. Der G?tter zu glauben ist glauben, nicht wissen - so sprecht ihr. Ich aber sage euch: Nichts wi?t ihr noch werdet jemals ihr wissen; was zu wissen ihr vermeint, das glaubt ihr doch blo?. Im glauben der G?tter ruht die Gewi?heit.

    5. Was Menschenwerk zu Menschenwerk tr?gt und f?gt, das bleibt klein. Wo aber Gotteskraft durch den Menschen wirkt, mit Glaubensgewi?heit - da gedeiht Gro?es.


    Athiahe 2


    1. Es sind der Gedanken Bilder, welche nach Gr?nland hin?berreichen, die Bilder, die ihr schickt, werden gesehen; sie sind Gebete.

    2. Denn des Jenseits Wesen sehen die Bilder der Gedanken der Menschen. Gute Gedanken rufen Gutes herbei, b?se Gedanken aber B?ses;

    3. Wesen sind die Kraft des Jenseits, Wesen mit Namen und Willen und Eigenperson - fast wie Menschen sind. Gute gibt es und B?se da, Wesen des Lichts und Wesen der Finsternis. Wie ihr denkt und also seid - so ruft ihr gem??e M?chte herbei.

    4. H?tet euch daher vor b?sen Gedanken oder gar b?sen Taten; denn die Wesen des finsteren Jenseits lauern euch sonst auf.

    Quellen
    Freundeskreis Causa Nostra: Arcanorum

    Ausz?ge