Beiträge von Malhi Sadah

    Betreff: Wie die Monotheismen der Welt zu dem wurden, was sie heute sind
    Von: "MaxNews" <MaxNews@mailstar.net> ins Adressbuch

    22.03.07 14:20


    (1) Wie die Monotheismen der Welt zu dem wurden, was sie heute sind
    Von Dr. Siegfried E. Tischler

    -----Original Message-----
    From: set [mailto:setex01@yahoo.com]
    Sent: Wednesday, March 21, 2007 18:23


    wie versprochen, der Text meiner Vortr?ge ....
    UNGEKUERZT und mit Referenzen. Da diese beiden Kapitel aus meinem neuesten
    Buch "Eschatologie fuer Nichtdenker" herausgerissen worden sind, kann es
    sein, dass Fussnotenzahlen nicht stimmen - bitte um Nachsicht. {Max:
    Fussnoten wurden entfernt}


    1. Wie die Monotheismen der Welt zu dem wurden, was sie heute sind:

    ?Religion begann damals, als ein Schurke einen Dummen fand?. (Freimaurer
    Jean Aruet ? Voltaire, 1694-1788). "Religion ist eine Beleidigung humaner
    Intelligenz. Ohne sie t?ten gute Menschen gute Dinge und b?se Menschen b?se
    Dinge. Es braucht Religion um gute Menschen b?se Dinge tun zu lassen?.
    (Anonyme Meldung am Internet)

    Diesem Referat sei eine generelle Bemerkung vorangestellt um zu verhindern,
    da? sich aus einer mi?verstandenen Pr?misse das ?bliche, folgenschwere,
    wenngleich vollkommen unn?tige und unberechtigte Konundrum eines Streits
    wegen und ?ber Religionen ergibt: wie das Voltaire in seiner unnachahmlichen
    Art so trocken dar-gestellt hat, sind Religionen Kontrollmechanismen.
    Daraus hat sich das ??lteste Unternehmen? ergeben. Das ?lteste Gewerbe gab
    seit jeher vor unsere leibliche Not zu bedienen und das ?lteste Unternehmen
    der Welt befasste sich seit jeher mit den geistigen N?ten der Menschheit. In
    beiden F?llen ist die zu erlangende ?Befriedigung? eine tempor?re ? oft
    handelt man sich dar?ber hinaus auch arge andere ?N?te? ein. Was ist
    "Religion" ?berhaupt? Hat Religion (per se und nicht nur als Singular!) eine
    wirkliche "Istigkeit"?

    Eine weithin g?ltige Definition des Konzepts Religion wird enthalten:

    * ein spezifisches System des Glaubens an Gott (im Singular oder
    Plural),
    * gewisse Rituale,
    * einen ethischen Kodex und
    * eine Lebensphilosophie
    (http://www.religioustolerance.org/rel_defn.htm).

    Die nachfolgende Listung der Religionen mit den meisten Gl?ubigen ist
    alpha-betisch geordnet - um irgendwelchen Streitereien bez?glich
    "Rangordnung" aus-zuweichen:

    Baha'i
    Buddhismus
    Hinduismus
    Jainismus
    Judaismus
    Katholizismus
    Konfuzianismus
    Protestantismus
    Shintoismus
    Sikhismus
    Taoismus
    Voodoo

    Diese 12 Religionen umfassen die Mehrheit der Menschheit und sind
    gekenn-zeichnet von einer Reihe von Extremen in mehrerer Hinsicht.
    Shintoismus und Voodoo sind prim?re Religionen (ritualisierte Verehrung
    formell erkannter Wirkungsweisen der Natur). Hinduismus, Taoismus und
    Judaismus erscheinen als drei Positionen entlang einer Line von Allem zu
    Nichts ? mit dem Sonderfall in dem Alles als eine Singularit?t aufgefasst
    wird; dieselben Denkweisen sehen wir in den Naturwissenschaften, die aus
    diesen Glaubenssystemen emergierten? sei es in Kosmologie oder Mathematik.
    Urspr?ngliches Christentum, Islam, Sikhismus als H?resien des Judaismus
    respektive Hinduismus und Baha'I (als ein Amalgam) sind sekund?re und der
    Protestantismus (als ein ?Re-branding?) terti?re Glaubens-systeme, die ein
    Sequitur des Wunsches der Menschen sind, ihren Denkweisen funktionelle
    Bedeutung zu geben. Das urspr?ngliche Christentum war eine H?resie, welche
    die j?dische Vergeltungskausalit?t durch Vergebung ersetzte; der Islam war
    ein erster Versuch klerikale Manipulation des christlichen Dogmas
    auszum?rzen. W?hrend die Baha'I ihr Heil in der Internalisierung von
    Denkweisen sehen, versuchen die Protestanten sich ihren Himmel auf Erden zu
    schaffen indem sie Schuld bei anderen suchen und das Konzept der S?hne
    generell externalisieren. Protestantismus ist (per se) eigentlich keine
    eigene Religion, sondern Etiketten-schwindel ? ?getarnter? Judaismus.
    Buddhismus (Jainismus) und Konfuzianismus stellen ? um es vielleicht grob
    vereinfachend darzustellen ? die Ergebnisse realist-ischer Auffassung der
    menschlichen Bedingung dar: w?hrend erstere erkennen, da? die chaotischen
    Lebensumst?nde der Menschen von naturgegebenen Rahm-enbedingungen gesteuert
    werden, sehen die anderen ihre ?Grenzen? in vom menschlichen Intellekt
    gemachten Regeln.

    Neopaganistische Glaubenssysteme werden heutzutage weniger stark
    angefeindet und es seien die wichtigsten kurz angef?hrt:

    Asatru (Nordischer Paganismus) Druidismus G?ttinenverehrung Wiccan (Hexen) -
    Verehrung

    Dann finden sich (v.A. in den USA) noch weitere (mindestens 17) Religionen:

    Amerikanische Eingeborerenenspiritualit?t Caodaismus Damanhuri Gemeinschaft
    Druze Eckankar Gnostizismus Hare Krishna Lukumi Macumba Mowahhidoon Roma,
    Romani, Rroma (Zigeunerreligion) Santeria Satanismus Scientologie
    Unitarianischer / Universalistischer Symbolismus Weltkirche des Sch?pfers
    Zoroastrianismus

    Diese Listung wird erst dann wirklich ?interessant?, wenn man sich vor Augen
    h?lt, da? in den USA mehr als 700 protestantische Denominationen
    ?Kirchenstatus? haben. Sie sind (de facto) wenig mehr als Methoden ihren
    Gr?ndern (Leitern) ein Paradies auf Erden zu gestalten auf Kosten eines
    ?Fegefeuers? f?r die Religionisten. Wesentlich f?r eine realistische
    Betrachtung der ?Religionen? von einem objektiven Standpunkt ist es, sich
    nicht von dem Gefasel der ?Einpeitscher? blenden zu lassen: Protestanten
    sind ebensowenig ?Christen? als die Anh?nger des Mahayana (Gro?en Wagens)
    ?Buddhisten? in Wirklichkeit sind. In beiden F?llen ist das urspr?ngliche
    Dogma auf das ?rgste verzerrt worden (durch Kleriker der Religionen aus
    denen das Christentum und der Buddhismus sich als H?resien entwickelt
    haben?). Nietz-sche (in ?Der Anti-Christ?; s. Fu?note# 143, S. 189)
    bezeichnet das Christentum als eine Religion der Unterwelt der Antike (hier
    widerspricht ihm Toynbee , der Religionen aus den kreativen Minderheiten
    emergiert sieht. Vielleicht ist dies aber nur ein Streit um des Kaisers
    Bart, da Toynbee nach dem Ursprung fragt, Nietzsche sich aber mit den
    Praktikanten befasst); als es seinen urspr?nglichen ?Boden? verlassen hatte,
    wurde es zur Religion der starken Menschen. Aber ? und hier ist Nietzsche?s
    Analyse noch tiefer als ?blicherweise ? nicht der Guten, sondern der
    Mi?ratenen; jener die ein ?berm?chtiges Verlangen nach Wehtun, nach
    Aus-lassung der inneren Spannung in feindseligen Handlungen und
    Vorstellungen haben. Das Christentum will ?ber Raubtiere Herr werden, aber
    nicht durch deren Bezwingung, sondern deren Krankmachung: die Schw?chung ist
    das christliche Rezept zur ?Civilisation?. Oft und gerne reden
    ?Kommentatoren? (hie wie dort) von Fundamentalisten; Perverten wurden seit
    jeher und werden immer noch dazu ?benutzt? um jene Religionen, von jenen
    sich diese ?Fundamentalisten? losgel?st haben, verdammen zu k?nnen.
    Fundamentalismen

    Der Gro?teil der Menschen ist nicht sehr w?hlerisch mit den Worten die er in
    der Kommunikation mit seiner Umgebung verwendet. Genauso wie die meisten
    Menschen keinen Unterschied sehen zwischen Wahrheiten und Wirklichkeiten, so
    differenzieren sie auch nicht zwischen Religiosit?t und Spiritualit?t. Sie
    sollten sehr vorsichtig sein, denn in beiden F?llen k?nnten die Unterschiede
    gar nicht gr??er sein. Wir k?nnen Realit?t mit unseren Sinnen ?erfahren?,
    wohingegen Wahrheiten immer sich aus einem Konsensus von Meinungen ergeben
    und mit greifbarer Erfahrung meist nur wenig (wenn ?berhaupt etwas) gemein
    haben. Religiosit?t ist oft wie ein Kleidungsst?ck ? wir lassen es uns von
    jemandem anderen machen, h?ngen es in den Schrank und stellen es am Sonntag
    zur Schau. Spritualit?t hingegen ist auf mentaler Ebene etwas, das wir
    vielleicht am sinn-vollsten mit Instinkten im Bereich der Verhalten
    vergleichen k?nnen. Man hat sie oder hat sie nicht ? da n?tzt kein lernen
    von Spr?chen; die Sachzw?nge unserer Existenz sind derart vielgestaltig,
    da? auch die kompliziertesten Gebetsformeln ihnen nicht gerecht werden
    k?nnen. Hinsichtlich der Instinkte hat es von jeher zwei wesentliche
    Interpretationen gegeben:

    * die orthodoxe (amerikanische) Schule der Verhaltensforschung hat
    seit anbeginn die Herkunft der Instinkte mit dem Erlernen von ?evolution?r?
    g?nstigen Verhaltensweisen gesehen
    * Konrad Lorenz (der 1973 den Nobelpreis f?r Medizin mit Karl von
    Frisch und Niko Tinbergen teilte) betrachtete Instinkte als vererbte
    neuronale Strukturen, welche durch die Umwelt (im Verlauf der Ontogenese)
    nicht ge?ndert werden.


    Seitdem damit der modus operandi der Verdummungsmaschine klar zu werden
    begann, ist es um die Verhaltensforschung verd?chtig still geworden. Somit
    sind wir wiederum auf eine Interpretation der Vergangenheit angewiesen, von
    der George Orwell sehr scharfsinnig auf sowohl Gegenwart als auf Zukunft
    schloss. Es scheint naheliegend anzunehmen, da? Menschen begannen jenseits
    der Vernunft nach ?Gr?nden? zu fragen, als mittels dem Verstand die
    Lebensum-st?nde nicht mehr ?erfassbar? waren. All jenen, die zwischen
    Verstand und Ver-nunft nicht unterscheiden (k?nnen / wollen?) sei mit
    Verweis auf Immanuel Kant dieser ? gar nicht feine ? Unterschied erkl?rt:

    * Verstand bildet aus Begriffen Grunds?tze,
    * Vernunft verwandelt Ideen zu Prinzipien.

    Ersterer operiert deduktiv, letztere induktiv! Friedrich Nietzsche betont
    (in ?Die Vernunft? in der Philosophie? Fu?note# 143, S. 75), da? ?die
    Vernunft? die Ursache ist daf?r, da? wir das Zeugnis der Sinne f?lschen. Ob
    es ausbleibender Regen, Nachkommenschaft oder Einkommen war ? wann immer
    sich die Notwendig-keiten (oder auch nur herbeigesehnten M?glichkeiten)
    nicht ergaben, begannen die Menschen zu beten. Da sind wir nun wieder bei
    einem anderen dieser W?rter angelangt, welche wir ohne je wirklich zu denken
    verwenden. ?Beten? ist nur eine Form des Wortes ?bitten?. Wenn einer Bitte
    entsprochen wird, erhalten wir ein Geschenk ? bekommen also etwas ohne
    Gegenleistung. Auf einmal lichtet sich das Dunkel in das wir hineingegangen
    sind als wir uns fragten, wie die Religionen zu dem geworden sind, was sie
    heute sind!

    Alles was wir bekommen, war von irgendjemandem gegeben worden.

    Somit sind wir bei der Frage aller Fragen angekommen: wer ist es, der uns
    ?gibt?? Solange wir mit unserem Intellekt (was immer das wieder sein soll)
    ergr?nden k?nnen wer ?gegeben? hat, sprechen wir von ?Natur?. Wenn der
    Ursprung eines ?Geschenks? jenseits der Ratio liegt, dann danken wir ?Gott?.
    Alle Menschen denken ?hnlich -ob wir Feuerland Indianer oder Eskimos,
    S?dseeinsulaner oder Tibetaner fragen ? sie alle haben ihre G?tter. F?r die
    australischen Aboriginee ist alles das Ist ein Gott. F?r die alten ?gypter
    gab es die vier Gottheiten:

    1. Reith ? die urspr?ngliche Materie,
    2. Kneph ? den urspr?nglichen Geist,
    3. Pascht ? den Ur Raum und
    4. Sevech ? die Ur Zeit.

    Dies war eine unheimlich modern anmutende Konzeption, denn um Existenz
    ver-nunftsm??ig zu erfassen, brauchen wir nur vier energetische Begriffe (s.
    Tischler ? Vivizentrischer Existentialismus; Fu?note# 50):

    1. Materie ist Energie welche sein will,
    2. Information ist Energie welche machen will,
    3. Raum ist Energie welche Materie (Produkte/ Formen) trennt und
    4. Zeit ist Energie welche Ereignisse (Prozesse/ Funktionen) trennt.

    Wie die alten ?gypter dies schon angedacht hatten, ist alle Existenz
    lediglich eine Intereferenz dieser (nur dieser?) vier Energien. An dieser
    Stelle helfen die Denkweisen der australischen Aboriginee weiter ? f?r sie
    ?schwingt? (vibriert) alles ? denken sie uns also moderne Physik vor?
    Merkw?rdig auch folgendes: die australischen Aboriginee haben mit den
    Buschm?nnern der Kalahari gemein, da? sie davon sprechen, da? alle Existenz
    nur ein ?Traum? - also eine Vorstellung sei.

    Da der indische Guru Sathai Sai Baba Gegenst?nde aller Art einfach
    ?materia-lisieren? kann ? er ?w?nscht? sie einfach als Geschenke herbei -
    sind alle die obigen Gedankeng?nge verifiziert. Wenn man die ?blumige?
    Sprache moderner Kernteilchenphysiker betrach-tet, dann kommt der Verdacht
    auf, da? die (pars pro toto!) Naturwissenschaften wieder dort angelangt sind
    mit ihrem ?Fortschritt?, wo sie ehedem begonnen haben ? als mystische
    Interpretationen der Realit?t! Ihre ?Erkl?rungen? der Experi-mentalbefunde
    gleichen in Form und Substanz den Beschreibungen der F?hig-keiten von Medien
    wie Sathai Sai Baba !

    Als vor fast dreitausend Jahren schlaue Menschen erkannten, da? die Natur ?
    ?der Grosse Geber? ? zwei Arten der Kooperation der Wesen kennt ? also die
    Symbiose der Vielen und den Parasitismus der Wenigen ? ereignete sich die
    wohl folgen-schwerste ?Erfindung? der Welt: alle ?nat?rlichen?
    (naturbezogenen) Religionen erkennen metabolische Kreisl?ufe als
    grundlegende Wirkungsweise aller Existenz. Wenn man aber Dinge in einem
    kleineren Rahmen betrachtet, dann erscheinen sie alle zu progredieren: aus
    einem Samen wird ein Baum, aus Regentropfen wird ein Flu?. Wenn man bereit
    ist zu negieren, da? der Baum einmal umf?llt, zu Humus wieder wird und der
    Flu? sich ins Meer ergie?t aus dem sich die Regenwolken erheben, dann
    erscheinen die Kreisl?ufe der Natur sich in Pfeile des ?Fortschritts?
    verwandeln zu lassen. Die gerade erw?hnte Erfindung war die simple

    Methode der beschr?nkten Betrachtungsweise,

    innert derer man Rechnungen ohne den Wirt schreiben kann. Wenn man also mit
    perversem Egoismus immer nur sich selber sieht, dann erscheint die Welt wie
    ein Laden mit endlosen und ?bervollen Regalen. Das ?Beste? daran ist, da?
    nirgendwo eine Registrierkasse sich findet - die Natur verteilt ihre
    Geschenke ohne die Hand aufzuhalten! Es war nur ein kleiner Schritt sich
    einzubilden, da? die Natur nur dazu da ist, um dem Menschen nicht nur als
    Laden, sondern gar als Sklave zu dienen. So begannen einige Wenige ?
    zugegeben - sehr schlaue Menschen, sich all das was sie wollten einfach zu
    nehmen ? anderen wegzunehmen ? sprich zu stehlen. Das lateinische Wort f?r
    diese T?tigkeit ist <privare> ?. und nun wissen wir, wie es zu den Konzepten
    des Privatbesitzes, der Privatisierung und der Privatiers gekommen ist! Der
    samoanische H?uptling Tiuavii (s. Fu?note 332, S. 76) erkl?rte den Zustand
    der dauernden Angst in der sich der Papalagi (?weisse Mann?) sich befindet
    mit der Furcht davor, all das was er sich genommen hat, zu verlieren.

    Die beschr?nkte Betrachtungsweise war den Massen gegeben worden um sie vom
    ?Gro?en Bild? abzulenken, innert dessen sich die Herren- und Sklavenmoral
    der Menschen als etwas ?gegebenes? ausnimmt. Hier betrachten wir ein
    Fraktal der Verhaltensweisen der Natur: die Vielen k?nnen nur (?ber-)
    leben, wenn sie sich als Symbionten verhalten. In symbiotischen Systemen
    sind Regulatoren vorhanden die verhindern, da? systemische Rahmenbedingungen
    transzendiert werden; der wesentlichste Regulator symbiotischer Systeme ist
    parasitisches Verhalten weniger Individuen oder kleiner Gruppierungen.
    Innerhalb einer beschr?nkten Betracht-ungsweise nimmt sich Parasitismus
    immer als Egoismus aus und die Immanenz seiner systemische Funktion kann
    leicht pervertiert werden.

    Dieser Egoismus auf pers?nlicher Ebene fand bald sein Echo in allen Sparten
    menschlicher Beziehungen / Denkweisen und resultierte schlie?lich in der
    Priva-tisierung der Himmel. Ein Gott vereinte alle Qualit?ten in sich und
    so kam es zur Ausbildung des urspr?nglichen Monotheismus ? dem Mosaischen
    Glauben . Dieser einzige Gott wurde ? wie das Alte Testament bezeugt ? bald
    zu einem Moloch. Da er kein Symbiont sein konnte, wurde er zum Parasiten an
    sich und seiner Sch?pfung. Martin Luther & Co. befanden schlie?lich gar,
    da? er sich verabsentiert h?tte. Nun wissen wir, wer Goethe als Vorbild
    f?r den Zauberlehr-ling gedient hatte!

    Aus alledem enstand das wohl destruktivste Geschreibsel der
    Menschheitsge-schichte, das Alte Testament und zuvorderst eben Genesis wo
    den Gl?ubigen versichert wird, da? die Welt f?r sie gemacht sei und von
    ihnen ? je nach belieben ? benutzt werden kann. Wer von der Freigiebigkeit
    eines G?nners zu sehr ver-w?hnt worden ist wird beizeiten den Empfang von
    Geschenken mit einem Anrecht auf den Erhalt solcher Gaben verwechseln.

    Dieser Gedankengang kann uns einiges erkl?ren.

    Immer schon haben Menschen sich G?tter und G?tzen gemacht. Hier sto?en wir
    schon auf das wesentlichste Problem mit den Monotheismen. Nur einen einzigen
    (allm?chtigen und allwissenden etc.) Supergott akzeptierend, werden die
    Mono-theismen zu intoleranten Denkweisen . Der Hinduismus, so wie die
    weniger strukturierten animistischen Naturreligionen, bek?mmern sich um
    derartige Haarspaltereien nicht. Wo viele G?tter sich tummeln, kommt es auf
    einen mehr oder weniger nicht an und es wird sich immer eine Nische finden,
    die dieser okkupieren kann. Die Monotheismen hingegen lauern mit
    leidenschaftlichem Eifer auf das Auftauchen eines ? wenn auch noch so
    kleinen neuen G?ttchens ?. mit G?tze bezeichnet man in theistischen
    Religionen abwertend einen der eigenen Religion fremden Gott oder ?Abgott?.
    Der Begriff G?tze ist biblischen Ursprungs. ?G?tzenstatuen? versto?en gegen
    das biblische Bilderverbot (5. Buch Mose 5, 8 ). Wie so mancher anderer
    Aspekt des urspr?nglichen Monotheismus, so findet sich dieses Konzept nach
    wie vor lediglich im Islam (Christen h?ngen sich Kreuze mit einer
    intellektuellen Leiche um den Hals, die Juden haben sich den US Dollar als
    ihre Gottesdarstellung erfunden ?).

    Damit sind wir unvermittelt (und vielleicht vorschnell) beim Kernthema
    dieses Referats angekommen: Religionen ? so wie sie heute sind (immer schon
    waren?) stellen eine der drei Kr?cken vor, vermittels derer sich der Mensch
    sein Leben als Einzelner und in seiner Gemeinschaft strukturiert und somit ?
    zumindest dem Vernehmen nach ? erleichtert. Um hier nicht zu weit ausholen
    zu m?ssen, sei Friedrich Nietzsche zitiert, der immer wieder auf den
    Herdentrieb der Menschen verwiesen hat. Seine Zeitgenossen haben ihn wohl
    kaum verstanden und auch heute noch begreift kaum einer, was er eigentlich
    sagen wollte: kann es sein, da? Nietzsche darauf aufmerksam machen wollte,
    da? in Tieren der Herdentrieb dem Gemeinwohl dient, er von den Menschen aber
    dahingehend pervertiert wurde, da? er nur den ?Leittieren? n?tzt? Wieso
    ?wissen? die Tiere, was der Herde dienlich ist? Die ?Wissenschaften?, jene
    andere Kr?cke derer sich der Mensch bedient um seine Existenz zu meistern,
    nennen dieses ?Wissen? Instinkt. Die Instinkte der Menschen sind vom
    Intellekt weitgehend verdr?ngt und durch religi?se ?Gebote? ersetzt worden.
    Da Gebote sehr oft formuliert sind als ?Du sollst nicht ?.?, sind sie rein
    negative Beschr?nkungen des von den Humanwissenschaften so hochgepriesenen
    ?freien Willens?. Darauf hat schon Friedrich Nietzsche verwiesen (in Der
    Anti-christ: ?.?jedes du sollst war bisher gegen uns gerichtet??.; s.
    Fu?note# 143, S. 179) Im ?Antichrist? (s. Fu?note# 143, S. 184) hat
    Nietzsche auch elegant und einleuchtend erkl?rt, weshalb es zum Christentum
    (in seiner heutigen Form) ?berhaupt gekom-men ist:

    Dem Gott der Egoisten hatte die Eigenschaft des ?Mitleids? angedichtet zu
    werden, um ihn auch als Gott f?r die Opfer des Egoismus ?tauglich? zu machen
    und somit nicht nur den kleinen Markt der Parasiten, sondern auch den
    unvergleichbar gr??eren Markt der Symbionten zu ?bedienen? mit jeweils
    gef?lligen dialektischen M?rchen: mit den Pr?dikaten ?Heiland?, ?Erl?ser?
    etc. behangen, wurde der Gott der Starken auch zum Gott jener Schwachen,
    welche die sich auserw?hlt W?hnen-den zu ?Tieren? degradiert hatten.
    Mittels dieses Kunstgriffes der ?Gottmachung? wurde aber eine kaum
    glaubhafte Chim?re geschaffen. Um diesen ?Bocksfu? des christlichen Dogmas
    zu verschleiern wurde dem henotheistischen ?Vater ? Sohn Dualismus? noch der
    ?heilige Geist? zur Seite gestellt. Diese ?Dreifaltigkeit? sorgte f?r
    weitestgehende Verwirrung unter den Menschen, die zwei Jahrtausende lang
    Grund f?r profitable ?Schlachtfeste? war. Die paradigmatische
    Geschichtsschreib-ung ?erkl?rt? uns den Fall von Rom mit dem ?berfall durch
    ?Barbaren?; was uns kaum jemand sagt, ist da? diese barbarischen Ostgoten
    aber arianische Christen waren, die an den Dreifaltigkeitsklimbim der
    unit?ren (und apostolischen) Ein-heitskirche, welche Kaiser Konstantin zur
    Staatskirche Roms erhoben hatte, nicht glauben wollten! Wir m?ssen noch die
    ?Entstehungsgeschichte? (Etymologie allein ist nicht genug...) des Wortes
    ?apostolisch? betrachten um endlich Zusammenh?nge zu erkennen: es gibt viele
    neutestamentarische Berichte dar?ber, da? Jesus ?seinen J?ngern?
    ?erschienen? ist. Den elf Aposteln ? Judas ist ja ?abgesprungen? und hat
    Selbstmord begangen ? s. Evangelium nach Philip; Fu?note# 123, 53.24-34. Das
    Evangelium nach Judas - s. Fu?note# 107- macht aber alle derartigen Gedanken
    g?nzlich untragbar. Wann wird hier einmal Klarheit herrschen? Es seien nur
    diese Apostel (und deren ?Nachfolger?) die autorisierten ?berbringer und
    Interpreten der ?Heilsbotschaft? - alle anderen Christen sind somit nur
    ?Fu?volk?, Mitl?ufer und nur allzuoft ?Extras?, die dementsprechend
    behandelt werden. Mit dem Wort ?apostolisch? wird die katholische Kirche
    zum diametralen Gegensatz dessen, was der Name impliziert. Dieser
    dialektische Kunstgriff macht die ?Kirche? zu einem elit?ren
    Kontrollmechanismus ? und so fragt sich wiederum: war Paulus nur ein
    zionistischer Agent, der eine ?f?nfte Kolonne? erstellte f?r das Judentum?
    Da? dieser Gedanke nicht g?nzlich abwegig ist, wird durch die Existenz des
    ?christ-lichen Zionismus? belegt.

    Dadurch, da? den R?mern eine fremde Religion ?gegeben? worden war, gingen
    sie ihres Selbstwertgef?hls verlustig ? wenig mehr als ein Jahrhundert
    sp?ter wurde das demoralisierte r?mische Reich zur Erinnerung. An dieser
    Stelle erkennen wir die Weisheit des Theravada (Hinayana) Buddhismus, welche
    besagt da? die eigene Religion (swa-dharma) jemanden gl?cklich und zufrieden
    macht, wohingegen die Religion anderer (par-dharma) Menschen nur ungl?cklich
    macht und Sorgen bringt . Diesen Gedanken hinsichtlich des weshalb
    seien noch Bemerkungen be-z?glich des wie angef?gt: eine jede ?Bewegung?
    braucht einen ?Leitgedanken?; wenn dieser spiritueller (oder mystischer) Art
    ist, sprechen wir von ?Religion?.

    Das Christentum (so wie es sich heute pr?sentiert) fundiert auf der
    g?nzlichen Umkehrung manifester Naturprinzipien:

    die Natur operiert metabolisch und kennt ein dauerndes ?Kommen und Gehen?.
    Die ?Auferstehung von den Toten? macht aus dem christlichen Glauben einen
    Mechanismus mittels welchem der Mensch dahingehend ?konditioniert? wird,
    manifeste Realit?ten einfach zu negieren und gegen?ber Dingen ?blind? zu
    werden, welche er nicht sehen soll. Auf diese Art wurde (genialerweise)
    schon vor zwei Millennien das Konzept der ?kognitiven Dissonanz? (vgl.
    Fu?note# 65) praktisch angewendet. Tertullian postulierte, da? wer nicht an
    die fleischliche Auferstehung glaube, kein Christ sei. Das gnostische
    Evangelium nach Philip (s. Fu?note# 123) nennt Christen, die an die
    materielle Auferstehung glauben Ignoranten! Das gnostische Evangelium nach
    Maria Magdalena (ibid.) befasst sich mit den politi-schen Implikationen,
    welche sich f?r die ?Augenzeugen der Auferstehung? ergeben ? sie leiten
    einen F?hrungsanspruch in der Kirchenhierarchie ab! Da? ein gnostischer Text
    die oben angedachte Funktion des Begriffes ?apostolisch? unter-mauert,
    sollte zu denken geben und die ?S?uberung? des Kanons erkl?ren! Aber es
    kommt noch ?rger! Die ?christlichen? Religionen machen aus dem Menschen ein
    Wesen, das seine Geschlechtlichkeit nur zum Zwecke der Prokreation hat.
    Dadurch, da? der Geschlechtsakt zu etwas ?unreinem? gemacht wird ? wenn er
    nicht der ?Machung? neuer Christen dient ? wird er zum ?Gesch?ft?. Und
    schon wieder h?lt jemand seine Hand auf ??! Diese Perversion geht weiter -
    gerade so wie dem?Christen? die Freude an seinem Leib zu s?ndhaftem Tun
    pervertiert wurde, darf er sich auch nicht mehr seiner geistigen
    Aktivit?ten erfreuen ? es wurde ihm vermittels der Paradigmen streng
    dogmatisches Denken und Forschen verordnet.

    Daraus ergibt sich die grunds?tzliche Frage, ob es so etwas wie eine
    ?christliche Wissenschaft? gibt ? geben kann? Wir werden sp?ter sehen,
    welche Wirkung dies auf die Grundlagen der heutigen Wissenschaften hat(te);
    siehe Kapitel# 20.

    Als sich Gemeinschaften zunehmend vergr??erten, wurde die dritte Kr?cke zur
    Notwendigkeit der Politik. Wenn wir nun die Administratoren dieser drei
    Kr?cken n?her betrachten, dann erscheinen Priester, Wissenschaftler und
    Politiker aus dem selben Holz geschnitzt- sie alle geben vor ?zu wissen?:

    * Priester vermeinen zu wissen, wieso wir und Alles um uns sind,
    * Wissenschaftler geben vor zu wissen wie die Welt in der wir leben
    funktioniert und
    * Politiker erfrechen sich gar uns zu sagen, da? sie w??ten wozu wir
    zu leben h?tten!

    Schwindler allesamt ? und ?rger noch ? sie sind alle Kleptokraten ?.. leben
    para-sitisch auf dem R?cken der symbiotischen Massen! Diese Triarchie hat es
    immer schon gegeben ? vor dem Entstehen der Wissenschaften gab es Priester,
    Propheten und K?nige (s. Thiering, Fu?note# 79, S. 177). Es hat sich wenig
    ge?ndert ?ber die Millennien: Priester haben ihren modus operandi
    unver?ndert beibehalten, die heutigen Wissenschaftler versuchen sich oft als
    Propheten und die Politiker ver-halten sich oft als w?ren sie K?nige.

    Diesem Formalismus sei nun ein funktioneller Gedanke angeh?ngt: Religionen
    betonen immer ?das Gute?, Wissenschaften versprechen immer mit ihren
    Erkennt-nissen (und technologisch manifestierten Produkten) die
    ?Erleichterung? des Lebens und die Politik letztendlich gibt vor das
    Zusammenleben der Menschen ?berhaupt erst m?glich zu machen. Weshalb also
    verw?nschen Religionen Men-schen (wenn sie sie nicht kreuzigen, steinigen
    oder verbrennen), machen die Wissenschaften mit ihren Produkten es zunehmend
    schwerer zu leben, startet die Politik einen Konflikt nach dem anderen?

    Sind diese drei Kr?cken vielleicht nur aufgelegter Schwindel?

    Um hier pr?zise zu sein: Etikettenschwindel (s. Fu?note# 21)? Da? Politiker
    l?gen, wenn sie den Mund aufmachen, das ist ja ein Teil der
    Berufsbeschreibung; da? Wissenschaftler arge Schwindler sind wird immer
    ?fter bekannt ?? sind Priester etwa auch mit von der Partie? Friedrich
    Nietzsche (in: Der Antichrist, s. Fu?note# 143, S. 178) hat umgekehrt
    argumentiert: ?erw?gt man, da? fast bei allen V?lkern der Philosoph nur eine
    Weiterentwicklung des priesterlichen Typs ist, so ?berrascht dieses Erbst?ck
    des Priesters, die Falschm?nzerei vor sich selbst, nicht mehr?. Baruch
    Espinoza hatte schon lange vor Nietzsche darauf verwiesen, da? ?sobald
    Priester die Kontrolle ?bernehmen, kann man die Stimme Gottes nicht mehr
    h?ren? (s. Fu?note# 111, S. 23).

    Wenn wir die Geschichte des Christentums betrachten, dann werden derartige
    Gedanken umso realistischer je mehr wir uns umtun in den kargen Materialien,
    die uns au?erhalb des Vatikans zur Verf?gung stehen.

    Mit den Schriftrollen von Qumran, dem ?Damaskus Dokument? und den 1945 bei
    Nag Hammadi (?gypten) aufgefundenen Dokumenten ergibt sich eine radikal
    andere Zugangsweise zu den Doktrinen der katholischen Kirche. Es scheint so
    zu sein, da? jene Doktrinen, die den Lehren des Jesus Christus angedichtet
    worden sind ?ber die Jahrhunderte, wenig mehr sind als klerikale Tricks ?
    seien wir einmal ehrlich und nennen wir sie Arbeitsplatzbeschaffung /
    Existenzberechtigung!

    Es war Helena, die Frau des r?mischen Kaisers Konstantin, die im Dritten
    Jahrhundert aufeinmal die Grabst?tte von Jesus Christus ?mit Sicherheit?
    bestimmt hatte; 16 Jahrhunderte lang haben sich Gl?ubige um ein Grab
    ge-sammelt, von dem niemand weiss wer wirklich in ihm bestattet worden ist.
    Viele neutestamentarische Quellen, gelesen in der <Pesher Manier>, wie dies
    von Dr. Barbara Thiering vorgeschlagen worden ist, deuten darauf hin, da?
    Jesus am Kreuz nicht gestorben ist und nach seiner ?Wiederbelebung? sich in
    ein Kloster zur?ckgezogen hat. Die ?Auferstehung? (von der Matthias und
    Johannes in keiner Weise berichten; s. Bucaille, Fu?note# 105) war
    vielleicht wenig mehr als ein Erwachen aus dem Zustand des ?Scheintodes? in
    den Jesus am Kreuz versetzt worden war und seine ?Himmelfahrt? nichts
    anderes als seine Aufnahme in ein Kloster. Zur Lebenszeit Jesu? wurden
    M?nche als ?Engel? bezeichnet ? wo anders als im ?Himmel? h?tten sie also
    leben sollen? Von dort aus hat er ?ber die etwa 40 Jahre die er noch auf
    Erden wandelte mehrmals mit seinen J?ngern sich getroffen um seine Bewegung
    zu dirigieren. Vielleicht ist er gar bis nach Kaschmir ge-wandert, hat dort
    gewirkt und ist dort begraben .

    Das Thema ?Jesus Christus? ist um die Millenniumswende zur
    Wachstumsindus-trie geworden; zahlreiche Artikel in Zeitungen und Magazinen
    (Die Familie Jesu; Profil# 49, 04 Dezember 2006, S, 112 ff. ist ein
    Beispiel) und B?cher (nur einige wenige sind hier aufgef?hrt) befassen sich
    mit neuen Betrachtungsweisen, die den christlichen Glauben in einem g?nzlich
    anderen Licht darstellen:

    * Die eminente Religionshistorikerin Elaine Pagels (Princeton
    Universi-t?t) befasst sich mit den Geheimnissen des f?nften, Thomas
    Evan-geliums. [Pikanterie am Rande: Friedrich Nietzsche benannte ?Also
    Sprach Zarathustra? als das F?nfte Evangelium]. Wie schon in ihren fr?heren
    B?chern befasst sie sich mit den Schriften der 1945 bei Nag Hammadi in
    ?gypten entdeckten Bibliothek koptisch-gnostischer Texte. Die Fundstelle
    kann von dem Kloster St. Pachomius aus gesehen werden (ist aber an die 1600
    Jahre unber?hrt geblieben; w?ren sie fr?her gefunden worden, oder direkt dem
    Vatikan zugespielt worden, w??ten wir heute nichts von ihnen). Als 367 C.E.
    Athanasius, der m?chtige Erzbischof von Alexandrien ein Edikt erlie?,
    demzufolge alle ?apokryphischen? Schriften zu vernichten seien ? wie immer,
    wurde eine Verbrennung anbefohlen - wurde das gnostische Schrifttum in
    einem Tonkrug verpackt am Fu?e der Klippe Jabal al-Tarif vergraben. Das
    gegenw?rtige (egal ob katholisch oder protestantisch) ?christ-liche? Dogma
    erscheint als reines Machwerk, das mit der urspr?ng-lichen Religion wenig
    gemein hat. Pagels listet eine Reihe von An-sichten hinsichtlich der Natur
    des Gnostizismus, welche sowohl per se interessant sind als auch ?ber den
    Ursprung dessen, was wir heute als Christentum mi?verstehen, gewichtige
    Aussagen machen kann:

    * er sei ?wildgewordener? Platonismus;
    * eine Bewegung, die schon vor der Emergenz des Christentums bestanden
    hatte ? somit also mit dem ?Christentum? per se nichts zu tun hat(te);
    * sei ein alter iranischer Glaube, der von zoroastrischen Prinzipien
    beeinflu?t sei; o eine von den Rabbinern bek?mpfte H?resie;
    * ein aus Apathie und Disillusion mit den politischen Realit?ten der
    Zeit entstandenes Amalgam hellenischer und orientalischer Denk-weisen.

    Die Gnostiker dachten eine wunderbare Erl?sung von den politischen und
    sozialen Realit?ten ihrer Zeit an und waren vielleicht die wirklichen
    Sch?pfer des Konzepts der ?rapture? (s. Text nach Fu?note# 554).
    Christliche Dogmatiker aller Schattierungen verdammen den Gnostizismus, da
    er der lebende Beweis daf?r ist, da? das Christentum unter Umst?nden wenig
    mehr als helleni-sierter Buddhismus ist; derartige Gedanken sind nat?rlich
    untragbar?.. .

    Dadurch, da? die gnostischen Schriften als synkretitisch (also eine Vielzahl
    von Lehren beinhaltendes ?Etwas?) bezeichnet werden, wird eine jede
    Debat-te hinsichtlich deren Authenzitit?r a priori abgew?rgt.

    * Der amerikanische Religionswissenschaftler James Tabor versucht auf
    der Grundlage neuerer arch?ologischer Funde in Verbindung mit einer ebenso
    akribischen wie kritischen Analyse historischer Quellen die
    Familiengeschichte Jesu Christi offen zu legen. Dabei kommt er zu dem
    Schluss, dass Jesus aus rein politischen Motiven gekreuzigt werden musste:

    * "Jesus gr?ndete keine Kirche, sondern strebte nach einem Thron."

    * Nach den von diesem Autor ausf?hrlich dargelegten Erkenntnissen
    ent-stammte Jesus von Nazareth keiner Handwerkerfamilie, sondern einem bis
    auf K?nig David zur?ckf?hrbaren K?nigsgeschlecht, was den Erst-geborenen zu
    einem legitimen Thronanw?rter gemacht habe. War nicht auf seinem Kreuz eine
    Tafel mit den Buchstaben INRI (Jesus von Nazareth, K?nig der Juden)
    angebracht worden? Aus eben diesem Grund h?tten die R?mer ihn in dem Moment
    hingerichtet, als man ihn ?ffentlich zum K?nig ausgerufen hat. Da? Jesus f?r
    unsere S?nden geb??t h?tte ist somit schlechthin eine klerikale L?ge und
    religi-onsmachender Klimbim! Tabors Neuinterpretation erstreckt sich ?ber
    die religionsstiftende Kreuzigung hinaus auf die gesamte Geschichte des
    fr?hen Christentums. So versucht er insbesondere zu zeigen, dass es nicht
    Paulus und Petrus waren, die als Nachfolger des Gekreuzigten die neue Kirche
    befestigten, sondern dass vielmehr Jesus? Verwandte sich an die Spitze der
    aus damaliger Sicht neureligi?sen Bewegung setzten. Und dies nicht -
    zumindest nicht vordringlich - um einer religi?sen Botschaft willen, sondern
    weil sie der r?mischen politischen Herr-schaft ein Ende bereiten wollten.
    * Das apokryphische Thomasevangelium (Spruch 12) nennt Halbbruder
    (->Zwilling; s. Pagels, Fu?note# 107, S. xv) Jakobus als Nachfolger von
    Jesus, dessen Vater Joseph offenbar bald nach seiner Geburt gestorben ist
    und neutestamentarisch nicht mehr erw?hnt wird; Maria hatte Klopas
    geheiratet und mit ihm die S?hne Jakobus, Simon und Thadd?us (die in
    verschiedenen neutestamentarischen ? nicht nur apokryphischen - Texten als
    Apostel genannt werden). Die Lekt?re dieses Evangeliums (vermutlich ?lter
    als die vier ?erlaubten?) legt nahe, da? Jesus Denkweisen anh?ngte, welche
    man im Wesentlichen als buddhistisch bezeichnen k?nnte! Friedrich Nietzsche
    hat darauf schon verwiesen (in ?Der Antichrist?; s. Fu?note# 143, S. 186),
    da? die positivistische Religion des Buddha das Leiden, das negativistische
    Christentum hingegen die ?S?nde? abschaffen will. Der Unterschied zwischen
    diesen beiden Be-trachtungsweisen k?nnte gr??er gar nicht sein! In unserer
    dualisti-schen Welt ist das B?se ein notwendiger Gegenpol des Guten, Leiden
    hingegen kann in seiner Wirkung vermindert werden. In dem Ma?e als Maria den
    Status der Gottesmutter zugeschrieben erhielt, wurden Br?der eines einzigen
    (wenn auch ?drei-faltigen?) Gottes untragbar. Barbara Thiering (s.o.)
    befasst sich eingehend mit der Spaltung der neuen H?resie in einen ?stlichen
    (Josephus) und westlichen (Paulus) Zweig. Die Eboniten, die ?stlich des
    Jordan lebten, betrachteten Jesus als einen Menschen, der von Maria und
    Josef abstammte und lehnten ?g?ttliche Mitwirkung? bei seiner Zeugung ab
    (Kirchengeschichte 3,27). Sie erachteten das paulinische Dogma als eine
    Ketzerei.

    Die wirkliche ?Botschaft? von Jesus ? der Glaubensinhalt der Christlichen
    Lehre ? wurde ?ber zwei Millennien von Klerikern unter allerlei Klimbim
    versch?ttet da-durch, da? die vorhandenen Schriften neu geschrieben oder neu
    gedeutet worden sind. Im dritten Jahrhundert nach Christus begann sich der
    ?Seher? Mani in Persien zu ?berlegen, da? ein allm?chtiger Gott eben alle
    Qualit?ten in sich vereint ? also nicht nur ?gut?, sondern auch ?b?se? sein
    kann (ja - sein mu?!). Mani gab dem widernat?rlich kastrierten ?guten? Gott
    seine potentielle B?sartigkeit zur?ck. Er betrachtete den ?Vater der
    Finsternis? (Yahwe) als den polaren Gegensatz zu Jesus, dem Erl?ser der
    Menschen (St?rig, s. Fu?note# 98, S. 150) Dieses Denken finden wir schon im
    Hinduismus ? ein jeder Opferschrein wird mit wei?-schwarz karierten (gut /
    b?se) T?chern ?bekleidet? und alle Opfer sind zugleich an gute und b?se
    Geister gerichtet!. [Wie immer ? ein caveat lektor: zeitweise werden auch
    saffrangelbe T?cher verwendet ? in diesem Falle werden die Opfer an
    ??bergeord-netes Konzept? gerichtet.] Da? Mani von den Priestern der
    Religion die er mit seiner Reform verdr?ngte (arbeitslos ? einkunftslos -
    machte!) ca. 273 C.E. ermordet wurde, kann niemanden verwundern. Dies ist
    ein historisches Fraktal ? Pharao Amenhotep VI gr?ndete einen ?gyptischen
    Monotheismus im 13. Jahrhun-dert B.C.E. an dessen Spitze er sich als
    Akhenaton stellte. Die Eruption des Vulkans Santorin in der ?g?is
    verursachte eine (lokale?) Klimakatastrophe (mit Ausbleiben von Ernten und
    Krankheiten wie der ?Pest? ). All dies wurde als ?Rache der G?tter
    interpretiert von den Priestern des verdr?ngten Ur-Glaubens und sie
    entmachteten den ketzerischen Pharao (s. Fu?note# 520).

    Mit der Ermordung von Mani sind aber manich?ische Gedankeng?nge keineswegs
    g?nzlich ausgerottet worden ? sie geistern nach wie vor in den Hirnen (v.A.
    funda-mentalistischer) sich ?Christen? nennender herum. Eine wie oben
    erw?hnte Migra-tion des Jesus nach Indien erkl?rte auch, weshalb sich in
    Kashmir der Sikhismus (eine monotheistische Variante Indischer Religionen)
    letztlich entwickelt hat.

    Die ?Jungfr?ulichkeit? der Jesusmutter Maria ist, wenn man sie formell
    betrachtet, einfach erkl?rt mit der Lebensweise der Essener, aus deren Mitte
    die Familie des Jesus stammte: einander versprochene Paare hatten einen
    mehrere Jahre dauern-den Verlobungsprozess durchzumachen; Maria wurde aber
    schon vor dem Abschlu? dieses Prozesses schwanger ? war also formell noch
    eine Priesterin mit dem ?Titel? Jungfrau.

    Dr. Thiering demonstriert, da? man die Heilsbotschaft von Jesus ak-zeptieren
    kann ohne damit auch sein spirituelles R?ckgrat zu brechen indem man all die
    unglaublichen Dogmen, welche der Klerus ?ber die Jahrhunderte sich einfallen
    hat lassen, unkritisch ?glaubt?.

    Nicht nur das Christentum ? nein besser der Katholizismus, denn die
    Protestanten betrachten das Neue Testament ja sowieso nur als ein Beiwerk
    - auch der Islam mu?te sich in j?ngster Vergangenheit demonstrieren lassen,
    da? die heutige Form seines heiligen Buches im Verlaufe der Jahrhunderte in
    einigen wesentlichen Punkten abge?ndert worden ist. Wie Jesus, so hatte auch
    Muhammed kein einziges Wort je zu Papier (Per-gament oder Papyrus, was auch
    immer) gebracht! Die Eingebungen, die Muham-med hatte (der Erzengel Gabriel
    hat ihm Al Qur?an diktiert) wurden oral tradiert (jene Muslime, die Al
    Qur?an auswendig k?nnen, werden als Hafiz bezeichnet; sie postulieren die
    allein g?ltige Urform des heiligen Buches des Islam zu besitzen). und von
    j?dischen Schreibern in Aram?isch (da die arabische Sprache zu dieser Zeit
    noch eine Anzahl von nur gesprochenen Dialekten war) niedergeschrieben .
    Als 1971 die Gro?e Moschee zu Saana im Yemen renoviert worden war,
    entdeckten die Handwerker einen Raum in dem sich Exemplare einer uralten (in
    Aram?isch abgefassten) Version von Al Qur?an befanden. Ihre ?bersetzung
    bezeugt, da? jene Teile islamischer Dogmatik, die von nicht-Islamiten als
    absto?end erachtet werden, erst sp?ter diesem heiligen Buch angef?gt worden
    sind . Die meisten der ?be-fremdenden? Aspekte des Islam in seiner heutigen
    Pr?gung sind aber erst durch die Hadithen (au?erkoranischen Bemerkungen des
    Propheten Muhammed) in diese Religion hineingetragen worden. Die Hadithen
    scheinen ein funktionelles ?qui-valent dessen zu sein, was der Talmud f?r
    den mosaischen Glauben heute darstellt ? klerikale Fundamentalismen, die mit
    den urspr?nglichen Glaubensin-halten wenig gemein haben. Der 3. Khalif,
    Uthman ibn Affan, -etwa 20 Jahre nach Muhammads Tod- lie? von einer
    Kommission eine autorisierte Version des Qur?an aus existenten Fragmenten
    erstellen. Erst 1924 (etwa eineinhalb Millennien sp?ter!) erschien in
    ?gypten eine universell akzeptierte Version des Koran . Dies ist ein
    kulturelles Fraktal ? wir erkennen wiedereinmal, da? ?Wahrheit? sich aus
    Konsens ergibt.

    Auch die anderen Monismen/ Monotheismen haben ein von Klerikern zensuriertes
    Schrifttum:

    * Im Verlauf der Spaltung von Mahayana und Hinayana Buddhismus
    (w?hrend des Dritten buddhistischen Konzils zur Zeit der Herrschaft des
    indischen K?nigs Ashoka im 3. Jhdt. v. Chr.) machten sich tan-trische
    (mystische) Aspekte am Buddhismus ?zu schaffen? und ver-wandelten den
    Mahayana Buddhismus von einer Philosophie in eine ?Religion?, welche im
    Buddha einen Gott sah. Somit revertierte Maha-yana zu hinduistischen
    Denkweisen und nur Hinayana (Theravada) ist bis heute den Prinzipien des
    Buddha treu .
    * Im Verlauf des Konzils von Trient (1545-1563) wurde der heute
    g?ltige Kanon des Katholizismus erstellt. Wenn man die in Trient
    ausgeschlos-senen Schriften (Apokryphen) im Verein mit dem Neuen Testament
    liest (in Art der Pesher-Manier; s.o.), dann nehmen sich die Dogmen des
    Christentums als klerikales ?Machwerk? aus, die mit der urspr?ng-lichen
    Lehre oft wenig gemein haben .

    Derartige Betrachtungen legen nahe, da?

    * der Mahayana Buddhismus ein (vom Brahmanentum ersonnener?)
    Kontrollmechanismus der Massen ist , da?
    * Probleme, welche Katholiken mit sich selbst und ihrer Religion
    haben,
    * Aspekte der Dogmen welche von nicht-Islamiten am Islam bekrittelt
    werden, und
    * talmudische Interpretationen des Pentateuch, welche Juden zu
    axiomatischen Opfern (der Retribution) machen

    zu einem Gutteil vom jeweiligen Klerus verursacht worden sind. Aus welchem
    Grund auch immer! Der Buddhismus war urspr?nglich eine Philosophie, welche
    erst sp?ter als ?Religion? aufgefasst worden ist (von nicht-Buddhisten
    einerseits und durch die Machinationen eines Herrschers, der nach einem
    wirksamen Kon-trollmechanismus der Massen gesucht hatte ?dieses historische
    Fraktal sei als der ?Konstantin-Kunstgriff? benannt). Sowohl das
    urspr?ngliche Christentum als auch der Islam waren h?retische Sekten des
    Judaismus, die durch chaotische Anf?nge gegangen sind und sich im Verlauf
    von Jahrhunderten zu den heutigen Welt-religionen in ihren vielf?ltigen
    Spielarten ?mauserten?. Da? alle (?) Monotheismen (der ?Protestantismus? per
    se ist das beste Beispiel f?r Sektiererei und Separa-tismus ? mit mehr als
    700 ?Kirchen? in den USA ?.!) derartige ?Probleme? haben verweist darauf,
    da? der Grund daf?r ein systemischer sein mu?; einzig wirklich interessante
    Frage in dieser Hinsicht ist jene nach einer Absicht.

    Wenn wir heute in der Schule lernen, da? die Vandalen Rom zerst?rt haben,
    dann nehmen wir an, da? dies barbarische Heiden waren. Aber weit gefehlt ?
    dies waren arianische Christen ? die dem urspr?nglichen Christentum sehr
    nahe standen. Sie wurden mittels der Versprechung n?rdlich der Pyr?neen ?in
    Ruhe gelassen zu werden? vom ostr?mischen Kaiser aus Rom weggelockt. Nicht
    ein Jahrhundert sp?ter entsandte einer seiner Nachfolger, Kaiser Justinian,
    ein Expeditionsheer nach Spanien (wohin die Arianer mittlerweile migriert
    waren) welches diesen Rest urspr?nglichen Christentums ausm?rzte. Erst der
    ?Kreuzzug? gegen die Khatarer (Albigenser) 8 Jahrhunderte sp?ter
    vernichtete den letzten Rest wirklichen Christentums. St?rig (s. Fu?note#
    98, S. 151) berichtet wortkarg, da? die germanischen St?mme (mit Ausnahme
    der Franken) alle Arianer waren, de erst im 6. Jhdt zum Katholizismus
    ?bekehrt?(besser wohl gezwungen) worden waren.

    Wir wissen vom Ursprung des christlichen Glaubens ebensowenig als von seiner
    ?Bestimmung? ? so es ist faszinierend zu erfahren, da? im ?gyptischen
    Alexandria ?lange vor dem ?Auftreten? des Christentums buddhistische M?nche
    gewirkt haben.

    Wen kann es verwundern, da? auch die ?Geschichte? der christlichen Religion
    voll ist mit ?unbeschilderten Kreuzungen?? Die Presbyter Arianus und Nestor
    in Alexandria predigten, da? es einen Gott g?be und da? Jesus Christus sein
    Prophet gewesen sei? Muhammed spann dieses Konzept weiter, lie? sich den
    letzten Propheten nennen, erfand eine neue H?resie des Christentums und
    nannte sie Islam! Ein knappes halbes Millennium sp?ter befand Ahmad ibn
    Taymiyyah (1263-1328) in Damaskus, da? der Islam einer Reformierung bed?rfe.
    Nach der katastrophalen Begegnung des Islam mit den mongolischen Horden
    hatten die Imams die Schlie?ung der ?Tore der ijtihad? (eigenst?ndigen
    Denkens) f?r die Muslime angeordnet ? um den Glauben ?rein? zu erhalten und
    diese Religion verfiel in die intoleranten Weisen aller Monotheismen. Ibn
    Taymiyyah erreichte sein Ziel nicht ? er wurde von den Imams daran gehindert
    und starb ? so sagt die Tradition ? an gebrochenem Herzen: man verbot ihm im
    Gef?ngnis zu schreiben !

    Eine ?Aktualisierung? des Islam im 13. Jahrhundert war erfolgreich
    unterdr?ckt worden. Martin Luther (1483-1556), Johannes Calvin ( 1509-64)
    und Huldreich Zwingli (1484-1531) werden generell als Reformatoren des
    christlichen Glaubens bezeichnet; so wie Thomas Hobbes (1588-1679) k?mpften
    sie mit der offensicht-lichen Abwesenheit des Sch?pfergottes (Deus
    abscondidus) in der Welt und lehnten somit die wesentlichste Glaubeswahrheit
    des Christentums vollkommen ab! Als Luther seine 95 Thesen an die T?r der
    Wittelsbacher Kirche nagelte, leitete er die Reformierung der christlichen
    Religion ein. Bedenkt eigentlich irgendje-mand was das Wort ?reformieren?
    bedeutet? Ich erinnere mich oft an einen der Lehrer meiner Kinder in ihrer
    katholischen Schule in Australien. ?Wer die 10 Gebote befolgt ist ein guter
    Jude?. Und wahrlich - die 10 Gebote (Exodus) haben mit der Heilsbotschaft
    von Jesus Christus rein gar nichts zu tun! Jesus ? besser die Sekte der
    Essener ? waren vom mosaischen Glauben abgefallen und hatten eine H?resie
    gegr?ndet. Martin Luther und die anderen Reformer haben Jesus erst wirklich
    ?begraben? und den Stein alttestamentarischer Vergeltungs- und Ha?-religion
    vor seine Gruft gerollt. Mit der Gr?ndung des amerikanischen Staates wurde
    die Religion des Hasses institutionalisiert (s. Fu?note# 111, S. 81-85);
    die USA ? vermeintlich die erste Politeia die auf s?kul?re Prinzipien
    gegr?ndet war, war nichts dergleichen- sie war auf die Religion des Hasses
    (gegen irgendwelche ?Andersartigkeit?) basiert! Die ?Auserw?hlten? sollten
    ?Gottes Instrument? zur Transformation der Welt werden.

    Auf derartigen Idiotien basiert der amerikanische Staat ? wen kann es also
    verwundern, da? diese Politaeia nun die Welt (also Gaia) zerst?rt?

    Der Englische PremierBenjamin Disraeli sagte schon vor mehr als 150 Jahren,
    da? Protestantismus nur Judaismus in einer leichter akzeptablen Form ist.
    Betrand Russell verweist in seiner Autobiographie (s. Fu?note# 390, S. 495)
    darauf, da? ?alles das Gute im christlichen Glauben von Plato oder den
    Stoikern komme, da? die Juden nur schlechte Geschichte beigesteuert h?tten
    [?] und da? der Puritanismus zu jud?isch sei?. Karen Armstrong (s.
    Fu?-note# 111, S. 59) macht deutlich, weshalb in den Protestantischen
    Denominationen eschatologische Themen so pr?dominant sind: deus
    abscondidus, der Sch?pfer- Gott hat sich verabsentiert und so sehnen die
    Gl?ubigen seine Wiederkunft herbei; sie wollen nicht erkennen, da? sie mit
    diesem Wunsch ihre eigene Immolation (inklusive der Lebewelt!) betreiben.

    Da dies mit der Heilslehre von Jesus nicht die geringste Gemeinsamkeit hat,
    ist die Wortvergesellschaftung protestantisch und Christentum als ein
    weiterer sacred oxymoron zu werten!

    Beginnend mit dem Konzil von Ephesus (431 C.E.) nahm der Traum des
    pharis?-ischen Rabbi Saulus (wir kennen in als ?Apostel? Paul), aus den
    Christen ?Ersatz-juden? zu machen [R?merbrief,11,17] immer deutlichere
    Formen an. Am anderen Ende dieser Betrebungen steht Karl Marx, der in seinem
    Aufsatz ?Zur Judenfrage? (1844) schrieb, da? ?das Christentum die
    Sublimation des Judaismus ist?. Friedrich Nietzsche (in: ?Der Antichrist?,
    s. Fu?note# 143, S. 221) sagt dies mit anderen Worten: ?Der Christ ist nur
    ein Jude ?freieren? Bekenntnisses?. Bedeutsam in diesem Zu-sammenhang:
    Nietzsche sieht ?tiefere? Zusammenh?nge als Disraeli; in ?berein-stimmung
    mit Marx macht er keinen Unterschied zwischen den christlichen
    Kon-fessionen. Wie wir gerade gesehen haben, ist dies ein Trugschlu?, da die
    Reformation nicht das Christentum, sondern das Judentum wieder hervorkehrte.
    Die gegenw?rtig vor sich gehende Konvergenz der Protestantischen
    De-nominationen und dem Judaismus? man spricht immer ?fter vom ?christlichen
    Zionismus? ? kann so niemanden verwundern. Da? auch der gegenw?rtige Papst
    (Male-dict) scheinbar das Neue Testament einfach negiert gibt Marx und
    Nietzsche recht! Die praktischen Unterschiede zwischen Protestantismus und
    Katholizismus sind eigentlich nur sehr unwesentlich (beruhen nur auf
    ?Gerede? aber nicht spiritu-ellen Werten). Die Monotheismen erweisen sich ?
    seit jeher ? als separatistische Kontrollmechanismen vermittels derer es
    Eliten verm?gen die Massen gegenein-ander aufzuhetzen. Es ist unerfindlich,
    wiesehr das Dogma der Monotheismen sich auf ?Gutigkeit? aufbaut ? von
    systemischer Bedeutung f?r das kommunale Wohl der Menschen ist ihre Wirkung
    nach ?au?en? hin.

    In der einen oder anderen Form (als ausl?sendes Moment oder als verdeckte
    ?Begr?ndung?) haben Religionen immer schon den Kriegstreibern der Welt
    ge-dient. Viel (alle?) Kriege gegen ??u?ere Feinde? sind von den Eliten nur
    angezettelt worden um von sich selber ? als dem ewigen ?inneren Feind? -
    abzulenken. Doch hier hat ein caveat lector angebracht zu werden: es sind
    die ?gemachten? mono-theistischen Religionen gemeint! Die ?gefundenen?
    Vielg?tterglauben stehen dem diametral entgegen! Der Hinduismus hat in
    seiner langen Geschichte nie Konflikte (vergleichbar mit den Kreuzz?gen oder
    dem 30-j?hrigen Krieg oder dem gegenw?rtigen ?Kreuz-zug? gegen den Islam)
    verursacht. Der Hinduismus , die vielleicht "nat?rlichste" der
    strukturierten Religionen, ist sicherlich die am wenigsten ?aufdringliche?
    Religion und gerade deswegen die am "lebendigste". Der Hinduismus
    funktioniert vor Allem auf der Dorf- (Gemeinschafts-) Ebene, ist aber als
    Kultur- (oder gar Nationen-) bildendes Instrument vollkommen ineffektiv.
    Dennoch ? oder vielleicht deswegen? - betrachten die Menschen des
    Sub-Kontinents "Hindu" weniger als Religionsbekenntnis, sondern als ein auf
    grunds?tzlicher Ebene sozial bindendedes "Etwas" ? ohne dadurch den
    l?hmenden Zentralismus monotheistisch ?glauben-der? politischer Monisten zu
    verursachen. W?hrend wir Buddhismus, Christentum und Islam als
    eigenst?ndige Religionen betrachten k?nnen, ist der Hinduismus - wenn
    ?berhaupt etwas in dieser Beziehung - dann ein ?bergeordnetes Konzept,
    welches mehrere separate Religionen beinhaltet. Dies geht auch aus der
    indischen Verfassung hervor, welche die Religionen des Jainismus, Buddhismus
    und Sikhismus unter ?Hinduismus? einreiht. Diese inklusiven Denkweisen haben
    weitgehend Religionskriege verhindert; Konflikte, wie der von Ayodhia (wo
    fanatische Muslime eine Moschee an der vermeintlichen Geburtsst?tte des
    Hindu Gottes Ram bauen wollten) sind nur als ?gemachte? Katastrophen
    verst?ndlich.

    Der Taoismus der Chinesen ist eine atheistische ?Religion? (wohl mehr die
    Philosophie des unverbl?mten Pragmatismus ) und da aus nichts nichts gemacht
    werden kann, ergeben sich daraus auch keine Konflikte. Da auch der
    Theravada Buddhismus ein Atheismus ist und noch dazu ein auf friedlicher
    Ko-Existenz beruhendes beruhendes ?Dogma? (die G?nsef??chen sollen
    aufzeigen, da? der Begriff Dogma hier kaum angebracht ist!) hat, ist auch er
    als Konfliktz?ndstoff denkbar ungeeignet .

    Damit ist auch das fr?he Derivat des Mahayana, der japanische Zen-Glaube,
    nie ein Kriegsgrund gewesen. Neben dem Zen-Buddhimus existiert in Japan noch
    die urspr?ngliche Religion ? der Shintoismus. Shinto, die uralte Religion
    der Japaner, ist seit dem 5. Jahrhundert - warum haben sich zu dieser Zeit
    ALLE gro?en Religionen herausgebildet? - vor der Zeitenwende existent
    (manche Quellen "machen" den Shintoismus ?lter). Urspr?nglich war er eine
    amorphe Mischung von Naturverehrung, Fruchtbarkeitskult,
    Vorhersagungstechniken, Heldenver-ehrung und Schamanismus; sein Name ist
    abgeleitet von den chinesischen Worten "shin" und "tao" (dem Weg der
    G?tter). Im 8. Jahrhundert unserer ?ra ergab sich:

    * die Konsolidierung der Herrschaft der Yamato Dynastie ?ber ganz
    Japan;
    * der kaiserlichen Familie wurde eine g?ttliche Herkunft zugestanden;
    * zusammen mit dem Buddhismus wurde Shinto zur "offiziellen" Religion
    von Japan.

    Erst nach dem 2. Weltkrieg kam es zu einer Separierung von Politik und
    Religion in Japan; dem Tenno wurde von der amerikanischen Besatzungsmacht
    befohlen seiner g?ttlichen "Natur" zu entsagen . Im Gegensatz zu allen
    anderen Religionen kennt der Shintoismus keinen Gr?nder, keine geschriebenen
    Dogmen, keine religi?sen Gesetze und hat einen nur sehr locker
    "organisierten" Klerus.

    Aus dem Vorgehenden ist die Beantwortung der Frage nach dem ?Wie? die
    Religionen zu dem geworden sind, was sie heute sind eigentlich sehr deutlich
    zu erkennen. Interessanter ist das ?Warum?.

    Und so fragen wir wieder: ciu bono?

    Steht hinter den Machenschaften der Kleriker mehr als nur der schn?de
    Mammon? Das ist die Frage, der wir noch kurz nachgehen sollten! Die
    Eliten haben den Massen die Religionen gegeben um von sich als innerem Feind
    abzulenken und die existentielle Not als von ?au?en? bedingt anzusehen. Das
    hat ?ber die Jahrtausende gut funktioniert und wird noch immer betrieben.
    Abgesehen von kleineren Scharm?tzeln in jenen d?steren Winkeln der
    Geographie welche au?erhalb der Brennweite der Medienlinse liegen (und von
    denen wir deshalb sowieso kaum etwas wissen), ist es heute aber praktisch
    nur der fundamentalistische Protestant-ismus (der ?christliche Zionismus?)
    der auf billigen L?gen basierende Angriffs-kriege gegen die Welt des Islam
    f?hrt. Der Kampf der Ideologien, der das 20. Jahrhundert zu dem Irrsinn das
    es war werden hat lassen, ist ganz unprosaisch beendet worden. ?Man? hatte
    den Kommunismus erst einmal mit Kapital aus dem unersch?pflichen Fundus des
    auf Schulden basierenden Geldes (sprich US Dollars) verw?ssert. Infolge der
    ?Libera-lisierung? des Bankengesch?fts in den USA wurde ?ber den ?Savings &
    Loans Skandal? das Ersparte des ?kleinen Mannes? auf die Konten der
    Gro?kapitalisten umgebucht und dem Kommunismus das Wasser abgegraben. Da
    mit dem Kommu-nismus (?Evil Empire? im dictum von Ronald Reagan) das
    vormalige Feindbild zerst?rt worden war, hatte ? um die USA als jene
    Kriegswirtschaft zu erhalten, die sie seit ihrem Anbeginn waren , ein
    ?Ersatzmonster? gefunden zu werden. Mit den Ereignissen des 11. September
    2001 wurde dieses ? da es par tout nicht zu finden war ? einfach ?gemacht?!

    G.W. Bush sprach von einem ?Neuen Kreuzzug? als er zum Kampf gegen die Ummah
    (Islamische Welt) aufrief. Da? ?Christen? sich schimpfende Kleriker (nicht
    nur der protestantischen Denominationen!) wieder einmal ?Waffen segnen? (und
    gar zur Ermordung anderer christlicher ? besser katholischer ?
    Staatsoberh?upter aufrufen ) zeigt auf, da? Hegel recht hatte, als er sagte,
    da? der Mensch aus der Geschichte nicht lernt!

    * Luther, Calvin und Zwingli ? aus ihrer beschr?nkten Perspektive
    konnten keinen Gott mehr finden in der Welt die sie sahen;
    * dann hatte Kopernikus die Erde vom Mittelpunkt an die Peripherie des
    Sternenhimmels gestellt; o dann kamen Descartes und Kant ? sie
    demystifizierten die Natur;
    * Darwin machte den Menschen zum Affen;
    * Nietzsche schlie?lich erkannte, da? Gott nicht in der Natur, sondern
    dem Bewu?tsein der Menschen tot war.

    Damit h?tte sich eigentlich die Menschheit besinnen sollen. Aber nein ? es
    wird munter weiter auf ?Teufel komm raus? gemacht: Abid Ullah Jan verweist
    in einem Internet Artikel <The Upcoming Holocaust>
    (http://mparent77772.blogspot.com/2007
    /01/confirming-fears-of-upcoming-holocaust .html) auf Dr. Michael Vlahos
    (Senior Staff, National Security Analysis Department, Johns Hopkins
    University), der berichtet hat, da? viele Konversationen mit Personen die
    dem Amerikanischen Milit?r angeh?ren oder nahestehen endeten mit der
    lakonischen Feststellung, da? "bald die Zeit kommen wird wo wir Millionen
    von Muslimen t?ten werden m?ssen" oder "die Geschichte zeigt, da? man
    mindestens zehn Prozent eines Volkes t?ten mu?, um es erobern zu k?nnen".
    Worauf gr?nden derartige Vorstellungen? Chris Hedges hat mit seinem
    Internet-Artikel <America's holy warriors> (http://www.truth dig.com
    /report/item/20061231_chris _hedges_ americas_holy_warriors/) in Truthdig am
    31 Dezember 2006 aufgezeigt, da? Statistiken und seine eigene 2-j?hrige
    Studie zeigen, da? etwa 50% der neubestellten Kapl?ne der amerikanischen
    Streitkr?fte von radikalen "christlichen" Kirchen gestellt werden. Darin
    sieht er die (bislang) letzte Stufe in den Bestrebungen der radikalen
    "christlichen" Rechten die offene amerikanische Gesellschaft zu zerst?ren
    und einen theokratischen Staat zu errichten. Jene, die sich lautstark
    dagegen aussprechen, ja dar?ber emp?ren, da? es in unserer modernen Zeit
    islamische Theokratien gibt, finden offenbar nichts dabei derartige
    Politien zu erstellen, solange sie "christlichen" Linien folgen. (Christlich
    wurde hier wieder unter G?nsef??e gestellt, um zu verweisen darauf, da?
    diese Kirchen mit den urspr?nglichen Idealen des Christentums nur mehr wenig
    ? wenn ?berhaupt etwas - gemein haben).

    Monotheismen sind ein Fluch den Mammon (jener Gott, den sich die
    ?Auser-w?hlten? erfunden hatten) ?ber die Menschheit ausgesprochen hat. Da?
    Maledict in Rom den christlichen Zionisten das Wort redet, ist der
    schlagende Beweis daf?r, da? wir uns alle zuvorderst auf unsere Humanit?t
    besinnen sollten, und Religionen wieder mit Spritualit?t ? oder wie oben
    angedacht ? einen Instinkt f?r ein syste-misch richtiges and somit
    nachhaltiges Leben, ersetzen sollten!

    Wie hinsichtlich Politik und Wissenschaft, den anderen ?Kr?cken?, welche
    sich die Menschen gegeben haben (besser wohl von Eliten ersonnen worden
    sind), so sind auch bez?glich Religionen die Denkweisen einer kleinen
    Minderheit der Mensch-heit ma?geblich f?r das Wohlergehen aller. Wer das
    Gl?ck gehabt hat mit ?primi-tiven? Menschen (also Menschen mit lebendiger
    Kultur aber ohne Zivilisation) leben zu d?rfen, der konnte erkennen, da?
    Religionen nur ein sehr bescheidener Ersatz f?r jene Spiritualit?t sind, die
    sie brutal zu eliminieren versuchen.


    Gruesse,
    fried tischler

    Dr. Siegfried E. Tischler, Visiting Professor - Ethics of Science
    +62 813 656 66956(Indonesia)
    e-mail: setex01@ yahoo.com.


    Hallo,
    Alle Menschen sind Eingeborene(Einheimische) -nur nicht im Ausland!!! :P :D :roll: :idea:

    Hallo Jo,
    Klar-du hast nat?rlich recht,der Krieg geht l?nger als nur seit 800.
    Der eigentliche akute Kampf auf der Erde begann um 4000 v.Chr.Der erste Krieg deswegen durch Sargon den ersten.Als die Anbeter des Schaddain anfingen Menschenopfer darzubringen.Diese waren vom Stamm der Geniter-Keniter-Kanaaniter(ein Teil von diesen).Als der K?nig von Arya-Varta*(nennt sich heute Indien,das aber damals mindestens bis zum Schwarzen Meer reichte)Missionare dorthin sandte, um sie zu bekehren, wurden diese ermordet(gekreuzigt),als sie ank?ndigten,das Gott selber Menschengestalt, hier auf der Erde, annehmen werde.Wer diese "Tradition-Anbetung des Schaddain mit Menschenopfer" fortsetzte ist ja in "Ursprung der Hebr?er" beschrieben.
    Den Lichtkampf gab es nat?rlich schon auf Atlantis.Als Atlantis allm?hlich durch die Tiermenschen und Anbeter des Javis(Drachentier)immer mehr die Einwohner "versauten" ,wurden dann die letzten reinerhaltenen St?mme der Sachsen,Goten und Germanenvorfahren gerettet durch die Auswanderung nach Europa und Asien. Seit dieser Zeit m?ssen sich diese St?mme wehren gegen die Satanisten und den Kampf um das Licht f?hren.Bis heute. Nun wird es losgehen-mit der Reinigung der Erde.
    Herzliche Gr??e :D :roll: :idea:
    * Arya-Varta= Warte des Lichts oder der Edlen

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    Isaisb?nde
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    Isaisb?nde

    Das Geheimnis der Isaisb?nde hat bei Menschen, die einiges ?ber das Motiv Isais und den Hintergrund dieses Wesens wissen immer interessiert - wo immer es auch solche gegeben haben mag oder sich wom?glich welche bilden, ohne da? wir noch sonst jemand in unserem Kreis davon w??ten. Manch ein Au?enstehender k?nnte leicht denken, einen regelrechten Isaisbund h?tte es niemals gegeben, dergleichen seinen nur unbedeutende, lose Vereinigungen gewesen. Wer wei?. Dar?ber zu sprechen ist nicht leicht. Wir wollen es trotzdem versuchen.

    In den nachfolgenden Darlegungen werden wir ?berwiegend die Gegenwartsform verwenden, was jedoch als blo?es Stilmittel, um der Lesefreundlichkeit willen, verstanden sein mu?. Damit soll also nicht gesagt sein, all solches bestehe genau so hier und heute. Dergleichen zu sagen, bzw. zu behaupten, w?re nicht m?glich, wie jede Besucherin und jeder Besucher von CN sich selbstverst?ndlich selbst denken wird. Es geht dabei also nur darum, den Sprachflu? nicht immer wieder durch Hinweise unterbrechen zu m?ssen, da? dieses vermutlich in der einen Epoche, und jenes wahrscheinlich in der anderen so gewesen sei ? denn dies alles wissen wir nicht genau. Die Isaisb?nde haben stets zu den bedecktesten Gemeinschaften geh?rt, die vorstellbar sind. Sie haben es wohl mehr als jede andere spirituelle Verbindung erreicht, im D?mmerlicht des Unbekannten zu bleiben. Wenn seit Aufkommen der Popul?r-Esoterik an dem, was sicherlich doch hier oder dort von ferne erkennbar wurde, kaum Interesse einstellte, so mag auch dies leicht verstehbar sein: Zum einen wu?te eben niemand viel ?ber den Isais-Bereich und Isaisb?nde, und zum anderen erschien das, was erkennbar wurde, am ehesten wie ein Club phantasiebegabter junger Damen, die sich anscheinend vornehmlich mit Frisuren und anderen Modefragen zu besch?ftigen. Mangels Hintergrundwissen bei den meisten mehr oder weniger oberfl?chlichen Betrachtern von au?en, blieb solchen dies unbegreiflich, und von den Herren solch eines Kreises wurde angenommen, diese spielten die Spiele der oft h?bschen Damen aus Nettigkeit mit. Das ist zweifellos eine Fehldeutung gewesen, wie im CN-Kreis bekannt ist, doch wenn seitens Au?enstehender so banale Vorstellungen entstanden, ist es, aus deren Sicht, zu verstehen.

    Kommen wir nun aber zur Sache, die keine ganz einfache ist.

    Die Bezeichnung ?isaisb?ndisch? hat eine Doppelbedeutung: Zum einen handelt es sich um eine Vereinigung, einen Bund, im Namen und Geist der Isais; zum anderen wird darunter aber auch ein mit Isais geschlossenes B?ndnis verstanden, mit dem Ziel, das Neue Licht des Neuen Zeitalters zu entfachen. Wenn dabei oft vom neuen ?Goldenen Zeitalter? die Rede ist, so bezieht sich dies nat?rlich nicht auf das materielle Gold, sondern auf das ?Gold der Seele?, das Engelhafte in uns.

    Isaisb?nde haben sich nie als Religionsgemeinschaften im herk?mmlichen Sinne verstanden, sondern immer als spirituelle Elite mit einer speziellen Mission, welche in besonderem Ma?e eben der F?rderung des Neuen Zeitalters gilt; und zwar im Sinne der in der Isais-Offenbarung dargelegten Ideen. Angeh?rige von Isaisb?nden k?nnen grunds?tzlich verschiedene Religionen haben, sofern der Glaube den Zielen der Isais nicht widerspricht. Streng abgelehnt werden Blutopfer jeder Art, da solche die satanischen Kr?fte f?rdert; denn diese fordern Blut- und Brandopfer.

    Der Isais-Glaube besagt, da? Gott und g?ttliche M?chte ?berhaupt keine Opfer wollen, nicht einmal symbolische. Auch jede Art von Roheit und Gewaltt?tigkeit wird abgelehnt, weil all solches blo? die negativen Schwingungen verst?rkt. Die Isais-Magie beruht ja aber weitgehend auf Schwingungskr?ften.

    In der Praxis bildet der Isaisbund die Grundlage der Religion, welche sich entweder auf heidnische Mythen bezieht, sofern bei diesen keine Opfer vorkommen, oder auf das fr?he Christentum, wie Marcion es lehrte.

    Ein Isaisbund hat auch keinerlei ?hnlichkeit mit einem M?nchs- oder Nonnen- Orden, das Klostertum lehnt er strikt ab, ganz gleich welche Art Kloster, wobei die buddhistischen als die unsinnigsten anzusehen sind. Im diametralen Gegenteil zum Klostertum, das letztlich nur der Egozentrik der M?nche und Nonnen dient, die ihr pers?nliches Heil anstreben und erdabgewandt leben, will der Isaisbund durch das Mittel eines B?ndnisses mit jenseitigen M?chten auf das Diesseits einwirken, er ist ja in dieser Welt und f?r diese Welt t?tig ? wenn auch mit einer ?ber das Diesseits hinausreichenden Sicht und unter Nutzung jenseitiger Kr?fte, welche im Diesseits zur zielf?hrenden Tat eingesetzt werden sollen.

    Dieser Punkt ist sehr wichtig, denn er unterscheidet einen Isaisbund von den meisten anderen spirituellen Vereinigungen. So finden auch keine Meditationen statt, denn solche gelten als kontraproduktiv und bergen ?ber dies die Gefahr, da? w?hrend der, bei Meditationen erfolgenden Lockerung des Geistes, Fremdschwingungen eindringen k?nnen.

    Die Auffassungen des Isaisbunds k?nnen als durch und durch europ?isch bezeichnet werden, dynamische Aktivit?t ist gefordert, zur Passivit?t einladende asiatische Auffassungen haben dort keinen Platz. Dem widersprechen die alten isaisbund?hnlichen Formationen in ?gypten, Assyrien und Babylonien nicht, auch jene alten V?lker sind zur betreffenden Zeit von dynamischer Mentalit?t gewesen.

    So hat man sich Zusammenk?nfte einer Isais-Anh?ngerschaft auch nicht wie die religi?ser Gemeinschaften vorzustellen. Kultisches ist zwar bedeutsam, ist jedoch nicht die Hauptbesch?ftigung, sondern bildet einen Rahmen, es steht am Anfang und am Abschlu? der zielf?hrenden T?tigkeit. Zusammenk?nfte eines Isaisbunds erinnern sicherlich oft wohl mehr an Strategiebesprechungen eines Unternehmens als an Vorg?nge bei einer esoterisch oder religi?sen Vereinigung. Der Isaisbund ist immer auf Tatkraft ausgerichtet, quasi mitten im Leben stehend und agierend.

    Geschichtlich sind fr?he Isaisb?nde nicht leicht zu erfassen. Von der Grundeinstellung und dem magischen Anwendungsprinzip jenseitiger Kr?fte vom Diesseits her gesehen, k?nnen vielleicht schon die geheimen ?gyptischen Vereinigungen im Namen der Sechmet so gesehen werden. Diese entstanden zur Zeit der Hyxos-Fremdherrschaft und betrieben unmittelbar den Befreiungskampf. Zugleich hatten aber auch sie wohl das Fernziel eines neuen Weltzeitalters.


    Eine prinzipiell ?hnliche Denkart d?rfte auch f?r die assyrische-babyllonische Aschuran-Vereinigung gelten, die zur Zeit Sargons II. die Erneuerung des Gro?reichs Sargons I. anstrebte. In beiden F?llen lie?en sich Krieger von Priesterinnen f?hren, die einer bestimmten G?ttin zugetan waren und deren Kr?fte auf die Erde anzogen. Dabei spielten in diesen fr?hen B?nden auch kampfmagische Vorg?nge eine Rolle.

    Immer geht es einem Isaisbund um h?here idealistische Ziele, die sich gleichzeitig mit speziellen Anliegen in der diesseitigen Welt verbinden. Die angestrebte neue Zeit soll durch das Erzielen einer h?heren Geistesschwingung im allgemeinen zum Durchbruch bebracht werden. Vereinfacht gesagt: ?bergeordnetes Ziel ist das Neue Goldene Zeitalter. In diesen Isaisb?nden haben ?Schwingungsspeicher? bereits eine herausragende Bedeutung, ja sogar durchaus eine sehr konkrete Funktion.

    Die griechischen Isaie-B?nde der ersten Jahrhunderte nach Christus, die wahrscheinlich die direkte Vorlage sp?terer Isaisb?nde waren, verfolgten ebenfalls idealistische, aber doch gleichzeitig auch weltliche Ziele. Auch hier sind Frauen besonders einflu?reich, ja, sogar f?hrend gewesen. Bez?glich der Anzahl d?rfte aber Ausgewogenheit zwischen weiblichen und m?nnlichen Mitgliedern bestanden haben. Das war im Sinne der Rollen- und Aufgabenteilung auch w?nschenswert.

    Diesen Isaisb?nden ging es insbesondere um die Bewahrung der griechischen Kultur und die Abwehr der T?rken. Diese B?nde hatten also einen durchaus politischen Charakter, wenn man es aus neuzeitlicher Sicht anschauen will. Bei ihnen d?rften auch die meisten der Rituale entstanden sein, die sich weiterhin auswirkten.

    Die Annahme, die griechischen Isaisb?nde (oder Isaie-B?nde) der Gnosis zurechnen zu k?nnen, ist h?chstwahrscheinlich falsch (auch Hans Leisegang tut dies nicht).

    Ein Isaisbund ist sicher auch der venezianische Ordo Bucintoro gewesen, ?ber den die CN-Besucherinnen und Besucher sicher einiges wissen. Die drei wichtigsten Pers?nlichkeiten sind Frauen gewesen, Antonia, Julietta und Livia.

    Auch der Bucintoro-Orden verfolgte gleichzeitig spirituell h?here wie auch weltliche Ziele, und speziell hier waren diese beiden Zielsetzungen auf das engste miteinander verwoben. Kernziel des Ordo Bucintoro war die Vereinigung aller italienischen und deutschen St?mme in einem IMPERIUM NOVUM, welches als Wiedererrichtung des R?misch-Deutschen Kaiserreichs verstanden wurde, in dem die Kirche jedoch keine weltliche Macht aus?ben sollte. Viele CN-Besucher werden dies wissen.

    ?hnlich wie die griechischen Isaisb?nde, wollte der Bucintoro-Orden die antike Kultur wieder emporheben. Inwieweit dies auch die Glaubenswelt anbetraf, ist umstritten. Sicher hat im Ordo Bucintoro das Urchristentum (nach Marcion) eine wichtige Rolle gespielt. Doch die Hauptgottheit des Neuen Zeitalters sollte offenbar die antike G?ttin Venus sein. Es gab also quasi heidnische Komponenten im Bucintoro-Orden, wenn auch wahrscheinlich nicht in der radikalen Art der griechischen Isaisb?nde, welche ausschlie?lich die griechischen Gottheiten gelten lassen wollten sowie deren ?gyptische Entsprechungen.

    Anders als dort in Griechenland der Sp?tantike, sah man im Ordo Bucintoro des 16. bis 18. Jahrhunderts voraus, da? noch eine gro?e Zeitspanne vergehen w?rde, bis das Neue Zeitalter sich durchsetzen k?nnte. Die magische Aktivit?t des Bucintoro-Ordens war daher konsequent darauf ausgerichtet, allen Ordensmitgliedern zug?ngliche Refugien in jenseitigen Sph?ren zu errichten, dank derer Jahrhunderte quasi in Wartestellung verbracht werden k?nnen. Das ist ein schwieriger Punkt (wir haben unter dem Titel ?Refugien? schon ein wenig dar?ber gesprochen).

    Die Lehre vom ?Engel in uns?, die spirituell wichtigste Auffassung im Ordo Bucintoro, ging h?chstwahrscheinlich auf fr?he christliche Lehren zur?ck, obwohl auch Schriftenfragmente aus Karthago schon in diese Richtung wiesen und also auch bedeutsam gewesen sein k?nnen. Auf alle F?lle war im Bucintoro-Orden der Isais-Aspekt nicht der einzige von Bedeutung, wenngleich ein sehr wichtiger, vermutlich sogar der wichtigste. In kultisch-magischer Hinsicht d?rfte der Ordo Bucintoro weitgehend auf den Wegen der fr?heren Isaisb?nde gegangen sein. Dies l??t sich deutlich erkennen.

    Hinsichtlich der Rituale der offensiv-magischen Priesterinnen ist der Ordo Bucintoro ganz als Isaisbund anzusprechen.

    In dieser Gemeinschaft wurde durch die Sacerdotessa Livia erstmals die Maxime gepr?gt, da? rohe Gewalt zu vermeiden sei, weil diese blo? die finstere Macht f?rdere. Diese Auffassung, bzw. Erkenntnis, hatte es zuvor nicht in so deutlicher Form gegeben, sie wurde erst durch Livia zu einem festen Leitgedanken aller folgenden Isaisb?nde.

    Der Isaisbund Ordo Bucintoro hatte sicherlich ungef?hr eben so viele m?nnliche wir weibliche Mitglieder. Aufgrund der weiblichen F?hrerschaft, wie sie in allen Isaisb?nden sehr deutlich wird, entsteht leicht die irrige Meinung, ein Isaisbund sei eben eine reine Frauenvereinigung und demnach so zu sehen.

    Ein solches Bild w?rde sicherlich an der Wirklichkeit vorbeigehen, die Aufgabenteilung, die zweifellos f?r einen Isaisbund typisch ist, bedeutet keineswegs Einseitigkeit.

    Die neuzeitlichen deutschen Isaisb?nde der 1920er bis 1940er Jahre waren stark durch das Medium Leona gepr?gt. Diese junge Frau aus Bayern ging davon aus, unmittelbar von Isais selbst Weisungen zu erhalten. Im ?brigen griff sie aber auch viel aus dem Bucintoro-Orden auf und schlug au?erdem eine Br?cke zu der mittelalterlichen Gemeinschaft der ?Herren vom Schwarzen Stein?.

    Diese Gruppierung kann nicht als Isaisbund bezeichnet werden. Sie war mit den Tempelrittern in Wien verbunden, ohne aber fester Bestandteil des Ordens zu sein. Aus dem Kreis der ?Herren vom Schwarzen Stein? ging die Isais-Offenbarung hervor, und Isais wurde dort als ?g?ttliche Botin? verehrt.


    Nach momentanem Wissensstand ist sehr unsicher, wie weit dort isaisb?ndische Vorstellungen herrschten, vermutlich nur in geringf?gigem Ausma?.

    Zwar sind ab 1228 auch weibliche Mitglieder in jene Rittergemeinschaft aufgenommen worden, aber wohl nur in Ausnahmef?llen, speziell im Hinblick auf magische Vorhaben. Isaisb?ndische Rituale sind dort also nicht belegt.

    Auch die neuzeitlichen Isaisb?nde, jener der Leona wie auch die Alldeutsche Gesellschaft f?r Metaphysik, aus welcher Leonas Gemeinschaft hervorging, strebten die Errichtung eines lichten Reiches in einem neuen Goldenen Zeitalters auf Erden an. Die Geistesverwandtschaft zum Ordo Bucintoro ist un?bersehbar. Jenseitige Aspekte waren zwar auch hier von hoher Bedeutung, aber eben zu einem Gutteil im Hinblick darauf, solche Kr?fte hier auf Erden zur Auswirkung zu bringen.

    W?hrend Einzelheiten ?ber eine isaisb?ndische Entwicklung in der Alldeutschen Gesellschaft f?r Metaphysik nicht in gesicherter Form bekannt sind, ist die Formation um Leona vollauf als Isaisbund anzusprechen. Die von Leonas Freundin Erika gew?hlte Bezeichnung, ?Kampfmagische Vereinigung? kann irritierend erscheinen, doch wenn hier von ?Kampf? die Rede war, so gewaltfrei, nur im geistigen Sinne.

    Wahrscheinlich aus diesem Grunde wurde diese Bezeichnung auch sehr bald aufgegeben. In den wenigen Jahren, die diese Vereinigung im Blickfeld erkennbar ist, wird dann direkt von ?Isaisbund? gesprochen.

    Die Anzahl der Mitglieder ist nicht bekannt, sie scheint aber gr??er gewesen zu sein als man meinen m?chte. Wahrscheinlich gab es wiederum ungef?hr eben so viele Damen wie Herren, was gewisserma?en auch einem Konzept entspricht. Die Mehrzahl der Frauen d?rfte jung gewesen sein. Zumindest in der Anfangszeit, also ab etwa 1922/23, waren die meisten Damen scheinbar zwischen 20 und 30 Jahren.

    Am Anfang steht immer das Lernen der spezifischen isaisb?ndischen Kenntnisse. Die Aufnahme einer Isais-Dame konnte offenbar schon im neunzehnten Lebensjahr erfolgen, jedoch die quasi Vollmitgliedschaft war erst im vollendeten einundzwanzigsten Lebensjahr m?glich (was wahrscheinlich mit der damaligen gesetzlichen Vollj?hrigkeitsregelung begr?ndet war).

    Auch die Aufnahmeregelung f?r M?nner entsprach bei Leona diesem Lebensalter, sicherlich aus denselben Gr?nden. Das Aufnahmeritual der Isais-Herren unterscheidet sich sehr von dem der Damen. Von den M?nnern werden spezielle Taten verlangt, die nicht magisch angelegt sind, sondern den weltlichen Zielen der Gemeinschaft f?rderlich sein m?ssen. Dabei kann es sich um Zeugnisse von praktischen F?higkeiten handeln, die oft die berufliche Leistungsf?higkeit anbetreffen. Von den Isais-Herren wird also Leistung verlangt, die F?higkeit, der weltlichen Sache n?tzen zu k?nnen. Dazu kommt die Forderung nach hohem geistigen Wissen.


    Ein Isais-Herr wird immer nur dann voll aufgenommen, wenn er der typisch-m?nnlichen Rolle des erfolgreichen Lebenskampfes gerecht wird. Schw?che d?rfen die M?nner eines Isaisbundes nicht kennen.

    Die Anwendung von Schwingungstr?gern und Schwingungsschreinen bildet das zentrale Moment von Isais-Kult und Isais-Magie. All dies ist ein schwieriges sehr facettenreiches Thema. Das w?rde weit ?ber heutiges Thema hinausreichen.

    Ein besonderer Aspekt ist der des Malok, des gefl?gelten Stiers, der als Isais? engster Vertrauter gilt. Malok stammt aus dem D?monenreich, wie auch die Isais-Offenbarung aussagt. Er d?rfte zwar nicht mit Moloch identisch sein (Malik hei?t, der Weise, was dem Namen Malok ?hnlicher klingt als Mekech, K?nig, wovon Moloch kommt), er wird aber dennoch als gef?hrlich beschrieben. Im Kultischen besteht zwischen Malok und den Isais-Herren eine gewisse Verbindung, zu den Isais-Damen fast gar nicht.

    Nur selten erw?hnt und daher noch r?tselhafter, ist eine sch?ne D?monin namens Ennoia, welche eine gelegentliche Helferin von Isais ist. Diese Ennoia hat sicher nichts mit der gleichbenannten Gestalt bei Simon Magus zu tun. Im Kultischen spielt sie keine Rolle.


    Sehr charakteristisch ist f?r jeden Isaisbund, da? nicht pers?nliche, individuelle Heilserlangung Ziel der Bet?tigung ist, sondern das Wirken f?r die gr??ere Gemeinschaft, f?r h?here Ziele. Das pers?nliche Heil ergibt sich sozusagen automatisch durch das Erreichen der h?heren Ziele.

    Dieser Unterschied zu Religionsgemeinschaften mu? bei der Betrachtung des Isaisbunds immer im Auge behalten werden, anderenfalls w?rde die Idee des Ganzen unverstanden bleiben. Ein Isaisbund verlangt daher stets starke Pers?nlichkeiten.

    Zu den Bedingungen geh?rt an erster Stelle das genaue Kennen aller f?r die Gemeinschaft wichtigen Schriften sowie das Beherrschen der magischer Vorg?nge, wobei die Rollen von Frauen und M?nnern unterschiedliche sind.

    Trotz aller weiblichen Dominanz in den Isaisb?nden, lag die T?tigkeit in der ?u?eren Welt seit jeher fast ganz bei den m?nnlichen Mitgliedern der Gemeinschaft. Insofern kann das vielfach nur weiblich erscheinende Bild der Isaisb?nde leicht t?uschend wirken, zumal die Schwingungskraft?bertragung von Frauen auf M?nner ein hoch magischer und eminent wichtiger Vorgang ist.

    Bliebe anzumerken, da? der von Leona mitunter verwendete Begriff ?Isais-Schwester? sich auf eine Passage in der Isais-Offenbarung vom Untersberg bezieht.

    Die Geschwisterschaft wird aber explizit im Hinblick auf Isais verstanden. Die isaisbundinterne Anrede der Mitglieder untereinander ist jedoch nicht ?Schwester? oder ?Bruder?, wie in christlichen Ordensgemeinschaften, sondern Dame und Herr, bzw. der jeweilige Vorname, welcher immer der erste von den Eltern gew?hlte Rufname ist, da dieser dem urspr?nglichen, aus dem Gottesreich mitgebrachten entspricht, bzw. diesem am ?hnlichsten ist, weshalb er auch eine Zahlenwertumsetzung kennt, die sich aus den Buchstaben errechnen l??t. Diese Zahl hat allerdings in j?ngeren Isaisb?nden keine konkrete Bedeutung mehr, sie d?rfte auf die pythagor?isch beeinflu?ten griechischen B?nde zur?ckgehen. Anders als in christlichen Orden, in denen oft der eigene Name durch den angenommenen eines Apostels oder Heiligen ersetzt wird, gilt im Isaisbund stets der reale irdische Name, was auch der Philosophie des werkt?tigen Wirkens entspricht. Ein Isaisbund lehnt eben alles Weltabgewandte und Egozentrische ab, er bietet keine Ausflucht aus der harten Realit?t, worin er sich von den meisten anderen spirituellen Gemeinschaften unterscheidet. Auch f?r das Magische gilt: ?Allein wer fest mit beiden Beinen auf dem Boden des diesseitigen Lebens steht, kann mit dem Jenseits wirkungsvoll umgehen?.

    So ist ein Isaisbund also gleichzeitig spirituell ausgerichtet wie auch auf tatkr?ftiges Wirken im allt?glichen Leben eingestellt. Nach au?en hin bleiben seine Mitglieder unerkennbar, sie tragen nichts zur Schau, was auf Mitgliedschaft hinweisen k?nnte. Auch sogenannte Isaisfrisuren der Damen wurden daher gern der jeweils herrschenden Mode so weit wie m?glich angepa?t. In fr?heren Epochen wurden kurze Frisuren getarnt, um Auff?lligkeit zu vermeiden.

    Bis zu einem gewissen Grade Tarnung war auch die Verwendung des Abraxas-Symbols in einer speziellen Form, denn dieses konnte auch vieles andere bedeuten. Der Abraxas mit dezent integrierten Geheimsymbolen wurde auch h?ufig als Siegelring benutzt. Nach au?en hin hat ein Isaisbund ja nie existiert, seine Vorgehensweise war stets die aus der Unauff?lligkeit. Das galt auch f?r die Isaisgemeinschaften in der Weimarer Republik und im NS-Reich. Mit keinem der herrschenden politischen Systeme stimmten die isaisb?ndischen Auffassungen ?berein, Bedeckung zu wahren war daher eine Notwendigkeit.

    Bei einigen neueren Isais-Gemeinschaften, die sich im wesentlichen nur mit Kult und Magie befassen, sind solche Vorsichtsma?regeln nicht mehr so wichtig wie in fr?herer Zeit. Wie eingangs dieses Aufsatzes gesagt: Alles, was wir an dieser Stelle geschildert haben, ist heutzutage schwerlich noch greifbar

    Zitat von ABRAXAS

    Dem letzten Satz kann ich nur Zustimmung geben. Man muss die Dunkelheit gesehen haben um das Licht zu erblicken. Dann wenn man quasi in der gr??ten Scheixxx lag, dann erst beginnt man wirklich mit offenen Augen zu sehen und kann weise werde.

    Wie hei?t es doch gleich noch in der Edda als Wodan am windigen Baume hing? Er stieg herab in die tiefste Dunkelheit nahm auf die Runen und erlangte Erkenntnis.

    Wiederum lernt man auch wenn man am Boden ist, die ganz kleinen Dinge wieder zu sch?tzen und ein paar freundliche Worte k?nnen sch?nste Geschenke sein.

    Leider begreift das noch nicht jeder. Deswegen muss es wohl erst zu einem Ragnar?k kommen um ein Lichtreich zu erhalten. Dies kann aber auch ein innerer oder geistiger Krieg sein, wie das Ego ja gerne das wahre Selbst bekriegt und bel?gt und mit Illusion t?uscht.

    Jau,
    Da kann ich wiederrum nur zustimmen -der Krieg ist ein Innerer wie ein ?u?erer(der jetzt kommen wird).Es ist so wie der Dalai Lama mal sagte : "Der Feind ist in uns"! Und "Der Geist wird siegen"!
    Es gilt das Ego zu ?berwinden,da? hei?t f?r mich die Vernichtung der Herrschsucht ,Eigenliebe ,Selbstsucht,Gier. usw.-was man auch den "Antichristen"nennen kann ,der in uns ist. :D :roll: :idea:

    --------------------------------------------------------------------------------


    Hermes Trismegistos
    Du weinst, o Asklepios! Doch es gibt noch traurigere Dinge. Die Apostasie (Abfall vom Glauben) ist das schlimmste aller ?bel. Man wird die Finsternis dem Licht vorziehen, man wird befinden, da? der Tod besser als das Leben ist, und niemand wird mehr zum Himmel schauen. Der Mensch, der an Gott glaubt, wird f?r verr?ckt gehalten werden, der Gottlose f?r weise, die Rasenden f?r k?hn, die Niedertr?chtigsten f?r die Besten. Die Seele, mit allem, was sie betrifft ? ist sie sterblich? Kann sie darauf hoffen, sich die Unsterblichkeit zu erringen? Alles, was ich dir gesagt habe und sage, wird nur zum Lachen reizen, wird blo? f?r Unsinn gehalten werden. Es wird sogar, glaube mir, Todesgefahr bestehen f?r den, der an der Pflege der Intelligenz festhalten wird.

    Man wird neue Rechtsordnungen, neue Gesetze erlassen, nicht ein Wort, nicht eine heilige, religi?se ?berzeugung, die des Himmels w?rdig w?re. Bedauernswerte Scheidung zwischen Gott und den Menschen! Es bleiben nur die verdorbenen Engel, die sich unter die erb?rmliche Menschheit mischen; sie legen Hand an sie, sie dr?ngen sie zu Verbrechen, Krieg, Raub, L?ge und Verrat, zu all dem, was der Natur der Seele zuwiderl?uft.


    Die Erde wird kein Gleichgewicht noch Jahreszeitenrhytmus mehr haben, das Meer wird nicht mehr von Fischen bev?lkert noch schiffbar sein, der regelm??ige Lauf der Gestirne wird gest?rt sein. Jede von Gott beseelte Stimme wird zum Schweigen verurteilt werden, die Fr?chte der Erde werden verderben, und die Erde wird aufh?ren, fruchtbar zu sein; auch die Luft wird in d?sterer Erschlaffung schwer werden. So wird das Greisenalter der Welt sein: Atheismus und Fehlen jeglicher Ordnung, Verwirrung aller Regeln und Werte.

    Wenn all dies eingetroffen sein wird, o Asklepios, dann wird der Herr und Vater, der erhabene Gott, der die Gesamtheit der Welt regiert, diese ?bel mit einem Akt seines Willens und seiner g?ttlichen G?te bereinigen: Um dem Vergehen und der allgemeinen Verderbtheit ein Ende zu setzen, wird er die Welt ertr?nken, oder mit Feuer verzehren, oder mit Kriegen und Seuchen

    Fortsetzung>
    Die Erkenntnis Der G?ttlichen Wahrheit und das Leben in und nach Ihr.
    Und einjeder*Erkennende wird in diesem Reiche willkommen sein-gleichviel was vor der Stunde seiner Erkenntnis er war,ohne Bedenken seiner Herkunft oder fr?heren Tuns;denn Verzeihen und Vergessen wird es f?r alle geben,die guten Willens sind.
    In der S?d-Hauptstadt(Wien) wird dann der neue Babils-Turm enstehen,der alle und alles im Zeichen der GOTTHEIT eint.
    Und es wird Friede herrschen f?r tausend Erdenjahre;denn auf so lange Ziet wird die Macht El Schaddais gebrochen sein.
    Ob erneut Weltkampf dann aufbricht nach jenen tausend Jahren,wird an der wachsenden Erkenntnisf?higkeit der Menschen w?hrend dieser zeit gelegen sein.
    GOTT der Herr CHRISTUS blickt auf uns ! ISCHTAR ist bei uns !

    *Oft ware gerade jene,die aus der Finsternis heraus zur Erkenntnis gelangten, die besten Streiter f?r das Licht und die Wahrheit.

    :D :roll: :idea:

    GOTT ist das Licht und die ewige Wahrheit.
    Durch GOTT ist die Kraft des Lebens;und diese ist unausl?schbar wie Das GOTT selbst und wie Sein Reich des Lichts.
    In ISCHTAR ist GOTTES Geist;und in CHRISTUS war GOTT selbst in Menschengestalt auf Erden,um der Kraft des B?sen,welche El Schaddai ist,entgegenzuwirken.

    GOTT-CHRISTUS hat das Kommen der neuen Zeit des Lichts gedeutet und Er hat diejenigen bestimmt,die das neue Reich des Lichts bauen sollen : Die deutsche Nation.
    ISCHTAR hat GOTTES Willen bekr?ftigt.Und Sie wird,wenn die Zeit gekommen ist,den Strahl des g?ttlichen Lichtes f?hren durch die Wasser des Lebens;und durch Ihre st?rkende Kraft wird El Schaddai von den Bestimmten GOTTES besiegt werden.
    Wenn die neue Zeit kommt,werden leuchtende Zeichen am Himmel erscheinen,welche die Zeichen GOTTES sein werden und die Streitmacht der G?TTIN zugleich.
    Und die Knechte des B?sen werden erschaudern vor den Zeichen der GOTTHEIT,denn ihre Waffen taugen nicht gegen jene des Lichts.
    Da werden die Arsenale der Diener El Schaddais gleich nutzlosem Tand sein,keines Streiches f?hig.Und der grosse Krieg,der das Reich des Lichts auf Erden begr?ndet,wird ein Krieg ohne Blut und ohne Sterben sein.
    Dann wird das wahre Dritte Reich erstehen.Dies wird ein Reich sein,in dem nur eine Landsmannschaft gilt: Die Erkenntnis

    Heil und Segen!
    Zweifach hat die Gottheit uns Zeichen gegeben,Bestimmung und Verpflichtung zugleich,das Licht der g?ttlichen Wahrheit wieder zu entfachen und zu erheben,auf dass es aller Welt leuchte.
    Aber ein langer Irrweg stand vor der lichten Erkenntnis.So etwa das Bem?hen der deutschen Kaiser des "I.Reiches"* um das ganze christliche Abendland im "Heiligen R?mischen Reich".Und w?hrend die Deutschen diesem Ziele zu dienen versuchten,bildeten alle anderen V?lker ihre nationalen Staaten-und dies nicht selten auf Kosten der idealistisch gesonnenen Deutschen.
    Zugleich aber regten sich ?berall des Satans Kr?fte,jenes eine Volk zu schw?chen oder gar zu vernichten,das der Gottheit Licht f?r alle einst bringen soll und bringen will und bringen wird-im heiligen Namen CHRISTI und der ISCHTAR-das deutsche Volk.
    So ist leicht erkl?rt,weshalb die Deutschen ihr eigenes Vaterland nie zu sichern vermochten : Weil es ihre Aufgabe und Sendung nicht ist dies zu tun-sondern das Grosse und Ganze f?r alle,nicht f?r sich allein.
    Die Kr?fte des B?sen aber wurden immer m?chtiger;und beginnend mit dem 30 j?hrigen Kriege gewann der Vernichtungswille Satans und der Seinen gegen das Deutsche Volk mehr und mehr an Gestalt(und als Churchill den zweiten Weltkrieg einen "zweiten 30 j?hrigen Krieg" mit dem Ziel der Vernichtung der deutschen Volkssubstanz nannte,da sprach er aus ,was die Feinde Deutschlands stets bewegte).
    Wie nun aber der aus dem Chaos der Materie sch?pfende Satan in der aus Materie bestehenden Welt Erde zumeist st?rker als die lichten Kr?fte des Geistes sein kann,so gewannen bisher auch die Massen der Feinde die Oberhand gegen das deutsche Volk.
    Aber diese Massen von Feinden waren stets willenlose und unwissende Werkzeuge des B?sen. Eine Zeit wird kommen,da auch diese sehend werden und ihre wahren Feinde erkennen;die n?mlich ,die sie beherrschen und Diener des B?sen sind: Ihre eigenen Oberen.Dann werden alle die missbrauchten V?lker selbst das Licht der Wahrheit erkennen,dass von Deutschland her neu und hell aufleuchten wird in alle Welt.
    Bis dahin aber werden die Wisseneden der Deutschen-und auch alle die Nichtsahnenden Deutschen in den verschiedenen Staaten-Einsame bleiben unter den V?lkern.Und einzig und allein im Orient werden sie aufrechte Freunde finden unter den alten weisen V?lkern dort(vielleicht Persien?).Und es werden die Orientalen sein,die gemeinsam mit den Deutschen die neue Welt des Lichts und der Wahrheit schaffen werden.Im S?den des Reiches wird dann das neue Babylon erstehen-der Mittelpunkt des Gottesreiches.
    Dies alles ist geoffenbart von ISCHTAR,der lichten G?ttin.
    Dies alles ist bezeugt in den Worten Gottes,CHRISTUS.
    In guten wie in schlimmen Tagen ist die Gottheit mit dem deutschen Volke und ist es immer gewesen;und unser gekreuzigtes Volk wird auferstehen in Wahrheit und Gerechtigkeit! Dies ist und wird sein! :D :idea:

    *esoterisch gesehen war das I.Reich Babylon,das II.Karthago und Deutschland das III.

    Sajaha (Babylon, ca. 570 v.Chr.)



    Es wird dann ein Licht,

    wie ein junger Stern,

    aufleuchten am Ende des Himmels.

    Das ist des Wasserkrug sich ?ffnender Deckel.


    Und ein Graus wird hereinbrechen

    ?ber alle Knechte der Finsternis

    und ?ber alle ihre Helfer.

    All ihr Gold wird dahinschmelzen zu schreienden Tr?nen -

    unter dem leuchtenden Strahl des neuen Babylon.


    Und all ihre Racheschw?re werden sie selbst treffen

    aus dem Spiegel ihrer Bosheit.


    Die Gerechten aber werden richten die Ungerechten -

    und werden diese besch?men durch ihre Gnade.

    ....

    (144) :D :roll: :idea:

    Botschaft eines ?ltesten der Hopi


    20.11.2004 Aus Hotevilla, Arizona, von der Hopi Nation spricht der H?uptling
    Dan Evehema, einer der Eldest Elders (?ltesten Alten) in seiner Botschaft an
    die Menschheit:

    "Ich bin sehr froh, da? mir diese Zeit bleibt, um euch eine Botschaftzukommen zu lassen. Wir feiern derzeit einen Abschnitt in der Geschichte,der mit Freude und auch mit Traurigkeit angef?llt ist. Ich bin sehr dar?bererfreut, da? unsere Hindu-Br?der uns diese Gelegenheit gegeben haben, dieseGef?hle mit euch zu teilen, da wir wissen, da? viele von euch dieselbenProbleme haben.

    Wir Hopi glauben, da? die menschliche Art seit dem Anbeginn durch dreiverschiedene Welten und Leben hindurchgegangen ist. Am Ende der jeweilsvorhergehenden Welt wurde das menschliche Leben von dem Gro?en Geist"Massauu" haupts?chlich wegen Korruption, Gier und Abkehr von den Lehren desGro?en Geistes gereinigt oder bestraft. Die letzte gro?e Zerst?rung war dieFlut, die alle bis auf die Getreuen zerst?rt hat, die um eine Erlaubnisbaten, um mit Ihm auf diesem neuen Land zu leben und sie auch bekamen. DerGro?e Geist sagte: "Es liegt an euch, ob ihr gewillt seid, meine ?rmliche,dem?tige und einfache Lebensart zu leben. Es ist hart, aber wenn ihreinwilligt nach meinen Lehren und Anweisungen zu leben; wenn ihr niemals dasVertrauen in das Leben verliert, wie ich es euch geben werde, k?nnt ihrkommen und mit mir leben." Die Hopi und alle, die von der gro?en Flutverschont wurden, schlossen zu dieser Zeit einen heiligen Bund mit demGro?en Geist. Wir Hopi machten einen Schwur, da? wir uns nie von Ihmabwenden werden. F?r uns haben sich die Gesetze des Sch?pfers nie ge?ndertoder sind zusammengebrochen. F?r die Hopi besitzt der Gro?e Geist alleKraft. Er erschien den ersten Menschen als ein Mann und sprach mit ihnen zuBeginn der Weltensch?pfung. Er zeigte uns zu leben, zu beten, wohin wirgehen sollen und welche Nahrungsmittel wir besorgen sollen, und gab unsSaaten zum Pflanzen und zum Ernten. Er gab uns eine Anzahl heiligerSteintafeln, in welche er alle Lehren hineinhauchte, um sein Land und Lebenzu besch?tzen. In diesen Steintafeln wurden Anweisungen und Prophezeiungenund Warnungen eingearbeitet. Dieses wurde mit der Hilfe von einerSpinnenfrau und Ihren zwei Enkels?hnen gemacht. Sie waren weise undkraftvolle Helfer des Gro?en Geistes. Bevor der Gro?e Geist sich wiederverbarg, zeigten Er und die Spinnenfrau den verschiedenen Gruppen derMenschen in Farbe und Gr??e voneinander verschiedene Maissorten, damit sieihre Nahrung in dieser Welt aussuchen konnten. Die Hopi waren als Letzte ander Reihe, um ihre Nahrung in dieser Welt zu nehmen und auszuw?hlen. DieHopi w?hlten dann den kleinsten Maiskolben. Dann sagte Massauu: "Ihr habtmir gezeigt, da? ihr weise und dem?tig seid. Aus diesem Grund werdet ihrHopi (Volk des Friedens) genannt, und ich werde alles Land und Leben in eureObhut geben, damit ihr es bewacht, besch?tzt und f?r Mich treuh?nderischverwaltet, bis ich in den letzten Tagen zu euch zur?ckkehre, denn ich binder Erste und der Letzte.Aus diesem Grund werden, wenn ein Hopi in die h?here religi?se Ordnungeingeweiht wird, ihm die Erde und alle lebende Dinge in seine H?nde?bergeben. Er wird zu einem Elternteil f?r alles Leben auf der Erde. Er istberechtigt, seine Kinder zu beraten und zu korrigieren, in jeder ihmm?glichen friedfertigen Art und Weise. Deswegen werden wir niemals dieHoffnung aufgeben k?nnen, da? unsere Friedensbotschaft unsere Kindererreicht. Denn zusammen mit den anderen spirituellen F?hrern tragen wir dasSchicksal unserer zuk?nftigen Kinder.Wir sind angewiesen, diese Welt durch spezielle Gebete und Rituale inBalance mit dem Land und den vielen Universen zu halten, die bis zu diesemTag weitergef?hrt werden. Die heiligen Steintafeln wurden den beidenEnkels?hnen der Spinnenfrau gegeben. Diese beiden Br?der wurden dannangewiesen, sie zu einem von dem Gro?en Geist bestimmten Platz zu bringen.Der ?ltere Bruder sollte sofort in den Osten gehen, zu der aufgehendenSonne, und sobald er es erreicht hatte, sollte er sofort anfangen nachseinem j?ngeren Bruder zu suchen, der im Land des Gro?en Geisteszur?ckbleiben sollte.Die Aufgabe des ?lteren Bruders bei seiner R?ckkehr war, seinem j?ngerenBruder (Hopi) dabei zu helfen, Frieden, Bruderschaft und immerw?hrendesLeben zustande zu bringen (zu verwirklichen). Der j?ngere Bruder Hopi wurdeangewiesen, das gesamte Land mit Fu?spuren und heiligen Markierungen f?r denSch?pfer und dem Frieden auf der Erde zu ?berziehen und zu markieren.

    Wir errichteten unsere zeremoniellen und heiligen Schreine, um diese Welt in?bereinstimmung mit unserem ersten Versprechen an den Sch?pfer imGleichgewicht zu halten. So geht unsere Wanderungsgeschichte, bis wir demSch?pfer bei Alt-Oraibi (Platz der Festigung) vor ?ber 1000 Jahrenbegegneten. Es war bei diesem Treffen, als Er uns diese Prophezeiungen gab,damit wir sie an euch zum Ende der Vierten Welt der Zerst?rung und zu Beginnder f?nften Welt des Friedens ?bergeben. Er gab uns viele Prophezeiungen, umsie an euch weiterzugeben, und alle sind bereits eingetroffen. Deswegenwissen wir, da? es nun an der Zeit ist, um die letzten Warnungen undAnweisungen an die Menschheit aufzudecken.Wir wurden angewiesen, uns dauerhaft hier im Hopiland, wo wir den Gro?enGeist trafen, anzusiedeln und auf die R?ckkehr des ?lteren Bruder zu warten,der nach Osten ging. Wenn er zu diesem Land zur?ckkehrt, so wird er seineSteintafeln Seite an Seite aufstellen, um der Welt zu zeigen, da? sie unserewahren Br?der sind.Wenn es die Stra?en in dem Himmel gibt und wenn etwas erfunden wird, was,wie wir Hopi sagen, ein K?rbis voller Asche ist, ein K?rbis, der wenn er aufdie Erde geschmissen wird, alles in einem weiten Umkreis versengt und wo f?reine lange Zeit nichts mehr wachsen wird.Wenn die F?hrer sich zum Schlechten bekennen anstatt zum Gro?en Geist, sowurde uns gesagt, w?rde es viele Arten geben, wie dieses Leben zerst?rtwerden k?nnte.Wenn die Menschheit unsere Prophezeiungen nicht beachtet und zu ihrenurspr?nglichen spirituellen Anweisungen zur?ckkehrt.Uns wurde von drei Helfern erz?hlt, die vom Gro?en Geist beauftragt wurden,den Hopi dabei zu helfen, das friedvolle Leben auf der Erde zuverwirklichen, welche auftauchen w?rden um uns zu helfen, und wir solltenunsere Heimst?tten nicht wechseln, oder unsere Zeremonien, oder unsereHaartracht, denn die wahren Helfer w?rden uns dann vielleicht nicht als diewahren Hopi erkennen. Deswegen haben wir all die Jahre gewartet.Es ist bekannt, da? unser Wahrer Wei?er Bruder sehr stark sein wird und einerote M?tze oder einen roten Umhang tragen wird, wenn er kommt. Er wird sehrzahlreich sein und keiner anderen Religion au?er seiner eigenen angeh?ren.Er wird die heiligen Steintafeln mit sich bringen. Mit ihm werden zwei sehrweise und starke Personen sein. Eine wird ein Symbol oder Zeichen der Swastika haben, das Reinheitrepr?sentiert und weiblich ist, ein Hervorbringer des Lebens.
    Der dritte oder der zweite von den beiden Helfern unseres Wahren Wei?enBruders wird das Zeichen des Sonnensymbols haben.Auch er wird zahlreich sein und sehr weise und stark. In unseren heiligenKatchina Zeremonien haben wir eine K?rbisrassel mit diesen Symbolen dieserkraftvollen Helfer unseres Wahren Bruders, die immer noch im Gebrauch ist.Es ist auch gesagt, wenn diese drei mit der Erf?llung ihrer Missionversagen, da? dann der eine vom Westen wie ein gro?er Sturm kommen wird. Erwird zahlreich sein und unbarmherzig. Wenn er kommt, dann wird er das Landwie die roten Ameisen ?berziehen :roll: :idea: und das Land in einem Tag einnehmen.Wenn die drei vom Sch?pfer ausgew?hlten Helfer ihre heilige Mission erf?llenund wenn dann auch nur einer, zwei oder drei von den wahren Hopi?brigbleiben, die an der letzten alten Lehre und den Anweisungen festhalten,dann wird der Gro?e Geist, Massauu, vor allen erscheinen und unsere Weltwird gerettet werden. Die drei werden einen neuen Lebensplan ausbreiten, derzu einem immerw?hrenden Leben und Frieden f?hrt.

    Die Erde wird wieder neuwerden, wie sie im Anbeginn war. Blumen werden wieder bl?hen, freigebendeTiere werden auf unfruchtbares Land zur?ckkehren und es wird Nahrung im?berflu? f?r alle geben. Die ?berlebenden werden alles gleichm??ig verteilenund sie werden alle den Gro?en Geist anerkennen und eine Sprache sprechen.

    Wir sehen uns jetzt gro?en Problemen gegen?ber, nicht nur hier, sondern imganzen Land. Alte Kulturen werden vernichtet. Das Land unseres Volkes wirdihnen weggenommen, und ihnen bleibt kein Platz, den sie ihr eigen nennenk?nnen. Warum passiert dies?Es geschieht, weil viele ihre urspr?nglichen spirituellen Lehren aufgegebenoder manipuliert haben. Die Art des Lebens, die der Gro?e Geist f?r alleMenschen dieser Welt gegeben hat, wie immer auch die urspr?nglichenAnweisungen lauten, werden nicht geachtet. Es ist wegen dieser gro?enKrankheit namens Gier, die jedes Land und jede Gegend bef?llt, so da? dieeinfachen Menschen das verlieren, was sie seit tausenden Jahren bewahrthaben. Nun sind wir sehr nahe am Ende unseres Weges.

    Viele Menschen erkennennicht l?nger den wahren Weg des Gro?en Geistes. Sie haben tats?chlich keinenRespekt vor dem Gro?en Geist oder f?r unsere wertvolle Mutter Erde, die unsall das Leben gibt.Uns wurde erz?hlt, da? jemand versuchen w?rde auf den Mond zu fliegen; da?sie versuchen w?rden etwas vom Mond zur?ckzubringen; und da? danach dieNatur Anzeichen zeigen w?rde, da? sie ihr Gleichgewicht verliert.

    Nun sehenwir, wie das wahr wird. ?berall auf der Erde gibt es Zeichen, da? die Natursich nicht mehr l?nger im Gleichgewicht befindet. ?berflutungen, D?rren, Erdbeben und gro?e St?rme kommen auf und bringen gro?es Leid mit sich. Wirwollen nicht, da? dies in unserer Gegend geschieht und wir beten zum Gro?enGeist, da? er uns vor solchen Dingen bewahrt. Aber nun gibt es Anzeichendaf?r, da? genau dieses hier bald auf unserem Land passieren k?nnte. Nunm?ssen wir zueinander wie Br?der und Schwestern stehen. Es ist keine Zeitmehr vorhanden f?r Uneinigkeit zwischen den Menschen.Heute appelliere ich an alle hier von zu Hause in Hotevilla, wo auch wir unsdes Tratsches und des Herbeif?hrens von Trennungen sogar in unseren eigenenFamilien schuldig machen; hinaus zu der ganzen Welt, wo Diebstahl, Krieg undL?ge t?glich an der Tagesordnung sind. Diese Trennungen werden nicht unsereRettung sein. Kriege bringen nur weitere Kriege, aber keinen Frieden. Nurindem wir uns in einem spirituellen Frieden zusammenschlie?en undf?reinander Liebe in den Herzen versp?ren, Liebe in den Herzen f?r denGro?en Geist und f?r Mutter Erde, werden wir beim schrecklichen Tag derReinigung gerettet, der nicht mehr fern ist.

    Es gibt viele Menschen von euchin der Welt, die ehrlich sind. In spiritueller Hinsicht kennen wir euch,denn wir sind die "Men`s Society Grandfathers" (Gro?v?ter derM?nnergesellschaft), die damit beauftragt wurden, f?r euch und alles Lebenauf der Erde zu beten und niemanden und nichts in unseren Zeremonien zuvergessen. Wir beten darum, ein gutes gl?ckliches Leben zu haben, f?r vielweichen angenehmen Regen f?r reichlich Feldfr?chte. Wir beten f?r einGleichgewicht auf der Erde, f?r ein Leben in Frieden und da? wir den nochkommenden Kindern eine sch?ne Welt hinterlassen.Wir wissen, da? ihr gute Herzen habt, aber gute Herzen alleine k?nnen unsnicht bei diesen gro?en Problemen helfen. In der Vergangenheit haben einigevon euch versucht uns Hopis zu helfen, und wir werden f?r diese Bem?hungenimmer dankbar sein.Aber nun brauchen wir eure Hilfe am dringendsten.

    Wir m?chten, da? dieMenschen in der Welt die Wahrheit ?ber unsere Situation erfahren. DiesesLand, das die Menschen das Land der Freiheit nennen, feiert viele Tage, umdie Menschen der Welt an diese Dinge zu erinnern. Dennoch haben diewirklichen Amerikaner seit ?ber 200 Jahren keinen freien Tag gesehen. Wirerleiden die h?chste Beleidigung. Unser Volk verliert nun dasjenige, was dasLeben und die Bedeutung des Lebens gegeben hat - unser zeremonielles Land,das nun von uns genommen wird.Hotevilla ist der letzte geweihte, ungest?rte traditionelle heilige Schreinder eingeborenen Amerikaner f?r den Gro?en Geist. Und wie die Prophezeiungensagen, mu? dieser heilige Schrein seine spirituellen Pfade offen halten.

    Dieses Dorf ist das spirituelle R?ckgrat f?r die Hopi, um die vielenaufwachenden eingeborenen Amerikaner und andere wahre Herzen zur?ck zu ihrereigenen einzigartigen Kultur zu f?hren. Hotevilla wurde von den letztenverbleibenden spirituellen ?ltesten gegr?ndet, um Frieden und Balance aufdiesem Kontinent von der S?dspitze Amerikas bis hoch nach Alaska aufrecht zuerhalten. Viele unserer Freunde sagen, da? Hotevilla ein Heiliger Schrein,ein nationaler und globaler Schatz ist und erhalten werden mu?.Wir brauchen eure Hilfe.

    Wo ist die Freiheit, f?r die ihr alle k?mpft undeure Kinder opfert? Sind es nur die Indianer, oder verlieren auch alleAmerikaner genau das, was zu finden sie hierhergekommen sind? Wir teilennicht die Freiheit der Presse, denn in die Zeitungen gelangt das, was dieRegierung den Menschen glauben machen m?chte, nicht was wirklich passiert.
    Wir haben keine Redefreiheit, denn wir werden von Leuten unseres eigenenVolkes verfolgt, weil wir unseren Glauben ?u?ern. Wir befinden uns nun inden letzten Stadien und es gibt eine letzte Kraft, die unser verbleibendesHeimatland wegnehmen will. Uns werden immer noch viele Dinge vorenthalten,einschlie?lich des Rechtes Hopis zu sein und unseren Lebensunterhalt in?bereinstimmung mit unseren religi?sen Lehren zu erzielen. Die Hopif?hrer haben die F?hrer in dem Wei?en Haus und die F?hrer in demGlashaus (Geb?ude der Vereinten Nationen, Anm. d. ?bers.) gewarnt, aber siehaben nicht zugeh?rt.

    Und so liegt es unserer Prophezeiung zufolge an denMenschen mit guten reinen Herzen, die sich nicht davor f?rchten, uns bei derErf?llung unserer Bestimmung f?r diese Welt in Frieden zu helfen. Wir stehennun an dem Scheideweg, um uns selbst zu immerw?hrendem Leben oder dertotalen Zerst?rung zu f?hren. Wir glauben, da? die spirituelle Kraft derMenschen durch das Gebet so stark ist, da? sie das Leben auf der Erdeentscheidet. Und deswegen sind viele Menschen zum Hopiland gekommen, um unszu treffen. Einige von euch haben wir in euren L?ndern getroffen. Oft habenuns Menschen gefragt, wie sie uns helfen k?nnen.

    Nun hoffe und bete ichdarum, da? eure Hilfe kommen wird. Wenn ihr einen Weg kennt, um die Wahrheitzu verbreiten, durch die Zeitungen, B?cher, durch das Treffen mitmachtvollen Menschen, erz?hlt die Wahrheit! Erz?hlt ihnen, von dem ihr wi?t,da? es wahr ist. Erz?hlt ihnen, was ihr hier gesehen habt; was ihr unserz?hlen geh?rt habt; was ihr mit euren eigenen Augen gesehen habt.Ebenso, wenn wir unterliegen, so sagt auf die gleiche Weise, da? wir es biszum Ende versucht haben an dem Pfad des Friedens festzuhalten, so wie wirurspr?nglich vom Gro?en Geist angewiesen worden sind.
    Sollte ihr wirklichErfolg haben, so werden wir alle unser Fehler der Vergangenheit erkennen undzum wahren Pfad zur?ckkehren - in Harmonie als Br?der und Schwestern zuleben, unsere Mutter, die Erde, mit allen anderen lebenden Kreaturen zuteilen. Auf diese Weise k?nnten wir eine neue Welt hervorbringen. Eine Welt,die vom Gro?en Geist und unserer Mutter geleitet werden w?rde, wird Reichtumund Gl?ck f?r alle bereitstellen.Gott segne euch, jeden einzelnen von euch, und wi?t, da? unsere Gebete umFrieden die euren bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang treffen werden. M?geder Gro?e Geist euch sicher auf den Weg der Liebe, des Friedens, derFreiheit und von Gott auf dieser Erdenmutter leiten. Betet zu Gott, damit ereuch etwas Bedeutendes gibt, da? ihr zu dem gro?en Werk beitragen k?nnt, dasvor uns allen liegt, um den Frieden auf der Erde zu verwirklichen.

    Wir Hopi bewahren immer noch die heiligen Steintafeln und warten jetzt aufdie Ankunft unseres Wahren Wei?en Bruders und anderer, die ernsthaft bereitsind, f?r den Frieden des Sch?pfers auf Erden zu arbeiten. Macht es gut,meine Kinder, und denkt gute Gedanken des Friedens und der Gemeinsamkeit.Frieden f?r alles Leben auf der Erde und Friede miteinander in unserenH?usern, Familien und L?ndern.
    In den Augen des Sch?pfers sind wir nicht soverschieden. Der selbe gro?e Vater Sonne (bei den Hopi ist, wie bei vielenV?lkern, die Sonne m?nnlich. Anm. d. ?bers.) scheint seine Liebe t?glich aufjeden von uns, so wie Mutter Erde die Nahrung f?r unseren Tisch bereitet,oder ist es etwa nicht so? Schlie?lich sind wir alle eins. Quelle:http://www.chinaintern.de Nov.2004 :D :oops: :roll: :idea:

    "Immer wenn die g?ttliche Ordnung (dharma) gest?rt wird,
    nehme Ich Gestalt an, um sie wieder herzustellen
    und die Kr?fte zu ?berwinden, die sie bedrohen"

    "Wieder und immer wieder, in jeder Krise, werde Ich geboren,
    um die Guten zu besch?tzen, die Verderbten zu bestrafen
    und die g?ttliche Ordnung wiederherzustellen"

    Verse aus der Bhagavad Gita

    :D :roll: :idea:

    HYPERBOREA

    I
    Mai hat uns Tau gew?hrt,
    November Schnee,
    Ob, was nicht wiederkehrt,
    Im Wort besteh?
    Die deinen Wahn gen?hrt
    Mit Lust und Weh,
    Sie stehn am Sp?tgef?hrt,
    Und sprechen: Geh!
    Von dunklem Traum beschwert,
    Stichst du in See.

    II
    Entsteigst du dem Scho? der Mithr?en,
    Vom Blut noch des Stieres benetzt,
    Befl?geln zwei Gold-Skarab?en
    Dein Aug, das den Himmel absch?tzt.
    Verkn?pfst du den Gipfel der Grotte,
    Verkl?rst du die Schreie zum Sang,
    Berufst du die Schar, die dem Gotte
    Zur Herbstwacht befiedert entschwang.
    Nicht allein die die Kralle dir sch?rfen,
    Gehen dir nah, deinem Wahn parallel,
    Auch die anderen, die dich verwerfen,
    Gehorchen geheimem Befehl.
    Nicht verlangt deine Stimme nach Worten,
    Wo ein Blick, wo ein Zeichen gen?gt,
    Der gemessene Schritt der Cohorten
    Sei das Ma?, dem dein Walten sich f?gt.

    III
    Da du vom Quell in die Ebenen schrittest,
    Waren dir Raben und Kr?hen genaht,
    Flur, die du bl?hen sahst, Korn, das du schnittest,
    S?ume nicht l?nger den dunkelnden Pfad.
    Worte, vertane, die dich nicht bedeuten,
    Stimmen, verwundete, die du nicht heilst,
    W?lfe, dir folgend in hungrigen Meuten,
    Sind dein Geleit, da du sanglos enteilst.
    Fittiche weisen dir, schweigendem Geher,
    Masken aus Schnee, die der Fr?hwind zerbricht,
    Unter dem Himmel der Hyperboreer
    Treten die m?chtigen Schatten ans Licht.

    IV
    Spann deine Segel ins Verweste,
    Wenn auch der Schleier Traums zerrei?t:
    Dein Wink ist eines Ritters Geste,
    Dein Geist ist eines Kriegers Geist.
    Rufst du den Schwan, das er dich leite,
    Bringt er sein Herz dir, Drifter, dar,
    So bleibst du der im Fall Gefeite,
    Dir selber Freistatt und Gefahr.
    Nur einer - Blut sind seine Spuren -
    K?rt blanker Klinge dich zur Braut
    Und zeichnet magische Figuren
    Auf deine bald schon welke Haut.
    Nur einer, der dir nie begegnet,
    Wird wachen, wo dich niemand kennt:
    Er ist die Schlange, die dich segnet,
    Und ist der Blitz, der dich verbrennt.

    V
    Sprich, Schatzh?ter Greif:
    Siegt Gold ?ber Grauen?
    R?hrt n?chtige Auen
    Von Holdem ein Streif?
    Sag, Schweiger im Schacht:
    Den Schatten im Klange,
    Das Siegel der Schlange -
    Wer h?lt es in Acht?
    Du bleibst, vor es tagt,
    Der Zeichen-Verz?ckte,
    Der Fl?gel-Best?ckte,
    Von Geren umragt.
    Wird, Wahrer des Banns,
    Dich Traum auch beschweren,
    Wird Flamme dich sehren -
    Du waltest im Glanz.
    Wird Blut, das verrollt,
    Den Fittich dir streifen,
    Du wirst es ergreifen
    Mit Klauen von Gold.
    Nicht f?hrt, vor es tagt,
    Dein Schatten vom H?gel,
    Doch ?ber der Tiefe
    Wacht samten dein Fl?gel
    Und, wenn er entschliefe,
    Dein Aug von Smaragd.

    VI
    Geh zu den Hyperboreern,
    Jenseits von Wasser und Land
    Hebt sich, von S?ngern und Sehern
    Dunkel aus Tr?umen bekannt,
    Halle, von Harfen durcht?nte,
    Schlafender Ritter Castell,
    Labt sich Hirsch der Gekr?nte
    Am elys?ischen Quell.
    Wenn dich die Wasser umfangen,
    Wenn dir die K?ste verschwimmt,
    Bleibst du, von Schleiern verhangen,
    Lichtem Ziele bestimmt,
    F?hrst du fernhin durch hohe
    Abende, sonnig und klar,
    Stehn die Schatten in Lohe
    Unterm Wind der Gefahr.
    Lecken salzige Wogen
    Deinen befiederten Fu?,
    Salbt der Gott mit dem Bogen
    Deine Stirne mit Ru?,
    Er, der die D?sternis lichtet,
    Er, der die Sph?ren umfa?t,
    Hat schon die Tafel gerichtet
    Dir seinem sp?testen Gast.
    T?nt aus balsamischer Grotte
    Leise der Holder Geharf,
    L?st sich vom tr?umenden Gotte,
    Was er einst spielend entwarf,
    Schwirren goldene Bienen
    Fl?sternd zum Honig-Hort,
    Weilst du blind unter ihnen,
    Ohne Wink, ohne Wort.
    Kommen die Schw?ne gezogen,
    Die dir der Lichte verhie?,
    Trenn dich von Br?nne und Bogen,
    Ritter vom Goldenen Vlies,
    Dunkel sind deine Farben,
    Aber dein Auge ist blau,
    Schenkst du, Schnitter, die Garben,
    Schl?gst du, Adler, den Pfau.
    Geh zu den Hyperboreern,
    Drifter im Nachen Apolls,
    Kehr, wenn die Nebel sich n?hern,
    Heim an die Schwelle des Golds,
    Weinlaub auf d?mmernden Schl?fen,
    Asche von Eden bestaubts,
    Heil aus den brennenden H?fen
    Fahren wir, heiteren Haupts.

    VII
    Tritt ein ins Haus des Wassermanns,
    L?sch deine Glut im Firn,
    Von wei?en Schwingen dunkler Glanz
    Senkt sich auf deine Stirn.
    La?, was du wobst und was du w?gst,
    Dem k?hlen Souver?n,
    Er wird die Wolfshaut, die du tr?gst,
    Mit Sternen ?bers?n.
    Der Pfeil, der auf dein Herz gezielt,
    Schwebt ?ber deinem Haar,
    Dem Drachen, der die Harfe spielt,
    Reichst du den Becher dar.


    Deutsch hei?t heidnisch!

    Der Griechen G?tter wurden laut gepriesen,
    ?gyptens G?tzen grub man aus dem Staub.
    Man w?hlt und w?hlt in Romas Marmorflie?en,
    Um zu entringen der Vernichtung Raub.

    Was tausende von Jahren eingeschachtet,
    Germaneng?tter blieben unbeachtet.
    Vergessen und allein in k?hler Grotte
    Weilt Saga, von Erinnerung gen?hrt

    Die ihr zur?ckruft, wie sie einst dem Gotte
    In gold'ner Schale Weisheitstrank gew?hrt
    Und ihm erz?hlte von den Urweltstagen
    Vor Odin lag die Wahrheit aufgeschlagen.

    http://www.oding.de/Religion/Deuts…_heidnisch.html


    :roll: :idea:

    GERMANIA INCOGNITA

    "Da in den ?ussersten n?ten
    Sannen die unteren voll sorge
    Holten die himmlischen gn?de
    Ihr letz geheimnis ...
    Sie wandten
    Stoffes gesetze und schufen
    Neuen raum in den raum ..."

    Stefan Georges
    Geheimes Deutschland
    :roll: :idea:

    B.Holzhauser war Lizenziat der Theologie und Dr.phil.Ein Schumachersohn aus Laugna(Schwaben)
    Text von G?rres nach dem lateinischen ihm ehemaligen vorliegenden Text..Ver?ffentlicht im "Rhein.Merkur"Jhg.1814 Nr.6,au?erdem in "Prophetenstimmen"5.Aufklage.Regensburg 1922 S.113 ff.


    " Deutschland wird sein geteiltes Reich,weil seine F?rsten Gesellen der Wut geworden sind,.....
    .... Aber nun wird,was kaum glaublich ist,ein Mensch erscheinen;sein Name wird unbekannt sein und sein Vaterland wenig nur ber?hmt. Ihn hat Gottes Allmacht unter dem Namen des starken Monarchen bestimmt,einen weiten Teil der Welt zu strafen.Dieser starke Monarch,geg?rtet mit m?chtigem Schwert,wird alle Republiken,welche die Z?glinge des Philosophismus errichet hatten,von Grund aus zerst?ren und die Scharen dieser gottlosen J?nger,die nicht der Kirche(?) noch dem Gesetz gehorchen,sich wunderbar unterwerfen. Mit einem Mal wird er unter dem Zeichen des r?uberischen Adlers mit Schrecken und H?rte das Reich beherrschen,das immer am ersten in die Fehler f?llt,die es vermeiden wollte.Den Geist der Zwietracht wird dieser starke Monarch zu Hilfe nehmen...........

    "Unter der Hilfe des Herrn werden ?beraus starke Heerf?hrer aus dem einem alten und edlen Hause des Deutschen sich erheben.Tief gedem?tigt,wie sie waren,durch den oben erw?hnten starken Monarchen,durch harte Not aufs ?u?erste gebracht,h?tte niemand eine solche Ver?nderung sich einbilden k?nnen.Denn die H?nde dieses F?hrers sollen wunderbar gest?rkt werden und sein Arm wird Vaterland,Gesetz und Glauben r?chen.Es wird nun eine gemeinschaftliche Sache gegen jenen Monarchen und gegen die zum Verrat des Vaterlandes mit ihm verbundenen F?rsten und K?nige sein.Das Verm?gen und die Hilfeleistung der ganzen Welt wird zur F?hrung des Krieges gegen diesen Monarchen und seine Verb?ndeten verwendet werden.
    Jener starke,von Gott gesandte F?hrer wird im Offenen jenen Monarchen auftreiben und mit der Sch?rfe des Schwertes alle seine Feinde dieseits und jenseits des Meeres austreiben.Er wird Frankreich,von jedem Verteidiger entbl??en,und in sich selbst aufgel?st,durch Niederlagen,Elend,Feuerflammen in unerh?rter Rache zerreissen,schlagen und aufl?sen,indem er einen Teil gegen Mitternacht hin zum ewigen Lohne einenm Spr??ling aus dem Geschlechte der K?nige gibt, der in Knabenschuhen ausgewandert war(Boubonen).
    Wehe jenen,die ungerechtes Gut erworben.Wehe jenen,die ?rgernis,gegeben und das Zepter sich anma?en!Ferner wird der neue Achab,die neue Jezabel nimmermehr sein.Er wird schwere Rache nehmen an F?rsten und K?nigen,die vorher Verr?ter des Vaterlandes gewesen sind.Wehe auch jenen,.......

    Denn jener starke F?hrer hat geschworen vor dem Angesicht des Herrn einen Eid,da? er das Schwert nicht eher wieder in die Scheide stecke,als er das Vaterland hundertf?ltig ger?cht habe.St?rzen wird er dann das hohe Babylon,das Judenreich wird enden,die T?rkenherrschaft wird zerst?rt werden und jener starke Heerf?hrer wird der st?rkste Monarch in der ganzen Welt und sein Zepter wird das des Manasse(25 Jahre)sein.
    Und er wird die Versammlung der M?nner ,die durch Fr?mmigkeit und Weisheit aufrichtig verbunden sind,mit Beihilfe ....neue Gesetze und Normen entwerfen und jenen Geist des Schwindels in Banden legen,um ein neues Jahrhundert zu beginnen und zu erziehen,wo nur eine Herde und ein Hirte sein werden,welcher der Welt und allen,die guten Willens sind,den Frieden gibt,um Gott unseren Herrn zu verherrlichen." :P :roll: :idea:

    Fortsetzung:
    ..........

    "Keinem Sterblichen wird es gegeben,das Jahr und den Tag zu erfahren,wann das in Erf?llung gehen soll,dessen Verlauf ihm offenbart worden.Aber ich will dich die Zeichen lehren,die jenen Tagen vorausgehen werden und sie ank?ndigen wie die her?berkommende Schwalbe die Wiederkehr des Fr?hlings."
    ......
    Der Geist sagte: "Schau empor! Erkenne das Sternbild des himmlischen Krone dort mittagsw?rts von deinem Scheitelpunkte.In dieser Sternenkrone wird ein neues Juwel eingesetzt werden und ein Stern hellgl?nzend da erscheinen,wo du jetzt nur die unerforschliche Bl?ue des Weltenraumes erblickst.Wenn dieser Stern als weithin leuchtendes Feuerzeichen erscheinen wird,dann ist die Zeit nahe,wo jene Tage ?ber die Menschheit kommen werden,von denen ich zu dir gesprochen habe. "
    " Dann sind die Tage vieler gez?hlt wie die Tage der Ernte,wenn der Schnitter die Sichel wetzt.Aber die Zeit,wann jenes Zeichen am Himmel erscheinen wird,vorher zu wissen ist keinem Sterblichen gegeben."
    ......

    "Ich sah einst in einer n?chtlichen Schau einen Mann von riesigem Wuchs.Er sa? an einem Bache und war damit besch?ftigt,einen Streitkolben aus verschiedenen d?rren Holzst?ben herzustellen.Als er die St?be lose aneinander hielt,leistete sie nur geringen Nutzen; und ein Schlag,den er damit f?hrte,zerging machtlos in der Luft. Da fasste es die St?be und befestigte sie dicht aneinander durch eine Anzahl von eisernen Reifen und N?geln. Da bemerkte ich einen Ur,der mit Wut gegen den am Bache sitzenden Mann anst?rmte.Dieser aber richtete sich ohne Furcht empor,trat seinen drohenden Feinden entgegen und streckte ihn durch einem Schlag vor die Stirn zu Boden. Als ich dieses gesehen,sprach die Geisterstimme zu mir ."Sieh ! So wird dereinst sich ein geteiltes Volk zusammenscharen und umschlungen von m?chtigen Banden,und es wird seinen Feinden die Spitze bieten und dieselbe mit m?chtigen Schl?gen niederschmettern. Nachdem dieses aber geschehen,wird das eiserene Band,das alle umschlang und zu vereinter Tat verband,sich l?sen und jeder einzelne wird,wenngleich mit der Gesamtheit verbunden,als selbstst?ndiges Reis seine eigenen Wege emporstreben.!" :D :roll: :idea:

    Ausz?ge:
    ".....Ich sah,erz?hlte er mir"in Germanien,wo jetzt die W?lder sich l?ngs der Ufer der Str?me hinziehen,ein ungeheuer gro?es ,furchtbares,von unz?hligen Menschen bewohntes Land.Als ich mit Bewunderung dorthin schaute,h?rte ich pl?tzlich eine Starke Stimme gleich dem Brausen des Sturmwindes an den Gipfeln der Berge,die zu mir sprach:"Ich bin der Geist,der ausgeht von den sieben Leuchten vor den Throne dessen,der da ist,sein wird und war,und der waltet ?ber dem Menschengeschlechte seit Anfang der Dinge.?ffne dein Auge und schaue! H?re auf das, was ich dir sagen werde! Siehe! Ich will meine Ferse auf den Erdboden setzen und ein Volk soll emporsprossen,wo jetzt der Wald die Fl?che bedeckt und der Eber dem Speere des Unfreien erliegt,und der Ur der Falle des jungen J?gers.Ich werde es gro? machen unter allen V?lkern der Erde.Die Sonne ,die vom S?den die Welt erleuchtet und erw?rmt,will ich nach Norden versetzen und aus den Gegenden des Schreckens und der Nacht soll ein Licht ausgehen,dergleichen man bisher nie gesehen .Aus Germaniens Gr?nden wird der Strom hervorquellen,der die Welt ?berflutete.
    Wehe jenen,die sich erk?hnen ,dem Lauf dessen zu widerstehen,der seine Pflugschar ?ber die Berge zieht und den Staub seiner F??e gegen Abend am Meere absch?ttelt.Es wird unter den St?mmen Germaniens ein Volk auferstehen und ein Haupt werden ?ber all seinen Br?der.Langer Zwiespalt wird dem Glanze seiner Macht vorangehen.Der Herr wird gegen den Knecht und der Untergebene wider seinen Vorgesetzten sein recht behaupten und verfechten.Dann wird ein Mann aufstehen mitten aus dem Strudel der Parteiungen.Er wird,ohne denm Unrecht St?tzpunkt zu sein,doch mit dem rechte Recht sprechen wider das recht,und vom Aufgange zum Niedergange wird sein Name in aller Leute Mund sein.Verdammt und geha?t von den einen,wird er bewundert von den anderen werden.Zwar wird uns?gliches Elend an seine Schritte gekn?pft sein und sein Name leben in der Geschichte inmitten von Leichenbergen und Tod.
    Auch wird nicht das geschehen,was die Mehrzahl der Menschen glauben wird,da? er erstrebe.Er wird vielmehr das Werkzeug des Geschickes sein dazu bestimmt,die alte Welt in Tr?mmer zu schlagen und wollend oder nicht wollend das Volk aus dem er Hervorgegangen,zur Freiheit zu bringen.Wehe dem,der in jener furchtbaren Zeit lebend,seinen Standpunkt verstetzt und,geblendet durch das Gaukelspiel tr?gerischer D?mone,sich auf Abwege begibt,die ihm selbst,seinem Volke und Geschlechte verderbenbringend werde.Denn es werden in jenen Tagen des Zweifels und des Unglaubens falsche Propheten aufstehn und mit glei?ender Stimme ihr Gift feilbieten und jene elendig zugrunde richten,die leichtgl?ubig und von einseitigen Urteilen befangen,ihnen Glauben schenken(Vielleicht ist hier A.H. gemeint und die jahwistischen L?gen-Holocaust-propheten?).
    ........
    wird forgesetzt :? :lol: :oops: :roll: :idea:

    Zitat von Asmody

    Diese ganze Prophezeihung klingt f?r mich wie das gefasel eines letzten ?berlebenden Pfaffen der das Ende des 2. WK nich mitbekommen hat.
    Tut mir leid aber ich bin Praktizierender Atheist und wenn ich worte wie "gott" und "der Herr" und " Gande" lese, dann wird mir einfach nur spei?bel.
    Das einzige was man sicher sagen kann ?ber die zukunft deutschlands ist, das es genau den gleichen verlogenen Moralischen und verlogenen Ethischen weg geht wie es die amis tun.
    Vorne wird G?te gepredigt und hinterr?cks wird im namen Gottes get?tet.
    Da spucke ich doch drauf.


    Gratuliere! Dann spuck mal sch?n!!!!
    Hauptsache es wird nicht zur?ckgespuckt!!! :P :idea:

    Lehninsche Prophezeiung
    Stammt ungef?hr aus dem 13.Jahrhundert,wurde aber erst um 1800 ver?ffentlicht.


    "W?hrend zu viel er vertraut,fri?t der Wolf ihm die arme Herde.
    Und der schamlose Knecht folgt bald im Tode dem Herrn.
    Nun mehr kommen heran, die nach drei Burgen sich nennen.
    Und ein gro?er F?rst l??t wachsen ein Staat in die Breite.
    Doch nichts n?tzte es ihm,wenn die Klugheit schlafen geht.
    Wer ihm nachfolgen wird,folgt nicht den Spuren des Vaters.
    Betet ihr Br?der und spart nicht mit Tr?nen,ihr M?tter.
    T?uschung ist ja sein Name,der frohe Regierung verhei?t.
    Nichts bleibt vom Guten zur?ck:ziehet aus ihr alten Bewohner.
    Und entseelt liegt er da,zerbrochen von au?en wie innen.
    Bald braust ein J?ngling daher,die gro?e Geb?rin seufzt.
    Doch wer k?nnte den Staat wieder aufbauen nach solcher Zerr?ttung.
    Nehmen wird er die Palme,doch graues Schicksal beklagen
    W?hrend der S?dwind weht,will sein Leben vertraun er den Kl?stern.
    Der ihm als Schlechtesten folgt,ahmt nach b?se Sitten der V?ter
    Hat weder Kr?fte des Geistes ,noch Gottesfurcht lebt im Volke.
    Der ,des Hilf er begehrt,wird feindlich entgegen ihn treten.
    Und er im Wasser sterben,das Oberste kehren zu unterst.
    Doch sein trauriges Volk wird weinen in selbigen Zeiten
    Denn von erstaunlicher Art scheint sich das Schicksal zu nahen
    Und es ahnt nicht der F?rst,welch neue Macht da heranw?chst.
    Endlich f?hret der letzte von diesen Stamme das Zepter
    ISRAEL, wagt eine Tat,unaussprechlich,mit demTode nur zu s?hnen.
    Und die Herde der Hirt,GERMANIA den K?nig erh?lt nun
    Jegliches Ungl?ck vergi?t die Mark nun v?llig und g?nzlich.
    Und von Lehnin und Chorin(?) ersteht die alte Bedachung.........
    Und es stellet kein Wolf mehr nach dem edlen Schafstall."

    (In sp?teren B?chern wird f?r Israel nur noch Volk geschrieben(also abgef?lscht). :D :idea:
    Wie schon gesagt(Shiva)-es wird alles gut!